Kenneth Bonert

 3.7 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Der Löwensucher, The Mandela Plot und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kenneth Bonert

Der Löwensucher

Der Löwensucher

 (15)
Erschienen am 28.09.2016
The Mandela Plot

The Mandela Plot

 (1)
Erschienen am 22.05.2018
The Lion Seeker

The Lion Seeker

 (0)
Erschienen am 02.09.2014

Neue Rezensionen zu Kenneth Bonert

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "The Mandela Plot" von Kenneth Bonert

Kenneth Bonert - The Mandela Plot
miss_mesmerizedvor 6 Monaten

Life is well regulated in South Africa at the end of the 1980s. Apartheid rules and black and white only meet when the former serves or received commands from the later. Thing are only slightly different in the Jewish Helger household in Johannesburg; having survived the Holocaust, the parents developed a more humane attitude than most of their white fellows. Yet, their routines change with the arrival of an American exchange teacher. Annie Goldberg has come to teach at a primary school in one of the townships – a place none of the Helger family would ever go to. 16-year-old Martin is fascinated by the pretty and radical woman. Her political opinion drastically differs from his parents’ point of view and soon he finds himself in the middle of the struggles to fight for freedom for the oppressed peoples’ hero Nelson Mandela.

The beginning of the novel is immediately captivating. Just as Martin is fascinated by this strange American, the reader also falls for her charisma. She is a freedom fighter who can easily convince her audience with her statements on the current political situation in a way that you just have to agree – knowing that things might be a lot more complicated. The double complex of having a Jewish survivor family who went through oppression by the Nazi regime gives the novel an even more complicated background.

I especially appreciated the long debates between the Helgers and Goldberg, they gave a precise picture of South Africa of that time and the contradicting positions were thus well established. However, even though this was very interesting, it did not add to the suspense. Since the novel is promoted as “literary thriller”, I’d have expected a bit more of that.

At some point of the story, I got a bit lost. Even though I liked the protagonist Martin and his development is well motivated and largely plausible, the plot was a bit unsatisfactory. At the end, I even had the impression that there was a certain lack of idea of how to finish it at all, the solution chosen did everything but convince me. All in all, I had the impression that the novel wanted to be too much: a thriller, historical fiction, coming-of-age and also the specific aspects of the surviving Jew – it obviously cannot serve all expectations aroused and therefore to conclude, it is only partly recommendable. 

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PetiteBelles avatar

Rezension zu "Der Löwensucher" von Kenneth Bonert

Sprachlich klasse, aber...
PetiteBellevor 2 Jahren

Der Löwensucher hat mich ziemlich lange beschäftigt, nicht zuletzt wegen seiner ausladenden Seitenanzahl. Auch danach habe ich lange überlegt, wie viel Sterne ich vergeben möchte.

Ich lese gerne Erzählungen und Geschichten über jüdische Familien. Das war auch der Grund dafür, dass ich dieses Buch gekauft habe. Die Geschichte rund um Isaacs Familie hat mich interessiert und hat mich dazu bewegt weiter und weiter zu lesen. Welches Leid wurde seiner Mutter zugefügt? Was sind die Beweggründe für das Verhalten seines Vaters gewesen? Können sie die restliche Familie nach Südafrika holen? Alles Rund um seine Familie, hat mich gepackt.
Auch das Setting fand ich sehr interessant. Ich hatte mich davor noch nie großartig mit Südafrika beschäftigt und war über die geschichtlichen Ereignisse sehr erstaunt.

Leider habe ich immer wieder die Übersicht über die Ereignisse verloren. Manchmal wusste ich gar nicht mehr, in welcher Situation ich aufgehört hatte zu lesen. Die Geschichte hat mich zunehmend weniger interessiert. Und das Schlimmste, die Hauptfigur Isaac ist mir über das gesamte Buch hinweg nicht sympathischer geworden.

Was mir jedoch gut gefallen hat, war der Schreibstil von Kenneth Bonert. Das Buch hat sich, wenn man von den Geschichtssträngen mal absieht, flüssig und gut lesen lassen. Er hat sehr schöne sprachliche Bilder benutzt und obwohl es oftmals rau und brutal zu geht, eine Sprache gefunden es angemessen auszudrücken.

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Lucs avatar

Rezension zu "Der Löwensucher" von Kenneth Bonert

Der Löwe unter den Büchern
Lucvor 4 Jahren

Nein, das Leben ist kein Kindergeburtstag. Isaac- Kind jüdischer Südafrika Einwanderer lernt das schon früh, spätestens als seine Mutter, die Schnorrer und Müßiggänger mit einem Beil aus dem Haus vertreibt, welche sich um ihren in Nostalgie versinkenden Ehemann versammeln. Knapp den litauischen Pogromen entkommen will die Mutter nur nach vorne blicken und den sozialen Aufstieg schaffen, um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Isaac denkt derweil nur an Yvonne. Es ist die aufkommende Nazizeit, die alte Wunden aufbrechen lässt und vergangenes nach oben spült.

Isaac kämpft nun an allen Fronten des Lebens, der Liebe, dem erwachsen-werden, dem Job und täglichen Rassismus, der oft gar nicht die Juden, sondern die Menschen mit schwarzer Hautfarbe trifft. Schon bald steht Isaac einer ganz archaischen Frage gegenüber Herrscher oder Diener zu sein, Sieger oder Verlierer, wie auch immer. Ein innerer Konflikt der Symbolträchtig am Lions Rock seinen Höhepunkt findet. Man kann sich denken, wozu sich Isaac entscheidet.

Doch Kenneth Bonert wäre kein guter Autor, wenn er seinem Protagonisten nicht zahlreiche Hindernisse auf dem Weg ins Glück oder Unglück legt. Der Roman strotzt nur so von tragischen Ereignissen und schicksalhaften Wendungen, getragen von einem stetig pulsierenden Erzählstrom, der den Leser kaum los lässt. Er lotet sein Romanpersonal, bis in den letzten Winkel der Seele aus und da kommt beileibe nicht nur Gutes zu Tage. Es sind diese vielen kleinen und großen Grausamkeiten des Alltags, die Isaac formen uns seine Mutter besser verstehen lässt. Ein Lesegenuss schon aufgrund des Erzählstils. Das liest sich alles so flüssig weg und hat dennoch Tiefe.

Dabei hat der Roman durchaus leichte Schwächen im betulichen Aufbau und manchmal litt bei mir die Glaubwürdigkeit speziell im Verhalten zu seinem umtriebigen Geschäftspartner und einer weiteren tragenden Figur, die am Ende etwas überzeichnet auf mich wirkt. Was man aber so oder so empfinden kann und der Lesefreude keinen Abbruch tut. Ein richtig gutes Buch, das wichtige Fragen aufwirft. Bist du Lamm oder Wolf?

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