Ken Follett Sturz der Titanen

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Inhaltsangabe zu „Sturz der Titanen“ von Ken Follett

England. Ethel Williams, Kind einer Bergmannsfamilie aus Wales, ist Dienerin im Haus von Earl Fitzherbert. Als sie von ihm ein Kind erwartet, wird sie in Schande entlassen. Aber Ethel lässt sich nicht entmutigen und beginnt für die Rechte der Frauen zu kämpfen. Russland. Grigori und Lew Peschkow wachsen als Waisen auf. Während Grigori zum Revolutionär wird, gelangt sein Bruder in Amerika zu Reichtum - bis er sich zur Armee melden muss und so als Soldat in die Heimat zurückkehrt. Deutschland. Anders als sein Vater sehnt sich Walter von Ulrich nach einem demokratischen Deutschland. In London verliebt er sich Hals über Kopf in die emanzipierte Lady Maud. Am Tag vor der deutschen Kriegserklärung an Russland heiraten sie heimlich. Doch der beginnende Konflikt reißt die Liebenden auseinander. Drei Familien, drei Schicksale, die sich kreuzen, während der Schatten des Krieges die Welt verändert.

Sehr lehrreich und spannend - auch für Leute, die weniger an Geschichte und Politik interessiert sind! Und ein sehr eindrucksvolles Ende!

— SandraKath

Für mich waren am Anfang zu viele Charactere. Kam erst recht spät rein. Doch dann war es wie immer wortgewannt und toll erzählt

— CorinaPf

...auch wenn sich die Kriegsbeschreibungen in die Länge ziehen. Es ist ein großartig geschriebenes Buch und es lohnt sich, es zu lesen.

— Nordlicht69

Ernsthaftes, aber auch unterhaltsames Werk für umfängliche Einblicke in Politik und Gesellschaft

— Julia_Kathrin_Matos

Beeindruckend! Geschichte zum anfassen.

— PagesofPaddy

Spannend, ich will mehr!

— Germania

Tolles Buch für Geschichtsfans

— Zweifachmama

Zum Teil sehr gut. Aber diese ellenlangen Kriegsvorgänge, langweilten mich irgendwann so sehr, dass ich nicht mehr weiter lesen wollte.

— Avinja

Alleine schon wegen dem enormen historischen Hintergrundwissen empfehlenswert!

— Waldi236

Ken Follet zieht einen in den Bann und erzählt detailliert von mehreren Familien, deren Leben irgendwie für immer miteinander verwoben sind

— A_Minou

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    Sturz der Titanen

    Nordlicht69

    12. November 2017 um 10:55

    ...ein großartig geschriebenes Buch. Für alle die Geschichte lieben, sehr zu empfehlen...

  • Ernsthaftes, aber auch unterhaltsames Werk für umfängliche Einblicke in Politik und Gesellschaft

    Sturz der Titanen

    Julia_Kathrin_Matos

    27. September 2017 um 18:33

    Eindrücke in Kürze / Fazit: Ich habe einen enormen und dauerhaften Erkenntnisgewinn zu Weltpolitik und Gesellschaft sowie wertvolle Denkanstöße mitgenommen und mich gleichzeitig gut unterhalten gefühlt. Wer die nötige Neugierde und Ausdauer mitbringt, hat hier einen Roman, der den Horizont erweitert, berührt, erschüttert, aber auch Mut macht, für seine Ideale einzustehen.Meine ausführlichen Einschätzungen:Handlung: Aus der wechselnden Erzählperspektive fiktiver Figuren, differenziert nach unterschiedlichen Schichten (von Adel bis Arbeiterklasse) und den relevantesten Nationen (Deutschland, Österreich, Russland, Großbritannien, Frankreich, USA) werden von 1911 bis 1924 zum einen die Lebensumstände mit Freuden und Sorgen im Alltag, Hoffnungen, Ziele und gesellschaftliche Problemstellungen und deren Entwicklung beleuchtet. Beispielsweise: Auseinandersetzen mit Religion (Strenggläubige, Atheisten), Ansehen des Adels in Europa, Rolle des Zaren für das russische Volk, Erstarken von Gewerkschaften und Arbeitsschutz, Streiks, Einsatz für Wahlrecht und mehr Gleichberechtigung, Prohibition in den USA und Inflation in Deutschland. Zum anderen werden weltpolitische sowie ganz persönliche Ausnahmesituationen und damit zusammenhängende Gedankengänge und Gefühlswelten vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg aufgezeigt, z. B. zur russischen Oktoberrevolution, zu Kämpfen rund um die Schützengräben, zu hintergründigen macht- und finanzpolitischen und medialen Auseinandersetzungen und zu Auswirkungen des Krieges auf die Frauen und Familien.Figuren: Die fiktiven Figuren stehen symptomatisch für bestimmte Teile der Bevölkerung und befinden sich nicht nur vorrangig zu Unterhaltungszwecken im Mittelpunkt, sondern sind um wichtige tatsächliche Ereignisse und historische Persönlichkeiten herumgearbeitet, um auf spannende Weise Lehrinhalte zu vermitteln, sozusagen Geschichtsunterricht erlebbar zu machen. Zwar sind sie dabei ein kleines bisschen überzeichnet und man hat liebens- und hassenswerte Charaktere schnell ausgemacht, dies sorgt aber eben auch für Anschaulichkeit und einen gewissen Reiz. Die Schwarz-Weiß-Zeichnung nimmt nicht überhand, jede Figur ist auch Produkt seiner Umwelt. Da geschichtliche Hintergründe und Rahmenhandlungen dramatisch und anspruchsvoll genug sind, ist es auch kein krasser Minuspunkt für mich, dass die Figuren keine besondere Persönlichkeitsentwicklung durchmachen und leicht einschätzbar sind. Die vielen Verknüpfungen und zufälligen Begegnungen sind bei diesem Genre ein typisches Element, das dem Spannungsaufbau förderlich ist.Die Trennlinie zwischen Geschichte, Übertreibung und Fiktion ist im Regelfall gut erkennbar.Meine gefühlsmäßigen Highlights waren die Perspektiven von den hart arbeitenden, verantwortungsbewussten und idealistischen Billy und Grigori und die von den starken und doch verletzlichen Frauen Ethel und Maud. Da gab es Herzerwärmendes, ich konnte mich gut hineinversetzen und erlebte so manchen Gänsehautmoment, was für deren Authentizität und Tiefe spricht. Der rebellische Frauenheld Lew weist großen Unterhaltungswert auf. Fitz, Gus und Walter haben als höhergestellte Männer insbesondere wertvolle politische Erkenntnisse eingebracht.Ein Personenverzeichnis hilft dabei, angesichts diverser Nebenfiguren den Überblick zu behalten.Erzählweise: Der personale Erzählstil hilft dabei, sich hineinzuversetzen. Nach meinem Empfinden beweisen Ken Follett und Mitwirkende ein gutes Gespür dafür, wann für den geneigten Leser ein Schauplatz- oder Perspektivwechsel sinnvoll ist und in Bezug auf den Umfang von Ausschmückungen. Der Grat zwischen ‚Langeweile‘, ‚Herausgerissenwerden, wo man gern noch verweilt hätte‘ und ‚Überforderung beim anspruchsvollen Lesen durch Informationsflut (Namen von Personen und Orten, Rängen/Positionen, Truppenbewegungen usw.) oder zu viele verstörende Kriegseindrücke‘ wurde durch gelungene Abschnittsbildungen bei mir nicht überschritten. Die Formatierung unterstützt dabei, geeignete Lesepausen einzulegen.Wirkung: Sturz der Titanen ist gut recherchiert. Die Darstellungen geraten ziemlich ausgewogen, ohne übertriebene Effektheischerei und wirkten dennoch intensiv auf mich. Erfreulicherweise hat Ken Follett bezogen auf die beteiligten Nationen auf Schwarz-Weiß-Malerei verzichtet.Ich habe viel dazugelernt. Mir ist es gelungen, den Zeitgeist nachzuempfinden, da mit viel Identifikationspotenzial ein umfängliches Bild der Gesellschaft aufgezeigt wird.Adressatenkreis: Wer wie ich mit einer ordentlichen Portion Wissbegierde an die Sache herangeht, kommt auf seine Kosten. Leser, die vorrangig unterhalten werden möchten, werden den sehr umfänglichen Roman streckenweise als langatmig empfinden und sind z. B. mit der Clifton-Saga, bei der ab den 1920er-Jahren unterhaltsame fiktive britische Figuren im Mittelpunkt stehen und gesellschaftliche Problemstellungen und das politische Weltgeschehen eine geringere Rolle einnehmen, besser bedient. Ich rate zur ausführlichen Leseprobe.Dies war mein erster Roman von Ken Follett. Mit etwas Abstand werde ich auch Winter der Welt (Jahrhundert-Trilogie, Band 2) lesen.

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    • 3
  • Sturz der Titanen

    Sturz der Titanen

    werderaner

    10. September 2017 um 16:17

    Das ganze spielt rund um den 1. Weltkrieg. Erzählt wird das ganze aus Sicht der Engländer Deutschen und Russischen Sicht. Dadurch erhält man einen guten einblick in die jeweiligen Sichtweisen und darüber was die jeweiligen Nationen für Ziele und Vorstellungen hatten.Da das ganze aus Sicht jeweils einer Familie geschrieben ist gibt es auch einen guten Blick auf das Leben abseits und innerhalb des Krieges.Auch das Liebesleben kommt dabei nicht zu kurz und das sogar zwischen eigentlich verfeindeten. Wird diese Liebe eine Chance haben?Insgesamt sehr gut zu lesen und es weißt trotz 1000 Seiten kaum längen auf.Für alle die sich für die Zeit interessieren absolut lesenswert!!

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  • Mein erster Ken Follett. Es wird nicht mein letzter sein...

    Sturz der Titanen

    PagesofPaddy

    13. August 2017 um 14:45

    Ich habe mich ja lange dagegen gewehrt Ken Follett zu lesen. Nicht weil ich ihn nicht mag. Ich bin bloß kein so großer Freund von historischen Romanen. Und jetzt lese ich dieses Buch namens „Sturz der Titanen“ und was passiert? Ich feiere dieses Buch total. Ich hatte solche Bedenken: zu lang, zu langweilig usw. usw. usw. Aber nichts da! Es ist ein ganz wunderbares Buch geworden. Und eine wunderbare Reise in die Vergangenheit. Über den Inhalt möchte ich gar nicht viel erzählen. Ich persönlich mag es, wenn ich sehr wenig über die Geschichte weiß. Das Geschehen spielt kurz vor dem ersten Weltkrieg und erstreckt sich bis kurz danach. Über die Kriegsjahre hinweg verfolgen wir mehrere Familien aus verschiedenen sozialen Schichten und Ländern. Follett schafft es eine ungemein fesselnde Dynamik zu kreieren. Man wird in diese Welt, diese Epoche, hinein gerissen und muss einfach weiter lesen. Geschichte zum anfassen. Dabei bleibt alles komplett verständlich und nichts wirkt künstlich verkompliziert. Bei einer solchen Länge (immerhin über 1000 Seiten) erwarte ich eigentlich immer einige Längen. Aber interessanterweise gab es in diesem Fall kaum welche. Das ist ein großes Lob. Verschiedene Geschichte die alle irgendwelche Berührungspunkte haben und dabei alle, für sich, wirklich spannend sind, das ist die große Stärke des Buches. Ein klasse Buch. Ich werde dieses Jahr definitiv noch den 2ten Teil lesen. 

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  • Familiensaga trifft Weltgeschichte

    Sturz der Titanen

    Mary2

    13. August 2017 um 07:33

    Betrachtet wird der Zeitraum von 1911 bis in die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg. Ken Follett schreibt eine Familiensaga, wie wir sie auch von anderen Autoren kennen. Hier wird jedoch die Geschichte von gleich drei Familien erzählt: Familie Williams aus dem Arbeitermilieu in Wales, Familie Peschkow aus dem russischen Zarenreich (später USA)  , Familie von Ulrich aus Deutschland bzw. Österreich. Die Mitglieder dieser drei Familien begegnen sich im Laufe des Romans immer wieder, gehen Beziehungen ein und entwickeln sich vor dem historischen Hintergrund. Dank eines vorangestellten Personenverzeichnis kann der Leser hier den Überblick behalten. Der beschriebene Zeitraum ist von dramatischen historischen Ereignissen geprägt, die sich auch in den Familiengeschichten wiederfinden. Natürlich ist der Erste Weltkrieg hier das bestimmende Thema – von seinen Vorboten über die Kriegsgeschehnisse bis hin zum Friedensschluss. Die Protagonisten werden überwiegend als politisch aktiv bzw. politisch interessiert gezeichnet, so dass die historischen Fakten eng mit den handelnden Personen verknüpft sind, jedoch auch deren politische Meinung abbilden. Die Vielfalt der Handlungsträger gibt dabei auch eine Vielfalt an politischen Einstellungen wieder, eine Dokumentation ist die Darstellung aber natürlich nicht. Unvermeidlich kommt es hier auch zu Wiederholungen. Ken Follett ist es gut gelungen, einen spannenden Familienroman zu schreiben, der ganz selbstverständlich historische Fakten mitliefert – Geschichtsunterricht auf die unterhaltsame Art sozusagen. Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg eine empfehlenswerte Lektüre. Vielen Lesern – auch den historisch Interessierten – werden hier neue Zusammenhänge dargestellt. Vor allem aber werden die Geschehnisse sehr plastisch geschildert und durch die sympathischen Handlungsträger kommen sie dem Leser sehr nahe. Reale und fiktive Personen sind geschickt in den Handlungen verknüpft. Belegte Ereignisse kommen ebenso vor wie Schilderungen von Kriegshandlungen, die lediglich beispielhaft sind. Teils erhebliche Längen erfordern ein großes Durchhaltevermögen. Die Verknüpfungen der drei Familiengeschichten erscheinen manchmal sehr gewollt. Trotzdem werde ich die weiteren Bände der Trilogie sicher auch noch lesen. Ich vergebe daher 4,5 von 5 Sternen und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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  • Im Strudel des ersten Weltkriegs

    Sturz der Titanen

    Laramaria

    10. August 2017 um 12:58

    „Sturz der Titanen“ war für mich das erste Buch von Ken Follet. Zugegebenermaßen wusste ich noch nicht einmal, dass es das erste Buch seiner Jahrhundertsage ist - was ein Glück - und las so das intuitiv richtige Buch.  Die Handlung spielt von 1914-1920, also kurz vor und während der ersten Weltkrieges. Im Zentrum der Geschichte stehen drei Handlungsstränge, die im Laufe des Buches ihre Verkettung zueinander preisgeben: In England leben die Williams als einfache Arbeiter, Vater und Sohn schuften im dorfansäßigen Kohlebergbau. Ihre Tochter, Ethel, ist als Dienerin im Haus des Earls Fitzherbert angestellt. Sie lässt sich auf eine Affaire mit ihm ein, die in einer Schwangerschaft und letztendlich der Flucht nach London endet.  In Deutschland hofft Walter von Ulrich auf ein Ende der Monarchie und den Beginn einer Demokratie. Als er sich in die emanzipierte Schwester von Fitzherbert verliebt, müssen beide ihre Liebe aus politischen Gründen geheim halten und machen sich auf den Weg in eine ungewisse Zukunft.  In Russland werden die Brüder Lew und Gregori durch das Zarenregime unterdrückt. Während Gregor in Russland für sein Land und gleichzeitig die Abschaffung des gegenwärtigen Herrschaftssystems kämpft, schlägt sich Lew bis nach Amerika durch und gelangt dort zu unerwarteten Reichtum. Zwischen Krieg und Politik schafft es Ken Follet auf raffinierte Weise Freundschaft, Liebe und Intrigen mit einzuarbeiten. Der Leser wird über komplexe Zusammenhänge der Geschichte des ersten Weltkrieges aufgeklärt, ohne dass zäh oder trocken wirkt. Die gut recherchierten Informationen werden dabei keineswegs lieblos abgearbeitet, sondern fügen sich wundervoll in die Geschichte ein und ermöglichen dadurch die Veranschaulichung von Hintergründen und Motiven des ersten Weltkrieges.  Für mich ein Buch, das gleichzeitig bildet und unterhält - unbedingt lesen ! 

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  • England, Russland und Amerika in einem Buch

    Sturz der Titanen

    A_Minou

    27. June 2017 um 17:41

    Ken Follet ist ein Meister! Er erzählt nicht nur detailgetreu (mir manchmal sogar schon fast zu langatmig), die Geschichte des 19. Jahrhunderts. Das schöne an dem Buch ist, dass es ebenso Frauen wie auch Männer begeistert. Wenn man den Schmöker hinter sich hat, möchte man sofort in den nächsten Band einsteigen und weiterlesen. Es lohnt sich!

  • Sturz der Titanen

    Sturz der Titanen

    Rain698

    18. June 2017 um 18:47

    Dies war eins der ersten Bücher die ich von Follett gelesen habe. Ich bin einige Male an der Reihe vorbei gelaufen, konnte mich aber nie zum Kaufen durchringen. Nun habe ich es aber doch und der erste Band der Trilogie hat mich nicht so gefesselt. Es war sehr interessant und die Figuren sehr komplex. Leider ging es mit dem Lesen eher schleppend voran, was nicht an der Geschichte, sondern eher am politischen Aspekt lag. Der erste Weltkrieg. An sich ein interessantes und wichtiges Thema, jedoch geschichtlich nicht so fesselnd wie der zweite. 

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  • Die Zeit des ersten Weltkrieges - erzählt aus verschiedenen Perpektiven - großartiges Leseerlebnis

    Sturz der Titanen

    SchwarzeFee

    15. June 2017 um 16:02

    Die Jahrhundertsaga von Ken Follett hat mich schon einige Zeit gereizt, doch war ich immer ein wenig abgeschreckt von der hohen Seitenzahl der Bücher und dem Wissen, dass es sicher kein locker-flockig geschriebener Roman ist, den man eben einfach so runterlesen kann. Nun bekam ich Sturz der Titanen vor drei Wochen zum Geburtstag geschenkt und habe es gerade eben beendet. Ich kann nur sagen: Ich bin beeindruckt. Ich habe soviel über den ersten Weltkrieg gelernt wie in der Schule nicht, ich fand die diplomatischen Verwicklungen absolut interessant und ich verneige mich vor der Arbeit des Autors, der hier sicher eine Unmenge Zeit in Recherche gesteckt haben muss. Wir erleben hier den Ausbruch des ersten Weltkrieges und sein Ende aus der Sicht verschiedener Protagonisten: Grigori und Lew aus Russland, die in Armut als Waisen aufwuchsen. Billy aus Wales, Sohn einer Bergarbeiterfamilie, seiner Schwester Ethel, die Dienstmädchen bei der herrschenden Familie des Earl Fitzherbert ist. Der Earl selbst und seine Schwester Maud, die sich in einen Deutschen - Walter- verliebt. Und zudem auch noch Gus, der als Amerikaner im Vorkriegslondon als Diplomat tätig ist. Die Schicksale dieser Personen sind alle miteinander verwoben, was unglaubwürdig klingen mag, durchaus aber plausibel wird im Verlauf des Romans und wie oft stellen wir selbst fest, wie klein die Welt letztlich doch ist? Man fiebert mit den Personen mit, mit manchem mehr, mit manchem weniger... man leidet im sinnlosen Krieg mit... und staunt über so manche Entwicklung der Protagonisten. Es war wunderbar, ich hatte immer Respekt vor historischen Romanen, da ich dachte, sie könnten mich langweilen. Vielleicht mag das bei manchen auch so sein, aber dieser von Herrn Follett hat es absolut nicht getan. Nun werde ich eine kleine Verschnaufpause einlegen und etwas Seichteres lesen und dann muss ich unbedingt wissen, wie es weitergeht... 

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  • Sturz der Titanen

    Sturz der Titanen

    alanrick

    28. April 2017 um 19:58

    Super zum lesen

  • Ken Follett - Sturz der Titanen

    Sturz der Titanen

    Sarlis

    14. April 2017 um 15:25

    Inhaltsangabe:Europa, 1914: Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die durch politische Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen Arbeiterschicht und Adel. Und zwei Brüder aus Russland, die in den Strudel der Revolution geraten und sich auf verschiedenen Seiten gegenüberstehen. Ihre Schicksale verflechten sich vor dem Hintergrund eines heraufziehenden Sturmes, der die alten Mächte hinwegfegen und die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird.Fazit/ Meine MeinungAuf knapp über 1000 Seiten entführt der Autor den Leser in die Zeit um den ersten Weltkrieg. Wir lernen mehrere Familien auf England, Russland, Deutschland und Amerika kennen und erleben wie diese mit den persönlichen und politischen Entwicklungen in der Zeit von 1914 bis 1920 umgehen. Dies ist mein erstes Buch von Ken Follett und ich war am Anfang skeptisch was die Seitenanzahl dieses Buches anging. Auch das es als historischer Roman ausgeschrieben wird, hat mich vorsichtig gemacht, da ich noch kaum historische Romane gelesen habe und mich als Anfänger bezeichne.Aber durch die vielen Absätze und Zeitsprünge, konnte man gut und gerne mal eine Pause eingelegen und muss nicht bis zum Kapitelende durchlesen, welche sehr lang waren. Mir ist beim Lesen mal wieder bewusst geworden, wie faszinierend die Geschehnisse über den ersten Weltkrieg doch sind (auch wenn sie natürlich ziemlich brutal waren und es schöner gewesen wären, hätte man diesen Terror nicht durchmachen müssen). Grade dadurch, dass das Buch nicht wie ein Sachbuch aufgebaut ist, hat die Geschichte noch spannender gemacht. Außerdem macht Ken Follett auch zwischen den Zeilen bewusst das es bei solch einem Handeln keine Verlierer oder Gewinner gibt, zumindest nicht wenn man kurz inne hält und nachdenkt.

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  • Sturz der Titanen

    Sturz der Titanen

    Chiaramaus

    09. April 2017 um 16:10

    England. Ethel Williams, Kind einer Bergmannsfamilie aus Wales, ist Dienerin im Haus von Earl Fitzherbert. Als sie von ihm ein Kind erwartet, wird sie in Schande entlassen. Aber Ethel lässt sich nicht entmutigen und beginnt für die Rechte der Frauen zu kämpfen. Russland. Grigori und Lew Peschkow wachsen als Waisen auf. Während Grigori zum Revolutionär wird, gelangt sein Bruder in Amerika zu Reichtum - bis er sich zur Armee melden muss und so als Soldat in die Heimat zurückkehrt. Deutschland. Anders als sein Vater sehnt sich Walter von Ulrich nach einem demokratischen Deutschland. In London verliebt er sich Hals über Kopf in die emanzipierte Lady Maud. Am Tag vor der deutschen Kriegserklärung an Russland heiraten sie heimlich. Doch der beginnende Konflikt reißt die Liebenden auseinander. Drei Familien, drei Schicksale, die sich kreuzen, während der Schatten des Krieges die Welt verändert.Ich LIEBE Ken Folletts Bücher einfach. Nachdem ich zwei Bücher von ihm gelesen hatte, musste ich endlich mit der Jahrhundert-Saga beginnen. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Drei verschiedene Familien, viele Personen, viele geschichtliche Hintergründe. Es wird einfach nie langweilig, man fiebert mit den einzelnen Personen mit, entwickelt aber auch Abneigungen :D Der Schreibstil ist einfach grandios. Ich könnte seine Bücher stundenlang lesen (mache ich ja auch xD) Dieses Buch hat mir besonders gefallen, weil es so unheimlich gut recherchiert ist. Von 1911 bis 1925 wird die Geschichte auf der ganzen Welt beschrieben und man versteht die historischen Hintergründe nach der Lektüre viel besser.Besonders ans Herz gewachsen sind mir Ethel, Grigori und Maud. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Jahrhundertsaga!

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  • Spannend bis zur letzten Seite

    Sturz der Titanen

    letter69

    06. April 2017 um 18:41

    Wie nicht anders zu erwarten, hat auch diesmal Ken Follet nicht mit Spannung beim Lesen gegeizt und gleichzeitig wieder einen geschichtlichen Abriss geliefert. Es ist immer wieder erstaunlich, wie meisterlich er es schafft, Geschichten und Familienzweige miteinander zu verweben. Auch solch ein "dicker Wälzer" liest sich ratz fatz durch. Die Familien(-zweige) spielen in England, Rußland, USA, Deutschland kommt auch noch "irgendwie" dazu. Dazu kommen noch unterschiedliche Gesellschaftsschichten und ein Weltkrieg, der alles durcheinander wirbelt bzw. die Russische Revolution. Diese Familien bzw. deren Nachfahren begleiten die Triologie .... immer auch im Hintergrund die geschichtlichen Ereignisse...einfach klasse!

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  • Absolut lesenswert

    Sturz der Titanen

    Traudich

    19. March 2017 um 16:18

    Ich war begeistert. Sehr gut recherchiert!

  • Ein sehr lesenswertes Buch

    Sturz der Titanen

    Traudich

    19. March 2017 um 16:16

    Ich war begeistert. Sehr gut recherchiert!

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