Ken Bruen Ein Drama für Jack Taylor

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Inhaltsangabe zu „Ein Drama für Jack Taylor“ von Ken Bruen

Zwei Studentinnen werden tot aufgefunden, unter ihren Leichen jeweils ein Buch des irischen Klassikers Synge, signiert mit »Der Dramatiker«. Nach einer starken Tasse Kaffee fasst Jack den Entschluss, diesen Dramatiker zu stellen – ein Vorhaben, das ihm bald schon weit mehr zu schaffen machen wird als sein Entzug …

Für alle Freunde assoziativer, sprunghafter, reflexiver und von irischer Schrulligkeit geprägter Literatur

— Medienjournal

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  • Review: Ein Drama für Jack Taylor

    Ein Drama für Jack Taylor

    Medienjournal

    18. October 2016 um 13:08

    Ken Bruens Ein Drama für Jack Taylor ist der bis dato düsterste Band der Reihe und skizziert unverhohlen das Bild eines selbstzerstörerischen Verlorenen, der hier die bisher schockierendsten Rückschläge hinnehmen muss und sich doch noch immer verzweifelt gegen den Wind stemmt. Kein Buch für ausgesuchte Krimi-Leser, doch ein Buch für alle Freunde assoziativer, sprunghafter, reflexiver und von irischer Schrulligkeit geprägter Literatur, die mit Jack Taylor einen der ambivalentesten Ermittler jüngerer Zeit hervorbringt und erneut stimmig in Szene setzt.Mehr gibt es unter:http://medienjournal-blog.de/2014/06/review-ein-drama-fuer-jack-taylor-ken-bruen-buch/

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  • Rezension zu "Ein Drama für Jack Taylor" von Ken Bruen

    Ein Drama für Jack Taylor

    Duffy

    29. July 2012 um 16:29

    Taylors vierter Fall. In Galway treibt ein Mörder sein Unwesen, dessen Visitenkarten ungewöhnlich sind. Er hinterlässt bei seinen Opfern nämlich Bücher des Dramatikers Synge. Eines der Opfer ist die Schwester seines ehemaligen Dealers, der gerade im Knast sitzt und genau von dem bekommt Taylor den Auftrag, Licht ins Dunkel zu bringen. Dass er dabei selbst ganz schön ins Dunkle driftet, ist absehbar, doch diesmal reagiert Taylor anders, denn er hat sich selbst auf Entzug gesetzt und muss nun ganz anders reagieren. Natürlich gibt es auch hier wieder jede Menge Literatur, Jack braucht das, wenn er schon die Drogen nicht hat. Die zwischenmenschlichen Beziehungen, die er mal intensiv und mal nachlässig pflegt, bringen ihn auch immer wieder an den Rand seiner Willensstärke. Bruen verbindet in diesem Buch wieder die kalte und brutale Realität mit ein paar Sensibilitäten, die weder aufgesetzt noch kitschig sind, sondern dem Ganzen eine stimmige, wenn auch grenzwertige Harmonie verleihen. Stilistisch hat er ja schon längst zu der Sprache gefunden, die diese Krimireihe ausmacht, insofern gibt es von keinen Abstrichen zu berichten. Ein starker Roman mit dem gewohnten Suchtfaktor und durch diese Lektüre kann man einen weiteren interessanten Autoren kennenlernen: Matthew Stokoe wird hier nämlich zitiert, aber das ist wieder eine ganz andere Geshcichte.

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  • Rezension zu "Ein Drama für Jack Taylor" von Ken Bruen

    Ein Drama für Jack Taylor

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. April 2011 um 14:20

    Jack Taylor, einer meiner Lieblingsprotagonisten, ist clean. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: er trinkt nicht, er nimmt keine Drogen, er raucht nicht. Es ist ein Zustand, der viele Leute in Verwunderung versetzt, vor allem aber Jack selbst. Denn seine Vergangenheit war alles andere als einfach, so dass er eigentlich fast immer high war. Bis jetzt. Seine Freunde und Bekannte sehen das mit Bewunderung, aber auch gewisser Skepsis, denn sie erwarten eigentlich alle den Rückfall. Und Gründe dafür hätte Jack genug. Vor allem, als er von seinem Exdealer ins Gefängnis bestellt wird. Jack soll aufklären, wie dessen Schwester zu Tode gekommen ist. Was zunächst wie Selbstmord aussieht, entpuppt sich rasch als Mord. Da wird schon eine weitere Leiche gefunden. Eine junge Frau ist auf die gleiche Art gestorben. Unter den Körpern der Toten fand man jeweils ein Buch des Schriftstellers Synge. Jack, ein Literaturliebhaber durch und durch, ist bald ganz gefangen von dem neuen Fall und unternimmt alles Mögliche, um den Mörder, der sich “Der Dramatiker” nennt, zu stellen. Eine leichte Aufgabe? Ganz und gar nicht. Vor allem, weil zwischendurch immer wieder schlimme Sachen passieren, die Jack in Versuchung bringen, sich doch wieder volllaufen zu lassen. Bruen wäre nicht Bruen, wenn er das Buch nicht mit einem unmöglichen Cliffhanger beenden würde. Glücklicherweise ist der fünfte Band der Heptalogie “Jack Taylor und der verlorene Sohn” auch bereits erschienen und liegt hier neben mir. Wunderbare Sprache, tolle literarische Zitate*, unterhaltsam, tragisch – Ken Bruen at his best! *“Das eine Interesse ihres Lebens, leidenschaftlich und besessen, waren Bücher -, sogar in der Nacht des großen Brandes. Während Menschen sie oft enttäuscht hatten, ließen Bücher sie nie im Stich. Sie war selten ohne einen Vorrat an zehn oder mehr ungelesenen Büchereibüchern: eine Hecke gegen die Wirklichkeit, der sie sich nicht stellen konnte.” Ann Rule “Bittere Ernte”

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