Kenah Cusanit

 2,5 Sterne bei 22 Bewertungen
Autorin von Babel, Babel und weiteren Büchern.
Autorenbild von Kenah Cusanit (©Peter-Andreas Hassiepen)

Lebenslauf

Anspruchsvolle Einsichten: Kenah Cusanit ist 1979 in Blankenburg geboren und in Berlin-Brandenburg aufgewachsen. Nach ihrem Studium in altorientalischer Philologie, Ethnologie und Afrikanistik, das sie mit einem Master of Arts abschließt, arbeitet sie als Journalistin im In- und Ausland. Daneben schreibt sie auch literarische Texte, die in verschiedenen Literaturzeitschriften veröffentlicht werden. Für ihre Arbeit gewinnt sie mehrere Preise, Stipendien und Auszeichnungen, darunter beispielsweise der Bayerische Kunstförderpreis. Ihr erstes eigenes Buch ist die Gedichtsammlung „aus Papier“, die 2014 erscheint. Ihr Debütroman, „Babel“, erscheint 2019. Die Autorin lebt und arbeitet heute in Berlin.

Alle Bücher von Kenah Cusanit

Cover des Buches Babel (ISBN: 9783446261655)

Babel

 (20)
Erschienen am 28.01.2019
Cover des Buches Babel (ISBN: 9783423147699)

Babel

 (2)
Erschienen am 18.09.2020
Cover des Buches heute gestern morgen (ISBN: 9783941949027)

heute gestern morgen

 (0)
Erschienen am 25.08.2012

Neue Rezensionen zu Kenah Cusanit

Cover des Buches Babel (ISBN: 9783446261655)
L

Rezension zu "Babel" von Kenah Cusanit

Mit Vorwissen zu genießen
Lina_Lentgevor 3 Tagen

Positiv hervorzuheben sind die humorvollen Passagen, die die Handlung ohne direkte Einblicke in Koldeweys Gedankenwelt darstellen, sowie die eingestreuten historischen Details und Fakten. Die Verwendung von Chiffrier-Codes als Metapher für den Turmbau zu Babel und die unterschwellige Gesellschaftskritik sind ebenfalls bemerkenswert. 

Allerdings können die komplexen Sätze und thematischen Sprünge sowie die unzureichende Einführung einiger Personen das Lesevergnügen beeinträchtigen. Insgesamt erfordert das Buch ein gewisses Grundverständnis biblischer und historischer Zusammenhänge, was die Lektüre anspruchsvoll macht. Für Leser, die gerne herausgefordert werden und sich für Rätselhaftes interessieren, könnte "Babel" dennoch eine lohnende Erfahrung bieten. Ich persönlich würde dem Buch 3 von 5 Sternen geben.

Cover des Buches Babel (ISBN: 9783446261655)
Daniel_Mechlings avatar

Rezension zu "Babel" von Kenah Cusanit

Kaum das Papier wert
Daniel_Mechlingvor einem Jahr

Ich interessiere mich sehr für das Leben von Koldeway und zwangsläufig bin ich irgendwann über diesen Roman gestolpert.

Wenn man mal vom äußerst gewöhnungsbedürftigen Schreibstil absieht - dieser ist extrem konstruiert und erzwungen kompliziert - ist dieses Buch einfach nur öde. 

Es gibt einige Momente, die doch ein bisschen fesseln, so wenn Koldeway über eine mögliche filmische Adaption von Gertrude Bell nachdenkt. 

Doch ansonsten gibt es kaum Handlung. Es sind Gedankenspiele und Erinnerungen, die nicht von Belang sind. Spätestens ab der Hälfte des Buches sehnt man sich das Ende herbei und hat auch keinerlei Erwartungen mehr. 

Und - um ganz ehrlich zu sein - blieb bis auf die Wage Erinnerung an die Beschreibungen von Gertrude Bell und eine Szene mit einer Floßfahrt nichts weiter im Gedächtnis, als dass ich nicht umbedingt nochmal in die Hand nehmen möchte. 

Cover des Buches Babel (ISBN: 9783446261655)
L

Rezension zu "Babel" von Kenah Cusanit

Selten so gelesen
Leila6vor 2 Jahren

Im Buch geht es um die archäologische Ausgrabungen der alten Stadt Babel unter Leitung des Architekten Koldewey vor Beginn des ersten Weltkrieges.

Da dieses Buch von diversen Literaturkritikern stark gehypt wurde, habe ich es nun gelesen und wurde dabei sehr enttäuscht. Nicht nur die Geschichte und das Leben des Herrn Koldewey langweilten mich extrem, auch den Schreibstil der Autorin fand ich extrem quälend zu lesen. Die Sätze gehen über halbe Seiten so dass ich am Ende oft vergessen hatte, womit sie eigentlich begonnen hat. Die Abfolge der Handlung ist für mich nicht nachzuvollziehen, alles scheint durcheinander und ich konnte keinerlei Struktur erkennen. Die handelnden Personen werden nur angerissen, man erfährt nicht wirklich etwas über sie oder ihr Leben. 

Mag sein, dass dem Ganzen eine fleißigen Recherche in den Berliner Archiven zugrunde liegt. Ich kann den Hype um dieses Buch und positve Rezensionen überhaupt nicht verstehen und verbringe meine Zeit lieber mit jedem anderen Buch. Mir fällt leider niemand ein, dem ich es empfehlen könnte.

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