Mein erster Roman von Kelly Moran und ich habe mich in dem Buch recht wohlgefühlt.
Ich mochte Rebecca und ihre Freundinnen und auch Graham.
Dass beide ihr Päckchen zu tragen und ihren Grund hatten, warum sie trotz großer Träume nun bei einer Kleinstadt Zeitung geendet sind, war eigentlich ganz gut erzählt und machte beide sehr lebensnah. Manchmal läufts eben nicht so, wie man es sich erhofft hat.
Auch die Annäherung der beiden mochte ich, da es kein großes Drama gab. Es wird geflirtet, es wird geküsst und schon ist man zusammen – wobei das mit dem fest zusammen sein dann doch etwas übereilt war...aber gut, das Buch ist auch nicht dick.
Etwas schade fand ich, dass die skurrilen und herzlichen Persönlichkeiten, die eine Kleinstadt ausmachen, nur zu Beginn des Buches wirklich Platz fanden. Der eigenwillige Postbote war wirklich toll. Danach gab es aber nicht mehr viele Stadtbewohner kennenzulernen außer Rebeccas Freundinnen und Grahams Kumpel. Dabei sind es ja gerade die Eigenarten und die Bewohner solch eines Ortes, die diese Art von Büchern heimelig machen.
Die Autorin neigt zu sehr ausführlichen Beschreibungen. So wird sehr exakt dokumentiert, wie die alte Bibliothek wieder aufgehübscht werden solls oder was Rebecca alles für die Zeitung einkauft, um das Büro herzurichten. Das muss man mögen. Mich hat es nicht gestört, meine Buddyreadpartnerin fand es zu viel.
Insgesamt war die Geschichte nett. Mehr aber auch nicht. Ich glaube nicht, dass sie längerfristig im Kopf bleiben wird, dennoch werde ich auch die weiteren Bände lesen.































