Kelsey Sutton Winterseele - Kissed by Fear

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Inhaltsangabe zu „Winterseele - Kissed by Fear“ von Kelsey Sutton

Niemand weiß, dass Elizabeth Caldwell die Gabe besitzt, Gefühle in menschlicher Gestalt zu sehen. Sehnsucht, Mitleid, Wut - sie alle halten sich von Elizabeth fern, denn sie zeigt als einzige Sterbliche keine Reaktion auf ihre Berührung. Allein der Angst und Schrecken verbreitende Fear wird bei ihr schwach. Er ist besessen davon herauszufinden, welche Macht Elizabeth zu dem gemacht hat, was sie ist ...

Ein tolles Buch bei dem man ein ganz besonderes Gespür für Gefühle bekommt!

— Sarah_362

Interessante Idee - Gefühle mal in anderer Form, aber leider konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln.

— QueenSize

Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi! Gute Grundidee, schlechte Umsetzung,holpriger Schreibstil,wenig Erklärungen

— BooksofFantasy

Nach der Auflösung wurde vieles klarer. Teilweise fehlen für mich Erklärungen. Plötzliche Sprünge in mitten des Kapitels.

— Corina_W

Interessante Geschichte - wenig überzeugende Umsetzung.

— EmmyL

Ein sehr interessantes und schönes Buch was mich mit der einzigartigen Darstellung von Gefühlen gefesselt hat.

— Eva_Beck

eher ein Buch über ein Familiendrama als die erwartete romantische Lovestory

— his_and_her_books

Sehr spannend! Wenn man angefangen hat zu lesen möchte man nicht mehr aufhören. Absolute empfehlung 💕

— Ronja_Hafeneder

Ein Buch voller Magie, Einsamkeit und tausenden Gefühlen.

— Fuchsiah

Schade, dass der Weltentwurf nicht genauer beleuchtet wurde

— Skyline-Of-Books

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    LovelyBooks Spezial

    Nynaeve04

    Hallo zusammen! Es ist wieder soweit - ab sofort könnt ihr euch für den Seitenzähler 2018 anmelden.  Worum geht es?Im Allgemeinen geht es um die Auflistung der gelesenen Seiten pro Monat/Jahr. Ihr könnt euch dazu ein Ziel setzen wie viele Bücher und Seiten ihr im Jahr lesen möchtet. Ihr könnt aber auch einfach so ohne Ziel mitmachen. Wie funktioniert es?1. Erstellt einen Kommentar, dann kann ich euch hier verlinken. In diesem Kommentar zählt ihr eure Seiten und Bücher. Bitte zählt in jedem Monat selbst eure Gesamtzahl an gelesenen Büchern und Seiten zusammen. Dies könnt ihr bspw. nach folgendem Muster tun: Januar x Bücher - x gelesene Seiten Februar x Bücher - x gelesene Seiten usw. Gesamt: x Bücher - x gelesene Seiten 2. Wer zwei Monate lang seinen Beitrag nicht aktualisiert hat, scheidet aus. Über diesen Startbeitrag erfahrt ihr, wenn ihr gefährdet sein solltet. 3. Bitte tragt eure Aktualisierung immer bis zum 05. des neuen Monats ein. Ich werde dann in den Tagen danach die Aktualisierung im Startbeitrag vornehmen - allerdings nur einmal im Monat. Wenn ihr also erst nach dem 05. des neuen Monats euren Sammelbeitrag aktualisiert und ich bin schon fertig mit der Aktualisierung des Startbeitrags, dann werde ich euch erst bei der nächsten Aktualisierung einen Monat später berücksichtigen. Es gibt keine Rezensionspflicht! Listet bitte nicht in euren Sammelbeiträgen die Bücher auf, das wird sonst für mich zu unübersichtlich - ich will in euren Sammelbeiträgen im Prinzip nur die Zahlen pro Monat sehen. Wenn ihr euch an eure gelesenen Bücher erinnern wollt, dann könnt ihr gerne die Bücher über die Büroklammer anhängen und ihr dürft gerne, wenn ihr es wollt die Rezensionen einfach so posten - ist aber keine Pflicht! Ein Einsteigen nach dem 01.01.2018 ist jederzeit möglich. Falls ihr später einsteigt, schickt mir bitte den Link zu eurem Sammelbeitrag per PN zu, damit er hier nicht untergeht. Danke! :) Falls ihr Fragen habt, dürft ihr euch gerne an mich wenden. Ich wünsche euch viel Spaß dabei! 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    • 115
  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1455
  • Absoluter Flop

    Winterseele - Kissed by Fear

    BooksofFantasy

    22. January 2018 um 12:34

    Das Cover ist mega toll und passt perfekt zur Geschichte. Eine wirklich interessante,neue Grundidee aber leider schlecht umgesetzt und es wurde sehr viel Potenzial verschwendet.Aufgrund des holprigen Schreibstils der Autorin fiel mir der Einstieg nicht wirklich leicht, aber ich gehöre ja zu denen welche es trotzdem weiter probieren. Hätte ich es doch blos gelassen, denn leider wurde es nicht besser.Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi! Sorry anders kann ich es hier nicht schreiben, denn dieses Buch hat 350 Seiten und auf ca. 320 Seiten passiert fast nichts. Zuerst wird zwar ein Spannungsbogen aufgebaut, allerdings ist der einfach viel zu lange. Ihr müsst euch das so vorstellen: Normalerweise soll sich ein Spannungsbogen aufbauen, dann gibt es eine "kleine" Aufklärung, dann wird wieder Spannung aufgebaut und dann kommt der Showdown.Hier war es so: Spannung, Wiederholung, Spannung, Wiederholung, Showdown (Aufklärung) und aus. Wohlgemerkt auf den letzten 30 Seiten. Im Endeffekt konnte man die ganze Geschichte auf 50 Seiten erzählen. Wie ihr dem Klappentext entnehmen könnt, fühlt unsere Protagonistin hier nichts und genau da liegt das Problem. Die Geschichte ist deswegen natürlich total emotionslos. Ich schätze mal, es hätte bei den Lesern Mittleid erregen sollen, kann funktionieren oder auch nicht. Bei mir hat es jedenfalls nicht funktioniert. Denn auch als sich am Schluss alles aufklärte, kamen die Emotionen bei mir nicht an. Trotz der Umstände von Elisabeth waren ihre Handlungen auch teilweise nicht nachvollziehbar. Die Story selber hatte auch einige Logikfehler und man blieb mit einigen offenen Fragen zurück. Es wurde allgemein alles sehr oberflächlich beschrieben. Schade, denn aus dieser Geschichte hätte man definitiv mehr machen können, da die Grundidee wirklich gut war.Fazit:Eine eintäuschende Geschichte, welche Dank der guten Grundidee viel mehr Potenzial hätte haben können. Ich kann beim bestem Willen nicht mehr als 2 Sterne geben. Dieses setzen sich aus Cover + Grundidee zusammen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer:GrOtEsQuEArachn0phobiACode-between-lineshannipalannilisamnatti_ Lesemauskarinasophiejenvo82BuchgespenstFrau-AragornBuchperlenblogKymLucajala68BeustSomayatlowJanina84Frenx51KerdieChattysBuecherblogBellis-PerennisAkanthaWuschelMeeko81niknakkattiiIcemariposaTodHunterMoonglanzenteKleine1984MissB_schokoloko29Salander007LadySamira091062YolandejanakaHortensia13PMelittaMSomeBodyRitjaonce-upon-a-timepaevalillCurly84ReadingEmicarathisKuhni77FadenchaosSchluesselblumeeilatan123Steffi_Leyerermiau0815BettinaForstingerlinda2271lSutchyLarii-Mausierazer68nordfrauQueenSizeSommerkindtlieblingslebenStefanieFreigerichtdarkshadowrosessecretworldofbooksEnysBooksEcochipinucchiaSandkuchenmistellorNannidelVeritas666papaverorosso

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    • 467
  • Ein Buch, welches ganz anders und außergewöhnlich anmutet.

    Winterseele - Kissed by Fear

    Lienne

    23. December 2017 um 05:34

    Inhalt:Niemand weiß, dass Elizabeth Caldwell die Gabe besitzt, Gefühle in menschlicher Gestalt zu sehen. Sehnsucht, Mitleid, Wut - sie alle halten sich von Elizabeth fern, denn sie zeigt als einzige Sterbliche keine Reaktion auf ihre Berührung. Allein der Angst und Schrecken verbreitende Fear wird bei ihr schwach. Er ist besessen davon herauszufinden, welche Macht Elizabeth zu dem gemacht hat, was sie ist ...Meine Meinung:Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht ganz so leicht und ich musste ein wenig durchhalten bis mich die Geschichte von Elizabeth richtig gepackt und gefesselt hat. Nachdem dieser Sog entstanden ist, bin ich einfach nur beeindruckt von dieser außergewöhnlichen Geschichte der ganz anderen Art. Der Schreibstil ist flüssig und erschafft eine ganz besondere Stimmung. Die Atmosphäre ist düster und bedrohlich und doch zugleich auch Hoffnungsvoll. Gewalt spielt eine Rolle und Elizabeths Umgang damit ebenfalls. Eine Protagonistin ohne Emotionen scheint unmöglich?? Dann lest dieses Buch! Elizabeth empfindet zwar nichts, kann Gefühle jedoch sehen. Diese Idee ist fesselnd, faszinierend und genial umgesetzt! Auch die anderen Charaktere sind toll beschrieben! Die Handlung ist spannend und das Ende hat mich begeistert! Vorallem zu Beginn hatte ich jedoch ein paar kleine Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen. Fazit:"Winterseele" ist eine ganz besondere und außergewöhnliche Geschichte, die nicht mit anderen Büchern zu vergleichen ist. Lesenswert!

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  • Personifizierte Gefühle

    Winterseele - Kissed by Fear

    EmmyL

    15. December 2017 um 14:06

    Elisabeth ist eine Außenseiterin. In der Schule bleibt sie lieber für sich und auch zu Hause gleicht das familiäre Leben ehr einer Zweckgemeinschaft. Der Vater ist ein dem Alkohol verfallener brutaler Schläger, der Bruder hat das Studium abgebrochen und die Mutter hat Angst vor der eigenen Tochter. Richtige Freunde hat Elisabeth leider nicht, denn es ist ihr nicht möglich etwas zu fühlen. Solange sie sich erinnern kann empfindet Elisabeth weder Hass noch Liebe, weder Freude noch Trauer. Obwohl sie die Gefühle nicht spürt, sind sie ihr nicht unbekannt, denn sie erscheinen ihr in menschlicher Gestalt. Sobald jemand Wut oder Trauer empfindet wird er von einem Gefühl berührt. Elisabeth besitzt die seltene Fähigkeit, sich mit den Gefühlen zu unterhalten. Besonders Fear ist von dem Mädchen fasziniert. Während er unter den Menschen Angst verbreitet, ist es Elisabeths Immunität, die ihn immer wieder zu ihr zieht. Als eine dunkle Gestalt Elisabeths Leben bedroht, muss sie sich ihrer wahren, schmerzvollen Vergangenheit stellen. Der Autorin ist es gelungen, eine mystische Geschichte um personifizierte Gefühle zu spinnen. Elisabeth erzählt ihre Erlebnisse in der Ich-Form im Präsens. Nachts träumt sie immer wieder den gleichen Traum aus unterschiedlichen Perspektiven. Von Mal zu Mal offenbaren die Träume mehr schmerzvolle Details. In ihren Träumen kann sie fühlen, sobald sie erwacht dehnt sich die Leere in ihrem Inneren wieder aus. Da die Protagonistin nichts fühlt, ist der Roman sehr distanziert geschrieben. Dies hat allerdings auch mich als Leser davon abgehalten, eine emotionale Bindung aufzubauen. An einigen Stellen fehlte mir die Logik, um der Story zu folgen. Der große Showdown schwankt zwischen vergangenen Erinnerungen und der Gegenwart, dadurch geht viel der aufgebauten Spannung wieder verloren. Ein richtiger Liebesroman liegt mit diesem Werk ebenfalls nicht vor. Durch den Mangel an Gefühl kann sich für mich zwischen Elisabeth und Fear keine knisternde Stimmung entwickeln. Eigentlich handelt es sich eher um ein großes Familiendrama und die Verarbeitung von Verlusten. Die grundsätzliche Idee zum Roman ist interessant, das Ergebnis für mich leider nicht überzeugend.

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    • 2
  • eher ein Buch über ein Familiendrama als die erwartete romantische Lovestory

    Winterseele - Kissed by Fear

    his_and_her_books

    22. October 2017 um 08:32

    Meinung:Die Idee zu "Winterseele: Kissed by Fear" klang so besonders, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Leider hat es meine Erwartungen nicht getroffen, da der Fokus sehr viel auf das Alltagsleben von Elizabeth gelegt wurde.Elizabeth kann nichts fühlen. Egal ob Freude, Trauer, Verletzt-Sein. Sie spürt diese Gefühle nicht. Aber sie kann sie sehen, wenn sie andere berühren. Denn seit sie denken kann sieht sie die Welt der Gefühle und der Elemente. Die Gefühle haben es aufgegeben, sie berühren zu wollen - alle, bis auf eines: Fear, die Angst. Doch selbst, wenn der gutaussehende Fear Elizabeth berührt, kann sie nur all die schrecklichen Bilder sehen, die er mit seiner Berührung verursacht. Spüren tut sie nichts. Fear ist neugierig und kommt immer wieder - und dabei Elizabeth näher, während sie sich bemüht, eine normale Tochter zu sein in einer Familie, in der häusliche Gewalt an der Tagesordnung steht.Jener Fokus auf das zerrüttete Leben abseits von Elizabeths Abnormität fühlte sich eher so an, als würde ich einen Jugend-Problemroman lesen, von denen ich mich persönlich immer fernhalte. Daher lechzte ich nach jeder Seite, die mir den Fantasy-Aspekt des Buches näherbrachte. Doch leider ging dieser nahezu unter.Kelsey Sutton hat eine interessante Welt erschaffen: Gefühle sind 'reale' Personen, alle mit einer besonderen Charakteristik, mit einem speziellen Aussehen (realer als in "Alles steht Kopf"), ebenso Elemente und weitere Wesen, die nur für die Protagonistin sichtbar sind. Wenn eine Emotion in der Nähe ist, spürt man das entsprechende Gefühl, wenn sie jemanden berührt, so wird diese Person mit dem entsprechenden Gefühl überschüttet, das noch lange nachwirkt. So ist die Nähe des Love-Interests Fear (der übrigens als einziger seinen englischen Namen behalten durfte!) normalerweise unerträglich - nicht jedoch für Elizabeth, die ihn sogar küssen kann.Vor diesem fantastischen übernatürlichen Background jedoch spielt sich das Familiendrama ab: Ihre Familie (bis auf den Bruder) findet Elizabeth und ihre gefühllose Art gruselig, ihr wird mehr als einmal vorgeworfen, dass sie seit jenem Unfall als Kleinkind nicht mehr die Tochter ist wie zuvor. Ihr Vater betrinkt sich ständig, schlägt seine Frau und auch Elizabeth. Nur in Joshua findet sie so etwas wie einen Freund, während ihre beste Freundin kurz vor dem Sterben ist.Als dann plötzlich ein seltsames Gefühl auftaucht, das Elizabeth nicht benennen kann und sie warnt und ihr rät, sich zu erinnern, steht ihr schon so seltsames Leben Kopf. Es dauert aber seine Zeit, bis es soweit ist und in dieser gab es zahlreiche Passagen, in denen ich am liebsten quergelesen hätte. Spannung war ebenso wenig zu spüren wie Gefühle bei der Lovestory, die man bei einem Buch über Gefühle doch irgendwie erwartet.Die teils philosophischen Überlegungen rund um Emotionen und auch die Auflösung fand ich dann aber wieder fantastisch.Urteil:"Winterseele: Kissed by Fear" ist eher ein Buch über ein Familiendrama als die erwartete romantische Lovestory. Der Fantasy-Anteil hat mir ausgesprochen gut gefallen, doch die Distanz zu den Figuren war zu groß, um wirklich mitfiebern zu können. Knappe 3 Bücher von mir und eine Empfehlung eher für diejenigen, die gerne Jugendbücher rund um zerrüttete Familienverhältnisse lesen.© hisandherbooks.de

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  • Eine Reise durch die Welt der Gefühle

    Winterseele - Kissed by Fear

    Fuchsiah

    06. October 2017 um 18:41

    "Man kann keine Antworten von jemandem verlangen, der die Wahrheit nicht kennt." (Seite 55)Es gibt Dinge im Leben, über die hat man nie nachgedacht. Gefühle waren immer da, sind ein Teil von uns, doch was ist, wenn eben diese Gefühle fehlen?Tatsächlich ist mir der Einstieg in dieses Buch unfassbar leicht gefallen. Ich fand Elizabeth genau wie Fear von Anfang an faszinierend, doch klar war, dass sie als "Sonderling" nicht nur positive Gefühle auf sich aufmerksam macht und genau das hat mir richtig gut gefallen.Wir lernen Elizabeth als gefühlloses Wesen kennen, das zu keiner wirklichen Emotion im Stande ist. Sie kann nur so tun, als ob sie etwas fühlen würde, doch genau das wird ihr zum Verhängnis. Nicht nur ihre einzige Freundin verliert sie, es steht eine ganze Zukunft auf dem Spiel, dessen Vergangenheit sie nicht kennt und alles scheint zu einer einzigen Person zu laufen, deren Gesicht jedoch im Schatten liegt.Allein diese Idee, Gefühle ein Gesicht zu verleihen fand ich unfassbar bewegend. Was wäre, wenn es wirklich so wäre? Niemand weiß wie es ist, ohne Gefühle zu leben und die anderen Gefühle aber zu sehen.Ob es anders wäre? Ob es genauso wäre wie im Buch beschrieben? Ich habe keine Antwort auf all meine Fragen, doch ich muss sagen, dass ich Buch und Idee wirklich überzeugend fand.Vor allem Elizabeth und Fear, die scheinbar eine gemeinsame Vergangenheit zu haben scheinen, fand ich als Wesen total faszinierend, ich wollte mehr wissen, mehr erfahren und bin in diese düstere, traurige Stimmung eingesogen worden.Die Entwicklung, die Elizabeth durchmacht, die Stimmung, die sich im Stil mit anpasst, all das hat es zu etwas Lesenswertem gemacht, da der Leser wirklich spürt, wie sich etwas in ihr zu verändern scheint und doch nicht dahinter kommt, was es ist.Schade fand ich nur, dass man an Anfang schon gemerkt hat, dass sich etwas in ihr verändern wird, da die Autorin einen Weg zwischen gefühllos und dem wählen musste, was sie dem Leser vermitteln will. Ergo, im Leser selbst werden genau diese Gefühle hervorgerufen, die Elizabeth kalt lassen, weshalb man häufig dazu neigt, ihr eben diese anzulegen, auch wenn sie sie selber gar nicht fühlt und dann kommt es manchmal zu komischen Momenten, in denen sie dann kaltwarmherzig wirkt (NEOLOGISMUS YEAH). Sie beschreibt etwas neutral, und man selbst hat die Gefühle dazu, von denen man denkt, dass sie sie ja auch haben müsste, dann zeigt sie eine Gefühlsregung, man merkt aber, dass sie nicht echt ist und genau das sorgt manchmal für eine Art beklemmendes Gefühl, weil man nicht weiß, was seine Gefühle sind, was ihre und was sie letzten Endes wirklich fühltIch fand es genial, doch genau das kann wiederum auch ein Manko am Buch sein, denn man muss diese Erzählweise verstehen, um zu wissen, was sie fühlt und was die eigenen Gefühle sind.Lässt man es zu, wird man wirklich eins mit der Story, erlebt alles aus der Sicht des Erzählers, ohne den Bezug zu verlieren, entdeckt die dunklen Geheimnisse und die Magie, die in jedem Gefühl schlummert.Doch kann auch genau das manchmal eben für Verwirrung sorgen, weshalb ich denke, dass es nicht für jeden etwas ist.Es ist düster, magisch und auch irgendwie einsam.Es vermittelt das Gefühl, auf der Suche nach dem Zuhause zu sein, dass Elizabeth nie hatte. Es vermittelt, dass man vor seiner Vergangenheit nicht fliehen kann und verdrängen keine Lösung ist. Genau das verzögert alles nur, löst aber keine Probleme.Für mich ein ganz klarer Favorit in diesem Monat/im Letzten. Ich kann es allen wärmstens empfehlen, die sich auf diese Reise mitnehmen lassen wollen. Auf eine Reise voller Gefühle und einer Angst, die man so niemals erwartet hat.

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  • Winterseele: tolle Idee, die mich aber durch die Hauptfigur & die Handlung nicht komplett überzeugte

    Winterseele - Kissed by Fear

    Tiffi20001

    14. September 2017 um 21:51

    Klappentext:Wie schmeckt deine Angst, Elizabeth? Wie würde es sich anfühlen, wenn sich deine Augen auf meine Berührung hin verdunkeln? Wenn du auf mein Kommando zu zittern beginnst?Solange sie sich erinnert, kann Elizabeth Caldwell nichts fühlen. Doch sie besitzt die Gabe, die Emotionen anderer in menschlicher Gestalt zu sehen. Mitleid, Sehnsucht, Freude – Elizabeth ist die einzige Sterbliche, die die Berührung der Gefühlswesen kaltlässt. Allein der gefährlich-schöne Fear will Elizabeth nicht aufgeben. Unter den Menschen verbreitet er Angst und Schrecken, doch bei Elizabeth wird er schwach – denn ausgerechnet das Mädchen, über das er keinerlei Macht besitzt, bringt sein eigenes Herz zum Schlagen. Als eine dunkle Gestalt Elizabeths Leben bedroht, kann nur die Wahrheit über ihre Herkunft und Fears unsterbliche Liebe sie retten...Buchgestaltung:Das Cover zeigt neben dem Titel „Winterseele: Kissed by Fear“ die Zeichnung eines Mädchens und ist überwiegend in hellen Blau- und Rottönen gehalten worden.Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, da ich die Zeichnung sehr stimmig finde und sie mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Auch der Hintergrund ist gut gewählt worden, da er sehr gut zur Zeichnung passt und das Cover dadurch insgesamt sehr stimmungsvoll wirkt.Der Titel kann mich ebenfalls überzeugen, da ich es einerseits schön finde, wie der Titel in das Cover integriert wurde und er dadurch auch sofort auffällt. Aber auch der Untertitel ist gut gewählt, da er doppeldeutig ist und dadurch Interesse an der Geschichte weckt.Der Klappentext beschreibt das Buch spannend, sodass ich ihn prinzipiell gelungen finde. Ich hätte ihn mir aber noch etwas detailreicher und genauer gewünscht, sodass man eine bessere Vorstellung von der Handlung erhalten hätte.Insgesamt gesehen eine durchaus gelungene Buchgestaltung, die es schafft zum Lesen zu animieren.Eigene Meinung:Mir hat das Cover sehr gut gefallen und auch die Thematik hat mich neugierig gemacht, leider konnte mich das Buch aber nicht komplett überzeugen.Der Einstieg in den Roman ist mir leider nicht wirklich gut gelungen und ich habe relativ lange gebraucht, bis ich mich wirklich in der Geschichte zurechtfinden konnte. Ich muss auch sagen, dass v.a. am Anfang kaum etwas geschieht und ich mir einen schnelleren Einstieg in die Handlung gewünscht hätte, sodass das Buch von Anfang an spannend gewesen wäre. Insgesamt konnte ich mich auch leider nie einhundertprozentig mit der Geschichte identifizieren. Ganz gut gefallen dagegen hat mir, dass man im Verlauf des Buches dann doch noch einen etwas genaueren Einblick in die Hintergründe des Romans erhalten hat. Ich finde auch prinzipiell die Thematik der (fehlenden) Emotionen sehr spannend, gleichzeitig wurde die Geschichte aber auch durch diesen Aspekt sehr nüchtern, da mir die gefühlten Emotionen dann doch gefehlt haben. Das Ende war dann meiner Meinung nach passend, ich hätte mir aber auf jeden Fall eine schnellere Erzählweise gewünscht, sodass ich glaube, dass die Geschichte (besonders im ersten Teil) auch mit weniger Seiten erzählt hätte werden können. Die Figuren sind auch an sich sehr interessant angelegt, ich muss aber auch hier sagen, dass ich mich in die Hauptfigur Elizabeth (auch aufgrund der fehlenden Emotionen) nur sehr schwer hineinversetzen konnte und ich konnte auch ihr Verhalten manchmal nicht wirklich nachvollziehen. Dagegen fand ich die Idee, die verschiedenen Emotionen mit tatsächlichen Personen darzustellen als etwas Neues und deshalb ist diese meiner Meinung nach sehr gelungen. Die Sprache des Buches ist zwar flüssig geschrieben, aber auch hier haben mir die Emotionen gefehlt und ich hätte mir eine etwas fesselndere Erzählweise gewünscht, sodass ich beim Lesen besser unterhalten worden wäre. Insgesamt war mir das Buch persönlich etwas zu nüchtern und ich hätte mir eine etwas bessere Umsetzung der interessanten Idee gewünscht. Fazit:Ein Jugendbuch mit einer sehr interessanten Grundidee, das mich leider durch die etwas langsame Handlung sowie die Figuren, in die ich mich nie komplett hineinversetzen konnte, nicht vollständig überzeugen konnte. Insgesamt haben mir leider die Emotionen in dem Buch gefehlt, sodass ich es leider nur bedingt empfehlen kann.Autor:Kelsey Sutton lebt in Minnesota, wo sie Englisch und Kreatives Schreiben studiert hat. Wenn sie nicht gerade schreibt und sich in die romantische Welt von Elizabeth und Fear träumt, schaut sie zu viel Netflix, versorgt sich mit einem Mocha aus dem Coffeeshop um die Ecke oder stöbert in ihrem Lieblingsbuchladen.Allgemeine Infos:Titel: Winterseele: Kissed by FearAutor: Kelsey SuttonVerlag: RavensburgerSeitenzahl: 352Preis: 12,99 EURISBN: 978-3473585083

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  • Fesselnd wie nie. EIn großartiges Buch!

    Winterseele - Kissed by Fear

    CaraRo

    02. September 2017 um 18:33

    Ich hab mich schon sehr auf das Buch gefreut, nachdem bei der Ravensburger Verlagspräsentation auf der LoveLetter Convention so sehr davon geschwärmt wurde. Zudem klang der Klappentext ziemlich interessant und das Print-Cover ist wunderschön gestaltet. Von der ersten bis zur letzten Seite fand ich das Buch durchweg einfach nur fesselnd und faszinierend. Zwar nicht auf diese mitreißende Art, die einen Gefühlsmäßig auf die schlimmste Achterbahn schickt, sondern eher auf ruhige und stille Art und Weise. Ich hatte zu Anfang ein paar Probleme, weil einfach nicht in meinen Kopf rein wollte, dass Elizabeth zur High School geht und es Autos gibt, ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl, es würde in einer völlig anderen (viel früheren) Zeit spielen. Es hat ziemlich lang gedauert, bis ich mich darauf einstellen konnte. Was mich aber wirklich beeindruckt hat, war die Art und Weise, wie die Autorin es schafft, die Leere in Elizabeth rüberzubringen. Es ist etwas ganz anderes, ein Buch zu lesen, in dem man über den Protagonisten absolut gar keine Gefühle erfährt. Dennoch ist das Buch nicht platt oder nichtssagend. Die Leere ist in jeder Zeile präsent und ich muss sagen, manchmal hat das wirklich ein wenig auf meine eigene Stimmung gedrückt. Aber grade das fand ich so beeindruckend. Das man als Autor auch das so wahnsinnig gut rüberbringen kann. Das war nämlich zu Beginn eine meiner größten Sorgen: Ein gefühlloses Buch. Auch die Handlung entwickelt sich im Laufe des Buches in ganz ungeahnte Richtungen und ich war wirklich positiv überrascht. Auch von der Tatsache, dass es keine direkte Liebesgeschichte gibt, oder zumindest nur eine indirekte. Gibt es so etwas wie indirekte Dreiecksgeschichten? Ich mag Liebesdreiecke gar nicht, aber die Art, wie das Thema hier aufgearbeitet wurde hat mit wirklich gefallen. Ebenso das Ende, dass ich am Anfang des Buches definitiv nicht so vermutet hatte. Winterseele ist damit alles andere als Mainstream und obwohl es nur 4 Raben von mir gibt, bin ich hin und weg von dem Buch (ja, sowas geht). Es ist auf seine ganz eigene Art etwas ganz Besonderes und ich hab noch kein vergleichbares Buch gelesen, dass mich so berührt hat ohne jegliche Gefühle. Trotz der (nur) 4 Raben ist es definitiv eins meiner Highlights 2017.

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  • Leider nicht so überzeugend, wie ich es mir gewünscht hätte

    Winterseele - Kissed by Fear

    Buechersalat_de

    31. August 2017 um 14:26

    Ich finde das Cover an sich recht schön, allerdings passt es nicht wirklich für mich zum Buchinhalt. Auch der Titel ist nicht sehr passend oder? Ich mag auch diese deutsch/englischen Mischtitel  nicht. Die Klappe fand ich wirklich mal interessant und habe mir gedacht, dass ich hier vielleicht endlich mal wieder einen schönen Fantasy Roman zu lesen bekomme.Die Grundidee finde ich klasse, auch die einzelnen Gefühle sind super dargestellt. Sie als menschliche Gestalten, die aber für alle außer Elizabeth unsichtbar sind, darzustellen fand ich richtig gut. Aber irgendwie habe ich mehr erwartet.Elizabeth ist gefühllos, im wahrsten Sinne des Wortes, jedenfalls sagt sie sich das immer wieder. Aber während des Lesens hat man oft das Gefühl, dass es eigentlich nicht so ist, sie empfindet nur anders als andere, meiner Meinung nach.Der Schreibstil passte sehr gut zum Buch, er ist etwas langatmig an einigen Stellen, aber an anderen auch wieder sehr bilderreich, so dass das Kopfkino nicht zu kurz kommt.Leider gab es auch eine dieser Dreiecksgeschichten, und das mag ich ja nun überhaupt nicht. Es ist schwierig, etwas über die Protagonisten und die Handlung zu erzählen, wenn mann nicht spoilern möchte. Ich bin wirklich hin und her gerissen. Grundidee und Schreibstil sind super aber einiges passt für mich nicht zusammen und leider sind einige Stellen zu langatmig. Dann diese Dreicksgeschichte und dieser "Feind". Über die Eltern erfährt man leider auch nicht wirklich etwas und Fear bleibt für mich bis zum Schluss sehr mysteriös und blass. Warum es diesen Feind gab weiß ich ehrlich gesagt nicht so richtig. Klar ist er der Ursprung, der zur Geschichte führt aber auf der anderen Seite spielt er nur einen Nebenrolle. Für mich bleiben zum Schluss ein paar Fragezeichen stehen und so richtig zufriedenstellen konnte mich das ganze leider nicht. Was ich wirklich schade finde, da diese Geschichte, aus meiner Sicht, mehr Potenzial gehabt hätte. Ein schönes, verwirrendes und leider ausbaufähiges Buch.

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  • Gute Idee

    Winterseele - Kissed by Fear

    SLovesBooks

    04. August 2017 um 13:14

    Meine Meinung: Dieses Buch ist sehr speziell. Es hat eine sehr neue Geschichte, die ich noch nie gelesen habe. Die Autorin orientiert sich nicht wie so viele Jugendbuchautoren an dem, was gerade modern ist, sondern konstruiert ihre ganz eigene Handlung. Elizabeth kann keine Gefühle empfinden. Stattdessen kann sie sie in Menschengestalt sehen. Diese Idee ist wirklich gelungen. Auch die Umsetzung gefällt mir. Die Gefühle werden in ihrer menschlichen Form sehr treffend dargestellt. Auch Elizabeths Charakter hat mir gefallen. Dadurch, dass sie keine Gefühle empfindet ist es selbstverständlich schwer sich in sie hineinzuversetzen. Es besteht immer so eine kleine Mauer, die man als Leser versucht zu überwinden. Dadurch kam ein ganz besonderes Feeling auf und ihr Charakter wurde umso interessanter. Man bemerkt im Laufe des Buches, dass bei ihr eine Entwicklung einsetzt. Diese ist gut nachvollziehbar. Einzig die lange Einleitung und die erste Hälfte haben mir nicht so gut gefallen. Es hat lange gedauert, bis man im Buch drin war und sich zurecht gefunden hat. In der ersten Hälfte des Buches ließ sich kein Ziel oder Entwicklung ableiten auf die wir zusteuerten. Mir war nicht so ganz klar, was die Autorin mir sagen wollte. Erst in der zweiten Hälfte hin zum Ende wurde mir klar wie alles zusammenhängt. Es fehlte demnach ein wenig der Rite Faden, der später aus der Versenkung kam und fest zusammengefunden wurde. Das Ende hat mich noch einmal richtig überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass sich die Geschichte noch so entwickelt. Der Schluss beantworte die offenen Fragen und schließt den Kreis. Der Schreibstil ist schnell lesbar und unkompliziert. Leider bleibt ab und an die Spannung zurück, weil man das Gefühl hat nicht so recht vorwärts zu kommen. Im nächsten Moment ist sie dann aber wieder zurück. Insgesamt hat mir die Idee des Buches sehr gut gefallen. Die Umsetzung war für mich an ein paar Stellen aber nicht so auf dem Punkt, wie sie hätte sein können. Trotzdem finde ich die Geschichte lesenswert. Sie wird mir wohl auch noch länger im Kopf bleiben.

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  • Tolle Idee mit schwacher, inkonsequenter Umsetzung

    Winterseele - Kissed by Fear

    AnnaBerlin

    Inhalt: Elizabeth ist kein normaler Mensch. Denn sie besitzt die Gabe, Gefühle in menschlicher Gestalt zu sehen. Und doch halten sich all jene Gefühle wie Sehnsucht, Neugier und Mitleid von ihr fern, denn Elizabeth zeigt als einzige keine Reaktion auf ihre Berührungen. Einzig Fear, der Angst verbreitet, bleibt an ihrer Seite, denn er ist besessen davon herauszufinden, welche Macht Elizabeth zu dem gemacht hat, was sie ist…  Der Story-StapelErster Satz: „Fear kommt.“Die Geschichte ist wirklich mal was anderes. Gefühle und Elemente, die menschlich sind und die denjenigen berühren, der dieses Gefühl erlebt und trotzdem unsichtbar in einer Art Parallelebene leben – genial. Und auch die Geschichte um Elizabeth, die gar keine Gefühle fühlt liest sich eher wie ein Thriller. Und dennoch hat das Buch so seine Höhen und Tiefen, wenn es um die Spannung geht. Mal zieht die Geschichte rasant an, dann vergehen wieder Seiten, ohne, dass wirklich was passiert. Durch die emotionslose Art von Elizabeth, die ja nur logisch ist, sind für mich die Gefühle des Liebesdreiecks aber auch nicht rübergekommen.Am Ende erfährt die Geschichte viel Auflösung, bekommt aber im letzten Kapitel auch noch einen langatmigen Hänger. Die spannenden Stellen konnte das ganz gut aufwiegen und die Geschichte ist rund, hat aber dennoch einige Schwächen im roten Faden. Der Charakter-StapelElizabeth ist ein krasser Charakter. Die Tatsache, dass sie nicht fühlen kann, überflügelt das gesamte Buch. Ich emotionslose, pragmatische Art ist teilweise echt heftig, aber auch logisch. Gleichzeitig wirkt sie aber auch sehr starrköpfig und ein wenig so, als wäre sie stolz auf diese Gefühlslosigkeit, obwohl sie oft was anderes sagt. Mit dem Verlauf der Geschichte merkt man dann aber doch, dass mehr in ihr steckt und sie einen neuen Ehrgeiz darin entwickelt, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Trotzdem ist sie mir im Buch nie nahegekommen. Ich habe sie mit der gleichen Distanz betrachtet, wie sie die Dinge betrachtet hat. Das führte manchmal auch dazu, dass mir ihr Schicksal egal wurde.Hinzu kam eine etwas konstruierte Dreiecksgeschichte, die aber weder bei Fear noch bei Joshua wirklich Gefühle rüberbringt. Nur die beiden zeigen Gefühle, aber auch sehr eingeschränkt, so dass man hier nicht wirklich Emotionen gespürt hat.Dafür gab es andere Szenen mit anderen Charakteren, die emotional hängen geblieben sind. Der Stil-StapelDer Schreibstil ist so nüchtern wie Elizabeth emotionslos ist. Das ist meist sehr passend, sorgt aber auch dafür, dass es mir schwer viel, Verbindungen zu den Charakteren aufzubauen und auch, wirklich mitfiebern zu können. Manchmal passiert viel, dann gab es wieder sehr langatmige Stellen, wo man nur auf der Stelle getippt ist. Ansonsten liest es sich soweit flüssig und auch die kursive Darstellung der Emotionen war nicht holprig. Ein wenig bin ich natürlich darüber gestolpert, dass nun ausgerechnet die Angst, also „Fear“ nicht übersetzt wurde. Ja, Angst klingt natürlich nicht so eindrucksvoll und ist im Deutschen weiblich, aber irgendwie erschien mir das inkonsequent. Außerdem nicht wirklich geradlinig war, dass es neben Gefühlen und Elementen plötzlich noch andere Dinge gab, die plötzlich die menschliche Gestalt erhielten und für Elizabeth sichtbar wurden, ohne, dass ich da eine wirkliche Logik erkennen konnte. Auch das Finale überzeugt nicht vollständig, sondern stiftet eher Verwirrung. Der Kritik-StapelEin Hoch und Runter bei der Spannung und die Tiefs waren teilweise sehr langatmig. Hinzu kam, dass die Dreiecksgeschichte absolut konstruiert und emotionslos wirkte, so dass hier kein bisschen der Funken übergesprungen ist.Die Idee ist super – Emotionen in menschlicher Gestalt, die durch Berührung arbeiten und eine Protagonistin, die die Emotionen zwar sieht, aber nicht fühlt. Auch die Richtung, dass sie versucht zu ergründen, wieso es so gekommen ist, war sehr interessant zu lesen und doch wirkte der „Böse“ etwas erzwungen und für mich wieder unpassend.  Auf den Lesen-Stapel?Man kann das Buch lesen, keine Frage. Die Idee ist richtig gut und doch gab es für mich zu viele Stellen, die ich kritisch sehe und zu wenig Emotionen zum Buch und im Buch. Das sorgt dafür, dass ich ebenso emotionslos gegenüber dem Buch geblieben bin und ich sage, für mehr als 3 Sterne reicht es einfach nicht. Die langatmigen Stellen waren einprägsamer als die spannenden und die Aufklärung zwar ausführlich und rund, aber irgendwie mit zu wenig WOW-Effekten und teilweise auch inkonsequent bei den Handlungselementen. Schade, tolle Idee mit schwacher Umsetzung. Ein Buch, dass man lesen kann, es in meinen Augen aber nicht muss.

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    • 4
  • Schade, dass der Weltentwurf nicht genauer beleuchtet wurde

    Winterseele - Kissed by Fear

    Skyline-Of-Books

    26. July 2017 um 19:58

    Klappentext „Niemand weiß, dass Elizabeth Caldwell die Gabe besitzt, Gefühle in menschlicher Gestalt zu sehen. Sehnsucht, Mitleid, Wut - sie alle halten sich von Elizabeth fern, denn sie zeigt als einzige Sterbliche keine Reaktion auf ihre Berührung. Allein der Angst und Schrecken verbreitende Fear wird bei ihr schwach. Er ist besessen davon herauszufinden, welche Macht Elizabeth zu dem gemacht hat, was sie ist ...“   Gestaltung Am meisten mag ich an diesem Cover, dass der Titel und die Schmetterlinge in rotmetallic schimmern und so direkt den Blick auf sich ziehen. Auch dass sich das Kleid des Mädchens nach hinten hin aufzulösen scheint, sieht richtig toll aus. Zudem mag ich den Hintergrund mit den vielen verschiedenen Lichtpunkten und Farben sehr gerne. Schade finde ich, dass das Gesicht des Mädchens so dunkel und schwer zu erkennen ist.   Meine Meinung „Winterseele – Kissed by Fear“ ist mir bereits im englischen Original aufgrund des sehr besonders klingenden Klappentextes ins Auge gesprungen. Darum war ich sehr erfreut, diese Geschichte nun endlich auf Deutsch lesen zu können, da ich mir aufgrund der recht ausgefallenen Idee des Buches nicht ganz sicher war, ob ich auf Englisch nicht aufgrund der personifizierten Emotionen zu schnell verwirrt werden würde. Dies ist nämlich ein wichtiger und kreativer Handlungszweig der Geschichte: die vielen verschiedenen Gefühle nehmen in diesem Buch Menschengestalt an.   Diese Grundidee hat mir richtig gut gefallen, denn sie war innovativ und neuartig. Gefühle, die zum Leben erwachen, sind mir bisher noch nicht begegnet. Leider hat die Autorin dieses großartige Potenzial etwas verschenkt, denn sie hat den Weltentwurf nicht ganz ausgearbeitet. Vieles wurde angeschnitten und nicht näher beleuchtet, was ich sehr schade fand, da ich gerne mehr über die Hintergründe erfahren hätte. Die Erklärungen zur Welt der Emotionen fehlten mir persönlich etwas bzw. es blieb zu ungenau und unklar. Schade, dass eine so ausgefallene, coole Idee so blass geblieben ist.   Auch empfand ich die Menge an traurigen Schicksalen, die die Protagonistin Elizabeth ereilt haben, als zu übertrieben. Sie war mit so vielen negativen Entwicklungen und Geschehnissen versehen, dass es für mich den Eindruck erweckt hat, als wolle die Autorin unbedingt alles schwere Schicksal der Welt auf Elizabeths Schultern bürden, damit der Leser auf jeden Fall Mitgefühl mit ihr empfindet. Realistisch war es für mich aber nicht, denn so viel Negatives, Trauriges auf einmal halte ich dann doch für sehr unwahrscheinlich.   Elizabeth betont zudem stets, dass sie nichts fühlt bzw. keinerlei Emotion verspürt, aber irgendwie konnte ich das angesichts der gerade erwähnten, traurigen Schicksale dann doch nicht so ganz glauben. Ich habe zwar selber für mich plausible Erklärungen erstellen können, aber aus dem Text ging nicht klar hervor, ob sie denn nun wirklich nichts fühlt oder dies nur als Schutzmechanismus behauptet, denn so wie es beim Lesen auf mich den Anschein hatte, hat Elizabeth schon das ein oder andere Mal etwas gefühlt (sodass es mir nicht ganz schlüssig und konsequent erschien).   Als positiv empfand ich das Ende, welches eine Überraschung bzw. einen interessanten Plot-Twist bereit hielt, der nicht abzusehen war. Es war auch nicht zu sehr Happy End, sodass es mich zufrieden gestellt hat und (abgesehen von den Erklärungen zum Weltentwurf) keine Fragen offen ließ. Gut fand ich auch, dass der männliche Protagonist, die Verkörperung des Gefühls Angst, seinen englischen Namen Fear beibehalten hat, denn es wäre doch etwas seltsam gewesen, wenn er „Angst“ geheißen hätte.   Fazit Die Idee von „Winterseele – Kissed by Fear“ fand ich wirklich spannend und neuartig, denn Personifizierte Gefühle sind mir in einem Buch bisher noch nicht untergekommen. Allerdings hätte die Autorin diese Welt etwas genauer erklären und mehr Hintergrundinformationen geben können, denn so blieb es mir zu blass. Auch empfand ich all die traurigen Schicksale, die sich bei den wenigen Figuren gehäuft haben, übertrieben und zu viel. Was mir hingegen gefallen hat war das Ende, welches einen packenden Plot-Twist bereit hält und so nochmal die gesamte Geschichte über den Haufen wirft. Knappe 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Von Angst geküsst

    Winterseele - Kissed by Fear

    buechermauschen

    23. July 2017 um 11:54

    Winterseele - Kissed by Fear von Kelsey Sutton war lange ein Buch auf meiner Wunschliste , als ich es geschenkt bekam wollte ich es natürlich sofort lesen ... Das Cover ist wirklich hübsch und ein wenig mystisch .Elizabeth Caldwell besitzt eine gäbe von der niemand etwas ahnt . Sie sieht die Gefühle in Menschlicher Form . Diese halten sich alle von ihr fern , bis auf Fear (die Angst) dieser sucht ihre Nähe.Der Schreibstil ist einfach gehalten , Elizabeth meist emotionale dargestellt . Es sind die etwas anderen Charaktere die dieses Buch ausmachen . Es ist kein Buch das man einfach so liest und dann wegstellt , es hinterlässt einen nachdenklich . Ich muss zugeben , es war nicht die beste geschichte die ich jemals gelesen habe , doch man sollte dem Buch eine Chance geben , es überrascht einen .

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