Ken Follett Winter der Welt

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Inhaltsangabe zu „Winter der Welt“ von Ken Follett

KRIEG UND FRIEDEN IM 20. JAHRHUNDERT - Die große Familiensaga von Ken Follett, Autor der Bestseller DIE SÄULEN DER ERDE und DIE TORE DER WELT. 1933. Seit dem Ersten Weltkrieg ist eine neue Generation herangewachsen. Nun spitzt sich die Lage in Europa erneut gefährlich zu. In dieser dramatischen Zeit versuchen drei junge Menschen heldenhaft ihr Schicksal zu meistern. - Der Engländer Lloyd Williams wird Zeuge der Machtergreifung Hitlers und der Nationalsozialisten. Er entschließt sich, gegen den Faschismus zu kämpfen, und meldet sich freiwillig als Soldat im Spanischen Bürgerkrieg. - Die deutsche Adelige Carla von Ulrich ist entsetzt über das Unrecht, das im Namen des Volkes geschieht. Sie geht in den Widerstand und bringt damit sich und ihre Familie in höchste Gefahr. - Die lebenshungrige Amerikanerin Daisy hingegen träumt nur vom sozialen Aufstieg. Sie heiratet einen englischen Lord - aber ihr Mann steht auf Seiten der Faschisten ... Von Berlin bis Moskau, von London bis Washington, D.C. spannt sich der weite Bogen der Geschichte. Der in sich abgeschlossene Roman erzählt die miteinander verbundenen Schicksale von Menschen in Deutschland, Russland, England und den USA, während über ihren Köpfen drohend der Zweite Weltkrieg heraufzieht. Es ist eine Zeit des Umbruchs, eine Zeit der Finsternis. Aber auch der Hoffnung, die selbst das tiefste Dunkel erhellt. Als in sich abgeschlossener historischer Roman ist WINTER DER WELT der dramatische Höhepunkt von Ken Folletts Jahrhundert-Trilogie, die mit STURZ DER TITANEN begann und mit KINDER DER FREIHEIT ihren Abschluss findet. Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. "Für mich ist der Maßstab des Erfolgs, Millionen von Lesern zu verzaubern." Ken Follett. Mit einer Leseprobe von KINDER DER FREIHEIT.

Geschichtsstunde in Romanform. Sie wird noch lange nachklingen.

— Mary2

Viele ergreifende Einzelschicksale die sich begegnen und sich zu einer großartig geschriebenen Geschichte vereinen.

— kusy

... historische Ereignisse werden [...] durch die fiktiven und realen Charaktere lebendig dargestellt...

— MellisBuchleben

Trilogie hat sein Ende!

— pigcasso

Geniale Fortsetzung, ab der 1. Seite spannend!

— Zweifachmama

Super Fortsetzung. Man erleidet mit den Charakteren das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte!

— Waldi236

genial geschrieben, was menschen einander antun, unmenschlich. lässt mich tief berührt und erschüttert zurück.

— eulenmama

Spannende Fortsetzung

— Sayurichan

Ich habe das Buch begeistert gelesen!

— REGlNA

Ein überaus faszinierendes Buch über die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Einfach ein genialer historischer Roman!

— Chiaramaus

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  • Die Welt hält den Atem an

    Winter der Welt

    bookish_autumn

    19. September 2017 um 09:22

    Ken Folletts »Winter der Welt« ist der zweite Teil der Jahrhundert-Trilogie und spielt in der Zeit zwischen 1933-1949.Der Autor besitzt die außergewöhnliche Gabe, den Leser - sei das Buch noch so dick - bis auf die letzte Seite zu begeistern. Einige Passagen (vor allem Kriegsszenen) waren meines Erachtens langatmig aber dies liegt an meinem persönlichen Interesse. Gegen Ende wirkt die Geschichte sehr sprunghaft und gehetzt. Kaum lässt man sich auf das momentane Geschehen ein, wird man herausgerissen und befindet sich am anderen Ende der Welt.Die Charaktere haben mir allesamt (bis auf zwei Personen mit deren Weltanschauung ich überhaupt nicht zurechtkomme) gefallen. Es war ein Vergnügen über ihr Leben zu lesen. Die liebgewonnen Personen aus dem ersten Teil haben Platz für die nächste Generation gemacht, was verständlich aber irgendwie auch schade ist.Durch die ganzen verschiedenen Persönlichkeiten und deren Geschichten bekommt man ein gutes Bild davon, wie es damals gewesen sein mag.Was ich allerdings bekritteln muss ist, dass fast alle im Buch beschriebenen Personen intelligente, weltoffene Menschen sind, die sich gegen das NS-Regime aussprechen. Wir wissen aber aus unzähligen Dokumentationen und Geschichtsbüchern, dass nur die wenigsten sich gegen die Nazis gestellt haben!Viele - in meinen Augen - wichtige Dinge (z.B.: Nürnberger Rassengesetze, KZ, etc.) sind kaum bis gar nicht thematisiert worden.Mir persönlich wäre es lieber gewesen, dass das Buch in zwei Teilen erzählt wird, um sich allen Aspekten des dritten Reichs widmen zu können. Dies ist aber nahezu unmöglich, da diese Zeit einfach viel zu komplex ist.Außerdem ist mir ein Logikfehler ganz am Anfang des Buches aufgefallen: 1933 Reichstagsbrand - Lloyd geht in das brennende Gebäude?Trotz einiger Kritikpunkte kann ich das Buch bzw. die Reihe wärmstens empfehlen. Sie ist für alle geeignet, die sich für die Zeit rund um den ersten und zweiten Weltkrieg interessieren. Die Bücher lassen sich auch gut lesen, wenn man in Geschichte - vor allem in dieser Zeit - nicht so versiert ist.

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  • Zeitgeschichte in Romanform - Ein echter "Ken Follett"

    Winter der Welt

    Mary2

    02. September 2017 um 15:42

    Hier liegt nun der zweite Teil von Folletts „Jahrhundert-Trilogie“ vor und es ist dringend zu empfehlen, mit dem ersten Teil zu beginnen. Die bereits vertrauten Figuren aus „Sturz der Titanen“ (Familie Williams, Familie Peschkow und Familie von Ulrich) sind älter geworden, haben sich weiterentwickelt und ihre Kinder tragen im Verlauf des Romans große Teile der Handlung. Die Zeitgeschichte schreibt mit dem 2. Weltkrieg – samt Vorboten und ersten Nachkriegsjahren - den traurigen Höhepunkt des 20. Jahrhunderts. Follett hat sich tatsächlich vorgenommen, die wichtigsten historischen Ereignisse dieser Jahre abzubilden und schickt seine Romanhelden unter anderem in den spanischen Bürgerkrieg, nach Pearl Harbour und selbstverständlich nach Berlin. Seine Protagonisten erleben die Schrecken dieser Zeit so hautnah, dass die Ereignisse auch dem Leser ganz nahe kommen. Gleichzeitig führt dieses ambitionierte Vorhaben des Autors zu einer recht starken Zergliederung des Romans. Mir ist vor allem im ersten Drittel die Lektüre nicht so leicht gefallen wie erhofft. Recht gut zeichnet Follett die verschiedenen politischen Weltanschauungen (Kapitalismus, Kommunismus, Sozialdemokratie) nach und lässt den Leser miterleben, wie die europäischen Länder um ihre Ausrichtung ringen. Gerade die Situation im Spanischen Bürgerkrieg und das politische Vakuum der ersten Nachkriegsjahre sind sehr gelungen dargestellt. Für die Handlungsträger sind diese Ereignisse ebenfalls schicksalhaft. So manches Mal scheint es mir des Guten zu viel, was Carla von Ulrich im Widerstand alles erleben muss und welche zufälligen Begegnungen Lloyd Williams erfährt. Gemessen an der Gesamtleistung, die dem Autor mit diesem Roman gelungen ist, sind das jedoch Kleinigkeiten. Neben dem bekannten, flüssigen Stil des Autors möchte ich hervorheben, dass Ken Follett kein politisches System besonders hervorhebt. Seine Protagonisten erleben verschiedene Systeme sowie ihre Vor- und Nachteile zur jeweiligen Zeit. Auch sieht sich der deutsche Leser nicht mit Schuldzuweisungen konfrontiert. Benannt werden aber schon die Verbrechen des Krieges und auch die Verantwortlichen.  Die Lektüre lohnt ganz sicher. Ein langer Atem ist erforderlich und die Fülle der Ereignisse in den Kriegsjahren spiegelt sich auch im Roman wider, der sehr viele Geschehnisse aufgreift. Ganz sicher wird es sich lohnen, die Ereignisse der Jahre 1933 – 1948 aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die Geschichtsstunde(n) lohnt sich und wird nachhaltigen Eindruck machen.

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  • Ein kurzatmiger Wälzer

    Winter der Welt

    kusy

    31. August 2017 um 11:15

    Generell neige ich dazu so dicke Schinken aufzuschieben und lese dann lieber Bücher die nicht so viel Zeit  in Anspruch nehmen. Dass das total albern ist weiß ich selbst, aber irgendwie habe ich immer 'Angst' dass sich bei mir eine kleine Leseflaute einschleicht und ich dann nicht mehr in die Geschichte zurückfinde, weil es meistens so viele Personen, Orte und Geschichtsstänge gibt.Absolut unbegründet in diesem Fall. Zum einen ist das Buch wirklich schön zu lesen, so dass sich keine Flaute einschleichen kann, und zum anderen gibt es ein Personenverzeichnis das einem zur Not nochmal einen Überblick verschaffen kann.Personen und Orte gibt es in diesem Buch nämlich reichlich - und sie begegnen sich auch noch häufig. Das mag ich sehr gerne, denn so wird aus den vielen kleinen Geschichten eine große. Zu den einzelnen Strängen: mache gefallen einem besser als andere, aber dass ist ja normal und so dürfte auch für (fast) jeden Geschmack was dabei sein. Die Charaktere beschreibt der Autor gut und man fühlt und leidet mit ihnen mit. Auch die Abwechslungen von Politik, Gesellschaft und den persönlichen Schicksalen finde ich gut, da sie die Geschichte nicht langweilig werden lassen. Allerdings hätte ich mir hier bei den persönlichen Geschichten mehr Abwechslung gewünscht. Neben der ganzen Liebschaften (die die persönlichen Schicksale 'dominieren') hätte ich mir auch ein paar (mehr) Freundschaften oder Geschwister-Geschichten o.Ä. gewünscht.Ein sehr lesenswertes Buch über die Zeit rund um den zweiten Weltkrieg, das viele verschiedene Aspekte beleuchtet und sich nicht (nur) auf den Holocaust bezieht. Generell hat mich dieses Buch wirklich nachdenklich gestimmt, auch weil man derzeit auf der Welt teilweise sehr ähnliche Entwicklungen beobachten kann. Es sollten wirklich mehr Leute dieses Buch lesen, auch dass man solche Geschichten nicht über das 21.Jhd lesen muss.  Dass es sich hierbei um den zweiten Teil einer Trilogie handelt habe ich erst erfahren, als ich dieses Buch schon gelesen hatte. Man kann es also ohne Probleme als eine eigenständige Geschichte betrachten. Ich freu mich jedoch schon auf den ersten und dritten Teil um die Protagonisten aus diesem Buch wiederzutreffen.

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  • Die nächste Generation!

    Winter der Welt

    YvetteH

    17. August 2017 um 07:30

    Klappentext:1933. Seit dem Ersten Weltkrieg ist eine neue Generation herangewachsen. Nun spitzt sich die Lage in Europa erneut gefährlich zu. In dieser dramatischen Zeit versuchen drei junge Menschen heldenhaft ihr Schicksal zu meistern. - Der Engländer Lloyd Williams wird Zeuge der Machtergreifung Hitlers und der Nationalsozialisten. Er entschließt sich, gegen den Faschismus zu kämpfen, und meldet sich freiwillig als Soldat im Spanischen Bürgerkrieg. - Die deutsche Adelige Carla von Ulrich ist entsetzt über das Unrecht, das im Namen des Volkes geschieht. Sie geht in den Widerstand und bringt damit sich und ihre Familie in höchste Gefahr. - Die lebenshungrige Amerikanerin Daisy hingegen träumt nur vom sozialen Aufstieg. Sie heiratet einen englischen Lord - aber ihr Mann steht auf Seiten der Faschisten ... Von Berlin bis Moskau, von London bis Washington, D.C. spannt sich der weite Bogen der Geschichte. Der in sich abgeschlossene Roman erzählt die miteinander verbundenen Schicksale von Menschen in Deutschland, Russland, England und den USA, während über ihren Köpfen drohend der Zweite Weltkrieg heraufzieht. Es ist eine Zeit des Umbruchs, eine Zeit der Finsternis. Aber auch der Hoffnung, die selbst das tiefste Dunkel erhellt. Als in sich abgeschlossener historischer Roman ist WINTER DER WELT der dramatische Höhepunkt von Ken Folletts Jahrhundert-Trilogie, die mit STURZ DER TITANEN begann und mit KINDER DER FREIHEIT ihren Abschluss findet.Meine Meinung:Ken Follet konnte mich auch mit dem zweiten Teil der Jahrhundert-Trilogie überzeugen.Wieder hat der Autor einen flüssigen und eingängigen Schreibstil und überzeugt mit tollen Protagonisten.Sie wirken lebendig und man kann sich als Leser gut in ihre Situation und Gefühle hineinversetzen. Beeindruckend fand ich besonders die Frauen, was allerdings auch an der Zeit liegen könnte, in der die Geschichte spielt. Es gibt viele verschiedene Facetten, von oberflächlich bis mutig und intelligent ist alles dabei.Die Handlung fand ich am Anfang etwas schleppend und ich hatte ein paar Probleme wieder in die Geschichte reinzukommen. Allerdings habe ich den ersten Teil auch schon vor einem Jahr gelesen. Als ich dann in der Geschichte angekommen war, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Überzeugend fand ich auch wieder, die für Follett typische, hervorragende, historische Recherche.Mein Fazit:Auch den zweiten Teil kann ich nur weiterempfehlen und gebe, wegen einiger Längen 4 Sterne.

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    • 2
  • Bester Teil der Reihe

    Winter der Welt

    MellisBuchleben

    11. August 2017 um 13:50

    Eigentlich rezensiere ich Folgebände von Reihen, deren ersten Teil ich vor Jahren gelesen habe, nicht, um Spoiler zu vermeiden. Eigentlich. Denn dieses Buch muss ich unbedingt vorstellen (natürlich ohne Spoiler). "Sturz der Titanen" habe ich vor einigen Jahren gelesen und es gefiel mir ja damals nicht sooo gut, aber das liegt an der Zeit, in der es spielt. Das erste Buch der Jahrhundertsaga behandelt nämlich den Ersten Weltkrieg, während "Winter der Welt" sich mit der Zeit des Zweiten Weltkrieges beschäftigt. Wie schon im ersten Band treten auch hier wieder zahlreiche Protagonisten und Nebenfiguren auf, die nach und nach in die Geschichte eingeführt werden. Manchmal war ich durch die Vielzahl ein bisschen verwirrt, was eine Figurenübersicht am Anfang des Buches wieder wettgemacht hat.Der Schreibstil ist einfach klasse. Ich war immer gespannt, wie es weitergeht. Es ist keine leichte Lektüre, aber für mich war es auch nicht langweilig. Die zahlreichen historische Ereignisse werden nicht nur chronologisch abgearbeitet, sondern durch die fiktiven und realen Charaktere lebendig dargestellt. Im Vordergrund stehen der Engländer Lloyd Williams, der gegen den Faschismus kämpft, die deutsche Carla von Ulrich, die sich im Widerstand engagiert und die Amerikanerin Daisy, die vom sozialen Aufstieg träumt. Jene Protagonisten sowie zahlreiche Nebenfiguren werden dem Leser mit ihrem Leben, ihren Träumen, Ängsten und verschiedenen Ansichten näher gebracht. Ich flog regelrecht durch die 1.000 Seiten und kann es auf jeden Fall jedem empfehlen, der sich für die geschichtlichen Ereignisse vor, während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg interessiert. Ich denke auch, dass das Buch jenen gefallen wird, die den Schreibstil Ken Folletts bereits aus seinen anderen Werken kennen und mögen. Von mir gibt es vier Herzen für das Buch.Ich bin nun schon sehr gespannt auf den dritten Teil der Jahrhundertsaga und hoffe, dass ich "Kinder der Freiheit" ganz bald lesen kann. 

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  • Winter der Welt

    Winter der Welt

    Chiaramaus

    20. April 2017 um 14:42

    KRIEG UND FRIEDEN IM 20. JAHRHUNDERT - Die große Familiensaga von Ken Follett, Autor der Bestseller DIE SÄULEN DER ERDE und DIE TORE DER WELT. 1933. Seit dem Ersten Weltkrieg ist eine neue Generation herangewachsen. Nun spitzt sich die Lage in Europa erneut gefährlich zu. In dieser dramatischen Zeit versuchen drei junge Menschen heldenhaft ihr Schicksal zu meistern. - Der Engländer Lloyd Williams wird Zeuge der Machtergreifung Hitlers und der Nationalsozialisten. Er entschließt sich, gegen den Faschismus zu kämpfen, und meldet sich freiwillig als Soldat im Spanischen Bürgerkrieg. - Die deutsche Adelige Carla von Ulrich ist entsetzt über das Unrecht, das im Namen des Volkes geschieht. Sie geht in den Widerstand und bringt damit sich und ihre Familie in höchste Gefahr. - Die lebenshungrige Amerikanerin Daisy hingegen träumt nur vom sozialen Aufstieg. Sie heiratet einen englischen Lord - aber ihr Mann steht auf Seiten der Faschisten ... Von Berlin bis Moskau, von London bis Washington, D.C. spannt sich der weite Bogen der Geschichte. Der in sich abgeschlossene Roman erzählt die miteinander verbundenen Schicksale von Menschen in Deutschland, Russland, England und den USA, während über ihren Köpfen drohend der Zweite Weltkrieg heraufzieht. Es ist eine Zeit des Umbruchs, eine Zeit der Finsternis. Aber auch der Hoffnung, die selbst das tiefste Dunkel erhellt. Als in sich abgeschlossener historischer Roman ist WINTER DER WELT der dramatische Höhepunkt von Ken Folletts Jahrhundert-Trilogie, die mit STURZ DER TITANEN begann und mit KINDER DER FREIHEIT ihren Abschluss findet. Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. "Für mich ist der Maßstab des Erfolgs, Millionen von Lesern zu verzaubern." Ken FollettNachdem mich der erste Band dieser Trilogie so sehr in seinen Bann gezogen und verzaubert hatte, musste ich natürlich auch den zweiten Teil lesen, Erst war ich skeptisch: Würde es Ken Follett schaffen, das Niveau des ersten Bandes aufrechtzuerhalten? Er hat es geschafft. Der zweite Teil der Trilogie steht seinem Vorgänger in nichts nach. Mit seinem atemberaubenden Schreibstil schildert Ken Follett die weiteren Geschehnisse im 20. Jahrhundert, von Hitlers Machtübernahme 1933 bis zur Nachkriegswelt 1948. Es werden fanatische Nationalsozialisten als auch Kommunisten beschrieben, auch neutrale Personen spielen wichtige Rollen und die Menschen stellen sich immer wieder die Frage: Wie soll die Weltordnung aussehen? Die Charaktere sind stark und sehr gut vorzustellen. Sie hätten wirklich so leben können. Ich fand es schön, viele Personen aus dem ersten Teil "wiederzutreffen", auch wenn die Geschichte jetzt von ihren Kindern geschrieben wird. Doch auch die Älteren spielen weiterhin wichtige Rollen in der Weltgeschichte. Besonders gut fand ich die Auseinandersetzung mit dem Thema der Euthanasie. Sie zeigte deutlich, dass kein Leben "lebensunwert" ist und dass jeder Mensch ein Recht darauf hat, sein Leben zu genießen. Etwas schade fand ich, dass es nicht ganz so viele Kriegsbeschreibungen gab wie im ersten Teil - aber das wäre auf die Dauer wahrscheinlich auch etwas langweilig geworden. In "Winter der Welt" standen auch vorrangig die einzelnen Personen im Vordergrund, ihre Geschichten und ihre Schicksale. Einige Fäden aus dem ersten Teil wurden entwirrt, sehr erfreulich. Aber es wurden auch neue gesponnen und ich kann es kaum erwarten, den dritten Teil auch endlich lesen zu können. Gefehlt haben mir Szenen aus den Konzentrationslagern - andererseits wussten die Darsteller meist nicht, was genau dort ablief. Ich hoffe, dass im dritten Teil noch etwas darüber stehen wird. Alles in Allem: Durch diese Trilogie versteht man erst richtig gut die Geschichte des 20. Jahrhunderts, und das nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt. Ich denke nicht mal, dass man Geschichte besonders mögen muss, um dieses Buch lesen zu können. Ken Follett kann einfach jeden in seinen Bann ziehen!

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  • es mach lesesüchtig

    Winter der Welt

    letter69

    06. April 2017 um 18:45

    Auch die Fortsetzung ist federleicht geschrieben und macht süchtig. Die nächste Generation wächst heran, die "Alten" machen langsam Platz. Dennoch zeigt es sich, wie sich die Gesellschaftsklassen von einst teilweise auflösen. Ken Follet hat es auch diesmal wieder sehr gut verstanden, vor den geschichtlichen Geschehnissen diese Geschichten zu erzählen. Man kann wieder eintauchen und mitfühlen, bangen und sich auch freuen...

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  • 7 Tage pures Bücherfiber. 4 Tage Lesestoff, 3 Tage Nachempfinden!

    Winter der Welt

    Rain698

    23. March 2017 um 19:43

    Da das Buch an den ersten Teil "Sturz der Titanen" anschließt hatte ich keine Probleme in das Buch rein zukommen und war sofort im Leserausch. Die einzelnen Charaktere der Kinder der Protagonisten des ersten Teils sind genauso gut beschrieben wie von Ken Follett gewohnt. Ich habe die ganze Zeit mit den Charakteren gelitten und ihre Gefühle und Empfindungen sehr gut nachempfinden können. An manchen Stellen waren die Grausamkeiten fast schon zu genau beschrieben, aber genauso sollte es auch sein. Ehrlich und ohne Umschreibungen. Auf jeden Fall ein Buch, das ich jedem Fan von historischen Geschichten weiter empfehlen würde. Ich bin gespannt auf Teil 3!

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  • Geschichtsstunde vom feinsten

    Winter der Welt

    Miii

    18. January 2017 um 20:38

    Mir ist beim Lesen dieses Romans bewusst geworden, wie sehr der Zeitraum des dritten Reiches und des zweiten Weltkriegs auf Deutschland reduziert wird. Dabei ist Deutschland ja nicht das einzige Land, was zu der Zeit große Veränderungen durchgemacht bzw. damit gekämpft hat. Klar, der Fokus wird dennoch auf den Nationalsozialismus gelegt, der damals geherrscht hat, aber dieser Roman hat mir doch so einige andere gesellschaftliche wie auch politische Probleme in den anderen Ländern gezeigt, von denen ich kaum bis gar nicht wusste. Wie auch in 'Sturz der Titanen' wird der Inhalt anhand von verschiedenen Familien repräsentiert, welche sich in Deutschland, England, USA und auch Russland befinden. Die meisten von ihnen stehen in irgendeiner Form in Beziehung miteinander aber es wird keineswegs gestellt oder an den Haaren herbeigezogen. Stattdessen wird es durchaus realistisch dargestellt, sodass die verschiedenen Verbindungen und Beziehungen durchaus realistisch erscheinen. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Buch so einiges an Hintergrundrecherche gefordert hat. Es wird alles sehr detailliert formuliert. Grade bei Leuten, die kein allzu tiefes Wissen bezüglich dieser Zeit haben, wäre hier und da eine Fußnote vielleicht nicht schlecht gewesen. Was mir gefallen hat, war, dass es nicht einseitig geschrieben wurde. Man wird mit der Skrupellosigkeit der Nazis konfrontiert, ebenso aber auch mit politischen Problemen in anderen Ländern. Auf die Kriegssituationen an sich wird, im Gegensatz zum ersten Teil aber meiner Meinung nach nicht sehr intensiv drauf eingegangen. Ehe man sich versah, waren hier und da plötzlich so einige Monate um, ohne dass man wusste was die Figur jetzt in der Zeit durchgemacht hat.Was aber wirklich sehr gut war, war die Tatsache, wie aufwühlend dieser Roman war. Dem Leser wird einfach schon sehr bald klar, dass es diese einzelnen Schicksale tatsächlich gegeben hat. Und dadurch, dass die Hauptprotagonisten und deren Familien weder allzu sehr verschont geblieben noch zu sehr betroffen worden sind, hat alles noch um einiges realistischer gemacht. Ein toller Historienroman, der einem nochmal ganz neue Perspektiven und Wissen übermittelt.

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  • Die Welt in ihrer dunkelsten Stunde

    Winter der Welt

    Buecherseele79

    05. January 2017 um 19:24

    Die von Ulrich erleben in Deutschland den Aufstieg der Nazis und Hitler.Wie alle Gesetze und Menschenrechte ausser Gefecht gesetzt werden, sie ihre sozialpolitische Arbeit aufgeben müssen.Carla, die Tochter von Walter und Maud von Ulrich geht, wie ihre Eltern, gegen die Nazis an mit manch veherrenden Folgen...und ihr Sohn Erik ist begeistert von den Nazis und will in den Krieg ziehen.In Amerika ist Gus Dewar weiterhin aktiv in der Politik.Seine Söhne Woody und Chuck begleiten ihn, Chuck geht zur Marine und Woody überlegt in die Politik zu gehen wie sein Vater.Dann erlebt die Familie den Angriff auf Pearl Harbor und wie Amerika in den Krieg zieht.In der Sowjetunion arbeitet der Sohn von Grigori und Katharina Peschkow, Wolodja, für den Geheimdienst.Seine Aufgabe- Spione in Deutschland zu erhalten die gegen die Nazis spionieren und ihre Pläne offenbaren damit die Sowjetunion den Krieg gewinnen kann.Aber Wolodja hat seine Zweifel ob Stalin der richtige Anführer für sein Land ist.In England verliebt sich der Sohn von Ethel und Bernie Leckwith in Daisy die doch keinerlei Interesse an ihm hat und den Erstgeborenen von Earl Fitzherbert heiratet.Lloyd erlebt den Faschismus in England und beschliesst nach Spanien zu gehen um dort gegen die Nazis zu kämpfen.Amerika beginnt mit dem Bau der Atombombe und die Welt zeigt sich von ihrer dunkelsten Stunde.Auch der zweite Band der Jahrundert-Triologie konnte mich vollkommen überzeugen!Ken Follett hat einfach ein Talent historische Dramen und Ereignisse perfekt zu beschreiben und auch seine Charaktere fügen sich wieder perfekt in das Geschehen der Welt ein.Gerade für Leser die sich auch für Geschichte und Politik interessieren sind diese Bücher perfekt um viel zu erfahren und zu erleben.Ich kann auch hierfür eine ganz klare Lessempfehlung aussprechen.

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  • Die Welt am Abgrund

    Winter der Welt

    leselea

    01. January 2017 um 16:48

    Winter der Welt ist der zweite Band der Jahrhundertsaga von Ken Follett. Er schildert die Jahre 1933 bis 1949 und damit wohl die schrecklichste, düsterste und menschenverachtendste Epoche der Neuzeit. Neben dem Wüten des Nationalsozialismus in Deutschland (und damit eingeschlossen die Judenverfolgung, die Euthanasie unwerten Lebens und die Folter Andersdenkender durch die Gestapo) wird vor allem vom Zweiten Weltkrieg an seinen unterschiedlichen Fronten (Russlandfeldzug, Pearl Habor, D-Day) erzählt, der schließlich in den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki seinen trauriges Ende findet. Kurz streift Follett auch die Jahre nach 1945 und macht deutlich, dass die Gefahr eines weiteren Krieges auch in der zweiten Jahrhunderthälfte noch lange nicht gebannt ist und sich im dritten Band die Enkelgeneration auf schwierige Zeiten einstellen muss. ‚Enkelgeneration‘ ist dabei ein wichtiges Stichwort für den Aufbau des Romans: Folletts Jahrhundertsaga ist nämlich auch ein großes Familienepos, dessen Mitglieder – mal durch starke, mal durch schwache Bindungen – über den ganzen Globus, von Amerika bis Russland, verstreut sind. Wurde im ersten Band, Sturz der Titanen, noch das Leben der Großelterngeneration im Ersten Weltkrieg behandelt, liegt der Fokus in Winter der Welt nun auf den Kindern der uns bereits bekannten Helden. Es macht Spaß zu sehen, wie Ethel, Maud, Grigori und die anderen sich weiterentwickelt haben, wie sich ihr Leben verändert hat und wie ihre Kinder, die wir im Band eins nur als kleine Zwerge kennengelernt haben, nun ins Leben stoßen, ihren Eltern folgen oder ganz neue Wege einschlagen. In diesem fortschreitenden Erzählen liegt zudem ein ganz besonderer Reiz, eine nicht zu leugnende Spannung, wissen wir Leser doch oft mehr über die Bürden der Vergangenheit, die Llyod Williams, Clara von Ulrich und Wolodja Peschkow zu tragen haben, als sie selber… Natürlich besticht Ken Follett auch wieder mit der ihm eigenen Erzählweise: Gefällig, solide, in einer angenehmen Sprache, die bisweilen in ihrer Beschreibung nur haarscharf an klischeehaften Wendungen vorbeikratzt, führt er durch sein über 1000 Seiten umfassendes Werk und schafft es dabei immer wieder durch unvorhergesehene Wendungen, den Leser zu „nur noch einem Kapitel“ zu motivieren. Dennoch konnte mich Winter der Welt nicht so begeistern wie sein Vorgänger, häufig fand ich das Geschilderte doch langatmig, ja gar langweilig. Das liegt zu einem daran, dass meiner Meinung nach bei solchen monumental und seitenstarken Werken immer Szenen enthalten sind, die gut hätten gekürzt werden können, weil sie sich im Detail verlieren. Dazu neigt Follett vor allem bei den Kriegsschilderungen: Ganze Absätze erzählen nur von verschiedenen Flugzeugs- und Gewährtypen, vom Aufbau und Struktur unterschiedlichsten Einheiten, von den mannigfaltigen Verletzungen, die die Soldaten im Kampf erleiden. Erst zum Ende des Buches bedient Follett sich einer strafferen Erzählweise, zieht dabei aber das Tempo leider zu sehr an, sodass in der hohen Informationsdichte der Zugang zu den Figuren verlorengeht. Apropos Figuren: Diese stellten in Winter der Welt für mich generell ein großes Problem dar. Sehr schablonenhaft, sehr schwarz-weiß gezeichnet kamen sie mir vor allem in der ersten Hälfte daher. Zudem fehlte mir im Vergleich zu Band eins eine starke, emanzipierte Frauenfigur (erst um Seite 500 konnte ich die in Clara von Ulrich finden); stattdessen erzählt Follett hauptsächlich aus der Perspektive pubertierender, halbstarker, bisweilen lüsterner Jünglinge, die er gleichzeitig als Retter der untergehenden Welt verstanden wissen will. Schließlich lag mir der Fokus zu häufig auf dem Bilden und Arrangieren von Liebespartnern: Bei einem historischen Roman interessieren mich eben vor allem die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der geschilderten Zeit und nicht das Bäumchen-wechsel-dich-Spiel der Protagonisten. Nichtsdestotrotz habe ich Winter der Welt größtenteils sehr gerne gelesen, habe ich mich gefreut, alte Figuren wiederzutreffen und neue in mein Herz zu schließen. Zudem schafft Follett es immer wieder, dass man klüger und mit neuen Informationen aus seinen Romanen herausgeht. Auch in Winter der Welt habe ich wieder von Ereignissen erfahren, die mir bis dato neu waren (obwohl wir doch gerade die Zeit von 1933-1945 so gut kennen) bzw. habe ich in meinen Erinnerungen bereits Vergessenes wiedergefunden und in neuen Zusammenhängen betrachten können. Daher gibt es trotz einiger Schwächen für die Fortsetzung gute 4 Sterne!

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    • 2
  • Wieder ein tolles Buch von Ken Follett

    Winter der Welt

    Bilie

    27. October 2016 um 19:35

    Ich konnte den zweiten Teil der Trilogie kaum abwarten und wurde natürlich nicht enttäuscht. 

    Die Familiengeschichte geht mit vielen historischen Details äußerst spannend weiter und man möchte das Buch am liebsten auf einmal lesen. 

  • Winter der Welt - eine würdige Fortsetzung

    Winter der Welt

    BettinaForstinger

    06. October 2016 um 12:17

    Nach dem ich den ersten Teil der Saga (Sturz der Titanen) fertig hatte, musste ich mir schnellst Möglich den 2. Teil besorgen. Ich muss gestehen es verging fast ein Jahr aber als ich begann zu lesen, bin ich sofort wieder im Geschehen gewesen und konnte sämtliche Namen und Figuren zuordnen. Auch hier wieder, wie auch im Ersten Teil eine sehr starke Verbindungen zu den Figuren und deren Situation. Man konnte wieder wunderbar mit fiebern, bangen und hoffen. Auch dieser Teil hat mir sehr gut gefallen. Ich würde ihn definitiv in ein paar Jahren nochmals lesen!

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  • Rezension zu Winter der Welt

    Winter der Welt

    KruemelGizmo

    23. June 2016 um 19:19

    Es ist die Zeit des Umbruchs, eine Zeit der Finsternis, aber auch der Hoffnung, die selbst das tiefste Dunkel erfüllt.... Winter der Welt von Ken Follett ist der zweite Teil der Jahrhundertsaga-Trilogie und beginnt 1933 mit der Machtübernahme der Nazis und endet 1949 als der Schrecken des zweiten Weltkrieges vorbei ist und der kalte Krieg bald vor der Tür steht. In "Winter der Welt" begleitet man als Leser altbekannte, aber auch neue Gesichter in Deutschland, Großbritannien, Russland und den USA durch die Geschichte und damit durch eine düstere Zeit der europäischen und vor allem der deutschen Geschichte. Im Vordergrund stehen diesmal die Kinder der Protagonisten aus "Sturz der Titanen". In Deutschland müssen die von Ulrichs, bekennende Sozialdemokraten, die Machtübernahme der Nazis mit anschauen und damit wie ihr geliebtes Land sich in ein Terrorregime verwandelt. Während die Tochter Carla entsetzt ist über die Greueltaten der Nazis und sich dem Widerstand anschließt, sympathisiert ihr Bruder zum Entsetzen der Eltern mit den Nazis. Lloyd Williams, ein junger Engländer erlebt in Berlin 1933 die Machtübernahme der Nazis und ist danach fest entschlossen gegen den Faschismus in seinem eigenen Land und auch auf dem europäischen Festland zu kämpfen. Daisy, eine reiche junge Amerikanerin träumt vom sozialen Aufstieg und findet diesen in Großbritannien. Bald muß sie aber feststellen das der soziale Aufstieg auch Schattenseiten haben kann. In den USA machen Woody Derwar und Greg Peshkov ihre ersten Schritte auf den politischen Parkett und erleben wie die USA durch die Japaner in den zweiten Weltkrieg hineingezogen werdend mit der Macht der Atombombe sich alles verändern kann. Wladimir Peshkov, genannt Wolodja, arbeitet für den russischen Militärgeheimnis und versucht alles über die Kriegspläne der Nazis herauszubekommen um sein Land vor dem Untergang zu bewahren, obwohl er innerlich erhebliche Zweifel an dem obersten Machthaber Stalin hegt. Auch der zweite Teil der Jahrhundertsaga hat mir eigentlich sehr gut gefallen, auch wenn er mich nicht ganz so mitreißen konnte wie "Sturz der Titanen". Ich hätte gern mehr über das politische und gesellschaftliche Leben bzw. Überlebenne neben den persönlichen Verwicklungen gelesen. In diesem Teil stehen aber ganz klar die Protagonisten, oftmals mit mit ihrem Liebesleben und Sexualleben im Vordergrund. Themen wie der Holocaust finden dagegen fast gar keine Beachtung, was mich doch ein wenig erstaunte. Persönlich empfand ich die Zeitsprünge in der Geschichte, die gerne mal mehrere Jahre betreffen, gelegentlich schon als störend, da sie mir manchmal wie ein Abbruch wirkten im Lesefluß. Aber trotz meiner kleinen Kritikpunkte konnten mich die vielen Seiten meistens fesseln und ich verfolgte gerne die Geschehnisse um die verschiedenenen Protagonisten. Mein Fazit: Ein gelungener Roman, den ich gerne glesen habe, auch wenn Ich ihn etwas schwächer fand als sein Vorgänger.

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    • 8
  • Erneute Begeisterung! Die Geschichte geht super weiter!

    Winter der Welt

    LadyIceTea

    25. February 2016 um 14:23

    Ich bin ein bekennender Ken Follett Fan und musste dieses Buch natürlich ebenfalls lesen (verschlingen trifft es eher). Er hat es wieder geschafft, mich zu begeistern! Meine Befürchtung, dass der zweite Teil niemals so gut ist wie der Erste, wurde zum Glück nicht erfüllt. „Winter der Welt“ ist, meines Erachtens, ein würdiger Nachfolger. Der zweite Teil schließt, mit einigen Jahren Verzögerung, an die Geschichte des ersten Teils an. Wir treffen auf die Protagonisten des ersten Teils und deren Kinder. Natürlich lernen wir auch neue Personen und Schicksale kennen und lieben. Für mich war es, als würde ich auf alte Bekannte treffen. Ich war erfreut, dass es mit den gleichen Menschen weitergeht und wir ihren Lebensweg und ihre Kämpfe weiter verfolgen können. Zu Beginn des Buches gibt es erneut ein ausführliches Personenverzeichnis, welches äußerst nützlich ist um den Überblick nicht zu verlieren. Es geht weiter um die Großmächte England, Amerika, Russland und Deutschland. Hitler ist dabei, die Macht an sich zu reißen und wird dabei immer skrupelloser und baut sein Reich auf, wie es z.B. meine Großeltern leider Gottes erleben mussten. Gleichzeitig geht es um die Revolution in Russland, um den Faschismus und den Klassenkampf in England und um das politische und soziale Geschehen in Amerika. Wir können wieder mit unseren geliebten Protagonisten mit fiebern und ihre Leidens-und Lebenswege mit verfolgen. Ich war auch in diesem Band wieder vollends von den Charakteren in Bann geschlagen worden. Ich habe mit ihnen gehofft, gezittert, gelacht und geweint. Ich habe ihnen Kraft gewünscht und bin mit ihnen verzweifelt. Für mich schafft Ken Follett brillante Charaktere, die ich mir wirklich vorstellen kann, die ich einfach besser kennen lernen möchte. Auch hat mich die geschichtliche Genauigkeit Folletts wieder überzeugt. Erneut war Google, das Mittel meiner Wahl um damalige Geschehnisse nachzulesen und zu überprüfen, wie weit Ken Follett von dem echten Leben abgewichen ist. Und was soll ich sagen? Ken Follett hat verdammt gute Berater an seiner Seite. Ich habe mehr von ihm gelernt, als ich jemals in der Schule erfahren habe. Der gesamte Aufstieg Hitlers, ist familiär für mich emotional verknüpft aber ich glaube auch Jemand, der keine persönlichen Gefühle mit in diese Geschichte nimmt, ist dieses Buch eine Achterbahnfahrt der Gefühle und Gedanken. Einerseits die Hoffnungen und Wünsche der Protagonisten und des Volkes, sowohl auf Hitlers Seite als auch auf der Seite seiner Gegner. Und andererseits die Gräueltaten und die Abartigkeiten die damals verbrochen wurden. Teilweise habe ich mich geschämt, für das was damals den Menschen angetan wurde. Versteht mich nicht falsch, ich wusste vorher schon viel darüber, unter anderem weil mein Onkel Jude ist um meine Omas beide fliehen mussten usw. Doch Follett schaffte es bei mir, dass ich mir auch die persönlichen Erlebnisse und Geschehnisse von damals bildlich vorstellen musste, ob ich wollte oder nicht und das obwohl er z.B. die Gaskammern nur über Erzählungen anreißt und keinen der Protagonisten dort hin schickt. Ich habe mich von diesem Buch fesseln und belehren lassen. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen und habe jedem davon erzählt, sobald das Thema irgendwie in eine passende Richtung ging. Am erschreckendsten waren für mich die Parallelen zur heutigen Zeit und ich hoffe einfach in brünstig, das wir vielleicht doch aus der Geschichte lernen können. Am Ende des Buches habe ich mich gefreut, dass es im nächsten Band mit diesen Familien weiter geht und wir noch mehr ihres Lebensweges erfahren werden. Für diese Leben, diese Kämpfe, diese Abenteuer, diese Geschichten schleppt man doch gerne zwei Wochen 1040 Seiten durch die Gegend. (Dieses Buch ist durch dickeres Papier etwas schwerer als Teil 1) Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen der sich für diese Thematik interessiert. Egal ob mit oder ohne Vorwissen. Aber man sollte sich die Freude machen und Teil 1 lesen um einfach alle Familiengeschichten zu kennen und die Charaktere besser zu verstehen. (Teil 2 ist aber auch ohne Teil 1 zu verstehen)

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