Ken MacLeod , Norbert Stöbe Die Cassini-Division

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Inhaltsangabe zu „Die Cassini-Division“ von Ken MacLeod

Die Astronomen trauen ihren Augen nicht, als sie im Jupitersystem Aktivitäten einer außerirdischen Spezies beobachten, die über ungeahnte technische Möglichkeiten verfügt: Erst wird in der Nähe des Riesenplaneten ein Wurmloch geortet, und dann bricht plötzlich der Mond Ganymed in unzählige Trümmer auseinander. Eine Elitetruppe der Solaren Union, die Cassini-Division, soll den rätselhaften Geschehnissen auf den Grund gehen. Kommandantin ellen May Ngwethu hofft mit Hilfe des genialen Physikers I. K. Malley die Bedrohung für die Solare Union abwenden zu können. Doch durch das Wurmloch droht noch eine weitere Gefahr ...

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  • Rezension zu "Die Cassini-Division" von Ken MacLeod

    Die Cassini-Division
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. April 2011 um 16:32

    Dies ist die Fortsetzung von "Das Sternenprogramm" und "Die Mars-Stadt". Man kann das Buch problemlos lesen, ohne die beiden Vorgänger zu kennen, es macht aber mehr Spaß, wenn man die auch gelesen hat. Inzwischen haben sich die Menschen auf der Erde zusammengerauft und eine "Solare Union" gebildet. Es gibt kein Geld mehr, es gibt alles entweder kostenlos oder gar nicht. Die Grundidee ist sozialistisch, wobei der alte "Genosse" nun "Nachbar" heißt. Die Ideologie nennt sich "wahres Wissen" und hat als Credo den unbedingten Egoismus: was für mich gut ist, ist absolut gut, und ich darf es tun - so es mir denn gelingt, denn die anderen haben das gleiche Recht. Das Ganze ist in eine demokratische Grundordnung gebettet, in der alle Funktionsträger gewählt und alle Entscheidungen per Mehrheitsbeschluß gefaßt werden. Diese Gesellschaft wird von einer Gruppe auf dem Jupitermond Callisto stationierter Kampfeinheiten, der "Cassini-Division", geschützt - zum einen vor eventuellen Angriffen vom Jupiter, auf dem künstliche Intelligenzen evolvieren, die von menschlichen autonomen Maschinen mit hochgeladenem Bewußtsein abstammen, zum anderen vor der Gesellschaft auf dem "Neuen Mars", die anarcho-kapitalistisch ist und als solche ein "natürlicher Feind" der solaren Union. Zwischen Neuem Mars und Sonnensystem existiert als Verbindung immer noch ein Wurmloch, nur weiß niemand mehr, wie man hindurch kommt - bis eines Tages zwei Personen vom Neuen Mars im Sonnensystem ankommen. Die Solare Union ruft sofort Alarm aus, und die cassini-Division bereitet sich auf den Ernstfall vor, zumal nun auch auf dem Jupiter offenbar neue Lebewesen entstanden sind... Auch dieses Buch ist wieder stark sozialkritisch und alleine aus diesem Grunde schon recht interessant. MacLeod hat ein Händchen für die Beschreibung von möglichen Weiterentwicklungen der menschlichen Gesellschaft, und regt so manches Mal zum Andenken an. Auch die Geschichte selbst ist spannend zu lesen. Und offensichtlich noch nicht zu Ende, denn eine weitere Fortsetzung wird bereits angedeutet. Für Liebhaber von Science Fiction mit gesellschaftspolitischem Hintergrund auf jeden Fall empfehlenswert.

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