Kennedy Chase

 4.4 Sterne bei 5 Bewertungen

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Maybe this whole thing wouldn´t be so bad after all – if I could forget about the whole curse thing. There was nothing in all this stories, right?

Harley wird von Cordi dazu überredet, sie nach Schottland zu begleiten. Zusammen mit ihrem Freund Cole wollen sie die Winterferien dort auf einer Mansion verbringen. Harley ist sehr skeptisch, was ihren Aufenthalt dort angeht. Dass sie bei einem murder mystery event behilflich sein sollen, hilft dabei auch nicht sonderlich. Zudem drehen sich die skurrilsten Geschichten um das Haus – es sollen dort Geister umgehen und ein Fluch auf der Familie Frazier liegen. Kaum in Schottland angekommen, scheint dieser Fluch bereits zuzuschlagen.


Das erste Kapitel gibt eine kurze, aber sehr hilfreiche Zusammenfassung, der Umstände und einiger Ereignisse aus den ersten beiden Teilen. Da die Geschichte dieses Mal fernab von London spielt, ist sie aber auch ohne die Vorkenntnisse aus Teil eins und zwei gut verständlich. Dies ist auch der Grund, dass die Geheimnisse um Harleys Familie für den Moment in den Hintergrund rücken. Harley selbst ist sehr glücklich in ihrer Bezeihung zu Cole. Dies wirkt sich insofern aus, dass sie ihre sarkastische, schnippige, schon fast unhöfliche Art abgelegt hat und nun sehr zufrieden scheint. Die Handlung beginnt recht langsam, der neue „Fall“ taucht erst spät auf. Die erste Hälfte des Buches geht zwar schon auf mysteriöse Ereignisse im Haus ein, ist aber auch von vielen Momenten der Zweisamkeit oder dem Austausch zwischen den Freunden geprägt. Damit ist die Autorin vom Stil der ersten Bücher abgewichen, in den sich die Ereignisse oft überschlagen haben und eine Art Urlaubsfeeling entsteht. Dennoch ist auch dieser Teil wieder spannend und teils witzig geschrieben.


Besonders gut fand ich, dass Harley seit dem letzten Band eine Entwicklung durchgemacht hat, die sie mir um so sympathischer machte. Die Handlung steht etwas losgelöst von den Ereignissen in London, der Band kann dadurch auch einzeln gelesen werden. Mit realistischer Romantik, Spannung, Detektivarbeit und Geisterjagd kommt man hier auf seine Kosten.

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Rezension zu "Murder on the Page (Cozy Murder Mystery) (Harley Hill Mysteries Book 2)" von Kennedy Chase

Harley Hill ermittelt wieder
annluvor 3 Jahren

But let me cut to the new job Cordelia and I had taken on, as from that day things got weird. Dead bodies kind of have that effect.

Harley Hill ist zurück! In ihrem zweiten Fall werden sie und Cordelia darauf angesetzt ein Buch zu finden, doch nicht irgendein Buch, sondern das geheime Tagebuch John Dees, das den Gerüchten zufolge nicht nur Geheimnisse der schwarzen Magie, sondern auch prekäre Details zur Königsfamilie enthalten soll. Doch gerade als sie mit einem der Partner reden wollen, die sie beauftragt haben, finden sie diesen nur noch tot auf. Die Sache wird immer mysteriöser, als der Tod als Selbstmord deklariert wird, Beweise verschwinden und ein Lord und ein Verbrecher in den Fall verwickelt zu sein scheinen. Dass dann auch noch Probleme mit den Männern hinzukommen, kommt Harley so gar nicht recht.


Die Geschichte startet mit einem Prolog, in dem Harley und Alex gefesselt in einer Kammer liegen, nur um dann die Ereignisse der vergangenen sechs Tage zu erzählen. Dabei gibt das erste Kapitel eine sehr kurze, aber ausreichende, Zusammenfassung von Harleys Vergangenheit und den Ereignissen des letzten Buches. Und schon ist man mitten im Fall, mit einer sehr sympathischen Cordelia an ihrer Seite ist Harley witziger denn je. Dass sie dieses Mal durch ihre Tollpatschigkeit manchmal sehr peinliche Situationen auslöst, war mir fast schon zu viel, da ich diese nicht als besonders witzig empfand und sie gar nicht so in Erinnerung hatte. Da war ich erleichtert, dass sich diese Szenen auf wenige beschränkten. Ansonsten ist Harley tough wie immer, kann ihre Probleme (sei es mit den Männern, als auch mit ihrer Familie) auch mal in den Hintergrund stellen und sich wieder ganz auf den Fall konzentrieren. Wie gewohnt lässt sie sich dabei von niemanden aufhalten und all die guten Ratschläge sich vorsichtig zu verhalten bzw. nicht einzumischen schießt sie in den Wind um gleich in Mitten des Geschehens aufzutauchen. Dass es dabei auch mal gefährlich werden kann, hat ja schon Band eins gezeigt. In diesem Band gefielen mir die unterschiedlichen Probleme, mit denen sie sich beschäftigt (ihre Männerwelt, das Auffinden des Buches, das Finden des Mörders, ihre Suche nach ihrem Bruder) noch besser, als im letzten Band und ich hatte das Gefühl, als würde viel mehr passieren.


Voller Spannung und Witz ist es der Autorin wieder gelungen, Harley auf ihre eigene Weise einen Fall lösen zu lassen.

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Rezension zu "Murder on the Hill: Womens Sleuth Murder Mystery (Harley Hill Mysteries) (Volume 1)" von Kennedy Chase

wenn aus einer Kleinkriminellen eine Detektivin wird
annluvor 3 Jahren

With no real job to speak of, no home or assets, I realised I had to get creative with my plans in order to raise the cash. Or find some other way to get out of Ivanov´s debt.

Harley ist als Waise aufgewachsen. In den letzten Jahren hat sie sich öfters auf zwielichtige Geschäfte eingelassen. Da sie einem Mafiaboss einen Diamanten gestohlen hat, steht sie nun in seiner Schuld und muss diese abzahlen. Doch leider hat sie weder Geld noch Job. Da schickt sie einer ihrer Freunde zu Cordelia Silver, die eine Finding Agentur inne hat. Den Job bekommt sie sofort und ist gleich schon in den ersten Fall involviert, einem Einbruch in ein Juweliergeschäft, bei dem nichts gestohlen, aber eine japanische Dorupuppe hinterlassen wurde. Diese wird in Verbindung mit unerklärlichen Todesfällen gebracht und es dauert auch nicht lange, bis eine Leiche gefunden wird. Eigentlich gefällt Harley ihr neuer Job und sie freundet sich immer mehr mit Cordi an, doch ihre Vergangenheit holt sie wieder ein.


Zu Beginn konnte ich mit dem Charakter Harleys wenig anfangen. Sie erschien mir egoistisch und arrogant mit ihrem Sprüchen, die immer auf Kosten von anderen gingen. Doch schon bald zeigt sich, dass sie gar nicht so selbstbezogen ist und sich diese Einstellung wohl auf ihre Vergangenheit rückführen lässt. Sie ist entschlossen, ihr neues Leben in eine andere Richtung zu lenken und genießt es, Freunde gefunden zu haben. Was genau die Bezeichnung Finding Agentur nun alles beinhaltet, konnte ich mir nicht richtig vorstellen. Der Job kam mir jedenfalls so vor, als würden sie Detektivarbeit leisten und je fortgeschrittener der Fall wurde, um so mehr Spannung kam auf. Im Laufe der Ermittlungsarbeit werden Harley und Cori in einige ungewöhnliche und teils witzige Szenen verwickelt und das Buch wurde besser und besser.

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