Ken Bruen Headstone (Jack Taylor series Book 9)

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Inhaltsangabe zu „Headstone (Jack Taylor series Book 9)“ von Ken Bruen

Some people help the less fortunate. Others kill them. Evil has many guises. Jack Taylor has encountered most of them but nothing before has ever truly terrified him until a group called Headstone rears its ugly head. An elderly priest is viciously beaten until nearly dead. A special needs boy is brutally attacked. A series of seemingly random, insane, violent events even has the Guards shaken. Most would see a headstone as a marker of the dead, but this coterie of evil intends to act as a death knell to every aspect of Jack's life as an act of appalling violence alerts him to the horror enveloping Galway. Accepting the power of Headstone, Jack realizes that in order to fight back he must relinquish the remaining shreds of what has made him human - knowledge that may have come too late to prevent an act of such ferocious evil that the whole country would be changed forever - and in the worst way. With awful clarity, Jack knows that not only might he be powerless to stop it but that he may not have the grit needed to even face it.
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  • Ein Grabstein für Jack Taylor

    Headstone (Jack Taylor series Book 9)
    TheRavenking

    TheRavenking

    18. March 2015 um 18:44

    Es ist schon eine Weile her seit ich das letzte Mal ein Buch aus der Jack-Taylor-Reihe gelesen habe. Es muss vor über einem Jahr gewesen sein, länger als es Ken Bruens Detektiv ohne Alkohol- oder Drogenmissbrauch aushalten würde. Nun hatte ich wieder Lust auf: Kaputte Existenzen Alkoholismus Wüste Gewalt Und vor allem: Rabenschwarzen Humor Zunächst schien das Buch genau das zu liefern, was ich mir gewünscht hatte. Es beginnt friedlich, zu friedlich. Jack Taylor scheint seine Dämonen besiegt zu haben. In London hat er eine hübsche Frau kennen gelernt. Eine amerikanische Krimiautorin. Gemeinsam verbringen sie eine wunderbare Zeit in Paris und alles scheint perfekt. Jack, hättest du Lust mit mir für ein halbes Jahr nach Paris zu ziehen? – fragt sie ihn bevor sie sich für kurze Zeit trennen. Jack fühlt sich im siebten Himmel. Erst mal geht es ab nach Hause, dort sind noch einige Dinge zu erledigen, bevor seine neue Freundin zu Besuch kommt. In Galway ist (wieder einmal) die Hölle los. Jacks alter Bekannter Father Malachy wurde brutal zusammengeschlagen und liegt im Koma. Es kommt zu weiteren Attacken. Die Täter: Eine Gruppe verwöhnter Jugendlicher, die zum Kampf auf Behinderte, Alte und Schwache aufgerufen haben. Ihr Anführer scheint jemand zu sein, der noch ein Hühnchen mit Jack Taylor zu rupfen hat. Eine Person aus Jacks düsterer Vergangenheit. Dann bekommt Jack mit der Post einen Grabstein geliefert. An seine Freunde, Ex-Drogendealer Stewart und die Polizistin Ridge ergeht die selbe Sendung. Ein makabrer Scherz oder vielleicht eine ernsthafte Drohung? Wieder einmal ist Ken Bruen nicht zimperlich. Gleich am Anfang wird ein alter Mann verprügelt, dann erwischt es einen Jungen mit Down-Syndrom, dem man brutal die Kehle aufschlitzt. Das geht wohl in Ordnung. Es ist schließlich hardboiled und nicht softboiled oder mediumboiled. Nur wirkt die Gewaltdarstellung hier endgültig zu überzogen, zu sehr auf den Schockeffekt angelegt. Dass es kaum vorstellbar ist, dass in der beschaulichen irischen Provinz solche Ungeheuerlichkeiten geschehen (zumal in solcher Häufigkeit) ist eine Sache, dass Bruen mittlerweile jegliche Bodenhaftung verloren zu haben scheint, die andere. So spendiert er dem Leser diesmal sogar eine Folterszene, die zwar glimpflicher ausgeht als zu befürchten, aber in etwa so subtil ist, wie ein Horrorfilm aus der Saw-Reihe. Jack wird verstümmelt und selbst als Invalide noch ordentlich zusammengeschlagen. Und das alles nur, um zu unterstreichen dass das Unglück ihn mal wieder voll erwischt hat und dass es ihm dreckig geht. Dass die Handlung nicht viel hergibt, ist man aus früheren Romanen der Reihe gewohnt. Aber hier werden gleich drei Kriminalfälle miteinander verwoben, von denen keiner genug Platz zur Entfaltung bekommt. So muss Jack nebenbei einem alten Bekannten bei seinen kriminellen Geschäften zur Seite stehen und auch noch einen vermissten Priester finden. Der Hauptstrang um Jugendgewalt und Verrohung bietet kaum irgend etwas Neues, was man nicht so schon aus zig anderen Büchern oder Filmen kennen würde. Zudem liefert Bruen keine Gründe, weshalb seine Bösewichter so verkommen sind, stattdessen gibt es nur plakative Gesellschaftskritik. Die Jungen werden immer gemeiner, die Alten werden immer kaputter, die Welt geht vor die Hunde... bla bla bla Vielleicht hat sich das Konzept mittlerweile einfach totgelaufen, aber wenn man keine neuen Ideen hat, sollte man vielleicht darüber nachdenken, die Reihe einfach abzuschließen. Schade, am Anfang hatte ich noch Hoffnung, aber dann kam der Absturz. Der Titel ist schon etwas ironisch. Denn mit diesem Teil hat sich die Serie sozusagen ihr eigenes Grab geschaufelt. Headstone war in etwa so erhebend wie eine Beerdigung und vorerst verspüre ich wenig Lust an einer ähnlichen Veranstaltung teilzunehmen. Du hast mir gefehlt Jack, aber ich glaube es ist besser, wenn wir von nun an getrennte Wege gehen.

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