Ken Follett Die Tore der Welt

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Inhaltsangabe zu „Die Tore der Welt“ von Ken Follett

England im Jahre 1327. Es ist der Tag nach Allerheiligen. In der Stadt Kingsbridge trifft sich im Schatten der Kathedrale das Volk. Vier Kinder flüchten vor dem Trubel in den nahe gelegenen Wald. Dort werden sie Zeugen eines Kampfes und eines tödlichen Geheimnisses. Merthin, ein Nachfahre von Jack Builder, dem Erbauer der Kathedrale, hat dessen Genie und rebellische Natur geerbt. Sein starker Bruder Ralph strebt den Aufstieg in die Ritterschaft an. Caris, Tochter eines Wollhändlers, hat den Traum, Arzt zu werden. Gwenda, Kind eines Taglöhners, will nur ihrer Liebe folgen. Und da ist noch Godwyn, Caris' Vetter, ein junger Mönch, der entschlossen ist, Prior von Kingsbridge zu werden. Koste es, was es wolle. Ehrgeiz und Liebe, Stolz und Rache werden den Weg dieser Menschen bestimmen. Pest und Krieg werden ihnen das Liebste nehmen, was sie besitzen. Glück und Unglück werden sie begleiten Doch sie werden die Hoffnung niemals aufgeben. Und immer wird der Schwur sie verfolgen, den sie an jenem schicksalhaften Tage leisteten.

Perfekte Fortsetzung von den "Säulen der Erde". Schwer zu sagen welches besser war.

— Bramomi1982

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    Die Tore der Welt

    engineerwife

    08. March 2016 um 13:53

    Uff … geschafft. Knapp 16 Stunden Hörbuch sind eben doch kein Pappenstiel. Ken Follett ließ sich als Autor mit der Fortsetzung von Die Säulen der Erde 18 Jahre Zeit, ich habe es immerhin geschafft, das Buch nun nach 8 Jahren endlich zu hören. Der sympathische Sprecher Joachim Kerzel, der neben seiner Hörbuchkarriere auch bekannten Schauspielern wie Anthony Hopkins und Jack Nicholson seine Stimme leiht, machte es mir leicht, in die spannende, wenn auch manchmal etwas langatmige Geschichte einzutauchen. Ich würde das Buch nun nicht unbedingt als Fortsetzung des oben genannten Romans sehen, da es doch 200 Jahre später spielt. Man hätte es also auch gut als alleinstehenden Roman hören bzw. lesen können. Ken Follett hat es wieder geschafft, seine Leser zu unterhalten. Die Protagonisten Caris, Merthin und Gwenda sind sympathisch, man zittert und leidet mit ihnen, freut sich aber auch über ihr Glück und bewundert ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen. Merthins jüngerer Bruder Ralf und Gwendas heuchlerischer Bruder Philamon hingegen sind grausam und hintertrieben und sorgen neben den natürlichen Feinden, wie Hunger, Pest und Kindbettfieber für so manchen Tod ihrer Mitmenschen. Hier wird intrigiert was das Zeug hält, besonders der Klerus und der Adels Hof lassen sich keine Gelegenheit entgehen, den einfachen Menschen das Leben schwer zu machen. Es war eine grausame und harte Zeit, das dunkle Mittelalter, und besonders in Hinsicht auf die Krankheiten und Entbehrungen kann man sich mal wieder glücklich schätzen heute zu leben. Sätze wie „Sie legte sich auf den mit Stroh bedeckte Boden zum Schlafen …“ lösten bei mir als Hörer bereits Juckreiz aus, der Gedanke an die Kleidung aus gröbstem Leinen erweckte tiefstes Unbehagen in mir. Ich freue mich, immer mal wieder als Besucher in die Vergangenheit abzutauchen aber genauso gerne kehre ich in die Gegenwart zurück. Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen auch diesmal wieder ein bisschen zu recherchieren und fand heraus, dass der historische Hintergrund zu beiden Bücher authentisch ist, während die Charaktere frei erfunden sind. Für die Kathedrale im ersten Teil des Buches ließ sich Ken Follett von den Kathedralen in Wells und Salisbury inspirieren. Die Stadt Kingsbridge in beiden Büchern liegt ungefähr da, wo die heutige Stadt Marlborough in Wiltshire liegt. 

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  • Rezension zu "Die Tore der Welt" von Ken Follett

    Die Tore der Welt

    Buecherhexe

    06. February 2012 um 13:40

    Zunächst möchte ich festhalten, dass ein Hörbuch mit über 72 Stunden für mein Leseverhalten (nur ungefähr eine Stunde pro Tag) nicht geeignet ist. Ich habe nämlich ewig gebraucht, um fertig zu werden. Hinzu kommt, dass ich trotz der großen Vorschußlorbeeren ein bisschen enttäuscht bin. Denn - für mich - der einzige Unterschied zu "Die Säulen der Erde" besteht darin, dass die Geschichte 200 Jahre später spielt. Es sind also zwar andere Protagonisten, die Geschichte ist aber gleich. Es gibt wieder eine Frau, die sich gegen das Rollenbild der Frau in dieser Zeit auflehnt, von Klerus und Adel aber immer wieder Steine in den Weg gelegt bekommt. Wieder ist da ein Handwerker - wen wundert, ein Nachkomme von Tom Builder - der mit den Unwägbarkeiten der Zeit (Geldmangel, Standesdünkel etc.) zu kämpfen hat. Und wieder gibt es einen grausamen Graf von Shiring, in "Die Tore der Welt" ist es der Bruder des Handwerkers ... Alles in allem ist es eine solide Geschichte - mich hat sie allerdings nicht vom Hocker gerissen und hart gesagt, bin ich froh, dass ich durch dieses Hörbuch durch bin... Mein Fazit: 3 Sterne, mehr sind für mich nicht drin...

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  • Rezension zu "Die Tore der Welt" von Ken Follett

    Die Tore der Welt

    Jetztkochtsie

    02. September 2011 um 18:53

    Ich habe das von Tobias Kluckert gelesene Hörbuch ungekürzt von Audibel gehört und es war eine wirkliche Herausforderung, 50 Stunden und irgendwie war ich dann doch froh, als es zu Ende war. Grundsätzlich war es von der Geschichte her, wie bei Follett üblich, wirklich sehr genau konstruiert und erzählt. Keine losen Enden, alles findet zusammen und die Geschichte und die Charaktere wirkten stimmig und schlüssig, aber eines hat mich hier wirklich massivst gestört. Ich bin ganz sicher nicht prüde oder ähnliches, aber diese elende Herumgevögel der Charaktere und die Dauergeilheit der Protagonisten ging mir wirklich und ehrlich auf den Geist. Natürlich ging es zu damaliger Zeit ein wenig derber zu und ja Frauen hatten nicht viel zu sagen, aber muß denn wirklich jede Brust bis ins kleinste Detail beschrieben werden, jeder Akt ausgeschmückt werden? Das hatte teilweise schon etwas Pornografisches und hat mich schlichtweg nicht begeistern können. Irgendwie hat es auch meinem Bild von diesem wirklich grandiosem Autor geschadet. Leider. Natürlich ist das Hörbuch dennoch absolut hörenswert und auch der Sprecher macht einen wirklich fantastischen Job, aber es hat mich halt gestört und das obwohl ich wirklich gerne auch mal ein bißchen schlüpfrigere Literatur lese.

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  • Rezension zu "Die Tore der Welt" von Ken Follett

    Die Tore der Welt

    sabisteb

    05. April 2011 um 20:40

    18 Jahre nach Die Säulen der Erde erschien 2008 nun endlich der heißersehnte neue historische Roman von Ken Follett. "Die Tore der Welt" ist keine Fortsetzung von "die Säulen der Erde" hat aber eine ähnlich angesiedelte Geschichte und spielt erneut in Kingsbridge. Der Autor erzählt die Liebesgeschichte von Carus und Merthin. Beide müssen sich entscheiden zwischen Liebe, Beruf und Berufung. Während Merthin ein begnadeter Baumeister ist hat Caris ein großes Talent zu heilen, aber nur im Kloster kann sie dieser Neigung nachgehen. Eingewoben in diese große Liebesgeschichte sind noch weitere Intrigen und Geschichten um diese beiden Liebenden und deren Kindheitsfreunde. Vom 19.04.09 bis 01.06.09 sendete der WDR, der schon das Hörspiel zu "Die Säulen der Erde" produzierte die Hörspielumsetzung von "Die Tore der Welt", die nun auch endlich auf CD erschienen ist. Zu Anfang ist es ein wenig schwierig den Überblich über die vielen verschiedenen Personen und parallelen Handlungssträngen zu bekommen, aber je länger das Hörspiel voranschreitet, umso vertrauter werden einem die Sprecher uns Stimmen. Rosemarie Fendel Peter Matic sind zwei wundervolle Erzähler und die Sprecher der Hauptrollen sind alle extrem hochkarätig besetzt, selbst die Nebenrollen lassen keine Wünsche offen Es ist erstaunlich, wie es das Hörspiel schafft, diese vielschichte Geschichte so aufzuarbeiten, dass man dennoch allen Handlungssträngen folgen kann. Rosemarie Fendel als weibliche Erzählerin begleitet die Handlungsstränge um das Nonnenkloster und Caris, Peter Matic, ein ebenfalls sehr erfahrener Hörspielsprecher, begleitet die Handlungsstränge um die männlichen Protagonisten. Ein Wechsel in den Sprechern deutet auch immer auf einen Wechsel im Handlungsstrang bzw. auf einen Wechsel der handelnden Personen. Teilweise wechseln sich die beiden Erzähler in schneller Folge ab und reichen sich die Stichpunkte. Die beiden Stimmen ergänzen sich ganz wunderbar und es war eine gute Wahl zwei verschiedene Sprecher für den Erzähler zu wählen, statt nur eines Einzelnen, der durch das ganze Hörspiel begleitet. Es ist passend, dass eine Frau und kein Mann die Geschehnisse im Nonnenkloster erzählt und beschreibt, ein Mann hätte eher störend gewirkt, so wie eine weibliche Erzählerin in den Handlungssträngen um das Mönchskloster. Das Hörspiel ist sehr Dialogbasiert und sparsam instrumentiert, auch die Hintergrundgeräusche werden nur sehr sparsam eingesetzt, aber das wird durch die guten Dialoge wieder wett gemacht. Nur wer nichts zu sagen hat muss sich hinter Effekten verstecken. Fabian Gerhardt schafft es nur mit seiner Stimme Ralph zu einem dermaßen unsympathischen Menschen zu machen, dass man dem nur applaudieren kann. Es ist viel einfach einen netten Charakter zu sprechen, als nur durch seine Stimme und Art einen richtig abstoßenden Bösewicht zu mimen. Das Gleiche gilt für Siemen Rühaak als Godwyn, der diesem eine wunderbar nervig quäkende, ungemein unsympathische Stimme verleiht. Das ist eine wirkliche Meisterleistung der beiden Sprecher. Das musikalische Thema des Hörspiels ist ein richtiger Ohrwurm, sehr gelungen und stimmungsvoll. Wieder einmal ist dem WDR ein hervorragend gemachtes Hörspiel gelungen mit guter, wenn auch teils recht sparsamer Geräuschkulisse und vor allem sehr guten Sprechern. Besonders die Kinderrollen zu Anfang des Hörspiels wurden wirklich außerordentlich gut besetzt. Der WDR hat sich zum Glück nicht der neuen Sitte der Hörspielreihen angeschlossen. Obwohl das Hörspiel für das Radio in 10 Teilen konzipiert wurde, ist es in einem Stück auf 8 CDs erscheinen.

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  • Rezension zu "Die Tore der Welt" von Ken Follett

    Die Tore der Welt

    tinaberlin

    21. December 2009 um 09:34

    Das Buch erzählt die Geschichte der Bürger einer mittelalterlichen Stadt. Wei immer ist das Buch fesselnd geschrieben. Dadurch, dass Follet einzelne Umstände im Verlaufe der Geschichte nochmal kurz anreisst, wenn sie wieder von Bedeutung sind, verliert man auch den Faden nicht.
    Das Buch ist mit über 1000 Seiten ziemlich dick.

  • Rezension zu "Die Tore der Welt" von Ken Follett

    Die Tore der Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. November 2009 um 13:54

    Nachdem ich "Die Säulen der Erde" verschlungen habe, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und leistete mir die ungekürzte Hörbuch-Fassung. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Ich hatte ständig das Gefühl, dass hier einem Strickmuster gefolgt wird. Es war im Vergleich zum ersten Band irgendwie nichts Neues, und in meinen Augen (bzw. Ohren) hatte es auch gehörtige Längen. Die Charaktere waren mir zu oberflächlich gezeichnet, irgendwie konnte ich keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Ich hatte mich schon gewundert, warum die gekürzte Hörbuch-Version sooo kurz ausgefallen ist, anscheinend hat man da ne Menge weggelassen. :) Fazit: Ich empfehle das Buch nicht weiter, ist nur was für Hardcore-Follet-Fans.

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  • Rezension zu "Die Tore der Welt" von Ken Follett

    Die Tore der Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2009 um 13:49

    Nachdem ich vor ungefähr 20 Jahren die "Säulen der Erde" sehr gerne gelesen hatte, durfte ich mir den Folgeband natürlich nicht entgehen lassen. Ich habe Wochen dafür gebraucht, das Ding hat mehr als 1200 Seiten und man hat ja auch noch ein Leben außerhalb der Bücherwelt... :-) ; aber es hat sich gelohnt. Wieder im Ort Kingsbridge angesiedelt, hat diese Geschichte nur noch entfernt mit ihrem Vorgänger zu tun. Man kann dieses Buch also gut lesen, ohne vorher zwingend die "Säulen der Erde" gelesen haben zu müssen. Es passiert sehr viel, Spannung, Intrigen, Geschichtliches, Liebe und Tragödien geben einander die Hand. Merthin, der Baumeister, Caris, die Ärztin, Mönche und Ritter leben, lieben, hassen und schlagen sich zudem mit der Pest herum. Ken Follett hat interessant und lesenswert geschrieben, ein Schmankerl für lange Leseabende.

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  • Rezension zu "Die Tore der Welt" von Ken Follett

    Die Tore der Welt

    gritzner

    02. June 2009 um 20:55

    Ein super Buch. Ich lese es gerade nicht, sondern höre es als Hörbuch. Eine schöne Geschichte, die auf die Säulen der Erde auf baut

  • Rezension zu "Die Tore der Welt" von Ken Follett

    Die Tore der Welt

    Kaddi

    31. May 2008 um 14:52

    Besser als der Vorgänger und doch hätte man das Buch um ein gutes Drittel kürzen können.

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