Ken Taylor Kosmische Kultstätten der Welt

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Inhaltsangabe zu „Kosmische Kultstätten der Welt“ von Ken Taylor

Himmelskunde und Heiligtümer. Das Firmament in den Augen unserer Vorfahren. Überall auf der Welt zeigen beeindruckende Bauten das himmelskundliche Wissen unserer frühen Vorfahren. So gelang es ihnen, das Kommen und Gehen der Gestirne begreifbar zu machen und für ihr Leben zu nutzen. Steinkreise wie Stonehenge dienten zur Berechnung von Sonnen- und Mondfinsternissen, Peilvorrichtungen wurden eingesetzt, um den Beginn der Jahreszeiten bestimmen zu können. Dieses reich bebilderte Buch beschreibt ausführlich über 50 bedeutende Kultstätten auf der ganzen Welt.

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  • Archäoastronomie zum "Anfassen"

    Kosmische Kultstätten der Welt
    sab-mz

    sab-mz

    08. February 2014 um 15:15

    Was haben Kultstätten wie Stonehenge oder Maya-Tempel mit dem Kosmos zu tuen? Das habe ich mich gefragt bevor ich dieses Buch gelesen habe und das Buch entdeckte. Mir war die Archäoastronomie nicht bekannt. Es ist das Studium der Astronomie alter Kulturen. Auf dieses Buch wurde ich durch die darin anthaltenen wundervollen Fotos aufmerksam. Das Titelbild reizte mich das Buch zu lesen. Ken Taylor hat es geschafft, dass ich mich mit einem Gebiet beschäftigt habe, das mich noch nie interessiert hat. Der Autor hat mich entführt in eine Wissenschaft, die fasziniert. Nach dem Lesen des Buches, das mich schon beim ersten Durchblättern angesprochen hat, weiss ich nun um die Zusammenhänge zwischen alten Kultstätten und der Astronomie. Alte Kulturen haben Sonne, Mond und Sterne aufmerksam verfolgt und auch in ihre Mythologie eingebaut. So wurden viele bekannte und unbekannte Kultstätten nach deren Lauf erbaut und ausgerichtet. Das Buch ist aufgeteilt in die Kapitel - Einleitung - die Sonne-unser Lebenslicht - der Mond-Spiegel unserer Seele - Sterne und Planeten-unsterbliche Körper. Etwa 50 Kultstätten sind diesen Kapiteln zugeordnet und zu jeder wird sehr gut verständlich warum sie genauso ausgerichtet wurde, wie sie nun da steht. Als Leser erfährt man jede Menge über die Kultur, die die Kultstätte erbaut hat, über die dazugehörenden kosmischen Einflüsse und vieles mehr. Veranschaulicht wird dies immer mit tollen Zeichnungen und faszinierenden Fotos. Die Mischung von Text, Fotos und Zeichnungen passt sehr gut. Meine Empfehlung für alle Leser, die sich entweder schon für Themen dieser Art interessieren oder auch bereit sind sich von einem durch und durch faszinierenden Buch und einem tollen Thema in den Bann ziehen zu lassen.

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  • Rezension zu "Kosmische Kultstätten der Welt" von Ken Taylor

    Kosmische Kultstätten der Welt
    HeikeG

    HeikeG

    04. November 2012 um 16:05

    Sehen und glauben - alte Rituale, neue Erkenntnisse . "Seit Jahrtausenden nimmt die Sonne auf den Rhythmus unseres Alltagslebens und den Wechsel der Jahreszeiten Einfluss. Auch heute noch unterscheiden wir uns kaum von unseren frühen Vorfahren, die zum Himmel emporblicken, seine Geometrie zu verstehen lernten und diese Erkenntnisse auf ihr Leben anwendeten." In den ältesten Bauwerken der Menschheit kann man immer wieder auf klare Beziehungen zum Sternenhimmel stoßen und viele wichtige Kultstätten und heilige Orte der Erde, die sich zumeist als Knotenpunkte erweisen, an denen sich kosmische Kräfte zentrieren und ein astroarchäologisches Zusammenwirken stattfindet, sind durch besondere derartige Objekte markiert. Seit 1969 widmet sich das multidisziplinäre Fach der Astroarchäologie, das neben Archäologie und Astronomie auch das Studium verschiedenster Fächer wie Geologie, Klimakunde und Technik sowie Geschichte, Kunst und Religion umfasst, der Astronomie alter Kulturen. . Die Pyramiden in Mexiko, die Kultstätten der Mayas und der Inkas, die Steinkreise im schottischen Stonehenge, Lourdes in Südwestfrankreich oder auch Arkaim in der südlichen Uralsteppe haben astronomische Ausrichtungen auf himmlische Fixpunkte und sprechen deutlich von der Beziehung zwischen Kosmos und Mensch. Manchmal ist das Zusammenspiel von Architektur und himmlischen Ereignissen so fesselnd und stringent, dass unzählige Menschen moderne Pilgerfahrten an diese Stätten unternehmen. Das reich illustrierte Buch gibt einen Überblick über derartige astronomische "Kommunikationpunkte", die die alten Architekten integrierten. Dabei legt der Autor jedoch kein verstärktes Augenmerk auf optische und visuelle Überreizung seiner Leser, sondern Ken Taylor vermittelt kompetent und informativ viel Hintergrundwissen über Aufbau, Konstruktion und "Wirkungsweise" derartiger Kultstätten. . Gegliedert in drei große Kapitel (Die Sonne - Unser Lebenslicht / Der Mond - Spiegel unserer Seele / Sterne und Planeten - Unsterbliche Körper) erzählen die mehr als 60 vorgestellten Plätze auf der ganzen Erde von ihren Beziehungen zu Sonnenwenden, Tagundnachtgleichen, Jahreskreisfesten, zu so genannten Mondstillständen und - finsternissen, bis hin zu Planetenbewegungen, Sternbildern und ihrer Orientierung an Himmelspolen und - richtungen. Gezeigt werden nicht nur weltweit berühmte und allseits bekannte archäologische Wunder wie Stonehenge, die ägyptischen und mittelamerikanischen Pyramiden oder die Monolithen der Osterinseln, sondern auch intimere und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Medicine Wheels (Medizinräder) in Nordamerika/Südkanada - ein ehemals heiliger Ort der Prärieindianer -, alte Felsmalereien in Australien, die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck in Sachsen-Anhalt oder die "Sichtrohre" von Karahunj in Armenien und die rätselhaften Zeichnungen auf Grenzsteinen im Baskenland. Am Ende jedes Kapitels geht Ken Taylor zudem auf die jeweilige Gottheiten ein, indem er eine Auswahl von Geschichten präsentiert. . Das vorliegende Buch öffnet ein kleines Fester zur Vergangenheit und gewährt uns dadurch einen Einblicke in die Hoffnungen, Sehnsüchte und Ängste unserer Vorfahren. Doch auch für die Gegenwart ist das Wissen der Astroarchäologen von Bedeutung. So ist etwa das am 12. Oktober 2007 eingeweihte Armed Forces Memorial in Alrewas, Staffordshire, in England, astronomisch ausgerichtet. Am 11. November um 11 Uhr (Veterans Day) - dem Zeitpunkt, als die Kampfhandlungen an der Westfront zu Ende des Ersten Weltkrieges 1918 eingestellt wurden - dringt das Sonnenlicht durch einen Schlitz in der Ummauerung in die Gedenkstätte, scheint durch ein Portal (symbolisch ein Tor in eine bessere Welt) und erhellt den Kranz in der Mitte in Gedenken an all jene, die seit 1. Januar 1948 im Militärdienst gestorben sind. . In dem Buch "Kosmische Kultstätten der Welt" des Archäologen Ken Taylor erfährt das Verhältnis der Menschheit zum "Himmel" und damit zu unserem Universum eine neue Wertschätzung.

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