Kenizé Mourad

 4.3 Sterne bei 26 Bewertungen

Alle Bücher von Kenizé Mourad

Kenizé MouradIm Namen der toten Prinzessin
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Im Namen der toten Prinzessin
Im Namen der toten Prinzessin
 (13)
Erschienen am 01.05.2008
Kenizé MouradDie Stadt aus Gold und Silber
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Die Stadt aus Gold und Silber
Die Stadt aus Gold und Silber
 (8)
Erschienen am 21.05.2012
Kenizé MouradDer Garten von Badalpur
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Der Garten von Badalpur
Kenizé MouradIm Namen der toten Prinzessin. Roman eines Lebens
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Im Namen der toten Prinzessin. Roman eines Lebens
Kenizé MouradDie Stadt aus Gold und Silber: Roman
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Die Stadt aus Gold und Silber: Roman
Die Stadt aus Gold und Silber: Roman
 (1)
Erschienen am 21.05.2012
Kenizé MouradDe la part de la princesse morte. Im Namen der toten Prinzessin, französische Ausgabe
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De la part de la princesse morte. Im Namen der toten Prinzessin, französische Ausgabe
Kenizé MouradLe Jardin de Badalpour. Der Garten von Badalpur, französ. Ausgabe
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Le Jardin de Badalpour. Der Garten von Badalpur, französ. Ausgabe
Kenizé MouradDans la ville d'or et d'argent
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Dans la ville d'or et d'argent
Dans la ville d'or et d'argent
 (0)
Erschienen am 01.05.2012

Neue Rezensionen zu Kenizé Mourad

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Mika2003s avatar

Rezension zu "Die Stadt aus Gold und Silber: Roman" von Kenizé Mourad

Stadt aus Gold und Silber
Mika2003vor 3 Jahren

Das Indien-Epos aus der Feder von Kenize Mourad lasst mich minimal zwiegespalten zurück. Ein klein wenig kämpfen meine Gedanken und Gefühle zu diesem Buch miteinander.

Auf der einen Seite finde ich das Thema wahnsinnig interessant und habe mich riesig gefreut, als ich das Buch durch Zufall auf den Seiten des Random House –Verlages entdeckt habe. Habe ich doch vor einigen Jahren schon „Im Namen der toten Prinzessin“ gelesen und war restlos begeistert.

Mit ihrem Schreibstil, der prächtigen und üppigen Sprache und der eindringlich beschriebenen Szenen in ihrem Buch schafft es die Autorin auch diesmal wieder, zu faszinieren und die unterschiedlichsten Gefühle im Leser hervorzurufen.

Diese gehen von Staunen über die Pracht im Harem, die Bankette mit den opulenten Speisen und die prachtvollen Bauten bis hin zum Grauen über die Methoden, die die englischen Besatzer den „Eingeborenen“ gegenüber anwandten.

Die Arroganz ebendieser gegenüber den Indern ist unglaublich, die Herrschsucht und vorallen Dingen die Überheblichkeit der Engländer wird hier sehr hervorgehoben und dem Leser nahe gebracht.

Die Intrigen im Harem sind auch schier unglaublich, aber mit so vielen Frauen auf einem „Haufen“, die um die Gunst des Herrschers buhlen, ist das schon fast vorhersehbar.

Die junge Begum wird als eine selbstbewusste, charismatische und intelligente junge Frau dargestellt, eine Frau die den Besatzern die Stirn bietet. Es ist in meinen Augen eine äußerst gelungene Darstellung, die eine besondere Zeit und eine besondere Stadt gekonnt in Szene setzt.

Hier würde ich den Roman ohne weiteres 5 Sterne geben. Wenn, ja wenn da nicht die andere Seite der Medaille wäre.

Denn ich muss eines ganz stark bemängeln. Über weite Teile des Buches rückt die Geschichte der Begum Hazrat Mahal sehr stark in den Hintergrund. Schuld daran sind die teilweise über Seiten hinweg zu detaillierte Schilderungen des Aufstandes, der Gräueltaten der Besatzer.

Die Autorin räumt über etliche Längen hinweg den trockenen historischen Fakten zu viel Platz ein.

Hier mutet der Roman dann nicht wie ein Roman sondern wie eine trockene Geschichtsstunde über den Sepoy-Aufstand an. Der Lesefluss wird unterbrochen, die Freude am Lesen des Buches nimmt ab bzw. verschwindet sogar kurzzeitig. 

Dazu kommt das die Erzählstänge ständig zwischen der britischen Armee und der Begum hin und her wechseln, was gerade in dem Moment, als sich die Ereignisse schier überschlagen, störend wird.  Hier verändert sich der Schreibstil von detailliert und fesselnd zu sachlich-distanziert. In solchen Momenten fällt es mir schwer, dran zu bleiben und weiter lesen zu wollen.

Dazu kommen die vielen Protogonisten, es wimmelt nur so von Namen, Verflechtungen und Verwicklungen, so dass es mir doch immer wieder schwer fiel, die Personen auseinander zu halten. Schwierig wurde es dann, wenn eine Person unter verschiedenen Bezeichnungen / Namen „aktiv“ war.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass es zwar ein über Strecken hinweg sehr interessantes Buch hat, das jedoch immer wieder an Spannung verliert und daher das Lesen nicht immer zu einem Vergnügen gemacht hat.

Insofern kann ich dem Buch auch leider nur 3 von 5 möglichen Sternen geben.

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Infinity_Bookss avatar

Rezension zu "Die Stadt aus Gold und Silber" von Kenizé Mourad

Rezension zu "Die Stadt aus Gold und Silber" von Kenizé Mourad
Infinity_Booksvor 6 Jahren

.:Empfehlung:.

Es ist gar nicht einfach für dieses einmalige Buch die richtigen Worte zu finden, ich bin immer noch ganz ergriffen denn die Geschichte der jungen Muhammadi die man später nur noch als Begum Hazrat Mahal "Seele der Revolte" verehrt ist eine, die man nicht so leicht vergessen kann.

Voller Bewunderung und Respekt für sie, wie sie ihr Volk in Freiheit führen und leben lassen möchte bin ich am Ende des Buches so voller Mitgefühl das mir ehrlich gesagt die Tränen kamen.

Denn trotz der großen Taten und Leiden die sie über sich ergehen lassen musste ist es einfach unheimlich traurig das sie nicht einfach liebende Frau und Mutter sein konnte, wie es für uns heute völlig zur Normalität geworden ist.

Dieses Buch ist sicher nicht für jeden etwas, denn viele Geschichtliche Daten und Hintergründe ziehen sich durch das Buch, doch ich kann jedem nur immer wieder sagen das es sich lohnt jede einzelne Zeile, jede einzelne Seite zu lesen und mit ihr den Weg zu gehen der so beeindruckend ist.

.:Fazit:.

[Vorsicht Spoiler!] Muhammadi wird in ärmlichen Verhältnissen geboren und hat in ihrer Jugend schon so viel Leid erlebt. Dies ist grundsätzlich eigentlich der erste tiefere Einblick in die Lebensweise Indiens die ich selbst zwar niemals leben, aber respektieren kann.

Sie findet ihren Weg in den Harem des Königs von Awadh, des Wajid Ali Shahs, dieser wird vom Volk geliebt und bewundert, ist jedoch eher der Poet und friedvolle Mensch. Die Ostindiengesellschaft ist es, die den Vertrag der mit Awadh geschlossen wurde irgendwie umgehen will um sich den Staat an zu eigenen. Immer wieder gibt es fadenscheinige Gründe um den König seiner Macht zu berauben.

Muhammadi gebiert ihm einen Sohn und wird somit zu einer Königsmutter und erhält den neuen Namen Hazrat Mahal. Mit ihrem Diener Mammoo Khan der immer an ihrer Seite ist hält sie sich auf dem laufenden was im Staate passiert, denn schon damals als sie noch nicht Rajmata eine Regentin und Königin ist, interessiert sie sich für die Geschicke und politischen Entwicklungen für die sich ihr Mann so wenig zu interessieren scheint.

Es ist anfangs sehr verwirrend, denn die ganzen unbekannten Namen und Titel in Indien sind nicht so einfach aber man gewöhnt sich im laufe des Buches daran. Ebenfalls an die für mich irritierende Lebensweise, ein Harem ist etwas normales dort, was hier in Deutschland völlig undenklich wäre. Die Frauen dort sprechen niemals offen mit einem Mann, sind stets verschleiert und oft durch eine Trennwand von dem Mann mit dem sie reden abgeschirmt.

Um so erstaunter war ich, als ich las, dass eine Mutter eines minderjährigen Sohnes der König wird automatisch Regentin ist, bis zur Vollendung der Volljährigkeit. Einerseits sprechen die Männer in diesem Land den Frauen so wenig zu, doch folgen sie eben dieser durch jede Freud und jedes Leid. Erstaunlich.

Ich habe schnell gemerkt, das es wie in fast jedem Krieg nicht nur um Macht und Geld sondern auch um den Glauben geht. Die Intoleranz jedem Menschen selbst zu gestatten zu wählen und nur das EIGENE als Richtig auf zu zwingen.

Als der König vermeindlich aufbricht um nach der Annexion Awadhs bei der Königin Elisabeth in England vor zu sprechen wird er in Fort Williams festgehalten. Doch Hazrat Mahal weiß, dass er wohl niemals vorgehabt haben mag weiter zu gehen und für sein Volk zu kämpfen.

Das Volk benötigt einen König um Mut zu fassen und man setzt vorläufig den damals 12 jährigen Sohn Hazrat Mahals, Birjis Qadar, auf den Thron. Dieser wird schnell vom Volk verehrt und auch Hazrat Mahal als neue Rajmata wird vom Diesem anerkannt und geliebt.

Doch nicht Jeder ist mit ihnen einverstanden, so hat sie nicht nur den Briten die Stirn zu bieten sondern auch einigen eigenen Leuten, was ich niemals verstehen werde. Wenn das eigene Land im Krieg ist, wie kann man sich nur gegenseitig bekriegen und sich schwächen.

Bis zur Mitte des Buches ist es Viel, dass vorweg erzählt und gesagt werden muss, doch dann beginnt der Krieg, die Revolution, das Volk kämpft um die Freiheit an der Seite von König und Königsmutter. An dieser Seite steht ebenfalls der Radscha Jai Lal Singh und bespricht jeden Schritt mit ihr. Ein intelligenter und kluger Kopf der sich nichts zu eben diesem steigen lässt. Er ist ebenso wie ich beeindruckt von der jungen klugen, intelligenten und schönen Frau die es versteht politisch geschickte Schritte ein zu leiten.

Das Buch ist mit den jeweiligen Daten der Schlachten versehen und erzählt so die 2 Jahre lange Revolte. Dies lässt das Buch rasant an Fahrt auf nehmen und man hängt nur noch mit den Lippen an dem Buch um auch ja nichts zu verpassen.

Unglaubliche Massaker und Blutvergießen folgen, monatelang, in denen nur wenig Freude bleibt. Für Hazrat in Form der aufkeimenden Liebe zum Radscha Jai Lals. Doch immer weniger Zeit hat sie für ihren Sohn der seinerseits die Last eines Königs trägt.

Es ist einfach überwältigend was in all der Zeit passiert, Bündnisse, Spionage, Verrat... Doch diese Frau hat bis zuletzt gekämpft.

Ich will nicht direkt das Ende verraten, denn damit würde ich dieses Mal wirklich zu viel preis geben, ich lege euch dieses grandiose Werk das ebenfalls "Das Buch von Gold und Silber" zu nennen sein sollte, sehr ans Herz.

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Jana-meinewelts avatar

Rezension zu "Die Stadt aus Gold und Silber" von Kenizé Mourad

Rezension zu "Die Stadt aus Gold und Silber" von Kenizé Mourad
Jana-meineweltvor 6 Jahren

Cover:
Das Cover hat mich wirklich sehr angesprochen.
Ich finde, dass der schöne Goldton und die Ornamente auf dem Cover wirklich gut zum Land und zur Kultur Indiens passen. Man fühlte sich gleich, als wäre man woanders. Man wusste, dass es irgendwo im Orient liegt und eine historische Geschichte ist. Ich finde es klasse!

Details und meine Meinung:
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich noch nie zuvor ein historisches Buch gelesen habe. Zwar hab ich ab und zu einen Highlander-Roman gelesen, aber nie eines, wo es so sehr um Geschichte ging. Aber es hat mir dennoch ganz gut gefallen. Es war informativ und interessant, wenn auch an manchen Stellen einfach zu wenig Spannung herrschte, sodass ich das Buch ein paar Mal zur Seite legen musste, bevor ich mich dann doch dazu aufraffen konnte, es weiter zu lesen. Aber ich muss mich sagen, es hat sich gelohnt und ich bin froh, dass ich es zu Ende gelesen habe.

Ganz besonders hat mir die Protagonistin Hazrat Mahal gefallen. Sie ist eine unglaubliche Frau und ich hab sie von Anfang an bewundert. Sie ist eine wirklich klasse Frau, die für die als Regentin für die Freiheit Indiens kämpft. Und sie ist sehr facettenreich, findet aber irgendwie immer das Richtige maß. Sie hat ein gutes Herz, kämpft für das Volk, statt für sich selbst, versucht sich immer gut um ihren Sohn zu kümmern und tut einfach immer ihr Bestes. Und obwohl sie eine Frau ist, kämpft sie politisch mehr als der eigentliche König.

Doch worum geht es eigentlich?
Um die Freiheit Indiens. Um die Freiheit, um die sie schon vor Ghandi gekämpft haben. Dabei werden die Geschehnisse oftmals sehr brutal und grausam erläutert. Man kann sich also ein gutes Bild davon schaffen, wie sehr die Inder unter den Briten litten und wie wenig Verständnis die Briten für sie hatten. Dieser Einblick in eine andere Zeit und Kultur war so spannend und schockierend, dass ich manchmal echt dachte: Was sind das für Menschen?

Doch Hazrat Mahal war nicht immer Regentin, denn der Herrscher des indischen Fürstenstaates Awadh Wajid Ali Shah reist nach England, um sein Recht bei der Königin einzufordern, da er nach Meinung der Briten nicht in der Lage ist zu regieren. Doch leider blieb es nicht dabei, denn er wurde verbannt und inhaftiert. Somit blieb dem Staat Awadh nicht anderes übrig, als ihn unter Führung des 12-Jährigen Sohnes Birjis Quadar und seiner Mutter, die eben keine Andere als Hazrat Mahal ist, zu bringen.

Nicht wirklich schlecht für Indien, denn zu dieser Zeit passiert vieles und man kann sagen, dass Hazrat Mahal einen wichtigen Bestandteil in der Geschichte Ghandi's spielt.
Fazit:
Eine interessante und facettenreiche Geschichte, die wirklich informativ ist. Wenn auch für mich ein wenig zu Informativ, dass es manchmal einfach wie ein Text aus einem Geschichtsbuch wirken kann und einfach ein sehr komplexes Zeitdokument. Dennoch war ich nicht abgeneigt das Buch zu Ende zu lesen.
Ich habe mir dabei wirklich viele Gedanken gemacht und konnte ganz in die Erlebnisse eintauchen.

http://jana-meinewelt.blogspot.de

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Gespräche aus der Community

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Jana-meinewelts avatar
Hallo ihr Lieben,
ich würde gerne ein Wanderbuch rumgehen lassen!

Kurzbeschreibung vom Buch:
Indien 1856. Im Harem von Lakhnau herrscht blankes Entsetzen. Britische Soldaten haben den Palast gestürmt und vertreiben die Favoritinnen aus ihren Gemächern. Nur eine Frau stellt sich dem englischen Besatzer: Hazrat Mahal, das zur Königin aufgestiegene Waisenmädchen. Sie ist ebenso schön wie entschieden, ihre Heimat zu retten. An ihrer Seite kämpft der treue Radscha Jai Lal, der für sie alles opfern würde. Zwei Jahre lang ist Hazrat die Seele des Widerstands, bis die Briten ihr ein unmoralisches Angebot machen …



1) Ihr habt 2 Wochen Zeit um das Buch zu lesen. Nach 2 1/2 Wochen sollte es dann spätestens verschickt sein!
2) Ihr müsst euch selber um die Adresse eures Nachfolgers kümmern!

3) Bitte kommentiert hier, wann das Buch bei euch angekommen ist und wann ihr es losschickt!

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