Kenneth Bonert Der Löwensucher

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Inhaltsangabe zu „Der Löwensucher“ von Kenneth Bonert

Eine universelle Geschichte über einen jungen Menschen auf der Suche nach Erfolg und seinem Platz im Leben. Was steckt in dir? Hast du das Zeug dazu, im Leben ein Löwe zu sein? Isaac Helger, wilder, kluger Sohn jüdischer Einwanderer aus Litauen, ist hin- und hergerissen zwischen Tradition und Aufbruch. In den späten 1930er Jahren trifft er in seiner neuen Heimat Südafrika eine schicksalhafte Entscheidung.

Saga einer jüdischen Familie im Südafrika der Nazizeit - über Lebensziele, Treue und die vielen Gesichter der Apartheid.

— alasca
alasca

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  • Sprachlich klasse, aber...

    Der Löwensucher
    PetiteBelle

    PetiteBelle

    05. March 2017 um 19:19

    Der Löwensucher hat mich ziemlich lange beschäftigt, nicht zuletzt wegen seiner ausladenden Seitenanzahl. Auch danach habe ich lange überlegt, wie viel Sterne ich vergeben möchte. Ich lese gerne Erzählungen und Geschichten über jüdische Familien. Das war auch der Grund dafür, dass ich dieses Buch gekauft habe. Die Geschichte rund um Isaacs Familie hat mich interessiert und hat mich dazu bewegt weiter und weiter zu lesen. Welches Leid wurde seiner Mutter zugefügt? Was sind die Beweggründe für das Verhalten seines Vaters gewesen? Können sie die restliche Familie nach Südafrika holen? Alles Rund um seine Familie, hat mich gepackt. Auch das Setting fand ich sehr interessant. Ich hatte mich davor noch nie großartig mit Südafrika beschäftigt und war über die geschichtlichen Ereignisse sehr erstaunt. Leider habe ich immer wieder die Übersicht über die Ereignisse verloren. Manchmal wusste ich gar nicht mehr, in welcher Situation ich aufgehört hatte zu lesen. Die Geschichte hat mich zunehmend weniger interessiert. Und das Schlimmste, die Hauptfigur Isaac ist mir über das gesamte Buch hinweg nicht sympathischer geworden. Was mir jedoch gut gefallen hat, war der Schreibstil von Kenneth Bonert. Das Buch hat sich, wenn man von den Geschichtssträngen mal absieht, flüssig und gut lesen lassen. Er hat sehr schöne sprachliche Bilder benutzt und obwohl es oftmals rau und brutal zu geht, eine Sprache gefunden es angemessen auszudrücken.

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  • Der Löwe unter den Büchern

    Der Löwensucher
    Luc

    Luc

    Nein, das Leben ist kein Kindergeburtstag. Isaac- Kind jüdischer Südafrika Einwanderer lernt das schon früh, spätestens als seine Mutter, die Schnorrer und Müßiggänger mit einem Beil aus dem Haus vertreibt, welche sich um ihren in Nostalgie versinkenden Ehemann versammeln. Knapp den litauischen Pogromen entkommen will die Mutter nur nach vorne blicken und den sozialen Aufstieg schaffen, um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Isaac denkt derweil nur an Yvonne. Es ist die aufkommende Nazizeit, die alte Wunden aufbrechen lässt und vergangenes nach oben spült. Isaac kämpft nun an allen Fronten des Lebens, der Liebe, dem erwachsen-werden, dem Job und täglichen Rassismus, der oft gar nicht die Juden, sondern die Menschen mit schwarzer Hautfarbe trifft. Schon bald steht Isaac einer ganz archaischen Frage gegenüber Herrscher oder Diener zu sein, Sieger oder Verlierer, wie auch immer. Ein innerer Konflikt der Symbolträchtig am Lions Rock seinen Höhepunkt findet. Man kann sich denken, wozu sich Isaac entscheidet. Doch Kenneth Bonert wäre kein guter Autor, wenn er seinem Protagonisten nicht zahlreiche Hindernisse auf dem Weg ins Glück oder Unglück legt. Der Roman strotzt nur so von tragischen Ereignissen und schicksalhaften Wendungen, getragen von einem stetig pulsierenden Erzählstrom, der den Leser kaum los lässt. Er lotet sein Romanpersonal, bis in den letzten Winkel der Seele aus und da kommt beileibe nicht nur Gutes zu Tage. Es sind diese vielen kleinen und großen Grausamkeiten des Alltags, die Isaac formen uns seine Mutter besser verstehen lässt. Ein Lesegenuss schon aufgrund des Erzählstils. Das liest sich alles so flüssig weg und hat dennoch Tiefe. Dabei hat der Roman durchaus leichte Schwächen im betulichen Aufbau und manchmal litt bei mir die Glaubwürdigkeit speziell im Verhalten zu seinem umtriebigen Geschäftspartner und einer weiteren tragenden Figur, die am Ende etwas überzeichnet auf mich wirkt. Was man aber so oder so empfinden kann und der Lesefreude keinen Abbruch tut. Ein richtig gutes Buch, das wichtige Fragen aufwirft. Bist du Lamm oder Wolf?

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  • Den Löwen gesucht, nur Nichtssagendes gefunden

    Der Löwensucher
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. May 2015 um 23:35

    Südafrika, kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges: der jüdische Junge Isaac wächst in einem eher armen Viertel zusammen mit farbigen Kindern auf. Je älter er wird, desto größer werden die Ansprüche seiner Mutter an ihn und desto mehr muss er sich auch von seinen alten Freunden distanzieren. Denn die Welt befindet sich in Aufruhr und da hat Isaac es als Jude schon nicht leicht. Daher versucht er auf vielen, manchmal illegalen Wegen, sein Glück zu machen. Kann er es schaffen? "Der Löwensucher" ist das Debüt von Kenneht Bonert und international gerühmt und ausgezeichnet. Mich konnte der Roman um den jüdischen Jungen Isaac nur zu Beginn mitreißen. Ab der Hälfte habe ich dann vollkommen den Faden und Mut verloren. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive wiedergegeben und folgt zu Beginn Isaacs Mutter, bevor sie sich vollkommen auf den Jungen selbst konzentriert. Und Isaac hat wahrlich kein leichtes Leben. Er wächst in einer Welt auf, in der die Diskriminierung von Schwarzen Gang und Gebe und auch die Unterdrückung der Juden normal ist. Seine Mutter stellt an ihn sehr hohe Ansprüche und möchte, dass er Erfolg in seinem Leben hat. Wo er dabei bleibt, ist ihr fast egal. Zu Beginn konnten mich diese Konflikte um die jüdische Familie auch mitziehen. Ich wollte wissen, was der Mutter zugestoßen ist, warum der Vater so zurückhaltend und sein Sohn so ein Mamakind ist. Und vor allem war ich neugierig auf die Schwester, die zwar Karriere macht wie keine zweite, aber kaum Erwähnung fand. Doch so sehr mich der Anfang mitgerissen hat, so sehr ist die Begeisterung dann auch abgeflacht. Ab circa einem Viertel wurde der Roman nichtssagend, alltäglich, flach und die Probleme, die dort gewälzt wurden, waren für mich so weit weg und verwirrend geschrieben, dass ich ab und an nicht mal mehr wusste, was Kenneth Bonert nun von mir möchte. Zudem habe ich gemerkt, dass ich in die Geschichte nach einer Pause von nur wenigen Stunden nicht mehr beziehungsweise nur schwer hinein fand. Ich wusste nicht mehr, wie die Gefühlslage von Isaac, seinem Vater und anderen Figuren war noch konnte durch das Lesen der ersten Sätze meine Erinnerung geweckt werden. Das ist bei mir ein Todesurteil für ein Buch. Und so habe ich den Roman bei der Hälfte entnervt und traurig zur Seite gelegt. Denn die Story klang super, aber was nützt eine gute Geschichte, wenn der Autor sich in seiner Sprache verliert? Der Stil von Kenneth Bonert ist gut zu lesen, auch wenn man sich in seine Sprache hineinfinden muss. Dennoch ließ er zu Beginn Bilder vor meinen Augen erscheinen. Doch je weiter sein Roman fortschritt, desto abgehobener wurde er. Für mich passte es einfach nicht mehr! Fazit: es hätte was werden können mit dem Löwen und mir. Doch leider entpuppte er sich als Kätzchen. Schade!

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  • Ein Neuanfang in der Ferne

    Der Löwensucher
    Legeia

    Legeia

    24. March 2015 um 17:32

    Klappentext: Was steckt in dir? Hast du das Zeug dazu, im Leben ein Löwe zu sein? Isaac Helger, wilder, kluger Sohn jüdischer Einwanderer in Südafrika, ist hin- und hergerissen zwischen Tradition und Aufbruch. In den späten 1930er Jahren trifft er eine schicksalhafte Entscheidung. Eine universelle Geschichte über einen jungen Menschen auf der Suche nach Erfolg und nach seinem Platz im Leben. Atmosphärische Familiensaga und literarischer Schelmenroman – eine grandiose literarische Entdeckung. Der Autor: Kenneth Bonert, geboren 1972 in Johannesburg, wo er auch aufwuchs, bis er 17-jährig mit den Eltern nach Kanada emigrierte. Er studierte Journalistik an der Ryerson University in Toronto, wo er heute als Reporter und Schriftsteller lebt. Sein Romanerstling ›Der Löwensucher‹ gewann 2013 den National Jewish Book Award und den Edward Lewis Wallant Award und war auf der Shortlist für den Governor General’s Award. Meine Meinung: Isaac ist fünf Jahre alt, als er mit seiner Mutter "Mame" Gitelle und seiner Schwester Rively nach Johannesburg geht. Dort lebt Vater Abel, der "die Zeit repariert" - er betreibt eine Uhrmacherwerkstatt und sinniert über seine Heimat, die er nicht mehr hat. Sie sind jüdische Einwanderer, haben ihre Wurzeln in Litauen. Und da sind auch viele Familienangehörige, die nun in der Ferne leben. Gitelle ist eine eiserne Frau, die mit strenger Hand regiert, träumt sie doch von besseren Zeiten, von einem Domizil, in dem auch die gesamte Familie Platz hätte - und darauf arbeitet sie hin. Ihre Schwestern sollen der Verfolgung der Juden in Litauen entkommen. Isaac, der anfangs noch überaus sensibel ist, tut alles für den Traum seiner Mame. Denn wie sagt sie immer zu ihm: "Gehörst du zu den Klugen oder den Dummen?" Er hat keine Wahl, sucht sich später verschiedene Arbeiten, um die Anforderungen der Mutter zu stillen. Doch auch er verändert sich immer mehr, wird härter und setzt sich durch. Doch die Zeiten ändern sich, denn der Antisemitismus wächst, und bald ist die Einreise der jüdischen Menschen aus Europa nur noch unter Vorbehalt möglich. Die Grauhemden werden immer stärker. Gitelle hat Angst um ihre Familie und versucht mit der Hilfe des "Löwensuchers" Avrom, ihrem Neffen, eine Lösung zu finden. Durch ein Vierteljahrhundert begleitet man die Familie Helger in all ihrem Bestreben, ein neues, erfülltes Leben zu führen, zu kämpfen, zu gewinnen und zu verlieren. Kenneth Bonert zeigt auf, was Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus anrichten. Interessant fand ich, dass immer wieder die jüdische und afrikanische Sprache eingeflechtet wurde und es auch ein Glossar im Anhang gab. Manchmal verlor sich der Autor in zu vielen Details und die Geschichte kam nicht so recht voran, was bei der Seitenzahl auch nicht verwunderlich ist. "Der Löwensucher" ist mitunter grausam, voller Wahrheit und keine leichte Kost. 4 Sterne.

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  • Der Untergang der litauischen Juden

    Der Löwensucher
    Girl56

    Girl56

    24. March 2015 um 08:08

    Der gebürtige (weiße) Südafrikaner Kenneth Bonert erzählt in seinem ersten Roman „Der Löwensucher „ vom Schicksal einer jüdischen Familie aus Litauen, die in den frühen zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts nach Südafrika auswanderte, um ein neues und besseres Leben zu erlangen. Held seiner Geschichte ist Isaac, der mit fünf Jahren zusammen mit der Mutter Gitelle und der Schwester Rively zum Vater Abel nach Johannesburg reist. Gitelle setzt für das weitere wirtschaftliche Fortkommen ganz auf ihren Sohn, ihr Mann hat sich in seinem Leben zwischen seiner Uhrmacherwerkstatt und der örtlichen Synagoge eingerichtet und lässt Gitelles Pläne für die in Litauen verbliebenen Familienangehörigen zu sorgen seinem jungen Sohn und dem fast skrupellosen mütterlichen Geschäftssinn. Früh macht Issa Geschäfte auf der Straße, übertölpelt dabei schwarze Jungen, die ihren Hauptlebensunterhalt so verdienen, und auch Mutter Gitelle ist sich nicht zu schade, Geschäfte zu ihren Gunsten mit armen schwarzen Frauen zu machen. Issac hält es nicht lange in der Schule und die Mutter bestärkt ihn darin, sich lukrative Jobs zu suchen. Fast ohne Schulausbildung, aber dreist und mutig, nimmt Issac eine Arbeit nach der anderen auf und gibt brav Geld ab für die litauischen Verwandten. Mutter Gitelles Traum von einem Haus in einer besseren Gegend in Johannesburg für alle Schwestern und ihren Familien treibt ihn durch sein junges Leben. Als dunkle, kriegerische Zeiten aufziehen, die südafrikanischen „Grauhemden“ immer lauter tönen und Südafrika die Einreise für jüdische Menschen aus Europa einschränkt, gerät Gitelle an den Rand ihrer Seelenkraft. Die Furcht um die Familie in Litauen und die Erinnerung an ein Pogrom, bei dem sie schrecklich zu Schaden kam, habe ihre ganze Energie zu diesem Zeitpunkt fast aufgebraucht. Zusammen mit dem geliebten Sohn Isaac sucht sie Hilfe bei ihrem wohlhabenden und einflussreichen Neffen Avrom (er ist der Löwensucher), eine Begegnung, die schicksalhaft für Isaacs weiteres Leben wird und auch die Zukunft von Gitelle und den litauischen Verwandten bestimmt.   Kenneth Bonert erzählt in seinem Roman „Der Löwensucher“ vom schrecklichen Untergang der litauischen Juden, den verzweifelten Versuchen, Menschen zu retten, die zwischen Deutschen und Russen eingekesselt waren, und die von keiner Seite etwas Gutes zu erwarten hatten. Mit „Isaac“ und „Gitelle“ hat er allerdings zwei Charaktere  entwickelt, deren Wesen und Eigenschaften beim Lesen nicht angenehm und leicht hinnehmbar waren. Erschreckend war für mich, dass seine Figuren völlig ungerührt den alltäglichen Rassismus in Südafrika hinnehmen bzw. sogar die Meinung vertreten, dass der weiße Mensch mehr wert ist als die schwarzen bzw. farbigen Mitmenschen. Der Autor hat für diesen ersten Roman u. a. 2013 den „National Jewish Book Award“ erhalten, ich für meinen Teil, hätte gerne gewusst, was eine Autorin wie Nadine Gordimer dazu gesagt hätte, deren jüdische Familie väterlicherseits auch aus Litauen stammte, und die sich aber ihr ganzes Leben gegen Rassismus und die Apartheid in Südafrika engagiert hat. Ich lese seit vielen Jahren Bücher zum Thema Südafrika, dieses Buch „Der Löwensucher“ lässt mich ratlos zurück. Es mag dem schrecklichen Thema des Untergangs der litauischen Juden mehr als gerecht werden, mit Südafrika hat es wenig zu tun.    

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  • Eine Familiensaga - melancholisch, hart und doch versöhnlich

    Der Löwensucher
    naninka

    naninka

    22. March 2015 um 12:59

    Der Löwensucher "Was steckt in dir? Hast du das Zeug dazu, im Leben ein Löwe zu sein? Isaac Helger, wilder, kluger Sohn jüdischer Einwanderer in Südafrika, ist hin- und hergerissen zwischen Tradition und Aufbruch. In den späten 1930er Jahren trifft er eine schicksalhafte Entscheidung. Eine universelle Geschichte über einen jungen Menschen auf der Suche nach Erfolg und nach seinem Platz im Leben. Atmosphärische Familiensaga und literarischer Schelmenroman – eine grandiose literarische Entdeckung." Amazon Aus dem Klappentext: 1924 flieht die junge Gitelle aus Litauen auf die andere Seite des Erdballs zu ihrem Mann Abel nach Johannesburg. Dort zieht ihr kleiner rothaariger Sohn Isaac im jüdischen Ghetto mit den schwarzen Jungs um die Häuser, während Vater Abel in seiner Uhrmacherwerkstatt mit seinen Freunden der verlorenen Heimat nachweint. Gitelle dagegen arbeitet rigoros an einem Neuanfang und träumt von einem Haus, in dem auch ihre fünf armen, in der alten Welt verbliebenen Schwestern Platz hätten. Als Isaac von der Schule fliegt, sieht sie darin eine Chance für ihn, mit Phantasie und Chuzpe auf der Überholspur erfolgreich zu werden – alles für ihren Traum. Der Junge beginnt als Angestellter einer Umzugsfirma und lernt dabei den schillernden Wundermittelverkäufer Bleshnik kennen, den fürchterlichen Magnus Oberholzer, einen Vertreter der erstarkenden antisemitischen Grauhemden, aber auch die große Liebe. Die allgemeine Weltlage verdüstert sich, und Isaac muss sich entscheiden: Will er wie sein Vater »gefressen« werden oder furchtlos und tough sein wie seine Mutter, die wie eine Löwin für ihre Ziele kämpft? Das Buch ist eine spannende Familiensaga, spielt in Südafrika vor, während und nach dem 2. Weltkrieg über eine Zeitspanne von 25 Jahren und handelt von einer jüdischen Familie, die von Litauen nach Afrika auswandert. Zurückbleiben die 5 Schwestern der Ehefrau Gitelle und die damit verbundenen schmerzhaften Erinnerungen an die Vergangenheit, das Heimweh nach Familie und ein Geheimnis, das Gitelle all die Jahre verborgen hält. Die Handlung stimmt einen melancholisch, einerseits wiederholt sich die Geschichte von Segregation, Antisemitismus und Rassismus immer wieder, egal, ob in Afrika oder Europa, andererseits verändert es auch die Menschen und führt immer wieder zu sehr überraschenden Wendungen des Plots. Obwohl das Buch ein versöhnliches Ende nimmt, stimmt es einen nachdenklich, wie hoch der Preis sein kann, um seine Ziele zu erreichen. Das Buch ist vielschichtig: Die Hauptcharaktere sind komplex und interessant (- so ist Gitelle stark wie eine Löwin und gleichzeitig verletztlich und fragil), Antisemitismus und Rassismus werden in all seinen Facetten aufgezeigt, die Menschen ändern sich im Buch und auch hier ist nicht immer so eindeutig, was dahinter steckt. Verschmäht Isaac's Verlobte ihn wirklich, weil einem Schwarzen Schreckliches passiert ist und sie Isaacs passives Verhalten verachtet oder weil sie merkt, dass es für sie doch einfacher ist unter ihresgleichen zu bleiben und sich einen standesgemässen Verlobten zu suchen oder beides. Interessant ist auch wie der Autor Sprache von jiddisch bis zu den verschiedenen afrikanischen Dialekten verwendet. Fazit: mir persönlich war das Buch teilweise zu düster, brutal und realitätsnah. Trotzdem konnte ich es nicht weglegen, es war spannend und viele Momente kamen überraschend. Die Neben-Charaktere sind teilweise so roh und unsympathisch, dass einem fast übel wird. Isaac ist ziemlich komplex; Anfangs ist er einem sehr sympathisch und man fühlt und fiebert mit, doch machen ihn die Geschehnisse hart wie stahl, er begeht einen schlimmen Fehler, den man ihm nicht verzeihen möchte und es dann irgendwie doch tut. Gitelle weiss genau, was sie will, sie ist stark wie eine Löwin, doch dieses Bild von ihr bröckelt zunehmends und man merkt, wie verwundet sie nicht nur äusserlich, sondern vor allem innerlich ist. Anfangs ist sie einem unsympathisch, doch mit der Zeit kommt man nicht umhin, sie zu bewundern. Der Vater war mir am sympathischsten, er ist authentisch und bleibt sich selber treu. Speziell an der Geschichte fand ich auch, dass es eine osteuropäische jüdische Familie ausgerechnet nach Südafrika verschlägt; auch das macht diese Geschichte so lesenswert. Alles in allem ein tolles Buch, auch wenn es mir teilweise zu hart und melancholisch war...

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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