Ken MacLeod Die Mars-Stadt

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Inhaltsangabe zu „Die Mars-Stadt“ von Ken MacLeod

Wiedergänger bevölkern die erde, in Form von Klonen, Androiden und Künstlichen Intelligenzen aller Art, die von sich behaupten, Menschen zu sein, oder sich danach sehnen, menschliche Wesen zu werden. Dave Reed, der Begründer und Erbauer der Mars-Stadt, hat eine Welt für sich und seinesgleichen geschaffen - für lebendige Menschen. Und er trifft Vorkehrungen, dass die lebenden Toten sie ihm nicht streitig machen. Doch die Maschinen, in denen das Bewusstsein der Menschen gespeichert ist, sind inzwischen die mächtigsten Wesen des Universums ...

Raffinierte Ideen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Die Mars-Stadt" von Ken MacLeod

    Die Mars-Stadt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. March 2011 um 16:42

    Zu Beginn hat mich der Stil dieses Buches etwas verwirrt, aber nach einer Weile hatte ich mich hineingelesen, und danach gefiel es mir deutlich besser. Eines der vorherrschenden Themen der Geschichte ist die Auseinandersetzung mit künstlichen Intelligenzen, und inwiefern diese als echte Individuen angesehen werden müssen oder können. Daneben geht es um die Entwicklung auf der Erde in technischer und politischer Hinsicht, das Buch hat hier eine Erzählperspektive von Jahrhunderten, sowie um die Geschehnisse auf dem "Neuen Mars", einer Kolonie der Menschen (und Maschinen, siehe vorherigen Absatz) auf einem fernen Planeten, der über ein selbstgebautes Wurmloch erreicht wurde. Die Geschichte wird alternierend erzählt: Kapitel, die in der gegenwart auf dem neuen Mars spielen, wechseln ab mit einer Retrospektive, die Mitte des 20. Jahrhunderts einsetzt und allmählich schildert, wie die aktuelle Situation entstanden ist. Das Ganze auf eine durchaus ansprechende Art und Weise (jedenfalls nach den ersten Seiten, die man zur Eingewöhnung braucht). Die Story ist lesenswert und hat auch einige Ansätze zum weiteren Nachdenken - die moralischen Zeigefinger werden abere nicht gehoben, jedenfalls nicht aufdringlich, und die Geschichte ist auch als solche gut zu lesen. Erst nach der Lektüre stellte ich fest, daß dies eigentlich eine Art Fortsetzung des Buches "Sternenprogramm" ist, das einen Teil der Vergangenheit dieser Geschichte näher erläutert. Wer beide hat, sollte vielleicht "Sternenprogramm" zuerst lesen - nötig ist es nicht, die "Mars-Stadt" ist auch als Sololektüre geeignet.

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