Kelly McCullough

 4.2 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor von Die zerborstene Klinge, Die Klinge von Namara und weiteren Büchern.

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Die zerborstene Klinge

Die zerborstene Klinge

 (18)
Erschienen am 17.05.2013
Die Klinge von Namara

Die Klinge von Namara

 (15)
Erschienen am 20.12.2013
Krieg der Klingen

Krieg der Klingen

 (10)
Erschienen am 13.06.2014
Die Erste Klinge

Die Erste Klinge

 (5)
Erschienen am 09.09.2016
Der Zorn der Klinge

Der Zorn der Klinge

 (4)
Erschienen am 12.02.2016
Der Schwur der Klinge

Der Schwur der Klinge

 (3)
Erschienen am 16.02.2017
Die Erste Klinge: Roman (Königsmörder 5)

Die Erste Klinge: Roman (Königsmörder 5)

 (0)
Erschienen am 09.09.2016

Neue Rezensionen zu Kelly McCullough

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Brivulets avatar

Rezension zu "Die Erste Klinge" von Kelly McCullough

Kann man einen schlafenden Gott jagen?
Brivuletvor 2 Jahren

Zunächst vorweg: Es ist jammern auf hohem Niveau. Auch im 5. Band nimmt uns Kelly McCullough mit in die mittelalterlich geprägte Welt Tien. Für mich immer noch genial ist das Duo Aral, der Assassine, der gegen viele innere Dämonen ankämpfen muss, und sein Schatten Triss. Sehr schön finde ich, wie die Entwicklung von Aral weitergeführt wurde. Zu Beginn der Serie war Aral ein Wrack, dem Alkohol verfallen. »Kennt man doch« wird mir jetzt sicher entgegengehalten. Aber in diesem Fall muss ich sagen, ist die Umsetzung wirklich sehr gut gelungen. Denn in diesem Band geht es um die Frage: Was ist Gerechtigkeit? Was bin ich bereit, dafür zu leisten? Denn genau diese Frage müssen Aral und Triss für sich beantworten. Sehr gut gefallen hat mir die (Wieder-)Einführung von Siri, die »Hochzeit« ist super beschrieben. Auch die Durkoth haben ein Gastspiel, Figuren, die ich besonders gelungen halte. Leider gibt es in meinen Augen einen Minuspunkt: Die Sache mit den schlafenden Göttern, die trotzdem Einfluss haben auf die wache Welt, konnte mich nicht überzeugen. Dementsprechend fiel es mir schwer, die Handlungen von Aral, Triss und Siri nachzuvollziehen. Aber wie schon zu Beginn gesagt: Das ist Jammern auf hohem Niveau, denn insgesamt bietet »Die erste Klinge« High Fantasy von solider Qualität. Fazit: Kaufempfehlung, vor allem für alle, die wie ich bereits die vorherigen 4 Bände gelesen haben. Im nächsten und letzten Band wird eine »Schlacht von epischem Ausmaß« angekündigt - ich bin gespannt!

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thebookpassions avatar

Rezension zu "Die zerborstene Klinge" von Kelly McCullough

Überraschend gut
thebookpassionvor 3 Jahren

Aral zählte zu den legendären Klingen von Mamara, der in Namen seiner Göttin für Gerechtigkeit unter den Menschen sorgte. Aral und sein Schattenwesen Triss zählten zur Elite seines Ordens. Doch die Zeiten haben sich geändert und Aral verdingt sich durch Gaunerei sein Lebensunterhalt. Eines Abends sucht ihn eine rätselhafte Frau auf und beauftragt Aral mit einem gefährlichen Botendienst, denn er soll eine geheime Nachricht überbringen. Schnell stellt sich heraus, dass der Auftrag eine Täuschung ist, damit Aral eine verhängnisvolle Zusammenkunft verschiedene Menschen beobachtet, die nichts von Gerechtigkeit und Moral halten.

Aral ist der typische Antiheld, der aufgrund widriger Umstände zu einem Leben im dunklen verdammt ist. Durch die kreativen Ideen des Autors erhält der Roman jedoch das gewisse Etwas und hebt sich so von dem durchschnitt Assassinenroman deutlich ab. Kelly McCullough verwebt gekonnt fantastische Elemente in die Geschichte. Arals Gefährte Triss ist ein Schattenwesen, ein Finsterling, der, wie der Name schon verrät, mit dem Schatten des Gefährten verbunden ist. Die beiden sind auf Leben und Tod miteinander verbunden, können also ohne den jeweils anderen nicht mehr Leben. Die Verbindung ermöglicht es ihnen, Magie in unterschiedlicher Form zu wirken. So sind nicht alle Schattenwesen bzw. Gefährten gleich und es gibt unterschiedliche Gattungen und Fähigkeiten. Mir hat die Idee einfach super gefallen und auch die Umsetzung ist dem Autor absolut gelungen.

Der Erzählstil von Kelly McCulloughist sehr detailliert und er schmückt viele Szenen aus, da ich ein Fan von ausschweifenden Beschreibungen etc. bin, war ich schon ab der ersten Seite begeistert. Kampfszenen werden dagegen eher wenig detailliert beschrieben und stehen auch nicht im Vordergrund, sondern eher die strategischen Überlegungen wie und wann die beste Zeit zum Handeln ist. Durch überraschende Wendungen baut der Autor gekonnt Spannung auf und auch die Atmosphäre in dem Roman hat mich mitgerissen, denn sie war düster, stellenweise aber auch voller Hoffnung.

Der Titel „Die zerborstene Klinge“ passt perfekt zum Protagonisten Aral, denn er selbst ist zerbrochen und versucht seine Gedanken und Sehnsüchte in Alkohol zu ertränken. Jedoch ist es Aral wichtig, dass er wenigstens ein Teil seiner moralischen Vorsätze nicht vollkommen verliert und so nimmt er z.B. keine Auftragsmorde für Geld an. Triss und Aral haben mich das eine oder andere Mal herzhaft zum Lachen gebracht, da sie sich gegenseitig mit spitzen Kommentaren bombardieren. Jeder hat seinen eigenen Kopf, doch schlussendlich ziehen sie immer am gleichen Strang. Die beiden nehmen sehr viel Platz in der Geschichte ein, sodass nur noch wenig Raum für die Nebenfiguren bleibt und sie so stellenweise etwas blass und flach rüberkommen.

Insgesamt konnte mich „Die zerborstene Klinge“ positiv überraschen, da sich der Roman durch die kreativen Ideen deutlich von anderen Assassinenromanen unterscheidet. Zudem sind mir Triss und Aral sehr ans Herz gewachsen und ich bin auf das nächste Abenteuer der beiden sehr gespannt.

(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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Brivulets avatar

Rezension zu "Der Zorn der Klinge" von Kelly McCullough

Schwacher vierter Teil
Brivuletvor 3 Jahren

"Der Zorn der Klinge" ist der vierte Teil der Romansaga um den Assassinen Aral und seinen Schattenverbündeten Triss. Die drei vorhergehenden Bände habe ich verschlungen, leider ist der vierte Teil der schwächste. Immer noch finde ich die Kombination aus Auftragsmörder und Dämonenverbündeten sehr gut dargestellt. Auch wird der Lebensweg von Aral gut weitergezeichnet: Der Verlust seiner Göttin tritt etwas in den Hintergrund, auch seine Abhängigkeit vom Alkohol. Seine Persönlichkeit geht gestärkt aus den vorangegangenen Abenteuern hervor. Warum dann nur drei Sterne? Weil dieses Mal die Handlung für mich nicht mehr nachvollziehbar war, und vor allem der Schluss in keinster Weise überzeugt. Schade! Ob ich den fünften Teil kaufen werde weiß ich noch nicht.

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