Ken Follett Auf den Schwingen des Adlers

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Inhaltsangabe zu „Auf den Schwingen des Adlers“ von Ken Follett

Teheran, 1978: Noch regiert der Schah, aber die islamischen Revolutionäre um Khomeini gewinnen immer mehr Einfluß.
In dieser gespannten Situation werden zwei amerikanische Manager ohne Angabe von Gründen verhaftet. Ihr Leben schwebt in höchster Gefahr. Um die beiden Gefangenen aus ihrer bedrohlichen Situation zu befreien, schickt ein texanischer Multimillionär seine "Adler" in den Iran ...

Wirklich guter Lesestoff, kann man nur empfehlen....

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Das erste Buch von Follett, bei dem ich auch mal einige Zeilen nicht gelesen habe....

— Molks

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  • Rezension zu "Auf den Schwingen des Adlers" von Ken Follett

    Auf den Schwingen des Adlers

    Friducia

    14. June 2012 um 18:35

    1978 herrscht im Iran das Chaos. Islamische Revolutionäre stehen kurz davor den Schar von seiner Position zu stürzen. Fast alle US-Firmen sind dabei das Land zu verlassen. Nur die vom Multimillionär Ross Perot gegründete Firma EDS hält noch die Stellung. Der ursprüngliche Auftrag, für das iranische Gesundheitsministerium ein modernes Kommunikationssystem einzurichten, ist so gut wie gescheitert. Nun geht es nur noch darum die verbliebenen Zahlungen einzuholen und die restlichen Mitarbeiter zu evakuieren. Doch aus den rein geschäftlichen Verhandlungen wird Ernst, als das iranische Ministerium die beiden EDS-Manager Bill Gaylord und Paul Chiapparone unter zwielichtigen Behauptungen verhaftet. Kaution: 13 Millionen Dollar. Als auch das amerikanische Außenministerium die Unschuld der Manager in Frage stellt, bleibt Perot nur noch eine Möglichkeit. Er engagiert den Kriegsveteranen Bull Simons als strategischen Anführer eines Befreiungskommandos. Sieben EDS Mitarbeiter, alles ehemalige Soldaten, und ein iranischer Angestellter planen unter Simons Kommando den Gefängnisausbruch von Gaylord und Chiapparone.Doch es kommt anders als geplant. Die Revolutionäre gewinnen die Oberhand im Iran. Die Situation eskaliert und der einstudierte Plan scheitert bereits im Vorfeld. Jetzt gilt es nicht nur das Leben der inhaftierten Manager zu retten, sondern auch das aller im Teheran verbliebenen Mitarbeiter. Mithilfe eines iranischen EDS-Mitarbeiters gelingt es Simons und seinem Team letztendlich doch noch, Bill Gaylord und Paul Chiapparone während der Stürmung des Gefängnisses aus der Stadt zu schaffen. Doch bis zur türkischen Grenze ist es ein langer Weg und Amerikaner sind bei vielen Revolutionären nicht gern gesehen. Realität statt Fiktion “Dies ist eine wahre Geschichte über Menschen, die, da sie krimineller Vergehen beschuldigt wurden, die sie nicht begangen hatten, beschlossen, sich ihr Recht selbst zu verschaffe.” Mit diesen Worten beginnt Ken Follett seinen Tatsachenthriller Auf den Schwingen des Adlers. Zugegeben, der Leser muss sich erst einmal durch die ersten 100 Seiten arbeiten, um eine Übersicht über die Gesamtsituation zu bekommen. Wer dabei völlig unwissend an das Thema herangeht, hat einiges an Informationen zu verarbeiten. Doch unnütz ist dieses Wissen keinesfalls. Und die Mühe lohnt sich, denn spätestens ab der Hälfte wird der Leser das Buch kaum mehr aus der Hand legen wollen. Leser sollten Auf den Schwingen des Adlers nicht mit fiktiven Romanen Ken Folletts, wie die Bestseller Die Säulen der Erde oder Die Nadel vergleichen. Die politische Situation um den Iran Ende der 70er Jahre steht in dem Tatsachenthriller im Vordergrund. Jedoch gehört dieses Wissen mit zu einer wahren Geschichte um eine Befreiungsaktion während einer Revolution. Wer sich also nicht für Politik interessiert, sollte vielleicht lieber die Finger von dem Buch lassen. Über die Philosophie zum Journalisten und Schriftsteller Was viele nicht wissen ist, das Ken Follett zuerst Philosophie studiert hat, bevor er zum Journalismus kam. “Es besteht eine reale Verbindung zwischen der Philosophie und der Belletristik. In der Philosophie beschäftigt man sich mit Fragen, wie zum Beispiel: ‚Wir sitzen an diesem Tisch, aber ist der Tisch auch wirklich?’ Eine blöde Frage, aber beim Studium der Philosophie muss man solche Dinge ernst nehmen und eine über das Gewöhnliche hinausgehende Vorstellungsgabe besitzen. Und dies braucht man auch beim Schreiben von Romanen.” Diese Vorstellungsgabe gepaart mit präzise recherchierten Daten und Fakten macht Folletts Romane zu einer brillanten Mischung aus Unterhaltungs- und Geschichtslektüre. Subjektive Darstellung einer wahren Geschichte Der Titel Auf den Schwingen des Adlers basiert auf dem Motto der EDS-Personalabteilung: “Adler kommen nicht in Scharen, man muss schon jeden einzeln suchen”. Erwähnenswert ist, dass Follett aus Sicht der EDS-Mitarbeiter erzählt. Er arbeitete eng mit Perot und den Männern der Rettungsgruppe zusammen, wodurch ein sehr positives, gar heldenhaftes Bild auf Ross Perot geworfen wird. Das mag einigen Kennern missfallen. Jedoch sind Sichtweisen bekanntlich subjektiv, weswegen man diesem Punkt in Folletts Thriller nicht zuviel Aufmerksamkeit schenken sollte. Fazit Ein weiteres, gelungenes Werk des Autors. Sich zu Anfang durch Personen, Daten und Fakten zu kämpfen ist die Mühe allemal Wert. Und der gewillte Leser lernt unter Umständen auch noch etwas dabei. Bis zum Schluss bleibt es spannend und wie im wirklichen Leben erfährt der Leser auch erst ganz am Ende, ob die Rettungsaktion geglückt ist. Ein Extra in dem Buch sind die beigefügten Fotos von den EDS Mitarbeitern und Schnappschüssen der Rettungsaktion. Zudem werden auf einer Karte am Ende des Buches die Fluchtwege aufgezeigt, so dass sich der Leser diese besser vor Augen führen kann. Taschenbuch: “Auf den Schwingen des Adlers” Autor: Ken Follett Seiten: 539 Verlag: Bastei Lübbe Weiterführende Literatur Die Nadel: Roman, Ken Follett; 416 Seiten; Bastei Lübbe; Auflage: 59 (3. Januar 2012) Die Säulen der Erde: Roman, Ken Follett; 1296 Seiten,; Bastei Lübbe; Auflage: 78 (27. Dezember 2010)

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  • Rezension zu "Auf den Schwingen des Adlers" von Ken Follett

    Auf den Schwingen des Adlers

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. October 2011 um 20:10

    Wirklich guter Lesestoff. Kann man nur empfehlen.

  • Rezension zu "Auf den Schwingen des Adlers" von Ken Follett

    Auf den Schwingen des Adlers

    Prinz Kaltblut

    08. April 2010 um 20:54

    Durchweg spannend erzählt, leider ohne richtige Hauptpersonen, ohne den "Helden", da zu viele Akteure handeln, die ziemlich eindimensional wirken. Wenn die Dialoge nicht wären, könnte der Roman fast als Dokumentation durchgehen.
    Nichtsdestotrotz ein kurzweiliges Buch mit vielen Hintergrundinfos, die einen recht guten Blick ins Iran der islamischen Revolution werfen.

  • Rezension zu "Auf den Schwingen des Adlers" von Ken Follett

    Auf den Schwingen des Adlers

    Lerchie

    16. March 2010 um 10:57

    Dieses Buch ist ein Tatsachenthriller aus dem Iran. Es beruht also auf tatsächlichen Geschehnissen. Iran im Dezember 1978. Der Personalschef von EDS Corporation Iran saß in seinem Büro und informierte sich über die Ausschreitungen im Iran und in der Hauptstadt Teheran. Noch war der Schah an der Macht. Aber immer mehr zeichnete sich ab, dass die Revolutionäre eines Tages die Oberhand gewinnen würden, und der Ayatollah Khomeini aus seinem Exil in den Iran zurückkehren würde. Überraschend werden zwei seiner Mitarbeiter plötzlich zu einer Befragung befohlen, und ohne irgendwelche Begründung plötzlich verhaftet. Der Chef der Firma, Ross Perot, versucht alles um sie aus dem Gefängnis heraus zu bekommen. Er lässt alle seine Verbindungen spielen, doch es nützt nichts. So kommt es, dass Ross Perot die Sache selbst in die Hand nimmt. Er beordert verschiedene Mitarbeiter in die Firma, und überlässt ihnen die Entscheidung, ob sie ihren Kollegen, die im Iran zu Unrecht eingekerkert sind, helfen wollen. Keiner schlägt seine Bitte ab. Einem alten Veteranen, Bull Simons, überträgt er die Führung dieser Gruppe, die teilweise im Iran auf einen günstigen Augenblick zur Befreiung der Inhaftierten wartet, teilweise an der Grenze zum Iran auf die dann Flüchtigen wartet. Doch damit nicht genug, er selbst versucht in der Türkei ein Flugzeug zu bekommen, das ihn in die Grenzregion des Iran bringt, scheitert damit jedoch und muss mit Warten vorlieb nehmen. Im Iran bricht die Revolution schließlich aus, nachdem der Schah das Land verlassen hat. Doch auch jetzt bleiben die Männer immer noch in Haft. Die Befreiungstruppe wittert eine Chance, falls der Mob das Gefängnis stürmt. Ein junger Iraner namens Raschid, der auch bei EDS beschäftigt ist, weiß das, und hilft ein bisschen nach. In diesem Tohuwabohu entkommen die beiden Amerikaner aus dem Gefängnis, und finden auf Umwegen auch die Befreiungstruppe. Natürlich werden sie gesucht, und müssen sich zunächst verstecken. Ob, und wenn ja, wie sie es schließlich geschafft haben, wieder nach Amerika zurück zu kommen, das soll der Leser selbst feststellen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Auch wenn es Längen aufweist, denn der Autor hat alles penibel genau beschrieben, denn es ist ja Tatsache. Ich habe es dennoch relativ schnell gelesen, und kann es auch weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Auf den Schwingen des Adlers" von Ken Follett

    Auf den Schwingen des Adlers

    Molks

    17. August 2009 um 08:38

    Ein Tatsachenthriller über die Befreiung zweier US-Amerikaner aus einem Gefängnis in Teheran Ende der 70er Jahre.
    Follett beschreibt phasenweise zu ausführlich über taktische Besprechungen und zieht dadurch die Geschichte zu sehr in die Länge.

  • Rezension zu "Auf den Schwingen des Adlers" von Ken Follett

    Auf den Schwingen des Adlers

    roma

    15. February 2008 um 20:23

    Ziemlich spannend, aber auch etwas zu heroisch und patriotische, ziemlich nahe an James Bond Manieren, geschrieben.

  • Rezension zu "Auf den Schwingen des Adlers" von Ken Follett

    Auf den Schwingen des Adlers

    Lepantho

    29. December 2007 um 14:33

    Anschaulich werden die Ereignisse um den Schahsturz Ende der 1970er Jahre dargestellt.

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