Kelly Creagh Nevermore

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Inhaltsangabe zu „Nevermore“ von Kelly Creagh

Als Isobel bei einem Schulprojekt dem Außenseiter Varen zugewiesen wird, weiß sie noch nicht, dass das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Überraschenderweise versteht sie sich nicht nur gut mit ihm, sie scheint sich sogar in ihn zu verlieben. Doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto mehr wird sie in den Bann der geheimnisvollen Traumwelt gezogen, die Varen sich geschaffen hat. Und diese Welt birgt viele Gefahren: Bedrohliche Kreaturen dringen in die Wirklichkeit und sind nun auch hinter Isobel her. Allmählich begreift sie, dass Varen immer tiefer in die Welt seiner (Alb-)Träume zu gleiten droht. Und nur sie kann ihn retten!

Fast in Vergessenheit geraten - Ich erinner' mich aber noch gut an die Story & frage mich schon seit langem ob es einen zweiten Teil gibt..

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein wirklich wunderbares Buch, Schade das die fortfolgenden 2 Bände nicht weiter übersetzt wurden!

— iamMarii
iamMarii

Super Idee, tolle Umsetzung, ansprechende Charaktere, langsames Erzähltempo. Für Edgar-Allan-Poe-Fans! ;)

— LiehsaH
LiehsaH

Schlechtestes Buch aller Zeiten.

— JosieAnastasia
JosieAnastasia

Ich hab mir das Buch in der Bücherei ausgeliehen und möchte es mir nun selber kaufen :)

— blackwolf
blackwolf

Erste 300 Seiten super zu lesen und spannend... dann wurde es mir zu komisch.

— ShangriLadj
ShangriLadj

Am Anfang ganz cool. wurde jedoch immer unlogischer und die Charaktere der Personen waren schlecht bis gar nicht beschrieben .

— tatilovesbooks
tatilovesbooks

Wo sind dann die nächsten Bücher :-P, Oh, man ich hasse es wenn Bücher nicht mehr übersetzt werden :-P

— BuecherFeenkiste
BuecherFeenkiste

Super spannend und cool :)

— RahelHunar
RahelHunar

Eins meiner absoluten Lieblingsbücher!!! Es ist wunderschön geschrieben, mega-spannend und mit der perfekten Neigung zu Fantasy!!!

— Natis_books_love
Natis_books_love

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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  • Interessante Idee

    Nevermore
    grazia99

    grazia99

    11. April 2016 um 16:19

    Inhalt:  Isobel muß mit Varen ein Englisch-Projekt in der Schule zusammen meistern – die blonde, beliebte Cheerleaderin mit dem merkwürdigen Außenseiter Varen, der seine Haare schwarz färbt und nur dunkle Kleidung trägt. Die Unterschiede könnten nicht größer sein. Und wäre das nicht Überwindung genug, versuchen auch noch Isobels Freund mit allen Mitteln die Zusammenarbeit der beiden zu sabotieren. Schließlich kommen sich die beiden auch noch näher – doch dann beginnen auch die Grenzen zwischen Realität und Traumwelt zu verwischen… Meinung: Die Entwicklung der Charaktere ist sehr gelungen, vor allem bei der Protagonistin. Am Anfang denkt man das sie ein naives Dümmchen ist, was sie meiner Meinung ein wenig unsympathisch machte, aber je weiter ich gelesen habe desto besser konnte ich mich in sie hinein versetzen. Varen, der männliche Protagonist, fand ich wiederum sehr sympathisch. Aber auch die Nebencharaktere wie Gwen oder Isobels Bruder fand ich sehr gut dargestellt.Die Idee der Geschichte fand ich mega, weil ich es in so einer Art noch nicht gelesen habe. Aber manchen Stellen im Buch wurden unglaublich gestreckt. kelly Creagh Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig und sehr angenehm.Die Liebesgeschichte im Buch wird sehr glaubhaftund nachvollziehbar, weil sie sich überstürzt ist sondern sich langsam entwickelt.Mir hat das Buch sehr gefallen und deswegen vergebe ich 5 Sterne

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  • Ich liebe diese Reihe! *-*

    Nevermore
    LiehsaH

    LiehsaH

    10. January 2016 um 19:51

    Ich finde, der kleine Klappentext stellt die Geschichte sehr gut dar. Ich hätte es nicht besser und spannender zusammenfassen können, ohne zu viel zu verraten. Die Liebesgeschichte zwischen Varen und Isobel entwickelt sich langsam mit vielen Hoch- und Tiefpunkten, vielleicht sogar etwas zu langsam. Es grenzt schon fast an Folter, wie lange man auf einen Kuss der beiden warten muss. Diese lange Wartezeit kommt aber auch dadurch zustande, dass Isobel nicht nur mit Varen und dessen ,,Problemen" zu tun hat, sondern sozusagen ihr ganzes Leben umstrukturiert wird und es dadurch zu allerlei Komplikationen mit Freunden, Familie und Exfreund kommt. Mir gefällt, wie reichhaltig und umfassend Isobels Leben dargestellt wird, auch wenn ich mir ein bisschen mehr Romantik zwischen den beiden Hauptcharakteren gewünscht hätte. Während des Lesens wartet man immer häufiger auf Szenen mit Varen, die aber nicht kommen. Ansonsten muss ich noch sagen, dass die Traumwelt-Charaktere allesamt einfach unglaublich sind. Sie sind zwar nicht hübsch oder nett, dafür aber geheimnisvoll und verwirrend. Insgesamt wirft das ganze Buch viele Fragen auf, von denen die meisten nicht beantwortet werden. Als ich das Buch beendet habe und noch nicht wusste, dass es der erste Teil einer Trilogie sein würde, war ich total gefrustet, weil das Ende einfach so offen ist. Jetzt macht das natürlich Sinn, wenn man weiß, dass noch zwei Bände folgen werden. Trotzdem bleibt so viel offen, dass man den nächsten Teil auf jeden Fall auch lesen MUSS, weil man sonst keine Ruhe finde. Zumindest habe ich das Gefühl. Die Bezüge zu Edgar Allan Poe und seinen Werken finde ich auch sehr interessant und warte schon gespannt darauf, wie sich die Geschichte weiter entwickeln wird. Übrigens wird ab und an auch mal Musik eingebracht. Ein im Buch erwähntes Lied hat die Autorin sogar selbst geschrieben: Emily Not, Not Gone von Cemetry Sighs. Die Band hat übrigens nur dieses eine Lied veröffentlicht und ich habe mal gehört, Kelly Creagh soll das auch gesungen haben, aber sicher bin ich mir bei letzterem nicht.  Das Charakterdesign ist an das amerikanische High-School-System angepasst: Isobel gehört ursprünglich der coolen Cheerleaderclique an und verhält sich in der Hinsicht sehr stereotypisch. Im Laufe der Geschichte wird sie aber wieder normaler und kehrt auf den Boden der Normalsterblichen zurück (zum Glück!). Zwar war sie nie so eingebildet wie die superzickigen Cheerleader, die man aus allerlei Filmen kennt, aber dennoch behandelte sie ihre Mitmenschen nicht angemessen. Varen hingegen ist der typische Außenseiter: zurückgezogen, misstrauisch, abweisend. Seine Verbindung zur Gothic-Szene lässt ihn zusätzlich als seltsamen, fragwürdigen Menschen erscheinen, von dem man sich besser fernhält. Doch als er die Cheerleaderqueen Isobel näher kennenlernt, wird seine harte Schale immer weicher. Sympathisch ist mir auch Isobels neue Freundin Gwen, die von Anfang an ihren eigenen Weg geht und einen liebenswürdigen, wenn auch leicht abgedrehten Charakter besitzt. Kelly Creaghs Schreibstil ist auch angenehm zu lesen. Sie schreibt klar und nicht übertrieben blumig, sondern angemessen und mit den richtigen Worten an den richtigen Stellen. Es passiert (zumindest mir) doch recht häufig, dass man sich nur an einzelnen Worten in einem Text stört und dadurch den ganzen Text in schlechter Erinnerung behält. Außerdem benutzt die Autorin die personale Erzählperspektive und beschränkt sich dabei auf Isobel, wodurch blumige Beschreibungen u.ä. nicht passen würden, da sie nicht zu Isobel passen. Trotzdem trumpft Kelly Creagh zwischendurch mit durchaus schönen und kreativen Sätzen auf. Mir gefällt außerdem, dass die Autorin eine gute Balance zwischen Beschreibung und Handlung besitzt. Dadurch bleibt die Handlung immer spannend und mitreißend, auch wenn ich gegen Ende des Buches immer mehr mit der Versuchung kämpfen musste, nicht einfach zur nächsten Szene mit Varen (ja, der Junge hat's mir angetan) vorzublättern. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und bin gespannt, wie Kelly Creagh diesen umsetzt.  Das Cover finde ich toll. Es war der Hauptgrund, warum ich das Buch überhaupt in die Hand genommen und es mir angeguckt habe. Außerdem besitzt dieses Buch endlich mal ein passendes Cover, das die Geschichte unterstreicht. Wie viele Bücher ich schon gesehen habe, wo vorne nur irgendeine Person abgebildet war, die geheimnisvoll oder attraktiv aussehen sollte! Das sagt ja wohl so gut wie nichts über das Werk aus, sondern funktioniert nur wie billige Fernsehwerbung, welche ja auch hauptsächlich das Motto ,,Sex sells!" vertritt. Natürlich sind solche Cover auch irgendwie ansprechend, aber das Cover von Nevermore gefällt mir vieeel besser! Genauso wie die Gestaltung im Inneren des Buchs. Seht euch die Leseprobe an, dann wisst ihr, was ich meine.  Abschließend nochmal ein Fazit: Cover top, Schreibstil top, Geschichte top - was will man mehr? Natürlich den zweiten Teil! Aber natürlich solltet ihr zuerst den ersten lesen, den ich euch hiermit wärmstens empfehle. 

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  • Nevermore

    Nevermore
    RahelHunar

    RahelHunar

    07. July 2014 um 18:45

    Isobel (eine  blonde Cheerleaderin) ist mit dem Star der Footballmannschaft,Brad, zusammen und ist deshalb mit den angesagten Leuten auf der High School befreundet . Aber , als sie im Englischunterricht mit dem Außenseiter Varen in eine Gruppe für ein Schulprojekt kommt ändert sich das . Isobel läst es über sich ergehen zu als Varen das Thema  Edgar Allan Poe aussucht. Varen  hält nicht viel von ihr , was jedoch auch bei Isobel nich anders ist. Trotdem müssen sie  versuchen zusammenzuarbeiten wobei  Varen eher die Arbeit macht da Isobel Poes Geschichten gruslig und findet und daher nicht besonders mitarbeitet. Als sie etwas länger Zeit zusammen verbringen finden sie aber heraus das sie eigentlich ganz gut miteinander auskommen. Als ihr Freund Brad das erfährt macht er das Leben von Varen schwer. Isobel merkt das sich ihre Freund von ihr abwenden und das nur weil sie viel Zeit mit Varen verbringt .  Isobel nimmt Varen einmal in Schutz und ist für ihre  Clique  damit gestorben.Varen zieht Isabell  in seinen Bann mit seiner mysteriösen Art . Verfolgt Varen sie oder hat sie nur Verfolgungwahn ? Zusätzlich beginnt sie merkwürdigen Stimmen un Geräusche zu hören was sie beinahe Verrückt macht. Meine Meinung: Tolles Buch würde ich sogar nochmal lesen da es sehr spannend ist und man sich selber Gedanken macht wer der Verfolger ist.Leider find ich das Ende nicht so toll ich persönlich hätte es mir anders vorgestellt

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  • Mal was anderes!

    Nevermore
    Sunshine_Books

    Sunshine_Books

    27. June 2013 um 10:37

    Der Hauptcharakter Isobel Lanley ist eine typische blonde Cheerleaderin, die klischeehaft mit dem Star der Footballmannschaft ausgeht und aufgrund dessen mit den angesagten Leuten auf der High School befreundet ist. Dies ändert sich jedoch schnell, als sie im Englischunterricht mit dem Außenseiter und Goth Varen in eine Gruppe für ein Schulprojekt kommt. Isobel versucht das Beste daraus zu machen und es über sich ergehen zu lassen sodass Varen das Thema aussucht: Edgar Allan Poe. Varen zeigt ihr von Anfang an deutlich, dass er nicht viel von ihr und ihrem Image hält, was jedoch auf Gegenseitigkeit beruht. Dennoch versuchen die beiden zusammenzuarbeiten wobei die Arbeit eher an Varen hängen bleibt da Isobel Poes Geschichten mehr als gruselig findet und somit auch ihre Motivation auf der Strecke bleibt. Trotzdem verbringen Beide viel Zeit miteinander und finden heraus, dass hinter der Fassade auf beiden Seiten mehr steckt und sie sich gut verstehen. Leider ist ihr Freund Brad davon gar nicht begeistert und macht Varen daraufhin das Leben zur Hölle. Isobel sitzt zwischen zwei Stühlen und merkt das sich ihre Freunde immer mehr von ihr abwenden. Als Isobel Varen in Schutz nimmt, ist sie bei ihrer Clique jedoch endgültig abgemeldet. Varen zieht Isabell immer mehr in seinen Bann mit seiner mysteriösen Art doch irgendetwas scheint nicht mit Ihm zu stimmen. Sie beginnt sich verfolgt zu fühlen, etwas von Ihm? Zusätzlich beginnt sie merkwürdigen Kreaturen zu sehen und es fällt ihr immer schwerer die Realität und ihre Träume voneinander zu trennen. All dies erreicht seinen Höhepunkt als Isobel von einem Mann träumt der ihr verzweifelt versucht zu zeigen wie sie Gewalt über ihre Träume bekommen kann bevor sie die Kontrolle verliert, er erklärt Ihr, dass dies mit Varen gerade passiert und diesem das gleiche Schicksal wie Poe vorherbestimmt ist. Isobel versucht zu verstehen was um sie herum passiert und sucht nach einem Weg Varen zu helfen der sich immer weiter zurückzieht, bis dieser plötzlich verschwunden ist... Mein Fazit: Ein tolles Buch das die Geschichte von Edgar Allan Poe, der 1849 auf mysteriöse Weise ums Leben kam, wieder aufrollt. Am Anfang war ich nicht so begeistert von der Story da mir Isabell zu naiv und oberflächlich vorkam, doch das ändert sich schnell als sie anfängt Zeit mit Varren zu verbringen und der Kontakt zu ihren bisherigen Freunden abbricht. Auch war ich fasziniert von den Ereignissen die um sie herum passierten und konnte selbst manchmal nicht genau unterscheiden was Wirklichkeit ist und was nicht. Ein spannendes Buch das ich 100 prozentig weiter empfehlen kann!

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  • Manche Träume werden Wirklichkeit

    Nevermore
    DieKirsche

    DieKirsche

    20. May 2013 um 13:32

    Eine blonde Cheerleaderin und ein mysteriöser Emotyp - klingt nach Klischee und war lange ein Grund für mich dem Buch eher wenig Beachtung zu schenken. Viele positive Meinungen ließen mich dann aber doch unschlüssig werden und schließlich landete es auf meiner Leseliste. Was soll ich sagen, meine Gefühle zu diesem Buch sind sehr ambivalent. Ich mochte die Idee hinter der Geschichte, die Charaktere, den Schreibstil und die Atmosphäre. Dennoch habe ich mich sehr schwer getan, dieses Buch durchzulesen. Für mich ist der Funke einfach nicht richtig übergesprungen. Da das aber auch an meinem momentan stressigen Alltag liegen kann, versuche ich mich mal an einer möglichst neutralen Rezension zu diesem Buch. In "Nevermore" wird das Rad nicht neu erfunden. Viele Elemente sind seit langem in vielen Jugendbüchern zu finden. Anfangs wirkt auch Isobel wie die typische zickige, blonde, allseits beliebte Cheerleaderin, die sich für nichts als ihren Freund, ihre Clique und das Cheerleaden interessiert. Doch schnell merkt man, das noch mehr in ihr steckt. Insbesondere die Szenen in ihrer Familie haben mir gut gefallen. Doch auch die Art, wie sie ihre Freunde sieht, Dinge hinterfragt und sich im Laufe der Geschichte entwickelt sprechen für sie. Varen ist ebenfalls ein sehr interessanter Charakter. So ganz wird er für mich den Touch nicht los, einer dieser typischen mysteriösen Tpen zu sein. Dennoch kann er überzeugen, da auch er sehr menschliche Züge trägt, die ihn real und echt erscheinen lassen. Die Handlung ist eine gelungene Mischung aus Highschoolalltag und paranormaler Fantasy. Die Idee rund um das Poe-Universium und ihre Umsetzung sind sehr gut gelungen. Als Leser ahnt man immer ein wenig, wie die Dinge zusamenhängen. Wirklich klar sieht man aber erst zum Ende hin und selbst dann bleiben noch genug Fragen offen, um die Fortsetzung spannend erscheinen zu lassen. Zu lesen ist das alles dank eines sehr angenehmen Schreibstils auch wirklich gut. Ein paar Logiklücken gab es für mich dann allerdings doch, so dass ich das Buch nicht bedenkenlos mit der Höchstpunktzahl bewerten kann. Dazu kommt, dass es mich einfach nicht so seh in seinen Bann gezogen hat, wie ein wirklich tolles Buch das normalerweise tut. Wirklich Kritik habe ich zwar nicht, aber die Geschichte war dann auch nicht so phänomenal gut, dass ich einfach nicht anders konnte, als weiterzulesen. Daher gibt es nur gut gemeinte 4 Punkte. FAZIT: Wer gerne paranormale Ubanfantasy liest, eine düstere Atmosphäre gepaart mit Highschoolalltagsszenen sucht und Wert auf interessante und vielseitige Charaktere legt, ist mit diesem Buch gut beraten. Nicht alles ist logisch vollkommen schlüssig, aber alles in allem findet man hier ein sehr interessantes und zum Teil bizarres Buch, das zum Teil für faszinierendes Kopfkino sorgt!

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  • Rezension zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    Kittyzer

    Kittyzer

    06. November 2012 um 15:32

    Heiseres Geflüster stieg auf der anderen Seite der Tür hoch. Es hörte sie an wie trockene Blätter, die über einem Feuer knisterten. Zuerst begann es ganz leise. So leise, dass Isobel sich nicht sicher war, was für eine Art Geräusch es war oder ob sie überhaupt etwas gehört hatte. Doch dann wurden die Stimmen deutlicher und zischten durch den Spalt unter der Tür. Irgendetwas lachte. Ein flinker Schatten bewegte sich so rasch und behände wie ein Tier. Isobel fasste Varen am Arm. "Was ist los?" Vorsichtig machte er ein paar Schritte nach vorne und stellte sich schützend vor sie. "Sie haben uns gefunden." -- INHALT: Isobel ist eine beliebte Cheerleaderin mit einem gutaussehenden Freund und einer großen Clique. Als sie bei einem Schulprojekt dem Außenseiter und Goth Varen zugewiesen wird, ist sie danatürlich nicht sonderlich erfreut. Doch wider Erwarten verstehen sich die beiden gut, so gut, dass Isobel beginnt, Gefühle für ihn zu entwickeln. Aber Varen hat ein dunkles Geheimnis voller Abgründe und Dämonen und Isobel wird immer weiter darin verstrickt. Schatten manifestieren sich und sie ist sich nicht mehr sicher, wem sie eigentlich trauen kann. Schließlich ist sie die Einzige, die Varen noch retten kann - aber wie? MEINE MEINUNG: Der Einstieg in Kelly Creaghs Fantasyroman "Nevermore", dem ersten Teil einer Trilogie, gestaltet sich relativ typisch für ein solches Buch: Die beliebte, blonde Protagonistin wird einem Außenseiter für ein Projekt zugeteilt und stellt fest, dass dieser viel liebenswerter ist als gedacht. Nach kurzer Zeit allerdings wird schon klar, dass sich das Buch dennoch absolut abhebt - denn hier geht es weitaus düsterer zu als man es möglicherweise gewohnt ist. Auch der Schreibstil ist anders, voller wunderschöner, detailverliebter, aber keineswegs ermüdender, Beschreibungen erschafft die Autorin eine ganz eigene und faszinierende Welt, die völlig in den Bann zieht. Isobel ist zwar eigentlich die stereotype, gutaussehende und beliebte Hauptperson, ihr Charakter jedoch ist da ganz anders. Von Anfang an ist sie absolut sympathisch, liebenswürdig und mutig. Eingangs sträubt sie sich noch dagegen, dass sie Varen so viel mehr mag als ursprünglich angenommen, dies wird aber nicht zu einem ewigen Monolog ausgebaut. Außerdem ist sie in der Tat clever, wenn sie auch beinahe nie auf das hört, was andere ihr sagen. Varen ist komplett untypisch: Weder der perfekte Sunnyboy, noch auf irgendeine konventionelle Art der Herzallerliebste. Stattdessen trägt er schwarz, hat ein Lippenpiercing und ist schweigsam. Doch trotzdem hat er eine Ausstrahlung und eine Art, die weibliche Leser - mich eingeschlossen - ungewollt zum Quietschen bringt. Aber auch die Nebencharaktere lassen absolut nicht zu wünschen übrig. Im Laufe der Handlung freundet sich Isobel mit ihrer Spindnachbarin Gwen an, einem freundlichen, hilsbereiten und witzigen Mädchen, das es sich nicht nehmen lässt, sich des Öfteren mal in allerlei Dinge einzumischen. AuchIsobels Exfreund, der zwar rau ist und sich Varen gegenüber unmöglich verhält, überzeugt dadurch, dass trotzdem klar wird, dass er Isobel liebt und all dies nur aus diesem Grund tut. Jede der Figuren wurde mit festen Strichen gezeichnet und besitzt einen entsprechenden Platz im Buch, weshalb keine auch nur ansatzweise überflüssig oder eindimensional wirkt. Die Geschichte selbst ist so ganz anders als man es von Fantasy-Jugendbüchern gewohnt ist und kann damit von Anfang an in den Bann ziehen. Zwar muss sich Isobel anfangs von ihren Vorurteilen und Freunden, die keine Freunde sind, lösen, doch danach überschlagen sich die Ereignisse. Sie lernt Varen kennen und seine Lebensumstände, erfährt, dass er eine Vorliebe für Poe und dessen Texte hegt sowie daran glaubt, dass ein Poltergeist in dem alten Buchladen haust, den die beiden aufsuchen. Dabei ist die Atmosphäre wunderbar geheimnisvoll, dicht und auch ein wenig gruselig, während immer wieder die Gedichte und Geschichten des alten Schriftstellers sowie sein Leben in die Handlung eingebunden werden. Vorwissen ist hier nicht nötig - es wird alles perfekt erklärt, sodass zu keiner Zeit Fragen aufkommen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, aber stetig, und die kribbelnden Gefühle von Isobel für Varen reißen den Leser komplett mit. Hier wird es nicht schnulzig oder gar kitschig und auf ein Liebesgeständnis muss lange gewartet werden - doch genau das ist es, was das Ganze so besonders macht. Aber auch die Story schreitet mit steigender Seitenzahl immer weiter voran, wird spannender, atemberaubender und bewegt sich kontinuierlich auf einem hohen Level der Schreibfähigkeit. Geschickt versteht es Kelly Creagh, einige Fragen zu beantworten und wieder neue aufzuwerfen, während sie Poes Welt und die Realität miteinander verbindet. Dies endet in einem überraschenden und schockierenden Ende, das nicht direkt ein Cliffhanger ist, aber den Leser so mitnimmt, dass das Warten auf Band 2 wie eine lange, lange Qual erscheint. Her mit dem im August diesen Jahres erschienenen "Enshadowed", denn ich kann es kaum noch erwarten! FAZIT: "Nevermore" hat wunderbare Charaktere, einen tollen Plot und ist wahnsinnig spannend - so spannend, dass ich den ganzen Wälzer an einem Tag gelesen habe. Von diesem wunderbaren Buch ist das Losreißen fast unmöglich! 5 Punkte, meine uneingeschränkte Empfehlung und ganz sicher eines der Highlights dieses Jahres!

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  • Rezension zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    splitterherz

    splitterherz

    16. September 2012 um 22:14

    "Die Traumwelt und die Welt deiner Realität haben bereits begonnen, miteinander zu verschmelzen. Alles, was du kennst und liebst, ist in Gefahr. Es hat gerade erst begonnen. Noch ist es nicht vollendet, noch besteht ein kleiner Funken Hoffnung. So lange, wie diese Hoffnung an deiner Seite bleibt, werde auch ich nicht von dir weichen. Doch du musst dem allem jetzt endlich ein Ende bereiten." [aus "Nevermore" // Kelly Creagh // S. 485] Erster Satz: Edgar öffnete das linke Auge einen Spalt weit. Inhalt: Isobel Lanley hat alles, was man sich wünschen könnte. Sie ist Cheerleaderin, Freundin des Footballstars Brad und Mitglied der beliebtesten Clique der Schule. Als sie dann unweigerlich Projektpartnerin des verschrobenen und unbeliebten Varen Nethers wird, fangen die Probleme jedoch an. Die beiden sollen einen berühmten Schriftsteller Amerikas vorstellen und entscheiden sich für den Autoren des Grusels schlechthin, Edgar Allen Poe. Da sie sich öfter mit Varen treffen muss, um das Projekt vorzubereiten, wendet sich ihre Clique und ihr Freund gegen sie und Isobel steht schließlich alleine da. Noch dazu versteht sie sich absolut nicht mit Varen, der merkwürdig und unheimlich auf sie wirkt. Als sie schließlich von unheimlichen Wesen verfolgt wird und ein Mann in schwarz ihr immer öfter auflauert, muss Isobel feststellen, dass Varen in seiner eigenen Traumwelt lebt, die viel mit dem mysteriösen Tod Poes zu tun hat und Isobel weiß: Nur sie kann Varen jetzt noch retten. Schreibstil: Kelly Creaghs Schreibstil ist ein großer Pluspunkt der Geschichte, wird ihr aber im Verlauf der Geschichte zum Verhängnis. Einerseits schreibt sie sehr sicher und zum Teil auch poetisch. Auch atmosphärisch schafft sie es gekonnt, eine besonders düstere Stimmung an den Tag zu legen. Allerdings ufern ihre Beschreibungen des Öfteren aus, sodass sich der ohnehin schon 560 Seiten schwere Roman noch weiter unnötig in die Länge zieht und ungefähr so zäh ist, wie ein altes Kaugummi. Daher ging für mich ein großteil der Spannung und Atmosphäre verloren, was wirklich nicht hätte sein müssen. Meinung: Es gibt diese Bücher, die man schon mögen will noch bevor sie erschienen sind. Das kann einerseits mit einer besonders guten Resonanz der Originalausgabe, andererseits aber auch mit einer schönen Covergestaltung zu tun haben. Was auch immer es ist, man hat das Gefühl, man müsse dieses Buch um jeden Preis besitzen und lesen - und vor allen Dingen gut finden. "Nevermore" ist eines dieser Bücher, welches ich unbedingt mögen, ja fast schon lieben wollte, als ich es bekam. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Leserstimmen zu dem Buch und ich war gespannt darauf, wie sehr mir das Buch gefallen würde - denn ich ging eigentlich felsenfest davon aus, dass ich es mögen würde. Wie das aber nun mal eben ist mit dem Denken und den Erwartungen widersprechen sie meist der Realität und so war es auch in diesem Fall, denn plötzlich häuften sich die Leserstimmen, die sagten: "Entweder man liebt dieses Buch oder man hasst es." Da wurde ich skeptisch. Ich weiß nicht, was es genau war - die Skepsis oder die hohen Erwartungen, auf jeden Fall hat mir dieses Buch nicht so gut gefallen, wie ich es erwartet hatte. Ich kann weder sagen, dass ich das Buch liebe, noch, dass ich es hasse, denn das Problem ist einfach, dass ich absolut keine emotionale Bindung zu der Geschichte habe und es mir um ehrlich zu sein relativ gleichgültig war, wie sie voranschreiten würde. Ich war über jeder Seite froh, die ich gelesen hatte, weil ich das Buch so schnell wie möglich beenden wollte. So lag das Buch mit dem schönen Cover wochenlang auf meinem Nachttisch und spukte mit nervtötend im Kopf herum, weil ich es einfach nicht mag, wenn Bücher angebrochen herumliegen - vor allen Dingen, wenn es Rezensionsexemplare sind. Nun stellt sich natürlich die Frage, was es denn war, was diese negative Haltung gegenüber dem Buch erklärt, aber ehrlich gesagt kann ich das selbst gar nicht so hunderprozentig sagen. Es gibt da so einige Punkte, die mich störten und das Buch für mich nicht sonderlich lesenswert machten: - Distanz. Das ist wohl einer der Punkte, die hauptsächlich für meine Bewertung verantwortlich sind, denn das Buch ist meiner Meinung sehr distanziert zum Leser geschrieben, sodass es mir kaum möglich war, die Protagonistin wirklich zu mögen oder generell irgendetwas für sie zu empfinden. Die Geschichte spielt auf einer Ebene, die mich leider nicht erreichen konnte und so blieb ich auch für das dramatische Geschehen eher desinteressiert. - Der Handlungsverlauf war ebenfalls eine größere Problematik, denn obwohl Kelly Creagh einen sehr angenehmen Schreibstil an den Tag legt, den sie in einigen Szenen mit viel Gefühl einzusetzen weiß, verliert sie sich doch zu oft in Details und unnötigen Handlungssträngen, die für die Geschichte nicht relevant waren. Das hat schnell dazu geführt, dass ich einige Seiten nur überflogen habe und mir die Geschichte einfach zu zäh voranging. Die von vielen Seiten versprochene Spannung blieb daher für mich aus. - Die Figuren blieben für mich weitgehend blass. Allen voran Isobel, zu der ich partout keine Bindung aufbauen konnte. Anfangs wirkte sie wie die klischeeüberhäufte Cheerleaderin, was sich im weiteren Handlungsverlauf jedoch als falsch herausstellte, denn Isobel handelt bald nicht mehr so, wie man es von ihr erwartet hätte. Das hat sie für mich aber irgendwie auch nicht mehr sympathisch gemacht, eher im Gegenteil. Viele der Dinge, die sie getan hat, blieben unverständlich und was mich noch dazu besonders störte, war die typisch amerikanische Haltung der Eltern, Lehrer, etc. Auch mit Varen wurde ich nicht wirklich warm, obwohl er schon deutlich interessanter daherkommt als Isobel. Im Gegensatz dazu gefiel mir aber Pinfeathers wieder ziemlich gut, der sehr lebending beschrieben wurde und einfach ein wenig Pepp und auch den versprochenden Gruseleffekt brachte. - Ein roter Faden blieb meiner Meinung nach irgendwie aus. Während ich das Buch las, hatte ich das Gefühl, dass selbst die Autorin nicht so wirklich wusste, wo das alles hinführen sollte und so fühlte ich mich mehr als einmal verloren in der Geschichte, was dazu führte, dass mir auch der Antrieb fehlte, sich weiterzulesen. - Es bleiben zu viele Fragen offen. Normalerweise finde ich es gut, wenn nicht alles direkt erklärt wird, aber hier blieb für mich am Ende einfach nur ein riesengroßes Fragezeichen, weil so gut wie nichts erklärt wird. Ich hätte gehofft, dass Creagh hier mehr auf die Traumwelt eingehen würde, die mich nämlich sehr viel mehr interessiert hat, als der Rest. Sie hätte so viel mehr aus dieser herausholen können, ebenso aus der Poe-Thematik und den Ghulen. - Die Gefühle zwischen Isobel und Varen kamen aus dem Nichts und waren daher unglaubwürdig. Pluspunkte gibt es dafür, dass dies nicht auf der ersten Seite geschah, aber dennoch habe ich die plötzliche Gefühlswandlung absolut nicht nachvollziehen können, was mich wirklich gestört hat. Erst herrscht zwischen den beiden kriegsähnliche Stimmung und dann, ganz plötzlich, merkt Isobel, dass sie mehr für ihn empfindet - andersherum ebenso. Die Geschichte bietet dennoch einiges an Potenzial, dass aber für mich nicht genutzt wurde. Positive Punkte waren für mich beispielsweise die Traumwelt, in die Varen sich flüchtet, die szenenweise wirklich toll und verträumt beschrieben wurde, sowie die Thematik rund um Edgar Allen Poe. Ich fand es toll, wie immer wieder Elemente des Gruselautors in die Geschichte eingewebt worden sind und dieses ganze Mysterium um seinen Tod aufgegriffen wurde. Aber auch hier haben mir die Bezüge weitgehend gefehlt, was aber wahrscheinlich im zweiten Teil aufgeklärt werden wird. Eine weitere positive Eigenschaft des Buches ist die düstere Stimmung, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. So ist sie stellenweise durchaus atmosphärisch, allerdings wird diese Atmosphäre durch die vielen unnötigen Szenen leider oft verschenkt. Fazit: Es gibt Dinge, die einfach nicht funktionieren - eines davon ist, Bücher mögen zu wollen, obwohl sie noch nicht einmal erschienen sind und gerade diese Ansprüche, die sich dadurch an "Nevermore" entwickelten, konnte das Buch nicht tragen, da es zwar Potenzial, aber viel zu viele Schwächen hat. Eine originelle Idee wurde hier leider mehr schlecht als recht umgesetzt und wird mit einem zähen Schreibstil und zu vielen unnötigen Ideen in die Länge gezogen. Unglaubwürdige Figuren, die teilweise unverständlich handeln und die typisch amerikanische Moral ausleben, haben dazu geführt, dass ich nur wenig Lust hatte, die Geschichte um Isobel und Varen zu Ende zu lesen. Pluspunkte des Plots sind beispielsweise die Traumwelt und die Idee ansich, die aber letztendlich an der Umsetzung scheiterte. 2,5 Sterne

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  • Rezension zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. August 2012 um 10:57

    Cover und Titel: Erst mochte ich das deutsche Cover nicht so sehr, ich fand irgendwie, dass es sehr kindisch aussah. Aber jetzt mag ich das Cover und die ganze Aufmachung richtig gerne. Es passt viel besser zum Buch und eigentlich dürfte das Cover gar nicht anders aussehen :) Besser als das Origial ist es in jedem Fall. Ich finde, das amerikanische Cover sieht so stereotypisch aus und wird sowohl Isobel als auch Varen nicht gerecht. Gut ist allerdings, dass der Titel übernommen wurde, denn der ist wirklich perfekt! Meine Meinung: Dieses Buch ist beinahe schon perfekt! Und zwar, weil es endlich mal etwas Neues ist. Mir gefällt schon die Idee, dass Träume langsam wirklich werden; und Edgar Allen Poe noch mit einzubeziehen war einfach genial. Fangen wir mal bei den Charakteren an. Isobel und Varen waren wirklich tolle Protagonisten. Was ich an besten an ihnen fand, war, dass sie so...echt waren. Es kommt mir so vor, als könnten die beiden wirklich im echten Leben existieren und ich bin mir sicher, dass sie es tun. Keine Ahnung, ob das grade irgendeinen Sinn macht. Außerdem fand ich das Buch wahnsinnig spannend, ich konnte es zwischenzeitlich wirklich nicht mehr aus der Hand legen, weil es einfach spannend war. Leider war es manchmal auch etwas langatmig, aber selbst dann habe ich weiter gelesen, einfach weil ich den Schreibstil so super fand. Und ja, ich gebe es zu. Ein großer Teil meiner Motivation war auch der erste Kuss. Ich wollte einfach unbedingt, dass sie sich küssen! Ich meine, ich bin kein Fan - zumindest nicht nur - von so richtig kitschigen Büchern, aber zwischen Isobel und Varen war immer so eine Spannung und ich wollte einfach, dass sie sich küssen! Und damit haben sie mich ja wirklich ziemlich lange hingehalten. Es gibt nur einen einzigen Kuss in diesem Buch und der ist so ziemlich am Ende. Nicht ganz am Ende, aber ziemlich weit hinten. Außerdem fand ich die Entwicklung schön, die beide zueinander gemacht haben. Es war nicht so, dass die beidenvon jetzt auf gleich übereinander herfallen, sondern dass sie sich erstmal eingestehen müssen, überhaupt was für den anderen zu empfinden. Ich weiß, ich rede hier sehr viel über die Liebesgeschichte, obwohl die gar keinen so großen Teil der Story einnimmt. Tut mir Leid. Mit dem Ende verhält es sich in bisschen schwierig. Ich war ziemlich geschockt und ich mag es irgendwie, aber ich habe vor den zweiten Teil angst. Also, wie sich das Ende auf den nächsten Teil auswirken wird. Aber naja, bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit... Fazit: Dieses Buch hat alles, was ein gutes Buch braucht. Leider war es manchmal ein wenig langatmig und deshalb bekommt es auch keine 5 Herzen. Trotzdem gehört "Nevermore" auf jeden Fall zu meinen Highlights 2012. Ich freue mich schon richtig auf den zweiten Teil!

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  • Rezension zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    Rahel1102

    Rahel1102

    08. August 2012 um 10:31

    Isobel ist der Flyer ihres Cheerleaderteams, gehört zur angesagtesten Clique und ist mit dem Footballstar der Schule Brad zusammen, der absolute Traumschwiegersohn des Vaters. Das alles ändert sich allerdings als ihr Geschichtslehrer beschließt eine Projektarbeit zu toten Amerikanischen Schriftsteller aufzugegebn und ausgerechnet Mister Goth Himself Varen ihr Partner wird. Ihr Clique flippt deswegen total aus, denen sind Isobels Noten egal, hauptsache der Freak kommt ihr nicht zunahe, auch wenn das bedeutet Isobel fliegt aus dem Team. Dennoch trifft sie sich heimlich mit Varen und lernt ihn kennen, währden sie ihre Arbeit über Poe verfassen. Als Brad das rausfindet fährt er mit Isobel und seiner Clique zur Eisdiele in der Varen arbeitet und stellt sie auf den Kopf, in dem Moment realisiert Isobel was für oberflächliche Freunde sie hat und macht mit Brad schluß und wirft ihn samt Clique raus , um anschließend mit Varen aufzuräumen. Am nächsten Schultag hofft sie, dass ihr Verhältnis zu ihm anderes ist, aber er leugnet das er sie näher kennt und lässt sie stehen, nur um am Abend plötzlich per Telefon eine neue Freundin zugewinnen, dias Hippie Mädchen Gwen, die wirklich alles weiß, auch das Varen mit seiner Ex schluß gemacht hat, wegen Isobel und das er sie vor Brad verteidigt hat. Eigentlich sollte ihnen nun nichts mehr im Weg stehen, wären da nicht die seltsamen Träumen, das Varen und sie scheinbar Stimmen hören, er einfach verschwindet und Varens Vater ein Tyrann ist, weshalb sich Varen buchstäblich eine eigene gefährliche Traumwelt geschaffen hat.... Fazit: In dem Buch dreht sich viel um Edgar Allen Poe und deren düstere Gedichte. In der Schule musste ich zum ertsen mal Poe lesen und war sofort fasziniert, da auch ich diese düstere Phase hatte und wohl nie wirklich rasugekommen bin. Nicht nur Poe ist ein Grund weshalb ich den zweiten Teil entgegen Fieber, auch die beiden Protagonisten verändern sich im laufe der Geschichte und man hofft das Varen auch mal glück in seinem Leben hat und das Licht sieht und nicht nur die Nacht...

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  • Rezension zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    gurke

    gurke

    11. July 2012 um 14:19

    Obwohl Isobel ein typisch oberflächliches Cheerleadermädchen ist, mit typischen Freunden und dem typischen Footballfreund und dem typischen Verhalten zu sein scheint, tritt bei ihrem ersten direkten Kontakt mit dem düsteren Varen zu Tage, dass leider viel zu oft lächerliche Klischees und Vorurteile wichtiger als alles andere sind. Doch Isobel blickt hinter die Kulissen und ändert ihre Meinung und sagt sich sogar los von ihren Freunden. Doch damit wird sie auch immer mehr in den Bann von dem geheimisvollen Jungen aus düsteren Gothickreisen gezogen. Dass sie sich damit auch in Gefahr begibt weiß sie noch nicht, als Isobel sich in Varen verliebt. Denn der lebt im wahrsten Sinne des Wortes in einer Traumwelt und die ist nicht nur real, sondern auch gefährlich. Als Isobel das merkt, ist es nur leider schon zu spät... Das Cover ist hier richtig gut gelungen und passt in den Lila- und Rosatönen perfekt zum Inhalt der Geschichte. Denn genauso kann man sich die geheimnisvolle und gefährliche Traumwelt vorstellen. Wenn man mit "Nevermore" beginnt, merkt man schnell, dass man hier ein Jugendbuch in den Händen hält. Die Schreibweise ist sehr einfach und ohne große Schwierigkeiten oder Hürden, hat man die Seiten schnell gelesen. Die wundervollen, regelrecht lebendigen Charakter sind allerdings ganz und gar nicht typisch. Schnell nehmen die einzelnen Personen an Farbe an und man hat als Leser schnell die Möglichkeit seine eigenen Sympathien und Abneigungen für sie zu entwickeln. Auch dann, wenn die halbe Geschichte eigentlich nur so vor sich hinplätschert und wir hauptsächtlich Einblicke in Isobels Leben und ihre Teenagerprobleme bekommen. "Ein ganz schöner Wälzer" war so mein erster Gedanke, als ich das Buch in den Händen hielt und ging ohne große Erwartung an das Buch heran. Dann jedoch, nach den ersten kurzen Kapiteln erwischte ich mich dabei, dass ich völlig in gefangen von dem Inhalt war und das Buch nicht mehr weglegen wollte. Mein einziger negativer Kritikpunkt besteht eigentlich nur darin, dass ich als Leser regelrecht auf die Passage des Klappentextes, die mich ursprünglich so neugierig gemacht hat, hingefiebert habe und diese erst sehr späte von Relevanz war. Alles in allem, hat mich "Nevermore" aber richtig verzaubert und ich konnte mich voll und ganz in die Geschichte fallen lassen.

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  • Rezension zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    10. July 2012 um 16:38

    Ich habe lange mit mir gehadert wie ich dieses Werk für mich bewerten soll. Kaum ein anderes Buch machte es mir so schwierig mir eine endgültige Meinung zu bilden. In Adjektiven ausgedrückt: „Nevermore“ ist gleichsam verwirrend, verworren, undurchsichtig, schwierig, interessant und fesselnd. Die Autorin schafft es „die Macht der Träume“ so plastisch in Realität der Hauptprotagonistin Isobel einfließen zu lassen, dass man sich als Leser wie Isobel selber vorkommt. In der eigenen, bekannten Welt und doch völlig fremd, dass man glaubt den Verstand verlieren zu können. Des Weiteren empfinde ich es als überaus erfrischend, dass Kelly Creagh das Zentrum des Buches nicht auf die romantische Seite der Beziehung zwischen Isobel und Varen legt, auch wenn diese durchaus eine zentrale Rolle spielt. Vielmehr orientiert sich die Autorin an die Dämonen des Edgar Allan Poe. Seine Werke nehmen einen Großteil der Geschichte ein. Dazu, so denke ich, ist es angebracht zu erwähnen, wer mit den „schwierigen“ Werken eines Poes nicht klar kommt und auch kein Interesse an solcher Literatur hegt, sollte wohl besser die Finger von „Nevermore“ lassen. Das doch, teilweise schwierige Verständnis eines Werkes von Poe durchzieht das ganze Buch der Autorin wie einen roten Faden. Dieser Umstand lässt „Nevermore“ anspruchsvoller wirken als andere Jugend-Romance-Fantasy-Bücher. Ich bin mir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sicher, ob „Nevermore“ den Auftakt einer Buch-Reihe bildet oder ein Einzelwerk ist. Als Auftakt einer Buch-Reihe kann ich das Ende verschmerzen, als Einzelwerk bildet dieses einen großen Kritikpunkt. Nachdem ich den letzten Punkt des Buches gelesen habe, sah ich mich einem offenen Ende gegenüber, welches zahlreiche Fragen unbeantwortet und Begebenheiten unerklärt ließ. Auch ein Ende á la „und sie lebten glücklich bis an ihr Ende“ erwartet man hier vergebens. Alles in allem hat mich dieses Buch dazu gebracht es regelrecht zu verschlingen, auch wenn das Ende sehr abrupt und meines Erachtens nach unvollständig kam, vergebe ich 4 Sterne für „Nevermore“. Literaturfee aus dem Team von Wir Lesen

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  • Rezension zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. July 2012 um 12:52

    Kurzbeschreibung: Als Isobel bei einem Schulprojekt dem Außenseiter Varen zugewiesen wird, weiß sie noch nicht, dass das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Überraschenderweise versteht sie sich nicht nur gut mit ihm, sie scheint sich sogar in ihn zu verlieben. Doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto mehr wird sie in den Bann der geheimnisvollen Traumwelt gezogen, die Varen sich geschaffen hat. Und diese Welt birgt viele Gefahren: Bedrohliche Kreaturen dringen in die Wirklichkeit und sind nun auch hinter Isobel her. Allmählich begreift sie, dass Varen immer tiefer in das Reich seiner (Alb-)Träume zu gleiten droht. Und nur sie kann ihn retten... Zur Autorin: Kelly Creagh machte 2008 ihren Abschluss in Kreativem Schreiben. Wenn sie sich nicht gerade schaurige Charaktere ausdenkt, Buchläden heimsucht oder sich wie besessen mit Edgar Allan Poe beschäftigt, tanzt sie leidenschaftlich gerne Bauchtanz. Sie lebt mit ihrer exzentrischen Terrierdame Annabel in einem alten Stadtteil von Louisville in Kentucky, der perfekten Kulisse für Geschichten voller gruseliger Geheimnisse und verwunschener viktorianischer Villen. Nevermore ist ihr erster Roman. Rezension: Isobel Lanley ist ein Mädchen aus gutem Hause: Eine blonde Cheerleaderin, die mit dem Star der Highschool-Footballmannschaft liiert und in der angesagtesten Clique zuhause ist. Als sie jedoch im Englischunterricht mit dem Goth Varen ein Arbeitsprojekt über Edgar Allan Poe erstellen soll, ist keiner von beiden darüber begeistert. Vor allem nicht ihr Freund Brad, der Varen daraufhin das Leben zur Hölle macht. Als Isobel Partei für ihn ergreift, ist sie bei ihrer Clique unten durch. Varen selbst scheint ein großes Geheimnis zu verbergen, Isobel erliegt immer mehr seiner mysteriösen Seite und bringt sich dadurch selbst in Gefahr. Sie wird von merkwürdigen Kreaturen verfolgt, die alle etwas mit Edgar Allan Poe zu verbinden scheint. Doch Isobel lässt sich nicht beirren, sie versucht hinter Varens Geheimnis zu kommen und Realität und Traum scheinen immer mehr ineinander zu verschwimmen, bis Varen plötzlich verschwunden ist... Kelly Creagh bedient sich bei ihrem Trilogie-Auftakt "Nevermore" der Geschichte um Edgar Allan Poe, der auf mysteriöse Weise im Jahre 1849 ums Leben kam. Die Autorin hat hier wunderbar recherchiert und lässt Poes Geschichte und auch seine Werke immer wieder in die eigentliche Handlung miteinfließen, indem sie Isobel und Varen zusammen an einem Projekt über ihn arbeiten lässt. Zwar liest sich der Roman anfangs als eine vermeintliche 08/15-Highschool-Geschichte, dies ändert sich aber, sobald Isobel und Varen zu ihrem Projekt eingeteilt werden. Schon bald findet der Leser sich in einer Mischung aus Wirklichkeit und Fiktion wieder, die manchmal gar nicht so leicht auseinanderzuhalten ist und die Spannung nimmt rasant an Fahrt auf. Isobel, die Protagonistin, wirkt zu Beginn recht oberflächlich und affektiert. Doch entpuppt sie sich recht bald als sehr sympathisches Mädchen von nebenan, als sie Varen vor ihrem Freund Brad in Schutz nimmt und ihn, sobald es die Situation erfordert, verteidigt. Varen ist das krasse Gegenteil von ihr: Ein Goth, der sich allzeit abseits hält und nur mit "seinesgleichen" zusammen ist. Und gerade das scheint Isobel magisch anzuziehen, denn schon bald entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte um die beiden, die sich wunderbar in die Gesamtgeschichte einfügt, ohne aufgesetzt zu wirken. Die Figur des Reynolds, einem vermeintlichen Helfer Isobel und Varens, bleibt mysteriös bis zum Ende hin. Nur eines wird klar: Er scheint die Fäden der gesamten Handlung in Händen zu halten. Als Antagonisten wirken Pinfeathers und seine Mitstreiter, eine Art zombiehafter Wesen, die sich in Raben verwandeln können, und die für den ein oder anderen Schauer über dem Rücken des Lesers sorgen. Der Epilog des Buches wartet mit einem Cliffhanger auf, der großen Appetit auf den 2. Band der Reihe macht. Dieser erscheint im Original Ende August 2012 mit dem Titel "Enshadowed". Ein deutscher Termin steht noch nicht fest. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte um Isobel und Varen weitergehen wird, denn Kelly Creagh konnte mich mit "Nevermore" definitiv überzeugen. Fazit: "Nevermore" ist der spannende und auch magische Auftakt zu einer Trilogie, bei der sich die Autorin Kelly Creagh sehr an dem Leben und Wirken Edgar Allan Poes orientiert und die durch Vermischung von Realität und Fiktion und ihren Protagonisten Isobel und Varen glänzt.

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  • Rezension zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    butters

    butters

    26. June 2012 um 22:28

    Als Isobel ihren Projektpartner Varen zugeteilt bekommt, kann die 16 jährige Cheerleaderin nur hoffen dass alles schnell vorbeigeht und sie keine allzu schlechte Note bekommt. Denn Varen ist anders und es gibt unzählige Gerüchte über den dunklen Gothicjungen. Doch als die beiden ihr Projekt über Edgar Allan Poe beginnen, findet Isobel ihn immer interessanter und fängt an ihn zu mögen. Doch dann passieren immer mehr seltsame und gruselige Dinge und Isobel findet sich in einer düsteren Welt wieder die immer mehr zur Realität wird und sie beginnt sich zu fragen was Varen damit zu tun hat und wie weit ist er dafür verantwortlich? Ausnahmsweise habe ich mich diesemal von einem wunderschönem Buchcover und einem mysteriösen Klappentext zum Kauf verleiten lassen. Als ich dann anfing zu lesen, dachte ich, dass es sich bei Nevermore um eine typische Teenagerromanze handelt die mühselig das Thema "schöne Cheerleaderin verliebt sich in seltsamen Außenseiter" wiedermal platttrampelt und hätte meinen Kauf schon fas bereut. Doch es wird so eine mystische und dunkle Atmosphäre geschaffen die einen gespannt weiter lesen lässt. Denn dieses anfangs so typische amerikanische Teenagergeschichte zieht einen hinein in die Welt von Edgar A. Poe und seinen Werken die plötzlich ganz real erscheinen. Nicht nur der "Außenseiter" Varen wird immer sympatischer und vorallem mysteriöser sondern auch die typisch blonde Cheerleaderin Isobel gewinnt mit jeder Seite Sympathiepunkte. Ein wirklich spannendes düsters Buch, das einen bis zum Ende mitleben lässt. Auch die einfache jedoch sehr ausführliche Erzählweise erleichtert es einem sich einfach in die Geschichte fallen zu lassen Ich freue mich schon auf den 2 Teil da Nevermore leider mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger endet ;)

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  • Rezension zu "Nevermore" von Kelly Creagh

    Nevermore
    InaVainohullu

    InaVainohullu

    26. June 2012 um 17:53

    Kurzbeschreibung: Als Isobel bei einem Schulprojekt dem Außenseiter Varen zugewiesen wird, weiß sie noch nicht, dass das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Überraschenderweise versteht sie sich nicht nur gut mit ihm, sie scheint sich sogar in ihn zu verlieben. Doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto mehr wird sie in den Bann der geheimnisvollen Traumwelt gezogen, die Varen sich geschaffen hat. Und diese Welt birgt viele Gefahren: Bedrohliche Kreaturen dringen in die Wirklichkeit und sind nun auch hinter Isobel her. Allmählich begreift sie, dass Varen immer tiefer in die Welt seiner (Alb-) Träume zu gleiten droht. Und nur sie kann ihn retten... Meine Meinung: Endlich mal ein Buch genau nach meinem Geschmack. Das Cover ist ein gekonnter Hingucker und vermittelt direkt einen kleinen Vorgeschmack auf das Buch. Denn es wird düster, meine Lieben ! Isobel ist das typische Highschool-Prinzesschen, Flyer im Cheerleading-Team, Blondine und Dreh- und Angelpunkt der angesagtesten Highschool-Clique. Anfangs nervt das beim Lesen auch ziemlich, denn sie ist der typische "Malibu-Barbie" - Verschnitt und wirkt auch nicht gerade helle ! Allerdings lässt das nach ein paar Kapiteln direkt wieder nach. Ein Glück. Isobel ist trotz des äusseren Anscheins nicht ganz ohne Makel und so lassen ihre Englischzensuren gewaltig zu wünschen übrig. Wenn sie sich nicht mehr anstrengt, dann wird ihre Trainerin sie nicht mit zum Cheerleader-Wettbewerb lassen. Also muss sie wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und sich mit dem ihr zugeteilten Referatspartner Varen einlassen. Varen ist das krasse Gegenteil zu Isobel. Er ist groß, versteckt sich meist hinter seinen langen Haaren, hat einen Hand zur Poesie, trägt generell schwarz und ist einfach nur düster ( herrlich !!!! ). Isobel verabredet sich widerwillig mit Varen um gemeinsam an dem Projekt über Edgar Allan Poe ( jahaaa, noch ein Treffer um mich als Leserin zu kriegen ) zu arbeiten. Doch schnell fliegt sie in ihrer Clique auf, die das alles gar nicht gerne sieht. Allen voran Isobels Freund Brad ( noch so ein typisch amerikanischer Highschool-Klischee-Charakter ). Er und die Clique tun alles dafür, Isobel und vorallem Varen das Leben schwer zu machen. Jedoch schweißt jeder Vorfall die beiden noch enger zusammen. Schon bald jedoch passieren in Isobels Umfeld merkwürdige, rätselhafte Dinge. Da taucht zum Beispiel dieser mysteriöse Mann namens Reynolds auf, im Park meint sie verfolgt zu werden und immer wieder nimmt sie Schatten wahr und hört seltsame Stimmen. Als sie versucht Varen darauf anzusprechen, blockt dieser immer wieder ab, so als würde er ihr etwas verschweigen. Und schon bald muss Isobel erkennen, das sie für ihre Liebe kämpfen muss, denn sie ist nicht die einzige die sich für Varen interessiert. Wohooow, dieses Buch ist schon beinahe ein poetisches Meisterwerk ( ich übertreibe ! ) Ein herrlich düster geschriebenes Buch mit einer gehörigen Portion abgedrehter Passagen und Personen. Ich liebe Gwen ! Die Geschichte steigert sich, denn erst einmal muss der Leser sich darauf einlassen, knapp 400 Seiten lang zu lesen wie sich die Beziehung zwischen Isobel und Varen langsam aufbaut und festigt. Hört sich nicht so spannend an, ist es aber. Ich hab schon mehrere solcher Bücher gelesen und meistens geht einem das Geplänkel schnell auf den Nerv. Hier jedoch ist es ganz anders, denn Kelly Creagh hat das Zeug dazu, niemals Langweile aufkommen zu lassen. Während sich die Teenies mit vermeintlich normalen Problemen rumschlagen müssen, beginnt sie geschickt die reale Welt mit einer Traumwelt zu verknüpfen. Die Geschichte ist allerdings für mich noch nicht abgeschlossen und ich hoffe sehr das es einen Folgeband geben wird, hab allerdings noch nichts gefunden. Varen jedenfalls hat einen neuen Fan !! :D Und Kelly Creagh natürlich auch.

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