Kemper Donovan Wir beide, vielleicht

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Inhaltsangabe zu „Wir beide, vielleicht“ von Kemper Donovan

Richard und Elizabeth sind beide um die 30 und leben in L.A. – ansonsten haben sie wenig gemeinsam. Während der chaotische Richard sich als Filmproduzent gerade so über Wasser hält, arbeitet die smarte Elizabeth erfolgreich als Anwältin. Kein Wunder, dass sie sich bisher nie begegnet sind. Das ändert sich, als ein unbekannter Gönner ihnen je 500.000 Dollar verspricht. Einzige Bedingung: Sie müssen sich ein Jahr lang einmal pro Woche treffen. Ihr Plan: Sie ziehen die 52 Dates durch, jeder sackt seine halbe Million ein — und geht danach wieder seiner Wege. Noch ahnen sie beide nicht, wie sehr diese Begegnungen ihr Leben verändern sollen ...

Abgebrochen. Mehr Klischee und Vorhersehbarkeit geht echt nicht. Viel zu oberflächlich.

— LimitLess

Ich weiß gar nicht genau, ob es jetzt am Schreibstil oder eher an den Charakteren gelegen hat, aber die Geschichte war nicht meins.

— JennyChris

Ich war echt enttäuscht, weil es mir viel zu langatmig war. Außerdem habe ich viel mehr erwartet.

— szebrabooks

2,5 Sterne - zu nüchtern, zu detailiert, dafür aber auch zu wenig Handlung besonders in Hinsicht der Liebesgeschichte

— schokigirl

Unterhaltsamer Roman mit einem tollen Plot

— summer22

War leider garnicht meins, teilweise langatmig und mit blassen Charakteren

— bibliophilehermine

Unerwartete Wendungen und ein noch unerwarteteres Ende

— Leila_James

Hatte mir leider mehr darunter vorgestellt.

— Sleepintheuniverse

es hätte so viel mehr sein können - schade

— sommerlicht

Abfolge erzwungener, unspektakulärer Treffen zweier Personen, die sich eigentlich nichts zu sagen haben. Langweilig ohne Aha-Effekt!

— schnaeppchenjaegerin

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  • Gelungener Debütroman!

    Wir beide, vielleicht

    Curly84

    09. April 2017 um 19:37

    Elizabeth ist eine erfolgreiche und sehr arbeitswütige Anwältin. Richard ist Filmproduzent bzw er möchte Filmproduzent werden. Zunächst scheinen sie nichts miteinander gemeinsam zu haben. Sie lernen sich kennen, als sie von einem Anwalt in einer privaten Sache kontaktiert werden. Der Deal ist, dass sie sich ein Jahr lang einmal die Woche für mindestens zwei Stunden treffen ohne Dritte Personen. Danach erhält jeder von ihnen eine halbe Million Dollar. So skeptisch beide zu Beginn auch sind, aber sie willigen ein. Sie gründen eine Art Film/Buch Club, um überhaupt ein Thema zu haben, worüber sie reden können. Langsam aber sicher gewöhnen sie sich aneinander und Elizabeth taut etwas auf. Dank Mike, Richards' beste Freundin, finden sie heraus wer ihr Gönner ist und was es auf sich hat..Ich finde das es alles in allem ein gelungener Debütroman ist. Die Geschichte ist mal was anderes, die Figuren sympathisch und Kemper Donovan schreibt sehr angenehm. Manchmal mehr wie eine Frau als ein Mann. Ich bin gespannt, ob noch mehr Romane erscheinen werden :)

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  • Wir beide vielleicht

    Wir beide, vielleicht

    JennyChris

    15. March 2017 um 12:08

    Was erwartet euch?Richard und Elizabeth sind beide um die 30 und leben in L.A. – ansonsten haben sie wenig gemeinsam. Während der chaotische Richard sich als Filmproduzent gerade so über Wasser hält, arbeitet die smarte Elizabeth erfolgreich als Anwältin. Kein Wunder, dass sie sich bisher nie begegnet sind. Das ändert sich, als ein unbekannter Gönner ihnen je 500.000 Dollar verspricht. Einzige Bedingung: Sie müssen sich ein Jahr lang einmal pro Woche treffen. Ihr Plan: Sie ziehen die 52 Dates durch, jeder sackt seine halbe Million ein — und geht danach wieder seiner Wege. Noch ahnen sie beide nicht, wie sehr diese Begegnungen ihr Leben verändern sollen ...Über die AutorinKemper Donovan hat die Stanford University und die Harvard Law School besucht. Knapp zehn Jahre lang hat er für die renommierte Produktionsfirma Circle of Confusion gearbeitet, bevor er die Schriftstellerei für sich entdeckte. Wenn er nicht gerade schreibt oder Bücher liest, joggt er leidenschaftlich gerne am Strand oder spielt Geige. Der Autor lebt und arbeitet in Los Angeles.Meine MeinungDas Cover ist wirklich toll.  Das Paar als Silhouette und die Farben finde ich total witzig. Mit dem Schreibstil konnte ich mich leider gar nicht anfreunden. Die Sätze sind verschachtelt, sodass bei mir kein Lesefluss aufkam. Vielleicht liegt es aber auch einfach an den Charakteren. Die Geschichte wird aus der personellen Erzählperspektiv erzählt. Der Erzähler begleitet die beiden Protagonisten, sodass wir immer Hautnah am Geschehen sind.Die Charaktere konnte mich leider gar nicht überzeugen. Sie waren zwar komplex und hatten auch eine interessante Art, aber ihre Naivität und seine Übertreibenheit haben mir manchmal den letzten Nerv geraubt. Beide sind wirklich absolute Gegensätze und wandeln in ihrer Art wirklich ins extreme.Vom Klappentext her habe ich mir wirklich viel versprochen, aber leider wird auch hier an der Liebesgeschichte gespart. Im Vordergrund treten eigentlich die vielen Probleme, die die beiden Protagonisten haben und wie schwierig es ist, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Auch die Probleme von anderen Charakteren werden groß und breit diskutiert, wo ich mich dann wieder frage, wo die Liebesgeschichte passiert. FazitIch weiß gar nicht genau, ob es jetzt am Schreibstil oder eher an den Charakteren gelegen hat, aber ich konnte mich leider so gar nicht in die Geschichte reinversetzten.

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  • Konnte mich nicht überzeugen

    Wir beide, vielleicht

    szebrabooks

    19. February 2017 um 11:16

    In diesem Buch geht es um die Anwältin Elizabeth und den Filmproduzenten Richard, die ein moralisches Angebot von einer anonymen Person bekommen: sie sollen sich ein Jahr lang einmal pro Woche treffen und wenn sie es schaffen, dann bekommen beide jeweils 500.000 Dollar. Nach ausführlichem Nachdenken nehmen beide das Angebot an, weil beide das Geld wollen. Dabei sind sie komplett verschieden: Elizabeth ist Anwältin, ziemlich erfolgreich und hat einen geregelten Wochenablauf, während Richard als Filmproduzent arbeitet, sich knapp über Wasser hält und lieber mit seiner besten Freundin feiern geht. Zuerst tun die beiden das ganze nur für das Geld, doch sie wissen nicht, wie sehr sie dieses moralische Angebot verändern wird...     Klingt super, das Cover weckt das Interesse, weil es echt schön ist und die Leseprobe macht einen total neugierig. Aber ich muss sagen, dass ich echt enttäuscht war, auch wenn ich so begeistert von der Leseprobe war. Ich möchte das Buch nicht schlecht machen, weshalb ich vorneweg sage, dass das hier meine Meinung ist und es durchaus sein kann, dass es einem von euch echt gut gefällt. Mein Problem waren weder die Thematik noch die Charaktere. Ich fand einfach, dass es sich ewig in die Länge gezogen hat und ich mich regelrecht durchgequält habe. Ich war kurz davor es abzubrechen, aber ich habe es einfach nicht übers Herz gebracht, weil ich gedacht, dass es bestimmt besser wird. Aber das wurde es leider nicht. Mehr als die erste Hälfte vom Buch ist kaum etwas passiert, dann gab es eine Stelle wo es kurz bergauf ging, aber das Ende hat sich erneut ewig hingezogen. Für diese 384 Seiten habe ich für meine Verhältnisse echt lange gebraucht. Zum Ende möchte ich auch noch etwas sagen, und zwar fand ich es gut, dass der Autor eine Art Zoom nach außen daraus gemacht hat, der sich aber unnötig in die Längen gezogen hat. Die Charaktere haben mir echt gut gefallen, weil sie so gegensätzlich waren und jeder so seine Geheimnisse hatte, die am Ende dann auch gelüftet wurden. Außerdem erfährt man dann auch wer diese anonyme Person ist. Diese Stelle als die Geheimnisse gelüftet wurden waren meiner Meinung nach am Besten. Was mich auch gestört hat, war dass es aus der dritten Person geschrieben war, aber dann trotzdem die Perspektive gewechselt hat. Nicht nur zwischen Elisabeth und Richard, sondern auch zwischen anderen Charakteren. Ich war teilweise einfach nur verwirrt, weil ich einfach nicht mehr wusste, welche Person jetzt im Fokus liegt.     Zusammenfassen kann ich nur sagen, dass mich das Buch nicht wirklich überzeugen konnte, was ich echt schade finde, weil ich mich so gefreut hatte. Aber ich glaube, dass das nicht nur an den Längen lag, sondern auch daran, dass die Charaktere viel älter sind als ich und die Zielgruppe bestimmt keinen 18-jährigen Studenten sind. Deshalb gebe ich dem Buch insgesamt 2,5 von 5 Sternen. Eure szebra

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  • Sehr nüchtern & ausschweifend! - 2,5 Sterne

    Wir beide, vielleicht

    schokigirl

    28. November 2016 um 20:03

    In „Wir beide vielleicht“ von Kemper Donovan geht es um Elisabeth & Richard, die ein moralisches Angebot bekommen. Die beiden Wildfremden müssen jede Woche mindestens 2 Stunden miteinander verbringen & sich unterhalten. Wenn sie dies ein Jahr lang durchziehen, dann bekommt jeder jeweils eine halbe Million Dollar. Doch können sie das wirklich schaffen? Und wer steckt dahinter? Der Schreibstil ist zu ausschweifend für meinen Geschmack. Man erfährt alle Hintergrundinformationen zu jedem Nebencharakter & zu allen Stadtteilen von Los Angeles. Das war mir zu viel an Informationen. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Großteil davon für die eigentliche Geschichte keine Rolle spielt. In Bezug dazu war mir der Stil auch etwas zu trocken & nüchtern. Oft hat es mich eher an ein Sachbuch, als an einen Roman erinnert. Manchmal hat es sich einfach wie ein Bericht von Ereignissen bzw ein Zeitungsartikel gelesen. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler geschildert, der oft & viel zwischen den Gedanken der Charaktere hin & her springt, was zu Verwirrungen führen kann. Die Charaktere waren wirklich sehr gut charakterisiert, da man einfach sehr viel von ihrem Leben erfährt. Das gilt auch für jeden Nebencharakter. Dies war mir allerdings etwas zu viel. Die langen Beschreibungen bzw Hintergrundgeschichten haben mich irgendwann gelangweilt. Vieles davon war auch einfach nicht relevant für die eigentliche Geschichte. Durch den Schreibstil & die vielen unnötigen Details kam bei mir eine Distanz zu den Charakteren auf. Ich fand sie schon interessant, konnte mich aber nicht in sie hinein versetzen. Die Handlung war mir zu wenig vorhanden. In den vielen Beschreibungen geht der Plot einfach unter. Es wird viel ausgelassen & übersprungen. Dementsprechend scheint alles sehr schnell zu gehen. Ich konnte der Entwicklung schlecht folgen, da sie kaum auszumachen war. Es gab für meinen Geschmack zu wenige Szenen in denen die Annäherung oder das Kennenlernen gezeigt wurden. Oft wurde in Halbsätzen erwähnt, dass die Treffen nun schon 3 Monate lang stattfinden & sie sich so kennen gelernt haben. Sehen tut man davon aber wenig. Ich glaube hier ist die Erwartungshaltung wichtig. Ich habe eine Liebesgeschichte mit ChickLit-Elementen erwartet. Dies ist aber mehr eine ernsthafte, fast schon dramatische Schicksalsgeschichte, wenn auch nicht ganz so tragisch wie diese normalerweise sind. Die Auflösung beruhte für mich zu stark auf Zufällen. Das alles zufällig so gekommen ist wie es gekommen ist, kann ich ja noch akzeptieren. Aber die Art wie die Protagonisten dies herausgefunden haben, erscheint mir zu unrealistisch & unglaubwürdig. Der Schluss der dort gezogen wurde, beruht einfach auf zu wenigen Informationen. Das habe ich der Geschichte nicht abgekauft. Die Szene war definitiv die schwächste von allen. Das Ende war mir etwas zu filmisch gestaltet & passte damit nicht so recht zum Rest der Geschichte. Mir hat es nicht so recht gefallen, da ich es etwas seltsam fand. Ich kann mir aber vorstellen, dass andere davon begeistert sein könnten. Es kommt auf die eignen Vorlieben & Erwartungen an. Positiv & interessant fand ich, dass Richard & Elisabeth sich viel über Filme & Bücher unterhalten haben. Dies sind auch meine Interessensgebiete. Deswegen habe ich diese Parts gern gelesen. Mit den Büchern konnte ich zwar nichts anfangen, da es nur um Klassiker ging, die ich nie gelesen habe. Die Filme kannte ich dafür allerdings fast alle & fand es interessant, wie die verschiedenen Meinungen zustande kamen. Fazit: Objektiv gesehen ist das kein schlechtes Buch. Es hat interessante Ansätze & gut ausgearbeitete Charaktere sowie auch ein detailliertes Setting. Allerdings war es einfach etwas komplett anderes als ich erwartet habe. Die Faktenflut wurde mir zu viel & die Handlung ging mir zu sehr unter. Auch der Schreibstil war mir etwas zu nüchtern. Deshalb 2,5 Sterne.

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  • Unterhaltsamer Roman mit einem tollen Plot

    Wir beide, vielleicht

    summer22

    15. November 2016 um 18:11

    Zum InhaltRichard und Elizabeth sind beide um die 30 und leben in L.A. – ansonsten haben sie wenig gemeinsam. Während der chaotische Richard sich als Filmproduzent gerade so über Wasser hält, arbeitet die smarte Elizabeth erfolgreich als Anwältin. Kein Wunder, dass sie sich bisher nie begegnet sind. Das ändert sich, als ein unbekannter Gönner ihnen je 500.000 Dollar verspricht. Einzige Bedingung: Sie müssen sich ein Jahr lang einmal pro Woche treffen. Ihr Plan: Sie ziehen die 52 Dates durch, jeder sackt seine halbe Million ein ― und geht danach wieder seiner Wege. Noch ahnen sie beide nicht, wie sehr diese Begegnungen ihr Leben verändern sollen ...Zum BuchRichard und Elizabeth sind beide Anfang 30 und sind sich noch nie im Leben begegnet. Doch dies soll sich nun ändern, denn durch einen Anwalt bekommen sie das Angebot 500.000 Dollar zu verdienen. Doch natürlich nicht ohne eine Gegenleistung. Richard und Elizabeth sollen sich ein Jahr lang treffen. Jede Woche! Von wem dieses ungewöhnliche Angebot kommt, erfahren sie beide vorerst noch nicht.Obwohl die beiden nichts gemeinsam haben, beschließen sie die Chance zu nutzen und sich einmal die Woche zu treffen. Insgesamt sind das 52 mal. Danach sind sie um eine halbe Million reicher und gehen wieder ihre eigenen Wege.Also ziehen sie das Ganze durch und da sie sich eigentlich überhaupt nichts zu sagen haben, überlegen sie für jedes Treffen ein bestimmtes Thema wie z. B ein Film oder Buch über das sie reden.. und so ziehen die Treffen nur so dahin und es geht dann doch etwas anders aus, als sich die beiden das so vorgestellt hatten...MeinungDie Idee des Buches hat mich sehr angesprochen und den Autor kannte ich auch noch nicht. Die Umsetzung ist dann doch etwas anders als erwartet. Der Schreibstil des Autors gefiel mir dennoch sehr gut. Kemper Donovan schreibt schon etwas anspruchsvoller, was aber mal etwas neues war und mir persönlich gefallen hat.Die Idee ist trotz einiger schwächen aber wirklich gut umgesetzt und die Geschichte war überraschend und unterhaltsam. Streckenweise vielleicht ein wenig in die Länge gezogen, aber dennoch wurde ich wunderbar unterhalten.Die Figuren sind sehr gegensätzlich. Alles in allem hat mir das Buch gefallen. FazitUnterhaltsamer Roman mit einem tollen Plot

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  • Titel verspricht mehr als er hält

    Wir beide, vielleicht

    Books-like-Soulmate

    14. November 2016 um 22:31

    Preis TB: € 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (*empf. VK-Preis) Preis eBook: € 8,99 [D] | CHF 11,00* (*empf. VK-Preis) Seitenanzahl: 384 Seiten lt. Verlagsangabe ISBN: 978-3-442-48422-5 Erschienen am 19.09.2016 im Goldmann Verlag =========================== Klappentext: Richard und Elizabeth sind beide um die 30 und leben in L.A. – ansonsten haben sie wenig gemeinsam. Während der chaotische Richard sich als Filmproduzent gerade so über Wasser hält, arbeitet die smarte Elizabeth als erfolgreiche Anwältin. Kein Wunder, dass sie sich bisher nie begegnet sind. Das ändert sich, als ein unbekannter Gönner Ihnen je 500.000 Dollar verspricht. Einzige Bedingung: Sie müssen sich ein Jahr lang einmal pro Woche treffen. Ihr Plan: Sie ziehen die 52 Dates durch, jeder sackt seine halbe Million ein – und geht danach wieder seiner Wege. Noch ahnen Sie beide nicht, wie sehr diese Begegnungen sie verändern werden… =========================== Achtung Spoilergefahr!!! =========================== Zum Inhalt: Richard Baumbach scheint irgendwie immer dauerpleite zu sein. Er träumt davon seine eigene Produktionsfirma zu gründen, jedoch ohne jegliche Erfahrung. Vor 3 Jahren haben er und Keith ihren Job bei einem bekannten Filmproduzenten hingeschmissen. Sie schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Elizabeth Santiago hingegen ist ein absoluter Workaholic. Seit 8 Jahren arbeitet sie für die Kanzlei. Sie hofft darauf nächstes Jahr Partnerin der Kanzlei zu werden. Jonathan Hertzfeld ist Anwalt für Nachlassverwaltung. Als Richard und Elizabeth zu einem Termin eingeladen werden, können sie sich nicht vorstellen worum es gehen könnte, denn die beiden sind sich völlig fremd. Jonathan Hertzfeld bietet den beiden im Auftrag seines Klienten jeweils 500.000 Dollar. Die Bedingung dafür scheint denkbar einfach. Jede Woche – 1 Treffen für mindestens 2 Stunden – 1 Jahr lang! Während Richard ernsthaft darüber nachzudenken scheint, lehnt Elizabeth direkt ab, denn sie kennt Richard ja gar nicht. Es interessiert viel mehr warum ausgerechnet die beiden ausgewählt wurden. Doch auch der Nachlassverwalter tappt über die Motive im dunkeln. Wer steckt hinter dem ungewöhnlichen Angebot? Richards beste Freundin Mike hält nichts davon. schon kurze Zeit später waren sie wieder vereint und sind seitdem beste Freunde. Vor vielen Jahren waren die beiden mal ein Paar, doch das ist lange her. Elizabeth und Richard haben sich bei ihren Treffen nicht viel zu sagen. So kommt es dass sie sich dazu entschließen, eine Art Buch- und Filmclub zu gründen. So haben sie wenigstens ein Gesprächsthema. Mit der Zeit lernen sie sich auch selbst besser kennen und beobachten gewisse Dinge aus anderen Perspektiven. =========================== Mein Fazit: Cover und Titel haben mich neugierig gemacht. Ich habe auf eine große Geschichte mit viel Potential und Gefühl gehofft. Leider wurde diese Erwartung nicht erfüllt. Ich habe mich mit dem Schreibstil sehr schwer getan. Mir hat hier einfach die Interaktionen zwischen den Hautprotagonisten gefehlt. Es wurde zu weit ausgeholt, zu oberflächlich. Teilweise haben die Nebencharaktere mehr Interaktion als Elizabeth und Richard. Auch der abrupte Wechsel von den verschiedenen Protas war verwirrend. Oft musste ich einen Satz mehrfach lesen um zu verstehen. Auch der Sinn des Buches erschließt sich mir nicht wirklich. Das was der Klappentext verspricht, kann ich während des gesamten Buches nicht wirklich erkennen. Ich habe jede Menge Romantik, Gefühle und Emotionen erwartet. Doch bis auf die Geschichte mit Orpheus, die Geschichte um Elizabeths Bruder und manche Szenen mit Mike, war da nicht wirklich viel Gefühl drin. Was mich ebenfalls enttäuscht hat, war, dass die Geschichte bereits nach 5 Monaten aufgelöst wurde. Das finde ich nicht passend wenn der Klappentext von 1 Jahr spricht. Auch die Auflösung am Ende hat mich nicht wirklich überzeugt. Mir war es zu plötzlich wie auf einmal so schnell von Liebe die Rede war. Der Klappentext hatte eine Menge Potential, welches leider nicht mal annähernd ausgeschöpft wurde. 2 von 5 🍀 🍀

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  • Wir beide vielleicht ... oder auch nicht

    Wir beide, vielleicht

    bibliophilehermine

    07. November 2016 um 00:19

    Der Klappentext klang nach einer wirklichen tollen, lustigen und vielschichtigen Geschichte, leider hat mich das Buch aber doch eher gelangweilt als unterhalten. Ich war mehrmals gewillt es abzubrechen aber trotzdem wollte ich noch wissen wie es ausgeht. Und das Ende hat mich denn auch halbwegs für mein Durchhaltevermögen entlohnt.Leider hatte das Buch für mich mehrere negative Punkte, wie eine blasse Protagonistin , die mir mehr unsympatisch als sympatisch war. Desweiteren kam ich mit dem Schreibstil einfach nicht klar, ich bin kein Fan von zu ausschweifenden Beschreibungen, manchmal was das ein bisschen nervig, genau wie die ständigen Sichtwechsel, die teilweise nur durch einen Absatz getrennt waren. Man gewöhnt sich grade an eine Person und plötzlich ist es eine andere Sicht fast mitten im Satz, das hätte man einfach besser kennzeichnen können. Dadurch konnten sich bei mir auch nicht großartige Gefühle aufbauen, alles in allem wirkte es etwas platt.Ab ca. der Hälfte der Geschichte nahm es denn ein bisschen an Fahrt auf, aber einfach nicht genug um mich überzeugen zu können.Es gab aber auch Pluspunkte, unter anderem war das Richard. Er hat das ganze aufgelockert und war mit seiner Art einfach der sympatischste Charakter der Geschichte. Die Grundidee fand ich furchtbar spannend, nur leider war das drum her rum einfach nicht meins.Für mich war dieses Buch leider nichts. Das Cover ist wirklich schön , aber genau wie der Klappentext mutmaßt es mehr Lovestory an als in dem Buch steckt.Aber bedenkt bitte, dass es sich hier um meine persönliche Meinung handelt und das was mir nicht gefällt, euch trotzdem überzeugen könnte Allen die keine all zu große Lovestory erwarten und trotzdem Neugierig auf die Idee hinter dem Buch sind wünsche ich trotzdem viel Lesevergnügen. 

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  • Hatte mir mehr davon erhofft

    Wir beide, vielleicht

    Sleepintheuniverse

    23. October 2016 um 11:22

    Cover: Das Cover dieses Buches ist jetzt zwar nicht das hübscheste in meinem Regal, aber es ist trotzdem ein wirklich schönes Cover. Vor allem die Farben des Titels gefallen mir sehr gut, da die Farbkombination von pink, blau und orange wirklich toll miteinander aussieht. Inhalt: Richard und Elizabeth sind beide um die 30 und leben in L.A. – ansonsten haben sie wenig gemeinsam. Während der chaotische Richard sich als Filmproduzent gerade so über Wasser hält, arbeitet die smarte Elizabeth erfolgreich als Anwältin. Kein Wunder, dass sie sich bisher nie begegnet sind. Das ändert sich, als ein unbekannter Gönner ihnen je 500.000 Dollar verspricht. Einzige Bedingung: Sie müssen sich ein Jahr lang einmal pro Woche treffen. Ihr Plan: Sie ziehen die 52 Dates durch, jeder sackt seine halbe Million ein ― und geht danach wieder seiner Wege. Noch ahnen sie beide nicht, wie sehr diese Begegnungen ihr Leben verändern sollen … Meine Meinung: Puuhh. Ich glaube ich habe noch nie einen ganzen Monat für ein Buch gebraucht. Aber jetzt erstmal die Rezension:Die Charaktere: Richard ist ein Chaot, mit zerrissenen Jeans und wenig Geld. Als er noch in die Schule ging, war sein Traum, einmal Filmproduzent zu werden – was er gewissermaßen jetzt auch geworden ist. Jetzt könnte man meinen: Traum erfüllt. Doch so einfach ist das schließlich auch nicht. Ohne Aufträge schafft man es dann halt auch nur mal in den Abspann eines erfolgreicheren Films, aber nie weiter. Jedenfalls möchte er die 500.000 natürlich sofort einsacken und ist deshalb sofort für das Arrangement mit Elizabeth. Diese ist da aber erstmal eher skeptisch, hinterfragt die ganze Sache und vertraut auf ihren gesunden Menschenverstand. Trotzdem sagt sie schließlich zu und beide treffen sich regelmäßig. Und weil sie schon bei einem der ersten Treffen merken, dass sie sich eigentlich kaum etwas zu sagen haben, beschließen sie aus dem ganzen eine Art „Film- und Buchclub“ zu machen und sich dann einfach über Elizabeths und Richards Lieblingsfilme und -bücher zu unterhalten. Das fand ich zwar einerseits ganz lustig,war aber auf Dauer ziemlich langweilig für den Leser.Das Negative: Elizabeth ist befreundet mit einem Obdachlosen mit wirklich schlimmer „Heulstory“. So wird im Buch die Geschichte genannt, die die Obdachlosen über ihre Vergangenheit und den Grund ihrer Wohnsituation zu erzählen haben. Seine ist wirklich schrecklich, und deshalb hat er mir auch wirklich leid getan. Nur Anfangs hatte ich immer wieder das Problem, dass auf einmal aus seiner Sicht geschrieben wurde und ich deshalb völlig verwirrt zurückgelassen wurde. Ich habe dann einige Seiten gebraucht, bis ich verstanden habe, um wen und was es hier eigentlich gerade geht. Um mit der Sicht weiterzumachen: Ich fand den ständigen Wechsel der Perspektiven ziemlich anstrengend. Ohne Vorwarnung wird man hier von Richard zu Elizabeth geworfen. Oft wird sogar noch im selben Absatz einfach mittendrin von ihm zu ihr gewechselt. Das fand ich leider ziemlich irreführend. Außerdem hat mich gestört, dass bis zur Hälfte eigentlich nichts passiert ist. Ich musste mich leider immer wieder durch die Seiten quälen, mit der Hoffnung auf weitere Handlung. Der Autor beschreibt zwar wirklich gut und detailliert die Umgebung, die Charaktere und die Stimmung, aber leider ein bisschen zu ausführlich. Man hat dadurch das Gefühl, einfach an der Stelle festzuhängen und nicht weiterzukommen.Das Positive: Richard war mir wirklich sympathisch! Ich mochte seine verplante, kindische Art. Als ob er in seiner Jugend hängen geblieben ist. Aber das hat ihn für mich ziemlich ansprechend gemacht. Er war witzig, und irgendwie cool. Die Grundidee der Geschichte ist recht lustig und unterhaltend und das Buch hätte viel mehr hergeben können. Fazit: Der sehr detaillierte Schreibstil des Autors, der abrupte Perspektivenwechsel, das Fehlen von Handlung in der ersten Buchhälfte und die Sache mit dem Obdachlosen haben mir leider nicht zugesagt. Ich hatte mir von dem Buch mehr erhofft, da ich die Idee des Buches schön und lustig gefunden habe. Richard und seine lustige, jugendliche Art fand ich auch sehr amüsant. Das alles zusammen ergibt leider nur eine Gesamtzahl von 2 Herzchen. Trotz der eher negativen Rezension ein großes Dankeschön an den Goldmann Verlag für's bereitstellen diese Rezensionsexemplars.

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  • Super Grundidee, leider schlecht umgesetzt

    Wir beide, vielleicht

    wanderlustger

    18. October 2016 um 15:41

    Verlag für die deutsche Ausgabe:  random house, GoldmannPreis: 9,99  EuroFormat: TaschenbuchISBN:   978-3-442-48422-5Erschienen: 19. September 2016 INHALTSANGABE Richard und Elizabeth sind beide um die 30 und leben in L.A. – ansonsten haben sie wenig gemeinsam. Während der chaotische Richard sich als Filmproduzent gerade so über Wasser hält, arbeitet die smarte Elizabeth erfolgreich als Anwältin. Kein Wunder, dass sie sich bisher nie begegnet sind. Das ändert sich, als ein unbekannter Gönner ihnen je 500.000 Dollar verspricht. Einzige Bedingung: Sie müssen sich ein Jahr lang einmal pro Woche treffen. Ihr Plan: Sie ziehen die 52 Dates durch, jeder sackt seine halbe Million ein ― und geht danach wieder seiner Wege. Noch ahnen sie beide nicht, wie sehr diese Begegnungen ihr Leben verändern sollen ...Quelle: random house MEINE MEINUNG Ich habe mich unheimlich auf dieses Buch gefreut und habe mich sofort drauf gestürzt als es ankam, leider wurde meine Freude etwas gedämpft den ich kam kaum vor ran. Die Geschichte fand ich weiterhin recht gut, leider hat mir der Schreibstil der Autorin nicht wirklich zugesagt. Ich liebe lebhafte Beschreibungen, allerdings ist sie viel zu oft Ausschweifend und somit das ganze ein wenig nervig. Die Charaktere sind mir überhaupt nicht ans Herz gewachsen, auch wenn diese ganz in Ordnung waren. Im laufe der Geschichte sind sie immer immer sympatischer geworden, besonders Richard hat mich am Ende doch noch recht positiv Überrascht. Die Idee find ich immer noch sehr gut, lediglich wurde sie meiner Meinung nach nicht unbedingt gut umgesetzt und auch der Grund weshalb die beiden überhaupt auf einander treffen und sich kennen lernen hat mir ziemlich gut gefallen.Insgesamt war das Buch in Ordnung, hätte aber viel besser sein können. Die Charaktere hätten viel mehr miteinander reden können und generell hätte für meinen Geschmack mehr Liebe und Romanze vorhanden sein können.   COVER Das Buch ist ein absoluter Cover kauf, ich finde es erzählt schon alleine eine kleine Geschichte und passt sehr gut zu einer Liebesgeschichte. Besonders das kleine fliegende Flugzeug Detail, was für andere sicherlich unnötig ist, finde ich ganz toll.   BEWERTUNG★★★☆☆ / ★★★★★

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  • Wir beide, vielleicht

    Wir beide, vielleicht

    sommerlicht

    05. October 2016 um 22:52

    Die Inhaltsangabe hat mir dieses Buch sofort schmackhaft gemacht und ich konnte es erst gar nicht erwarten mit dem Lesen zu beginnen.Schnell musste ich feststellen, dass mich der Schreibstil der Autorin etwas zu Nerven begann. Die Seiten wurden mit derart vielen Ausschweifungen, Vorgeschichten, Hintergründen und Bechreibungen gefüllt, dass ich diese oft nicht einmal mehr lesen wollte, und einfach nur noch weitergeblättert habe zu den nächsten Dialogen.Leider waren aktive Gespräche nur sehr selten und wenn dann nur sehr kurz gehalten.Ich konnte zu keinem der Beiden Protagonisten wirklich eine Beziehung aufbauen, nein, sie waren mir beide nicht mal wirklich sympathisch.Elizabeth war mir viel zu kühl, distanziert, ernsthaft und unnahbar, dass sie mich schlicht genervt hat.Richard war das komplette Gegenteil. Ein junger Mann der es irgendwann versäumte erwachsen zu werden. Auch seine durchaus naive, unbekümmerte Art nervte mich, und ließ ihn leider manchmal etwas dümmlich wirken.Lediglich auf den letzten paar Seiten wurde er mir etwas sympathischer, als er begann sich etwas zu wandeln..Die Grundidee des Buches finde ich nach wie vor gut, leider ist die Umsetzung alles andere als gelungen.Der Schluss bzw. der springende Punkt wieso genau die Beiden ausgewählt wurden, war nicht so schlecht, doch ging leider in dieser Erzählung unter - so wie die ganze Romanze.Die Autorin hätte meiner Meinung nach viel mehr Dialoge zwischen RIchard und Elizabeth einbauen müssen, um mit den Beiden mitleben zu können. So glich das ganze Buch einer langatmigen Erzählung mit vielen unnötigen Informationen ohne Tiefgang.Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen.

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  • Abfolge erzwungener, unspektakulärer Treffen zweier Personen, die sich eigentlich nichts zu sagen ha

    Wir beide, vielleicht

    schnaeppchenjaegerin

    03. October 2016 um 13:50

    Richard Baumbach und Elizabeth Santiago sind sich zuvor noch nie begegnet und erhalten überraschend das Angebot eines Anwalts jeweils 500.000 Dollar zu verdienen, indem sie sich ein Jahr lang einmal in der Woche für zwei Stunden treffen. Wer der Klient hinter dem Anwalt ist, der ihnen das "moralische Angebot" macht, erfahren sie nicht. Elizabeth lebte bisher alleine für ihren Beruf als Anwältin und hatte noch nie eine Beziehung zu einem Mann. Richard ist der Typ "Lebemann" und arbeitet mehr oder weniger erfolgreich als Filmproduzent in Los Angeles. Einerseits misstrauisch, andererseits neugierig nehmen sie das Angebot an und treffen sich in der Regel am Samstag Abend. Da sie sich nicht so viel zu sagen haben, beschließen sie, als Thema des Abends einen Film oder ein Buch auszuwählen, auf den oder das sie sich in der Woche vorbereiten. Von dem Plot des Romans hatte ich mir eigentlich viel versprochen und mir eine Liebesgeschichte vorgestellt, die sich durch mehrere Dates zwischen dem Arbeitstier Elizabeth und dem lebenslustigen Richard entwickeln würde. Das Buch konnte meine Erwartungen allerdings nicht erfüllen. Die wöchentlichen Treffen von Elizabeth und Richard empfand ich als unaufregend, die Gespräche der beiden langweilig. Die Episode mit dem Obdachlosen, der durch einen Verkehrsunfall seine Familie verloren hat und um den sich Elizabeth kümmert, passte meiner Meinung nach nicht so richtig in den Roman und auch der Nebenschauplatz um die eifersüchtige Exfreundin von Richard wirkte nicht so gut platziert.Beide Protagonisten waren weder besonders sympathisch, noch die Geschichte auf irgendeine Art und Weise romantisch. Die Auflösung, wie die beiden durch ein Element in ihrer Vergangenheit doch noch ein verbindendes Element haben, war auch ohne großen Aha-Effekt. Der Schreibstil von Kemper Donovan würde ich als gehoben bezeichnen - vielleicht habe ich durch die zum Teil komplizierte Ausdrucksweise den tieferen Sinn des Romans nicht verstanden?!

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  • Rezension zu "Wir beide, vielleicht"

    Wir beide, vielleicht

    ElkeK

    28. September 2016 um 11:33

    Inhaltsangabe:Elisabeth Santiago und Richard Baumbach haben nur eines gemeinsam: Sie leben in L.A. Sie hat sich als Anwältin einen Namen gemacht, während Richard als Film-Produzent eher durch Misserfolge glänzt. Und doch gibt es offenbar mehr Gemeinsamkeiten, denn ein Anwalt bittet sie zu einem privaten Treffen.Ihnen wird ein moralisches Angebot gemacht: Sie sollen sich 52 Wochen lang für jeweils zwei Stunden treffen. Danach würden sie beide jeweils eine halbe Million Dollar ohne Abzüge erhalten. Das Misstrauen ist auf beiden Seiten groß, die Hemmschwelle ebenfalls. Und doch nehmen sie das Angebot.Andere Menschen in ihrem Umfeld sehen diese Treffen jedoch gar nicht gern und versuchen heraus zu finden, das wirklich hinter dem Angebot steckt.Mein Fazit:Erst einmal möchte ich mich beim Goldmann Verlag und beim Bloggerportal für das Rezie-Exemplar bedanken. Der Plot und das Cover haben mir sehr angesprochen, so dass ich mich darum beworben habe.Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Das liegt nicht an der Erzählkunst, die durchaus reichlich vorhanden ist. Die Autorin versteht es, Situationen zu beschreiben und diese auch mit einer gehörigen Portion Humor zu garnieren. Und das ist auch gleichzeitig der große Knackpunkt! Die langen, teilweise recht verschachtelten Sätze ließen mich oft verwirrt zurück. Am Ende des Satzes wußte ich oft nicht mehr, wie er eigentlich begann.Außerdem hat sich die Autorin häufig in Erklärungen und Erzählungen verloren, so dass die Geschichte keine richtige Fahrt aufnehmen konnte. Mit Dialogen ist sie sehr sparsam umgegangen, so dass ich die Protagonisten nicht wirklich kennen lernen konnte. Zwar gab es die ausgleichenden Erzählungen und Beschreibungen (und die waren teilweise unnötig und in die Länge gezogen), trotzdem blieben sie mir fremd und nicht wirklich greifbar. Elisabeth fand ich unter diesem Gesichtspunkt noch sympathisch, Richard hingegen hatte offenbar keine wirklichen Manieren. Er lädt Elisabeth zweimal zu Events ein und hält es nicht für nötig, sie abzuholen. Sie stolpert zweimal unvorbereitet hinein und Richard steht daneben und hilft ihr nicht, im Gegenteil, er verliert sich im Saufgelage. Die Nebenfiguren fand ich auch nicht unbedingt immer sympathisch, ich habe mich da nicht wirklich wohl gefühlt.Es soll eine Liebesgeschichte sein, zumindest erweckt das Cover den Eindruck. Aber es passiert einfach lange Zeit nicht wirklich viel. Kein Kuss, keine wirkliche Annäherung fand statt. Am Ende passiert dann ein bisschen was, aber da war ich dann doch schon so sehr enttäuscht, dass ich es den Figuren auch nicht mehr wirklich abnehmen konnte. Und das Ende zog sich dann auch noch hin und ich habe es fast nur noch quer gelesen, weil ich es beenden wollte.Schade, der Plot versprach so viel. Wegen der durchaus vorzeigbaren Erzählkunst gibt es noch ein Sternchen, aber mehr wie drei Sterne kann ich dem Roman leider nicht geben.

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