Ken Bruen Kaliber

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Inhaltsangabe zu „Kaliber“ von Ken Bruen

Der Südosten Londons wird vom „Manners Killer“ heimgesucht, der seinen Opfern eine Lektion in Anstand beibringen will. Sein Pech, dass die Ermittlungen ausgerechnet Detective Sergeant Brant übernimmt, der gerade einen Kriminalroman schreibt und in bester „The Killer Inside Me“-Manier von Jim Thompson der Meinung ist, dass, wenn schon jemand in seinem Revier ungestraft mit einem Mord davonkommt, er das doch bitteschön selbst ist. „Now here is a serial killer for modern times.“ Und ein Detective Sergeant der alten Schule.

Schwarz und herrlich unkorrekt. Wer das mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

— Igelmanu66

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  • Wer sind hier eigentlich die Guten? Und wer die Bösen?

    Kaliber

    Igelmanu66

    »Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich am vergangenen Dienstag einen Mann unter einen Zug gestoßen habe. Der Express aus Brighton, natürlich verspätet und ohne Speisewagen… Er war der Erste. Kommenden Freitag werde ich eine Frau ermorden, völlig unvoreingenommen. Die Mission, die ich auf mich genommen habe, ist es, den Bewohnern unseres Fleckens Erde eine Lektion zu erteilen. Eine Lektion in puncto Manieren.« Der Manieren-Killer beschäftigt das Team um Detective Sergeant Brant: Ein Killer mit einer Mission, niemand ist vor ihm sicher. Vor Brant scheint allerdings auch niemand sicher zu sein, denn er verkörpert in einer Person alles, was einem Polizisten an schlechten Eigenschaften angedichtet werden kann: Aggressiv, korrupt, bestechlich, egozentrisch, homophob und völlig skrupellos. Eins ist dem Leser sofort klar: Dieser Detective begegnet dem Killer auf Augenhöhe – allerdings fragt man sich bis zum Ende, wer nun eigentlich die gute und wer die böse Seite vertritt… Meine Güte, ist dieses Buch schwarz! In der Tradition der Noir-Literatur präsentiert sich hier ein Ermittlerteam, bei dem die Grenzen von Recht und Ordnung mehr als nur verschwimmen. Brant ist zweifelsfrei der Schlimmste unter den „Guten“, aber auch bei seinen Kollegen ist kaum einer (bzw. eine) dabei, von dem man sich freiwillig über die Straße bringen lassen würde. Auch der Killer ist ein hochinteressanter Charakter, der uns in Briefen und Tagebucheinträgen an seinen Taten teilnehmen lässt. Ein angsteinflößender Psychopath einerseits, eine charismatische Gestalt andererseits. Und immerhin: Im Gegensatz zu Brant legt er viel Wert auf gutes Benehmen… »Ich hab ihr eins aufs Maul gegeben, sie am Haar gepackt und ans Fenster gezerrt, es aufgemacht und sie rausgeworfen. Hab gesagt: »Lern Manieren, du Schlampe.« Und dann bin ich einfach wieder rausspaziert.« 183 Seiten erscheinen kurz und sind auch schnell gelesen. Trotzdem schafft es der Autor, eine dichte Story mit beeindruckenden Charakteren zu präsentieren. Interessant ist zudem, dass sowohl der Killer als auch Brant sich belesen zeigen, der eine eifert literarischen Vorbildern nach, der andere möchte sogar selber einen Kriminalroman schreiben. All das ist noch mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor angereichert und macht das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen, bei dem man nur auf zwei Dinge verzichten muss: Auf Recht und auf Ordnung. Fazit: Schwarz und herrlich unkorrekt. Wer das mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. »Außerdem existierte irgendwo in ihm immer noch die naive Vorstellung, die Bullen wären die Guten, doch hier zeigte sich, dass sie völlig irre waren.«

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