Ken Bruen Brant: Ken Bruen

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Inhaltsangabe zu „Brant: Ken Bruen“ von Ken Bruen

Nachdem Detective Sergeant Brant sich über alle Regeln hinweggesetzt und in einer Billardkneipe einen Randalierer bewusstlos geschlagen hat, wird eine junge Polizistin auf der Straße von einem Unbekannten erschossen. Der Sensationsreporter Harold Dunlop, der sich in seinen Artikeln besonders bei der Diffamierung von Brant hervorgetan hat, erhält von dem Polizistenmörder einen Anruf, bei dem der Mörder offenbart, er wolle insgesamt acht weitere Polizisten töten. Unmittelbar danach erschießt er einen Polizisten in dessen Dienstfahrzeug. Zusammen mit Detective Inspector Porter Nash wird ein Ermittlerteam gebildet, das den Cop-Killer so schnell wie möglich fassen soll. Was, wenn jedoch der Täter gefasst und wieder freigelassen wird? Sollte man den Mörder davonkommen lassen? Weil man sich ans Gesetz hält? Detective Sergeant Brant hat da seine eigenen Methoden. Unter dem Titel Blitz-Cop-Killer vs. Killer-Cop wurde der Roman mit Jason Statham 2011 verfilmt.
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  • Ein unbeschreiblicher Cop

    Brant: Ken Bruen
    Duffy

    Duffy

    25. May 2017 um 17:33

    Es ist schon erwähnenswert, dass Ken Bruen in Deutschland noch kein geläufiger Name ist, zählen doch seine Romane zu dem Besten, was dieses Polizisten-Genre zu bieten hat. Dass zumindest via TV seine Hauptfigur jack Taylor bekannt geworden ist, bringt den Autor allerdings nicht mehr ins Gerede, als er es leider erst in den Noir-Kreisen schon ist.Der dritte Roman seiner Brant-Reihe liegt nun endlich auf Deutsch vor und dieser Ermittler hat nichts mehr mit dem zeitweise sensiblen Taylor zu tun. Er ist jemand, der sich über alle Regeln hinwegsetzt, selbst schon kriminell zu nennen ist und ein ausgeprägtes Gespür dafür hat, sich bei allen unbeliebt zu machen. Doch das stört ihn nicht, auf seine Weise gibt ihm der Erfolg recht. Die Londoner Polizei ist verunsichert, denn ein Serienmörder, der Polizisten mit dem Hammer erschlägt, treibt in der Stadt sein Unwesen. Die Verfolgung dieses Monsters ist aber nur ein Strang des Romans. Denn die Einzelschicksale der Cops zwischen menschlichen Tragödien, Kokainsucht und Diskriminierung decken gleichberechtigt die andere Hälfte des Buches ab. Dabei verknüpft Bruen geschickt die Einezlgänger in ungewollte Teams und erzeugt dadurch fast schon mehr Spannung als bei der Jagd nach dem Mörder. Bruen spricht die knappe und kurz angebundene Sprache der Straße. Für lange Beschreibungen und ausschmückendes Beiwerk ist kein Platz, hier geht es auf 300 Seiten eigentlich nur zur Sache. Ohne Ruhepause verfolgt der Autor die verschiedenen Perspektiven, so dass dem Leser keine Zeit bleibt, das Buch aus der Hand zu legen.Wie bei allen Romanen Bruens und denen, die er mit dem Amerikaner Jason Starr zusammen geschrieben hat, kommt man vom Stoff nicht los. Manch' einer hat schon auf seinen wohlverdienten Schlaf verzichtet. Gut so und man kann nur hoffen, dass sich die Verlage, die bisher Bruens Werk veröffentlichten, um Vollständigkeit bemühen.

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