Kenneth Grahame

 4.3 Sterne bei 187 Bewertungen
Autor von Der Wind in den Weiden., Wind in den Weiden und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kenneth Grahame

Kenneth Grahame (1859 - 1932) wurde in Edinburgh geboren. Die Eindrücke seiner Kindheit verarbeitete er in den beiden Büchern Das goldene Zeitalter (1895) und Traumtage (1898). Nach dem Internat machte er eine Lehre in der Bank of England, wo er bis in den Vorstand aufrückte. 1898 heiratete Grahame. Aus der Ehe ging sein Sohn Alastair hervor, der während seines Studiums in Oxford im Alter von zwanzig Jahren unter tragischen Umständen ums Leben kam. Die Geschichten vom Flußufer erzählte Grahame dem vierjährigen Alastair als Gutenachtgeschichten und in Briefen, die er ihm an seinen Ferienort schickte. 1908 erschien Der Wind in den Weiden zum ersten Mal, nach einem zögerlichen Start und gemischten Kritiken entwickelte sich das Buch zu einem Klassiker nicht nur der englischen Kinderliteratur.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "The Wind in the Willows" von Kenneth Grahame

The wind in the willows von Kenneth Grahame
Krimifee86vor 4 Monaten

The wind in the willows ist ein Kinderbuch in dem es um die vier Freunde den Maulwurf, die Wasserratte, den Dachs und die Kröte geht. Während die drei erst genannten stets füreinander da und immer sehr vernünftig sind, schlägt die Kröte gerne mal über die Strenge, soweit dass sie schließlich im Gefängnis landet und ihr Haus verliert. Werden die drei anderen ihr helfen können, nicht nur das Haus zurückzubekommen, sondern vor allem auch endlich wieder zur Vernunft zu kommen?


Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, was sehr unproblematisch war, da ich die Sprache zum einen gut beherrsche, das Buch aber zum anderen ja auch ein Kinderbuch und somit leicht lesbar ist. Ich mochte es die Freundschaft, insbesondere zwischen Maulwurf und Wasserratte zu verfolgen und zu sehen wie selbstlos beide Tiere jeweils handeln. Das war toll. Der Dachs war mir hingegen immer ein wenig unheimlich – die Kröte mochte ich gar nicht. Sie war einfach so furchtbar uneinsichtig, überheblich und arrogant, das ging gar nicht. Ich habe ihr auch ihre Läuterung nie abgenommen, dazu kam das Ganze zu plötzlich und wirkte zu aufgesetzt.

Bemängeln muss ich auch, dass das Buch irgendwie keinen richtigen Handlungsstrang hat, bzw. dieser erst aufkommt, als die Kröte (endlich) im Gefängnis landet. Bis dahin plätschert die Handlung eher vor sich hin und ist nicht wirklich spannend.


Nichtsdestotrotz, es ist ein niedliches Buch und ich vergebe gerne 6/10 Punkten.


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Rezension zu "Wind in den Weiden" von Kenneth Grahame

Großartig!
M_Rose-Everlyvor 9 Monaten

Auch dieses Buch gehört zu den Lieblingsbüchern meiner Kinder. Diese Fabel ist sehr liebevoll geschrieben, und die Charaktere der einzelnen Tiere mitunter sehr witzig und unglaublich liebens- bzw. verabscheuenswürdig. Ebenso gelungen finde ich die Zeichnungen, die das ganze Buch schmücken. Einfach wundervoll!

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Rezension zu "The Wind in the Willows (AmazonClassics Edition)" von Kenneth Grahame

Kein lesenswerter Klassiker
Schlehenfeevor einem Jahr

„The Wind in the Willows“ (Der Wind in den Weiden), vornehmlich ein Kinderbuch aus dem Jahr 1908, erzählt in mehreren Geschichten die Abenteuer des Maulwurfs, der Kröte, der Wasserratte und des Dachses.

Klingt doch eigentlich ganz nett und dem Büchlein eilt der Ruf des schönen Kinderklassikers voraus, so dachte ich mir vor dem Lesen. Leider verstehe ich nicht, warum das Buch im englischsprachigen Raum immer noch als Kinderbuch angepriesen und geschätzt wird, denn es ist meiner Meinung nach überhaupt nicht gut gealtert.


Die Kröte ist kein Vorbild, es sei denn man möchte ein rücksichtsloses, egoistisches Kind heranziehen. Ich hatte immer den Eindruck, die Tiere repräsentieren verschiedene Menschen, zum Beispiel die Kröte die reichen Adligen und Herrenhausbesitzer.
Kröte besitzt ein eigenes Herrenhaus und findet ständig neue Hobbys. Schließlich entdeckt er das Automobil für sich und wird ein rücksichtsloser Raser. Dafür landet er im Gefängnis, doch er schafft es zu fliehen, verkleidet als Waschfrau. Auf seiner Flucht benimmt Kröte sich ebenso unverschämt wie vorher, wird dafür von den anderen Tieren jedoch als Held gefeiert. Das Herrenhaus der Kröte ist unterdessen von Mardern und Wieseln (verstehe ich als Menschen der Unterschicht, Arbeiter) besetzt worden. Diese werden von der Kröte und seinen Freunden mit Gewalt vertrieben. Erst ganz am Schluss und nur widerwillig, entschuldigt sich Kröte bei einigen, denen er Unrecht getan hat.

Ich konnte über diesen Charakter nur den Kopf schütteln. Kenneth Grahame schien mir geradezu das Recht des Adels, zu tun was einem beliebt, zu betonen, das finde ich heute nicht mehr zeitgemäß. Der Maulwurf, der zu Beginn aufbricht, um die Welt zu entdecken, kehrt schließlich nach Hause zurück und findet es in seinen gewohnten Bahnen doch am besten, nach dem Motto „Schuster, bleib bei deinen Leisten“. Das möchte ich heutzutage nicht mehr in der Literatur lesen und auch keinem Kind zumuten.

Auch einige andere Dinge waren für mich unstimmig. Die Geschichten sind wohl einzeln in Zeitschriften o.ä. veröffentlicht worden, denn sie haben oft kaum Zusammenhang zueinander. Vor allem das Kapitel, in dem der Maulwurf und die Ratte einem Gott oder gottähnlichen Wesen begegnen, ließ mich rätselnd zurück, es passte einfach nicht in den Zusammenhang.
Ebenfalls war mit unklar, ob die Tiere so groß wie Menschen sein sollen, da sie Häuser besitzen, Auto fahren und für Menschen gehalten werden oder ob sie eher tierisch sind, da andere zum Beispiel Futter für den Winter sammeln.

Der einzige positive Aspekt waren für mich die Naturbeschreibungen.

Alles in allem war „The Wind in the Willows“ eine große Enttäuschung für mich. Ein Buch, das ich als nicht mehr zeitgemäß empfunden habe, erst recht nicht für Kinder.

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Kenneth Grahame wurde am 03. März 1859 in Edinburgh, Schottland (Vereinigtes Königreich) geboren.

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