Ken Bruen Ein Grabstein für Jack Taylor

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Inhaltsangabe zu „Ein Grabstein für Jack Taylor“ von Ken Bruen

Galway wird von einer Gang heimgesucht, deren Mitgliedern ein Grabstein als Erkennungszeichen dient und die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Stadt durch Gewaltverbrechen von Armen und Schwachen zu säubern. Jack kommt nicht umhin, Ermittlungen aufzunehmen. Und muss feststellen, dass er selbst im Fadenkreuz steht … 'Ich machte die Wohnungstür auf und stieß auf ein kleines, stramm gepacktes Päckchen. In schwarzem Papier. Oha. In roter Fraktur stand ordentlich vorne drauf: ›Jack Taylor‹. Nicht gut. Atmete tief ein und riss es auf. Heraus fiel eine vollkommene Miniaturskulptur. Ein Grabstein, so groß wie ein Bic-Wegschmeißfeuerzeug. Ich starrte ihn an, murmelte: ›…scheißenochmal ist das?‹ Es war perfekte Steinmetzarbeit, hochglanzpoliert.' Erscheint im März 2013 www.jack-taylor.de

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    Ein Grabstein für Jack Taylor

    Duffy

    Das treibt den Jack Taylor Fan um. Das soll der letzte Roman in dieser Reihe sein. Und Taylor ist noch nicht mal gestorben. Wer weiß. Wenn die Fernsehverfilmungen ein Erfolg werden, wird sich Bruen das wohl noch einmal überlegen. Wie dem auch sei, Jack Taylor wandelt auch diesmal in alter Manier zwischen seinen Süchten auf dem Grat zur ewigen Verdammnis, im Sumpf von brutalen Irren und immer wieder im Widerstreit zu seinem Ich, das ja gar nicht so schlecht ist und sich immer wieder mit einer grundanständigen Einstellung und sogar einer gut versteckten Moral beschäftigen muss. Und Galway, "seine" Stadt, das Pflaster, das Bruen teilweise so beschreibt, als möchte man nie dort hinreisen, ist auch für Taylor mit einer Hassliebe besetzt, die noch nicht mal er zugeben möchte. Auch dieses Mal treibt sich dort eine Spezies herum, die offensichtlich guten Nährboden findet. Eine Gang mit dem Erkennungszeichen "Grabstein" will die Stadt vom Bodensatz und den Schwachen säubern. Mit unbeschreiblicher Gewalt und natürlich mit tödlichem Ausgang. Jack ermittelt, landet ebenfalls im Fadenkreuz der Gruppe und bekommt diesmal richtig was mit. Bruens Noir-Sprache, der Jargon der Straße und die trockenen, humoristischen Kommentare, die man auch einem Marlowe in den Mund legen könnte, machen auch diesen Band wieder zu einem Suchtmittel. Keinesfalls möchte man Jack einfach so gehen lassen, der Kerl, eigentlich ein Drecksack, ist einem schnell ans Herz gewachsen. Wenn aber Bruen nun meint, nach neun Folgen ist Schluss, dann ist das so. Der Mann schreibt schließlich auch noch anderes genauso gut. Trotzdem - "Eine Träne für Jack Taylor" von hier aus. Möge er lange brauchen, bis ihn der Alk geschafft hat.

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