Ken Liu Die Schwerter von Dara

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Inhaltsangabe zu „Die Schwerter von Dara“ von Ken Liu

Als erster Autor ist Ken Liu für eine Short Story sowohl mit dem ›Nebula‹ als auch mit dem ›Hugo‹ und dem ›World Fantasy Award‹ ausgezeichnet worden. Mit 'Die Schwerter von Dara', dem ersten Band der Seidenkrieger-Trilogie, hat Liu ein episches High-Fantasy-Werk geschaffen, in dem der Autor meisterhaft Elemente der chinesischen Mythologie mit politischen Intrigen und überzeugenden Charakteren mischt: Zwei Männer höchst unterschiedlicher Herkunft steigen gemeinsam zu Anführern einer Rebellion gegen den tyrannischen Kaiser auf. Sie sind sich näher als Brüder – und werden zu Todfeinden, als ein erbittertes Ringen um die Nachfolge des Herrschers beginnt. "Erzählt in Lius eleganter, intelligenter Prosa, ist der Roman ein prächtiges Fest epischer Fantasy." Rob Bedford, SFF World

Vielseitige Protagonisten, ein faszinierendes Land und eine epische Geschichte - Zwar ist das Buch lang, aber es tritt keine Langeweile auf!

— BlueSunset
BlueSunset

Liest sich eher wie ein historischer Roman mit Fantasy Protagonisten. War nicht so meins.

— Synapse11
Synapse11

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lisaA

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  • Vielseitige Protagonisten, ein faszinierendes Land und eine epische Geschichte

    Die Schwerter von Dara
    BlueSunset

    BlueSunset

    29. September 2016 um 20:15

    Zwei Männer höchst unterschiedlicher Herkunft steigen gemeinsam zu Anführern einer Rebellion gegen den tyrannischen Kaiser auf. Sie sind sich näher als Brüder – und werden zu Todfeinden, als ein erbittertes Ringen um die Nachfolge des Herrschers beginnt. (Quelle: Knaur) Meine Meinung Die ersten 100 Seiten beschreiben zunächst die Schicksale und Hintergründe der Protagonisten bis hin zur eigentlichen Handlung. Dabei sind die Kapitel jeweils einem Protagonisten gewidmet. Es tauchen dabei viele Namen, Orte und Wesen auf und ich musste auf den ersten Seiten recht aufmerksam lesen, um den Überblick zu behalten. Zwar ist „Die Schwerter von Dara“ ein Fantasy-Buch, doch der größte Teil kommt ohne Fantasy-Elemente aus. Es werden dafür intensiv Kriegsführung, Rebellion und Diplomatie behandelt. Das mag für einige Leser etwas ernüchternd klingen, doch es ist sehr abwechslungsreich und abenteuerlich geschrieben. Die vorhandenen Fantasy-Elemente beschränken sich auf die Götter der Welt. Sie sind tatsächlich real und greifen in die Geschehnisse oder Handlungen der Menschen ein. Es scheint, als würde das noch eine größere Rolle in den folgenden Büchern spielen. Die Welt, die lose an chinesische Legenden und an das asiatische Mittelalter angelehnt ist, ist ein bisher nicht oft anzutreffendes Setting in der Fantasyliteratur. Mir hat es viel Spaß gemacht, in diese Welt einzutauchen, und die vielen Facetten zu erkunden. Zusätzliche Inhalte Zwar sind im Text viele Beschreibungen der Inseln von Dara, ihren Städten und Umweltbedingungen enthalten, doch zwischendurch hätte ich mir eine Karte gewünscht, die ich kurz zu Rate ziehen könnte. Denn oftmals gibt es Wechsel der Schauplätze, da die Protagonisten über das gesamte Reich verteilt sind. Eine Karte hätte mir für ein schnelleres Zurechtfinden sehr geholfen. Es gibt jedoch am Anfang des Buches ein Namensverzeichnis der wichtigsten Personen und der Götter. Dies ist besonders hilfreich, da die Namen zum Teil sehr ungewöhnlich sind und ich sie mir deshalb nicht so gut merken konnte. Zudem gibt es viele handelnde Gesichter, sodass die Liste half, den Überblick zu behalten. Sprache Der Schreibstil, bzw. die Art und Weise, wie ausführlich der Autor Ken Liu die Protagonisten dem Leser vorstellt, ist zunächst ungewöhnlich. Doch so bekommt man als Leser einen umfassenden Eindruck von der Welt und ihren Bewohnern. Das Buch lebt sehr von der Vielschichtigkeit seiner Charaktere. Cover Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, da es schlicht und doch aussagekräftig ist. Der Löwenzahn hat zudem einen direkten Bezug zum Inhalt. Wie wichtig das Symbol des Löwenzahns ist, wird auch bei dem englischen Reihentitel klar: „The Dandelion Dynasty“ (Die Löwenzahn-Dynastie). Der deutsche Reihentitel zeigt diesen Bezug nicht, deshalb finde ich es sehr gut, dass er sich auf dem Cover wiederfindet. Fazit „Die Schwerter von Dara“ ist zwar erst der Auftakt einer Reihe und doch erzählt es bereits eine lange und epische Geschichte. Obwohl es erst der erste Band ist, ist die Geschichte zunächst abgeschlossen. Zwar ist am Ende klar, dass es wohl weitergehen wird, doch die Grundhandlung ist in diesem Buch beendet. Mir ist das meist sehr wichtig, da ich die Freiheit haben möchte selbst zu entscheiden, ob ich eine Reihe weiter verfolgen möchte oder nicht. Ken Liu hat dies wunderbar umsetzten können: Die Grundhandlung ist abgeschlossen aber es wurden auch bereits Pfade für eine Fortsetzung gelegt. Das Buch ist mit seinen 736 Seiten ziemlich lang und doch kam bei mir keine Langeweile auf. Besonders die Protagonisten haben das Buch Lebendigkeit und Vielseitigkeit verliehen und ich war sehr interessiert zu erfahren, wie es ihnen im Laufe der Geschichte ergehen würde. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter, jedoch mit der zusätzlichen Empfehlung, dass man mit dem High-Fantasy-Genre vertraut sein sollte und auch vor längeren Geschichten, mit vielen Protagonisten und Orten, die große Zeiträume umfassen, nicht zurückschrecken. Für Fantasyleser sollte „Die Schwerter von Dara“ aber ein ‚Muss‘ sein. Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. ▲ Seidenkrieger ▲ 1. Die Schwerter von Dara 2. The Wall of Storms (engl. Ausgabe) 3. Titel noch nicht bekannt

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  • Geniale Welt, tolle Charaktere

    Die Schwerter von Dara
    Jisbon

    Jisbon

    15. August 2016 um 03:53

    "Die Schwerter von Dara" ist eine Fantasygeschichte, bei der Dinge wie Magie oder fabelhafte Wesen nur eine untergeordnete Rolle spielen; stattdessen steht das World Building im Vordergrund. Ken Liu hat in diesem Buch eine komplexe Welt erschaffen, die stark an die chinesische Kultur und Geschichte (gerade in Bezug auf die Kaiserdynastien) angelehnt ist, aber mit vielen fantasievollen Elementen bereichert wurde. Der Autor bringt dem Leser sowohl die geographischen als auch historischen und kulturellen Besonderheiten der Inselgruppe, die zu Beginn des Buches von einem Kaiser unterworfen wurde, näher und beschreibt dabei alles so detailliert, dass man die Welt in sämtlichen kleinen Einzelheiten, von der Fauna über die Nahrung und verschiedenste Erfindungen hin zur Namensgebung, Ausbildung der Kinder, den Moralvorstellungen und den Traditionen, vor sich sehen kann. Das hat mir sehr gut gefallen und obwohl diese Informationen einen großen Raum einnehmen, hatte ich nicht das Gefühl, dass der Plot dadurch langweilig oder überladen wurde. Meiner Meinung nach gab es hier eine gute Mischung. Ebenfalls gut gefallen hat mir, mit welcher Sorgfalt der Autor die Figuren erschaffen hat. Zu Beginn waren die für mich fremdartigen Namen ungewohnt und auch verwirrend, aber ich konnte mich schnell an sie gewöhnen, sodass mir der Überblick über die vielen Charaktere leichter fiel. Es gibt mehrere sehr unterschiedliche Figuren, die auf ihre ganz eigene Art wichtig für den Fortgang der Geschichte sind, aber auch Charaktere, die nur eine vergleichsweise kleine Rolle spielen, aber dennoch ausführlich charakterisiert und vorgestellt werden. Dadurch erfährt der Leser viel über die Kultur und die Politik in der Welt und auch, wie es verschiedenen Bevölkerungsteilen in Krisen- und Friedenszeiten ergeht, aber die einzelnen 'Lebensgeschichten' waren auch für sich interessant. Die Hauptcharaktere, darunter die beiden Rebellenführer, die später um die Herrschaft kämpfen, entwickeln sich im Laufe der Handlung auch weiter und der Autor zeigt hier sehr gut, wie Macht oder auch scheinbar belanglose Dinge die Menschen beeinflussen und verändern können. Positiv ist auch, dass es keine eindimensionalen Figuren gibt, sondern dass alle so dargestellt werden, dass der Leser sie sowohl verurteilen als auch bemitleiden oder mögen kann. Obwohl es Figuren gibt, die mir mehr mochte als andere, gab es eigentlich keine, die mir vollkommen unsympathisch war und es wurde auch klar, dass es im Krieg nie nur eine Wahrheit und die eine richtige Seite gibt. Die Handlung selbst ist interessant, wenn auch im Mittelteil ein wenig langatmig. Es geht hauptsächlich um verschiedene Machtkämpfe, Intrigen und Schlachten, aber da die Geschehnisse aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt werden und die politische Ordnung permanent verändert wird, bleibt das Buch trotzdem über große Teile spannend und bis kurz vor Schluss ist nicht absehbar, wie die Geschichte ausgehen wird. Das Ende selbst hat mir gut gefallen, da es ein runder Abschluss ist, aber dennoch genug Potential da ist, um einen zweiten Band zu schreiben. Fazit Im Großen und Ganzen hat "Die Schwerter von Dara" mir gut gefallen. Es ist eine interessante Geschichte, die vor allem durch die toll ausgearbeitete Welt und die realistischen Charaktere überzeugt. Bei meiner Bewertung habe ich allerdings aufgrund der Längen im Mittelteil einen halben Stern abgezogen. 3,5/5 Sternen _________ Herzlichen Dank an den Droemer Knaur Verlag und Jellybooks.de, die das Buch im Rahmen einer Testleseraktion zur Verfügung gestellt haben.

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