Ken MacLeod

 3.2 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Das Sternenprogramm, Die Cassini-Division und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ken MacLeod

Das Sternenprogramm

Das Sternenprogramm

 (3)
Erschienen am 01.01.2001
Die Cassini-Division

Die Cassini-Division

 (2)
Erschienen am 01.01.2003
Die Mars-Stadt

Die Mars-Stadt

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Erschienen am 01.04.2002
The Execution Channel

The Execution Channel

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Erschienen am 10.06.2008
Newton's Wake

Newton's Wake

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Erschienen am 01.03.2005
Cosmonaut Keep

Cosmonaut Keep

 (0)
Erschienen am 01.01.2002
Newton's Wake: Novel

Newton's Wake: Novel

 (0)
Erschienen am 07.06.2012

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Rezension zu "Die Cassini-Division" von Ken MacLeod

Rezension zu "Die Cassini-Division" von Ken MacLeod
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Dies ist die Fortsetzung von "Das Sternenprogramm" und "Die Mars-Stadt". Man kann das Buch problemlos lesen, ohne die beiden Vorgänger zu kennen, es macht aber mehr Spaß, wenn man die auch gelesen hat.
Inzwischen haben sich die Menschen auf der Erde zusammengerauft und eine "Solare Union" gebildet. Es gibt kein Geld mehr, es gibt alles entweder kostenlos oder gar nicht. Die Grundidee ist sozialistisch, wobei der alte "Genosse" nun "Nachbar" heißt. Die Ideologie nennt sich "wahres Wissen" und hat als Credo den unbedingten Egoismus: was für mich gut ist, ist absolut gut, und ich darf es tun - so es mir denn gelingt, denn die anderen haben das gleiche Recht. Das Ganze ist in eine demokratische Grundordnung gebettet, in der alle Funktionsträger gewählt und alle Entscheidungen per Mehrheitsbeschluß gefaßt werden.
Diese Gesellschaft wird von einer Gruppe auf dem Jupitermond Callisto stationierter Kampfeinheiten, der "Cassini-Division", geschützt - zum einen vor eventuellen Angriffen vom Jupiter, auf dem künstliche Intelligenzen evolvieren, die von menschlichen autonomen Maschinen mit hochgeladenem Bewußtsein abstammen, zum anderen vor der Gesellschaft auf dem "Neuen Mars", die anarcho-kapitalistisch ist und als solche ein "natürlicher Feind" der solaren Union. Zwischen Neuem Mars und Sonnensystem existiert als Verbindung immer noch ein Wurmloch, nur weiß niemand mehr, wie man hindurch kommt - bis eines Tages zwei Personen vom Neuen Mars im Sonnensystem ankommen.
Die Solare Union ruft sofort Alarm aus, und die cassini-Division bereitet sich auf den Ernstfall vor, zumal nun auch auf dem Jupiter offenbar neue Lebewesen entstanden sind...
Auch dieses Buch ist wieder stark sozialkritisch und alleine aus diesem Grunde schon recht interessant. MacLeod hat ein Händchen für die Beschreibung von möglichen Weiterentwicklungen der menschlichen Gesellschaft, und regt so manches Mal zum Andenken an. Auch die Geschichte selbst ist spannend zu lesen. Und offensichtlich noch nicht zu Ende, denn eine weitere Fortsetzung wird bereits angedeutet. Für Liebhaber von Science Fiction mit gesellschaftspolitischem Hintergrund auf jeden Fall empfehlenswert.

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Rezension zu "Das Sternenprogramm" von Ken MacLeod

Rezension zu "Das Sternenprogramm" von Ken MacLeod
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

In dieser Geschichte erzählt Ken MacLeod die Geschehnisse in einem Teil Londons nach dem dritten Weltkrieg. Das britische Königreich ist zerfallen und die Insel ist unterteilt in hunderte kleiner und kleinster Staaten, die sich die verschiedensten politischen und religiösen Gruppierungen dafür haben schenken lassen, daß sie formal einer britischen Republik die Stange halten. Natürlich sind sich die meisten dieser Territorien spinnefeind, so daß es fast immer überall Kämpfe und kleinere Kriege gibt. Zur normalen Ausstattung des Bürgers in den meisten dieser Gebiete gehören diverse Waffen, um sich seiner Haut zu erwehren.
Es gibt aber ein Gerücht, demnach ein raffinierter Programmierer dieses Chaos vorhergesehen und ein Gegenmittel erschaffen hat: ein Computerprogramm, das sämtliche Netze der Welt infilltriert hat und nur auf das Signal wartet, sich zu aktivieren und eine Ereigniskette in Gang zu setzen, deren letztendliches ergebnis die Rettung der Menschheit bewirken soll.
Allerdings gibt es genügend Leute, die zwar an ein allgegenwärtiges verstecktes Programm glauben, allerdings nicht an dessen unbedingte positive Wirkung, und die daher versuchen, es zu finden und zu neutralisieren.
Eines Tages kommt der Befehl, der das Programm startet - aber die Gegenmaßnahmen stehen auch bereit. Der neue Kampf findet auf beiden Ebenen statt: in der Realität und in der virtuellen Welt...
Die Idee ist gut, und MacLeod vermag auch gut zu schreiben. Allerdings war mir dieses Buch ein wenig zu durcheinander. Die Fortsetzung (nicht im Detail, sondern vor dem gleichen Hintergrund viel später spielend) "Mars-Stadt" gefiel mir besser. Aber trotzdem sollte man diesen Autor im Auge behalten, denn er hat gute Ideen - sie werden nur etwas zu sehr komprimiert, was dann zu Unübersichtlichkeit führt.

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Rezension zu "Die Mars-Stadt" von Ken MacLeod

Rezension zu "Die Mars-Stadt" von Ken MacLeod
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Zu Beginn hat mich der Stil dieses Buches etwas verwirrt, aber nach einer Weile hatte ich mich hineingelesen, und danach gefiel es mir deutlich besser.
Eines der vorherrschenden Themen der Geschichte ist die Auseinandersetzung mit künstlichen Intelligenzen, und inwiefern diese als echte Individuen angesehen werden müssen oder können.
Daneben geht es um die Entwicklung auf der Erde in technischer und politischer Hinsicht, das Buch hat hier eine Erzählperspektive von Jahrhunderten, sowie um die Geschehnisse auf dem "Neuen Mars", einer Kolonie der Menschen (und Maschinen, siehe vorherigen Absatz) auf einem fernen Planeten, der über ein selbstgebautes Wurmloch erreicht wurde.
Die Geschichte wird alternierend erzählt: Kapitel, die in der gegenwart auf dem neuen Mars spielen, wechseln ab mit einer Retrospektive, die Mitte des 20. Jahrhunderts einsetzt und allmählich schildert, wie die aktuelle Situation entstanden ist. Das Ganze auf eine durchaus ansprechende Art und Weise (jedenfalls nach den ersten Seiten, die man zur Eingewöhnung braucht). Die Story ist lesenswert und hat auch einige Ansätze zum weiteren Nachdenken - die moralischen Zeigefinger werden abere nicht gehoben, jedenfalls nicht aufdringlich, und die Geschichte ist auch als solche gut zu lesen.
Erst nach der Lektüre stellte ich fest, daß dies eigentlich eine Art Fortsetzung des Buches "Sternenprogramm" ist, das einen Teil der Vergangenheit dieser Geschichte näher erläutert. Wer beide hat, sollte vielleicht "Sternenprogramm" zuerst lesen - nötig ist es nicht, die "Mars-Stadt" ist auch als Sololektüre geeignet.

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