Die Pfeiler der Macht

von Ken Follett 
4,2 Sterne bei715 Bewertungen
Die Pfeiler der Macht
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Unterhaltsam, aber auch etwas seicht

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Eine bewegende und unterhaltsame Bankergeschichte um das Jahr 1890!

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Inhaltsangabe zu "Die Pfeiler der Macht"

Das Haus Pilaster, eine der angesehensten Bankiersfamilien Londons, wird insgeheim von der schönen Augusta beherrscht. Hinter einer Fassade der Wohlanständigkeit treibt sie rücksichtslos ihre ehrgeizigen Pläne voran, die schon bald das
Fundament des Finanzimperiums erschüttern und die Pfeiler seiner Macht ins Wanken bringen. Wird es ihrem begabten Neffen Hugh Pilaster gelingen, den drohenden Ruin des Bankhauses abzuwenden und damit sein eigenes Lebensglück und das vieler
anderer Menschen zu retten?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404172320
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:624 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:18.06.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.04.2001 bei Bastei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Aischas avatar
    Aischavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsam, aber auch etwas seicht
    Das Potenzial der Geschichte wurde nicht ausgeschöpft

    Es war mein erster Follett, und ehrlich gesagt bin ich etwas enttäuscht.

    Der Roman hat gute Ansätze, das britische Bankwesen und die drei wichtigsten Gesellschaftsschichten (niedere Arbeiter, reiche, aufstrebende Geschäftsleute und die alte Aristokratie) werden detailliert und anschaulich beschrieben.
    Die Handlung ist im ersten Drittel der Geschichte auf einem hohen Spannungsniveau. Dann wird leider vieles vorhersehbar. Vor allem die Charaktere zeigen nur wenig Entwicklung. Die Guten treffen immer moralisch einwandfreie Entscheidungen, während ihre Gegenspieler sich an Intrigen gegenseitig übertreffen und selbst vor Mord nicht zurückschrecken.
    Die gut 600 Seiten sind handwerklich gut verfasst; inhaltlich hatte ich manchmal eher das Gefühl einen Groschenroman in Händen zu halten, als den gut recherchieren Historienroman eines Bestsellerautors.
    Schade.

    Kommentare: 1
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    Callsos avatar
    Callsovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine bewegende und unterhaltsame Bankergeschichte um das Jahr 1890!
    Prächtiges Panorama und eindrucksvolle Familiengeschichte!

    Auf 640 Seiten beste Unterhaltung. Ken Follet war mir zwar bekannt, meine erster Roman des erfolgreichen Autors hat mich aber in fast allen Belangen überzeugt.

    Aus den Jahren 1870 bis 1890 hat Ken Follet einen tüchtigen Roman fabriziert, in den man leicht, locker und entspannt eintauchen kann. Dem Treiben der Familie Pilaster,  einer erfolgreichen Bankerfamilie aus London, kann man mit viel Herzblut und Begeisterung folgen.

    Ja, sicherlich, die Charaktere sind ein wenig zu schwarz/weiss geraten, ein wenig zu stereotyp, wo die Bösen immer böse sind (Augusta, Miranda) und wo die Guten (Hugh, Maisie) immer gut, erfolgreich und klug sind.

    Gleichwohl ein wundervolles Stück Zeitgeschichte. Man steigt ein in die Geschichte und begibt sich auf ein Fahrt mit Droschken und Kutschen, auf Männer, die immer Anzüge tragen und auf eine Welt, die ohne die technischen Erfindungen der heutigen Zeit auskamen.

    Ken Follet hat flüssig und gekonnt formuliert und erzählt, so dass ich in flottem Tempo durch das Buch geflogen bin. Ich war überrascht, wie wenig prüde geschrieben wurde, vielmehr war das Thema Sex ein wiederkehrendes Thema.

    Ken Follet hat mich überzeugt - viele, viele weitere Romane habe ich jetzt auf dem Zettel...

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsames, spannendes, mitreißendes und leidenschaftliches Familienepos
    Sehr unterhaltsames, spannendes, mitreißendes und leidenschaftliches Familienepos

    Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Erneut ist es dem Autor gelungen mich mit seinem Fabuliertalent zu fesseln. Das Buch ist in drei Hauptteile mit insgesamt 14 Kapitel sowie einen Prolog und einen Epilog unterteilt.

    Diese jeweils zeitlich unterschiedlich - aber chronologisch - positionierten Teile umfassen einen Zeitraum von 1866 bis 1892 und schildern das Schicksal der Familie Pilaster; insbesondere des Hugh Pilaster von dessen Schulzeit bis zum Alter eines gestandenen Mannes.

    Wie immer schreibt der Autor gekonnt mitreißend, anschaulich und mit einem tollen Tempo. Dabei gelingt es ihm - fast mühelos und "wie nebenbei" - das Leben des späten 19. Jahrhunderts dem Leser plastisch vor Augen zu führen.

    Die Charaktere sind gut gezeichnet, wenngleich vielleicht doch etwas oberflächlich und eindimensional. Dies ist einer der wenigen Kritikpunkte die ich bemerken konnte. 

    Die Handlung ist spannend, sehr unterhaltsam und wendungsreich. Da wird nicht mit heftigen Intrigen, Verwicklungen - ja selbst nicht mit Mord - gespart. Dazu gemixt ein paar schöne, anrührende Liebesgeschichten; und fertig ist ein toller, unterhaltsamer Roman. Das gelingt nicht jedem.......! 

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbar spannender historischer Roman über die Macht und die Gier der großen Bankhäuser der Welt, der aktueller derzeit nicht sein kön
    Ein Roman, der aktueller nicht sein könnte!

    Wer kennt ihn nicht, diesen Klassiker? Der Aufstieg und der Fall des Hauses Pilaster! In London herrscht Augusta als Familienoberhaupt über das alterwürdige und angesehene Bankhaus. Doch Augusta sieht nur ihre eigenen Vorteile in ihrem Leben und grundsätzlich nicht das der Anderen.

    Doch die Zeiten für die großen alten Bankhäuser stehen schlecht auch wenn sich die Pilasters bisher gut hielten. Augusta kann ihrer Linie nicht mehr treu bleiben und nur in Hugh Pilaster, dem eher schwarzen Schaf der Familie kann es vielleicht gelingen, das Bankhaus zu retten. Doch die Schmach des Verlustes steckt tief in Augusta!

    Ein wunderbar spannender historischer Roman über die Macht und die Gier der großen Bankhäuser der Welt, der aktueller derzeit nicht sein könnte!

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    M
    Monsterbountyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Anspruchsloses Lesefutter
    Anspruchsloses Lesefutter

    Der Roman erzählt von den Machtkämpfen, Intrigen und amourösen Affären in einer britischen Bankiersdynastie des 19. Jahrhunderts, in deren Mittelpunkt die Liebesgeschichte von Hugh Pilaster und Maisie Robinson steht. Hugh, ein durch den Freitod seines Vaters innerlichen zerrissener und zunächst mittelloser jungen Mann findet in der eigenwilligen, aber charakterstarken, auf den Straßen Londons groß gewordenen Maisie seine große Liebe, doch von ihren Lebensumständen genötigt, gelangen die beiden erst über Umwege zueinander.
    Der Roman bedient sich der Motive und Erzählmuster des klassischen Liebes- und Gesellschaftsromans, die in Folletts Buch auf triviale, aber wirkungsvolle Weise für den Massengeschmack zurechtgestutzt werden.
    Auf den ersten Blick versammelt „Pfeiler der Macht“ in seinem Ensemble nicht mehr als eine Ansammlung alter, aus dem klassischen erzählenden Roman bekannter Rollenklischees: die unglücklichen, durch die Umstände getrennten Liebenden; strenge, unerbittliche und charaktersteife Väter; machthungrige, für das Wohl ihrer liebsten manipulierende Mütter, haltlose, labile Söhne und innerlich gebrochene, aber talentvolle Helden, die durch die Tretmühle des Lebens zu konsequentem Handeln und moralischer Verantwortung reifen. Ken Follets Unterhaltungsroman, der sich an einer Light-Version von altbekannten Motiven in der Tradition des klassischen europäischen Liebes- und Gesellschaftsromans versucht, bietet alles auf, was schlicht, simpel, leicht verständlich, aber auch wirkungsvoll im Hinblick auf die emotionale Durchschlagskraft bei einem breiten Publikum ist, das Ergebnis ist ein kurzweiliges Lesefutter, ohne Nachhall oder nachdenklich stimmende Momente aber auch ohne Langeweile.

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    yana27s avatar
    yana27vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Meisterwerk!
    Geniale Familiensaga aus dem 19. Jahrhundert

    Angeregt durch den gleichnamigen TV Film bin ich erst auf dieses Buch gestoßen. Es handelt von Intrigen und Tragödien innerhalb einer mächtigen Bankiersfamilie im 19. Jahrhundert. Was mich sehr erstaunt hatte, war die Tatsache, daß sich der TV Film von der Geschichte her überhaupt nicht an das Buch orientiert hat. Nur die  Namen der Protagonisten sind identisch. Selbst die Charaktere einiger Protagonisten unterscheiden sich erheblich vom Original. Im Film wurde beispielsweise Hugh Pilaster als spiel- und vergnügungssüchtig dargestellt, im Buch wirkt Hugh Pilaster eher wie ein genialer und fleißiger Bankier- der sich eifrig seiner Aufgabe widmet.  ich sage mal ca. der Film hat lediglich 10% der Geschichte vom Buch übernommen.
    Micky Miranda und Augusta Pilaster sind die Bösen in der Geschichte, die anfangs sich bei ihren Ränkespielen ergänzten, sich am Ende der Geschichte aber an die Gurgel gehen. Die einzelne Charaktere sind fein gezeichnet und spiegeln auch sehr facettenreich das Denken in der damaligen Zeit wider. 
    Für mich war es auch faszinierend, wie damals das Bankenwesen ohne Fernsehen, Telefon oder gar Internet funktioniert hat. In der heutigen Zeit mit schier unendlichem Informationsquellen kann man sich gar nicht mehr vorstellen, wie es damals funktionieren konnte. 
    Obwohl ich am Ende des Buches eine kleine Ungereimtheit entdeckt habe, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.
    Ich bin da ganz ehrlich: ich habe mich gefreut, was für Schicksale  die "Bösen" ereilten. Man erntet was man säet!

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    ChanelMademoiselles avatar
    ChanelMademoisellevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Oh, ist es schon aus?!
    Oh, schon ausgelesen?!

    Ich habe dieses Buch geliebt, obwohl es mir doch so vorkam, es spiele die Hälfte der Zeit im Bordell. Wie dem auch sei, ich habe mich kein einziges Mal gelangweit, es war durchgehend spannend und auch die Bankgeschäfte waren gut erklärt, auch wenn ich immer noch nicht so ganz durchblicke.

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    Ascari0s avatar
    Ascari0vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Liebe und Intrigen im 19. Jahrhundert in einer Bankiersfamilie :)
    Liebe und Leidenschaft im Bankwesen

    "Die Pfeiler der Macht" lag schon eine kleine Ewigkeit auf meinem SuB. Mit der TV-Verfilmung allerdings stieg dann doch die Motivation, das Buch endlich zu lesen :).

    Follett versteht es auch hier ausgezeichnet, den Leser bei der Stange zu halten. Schon der Prolog macht neugierig darauf, wie es den unterschiedlichen Charakteren weiter ergehen wird. Schlussendlich entwickelt Follett über einen Zeitraum von knapp 30 Jahren das Bild einer Bankiersfamilie im 19. Jahrhundert mit allem, was einen fesselnden Roman ausmacht. Liebe, Leidenschaft, Hass, Intrigen und Mord - nichts fehlt! Wer solche Geschichten mag, dem kann ich das Buch bedenkenlos empfehlen. Wer aber mehr Wert auf einen historischen Roman legt, wird mit dem Buch wahrscheinlich weniger eine Freude haben, vermute ich.

    Mich hat der Roman jedenfalls gut unterhalten, und ich habe natürlich mit dem Helden bzw. der Heldin mitgefiebert, wie es ihnen ergeht und wie sie sich am Ende gegen ihre Gegner durchsetzen können. Der Schluss wartet übrigens noch einmal mit einem gehörigen Paukenschlag auf, lasst euch überraschen!

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    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 5 Jahren
    "Die Pfeiler der Macht" von Ken Follett

    London im Jahr 1873: Die Familie Pilaster gehört zu den angesehensten Bankiersfamilien in London. Während die Männer der Familie das Bankgeschehen leiten, hat Augusta Pilaster hinter der Fassade die Fäden in der Hand. Um für ihren geliebten Sohn Edward stets das Beste zu erreichen, schmiedet sie Pläne und schreckt vor fiesen Intrigen nicht zurück. Vor allem ihr Neffe Hugh Pilaster, der anders als ihr Sohn ein ehrgeiziger und ein erfolgreicher Bankier ist, ist ihr ein Dorn im Auge. Hugh liegt das Wohl der Bank, aber auch sein eigenes Lebensglück am Herzen. Oft von den Gemeinheiten seiner Tante betroffen, fragt er sich, warum Micky Miranda, der beste Freund von Edward von Augusta so hoch geschätzt wird. Diese versucht zusammen mit Micky ein schreckliches Geheimnis zu wahren, dass 1866 an einem See passiert ist und an dem Edward und Micky beteiligt waren. Doch es gibt Zeugen und Hugh erfährt bald die ganze Wahrheit.Kann er den drohenden Ruin von dem Bankhaus Pilaster abwenden?

    Ein großer Familienroman um die Bankiersfamilie Pilaster, mit Geheimnissen, Erfolg und drohendem Ruin. Spannend, mit vielen Intrigen, die vorwiegend von Augusta Pilaster geschmiedet werden. Das alles tut sie, mit dem Ziel, das ihr Sohn Edward einmal Seniorpartner der Bank wird. Dafür geht sie über Leichen. Die gute Seele der Familie, Hugh Pilaster hat es schwer und kämpft gegen seine hinterhältige Tante an. Wird er sein Glück finden? Umschrieben wird eine interessante Epoche im 19. Jahrhundert mit seinem Glanz, aber auch Armut. Gut geschrieben und lesenswert!

    Kommentare: 3
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    Lissys avatar
    Lissyvor 5 Jahren
    Typisch Follett: ein Buch der Spitzenklasse!

    Das Buch handelt vom Aufstieg und Fall der Familie Pilaster, im wesentlichen dreht es sich um das Leben von Hugh Pilaster. Man begleitet ihn von seiner Zeit im Internat über die Lehrzeit in der Bank bis zum Aufstieg zum Seniorpartner. Seine Tante Augusta hasst Hugh und tut alles, um ihren dummen Sohn Edward nach vorn zu bringen und dem begabten Hugh zu schaden. Das geht so weit, dass die ganze Bank gefährdet ist. 

    Ich habe dieses Buch verschlungen. Es ist fantastisch geschrieben und fesselnd. Mehrfach bin ich überrascht worden. Absolut lesenswert!

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