Ken Follett Der Schlüssel zu Rebecca

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Inhaltsangabe zu „Der Schlüssel zu Rebecca“ von Ken Follett

Sommer 1942. Rommels Armee rückt auf Kairo vor. Die Strategie des Wüstenfuchses scheint unschlagbar. Seine Geheimwaffe: der Meisterspion Wolff in Kairo. Wolffs Auftrag: Die Pläne der Engländer auszukundschaften und sie Rommel verschlüsselt zu übermitteln. Als Schlüssel dient ihm Daphne du Mauriers weltberühmter Roman "Rebecca". Doch die andere Seite ist nicht untätig. Während die deutschen Truppen unaufhaltsam vorstoßen, beginnt in den nächtlichen Straßen Kairos eine tödliche Verfolgungsjagd. Erst in der gnadenlosen Glut der Sahara entscheiden sich das Schicksal der beiden Gegenspieler und Sieg und Untergang der Armeen, für die sie kämpfen.

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Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Spionage in Ägypten!

    Der Schlüssel zu Rebecca
    YvetteH

    YvetteH

    10. September 2015 um 18:15

    Klappentext: Sommer 1942. Rommels Armee rückt auf Kairo vor. Die Strategie des Wüstenfuchses scheint unschlagbar. Seine Geheimwaffe: der Meisterspion Wolff in Kairo. Wolffs Auftrag: Die Pläne der Engländer auszukundschaften und sie Rommel verschlüsselt zu übermitteln. Als Schlüssel dient ihm Daphne du Mauriers weltberühmter Roman "Rebecca". Doch die andere Seite ist nicht untätig. Während die deutschen Truppen unaufhaltsam vorstoßen, beginnt in den nächtlichen Straßen Kairos eine tödliche Verfolgungsjagd. Erst in der gnadenlosen Glut der Sahara entscheiden sich das Schicksal der beiden Gegenspieler und Sieg und Untergang der Armeen, für die sie kämpfen. Meine Meinung: Dies war mein erster Thriller von Ken Follett (bisher hab ich nur Historisches von ihm gelesen) und wurde überzeugt. Eine Geschichte über Spionage im 2. Weltkrieg in Ägypten (also doch irgendwie historisch) wird hier in einem spannenden und flüssigen Schreibstil erzählt. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und so beschrieben, dass man schnell ein Bild im Kopf hat. Spannung wird vom ersten Moment an aufgebaut und endet in einem tollen Finale. Mein Fazit: Sicher nicht mein letztes Buch von Ken Follett. Von mir eine Leseempfehlungen und 4 Sterne.

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  • Wolf(f)sjagd in Kairo

    Der Schlüssel zu Rebecca
    Stefan83

    Stefan83

    26. August 2013 um 16:04

    Selbst der allergrößte Lesemuffel wird wohl schon mal seinen Namen gehört haben – Ken Follett. Seit Mitte der 70er Jahre steht der walisische Autor in den Augen vieler stellvertretend für opulent-epische historische Romane und rasante Agenten-und-Spionage-Thriller, wobei gerade im letztgenannten Genre seine Fans schon fast ein Jahrzehnt (der letzte Spannungsroman war „Eisfieber“, erschienen 2004) vergeblich auf Nachschub warten. Zu dieser festen Anhängerschaft zähle ich mich, mittlerweile, nicht mehr, haben doch Schriftsteller wie John le Carré, Eric Ambler oder Ross Thomas ihm in meiner persönlichen Bestenliste längst den Rang abgelaufen. Denn bei aller zweifelsfrei verdienten Anerkennung für Folletts Ausnahmestellung – er zählt in Bezug auf die Auflage und den Umsatz derzeit zu den international erfolgreichsten Schreiberlingen – in Punkto literarischer Qualität kann er nicht nur den oben genannten Kollegen kaum das Wasser reichen. Geschuldet ist dies dem einfachen und allgemeinverständlichen Satzbau, durch den seine Romane zwar problemlos in viele Sprachen übersetzt werden können, gleichzeitig aber auch an stilistischer Substanz und Tiefe einbüßen. Als Resultat daraus wirkt Folletts lässige Feder oftmals platt, haftet den Werken ein wenig der Geruch des Groschenromans an. Ein Geruch, über den gerade der viel lesende Krimi-Gourmet die Nase rümpfen dürfte, weshalb ich zur Lektüre seiner frühen Bücher rate, bei denen der Waliser noch allein verantwortlich zeichnete – wohingegen heute ein Team aus mehreren Mitarbeitern, das so genannte Follett-Office, die komplette Recherchearbeit übernimmt. Der Autor ist mittlerweile nur noch für den reinen Akt des kreativen Schreibens zuständig. 1981, im Jahr der Veröffentlichung von „Der Schlüssel zu Rebecca“, war das noch reine Zukunftsmusik, Follett trotz des Erfolgs von „Die Nadel“ alles andere als etabliert. Und vielleicht dadurch auch mehr fokussiert? Fakt ist: Im Gegensatz zu so seelen- und ideenlosen Büchern wie „Die Tore der Welt“, die ihren Auftragsarbeitcharakter nicht verhehlen können, macht Follett, vielleicht auch wegen der damals noch geringeren Erwartungen an ihn, bei „Der Schlüssel zu Rebecca“ noch Spaß. Ein für mich mehr als ausreichender Grund, um diesen Spionageroman nochmal aus dem Regal zu kramen. Der Inhalt sei kurz angerissen: Nordafrika, Frühsommer 1942. Seit einiger Zeit bringt Rommels Armee die alliierten Streitkräfte in arge Bedrängnis. Gegen die schnellen Vorstöße und Schwenkbewegungen seines gefürchteten „Afrikakorps“ scheint es kein probates Mittel zu geben, der Fall Ägyptens an die Deutschen nur eine Frage der Zeit. Doch auch diese kämpfen mit Problemen. Nachschub kommt nur langsam und über viel zu weite Strecken an die Front. Und auch die Lufthoheit hat man längst an die Briten und ihre Verbündeten verloren. Der Agent Alexander Wolff, halb Araber und halb Deutscher, soll durch Weitergabe wichtiger Informationen das Vordringen seiner Landsleute beschleunigen, die Waagschale zugunsten der Achsenmächte kippen und den Weg nach Kairo für Rommel freimachen. Doch bereits bei seiner heimlichen Einreise durch die Wüste im Süden Ägyptens unterläuft ihm ein folgenschwerer Fehler. Einen neugierigen englischen Soldaten muss er mit dem Messer töten – und von jetzt an ist die Jagd auf ihn eröffnet. William Vandam, Mitarbeiter der britischen Spionageabwehr in Kairo, erkennt die Handschrift Wolffs wieder und ist sich bald sicher, dass es sich bei dem von ihm in der Stadt vermuteten Spion und dem Messermörder aus dem Süden um ein und dieselbe Person handelt. Doch wie kann er seinem gewieften Gegner das Handwerk legen? Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Und der Sieger gewinnt nichts geringeres als die Schlacht um Nordafrika... Wen bei der Lektüre dieser Kurzbeschreibung ein gewisses Déjà-vu-Gefühl beschleicht, hat wohl bereits zuvor Folletts „Die Nadel“ gelesen, sind doch die Parallelen zwischen den Romanen mehr als offensichtlich. Insbesondere was die Bedeutung des Wirkens des deutschen Spions angeht, der in beiden Werken den Fortlauf des Krieges entscheidend verändern kann, dabei aber aufgrund der Reize des weiblichen Geschlechts vom ursprünglichen Pfad abgelenkt wird. So banal das klingt und so offensichtlich die Gemeinsamkeiten sind - „Der Schlüssel zu Rebecca“ krankt dennoch in keinster Weise an langatmigen Passagen und Vorhersehbarkeit. Ganz im Gegenteil: Ken Follett gelingt eine temporeiche Mischung aus Wendungen und Kehren, bei der sich die Rollen zwischen Jägern und Gejagten ständig abwechseln und gleichzeitig auf das stereotype Gegenüberstellen von Gut und Böse verzichtet wird. Wenngleich man mit Alexander Wolff einem eiskalt-berechnenden und überzeugtem Nazi über die Schulter schaut, so widersteht Follett dennoch der Versuchung in der üblichen klischeehaften Art und Weise der Engländer zu zeichnen. Diese werden selbst auffallend kritisch betrachtet. Vor allem was den Umgang mit der arabischen Bevölkerung Ägyptens angeht, unter der sich viele befinden, die sich einen Sieg der Deutschen und damit die Befreiung von der britischen Herrschaft herbeisehnen. Follett gibt diese Mischung aus Misstrauen, Furcht und Hass äußerst plastisch wieder, erweckt mit bildhaften, aber dennoch nie zu detaillierten Darstellungen das Kairo der 40er Jahre zum Leben, wodurch der Roman, dem es ansonsten an Tiefgang doch erheblich mangelt, unheimlich an Atmosphäre gewinnt. Staubige Gassen, schattenspendende Palmen, überfüllte Basare. Als Leser ist man von Beginn an mittendrin, kann man, auch dank der doch sehr unterschiedlichen Protagonisten, ins Milieu eintauchen und diese Zeitreise aus mehreren Blickwinkeln verfolgen. Dabei verzichtet der Autor auf nähergehende Erläuterungen und Erklärungen, nutzt nur soviel vom historischen Kontext, wie für den Rahmen seiner von ihm erzählten Geschichte notwendig ist. Das sei erwähnt, da besonders Kenner der Militärhistorie hier und da sicher Fehler und Ungereimtheiten finden werden. Sei es im zeitlichen Ablauf der Schlachten oder in den eigentlichen Gründen für die Siege und Niederlagen der Kontrahenten. So ist „Der Schlüssel zu Rebecca“ auch kein Spionage-Thriller der „So-ist-das-damals-gewesen“-Kategorie, sondern vielmehr ein Vertreter des „So-hätte-es-sein-können“. Und obwohl die Realität dann oftmals spannender ist als die Fiktion, kann doch Folletts Version der Ereignisse ebenfalls punkten und für einige Stunden ans Buch fesseln. Trotz einiger Logikschlaglöcher liest sich der Roman auch heute noch glaubwürdig, bleibt das Handeln der Charaktere nachvollziehbar genug, um nicht andauernd die Nase rümpfen zu müssen. „Der Schlüssel zu Rebecca“ ist ein äußerst kurzweiliges, phasenweise sogar sehr spannendes, taktisches Wechselspiel zweier ebenbürtiger Gegner, das zwar in vielen Dingen oberflächlich bleibt, aber dennoch nur schwer aus der Hand zu legen ist. Ein abenteuerlicher Ausflug mit einem Schuss „Casablanca“-Flair, der sich hinsichtlich erotischer Szenen, trotz gegenteiliger Werbung auf dem Buchrücken, für Follett-Verhältnisse noch angenehm zurückhält. Gute, solide Unterhaltung, die nicht mehr sein will. Und eins der besseren Bücher des walisischen Vielschreibers.

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  • Rezension zu "Der Schlüssel zu Rebecca" von Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca
    detlef_knut

    detlef_knut

    05. March 2013 um 14:04

    Wir befinden uns in Nordafrika zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges. Rommels Armee bringt seit einiger Zeit die Engländer in größte Bedrängnis. Der deutsche Agent Wolff, der halb Araber und halb Deutscher ist, kehrt nach Kairo zurück, um eine gesicherte Position im Untergrund einnehmen zu können. Er ist davon überzeugt, dass es Rommel mit seiner Truppen gelingen wird, Ägypten von den Alliierten zu befreien. Bei seiner Einreise in die Wüste ist ihm allerdings ein erster Fehler unterlaufen. Er musste einen Menschen töten. Deshalb wird er von Beginn an gejagt. Obwohl keiner weiß, wer der Mörder ist, wird Alex Wolff das Gefühl nicht los, dass man ihm auf den Fersen ist. Parallel dazu arbeitet Vandam von der britischen Spionageabwehr auf Hochtouren, um deutsche Spione in Nordafrika auszuschalten. Schnell erkennt Vandam, dass ein von ihm aufgespürter Spion höchstwahrscheinlich der gesuchte Mörder ist. Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel auf hohem Niveau. Die Rollen des Jägers und des Gejagten wechseln ständig ab. Sie sind keineswegs so klar verteilt. Der Zweite Weltkrieg in Nordafrika ist die Kulisse für diese Hetzjagd zwischen Wolff und Vandam. Beide sind mit ziemlich harten Wassern gewaschen und wissen sich im Lande zu bewegen. Beide versuchen über Frauen an die Informationen des jeweils anderen heranzukommen. Follett hat ein interessantes taktisches Spiel zwischen den beiden Kontrahenten aufgebaut. Mit detailgenauer Beschreibung der Verhältnisse in Ägypten von 1942 wird dem Leser ein Hauch von "Casablanca" vermittelt. Voller Spannung verfolgt der Leser das Wechselspiel der beiden Kontrahenten. Ein wenig zu kurz gekommen ist eine tiefergehende Charakterisierung der beiden Menschen Wolff und Vandam. Zwar „menschelt“ es bei dem Offizier der Spionageabwehr etwas mehr, unter anderem auch dadurch, da er alleinerziehender Vater eines kleinen Sohnes ist. Dennoch stellt sich kein Gefühl großer Sympathie für diesen Protagonisten ein. Andererseits wird die Schlechtigkeit des Deutschen Spions Wolff von Anfang an immer wieder betont und obwohl man ihm zugestehen muss, dass er offenbar sehr clever bei seiner Arbeit vorgeht, ist diese Person allerdings auch kein Sympathieträger oder auch kein so zutiefst verabscheuungswürdiger Mensch. In der Charakterisierung fehlt es etwas an Tiefe. Ken Follett schrieb diesen Roman Ende der siebziger Jahre. Es ist eines seiner Frühwerke, in denen er sich sehr oft auf dem Terrain des Zweiten Weltkriegs bewegt. Übrigens gibt der Titel des Romans "Der Schlüssel zu Rebecca" zu erkennen, worum es hierbei gehen könnte. Der Schlüssel ist ein Codeschlüssel, der zur Verschlüsselung der Nachrichten des Spions an den deutschen Armeegeneral Rommel benötigt wird. Bei „Rebecca“ handelt es sich um den gleichnamigen Roman von Daphne du Maurier, welcher als Codierbuch zum Einsatz gelangt. Der Schlüssel zu Rebecca ist tatsächlich der Schlüssel zu diesem Buch. Ein spannender Abenteuerroman, der wegen der fehlenden Charaktertiefe einen Punktabzug bekommt und mit vier Sternen meinerseits auch empfohlen. Follett, Ken Der Schlüssel zu Rebecca Weltbild © Detlef Knut, Düsseldorf 2013

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  • Rezension zu "Der Schlüssel zu Rebecca" von Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca
    Holden

    Holden

    30. December 2012 um 16:39

    Alexander Wolff ist Deutschägypter und spioniert während des Zweiten Weltkriegs in Kairo für Erwin Rommel die englischen Truppen aus, um möglichst viel über Truppenstärke, Kampffahrzeuge usw. zu erfahren. Seine Spionageergebnisse funkt er mit einem immer bei sich geführten Funkgerät, und zur Codierung benutzt er den Roman "Rebecca". Er belauert sich bei seiner Tätigkeit mit Major Vandam von der Gegenspionage, der nicht minder intelligent ist und Wolff schon einige Male entkommen lassen mußte. Insgesamt ein sauspannender Spionagethriller vor sorgfältig recherchierter historischer Kulisse, ein echter page turner!

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  • Rezension zu "Der Schlüssel zu Rebecca" von Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca
    Lesemaus62

    Lesemaus62

    20. December 2012 um 13:15

    Intrigen,Verrat und Liebe.
    Passt alles super zusammen.
    Rommel hat den Krieg verloren,Major Vandam hat sich gegen den Spion Alex Wolff durchsetzen können,und am Ende auch noch in der Liebe gewonnen.
    Super Lesestoff,ist zum weiterempfehlen.

  • Rezension zu "Der Schlüssel zu Rebecca" von Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. October 2011 um 20:53

    Ein genialer Lesestoff. Wo es um Verrat, und Intrigen geht.

  • Rezension zu "Der Schlüssel zu Rebecca" von Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca
    deSaintSavin

    deSaintSavin

    05. February 2010 um 15:50

    Ein Buch, das mich zwar teilweise ganz gut unterhalten hat, dass aber leider voll von Klischees ist. Könnte natürlich auch daran liegen, dass es aus den 80iger Jahren stammt. Ohne jetzt von der Handlung zu viel vorwegzunehmen, hat mich einfach daran gestört, wie unfähig die Briten agieren. Diese Tatsache ließ mich des Öfteren das Buch zuklappen, obwohl es durchaus auch spannend war. Weiterempfehlen würde ich es aber wohl nicht jedem.

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  • Rezension zu "Der Schlüssel zu Rebecca" von Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca
    Molks

    Molks

    16. May 2009 um 10:58

    WIEDER ein Spionage-Thriller, WIEDER von Follett und im Grunde WIEDER eine ähnliche Geschichte. ABER dieser Thriller ist auch wiedermal absolut empfehlenswert. Die Suchtgefahr, die von Folletts Romanen ausgeht wird von Buch zu Buch immer größer und dass man das Buch einfach mal für einige Tage bei Seite legt, ist nahezu unmöglich. Manchmal fällt es schwer alle Personen der verschiedenen Gruppen bzw. Fronten auseinander zu halten und sich die vielen Details zu merken, aber dies mindert nicht Qualität der Geschichte um einen heißen Wüstenritt zwischen Armeen, Spionen und Zivilisten.

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  • Rezension zu "Der Schlüssel zu Rebecca" von Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca
    Jens65

    Jens65

    19. July 2008 um 21:18

    Auch wenn es nicht zu den berühmtesten Büchern von Ken Follett gehört, ist "Der Schlüssel zu Rebecca" wohl neben "Der Nadel" der Spionagethriller schlechthin. Mit einer Detailgenauigkeit wie nur Ken Follett sie beschreiben kann, entwickelt er eine Geschichte um einen deutschen Spion in Kairo. Sieg oder Niederlage des Krieges liegen auf dessen Schultern; kann sein Widersacher ihn noch stoppen? Bis zum Ende entscheiden List und Tücke der Charaktere über den Ausgang der Geschichte.

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  • Rezension zu "Der Schlüssel zu Rebecca" von Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca
    matze9889

    matze9889

    15. June 2008 um 14:37

    Ein Geheimagent, eine schöne Frau, ein Krieg und ein fremdes Land. Das sind die Zutaten zu einem wirklichen netten, unterhaltsamen und auch spannenden Krimi/ Roman. Es topt der zweiter Weltkrieg und der Füstenfuchs Rommel gewinnt Panzerschlacht um Panzerschlat in Afrika. Früh wird klar, der Füstenfuchs hat einen Informanten auf der gegnerischen Seite. Nun will die Gegenseite umgekehrt Rommel eine Falle stellen. Der Wettlauf beginnt, denn die Panzer stehen schon vor Kairo. Doch wie ist der deutsche Spion überhaupt hinter die feindlichen Linien gekommen? Durch die Wüste! Eine wirklich raffinierte Geschichte, die einfach nur spaß macht!

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  • Rezension zu "Der Schlüssel zu Rebecca" von Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca
    kaiuwe

    kaiuwe

    07. April 2008 um 00:43

    Sehr spannender Spionageroman. Wer das Genre mag, sollte dies unbedingt lesen.

  • Rezension zu "Der Schlüssel zu Rebecca" von Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca
    HeikeG

    HeikeG

    18. April 2007 um 19:11

    Spionagethriller kann er wohl besser ;-) Mein 2. Buch von Ken Follett - nach "Die Pfeiler der Macht". Dieses wirkte auf mich auf jeden Fall besser, von ersterem war ich total enttäuscht. Die Story ist spannend und nicht ganz so klischeehaft wie in "Die Pfeiler der Macht" - man könnte sie durchaus glaubhaft nennen. Das Wissen um den Ausgang des Romans reduziert nicht die Spannung. Zahlreiche gut recherchierte Details lassen den Leser ein Stück Geschichte miterleben, als wäre er dabei gewesen. Fazit: Dem Autor Ken Follett ist hier ein fesselnder Roman gelungen. Das Erfolgsrezept, man nehme etwas Sex and Crime und vermische es mit gut recherchierte historischen Fakten und Details, führte zu einem Werk, das man erst aus der Hand legen möchte, wenn die letzte Seite gelesen ist, trotzdem es keine allzu große Nachhaltigkeit bei mir erzeugt hat.

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