Ken Follett Kinder der Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Kinder der Freiheit“ von Ken Follett

Der Krieg ist zu Ende, doch die Welt ist noch immer in Aufruhr. In Berlin wird eine Mauer errichtet, die Ost und West trennt und Millionen Familien zerst√∂rt. Nicht alle finden sich damit ab - trotz der Gefahr f√ľr Leib und Leben. Zur gleichen Zeit k√§mpfen die Schwarzen in Amerika f√ľr ihre B√ľrgerrechte, und die USA und die Sowjetunion st√ľrzen sich in eine Auseinandersetzung, die die Welt an den Rand der Katastrophe f√ľhrt. Wem kann man noch trauen in dieser Zeit, in der die Welt mehr als einmal am Abgrund steht?

Wirklich ein tolles Ende, ich glaube ich hab das Buch in einer Woche verschlungen ūüėÖ

‚ÄĒ Laura_strtlng

Ken Follett schafft es immer wieder mich mit seinen B√ľchern zu √ľberzeugen!

‚ÄĒ Jinscha

Wunderbarer Abschluss mit viel Geschichte!

‚ÄĒ YvetteH

Ein gro√üartiges Buch, bei dem man sogar noch etwas √ľber die Zeitgeschichte lernen kann

‚ÄĒ Yolande

Ein guter Abschluss der Reihe, dessen Stärken zugleich seine Schwächen sind - und umgekehrt!

‚ÄĒ leselea

W√ľrdiges Ende der spannenden, lebendigen Zeitgeschichte.

‚ÄĒ Germania

Kann mit den Vorgängern nicht ganz mithalten. Die dritte Generation ist mir zu erfolgreich - zu unrealistisch

‚ÄĒ Waldi236

Ein sehr gutes und interessantes Buch, alle drei Teile wirklich Empfehlenswert w√ľrde es nochmals lesen.

‚ÄĒ Angi_13

Ein Meisterwerk!

‚ÄĒ Chiaramaus

Unbefriedigendes Ende der Reihe - trotzdem grandioses Werk

‚ÄĒ Sayurichan

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mabuerele

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  • Gelungener Abschluss einer wundervollen Trilogie!

    Kinder der Freiheit

    YvetteH

    14. September 2017 um 16:29

    Klappentext:Der Krieg ist zu Ende, doch die Welt ist noch immer in Aufruhr. In Berlin wird eine Mauer errichtet, die Ost und West trennt und Millionen Familien zerst√∂rt. Nicht alle finden sich damit ab - trotz der Gefahr f√ľr Leib und Leben. Zur gleichen Zeit k√§mpfen die Schwarzen in Amerika f√ľr ihre B√ľrgerrechte, und die USA und die Sowjetunion st√ľrzen sich in eine Auseinandersetzung, die die Welt an den Rand der Katastrophe f√ľhrt. Wem kann man noch trauen in dieser Zeit, in der die Welt mehr als einmal am Abgrund steht?Meine Meinung:Diese Trilogie hat mich nachhaltig beeindruckt und ist mit diesem Teil zu einem wunderbaren Ende gekommen!Ken Follett beeindruckt durch sehr gute Recherchen und eine fl√ľssigen Schreibstil. Durch die N√§he der Protagonisten zu den geschichtlichen Ereignissen, die sicher vielen zumindest als Eckdaten bekannt sind, wird das Buch lebendig und der Leser bekommt das Gef√ľhl mittendrin zu sein im Geschehen.Die n√§chste Generation der Familien dieser Trilogie greift ins Weltgeschehen ein und man lernt sie sehr gut kennen und man kann mit ihnen hoffen, bangen, leiden und lieben.In der Handlung kommt man gut hinterher, da der Autor sehr spannend schreibt. Mich pers√∂nlich, als DDR-Kind, hat nat√ľrlich die deutsche Familie am meisten gepackt, aber auch die B√ľrgerrechtsk√§mpfe um Martin Luther King waren fesselnd beschrieben und oft konnte ich √ľber die Brutalit√§t und Engstirnigkeit der Obrigkeit nur den Kopfsch√ľtteln.Aber lest selbst!!!Mein Fazit:Eine Trilogie, die sich definitiv lohnt und man sollte sich nicht von den vielen Seiten abschrecken lassen.Von mir eine ausdr√ľckliche Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen gl√ľcklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine B√ľcher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas √ľbersichtlicher wird.Ich m√∂chte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir √ľberlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln m√∂chte ich so einfach wie m√∂glich halten - es soll ja auch Spa√ü machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. F√ľr die zum Monatsmotto passenden B√ľcher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man gen√ľgend passende B√ľcher f√ľr das Motto hat.Jeder der mitmachen m√∂chte, postet bitte im Unterthema Sammelbeitr√§ge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeitr√§gen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er m√∂chte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle B√ľcher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: F√ľr jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. F√ľr jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. F√ľr jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. F√ľr jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. F√ľr jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. F√ľr Comics und Mangas werden nur die H√§lfte der Punkte vergeben. H√∂rbucher z√§hlen auch. Bei den Extrapunkten f√ľr die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gek√ľrzte Fassung des H√∂rbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gek√ľrzte Fassung des H√∂rbuchs, z√§hlt es nur f√ľr 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits fr√ľher gelesene B√ľcher z√§hlen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die B√ľcher ja nicht mehr zum SUB geh√∂ren. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema f√ľr Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und w√ľnsch uns schon mal viel Spa√ü :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ---¬† 77 Punkte AmberStClair¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ---¬†¬† 69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† --- ¬† 259 Punkte Astell¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† --- ¬†¬† 9 Punkte BeeLu¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†¬† --- ¬† 92 Punkte Bellis-Perennis¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ---¬† 691 Punkte Beust¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† --- ¬† 352 Punkte Bibliomania¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†¬† --- ¬† 233 Punkte Buecherkaetzchen¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ---¬†¬† 48 Punkte Buchgespenst¬† ¬† ¬† ¬† ¬† 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  • Hervorragender Abschluss der Jahrhundert-Trilogie

    Kinder der Freiheit

    Yolande

    22. August 2017 um 15:26

    Ken Follett ist ein britischer Autor, der vor allem durch seine Thriller und historischen Romane bekannt ist.¬†"Ken Follett wird in der Literaturszene bez√ľglich Auflage und Umsatz neben Stephen King, Dan Brown, John Grisham oder Michael Crichton als einer der international erfolgreichsten Schriftsteller gesehen. Dank seines einfachen und allgemeinverst√§ndlichen Satzbaus konnten die Romane in viele Sprachen √ľbersetzt werden, was ma√ügeblich zu seinem Erfolg beigetragen hat." (Wikipedia)Inhalt (Klappentext):Rebecca Hoffmanns Welt in Ostberlin scheint in Ordnung zu sein - bis sie durch einen Zufall erf√§hrt, dass der eigene Mann sie seit Jahren im Auftrag der Stasi bespitzelt. Als sie ihn zur Rede stellt, begeht sie einen verh√§ngnisvollen Fehler, den sie und ihre Familie ihr Leben lang bereuen sollen...In den USA bekommt George Jakes am eigenen Leib zu sp√ľren, was es bedeutet, ein Farbiger zu sein. Als Vertrauter von Justizminister Robert Kennedy erlebt er hautnah den Kampf der B√ľrgerrechtsbewegung gegen Rassismus, Intoleranz und Ungerechtigkeit...Auch Cameron Dewar k√§mpft unbeirrt f√ľr seine √úberzeugungen. Als Agent muss er sich in einer Welt aus T√§uschung, L√ľgen und Intrigen zurechtfinden, in der nichts ist, wie es scheint, nicht einmal an den Schalthebeln der Macht...√Ąhnlich ergeht es Dimka Dworkin, einem jungen Berater von Nikita Chruschtschow. Das Schicksal der Welt liegt nicht zuletzt in Dimkas Hand, als sich USA und Sowjetunion in eine Auseinandersetzung st√ľrzen, die einen Dritten Weltkrieg heraufbeschw√∂rt, w√§hrend Dimkas Zwillingsschwester Tanja sich als Journalistin auf eine gef√§hrliche Reise begibt, die sie von Moskau √ľber Kuba bis nach Prag und Warschau f√ľhrt - dorthin, wo Weltgeschichte geschrieben wird..."Kinder der Freiheit" ist der hervorragende Abschluss der gro√üartigen Jahrhundert-Trilogie von Ken Follett. Der Autor hat es wieder einmal geschafft, Ereignisse der Zeitgeschichte spannend und informativ nachzuerz√§hlen. Die Protagonisten des Buches sind immer hautnah an allen Geschehnissen beteiligt. Dies mag f√ľr manchen Leser unglaubw√ľrdig sein, aber durch diese Erz√§hlweise wird die Geschichte f√ľr mich lebendig. Selbstverst√§ndlich sind die meisten Ereignisse bekannt, sie waren aber f√ľr mich teilweise nur grobe Eckdaten, wie z.B. die Kubakrise oder die amerikanische B√ľrgerrechtsbewegung.¬†Durch den gut lesbaren Schreibstil vergingen die ca. 1.200 Seiten wie im Flug und, wie so oft bei Folletts B√ľchern, habe ich die letzte Seite mit gro√üem Bedauern gelesen, weil die Geschichte schon zu Ende war.¬†Fazit: Ein gro√üartiges Buch mit hohem Unterhaltungswert, bei dem man sogar noch etwas √ľber die Zeitgeschichte lernen kann.

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  • Kampf um die Freiheit

    Kinder der Freiheit

    leselea

    21. August 2017 um 13:44

    Kinder der Freiheit ist der dritte Teil von Ken Folletts Jahrhundert-Saga und stellt zudem den Abschluss der Reihe da. Ein letztes Mal begleiten wir die Familien Peschkow, Williams, von Ulrich und Dewar durch die Wirren der Welt und erleben mit ihnen bzw. durch sie die politischen (Kalter Krieg inklusive nuklearer Aufr√ľstung und Stellvertreterkonflikten in Kuba, Vietnam und Belin), kulturellen (Rock‚Äôn‚ÄôRoll, Hippiebewegung) und sozialgeschichtlichen Entwicklungen (B√ľrgerrechtsbewegung) der Zeit nach 1945. Im direkten Vergleich zum ersten Band Sturz der Titanen und auch zum zweiten Band Winter der Welt, die sich mit dem Ersten bzw. dem Zweiten Weltkrieg befassten, ist der dritte Teil daher thematisch heterogener und umfasst zudem eine deutlich l√§ngere Zeitspanne. Diese thematische Vielfalt ist dabei zugleich St√§rke und Schw√§che des Buches: Die Geschichte liest sich sehr dynamisch und abwechslungsreich, das Erz√§hlte wirkt lebendig und nah am Leser, insgesamt kommt es zu weniger langatmigen Passagen, mit denen die Vorg√§nger vor allem noch aufgrund ihrer detaillierten Kriegsschilderungen aufwarteten. Allerdings ist Kinder der Freiheit daf√ľr nicht frei von Hektik: Im Schnellverfahren ‚Äď so kommt es einem als Leser manchmal vor ‚Äď werden die einzelnen welthistorischen Ereignisse abgehandelt, wichtige Begebenheiten, vor allem aus europ√§ischer Sicht laufen dabei Gefahr zur Randnotiz zu verkommen. So beweist Follett in diesem Band nicht immer ein gl√ľckliches H√§ndchen hinsichtlich inhaltlichem Fokus und Erz√§hltempo: Kinder der Freiheit ist sehr ‚Äěamerikalastig‚Äú, historische Begebenheiten wie der Fall der Berliner Mauer, aber auch Gorbatschows Perestroika und Glasnost sowie deren Auswirkung auf das allt√§gliche Leben in der Sowjetunion werden in Nebens√§tzen wie Nacherz√§hlungen abgehakt. √Ąhnlich uneinig l√§sst mich die Bewertung der Figuren im dritten Band zur√ľck: Kinder der Freiheit stellt die Enkelgeneration in den Vordergrund, die sich √ľber den ganzen Erdball verstreut und doch (zum Teil durch f√ľr sie unsichtbare B√§nde) miteinander verbunden ist. Leider sind die Verwandtschaftsverh√§ltnisse auch f√ľr die treuesten Leser fast nicht mehr zu durchschauen: Immer wieder muss das Glossar und der Stammbaum bem√ľht werden, um zu rekonstruieren, wer nur welche Cousine von wem und wer der uneheliche Sohn von wem anderes ist. Dies st√∂rt leider immer wieder den Lesefluss und katapultiert einen aus der Geschichte raus. Weiterhin wartet Follett zwar erfreulicherweise ‚Äď vor allem im direkten Vergleich zu Band 2 ‚Äď mit facettenreichen Protagonisten auf und arbeitet M√§nner- wie Frauenfiguren gleicherweise stark heraus; insgesamt will sich jedoch keine wirkliche N√§he zu den einzelnen Charakteren einstellen. Beim Springen durch die Verwandtschaftslinien und die Weltgeschichte gelingt es kaum, in das Leben einer Figur wirklich einzutauchen und diese in ihrem Wesen zu begreifen. Sprachlich ist Kinder der Freiheit wieder ein typischer Follett, wobei ich auch hier wieder eine Verbesserung gegen√ľber dem zweiten Teil ausmachen konnte: Im letzten Band f√§hrt der Autor die Zahl der klischeehaften Beschreibungen und der kitschigen Formulierungen stark zur√ľck und pr√§sentiert so einen Text, der sich gut und z√ľgig lesen l√§sst und dem Leser angenehme Lesestunden bereitet. Nach dem Lesen einiger Rezensionen hatte ich die Bef√ľrchtung, der dritte Band w√ľrde den schw√§chsten Teil der Reihe darstellen ‚Äď eine Bef√ľrchtung, die sich schlussendlich aber nicht bewahrheitet hat. Kinder der Freiheit bildet einen w√ľrdigen und passenden Abschluss der Reihe, die ich insgesamt sehr gerne gelesen habe und ich die allen empfehle, die gerne gute historische Romane √ľber das grausame, rasante und wegweisende 20. Jahrhundert lesen!

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  • Follet, Ken: Kinder der Freiheit

    Kinder der Freiheit

    seoirse_siuineir

    19. August 2017 um 18:34

    Der dritte Teil der Jahrhundertrilogie behandelt die Zeit des kalten Kreigs von 1961 (Mauerbau in Berlin und Kubakrise) bis zum Ende des Ostblocks 1989 (Mauerfall). Mit knapp 1200 Seiten ist er das umfangreichste der 3 Romane, wobei die sechziger Jahre drei Viertel des Romans einnehmen. Dies ist ein er der wenigen Kritikpunkte; die Zeit zwischen 1970 und 1989 wird nur noch episodenhaft behandelt - vielleicht h√§tte Follet hier den Mut aufbringen bzw. sich die Arbeit machen, diese Zeit in einem vierten Band ausf√ľhrlicher darzustellen.Etwas unglaubw√ľrdig erscheint mir das Auftreten des Stasi-Agenten Hans Hoffmann, der hier quasi als "R√§cher der SED" immer wieder die Familie Franck heimsucht.Davon abgesehen, hat mich "Kinder der Freiheit" genauso begeistert, wie die beiden Vorg√§ngerb√§nde "Sturz der Titanen" und "Winter der Welt". Follet bleibt seinen Themen treu und schildert neben der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung in den USA, der Sowejunion, Deutschland und Gro√übritannien, unter anderem die Geschichte der Diskriminierung Homosexueller im Wandel der Zeiten.

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    • 2
  • Das Finale der Jahrhundert-Trilogie

    Kinder der Freiheit

    Caro_Lesemaus

    11. June 2017 um 13:58

    Dieses Buch bildet den Abschluss der Jahrhundert-Trilogie, beginnt kurz vor dem Mauerbau und endet mit dem Fall der Berliner Mauer. In den Jahren dazwischen begleiten wir wieder die bekannten Familien aus den ersten zwei B√§nden bzw. deren Nachfahren aus Deutschland, England, Wales, Russland und Amerika.¬†Die ersten beiden B√§nde hatten mir sehr gut gefallen. Es war eine gute Mischung aus recherchiertem, geschichtlichen Hintergrund und Fantasie des Autors mit den verschiedenen Protagonisten. Leider war der Abschluss mit diesem Buch eher entt√§uschend. Ich wollte nat√ľrlich trotzdem bis zum Schluss wissen, wie es den Familien im Endeffekt im Laufe der politischen Weltgeschichte ergeht - aber genau das ist das Problem des Buches. Im Vergleich zu den beiden Vorg√§ngern ging es viel mehr um Politik und viel weniger um die Ausschm√ľckung der Schicksale. Ich habe mich den Charakteren nicht so nahe gef√ľhlt wie zuvor. Die dritte Generation in diesem Buch ist in meinen Augen auch eher unrealistisch. Alle sind irgendwie super erfolgreich oder hohe Tiere in der Politik, meist mit Anfang bis Mitte 20 direkte Berater der gro√üen Tiere (bspw. von Chruschtschow oder Robert Kennedy) oder aber erfolgreiche Rockstars oder als "normale" Reporterin bei allen wichtigen Ereignissen dabei. Auch die verschiedenen Zusammentreffen der einzelnen Familienmitglieder aus den verschiedenen L√§ndern war mir zu konstruiert. Diese Verbindungen h√§tte man f√ľr den Fluss der Geschichte nicht herstellen m√ľssen. Nichtsdestotrotz war es insgesamt spannend.¬†Fazit:Ich habe - wie bei den beiden Vorg√§ngern - viele Dinge gelernt oder aber einen Aha-Effekt gehabt. Sternabzug gibt es aber f√ľr die oben beschriebenen Protagonisten und Charaktere, die mich nicht ganz √ľberzeugen konnten. Bei der Beschreibung des Mauerfalls flossen dann aber doch ein paar Tr√§nchen ;)

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  • Kinder der Freiheit

    Kinder der Freiheit

    Chiaramaus

    26. May 2017 um 07:11

    Der Krieg ist zu Ende, doch die Welt ist noch immer in Aufruhr. In Berlin wird eine Mauer errichtet, die Ost und West trennt und Millionen Familien zerst√∂rt. Nicht alle finden sich damit ab - trotz der Gefahr f√ľr Leib und Leben. Zur gleichen Zeit k√§mpfen die Schwarzen in Amerika f√ľr ihre B√ľrgerrechte, und die USA und die Sowjetunion st√ľrzen sich in eine Auseinandersetzung, die die Welt an den Rand der Katastrophe f√ľhrt. Wem kann man noch trauen in dieser Zeit, in der die Welt mehr als einmal am Abgrund steht?Die ersten Teile waren einfach genial, der erste Band hat mir aber schon ein bisschen besser gefallen als der zweite, deshalb war ich mir vor dem Lesen dieses Buches etwas unsicher: Schafft "Kinder der Freiheit" es, mich von sich zu √ľberzeugen? Und ja, das ist diesem wahren Meisterwerk gelungen. Ich gehe so weit zu behaupten, dass der dritte und abschlie√üende Teil dieser Trilogie der beste ist. Es passiert wieder so viel! Im Kalten Krieg gab es kaum Ruhe, es ist ein Hin und Her voller Unsicherheit. Ken Follett schildert alle wichtigen historischen Aspekte, die f√ľr unsere Gegenwart unerl√§sslich sind und bindet dabei geschickt hochinteressante Einzelschicksale ein. Ernsthaft, wenn ich Ken Folletts B√ľcher lese, lerne ich mehr √ľber Geschichte als je zuvor! Und vor allem auf dne letzten Seiten hat mir das Buch Tr√§nen in die Augen getrieben.Die Menschen, die nicht lesen, wissen ja gar nicht, was sie verpassen. Wie werden sie von unserer Geschichte erfahren?Uneingeschr√§nkt empfehlenswert, einfach ein Meisterwerk!

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  • immer wieder ein Lesegenuss

    Kinder der Freiheit

    letter69

    06. April 2017 um 18:52

    Der letzte Teil beschreibt die Zeit des Kalten Krieges und der Rassenunruhen in den USA und den Alltag in der Sowjetunion und wie die Familienzweige ihre Probleme haben und sie versuchen zu lösen. Mal mit mehr, mal mit weniger Angst, aber dennoch immer wieder sehr spannend bis zur letzten Seite. Ich muss sagen, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn es noch einen vierten Teil gegeben hätte. Aber bekanntlich soll man aufhören, wenn es am Schönsten ist.

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  • F√ľr mich ein Meisterwerk!

    Kinder der Freiheit

    Buecherseele79

    03. February 2017 um 10:02

    Die Zwillinge Dimka und Tanja Dworkin leben in der Sowjetunion und haben zum Kommunismus sehr unterschiedliche Ansichten. W√§hrend Dimka in der Politik steht und dem Generalsekret√§r dient arbeitet Tanja im Untergrund und wird mit "verfassungswidrigen" Schriften erwischt. In der DDR merkt Rebecca Hoffmann dass ihr Mann Hans Hofmann sie und ihre Familie ausspioniert hat und trennt sich von ihm. Doch Rebecca hat die Rechnung ohne die Stasi gemacht und ihre Familie muss unter der Trennng leiden. Dann beschliesst Rebecca mit ihrem neuen Lebenspartner Bernd Held au der DDR zu fliehen was t√∂dlich enden kann. Und auch der Bruder von Rebecca, Walli Franck m√∂chte mit seiner Musik im Westen von Deutschland spielen und leben k√∂nnen. In England m√∂chte Dave Williams mit seiner Musik Karriere machen, aber seine Eltern sind dagegen. Seine Schwester Evie Williams hat im Schultheater viel Erfolg und ihr steht eine grosse Karriere bevor. Dave ist eher unpolitisch w√§hrend Evie sich sehr engagiert und nach ihren politischen Eltern Daisy und Llyod Williams schl√§gt. Jasper Murray m√∂chte Journalist werden und raus aus England um in den USA eine grosse Karriere als Journalist starten zu k√∂nnen. F√ľr ihn ist das Fernseh die Zukunft, darin sieht er seinen Ruhm und Anerkennung. Und daf√ľr ist er bereit alles zu tun. In den USA kann George Jakes nach seinem Studium als Jurist entscheiden was er tun m√∂chte- f√ľr Martin Luther King jr. arbeiten oder f√ľr die Kennedy Br√ľder. Wichtig f√ľr George sind die B√ľrgerrechte f√ľr Schwarze und somit entscheidet er sich f√ľr die Politik um mehr bewirken zu k√∂nnen. Und auch hier sind alle Charaktere wieder verbunden in der Zeitgeschichte- als Kennedy sich mit der Sowjetunion √ľberwirft wegen den gelagerten Atomwaffen auf Kuba, wie Freiheiten und Demokratie durch Milit√§rputsch wieder zerst√∂rt werden, was es heisst wenn korrupte Politiker an der Macht sind, wenn gewisse Geheimapparate mehr Macht haben als ihnen zusteht, wenn eine Mauer fallen soll, wenn es zu Ausschreitungen kommt weil Menschen Unterschiede in der Hautfarbe sehen, wenn grosse Menschen erschossen werden und die Welt sich in einem grossen Wandel befindet.... So, auch der letzte dicke W√§lzer der Jahrundert-Triologie ist nun gelesen und im Ganzen muss ich sagen- ich bin restlos begeistert! Kein Bucht der Reihe hatte mich jetzt irgendwie entt√§uscht, gelangweilt oder kam mir unrealistisch vor, so geht Geschichtsunterricht! Ken Follett hat alles perfekt analysiert und recherchiert und alles in eine gelungene Geschichte zu den jeweiligen Zeitepochen umgesetzt. Besonders bemerkenswert ist die Verkn√ľpfung aller Charaktere und deren Familien, man erlebt verschiedene Familien in verschiedenen L√§ndern zu vielen Zeitepochen und kommt trotzdem nie durcheinander, die Charaktere wachsen einem ans Herz und wenn dann doch jemand verstarb war es als w√ľrde man einen Freund verlieren. F√ľr mich ein wahres Erlebnis als Geschichte geschrieben wurde, in guten wie in schlechten Zeiten und somit auch die M√∂glichkeit nochmals viel hinzu zu lernen und aufzufrischen. Ich kann f√ľr diese Triologie eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen!

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  • Politik vom Feinsten

    Kinder der Freiheit

    Miii

    25. January 2017 um 23:57

    Ich habe die ersten beiden Teile der Jahrhundert Sage regelrecht verschlungen und mich daher umso mehr auf den dritten und letzten Teil gefreut. Ich war mehr als gespannt, wie Ken Follett die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg beschreiben w√ľrde und muss gestehen, im Gegensatz an Sturz der Titanen und Winter der Welt kommt dieses Buch hier nicht ran.Ich will damit nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat, das hat es durchaus! Man bekommt einen sehr detaillierten und konkreten Einblick in die damalige Zeit, der Wandel der Gesellschaft wird mehr als deutlich beschrieben und es ist auch unglaublich authentisch.Ich habe viel neues gelernt, was ich nicht wusste und in vielen Dingen eine ganz neue Perspektive bekommen.Dennoch komme ich dieses Mal um Kritik nicht drumherum:Es ist sehr (wirklich sehr!) politiklastig. Wer sich hier nicht in der Geschichte und Politik auskennt, wird Schwierigkeiten haben, dem Geschehene folgen zu k√∂nnen. Mir hatte es in den ersten beiden Teilen gefallen, dass sie wirklich mehr ein Roman als ein Sachbuch waren, was unglaublich zum Verst√§ndnis beigetragen haben. In diesem Teil war es eher andersrum. Man hatte ganz viele Fakten und zwischendurch ein wenig Handlung eingeschoben, sodass es mehr einem Sachbuch glich. Zudem hat es fast die H√§lfte des Buches gedauert, bis ich in der Story wirklich drin war und so langsam Dinge nachvollziehen konnte.Die Charaktere fand ich gr√∂√üenteils fast alle sehr unsympathisch (und das ist echt eine Leistung). Generell bin ich ziemlich durcheinander gekommen, wer denn jetzt wessen Kind ist, wer mit wem verwandt ist und die ganzen Bekanntschaften, die vorher so gut dargestellt wurden, haben hier nur noch k√ľnstlich gewirkt. Schade.Fazit also: Insgesamt eine sehr faszinierende Trilogie wenn auch mit einem leicht schwachen Ende. Nichtsdestotrotz kann man unglaublich viel lernen indem man dieses B√ľcher liest!

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    • 3
  • Das letzte Viertel war leider nichts

    Kinder der Freiheit

    Cunego

    08. January 2017 um 10:38

    Mit Spannung habe ich mich¬† auf den letzten Teil der Jahrhundert-Trilogie gest√ľrzt um zu erfahren wie die Nachkommen von Daisy, Lloyd, Wolodja oder Carla die Zeit des kalten Krieges erleben und bin am Ende etwas entt√§uscht.Das Buch liest sich, wie die beiden Vorg√§nger sehr fl√ľssig¬† und Follett versteht es auch hier den Leser oft stundenlang zu fesseln. Die behandelnden historischen Fakten sind wieder hervorragend recherchiert und veranlassten mich mal wieder mich mit einer Zeit zu besch√§ftigen, mit der ich mich bisher wenig besch√§ftigt habe. Die Zeit der Rassendiskriminierung in den USA und die Kuba-Krise, sowie das Kennedy-Attentat wurden fesselnd beschrieben und ich habe mich sehr gut unterhalten und informiert gef√ľhlt. Allerdings habe ich von dem Roman auch einen Roman √ľber das Ende des kalten Krieges erwartet. Die Handlung setzt 1961 ein und endet 1989 mit dem Mauerfall (den Epilog ignoriere ich mal), jedoch sind wir nach 900 Seiten gerademal im Jahre 1968 angekommen. Dies w√§re kein Problem gewesen, wenn Follett dann einen Sprung gemacht h√§tte und in den letzten 300 Seiten die Ereignisse Ende der 80er ausf√ľhrlich behandelt h√§tte. Aber leider entschied sich Follett daf√ľr, kein Ereignis wegzulassen, welches aus seiner Sicht wichtig war und die letzten 20 Jahre trotzdem in den einen Band mit hineinzupressen. Heraus kam ein¬† "Geschichtshopping" im letzten Viertel des Buches in dem in Stakkatomanier ein Ereignis nach den anderen aufgerollt wurde, ohne besonders ins Detail zu gehen und Tiefe zu schaffen. Man bekommt den Eindruck, dass Follett entweder keine Lust mehr hatte oder zum Schluss arg unter Zeitdruck geriet, sich aber trotzdem nicht entschlie√üen konnte etwas wegzulassen. Sinnvoller w√§re es gewesen das Buch 1968 enden zu lassen und einen vierten Band hinterherzuschieben.Die Figuren √ľberzeugten mich dieses Mal leider auch nicht. Sie geh√∂rten fast alle der Elite an (verm√∂gender Rockstar ; russischer Parteifunktion√§r ; Mitarbeiter im Justizministerium der USA) und konnten die Lebensverh√§ltnisse der normalen Bev√∂lkerung, im Gegensatz zu den beiden Vorg√§ngern, nicht in Ansatz wiedergeben. Und was mit Ethel in diesen Band passierte ist ja so an den Haaren herbeigezogen, dass man einfach nur den Kopf sch√ľtteln kann. Trotz dieser Schw√§chen bin ich bereit noch 3 Sterne zu geben, denn bis zum Jahr 1968 war das allerbeste Unterhaltung. Einen Stern ziehe ich f√ľr die Figuren ab, da ich mich mit keiner restlos identifizieren konnte und einen weiteren f√ľr den Stakkatostil im letzten Viertel des Buches.

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  • Grandioses Finale der Jahrhundert-Trilogie

    Kinder der Freiheit

    Bilie

    27. October 2016 um 19:41

    Ich habe das Finale der Trilogie mit Hochspannung erwartet und war auch hier wieder begeistert. Aber man f√ľhlt sich nicht mehr so vertraut mit den Hauptpersonen wie in den beiden vorherigen Romanen. In den ersten beiden Teilen war eine viel gr√∂√üere pers√∂nliche N√§he vorhanden.

    Die historischen Details fand ich wieder sehr spannend, insbesondere die Einzelheiten zum amerikanischen Handlungsstrang.  

    • 2
  • Sehr informativ, aber "unrund"

    Kinder der Freiheit

    WildRose

    28. July 2016 um 23:02

    Mit gro√üer Begeisterung las ich Folletts Erstlingsroman der Jahrhundert-Trilogie, "Sturz der Titanen". Der Nachfolger "Winter der Welt" gefiel mir insgesamt immer noch sehr gut, wobei mir immer schon klar war, dass Follett kein Tolstoi ist. Doch "Kinder der Freiheit" kann ich leider nicht mehr als 3 Sterne geben. Historisch betrachtet fand ich das Buch absolut interessant. Man erfuhr sehr viel √ľber die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in verschiedenen L√§ndern und auf zwei verschiedenen Kontinenten - Amerika und Europa - ,und gerade, wer sich f√ľr die Politik des 20. Jahrhunderts interessiert, kommt hier voll auf seine Kosten. Trotzdem ist der Roman nicht ausgezeichnet. Grund daf√ľr sind die meist recht blassen, farblosen Charaktere, die Follett hier entworfen hat. Es handelt sich bei den Protagonisten zumeist um Nachfahren jener Protagonisten der ersten beiden B√§nde, und es stellt sich ob ihrer Schablonenhaftigkeit nicht wirklich ein Gef√ľhl der Zuneigung f√ľr diese Charaktere ein. Mir jedenfalls war ihr Schicksal ziemlich egal, zumal sie sowieso nur zwei Dinge zu tun zu haben schienen: beruflich erfolgreich zu sein und mit anderen Leuten ins Bett zu gehen. Mehr war da einfach nicht - keinerlei Tiefgang, keine authentischen Gef√ľhle. Da h√§tte Follett die ohnehin im √úberma√ü vorhandenen Beschreibungen sexueller Begegnungen lieber streichen und sich stattdessen ganz auf historische Ereignisse konzentrieren sollen - oder er h√§tte sich bei der Charakterisierung der Hauptprsonen mehr M√ľhe geben m√ľssen.Was mir in dem Buch auch sehr stark fehlte, war die Sichtweise des "kleinen Mannes", denn alle in dem Buch sind auf irgendeine Weise √úberflieger und meist sehr stark ins aktuelle Weltgeschehen verwickelt, beispielsweise als Berater des sowjetischen Politb√ľros oder TASS-Journalistin, die heimlich regimekritische Aktivit√§ten betreibt. Alles sehr interessant, aber was ist mit den "einfachen Leuten"? Es erm√ľdet auf Dauer, dass all diese Personen bis auf √úberlegungen, mit wem sie ins Bett gehen sollen, anscheinend einfach nur wahnsinnig erfolgreich sind und jedes historisch bedeutende Ereignis aus n√§chster N√§he mitbekommen.

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  • Spannung ja, Tiefgang Fehlanzeige

    Kinder der Freiheit

    Klaus_Jaeger

    27. July 2016 um 08:30

    Gottlob, es ist vorbei! Die sogenannte Jahrhundert-Trilogie von Ken Follett umfasst drei B√§nde oder 3255 Seiten in der Erstausgabe von L√ľbbe. Vom ersten Buch f√ľhlte ich mich noch pr√§chtig unterhalten. Die Anlage des Epos war nett - es verfolgt den Lebensweg von f√ľnf Familien aus Amerika, Russland, England und Deutschland quer durch das 20. Jahrhundert. Querverbindungen aus dem ersten Band (Sturz der Titanen), wie die des Deutschen Walter von Ulrich mit der englischen Lady Maud legen den Grundstein f√ľr spannende Verstrickungen im zweiten Teil (Winter der Welt), der zwischen der Machtergreifung Hitlers und der Teilung Deutschlands spielt.Doch schon im zweiten Teil begann das Dilemma. Allzu dicht waren Folletts Protagonisten an den Entscheidungstr√§gern der Weltgeschichte. Allzu klischeehaft deren Heldentum. Und allzu sehr mit der Schablone geschrieben waren vor allem die Beziehungen der Paare untereinander. Nach zwei B√§nden hatte ich eigentlich keine Lust mehr auf den dritten ‚Äď seichte Unterhaltung ist nicht so meins. Doch wer die zwei W√§lzer einmal im B√ľcherschrank hat, der kann schwerlich auf den dritten verzichten. So las ich mehr aus ¬ĽDisziplin¬ę als aus Leidenschaft auch noch ¬ĽKinder der Freiheit¬ę, den letzten Band, der die Zeit des Kalten Krieges bis zum Mauerfall umfasst.Und fand mich nicht get√§uscht: Die Schurken immer schurkig, die Helden immer heldig, die Geschichte immer staatstragend historisch. Drunter tut er es nicht. Doch je mehr sich Follett zeitlich meiner Generation n√§herte, umso mehr standen mir die Haare zu Berge. Seine Protagonisten haben es mit Mitte 20 eigentlich alle schon geschafft ‚Äď als Rockstars, Berater des Au√üenministers, Geliebte des Pr√§sidenten und so weiter. Folletts Vorstellungen vom Ostblock sind stellenweise grotesk, wenn beispielsweise ein junger Berater pl√∂tzlich ¬ĽKandidat des Politb√ľros¬ę wird. Oder hier: ¬ĽStasim√§nner waren leicht zu erkennen. Sie waren brutal, aber nicht sonderlich klug.¬ę Das klingt wie Malen nach Zahlen in einem Geschichtsbuch. Auch die Paarbeziehungen k√∂nnten kaum stereotyper sein. Junger Mann liebt junge Frau, die liebt einen anderen, der erweist sich √ľber kurz oder lang als Schurke und sie kehrt reum√ľtig zum abgewiesenen Verehrer zur√ľck. Die Geschlechter sind nat√ľrlich beliebig austauschbar. √úberfl√ľssig, zu erw√§hnen, dass Folletts Helden bei allen wichtigen Entscheidungen live dabei sind: Tanja berichtet als TASS-Korrespondentin und heimliche Dissidenten-Unterst√ľtzerin sowohl von der Stationierung sowjetischer Atomraketen auf Kuba als auch von der Werft-Rede Lech Walesas, und ist selbstverst√§ndlich dabei, als Schabowski versehentlich die Mauer √∂ffnet. Die anderen Protagonisten sehen Martin Luther King sterben und beauftragen den Wanzen-Einbau im Hotel Watergate. Und so weiter.F√ľr solcherlei plappernden Grusel haben die Privatsender im Fernsehen einen Namen: Gescriptete Doku. Es sollte mich nicht wundern, wenn wir die Jahrhundert-Trilogie demn√§chst im Fernsehen sehen: Mit Veronica Ferres als toughe russische Reporterin mit Herz und Til Schweiger als nuschelnden Superman der US-Regierung. Es wird ein Kassenf√ľller. Ein Genuss wird es nicht. Daf√ľr hat die Vorlage zu wenig Tiefgang.Und Ken Follett? Der wandert bei mir auf den Index. Schade, dass ich f√ľr diese Erkenntnis sechs B√ľcher gebraucht habe.

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  • Gute Mischung!

    Kinder der Freiheit

    GH1234

    13. July 2016 um 19:17

    Der Autor schafft eine großartige Mischung zwischen historischen Ereignissen und den persönlichen Schicksalen der bunten Charaktere. Besonders beeindruckt hat mich, wie gut er es schafft, diese Charaktere in eben diese Ereignisse einzubinden. Definitiv empfehlsenwert und ich werde mir die ersten beiden Teile kaufen!

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