Ken Bruen London Boulevard

(28)

Lovelybooks Bewertung

  • 26 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(7)
(14)
(5)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „London Boulevard“ von Ken Bruen

Kaum zehn Minuten aus dem Knast, bricht Mitchell auch schon einem Punk den Arm. Als Geldeintreiber ist man nicht gerade zimperlich. Doch Mitchell will sein Leben ändern: legale Geldquelle, nette Frau, Kinder vielleicht. Als ihm die Diva Lillian Palmer einen Job auf ihrem Anwesen in Notting Hill anbietet, sieht er seine Chance gekommen – und Lillian könnte glatt die richtige Frau sein. Alles prima, wären da nicht Lillians zwielichtiger Butler Jordan und Tommy Logan, ein Geldhai, der seine eigenen Pläne für Mitchell hat … Gnadenlos, schnell und wenn es sein muss außerordentlich brutal – ein Typ wie Mitchell scheint wie geboren für ein Dasein zwischen Drogendealern und Geldeintreibern. Als sich ihm die Chance bietet, ein neues Leben anzufangen, holt seine Vergangenheit ihn ein. Und Mitchell muss zurückschlagen.

selten so bei einem kriminalroman gelacht ... trotz etwas "dünner" story klasse !!! harder faster better ... bruen

— Dakdf
Dakdf

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Bestimmung des Bösen

ZU biologisch. Wer sich nicht insbesondere dafür interessiert, wird oft zähen Texten ausgesetzt, die sich eingehend damit befassen. Schade.

Jewego

Die Fährte des Wolfes

Das Autorenduo hat einen starken Thriller geschaffen, der durch seinen speziellen Protagonisten und die tiefgehende Thematik auflebt.

Haliax

Finster ist die Nacht

Ein kaltblütiger Mord in Montana - Nichts für schwache Nerven!

mannomania

Spectrum

Rasante Ereignisse, schonungslose Brutalität und ein Sonderling im Mittelpunkt. Faszinierend.

DonnaVivi

Und niemand soll dich finden

Eine Thriller-Legende und ihr neuer Roman...

KristinSchoellkopf

Lost in Fuseta

ein spannendes, schönes und ungewöhnliches Buch

thesmallnoble

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "London Boulevard" von Ken Bruen

    London Boulevard
    Medienjournal

    Medienjournal

    31. December 2012 um 03:30

    London Boulevard ist ein Konglomerat filmischer Anleihen und eigener Ideen, gleichzeitig aber auch Vorgeschmack auf Jack Taylor. Zudem ist es aber auch ein durchweg überzeugender, bitterböser und lakonischer One-Shot, den man sich als Hardboiled/Noir-Fan durchaus zu Gemüte führen sollte.

    Mehr gibt es unter:
    http://medienjournal-blog.de/2012/07/review-london-boulevard-buch/

  • Rezension zu "London Boulevard" von Ken Bruen

    London Boulevard
    Duffy

    Duffy

    03. July 2012 um 07:36

    Mitch kommt nach drei Jahren aus dem Knast, nach einer Tat, die er nicht begangen hat. Aber das erfährt er, wie so vieles, später. Eigentlich will er nur ein normales Leben mit einem normalen Job führen. Er heuert bei einer ausgedienten, ehemaligen Diva der Schauspielerei in ihrem Anwesen an und versucht, sich seiner Vergangenheit zu entledigen. Doch dagegen haben einige Leute etwas und Mitch muss sich eben genau mit dieser Vergangenheit wieder auseinandersetzen. Bruen ist ein Meister des knappen Stils. Viele kurze Dialoge bestimmen den Roman, Minimalismus ist neben der Punktgenauigkeit aller Vorgänge die Grundlage des Buches. Einzelne Zeilen, die nur aus einem Wort bestehen, aber vollkommen ausreichend sind, um den Leser durch das Buch zu peitschen, ihn beim Lesen, müde oder nicht, voranzutreiben, keine Atempause, die Spannung ist nicht vordergründig, nicht konstruiert, sie kommt hintenherum und bleibt permanent. Selbst wenn sich Bruen so dann und wann mal einiger Klischees bedient, geschieht das mit einem spürbaren Augenzwinkern. Kein Wort ist zuviel, "rasant" und "cool" vielleicht auch zutreffend, Bruen hat alles, um ein Kultautor zu werden (was immer das auch sein mag). Macht nebenbei auch noch großen Spaß! Empfehlenswert, man braucht auch nicht viel Zeit, weil man es sowieso in einem Rutsch verschlingt.

    Mehr
  • Rezension zu "London Boulevard" von Ken Bruen

    London Boulevard
    Tanja-WortWelten

    Tanja-WortWelten

    12. March 2012 um 18:27

    Er ist kaum einmal zehn Minuten auf freiem Fuß und schon bricht Mitchell einem Wildfremden den Arm. Nach drei Jahren im Knast, die er wegen schwerer Körperverletzung absitzen musste, hat ihn nun sein Leben wieder. Und ehe er sich versieht, hat er sogar einen neuen Job: Mädchen für alles in den Diensten einer alternden Theaterschauspielerin, die nach mehr als dreißig Jahren noch immer an ein Comeback glaubt. Doch Mitch hätte sich niemals träumen lassen, auf was er sich mit diesem Job wirklich einlässt … Böse – das ist so ziemlich das Wort, das Bruens London Boulevard am besten beschreibt. Schon seit einer halben Ewigkeit auf meiner Wunschliste und nie vorrätig, wenn ich mich dazu entschlossen hatte, es mir nun endlich zu kaufen, habe ich mit dieser fragwürdigen Tradition nun doch noch gebrochen und es die Tage gekauft. Und hier haben wir definitiv ein Buch, bei dem einem die Haare zu Berge stehen – ganz im wörtlichen Sinne. Hart, brutal und ohne Gnade. Mord, Gewalt, Drogen, Sex. Oder kurzum: ein Buch, dessen Hauptcharakter es mühelos in meine ganz persönliche „List of Bastards“ schafft, in der sich bereits Gestalten, wie beispielsweise John Niven’s Steven Stelfox aus „Kill Your Friends“, Guy de Maupassant’s Georges Duroy aus „Bel-Ami“ oder auch Don DeLillo’s Eric Packer aus „Cosmopolis“ tummeln. Eine fragwürdige Ehre, daher auch nur drei Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "London Boulevard" von Ken Bruen

    London Boulevard
    Thomas_Kastura

    Thomas_Kastura

    04. January 2011 um 17:42

    Coole Sprüche und Whiskysaufen machen noch keinen guten Roman aus, auch wenn er sich ganz witzig runterliest. Die Story aber ist einfach nur entsetzlich und völlig unglaubwürdig. Alternde reiche Schauspielerin verliebt sich in Knasti - egal, nach welcher Vorlage das geschrieben ist, es taugt nix.

  • Rezension zu "London Boulevard" von Ken Bruen

    London Boulevard
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. December 2010 um 13:16

    Tolle Idee. Leider nur absolut schlecht umgesetzt. Zu vorhersehbar, Charaktere nicht wirklich tiefgründig. Teilweise unsinnig brutal und die vulgäre Sprech- und Denkeweise des Protagonisten nervt einfach nur.

  • Rezension zu "London Boulevard" von Ken Bruen

    London Boulevard
    Monsignore

    Monsignore

    05. December 2010 um 13:23

    Der Typus des sympathischen Schwerverbrechers ist wieder da, und der Leser mag ihn. Dafür darf der Leser ihn zwischen zwei Knastaufenthalten begleiten. Es ist aber kein Tom Ripley, keiner feiner Mann, sondern der harte amerikanische Krimiheld - versoffen, sich prügelnd, derb und ungebildet. Doch der irische Außenseiter-Autor gibt ihm eine besondere Note mit: Er kommt mit der heutigen Zeit überhaupt nicht klar, selbst bei einer Kaffeebestellung kommt er von einer Peinlichkeit ins nächste Fettnäpfchen. Dieser Roman hat einen rasenten Plot, einen genialen Sprachwitz und er spielt mit dem "Hard-boiled"-Genre. Einfach toll zu lesen !

    Mehr