Ken Follett Der Modigliani-Skandal

(101)

Lovelybooks Bewertung

  • 136 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 10 Rezensionen
(10)
(31)
(38)
(18)
(4)

Inhaltsangabe zu „Der Modigliani-Skandal“ von Ken Follett

Die junge Engländerin Dee und ihr amerikanischer Freund Mike stoßen in Paris auf die Spur eines verschwundenen Meisterwerkes - ein Bild des berühmten Malers Amedeo Modigliani. Sein Wert: unschätzbar. Aber es machen noch andere Jagd auf die kostbare Beute, und sie schrecken vor nichts zurück. Diebstahl, Betrug und vielleicht Mord sind im Spiel. Und keiner weiß: Gibt es den Modigliani wirklich? Und wenn ja, ist er echt?

Spannend und rasant geschriebener Krimi von 1976 über die kommerzialisierte Kunstszene, aber nicht unbedingt für aktuelle Follett-Fans.

— Sigismund
Sigismund

Kurzweiliges Frühwerk von Follett, aber nicht mit seinen späteren Werken zu vergleichen. Weniger episch, aber gelungene Unterhaltung.

— Queenelyza
Queenelyza

Schöne Grundidee der Erzählstränge, jedoch etwas löchriger Spannungsbogen.

— CWPunkt
CWPunkt

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Bestimmung des Bösen

ZU biologisch. Wer sich nicht insbesondere dafür interessiert, wird oft zähen Texten ausgesetzt, die sich eingehend damit befassen. Schade.

Jewego

Die Fährte des Wolfes

Das Autorenduo hat einen starken Thriller geschaffen, der durch seinen speziellen Protagonisten und die tiefgehende Thematik auflebt.

Haliax

Finster ist die Nacht

Ein kaltblütiger Mord in Montana - Nichts für schwache Nerven!

mannomania

Spectrum

Rasante Ereignisse, schonungslose Brutalität und ein Sonderling im Mittelpunkt. Faszinierend.

DonnaVivi

Und niemand soll dich finden

Eine Thriller-Legende und ihr neuer Roman...

KristinSchoellkopf

Lost in Fuseta

ein spannendes, schönes und ungewöhnliches Buch

thesmallnoble

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Sein oder nicht sein -Ist die Kunst wirklich Kunst?

    Der Modigliani-Skandal
    Annette123

    Annette123

    18. August 2017 um 14:57

    Was soll man dazu sagen? Ein typischer Ken Follet ist dieses Buch auf keine Fall. Der Schreibstil ist wie gewohnt gut, jedoch ist das Thema meiner Meinung nach sehr lückenhaft dargestellt. Es geht um einen Kunstraub eines sehr wertvollen italienischen Künstlers. Dieses Bild und auch andere wurden, teilweise mehrfach, kopiert. Den Künstlern die die Bilder kopiert haben ging es darum zu demonstrieren, dass es den Kunsthändlern nicht um die Kunst an sich und schon gar nicht um den Künstler geht, sondern einzig und allein um das gesellschaftliche Ansehen was man erlangen kann, wenn man im Besitz von  hochwertiger Kunst ist. Eine junge Frau ist auf der Suche nach dem Original Bild des italienischen Künstlers, weil sie anhand dessen Ihre Doktorarbeit scheiben möchte. Nachdem sich der ganze Kunstschwindel jedoch am Ende aufgedeckt hat, ist sie sich darüber gar nicht mehr so sicher, ob sie tatsächlich eine Doktorarbeit schreiben möchte. Das Ende hängt für meine Begriffe etwas in der Luft.Es gibt auf jeden Fall bessere Bücher von Ken Follet.

    Mehr
  • Spannend und rasant

    Der Modigliani-Skandal
    Sigismund

    Sigismund

    12. April 2017 um 21:50

    SPANNEND und RASANT geschrieben ist dieser im Februar in Neuauflage veröffentlichte "Modigliani-Skandal" des Bestseller-Autors Ken Follett. Und doch sind Folklett-Fans zu warnen: Dieser Krimi ist es kein typischer Follett, wie wir seine Bücher von heute kennen. Kein Wunder, erschien dieser Roman doch schon 1976, also zwei Jahre vor seinem ersten Agenten-Bestseller "Die Nadel". Damals war der erst 29-jährige Follett noch unbekannt. Trotzdem halte ich diesen Roman durchaus für LESENSWERT. Follett zieht über die kommerzialisierte Kunstszene her, in der es nur um Profit, nicht aber um Kunst geht. Kunstwerke werden von Agenturen und Investoren als Geldanlage gehandelt, während die Künstler am Hungertuch nagen. Gleich mehrere, anfangs vielleicht etwas verwirrende Handlungsstränge führt Follett am Ende zusammen. Im Showdown fügt sich dann alles zusammen: Die kommerzielle Kunstbranche wird lächerlich gemacht. "Der Modigliani-Skandal" ist vielleicht weniger für heutige Follett-Fans (Jahrhundert-Saga), aber ein gutes Buch für Krimi-Fans und Fans der Kunst-Szenerie. Deshalb: EMPFEHLENSWERT.

    Mehr
  • Besser nicht!

    Der Modigliani-Skandal
    Dreamworx

    Dreamworx

    18. February 2017 um 16:21

    Die in Paris lebende Kunststudentin Dee findet bei ihren Recherchen zu ihrer Abschlussarbeit einen Hinweis auf ein bisher unbekanntes Gemälde des berühmten Malers Modigliani. Leider kann sie diese Neuigkeiten nicht für sich behalten und berichtet ihrer Freundin und auch ihrem Onkel, einem englischen Kunsthändler, davon, der nichts anderes zu tun hat, als seiner Nichte sofort einen Detektiv an die Fersen zu heften. So machen sich alle unabhängig voneinander auf die Suche nach dem Gemälde. Die Reise führt quer durch Italien und jeder will bei der Jagd nach dem Bild der erste sein, um Ruhm und Reichtum einzuheimsen. Ob es Dee und ihrem Freund gelingt, das Bild zu finden? Mit seinem Buch „Der Modigliani Skandal“ hat Ken Follett seinen ersten Roman, damals noch unter dem Pseudonym Zachary Stone, vorgelegt, der allerdings keinem Vergleich der neueren Romane des Autors standhält. Der Schreibstil ist zwar flüssig, allerdings ist schon die Anzahl der auftauchenden Protagonisten so verwirrend und undurchschaubar, dass man wirklich eine Weile braucht, bis man halbwegs durchblickt. Die verschiedenen Perspektivwechsel, die man von Follett gewohnt ist, machen hier einige Sprünge und sind in sich nicht immer schlüssig. Die meisten Fäden laufen am Ende aber zusammen. Der Leser bekommt einiges an Hintergrundwissen über die einzelnen beteiligten Protagonisten und in welcher Beziehung sie zu dem einen oder anderen stehen. Einen richtigen Spannungsbogen hat das Buch leider nicht. Die Charaktere sind nicht sehr gut ausgestaltet, so dass sie oftmals nicht überzeugen können. Als Leser steht man eher außen vor und hat das Gefühl, alles zu beobachten, als mit zu fühlen und mit zu fiebern. Dee ist eine junge Frau, die bei ihrem Fund völlig aus dem Häuschen gerät und naiv, wie sie ist, ihr Wissen gleich an die große Glocke hängt, ohne über die möglichen Folgen nachzudenken. Der moderne Künstler Usher kämpft gegen die arroganten Händler und möchte am liebsten auf sie verzichten. Sammy, eine junge Schauspielerin stellt sich als eine moderne Robina Hood heraus, die den Reichen liebend gern etwas wegnehmen würde, um es den Armen zu geben. Und Julian möchte eine eigene Galerie eröffnen, hat aber kein Geld.„Der Modigliani-Skandal“ ist ein eher unaufregendes Buch, das streckenweise sehr langweilig daher kommt. Wer sich zum ersten Mal einen Ken Follett zulegen möchte, der sollte sich lieber eines seiner neueren Bücher kaufen, die inzwischen so detailliert, spannend und unterhaltsam sind, dass man sie nicht aus der Hand legen kann. Hiervon bitte Finger weg!  

    Mehr
  • Der Modigliani-Skandal

    Der Modigliani-Skandal
    CWPunkt

    CWPunkt

    05. August 2016 um 23:05

    Inhalt:Die junge Kunststudentin Dee findet im Rahmen der Recherche für ihre Dissertation einen Hinweis auf ein noch unbekanntes Kunstwerk des verstorbenen Malers Modigiani. Sie ist völlig außer sich vor Freude über ihren Fund und schreibt überglücklich ihrem Onkel und einer Freundin davon und schon ist sie nicht mehr allein auf der Suche nach diesem Kunstwerk.Rezension:In klassischer Ken Follett Manier gibt es verschiedene Erzählstränge, die im Laufe des Romans zusammen finden. Neben Dee gehören auch zwei Künstler zu den Hauptfiguren und müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, ob Malen eine brotlose Kunst ist und wie man dies ändern kann. Die meisten Maler sind Zeit ihres Lebens arm und erst nach ihrem Tod erlangen sie Ruhm und ihre Kunstwerke werden zu hohen Preisen gehandelt. Verdienen können sie selbst daran jedoch nicht mehr, den Gewinn streichen die Kunsthändler ein. Wie kann man also diese Kunsthändler dazu bringen, den Gewinn oder zumindest einen Teil davon jungen Künstlern zukommen zu lassen. Dem Schreibstil und dem Spannungsbogen merkt man an, dass es sich um eines der ersten Werke von Ken Follett handelt. Der Grundgedanke des Romans ist aber sehr interessant und gut umgesetzt. Fazit:Es ist jetzt kein überragender aber doch ein recht kurzweiliger Ken Follett Roman, der etwas nachdenklich stimmt und einen Einblick in die Welt der Kunst und auch in den Handel mit Kunst gibt. Man merkt, dass es sich um einen frühen Roman von Ken Follett handelt. So ist der Spannungsbogen durchaus manchmal etwas löchrig, allerdings ist es eine sehr gut durchdachte Geschichte zu einem nicht ganz gewöhnlichen Thema.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Der Modigliani-Skandal." von Ken Follett

    Der Modigliani-Skandal
    HISTORY13

    HISTORY13

    08. June 2012 um 17:25

    Ein wertvolles Gemälde wird gefälscht und wie wirklichen Kunstkenner getäuscht.

  • Folletts fades Erstlingswerk

    Der Modigliani-Skandal
    Stefan83

    Stefan83

    13. October 2011 um 07:54

    Grundsätzlich gehöre ich zu den Lesern, die ein Buch nie abbrechen, sondern selbst das langatmigste Werk zu Ende lesen. Ken Folletts Erstlingswerk Der Modigliani-Skandal", welches er unter dem Pseudonym Zachary Stone veröffentlichte, hat mich allerdings auf eine schwere Probe gestellt. Nachdem ich mich durch die grade mal knapp 270 Seiten gekämpft hatte, konnte ich es kaum glauben wirklich einen Follett gelesen zu haben. Hier passt leider so gut wie nix zusammen. Und der Autor gibt die Erklärung dafür bereits im Vorwort: In der Modigliani-Skandal versuchte ich, eine neue Art von Roman zu schreiben: einen Roman, in welchem die individuelle Freiheit einem stärkeren Gesamtmechanismus auf vielfältigste Weise untergeordnet bleibt. Dieses unbescheidene Projekt zu realisieren ist mir nicht gelungen (...)" An dieser Stelle bleibt nichts anderes zu sagen, als: Richtig, es ist Ihnen tatsächlich nicht gelungen. Follett probiert in seinem Debütroman so jedes literarische Stilmittel aus: Viele parallel laufende, miteinander verknüpfte Handlungsstränge, eine Fülle verschiedener Charaktere, innere Monologe, Wendungen innerhalb des Plots. Heraus kommt ein Roman, der sich nicht wirklich einem bestimmten Genre zuordnen lässt. Ein spannender Thriller", wie es der Klappentext ankündigt, ist er aber ganz sicher nicht. Dies hat mehrere Gründe. Das sind an erster Stelle die Charaktere zu nennen, die derart klischeehaft überzeichnet daherkommen, dass man glaubt einen billigen Groschenroman vor sich liegen zu haben. Zu keiner der Personen kann der Leser eine richtige Beziehung herstellen, da sie einfach gezwungen, gekünstelt und überdreht wirken. Kein Vergleich zu den einprägsamen Protagonisten von Folletts späteren Werken. Die Handlung, in ihrem inneren Aufbau eigentlich solide konzipiert, bleibt unausgegoren und lässt einen Spannungsaufbau völlig vermissen. Der Plot plätschert so dahin. Eher widerwillig denn von den Worten gepackt, folgt der Leser dem roten Faden, stets auf ein überraschendes Element hoffend. Das bleibt, trotz der Wendung am Schluss, die schlichtweg zu vorhersehbar ist, völlig aus. Auch den sonst so bestechenden Wortwitz des Autors sucht man hier vergebens. Über die platten Witze innerhalb der Dialoge kann man bestenfalls müde lächeln. Am Ende fühlt man nichts weiter als Erleichterung das Buch endlich an die Seite legen zu dürfen. Insgesamt ist Der Modigliani-Skandal" ein langatmiges, langweiliges Buch ohne Finesse, Esprit und Tiefgang, das wohl allenfalls absoluten Follett-Enthusiasten gefallen wird. Ein schief gegangenes Experiment, welches man ohne schlechtes Gewissen als reine Zeitverschwendung bezeichnen kann. Wer einen spannenden Einstieg in die Werke des Autors sucht, sollte stattdessen zum Agententhriller Die Nadel" greifen, der im selben Jahr veröffentlicht worden ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Modigliani-Skandal" von Ken Follett

    Der Modigliani-Skandal
    November

    November

    25. May 2010 um 15:01

    "Der Modigliani-Skandal" von Ken Follet ist ein nettes Büchlein über Meisterwerke der Malerei, skrupellose Kunsthändler und abgelehnte Künstler. Dee lebt in Paris und stößt auf die Spur eines verlorenden Modigliani-Gemäldes,die sie bis nach Italien führt. Und sie ist nicht die einzige, die an dem Gemälde interessiert ist. Parallel dazu bringt Ken Follett dem Leser noch weitere Charaktere und deren Geschichten nahe, die alle auf irgendeine Weise miteinander zu tun haben. Dort ist Usher, ein moderner Künstler, der sich gegen die herablassende Art der Händler auflehnt. Da ist die junge Schauspielerin Sammy, die mit der Verteilung des Reichtums unzufrieden ist und etwas bewegen möchte und da ist der verzweifelte Julian, der seine Black Gallery eröffnen möchte,aber finanziell in der Klemme sitzt. Ich hatte höhere Erwartungen an den Roman, daher war ich etwas enttäuscht, trotzdem ist das Buch ganz unterhaltsam, aber mehr leider auch nicht. Ken Follett hat in anderen Büchern wesentlich mehr schriftstellerisches Können bewiesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Modigliani-Skandal" von Ken Follett

    Der Modigliani-Skandal
    miramio

    miramio

    12. December 2009 um 17:27

    Eine Kunststudentin und ihre Freund finden einen Hinweiß auf ein Bild eines verstorbenen Künstlers. Ein Modigilani. Ihren Onkel einen englischen Kunsthändler und besitzer einer Galarie schreibt sie davon, der darauf gleich einen Dedektiv auf seine Nichte ansetzt. Über eine weiter Postkarte erfährt ein junger Kunsthändler von der Suche nach den Bild und folgt den Pärchen in ein kleines Nest in Italien. Doch am Ende kommt es ganz anders, als erwartet. Wenn man bis zum Ende gelesen hat wird man sich sagen, dass das Ende durchaus vorhersehbar war.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Modigliani-Skandal" von Ken Follett

    Der Modigliani-Skandal
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. September 2008 um 12:56

    Die Art Follett, die mir nicht so liegt. Obwohl der Autor, wie gewohnt, die Handlung aus mehreren Strängen aufbaut, erschließt sich beim lesen nicht wirklich wo und wann diese sich treffen. Der Schluß hatte dann zwar noch einen "Aha-Effekt" (so war das also...), aber im Großen und Ganzen nicht wirklich spannend.

  • Rezension zu "Modigliani-Skandal" von Ken Follett

    Der Modigliani-Skandal
    HeikeG

    HeikeG

    18. April 2007 um 19:24

    Einblicke in die Kunstszene Alle wollen es zu etwas bringen, alle wollen Geld und Ruhm einheimsen. Und alle glauben, dass ihnen der plötzlich aufgetauchte unbekannte Modigliani dabei hilft. Aber erst muss das Bild gefunden werden. Und bis dahin passiert so einiges in der Londoner Kunstszene. Und die Suche, initiiert von einer jungen Frau, führt quer durch Italien und hat zumindest für sie und ihren Freund ein Happy End. Eine interessante Nebenhandlung ist der groß angelegte "Betrug" der großen Galerien. Zwei mittellose Künstler wollen gegen das Preisdumping und die Bevorzugung toter Maler angehen. Ihr Plan hat teilweise Erfolg, verändert aber die Geschäftsleute nicht. Dieser Roman ist ein Experiment Folletts: die Figuren sollten nicht ihrer individuellen Freiheit folgen, sondern einem großen Ganzen, sei es das Schicksal oder sonst etwas. Aber etwas wirklich Neues hat sich nicht ergeben. Ken Follett zeigt schon in diesem Frühwerk einiges von seinem Stil. Er liebt es, zwischen verschiedenen Personen und Handlungssträngen hin und her zu springen. Er wechselt mit Vorliebe die Perspektiven und bringt dem Leser dadurch viel von den Hintergründen aller beteiligten Personen nahe. In diesem Roman schreibt er nicht sehr detailreich, er verzichtet auf Überflüssiges, hätte jedoch manches durchaus ausführlicher gestalten können. Vor allem die Beschreibung der Charaktere lässt zu wünschen übrig. Trotzdem ist es ein einigermaßen gutes Buch, wenn auch mit verwirrend vielen Personen.

    Mehr