Ken Bruen Jack Taylor gegen Benedictus

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Inhaltsangabe zu „Jack Taylor gegen Benedictus“ von Ken Bruen

Fünf angekündigte Morde - und ein Gegner, der Jack Taylor das Fürchten lehrt Jack Taylor ist trocken. Außerdem hat er den Vorsatz gefasst, sich in Zukunft nicht mehr als Privatermittler zu betätigen. Da bekommt er Post: Es handelt sich um eine Todesliste, auf der zwei Polizisten, eine Nonne, ein Richter und ein Kind stehen. Unterzeichner ist ein gewisser Benedictus, der bereits angefangen hat, diese Liste abzuarbeiten: Zwei Tage zuvor ist in Galway ein Polizist auf mysteriöse Weise bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Jack wirft seinen guten Vorsatz kurzerhand über Bord und nimmt Ermittlungen auf – in deren Zuge er sich einem Gegner gegenübersieht, der ihn nicht nur wieder zur Flasche greifen lässt, sondern ihm schon sehr bald noch weit Schlimmeres abverlangt. 'Ich hatte geschworen, nicht mehr im Ermittlungsgeschäft zu sein, aber dies war persönlich, zumindest deutete der Wahnsinnige, der den Brief geschrieben hatte, das an. Ich hatte die Wahl. Ich konnte den Brief einfach ignorieren, oder … Dieses Oder war immer schon der Fluch meines Lebens gewesen.'

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  • Rezension zu "Jack Taylor gegen Benedictus" von Ken Bruen

    Jack Taylor gegen Benedictus
    Duffy

    Duffy

    14. March 2013 um 16:41

    Jack Taylor ist ruppiger als alle anderen Ermittler, die sich im Genre tummeln, er ist eigentlich der Gegenentwurf zu einem Detektiv, er ist noch nicht mal ein richtiger, sondern ein geschaßter Bulle, im Prinzip ist er ein Gescheiterter, ein Desperado unter den Verlierern, immer gegen sich selbst und seine zahlreichen Süchte kämpfend, immer schuldbeladen und resignativ, kurz: Jack Tayor ist ein Arschloch. Um das zu mögen, muss man verstehen, dass es trotz aller verschütteter Manieren ein gehöriges Maß an Moral hat, das sogar funktioniert, wenn der Alkohol schon wieder alle anderen Funktionen ausgeschaltet hat. Eigentlich wollte Taylor nach Amerika auswandern. Doch kurz vor seiner Abreise bekommt er einen Brief, in dem fünf Morde angekündigt werden, und zwar an zwei Polizisten, einem Richter, einer Nonne und einem Kind. Unterschrieben hat Benedictus. Mit Hilfe der wenigen zuverlässigen Unterstützer, die Taylor noch geblieben sind, kann er zwar das Täterprofil erstellen, aber die ersten vier Morde nicht verhindern. Es gilt also, das Kind zu retten. Natürlich kommt auch in diesem Fall wieder eine Portion Gewalt vor, die Bruen fast beiläufig einstreut, genauso wie Jacks Rückfall in den harten Alkoholismus. Doch ist es sein Drang nach dem letzten Menschsein in seiner Figur, die ihn konsequent antreibt, das Leben des Kindes und somit auch sein eigenes zu retten. "Wenn wir aufhören, Ken Bruen zu lesen, hören wir auf, die Welt zu sehen und all die Erniedrigten und Beleidigten in ihr." Mit diesem Zitat Friedrich Anis ist die gesamte Taylor-Reihe zutreffend beschrieben. In diesem Genre würde er auch sechs Sterne kriegen.

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  • Rezension zu "Jack Taylor gegen Benedictus" von Ken Bruen

    Jack Taylor gegen Benedictus
    MichaelKunz

    MichaelKunz

    29. May 2012 um 23:35

    Macht Zufriedenheit reich? Mit dem Buch „Jack Taylor gegen Benedictus“ bin ich mitten in eine irische Krimiserie eingestiegen. In dieser 7. Folge schickt Benedictus dem ehemaligen Polizisten Jack Taylor einen Brief und kündigt darin den Mord an zwei Polizisten, einer Nonne, einem Richter und einem Kind an. Wer jetzt die Arbeit eines raffinierten Ermittlers erwartet, wird enttäuscht. Jack Taylor ist Alkoholiker, ein rauer Typ, ein Haudegen, der ständig flucht, Gangster verhaut und am Ende sogar Drogen nimmt. Als ich mit Kapitel 16 abgeschlossen hatte (S. 87), begann ich noch einmal von vorne. Ich hatte tatsächlich die Orientierung verloren. Vermutlich lag es an den vielen Nebenhandlungen, die mit dem Fall Benedictus nichts zu tun haben. Zu erwähnen sind hier z. B. die Schwulenbewegung und eine Kindesentführung, die in einem späteren Kapitel ganz plötzlich gelöst war. Stilistisch betrachtet empfand ich das Buch eher reduziert, viele Sätze begannen mit Ich. Allerdings würde ich genau diesen Stil als sehr markant bezeichnen, anders gesagt: Erzählstil und Jack Taylor passen hervorragend zusammen. Für eine irische Erzählung ist es eine schöne Lektüre, für einen Krimi hat die Geschichte zu wenig Biss. Über seine Suche nach sich selbst, sagt Stewart einmal zu Jack Taylor: „Wer mit seinem Los zufrieden ist, ist reich.“ (S. 30) Welches Los hat wohl Jack Taylor gezogen? www.michael-kunz.net

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