Ken Grimwood

 4.4 Sterne bei 141 Bewertungen
Autor von Replay - Das zweite Spiel, Replay - Das zweite Spiel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ken Grimwood

Ken Grimwood, Jahrgang 1944, ging viele Jahre journalistischen Tätigkeiten beim Radio nach und arbeitete nebenbei als Schriftsteller. Er gehörte damals wie heute zu den bekanntesten Autoren im Science-Fiction-Bereich. Als solcher verfasste er zahlreiche Romane, unter anderem das überaus erfolgreiche Buch "Replay - Das zweite Spiel", für das er im Jahr 1988 mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet wurde. Nur wenige Jahre später, im Sommer 2003, starb Ken Grimwood im Alter von 59 Jahren.

Alle Bücher von Ken Grimwood

Ken GrimwoodReplay - Das zweite Spiel
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Replay - Das zweite Spiel
Replay - Das zweite Spiel
 (139)
Erschienen am 01.01.2005
Ken GrimwoodReplay - Das zweite Spiel
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Replay - Das zweite Spiel
Replay - Das zweite Spiel
 (2)
Erschienen am 31.01.2013
Ken GrimwoodReplay - Das zweite Spiel
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Replay - Das zweite Spiel
Replay - Das zweite Spiel
 (0)
Erschienen am 25.11.2013
Ken GrimwoodInto the Deep
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Into the Deep
Into the Deep
 (0)
Erschienen am 01.01.1996
Ken GrimwoodReplay
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Replay
Replay
 (0)
Erschienen am 10.11.2008

Neue Rezensionen zu Ken Grimwood

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Rezension zu "Replay - Das zweite Spiel" von Ken Grimwood

Faszinierende SF-Geschichte, die nachwirkt
Soerenvor 3 Jahren

Im Nachwort von "Der Anschlag" erwähnte Stephen King zwei Zeitreise-Romane, die ihn bei der Arbeit an dem Buch beeinflusst haben. Ken Grimwoods "Replay" war einer davon. Zu Recht, wie ich finde, denn die Geschichte von dem Mann, der immer wieder im Oktober 1988 stirbt und in seine Jugend in den Sechzigern zurückkehrt, hat es wirklich in sich. Es war seit langem endlich wieder einmal ein Roman, bei dem ich absolut keine Ahnung hatte, wie er ausgehen könnte (im Gegensatz zu all den Krimis, wo klar ist, dass am Ende der Bösewicht überführt wird, wer auch immer es sein mag). Es ist eine faszinierende Geschichte, die zum Nachdenken anregt und auch nach dem Lesen nachwirkt. Mehrmals ertappte ich mich dabei, wie ich über verschiedene Aspekte des Buchs nachgrübelte.
Irritierend war es, dass die Handlung manchmal übereilt daherkommt (wenn ein Kapitel abrupt endet und das nächste etliche Zeit später spielt oder anderes im Telegrammstil abgehandelt wird), zwischendurch gelegentlich aber auch einige Längen enthält (zum Beispiel, als Jeff mit Pamelas Kindern einen Segelflug unternimmt und dies fast minutiös geschildert wird). Doch da bei einem Umfang von 400 Seiten ein gutes Mittelmaß zu finden, wäre äußerst schwierig. Außerdem nimmt jeder Leser diese Punkte und ihre Wichtigkeit anders war. Mir persönlich hätte es gefallen, wenn der Autor seine Was-wäre-wenn-Szenarien noch weiter ausgelotet hätte (zum Beispiel das mit der Kennedy-Ermordung), aber vermutlich hätte auch das den Rahmen von "Replay" gesprengt und zu sehr von der Haupthandlung weggeführt. Trotzdem war es alles in allem ein sehr guter Roman, den zu lesen mir sehr viel Freude bereitet hat.

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Rezension zu "Replay - Das zweite Spiel" von Ken Grimwood

Eine totale Enttäuschung
MagicMomentvor 4 Jahren

„In Replay – Das zweite Spiel“ geht es um Jeff, der im Jahr 1988 mit 43 Jahren überraschend an einem Herzinfarkt stirbt. Doch Jeff ist nicht wirklich tot, er kommt im Jahr 1963 wieder zu sich, ist wieder 18 Jahre alt und hat die Chance, sein Leben noch einmal zu leben. Zunächst ergreift Jeff die Chance, durch Sportwetten zu viel Geld zu kommen und lebt ein leichtes Leben. Nachdem er erneut am gleichen Tag durch einen Herzinfarkt stirbt, wiederholt sich das Ganze.
So bekommt Jeff mehrfach die Chance, sein Leben immer wieder zu leben. Eines Tages stellt er fest, dass es außer ihm noch andere „Wiederholer“ gibt und so lernt er Pamela kennen, die sein Schicksal teilt.

Dies ist eins der Bücher, bei denen ich es kaum erwarten konnte, mit dem Lesen anzufangen. Ich war mir sicher, dass ich dieses Buch lieben würde….und wurde bitter enttäuscht.

Das Thema Zeitreisen bzw. die Chance zu haben, sein Leben nochmal neu zu leben, finde ich unheimlich spannend. Was würde ich dann wohl alles machen? Vielleicht einem längst verstorbenen Menschen nochmal sagen, was mir an ihm wirklich liegt. Vielleicht versuchen, schlimme Verbrechen zu verhindern oder an einen Ort fahren, den ich immer schon mal sehen wollte, es aber letztlich nie gemacht habe. Vielleicht einfach die Dinge anders machen, die in meinem Leben nicht so gut gelaufen sind.

Und was tut Jeff? Nichts davon! Das heißt, er versucht die Ermordung Kennedys zu verhindern, das war es aber auch schon. Jeff geht es im ersten Teil des Buches überwiegend darum Sex zu haben. Dies wird so lang und ausführlich immer wieder geschildert, dass ich mich echt gefragt habe, welche Zielgruppe dieser Roman eigentlich ansprechen möchte. An seinem eigentlichen, alten Leben hat er überhaupt kein Interesse. Er will nicht die gleiche Frau nochmal heiraten und seine Eltern und Freunde werden auch kaum erwähnt. Es geht ihm eigentlich immer nur um Geld machen und Frauengeschichten. Glücklich wird er damit jedoch auch nicht.

Im zweiten Teil des Buches erlebt Jeff dann die Wiederholungsjahre nochmal zusammen mit Pamela. Ab hier wird das Buch für mich einfach nur noch langweilig. Die ganze Geschichte zieht sich endlos und unnötig in die Länge. Jeder Ausflug, jedes Erlebnis, alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben. Eine romantische Liebesbeziehung kann ich bei den beiden auch nicht wirklich sehen. Das gleiche Schicksal schweißt sie irgendwie zusammen, aber von Liebe oder sonstigen Gemeinsamkeiten sehe ich nichts. Und Jeff scheint ja eh jede zu nehmen, die er kriegen kann.

Ich bin von diesem Buch einfach nur enttäuscht und auch froh, dass ich es endlich zu Ende gelesen habe. Es gibt zwar ein paar Stellen, die ich noch ganz interessant fand (z.B. wie Jeff versuchte, die Ermordung Kennedys zu verhindern, das fand ich ganz einfallsreich), aber richtige Spannung oder gute Unterhaltung kam bei mir überhaupt nicht auf.

Mir fehlen auch einfach Passagen, in denen beschrieben wird, wie Jeff sich plötzlich wieder im Jahr 1963 zurecht findet. Denn es gibt ja immer viele praktische Dinge, die heutzutage selbstverständlich sind, die es damals aber noch nicht gegeben hat. Wie ist das, wieder in der Vergangenheit leben zu müssen? Man hätte ja auch die Möglichkeit gehabt, bei Ereignissen dabei zu sein, weil man genau weiß, dass sie an diesem oder jenen Tag stattfinden werden. Man könnte Menschen schon in jüngeren Jahren sehen, die man erst viel später kennenlernt. Man könnte Prominente treffen, die damals noch nicht prominent waren. Ich könnte diese Liste noch endlos fortführen. Aber Jeff macht einfach nichts davon, sondern führt lieber weiterhin gelangweilt und unzufrieden sein Leben.
Jeff war mir einfach total unsympathisch und hat seine vielen Chancen meiner Meinung nach überhaupt nicht genutzt. Aus der Thematik hätte man viel mehr machen können. Für mich reicht es leider nicht mal für 2 Sterne.

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M

Rezension zu "Replay - Das zweite Spiel" von Ken Grimwood

Rezension zu "Replay-Das zweite Spiel" von Ken Grimwood
Mario_Veraguthvor 4 Jahren

Vorab sei der unverbindliche Ratschlag angebracht, die Lektüre des Vorworts zum Nachwort umzumünzen, da es eines der Beispiele von an Grenzdebilität grenzendem Einfallsreichtum des Verlags oder erlauchten Vorwortverfassers ist, die denken, es wäre kreativ, vorwarnungslos aus allen Rohren essentielle Handlungsstränge zu verraten, bevor der Leser mit der Lektüre beginnt.

Die schöne Grundidee des widerholten Durchlebens eines sich stetig verkürzenden Lebensabschnittes und die Reaktion eines gewöhnlichen Menschen darauf, der von der Hoffnung getrieben, es endlich in jeder Hinsicht richtig zu machen, verschiedenste Herangehensweisen entwickelt und trotzdem an der Vorstellung zu scheitern und der im wahrsten Sinne des Wortes davonlaufenden Zeit, beinahe verzweifelt.

Der Konjunktiv hat Konjunktur in diesem feinen Werk Literatur, denn wer hätte nicht gerne etwas besser gemacht oder würde das nächste Mal anders entscheiden und ertränkt sich selbst förmlich in in diesem Zusammenhang hässlichen Wörtern voller doppelpunktgeschmückter Buchstaben. Was würde man selbst tun? Der Protagonist entschließt sich für die komplette Palette, von der Verwirklichung von Reichtum und Macht über ein harmonisches Familienleben über Promiskuität gepaart mit ausgiebigem Konsum bewusstseinserweiternder Stoffe bis hin zu kreativer Selbstverwirklichung und Eremitentum reichen seine Lebensversuchsmodelle.  Eine Leidensgenossin, deren Widerauferstehung sich anfänglich kurz nach seinem Rückwärtslauf durch die Zeit abspielt, begleitet ihn dabei, während die Lebensspannen immer kürzer und die Abstände zwischen den Eintrittszeitpunkten der beiden immer länger werden.

Eine Fülle an Interpretationsmöglichkeiten, Fragen nach dem Sinn und der richtigen Führung des Lebens und philosophische Gedankenkonstrukte begleiten einen mitreißenden Lesefluss, der teils autobiografische Elemente bezüglich Profession und wohl auch Mentalität in den Roman miteinfließen lässt und mit einer der wohl zeitraubesten, sinnlosesten und doch allgegenwärtigsten Neigungen des Menschen spielt. Seiner Tendenz mit dem Schicksal zu hadern, mit dem gegebenen Umständen unzufrieden zu sein und den eigenen geistigen und emotionalen Horizont hinter nostalgischen, sentimentalen oder verklärendenden Wolken nur mehr schwer erkennen zu können, wobei es in Folge der Gegenwartscheuklappen und einer zu starken Fokussierung auf Vergangenheit und Zukunft zu dem unerfreulichen Resultat einer im Rückblick unzufriedenstellenden Lebensgestaltung kommen kann. Tröstlich ist die gebliebene Fehlbarkeit des ansonsten durch seine Fähigkeit der Präkognition übermenschlichen Hauptcharakters, der das Glück zwar stetig auf neue Weise zu finden trachtet, dessen latentes Scheitern aber der Vermutung Nährstoff liefert, Lebensglück hänge von der Mentalität und Zufriedenheit und nicht von der Zeitreisefunktion ab.

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Gespräche aus der Community

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L
Überlege gerade ob ich "Replay - Das zweite Spiel" von Ken Grimwood lesen soll. Hat jemand das Buch schon gelesen? Habe es von einem guten Freund empfohlen bekommen, bin aber nicht so sehr der Science Fiction Fan. Das Thema klingt ja schonmal nicht so schlecht ...
L
Letzter Beitrag von  LovelyBooks-Uservor 9 Jahren
Alles klar, na dann werd ichs versuchen denk ich ;-)
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Ken Grimwood wurde am 27. Februar 1944 in Dothan (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Community-Statistik

in 246 Bibliotheken

auf 27 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

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