Ken Hagan

 2.5 Sterne bei 2 Bewertungen

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Der Verrat des Wikingers

Der Verrat des Wikingers

 (2)
Erschienen am 01.12.2016

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Rezension zu "Der Verrat des Wikingers" von Ken Hagan

Kregins Geschichte
MissStrawberryvor 2 Jahren

Historische Romane sind nicht meine Lieblingslektüre, dennoch genieße ich sie hin und wieder. Deshalb habe ich nach „Der Verrat des Wikingers“ gegriffen. Hier geht es um Kregin, dessen Familie Norwegen verlassen möchte. Sie leiden unter dem König. Island soll ein Neuanfang werden. Kregin erhält eine Warnung, dass eine Intrige geplant ist und kein Familienmitglied Island lebend erreichen soll, doch er glaubt den Worten nicht. Eine folgenschwere Entscheidung …

Der Schreibstil ist arg gewöhnungsbedürftig. Ziemlich ausführlich, besonders bei Dingen, die mich gerade gar nicht so genau interessieren, wodurch sich die Story echt zieht. Dann aber auch durchweg recht emotionslos, nüchtern und sachlich, auch wenn das bei vielen Stellen absolut unpassend ist. Ich habe dann versteckten Humor gesucht, aber den auch nicht wirklich finden können. So war es nicht leicht, ins Buch reinzukommen und bis zum Ende durchzuhalten. Dass die Story im Präsens gehalten ist, stört mich weniger, die Ichform mag ich sogar sehr gern. Dennoch war das insgesamt nicht „mein“ Buch.

Das liegt zum großen Teil auch mit daran, dass ich zu keinem Protagonisten einen Bezug aufbauen konnte. Dafür sind sie zu flach und einseitig, bekommen einfach keine Tiefe. Dies wiederum ist der sachlichen Schilderung der Story aus Sicht von Kregin geschuldet. Spannung kommt immer wieder nur sehr kurz auf, flacht dann aber schnell wieder komplett ab. Das führt bei mir schnell dazu, dass ich das Interesse verliere.

Schön ist, dass es ein papego-Buch ist und man es unterwegs auf dem Smartphone weiterlesen kann, wenn man mag.

Alles in allem für mich ein drei-Sterne-Buch.

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Engel1974s avatar

Rezension zu "Der Verrat des Wikingers" von Ken Hagan

was auf den ersten Blick vielversprechend klingt wird leider zäh und langatmig
Engel1974vor 2 Jahren

Mit seinen historischen Roman „Der Verrat des Wikingers“ entführt der Autor Ken Hagan seine Leser in die Wikingerzeit, genau gesagt in die Zeit 950 n. Chr.

Buchinfo:

Titel: „Der Verrat des Wikingers“

Autor: Ken Hagan

Genre: historischer Roman

Verlag: Piper

Um was geht es?

Erzählt wird die Geschichte von drei Familien, die vor der Willkür ihres Herrschers nach Island fliehen. Dabei steht der junge Kregin im Mittelpunkt des Geschehens und erzählt die Geschichte seiner Familie. In Island vermuten sie zahlreiche Siedlungsgebiete, vor allem aber die Freiheit.

Noch vor der Abreise erhält Kregin eine Warnung, denn ist eine gefährliche Intrige geplant, bei der kein Familienmitglied Island lebend betreten soll. Kregin glaubt nicht daran und fällt eine Entscheidung, die er wohl sein Leben lang bereuen wird.

Meinung:

Als erstes fällt bei diesem Buch das sehr schön gestaltet Cover auf, hier hat der Illustrator ganze Arbeit geleistet. Auch der Klapptext und der Titel klingen vielversprechend und lassen eine interessante und spannende Geschichte erahnen. Doch was auf den ersten Blick sehr vielversprechend klang wurde sehr schnell zur Enttäuschung. Der Roman ist sehr wohl gut recherchiert, allerdings mangelt es am Tempo, an der Spannung und an der Tief der Charaktere.

Die Handlung erzählt nicht von den großen Schlachten der Wickinger, sondern vom Leben der einfachen Menschen, leider sieht sie sich sehr lang, ohne das es spannend wird. Der Schreibstil tut hier sein übriges bei, er liest sich nicht gerade flüssig, Man muss leider förmlich mit sich ringen diesen Roman zu Ende zu bringen.

Die Protagonisten agieren in diesem Roman, aber das ist auch schon alles, sie wirken flach, nicht gerade authentisch und es fällt schwer einen Bezug zu ihnen aufzubauen.

In Kürze:

Schreibstil:  langatmig, schwerfällig

Protagonisten: ihnen fehlt leider die Tiefe, mehr Persönlichkeit hätte ihnen gut getan

Handlung: zäh und langatmig, hatte mehr erwartet

Fazit: Vielleicht waren meine Erwartungen an diesen Roman einfach zu hoch geschraubt, er ist auf alle Fälle gut recherchiert, das muss man dem Autoren zugutehalten, aber ihm fehlt das mitreißende, das spannende und das mit fiebern mit den Protagonisten. So konnte der Roman mich leider nicht überzeugen.

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