Ken Bruen Füchsin

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Inhaltsangabe zu „Füchsin“ von Ken Bruen

Angie, kaltschnäuzig und herzlos, manipuliert sie Männer wie Frauen, um sie für ihre Pläne einzusetzen. Auch wenn die erste Bombe im Paradise Cinema nicht explodiert, hält sie die Southeast London Police Squad um Detective Sergeant Brand mit weiteren Bombenankündigungen und Erpressungen in Atem. Als sinnlichste, verrückteste Serienmörderin überhaupt terrorisiert sie die Straßen Londons. Ist unberechenbar, wild, wütend. Ganz wie Inspector Brand, der für seine knochenbrecherischen Methoden berüchtigt ist und sich wenig um politische Korrektheit schert. So entwickelt sich ein Drama voller schwarzem Humor. Bruen spinnt eine schnelle, scharf geschliffene Geschichte voller respektloser Schurken auf beiden Seiten des Gesetzes. Für Fans von Elmore Leonard und Jim Nisbet.

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  • Freund und Helfer oder Wenn das die Guten sind, dann gnade uns Gott

    Füchsin
    Havers

    Havers

    04. July 2016 um 19:15

    Angie ist clever, sie ist die titelgebende „Füchsin“ in Ken Bruens Kriminalroman (erschienen im Polar Verlag in der Übersetzung von Karen Witthuhn, mit einem Nachwort von Alf Mayer). Angie hat einen Plan. Florida, dort sich einen stinkreichen Typen angeln, das ist das Ziel ihrer Träume. Schmackhaft hat ihr dies ihre ehemalige Zellengenossin gemacht. Aber um dort hinzukommen braucht sie Bares, und zwar in größeren Mengen. Angie agiert zielorientiert und ist eine begnadete Manipulatorin. Und sie ist nicht nur außergewöhnlich schön, sondern auch absolut skrupellos. Um ihr Ziel zu erreichen, ist ihr jedes Mittel recht. Da trifft es sich gut, dass sie Ray und Jimmy kennerlernt. Letzteres ist nicht das hellste Licht, aber Ray hat die im wahrsten Sinn des Wortes zündende Idee. Sprengstoffanschläge gepaart mit Erpressung, das sollte das nötige Geld in die Kasse bringen. Nur dumm, dass seine telefonisch gestellten Forderungen bei der Southeast London Police eingehen, der Einheit um DS Brant, bestens bekannt aus dem Vorgänger „Kaliber“ (der im Original aber nach der „Füchsin“ erschienen ist). Und mit denen sollte man sich besser nicht anlegen… Gut und Böse, wer in diesen Kategorien denkt, wird von dem irischen Autor schnell eines Besseren belehrt. Seine Londoner Polizisten, sind Psychopathen, allen voran Detective Sergeant Brant, haben mit Recht und Gesetz so überhaupt nichts am Hut und unterscheiden sich von den Kriminellen nur durch Uniform und Dienstmarke. Sie machen sich ihre eigene Moral, leben ihre Vorurteile und die Gewalt aus, kennen keine Skrupel und füllen sich mit Vorliebe die eigenen Taschen. Bruen schreibt hart und präzise, ist nicht zimperlich in der Wortwahl. Und diese Präzision lässt er auch seiner Story angedeihen, die er gradlinig angelegt hat und schnörkellos hämmernd in seiner flapsigen Sprache auf 173 Seiten durchpeitscht. Schwarzhumoriger Highspeed von Anfang bis Ende. Große Klasse!

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  • Der unsagbare Brant

    Füchsin
    Duffy

    Duffy

    16. May 2016 um 18:12

    Warum Ken Bruen noch nicht die Weihen eines Lehane erfahren hat, wird wohl ein Geheimnis bleiben. Immerhin ist er durch seine Jack Taylor Reihe auch hierzulande etwas bekannter geworden. Der hier vorliegende Band aus der Reihe um den Amokermittler Brant, der sowohl von der Polizei als auch von den Ganoven gefürchtet wird, wurde schon 2003 veröffentlicht und nun als Nr.2 vom Polar Verlag in deutscher Übersetzung vorgelegt.Die Füchsin ist eine knallharte Frau, die mit ihren beiden Liebhabern die Polizei mit kleineren Bombenattentaten erpresst. Sie plant eiskalt und schreckt vor nichts zurück. Da steht sie dem Sergeanten Brant in nichts nach, denn auch der zieht wieder alle Register. Bis zum bitteren Ende.Bruen kann knallhart. Das hat er mit Taylor bewiesen und er rückt auch er hier keinen Deut von seinem kurzen, knappen und manchmal brutalen Stil ab. Das ist die Realität der Straße, das ist die kriminelle Realität. Wer Schöngeist sucht, liegt hier falsch, es gibt auch keine Verbrecherromantik. Auf den Punkt gebrachte Dialoge, schnelle und zielgerichtete Action, keine Hänger, keine Pause und deswegen ist der Roman auch schon nach 170 Seiten erzählt. Dieser Stil ist wohl einmalig in der gegenwärtigen Krimiliteratur und lässt Bruens Fans, die immer zahlreicher werden, die Herzen höher schlagen. Leider immer viel zu kurz. Es bleibt die Hoffnung, dass auch die restlichen Brant-Romane noch erscheinen werden.

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  • Kaltschnäuzige Bullen und raffinierte Gangster.

    Füchsin
    Andreas_M_Sturm

    Andreas_M_Sturm

    06. May 2016 um 17:46

    Kaum aus dem Gefängnis entlassen, sucht sich Angie zwei Komplizen und erpresst die Londoner Polizei. Wenn sie nicht die von ihr geforderte Summe erhält, wird sie weitere Bomben an öffentlichen Plätzen zünden. Seinen Reiz bezieht das Buch durch die herrlich politisch unkorrekten Charaktere der Polizeibeamten. Frustriert von ihrem Job und voller Abneigung gegen den Rest der Bevölkerung gehen sie auf Verbrecherjagd. In diesem Haufen kocht jeder sein eigenes Süppchen und ist auf seine ganz spezielle Weise durchgeknallt. Die Aussage eines Arztes über die Gesetzeshüter beschreibt deren Rolle im Roman treffend: "Wenn das die Guten sind, dann gnade uns Gott." Entspannt und gewürzt mit sehr schwarzem Humor beschreibt Ken Bruen die Welt der Verbrecher und ihrer Gegenspieler. Der Krimi ließt sich ungemein flott und spannend und hat mir persönlich noch besser gefallen als "Kaliber" vom selben Autor.

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