Kenneth Oppel Das Nest

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Inhaltsangabe zu „Das Nest“ von Kenneth Oppel

Steve durchlebt eine schwere Zeit: sein neugeborener Bruder kämpft um sein Leben und fordert damit natürlich alle Aufmerksamkeit seiner Eltern. Währenddessen zeichnet sich vor dem Dachüberhang bedrohlich ein Wespennest ab. Als sich eines Nachts die Wespenkönigin in Steves Träume einschleicht und ihm anbietet, das Baby zu "reparieren", scheinen seine Wünsche erhört zu werden. Doch die Dinge nehmen eine finstere Wendung, als Steve erkennt, was wirklich mit dem Kleinen geschehen soll. "Das Nest" von Kenneth Oppel wurde eindringlich illustriert von Jugendliteraturpreis-Gewinner Jon Klassen. Das Nest. Trailer auf YouTube (Englisch) Auch als E-Book erhältlich

super geschrieben, spannend und mysteriös. ein thema das viele fragen und diskussionen aufwirft: den Mensch zu perfektionieren

— ASG_Erlangen_Bibliothek
ASG_Erlangen_Bibliothek

Spannender Mysterythriller mit schwierigen Themen. Sollte ein Kinderbuch werden, aber dafür ist die Wortwahl nicht passend.

— Beluri
Beluri

Flüssig geschrieben, lässt sich gut und schnell lesen aber nicht so mein Fall...

— Secrecy_nds
Secrecy_nds

Ein sehr emotionales Buch mit Tiefgang, aber leider einer völlig überzogenen Grundstory und grausigen Bildern.

— StMoonlight
StMoonlight

Ein geniales Buch, aber es ist kein Kinderbuch.

— Mone80
Mone80

Ich vergebe gerne eine Leseempfehlung. Muss aber den Hinweis verdeutlichen, dass ich die Altersempfehlung unangemessen halte.

— MelE
MelE

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  • Interessante Themen, aber nichts für Kinder

    Das Nest
    Beluri

    Beluri

    04. May 2017 um 23:47

    Charaktere: Steve ist kein gewöhnlicher Junge, sondern hat ein ziemlich schweres Leben. Er leidet an verschiedensten Phobien, hat oft Albträume und eine Zwangsstörung, weswegen er sich immer wieder die Hände waschen muss. Außerdem hat er eine Wespenallergie. Zu Dr. Brown, dem Psychologen zu dem er ab und zu geht, hat er einmal gemeint, er fühle sich wie in Scherben und nicht intakt. Da sein jüngerer Bruder schwer krank ist und seine Eltern sehr oft im Krankenhaus sind, haben sie dementsprechend wenig Zeit für ihn. Insgesamt belastet ihn die gesamte Situation und die Stimmung im Haus enorm und er wünscht oft, dass es seinem Bruder endlich besser gehen soll. Aber trotz aller Schwierigkeiten und Probleme liebt er sein Geschwisterchen und würde es für nichts auf der Welt hergeben. Die Eltern sind mit der Situation völlig überfordert und oft am Ende ihrer Kräfte. Trotzdem versuchen sie immer für ihre Kinder da zu sein und schaffen es auch mehr oder weniger gut. Immerhin sind sie auch nur Menschen.Die Handlung: Für mich ist es relativ schwer das Buch richtig einzuordnen, aber am ehesten würde ich es Mysterythriller nennen. Ein Jugendbuch ist es aber auf keinen Fall, vor allem nicht für 11-jährige. Selbst 13-jährige sollten nicht zu sensibel sein, wenn sie das Buch in die Hand nehmen und allen Erwachsenen, die panische Angst vor Wespen haben, würde ich ebenfalls von diesem Buch abraten. Neben der enorm düsteren Grundstimmung halte ich vor allem die Ereignisse, aber auch die Wortwahl in den letzten Kapiteln für nicht kindgerecht und viel zu brutal. Ich würde es meinem Sohn jedenfalls noch nicht in die Hand geben. Lässt man diese Dinge jedoch außer Acht, hat man ein Buch vor sich, dass einen sehr nachdenklich machen kann. Es befasst sich mit der Thematik wie viel ein Leben wert ist. Ist ein Kind, dass vielleicht niemals richtig laufen, essen oder sprechen kann, weniger Wert als ein gesundes Kind? Wäre es toll, wenn man sein krankes Kind, durch exakt das Gleiche ersetzen kann, nur dass es nicht mehr krank ist (Klonen/Genmanipulation)? Natürlich wird Letzteres in dem Buch nicht in dieser Form dargestellt, aber der Grundgedanke ist der Gleiche. Da Steve als Protagonist noch sehr jung ist, ist die gesamte Handlung auch seinem Alter angepasst. Man durchlebt mit ihm seine Ängste, hofft darauf, dass er den Aufgaben, denen er sich gegenüber sieht, gewachsen ist und fühlt seine Verzweiflung, wenn er nicht mehr weiter weiß. Mir hat das sehr gut gefallen, obwohl zum Schluss die Sache doch ein wenig konstruiert wirkt, denn nach der Charakterisierung der Mutter, hätte es zu dieser Situation eigentlich nicht kommen dürfen. Aber das ist nur ein kleines Manko und kann vernachlässigt werden.Fazit: Der Autor hat es geschafft einen interessanten Mysterythriller in Form eines Jugendbuches zu schreiben, der die Gefühle einer Familie mit einem schwerkranken Kind einfängt und gleichzeitig noch weitere ernste Themen behandelt. Erwachsene kann es zum Nachdenken anregen, für Kinder ist es bis zu einem gewissen Grad sicherlich eine spannende Geschichte, aber zum Schluss hin, wird es für meinen Geschmack zu gruselig und brutal. Eltern sollten das Buch jedenfalls vorab lesen, um zu entscheiden, ob sie ihrem Kind das Buch zumuten können.

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  • Das Nest!

    Das Nest
    Line1984

    Line1984

    23. April 2016 um 08:51

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, das Cover fiel mir sofort auf, auch der Klappentext klang gut aber eine wirkliche Vorstellung was mich erwartet hatte ich nicht.Steve ist anders, er ist Einzelgänger und völlig anders als die anderen Kinder in seinem Alter. Er leidet unter Ängsten und meidet andere.Seine Eltern haben kaum noch Zeit für ihn da das Baby krank ist, es leidet unter einen schweren Gendefekt und die Ärzte sind ratlos.Eines Nachts schleicht sie die Wespenkönigin in Steves Träume, sie macht ihm ein unwiderstehliches Angebot. Wird er dieses Angebot annehmen? Ist er sich den Folgen bewusst?Der Schreibstil des Autoren ist locker und flüssig, dadurch liest sich dieses Buch sehr angenehm.Ich habe es auch durch seiner doch geringen Seitenzahl zügig ausgelesen.Die Illustrationen von Jon Klassen sind in schwarz weiß gehalten und unterstreichen die Story noch.Die Charaktere sind authentisch und realistisch gezeichnet.Der kleine Steve tat mir wirklich leid, er hat es wirklich nicht leicht und die Situation mit dem Baby macht das ganze nicht besser.Die Handlung ist sehr fesselnd und spannend aber auch mysteriös und geheimnisvoll.Dieses Buch entwickelt eine ganz eigene Art von Horror, das gefiel mir natürlich richtig gut.Allerdings habe ich bei der Altersempfehlung so meine Bedenken, ein Kinderbuch ist "Das Nest" auf keinen Fall. Die Stimmung im Buch ist düster und gruselig, ich würde dieses Buch jetzt nicht meinen fast 11 jährigen Sohn zum lesen geben.Ich denke eine Empfehlung ab 14 Jahren wäre hier geeigneter.Dennoch möchte ich euch dieses Buch empfehlen. Dieses Buch ist sowohl für jung als auch alt besonders lesenswert.Fazit:Mit "Das Nest" ist dem Autoren ein geheimnisvolles, düsteres und fesselndes Jugendbuch gelungen welches mich gut unterhalten konnte.Von mir bekommt dieses Buch 4 Eulen!

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  • ein richtig guter Roman der den Leser mitzureißen weiß

    Das Nest
    Manja82

    Manja82

    28. March 2016 um 20:53

    KurzbeschreibungSteve durchlebt eine schwere Zeit: sein neugeborener Bruder kämpft um sein Leben und fordert damit natürlich alle Aufmerksamkeit seiner Eltern. Währenddessen zeichnet sich vor dem Dachüberhang bedrohlich ein Wespennest ab. Als sich eines Nachts die Wespenkönigin in Steves Träume einschleicht und ihm anbietet, das Baby zu "reparieren", scheinen seine Wünsche erhört zu werden. Doch die Dinge nehmen eine finstere Wendung, als Steve erkennt, was wirklich mit dem Kleinen geschehen soll."Das Nest" von Kenneth Oppel wurde eindringlich illustriert von Jugendliteraturpreis-Gewinner Jon Klassen.(Quelle: Dressler)Meine MeinungSteve muss eine schwere Zeit durchmachen. Sein neugeborener Bruder fordert die gesamte Zeit seiner Eltern, denn er kämpft ums Überleben. Zu dieser Zeit bildet sich am Dachüberhang ein Wespennest. Eines Nachts schleicht sich die Wespenkönigin in Steves Träume und macht ihm das Angebot seinen Bruder zu „reparieren“. Zunächst scheint es, dass Steves Wünsche erhört wurden. Dann aber nimmt alles eine bedrohliche Wendung …Der Roman „Das Nest“ stammt vom Autor Kenneth Oppel. Ich kannte den Autor bereits vor diesem Buch und war gespannt was mich hier wohl erwarten würde.Steve ist ein sehr gut beschriebener Charakter. Man lernt ihn als Leser gut kennen, erkennt wie es ihm geht in der Situation, in der er sich aktuell befindet. Er fühlt sich ausgegrenzt und unverstanden, denn seine Eltern sind nur fürs Baby da. Er wirkt aber auch sehr hin- und hergerissen, weiß nicht so ganz wie er sich verhalten soll. Kenneth Oppel hat Steve sehr gut gezeichnet. Man kann seine Handlungen und Gefühle jederzeit nachvollziehen. Im Verlauf der Handlung wächst Steve mehr und mehr über sich hinaus, was mir wirklich sehr gut gefallen hat.Der Schreibstil des Autors lässt sich angenehm flüssig lesen. Kenneth Oppel versteht es den Leser abzuholen und mitzureißen.Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Steve. So bekommt er Tiefe und man kann ihn sich noch viel besser vorstellen.Die Handlung hat mich gepackt. Kenneth Oppel hat mich immer wieder zu überraschen gewusst. Er geht in seiner Handlung sehr auf Steve ein. Leider aber kommt so das Familienleben doch zu kurz, was ich doch ein wenig schade fand. Hier hätten ein paar mehr Informationen doch gut getan.Das Thema Wespen wird hier sehr ausführlich eingebracht. Man kann noch sehr viel Neues dazulernen.Zum Ende hin nimmt die Handlung nochmals Fahrt auf. Man fühlt hier mit Steve mit, kann sich in ihn hineinversetzen.Das eigentliche Ende dann hat mir persönlich zugesagt. Es passt gut zum Geschehen, schließt es ab, macht es rund.FazitZusammenfassend gesagt ist „Das Nest“ von Kenneth Oppel ein richtig guter Roman der den Leser mitzureißen weiß.Die gut gestalteten Charaktere, der flüssig lesbare Stil des Autors und eine Handlung, die spannend ist und zu überraschen weiß, haben mich hier wirklich gut zu unterhalten gewusst.Durchaus lesenswert!

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  • Wie Wespen ein Menschenbaby "bauen"

    Das Nest
    StMoonlight

    StMoonlight

    19. March 2016 um 19:20

    Der Kerngedanke der Geschichte ist gut: Zum einen kämpft Steven für seine Familie (kranker Bruder, traurige Eltern), zum anderen stellt er sich seiner Angst (Wespenstiche). Doch leider wurde die Geschichte total überzogen geschrieben: Wespen die ein menschliches Baby in ihrem Nest erschaffen, um es auszutauschen. Immer wieder denkt Steven es würde sich um einen Traum handeln, immerhin sind auch seine Eltern, sowie sein Psychologe dieser Meinung. Der Leser begleitet stets Steven, der die Geschichte erzählt. Ob er dabei wirklich träumt oder es sich doch um die Realität handelt ist für den Leser nicht ersichtlich, alles verschwimmt immer mehr. Dies ist teilweise äußerst verwirrend. Der Schreibstil ist leicht und lässt sich flüssig lesen. Durch die große Schrift kommt der junge Leser schnell voran. Sehr schön ist das Eingehen auf den Hintergrund der Wespen. Die Babysitterin macht praktischerweise ihre Ausbildung im biologischen Bereich und kann den Kindern spannende Dinge über die geflügelten Insekten erzählen. Wunderbar ist hier, dass auch die Sicht der Wespen nicht außeracht gelassen wird, denn tatsächlich sind sie mehr als nützlich für das Ökosystem. Ein sehr emotionales Buch mit Tiefgang, aber leider einer völlig überzogenen Grundstory. Erst zum Schluss wird es wirklich spannend. Den größten Teil der Geschichte fanden wir sehr langweilig. Auch wenn das Cover wirklich schön gestaltet ist, die Bilder im Inneren sind es leider nicht. Der Schreibstil ist gut für die empfohlene Lesegruppe geeignet und auch Zielgruppentauglich.

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  • [Rezension] Das Nest

    Das Nest
    Mone80

    Mone80

    08. February 2016 um 12:32

    "Als ich sie zum ersten Mal sah, hielt ich sie für Engel. Was hätten sie auch sonst sein sollen, mit diese bleichen, durchscheinenden Flügel, der sonderbaren Musik, die von ihnen ausging, und dem hellen Licht, das sie umgab?" (Seite 9) Als ich zum ersten Mal von "Das Nest" hörte, war mir nicht so wirklich klar, was mich erwarten würde. Der Klappentext verriet zwar ein wenig was, aber ich konnte es mir nicht vorstellen. Doch dann habe ich angefangen es zu lesen. Mit jeder Seite tauchte ich tiefer in dieses Buch ein. Steve erzählt uns seine Geschichte, die wirr, aber auch spannend und teilweise richtig gruselig ist. Seit kurzem ist ein neues Baby in der Familie, zu dem Steve zwar im Inneren eine Bindung hat, aber diese nicht so zeigt. Er ist noch sehr distanziert mit dem Baby, nennt es nicht bei seinem Namen. Denn das Baby ist krank, keiner weiß, was es hat und alle spekulieren. Doch dann beginnt Steve zu träumen und Realität und Träume vermischen sich. Denn im Traum redet er mit einer Wespenkönigin und in der Realität entdecken sie ein Wespennest am Haus. Der Traum hat mir den ein oder anderen Schauer über den Rücken gejagt. Dieses kleine "Ja", welches Steve der Wespenkönigin gibt, hat so weitreichende folgen, wo man sich in der Realität auch nicht immer so die Gedanken macht. Und Steve macht sich im Laufe des Buches immer mehr Gedanken, über sich und über das Baby. "Niemand ist perfekt", sagte ich, aber plötzlich war ich mir da nicht mehr so sicher. (...) "Da liegst du nur leider falsch. Diese Denkweise ist veraltet." (Seite 156) Als Leser bekommt man deutlich den Zwiespalt in dem Steve steckt zu spüren. Einerseits das Helfen wollen und einen Bruder zu haben, der gesund ist, aber auf der anderen Seite möchte er sein Leben von seinen Träumen nicht bestimmen lassen. Bis irgendwann sich alles wendet. Das Buch wird für Kinder ab 11 Jahren empfohlen, aber es ist definitiv kein Kinderbuch. Die Thematik ist dafür zu komplex und viele Sachen würden nicht verstanden werden, da sie zwischen den Zeilen stehen. Ausserdem ist der Horror und die Vermischung von Traum und Realiät so gut gelungen, dass sie wirklich Angst machen kann. Dazu tragen die Illustrationen von Jon Klassen und die sehr bildhaft Schreibweise bei. Die sind sehr düster und manchmal nur schemenhaft gestaltet. Für Jugendliche und junge Erwachsene ist dieses Buch eher geeignet. "Das Nest" ist ein gelungener Roman, der nicht nur Horror in einer feinen Art und Weise besitzt, sondern auch sehr in die Tiefe geht. "Und so was wie normal gibt es sowieso nicht" sagte ich. (Seite 215)

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  • Jugendbuch- Challenge bei LovelyBooks 2016

    Buchraettin

    Buchraettin

    Lest ihr gerne Jugendbücher? Habt ihr Lust, dies gemeinsam mit anderen begeisterten Jugendbuchliebhabern zu tun und neue Bücher kennen zu lernen? Dann macht gleich bei unserer Jugendbuch-Challenge 2016 mit. Diese Challenge soll vor allem viel Spaß machen und zum Entdecken neuer Bücher einladen. Anmeldungen sind natürlich jederzeit möglich!Hier geht es zu Challenge 2017https://www.lovelybooks.de/thema/Jugendbuchchallenge-2017-1358395874/ Hier sind die Regeln: Es sollen jeweils 2 Bücher aus den unten folgenden Kategorien gelesen werden - Natürlich könnt ihr auch mehr lesen! Die Challenge läuft vom 1.1. bis 31.12.2016. Es zählen all jene Rezensionen, die ab dem 1.1.2016 geschrieben worden sind. (hier bei LB) Da dies eine Challenge ist, soll sie selbstverständlich eine kleine oder auch größere ;-) Herausforderung sein und dazu anregen, vielleicht auch Bücher aus einem Genre zu lesen, das ihr so sonst eher nicht gelesen und dann auch nicht entdeckt hättet. Es sollte zu jedem Buch eine Rezension geschrieben werden, eine Kurzmeinung reicht leider nicht aus. Die Rezension sollte die hier bei Lovely Books sein, die hier verlinkt wird, alle anderen zählen hier nicht. Für die Jugendbuch-Challenge zählen alle Bücher, die für ein Lesealter ab ca. 13 Jahren bis ca. 18 Jahren empfohlen sind. Das Alter der Hauptfiguren im Buch sollte in diesem Rahmen liegen. Das hier ist ein Beispiel für einen Sammelbeitrag: Jeweils 2 Bücher pro Unterpunkt - insgesamt 12 Bücher sollen gelesen werden. Fantasy, Science Fiction, Dystopie (Erscheinungsdatum 2016) Gesellschaftsliteratur, aktuelle Jugendthemen, historische Jugendbücher (Erscheinungsdatum 2016) Liebesromane, Romantic Fantasy (Erscheinungsdatum 2016) Krimis und Thriller aus dem Jugendbuchbereich (Erscheinungsdatum 2016) Alte Schätze, Jugendbuchreihen, Sachbuch, Hörbuch und 2 dürfen frei ausgewählt werden! ( auch in Bezug auf das Erscheinungsdatum, gilt auch für Punkt 5 und hier dürfen auch englische Bücher einsortiert werden)   Jeder Teilnehmer erstellt einen Sammelbeitrag, um dort seine Rezensionen übersichtlich zu sammeln und zu aktualisieren. Verlinkt in diesem Sammelbeitrag außerdem ein Regal mit dem Namen "Jugendbuchchallenge 2016", das ihr in der Bibliothek in eurem Profil erstellt. Bitte schickt mir den Link des Sammelbeitrages per persönlicher Nachricht. Dann verlinke ich diesen mit eurem Namen in der Teilnehmerliste. Die aktuellen Verlosungen, Leserunden usw. verlinke ich nachfolgenden Beitrag. ( Es gibt keine Garantie für Vollständigkeit, ich mache das hier alles in meiner Freizeit:) Thema Halloween Halloween in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Thema Lesemuffel Tipps für Lesemuffel in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Kleiner Anreiz um die Challenge zu schaffen. Das LB Team wird ein Buchpaket stellen, das wird dann verlost Anfang nächstes Jahr unter allen, die die Challenge geschafft haben:) Liste für Neuerscheinungen im Jugendbuchbereich 2016    Challenge Beendet Mira20 MiraxD danielamariaursula Marbuerle Mrs_Nancy_Ogg Connychaos lenicool11 Floh Seelensplitter cytelniczka73 Enys Books annlu ank3006 Lotta22, Icelegs Teilnehmer 62.61.60.59. EnysBooks challenge beendet58. JamieRose57. anjazwerg56. icelegs Challenge beendet55. Peachl54. Lea-Krambeck53. Mira12352. czarnybalerinja51. ShellyBooklove50. Lotta22 Challenge beendet49. saskiaundso48. yunasmoondragon747. BeaSurbeck46. freakygirli45. Mira20  Challenge beendet44. Buchgeborene43. Curin42. ChubbChubb41. Getready40. Gwendolina39. annlu Challenge beendet38. Danni8937. Kuhni7736. ch3yenne35. Paulamybooksandme abgemeldet 22.134. Solara30033. Schluesselblume32. Kylie131.littleowl 30. MiraxD  Challenge beendet 29. DieBerta 28. danielamariaursula   Challenge beendet 27. Mabuerle Challenge beendet 26. Delphyna 25. Mrs_Nanny_Ogg Challenge Beendet 24. Connychaos   Challenge beendet 23. christaria 22. ban-aislingeach 21. marinasworld 20. lenicool11 Challenge beendet 19.Bambi-Nini 18.JuliB abgemeldet 17.Cithiel 16.Buchgespenst15.cytelniczka73  Challenge beendet 14.Bookfantasyxy 13.Vielleser18 12.xxslxa 11.buchfeemelanie 10.Claddy 9.Foreverbooks02 8.Floh Challenge beendet 7.Lesezirkel 6.Alchemilla 5.Seelensplitter Challenge beendet 4.Xallaye 3.anke3006 challenge beendet  2.Katja78 1.Buchraettin

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    • 1098
  • Ein eindrucksvolles Buch über Ängste und über die eigentlichen Dinge auf die es im Leben ankommt

    Das Nest
    aly53

    aly53

    31. January 2016 um 22:27

    Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, aber so richtig konnte ich mir unter dem Klappentext nichts vorstellen. Daher war ich sehr gespannt was mich da wohl erwarten würde. Der Einstieg gelang mir recht gut. Sehr schnell lernt man Steve kannen. Steve ist nicht wie andere Kinder. Er hat Ängste und Sorgen , er ist ein Einzelgänger. Was mich doch recht traurig gemacht hat. Er bekommt ein neues Brüderchen. Dieser ist jedoch krank und Steve schlägt sich auf seine ganz eigene Weise mit seinen Ängsten und Nöten herum. Er spürt das seine Eltern sehr traurig und verzweifelt darüber sind. Doch was kann Steve tun? Er ist doch nur ein Kind. Dann bekommt er in seinen Träumen Besuch von der Wespenkönigin. Sie schlägt ihm einen Handel vor. Er bekommt ein neues gesundes Brüderchen, alles was Steve tun muss ist "Ja" zu sagen. Doch was passiert wenn er "Ja" sagt. Was für ein Handel ist das und was steckt dahinter? Ich fand dieses Buch unheimlich schön. Steve ging mir schnell ziemlich nahe. Es hat mich zerrissen, wie ich sehen musste wie er sich quält. Seine Emotionen waren dabei sehr gut spürbar. Er versucht zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, doch was ist der richtige Weg in seiner momentanen Situation? Man merkt richtig wie hin- und hergerissen er ist. Zudem weiß er nicht ob es tatsächlich nur Träume sind oder ob es real ist. Anhand der sehr schönen Illustrationen und der bildhaften Beschreibungen zieht uns der Autor immer weiter in Stevens Geschichte. Das ganze wird noch unterstrichen mit einer düsteren, drückenden und undurchdringlichen Atmosphäre. Darin geht um Akzeptanz und ob wir mit schwierigen Situationen umgehen können. Und vor allem das man nie die Hoffnung verlieren darf. Hier wird sich überwiegend mit Kinderängsten befasst. Zudem geht es darum das nicht immer alles perfekt sein muss, um es lieben zu können. Dabei beschäftigt sich der Autor sehr intensiv mit Steve. Ich hätte gern noch mehr Einblicke in das Familienleben bekommen,das fand ich etwas schade. Dennoch die Geschichte ist überaus spannend. Man lernt zudem noch mehr über Wespen. Das hat mir sehr gut gefallen. Der Autor hat es verstanden, mich mitunter immer mehr zu überraschen, auch anhand von Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Aber die mir doch recht gut gefallen haben. Im Laufe des Geschehen wächst Steve immer mehr über sich hinaus und seine Entwicklung ist deutlich spürbar. Auch mir ist er immer mehr ans Herz gewachsen. Gerade am Ende hatte er mich so richtig gepackt. Ich konnte richtig mit ihm mitzittern und mitfiebern. Der letzte Teil des Buchers legt nochal einiges an Spannung zu und man kommt dabei kaum zu Luft holen. Man muss einfach unbedingt wissen, wie es ausgeht. Der Abschluss hat mir gut gefallen. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Steve, was ihm mehr Raum uznd Tiefe verschafft. Seine Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Die Gestaltung und auch die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil des Autors ist fließend und mitreißend gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Ein eindrucksvolles Buch über Ängste, aber auch über die eigentlichen Dinge auf die es im Leben ankommt. Hierbei muss man lernen zwischen den Zeilen zu lesen. Mich hat es nachdenklich gemacht, aber auch ziemlich beeindruckt. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 4 von 5 Punkten. Ich habe lange nachgedacht, aber ich denke es ist für Kinder ab 13 Jahren geeignet.

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  • Die Wespenkönigin

    Das Nest
    MelE

    MelE

    31. January 2016 um 07:52

    Nachdem ich "Das Nest" gelesen habe, musste ich einige Tage darüber brüten, wie ich meine Rezension gestalten könnte, da das Jugendbuch wirklich sehr außergewöhnlich ist und ich die richtigen Worte finden wollte. Es ist ein leichter Grusel / Horror vorhanden, der sich den ganzen Roman durchziehen konnte. Manchmal war es mir fast zu viel Spannung und ich vermute, dass Kinder ab 11 Jahren überfordert sein könnten. Selbst mich packte ein starkes Grauen und manchmal auch echter Ekel. Aus dem Klappentext sticht deutlich hervor, dass Steve einen kleinen Bruder hat, der nicht gesund ist und unbedingt einer Reparatur bedarf. Steves Eltern pendeln zwischen Klink und ihrem Zuhause und es erscheint oft, als wären Steves Träume seinem Unterbewusstsein entsprungen. Das er von Wespen träumt, könnte daran liegen, dass er gegen Stiche dieser Insektenart hochgradig allergisch reagiert. Der kranke Bruder, der dringend eine Herz OP benötigt und die Allergie begünstigen den Eindruck, dass Steve entweder eine lebendige Phantasie besitzt oder eben auch, dass er sich von seinen Eltern vernachlässigt fühlt. Was ist also wahr und was Fiktion? "Das Nest" ist ein solides Jugendbuch, dennoch befürchte ich, dass die Altersempfehlung nicht angemessen ist. Ich möchte meine eigene Interpretation in diese Rezension mit einbringen, denn "Das Nest" bietet einiges an Raum für Spekulationen. Mein erster Gedanke wäre, dass jeder Elternteil oder auch jedes Geschwisterkind sich ein gesundes Baby wünscht und einem Austausch vielleicht sogar zustimmen würde, da ein Kind mit Defizit Sorge und Mehrarbeit erfordert. Daher treffen viele Frauen in der Schwangerschaft schon die Entscheidung ein krankes Baby nicht aus zu tragen. Ein weiterer Gedanke wäre, dass die Bindung von Steve zu Theo erst wächst innerhalb der Story und er erst spät anfängt, seinen kleinen Bruder zu lieben und sein Beschützerinstinkt erst dann erwacht, als es schon fast zu spät ist. Seine Entscheidung kann nicht rückgängig gemacht werden, da schon ein neues Baby für den Austausch entsteht, Ein Baby ohne Erkrankung. Würde ein gesundes Baby der Familie mehr Glück bringen als Theo es tut? Steve hat lange Zeit nur von dem Baby gesprochen und beginnt erst zum Ende hin seinen Bruder beim Namen zu nennen. Die Illustrationen sind sehr düster und oft auch beängstigend. Sie passen absolut zur Thematik, die mir doch schwer im Magen liegt. Mir bot "Das Nest" ganz viel Raum zum Nachdenken und wie nun schon oft erwähnt, befürchte ich eine Überforderung des jüngeren Lesers. Vielleicht wäre es angebracht, dass Eltern den Roman vor ihren Kindern lesen, um Fragen aufzufangen oder Ängste, die sich vielleicht entwickeln könnten besprechen zu können? Ich vergebe gerne eine Leseempfehlung. Muss aber den Hinweis verdeutlichen, dass ich die Altersempfehlung unangemessen halte. Das Ende ist wundervoll, auch wenn zuvor echter Horror vorangegangen ist. Familie ist und bleibt Familie, egal mit welchen inneren und äußeren Kämpfen man sich auseinandersetzen muss, um zusammen zu wachsen.

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  • Beängstigend... gut!

    Das Nest
    anette1809

    anette1809

    22. January 2016 um 18:53

    Bevor ich mit meiner Rezension beginne, eine Bemerkung vorweg zum empfohlenen Lesealter: ich habe mit der Einordnung ab 12 Jahren schon höher gegriffen als der Verlag das Buch einordnet und bin mir selbst damit unsicher... "Das Nest" ist wohl auf Grund anderer Werke Oppels und der Illustrationen Klassens in Bilderbüchern in die Kategorie Kinderbuch gerutscht. Die Erzählung sowie die Illustrationen sind beinahe durchweg düster und zeichnen sich durch einen subtilen Horror aus, so dass ich fast dazu geneigt bin, das Buch erst für Leser ab 14 Jahren zu empfehlen! --- Steves Familie besteht aus 5 Personen, Mama und Papa, Steve und Nicole, und das Baby, das auf Grund eines Gendeffekts und noch einigen anderen Krankheiten ums Überleben kämpft. Kapitellang ist es nur das Baby... dann wird es er... bis wir das Wesen endlich unter seinem Namen Theo kennenlernen, als wollte Steve so gut es geht vermeiden eine Bindung zu seinem Geschwisterchen aufzubauen. 'Mom und Dad es mit nach Hause nehmen, aber sie mussten fast jeden Tag wegen irgendwelcher Untersuchungen ins Krankenhaus. Wenn sie danach zurückkamen, gab es immer ein paar neue Informationen, immer neue Theorien.' (S.11) In einer Nacht schleicht sich eine Wespe in Steves Träume ein und macht ihm ein Angebot, dass sie einen perfekten Theo ausbrüten können, der dann gegen das falsche, kranke Baby ausgetauscht wird. Letzten Endes darf Theos Platz natürlich nur von einem Baby eingenommen werden. Steve muss dem Handel nur zustimmen und schon machen sich die Wespen an die Arbeit. Doch schon bald macht sich Steve erhebliche Vorwürfe, ob sein Baby auf Grund seiner Erkrankungen weniger wert ist, als der perfekte Theo, der im Wespenbau nach und nach Form annimmt. Kann er seinen Eltern einen Austausch zumuten? Darf er das kranke Baby aufgeben? Ist es nicht sogar eine Form der Diktatur, der Euthanasie, wenn ich mich bewusst für oder gegen ein Wesen entscheide, sie auf Grund von Defiziten im Aussehen oder einer möglicherweise eingeschränkten geistigen Leistung verurteile? Die Zweifel drängen sich in den Kopf des Lesers, was darf erlaubt sein, was nicht... Noch spannender wird das Thema, wenn man bedenkt, dass auch Kenneth Oppel ein Kind mit Handicap hat. Hat er in den Zeiten der Schwangerschaft seiner Frau oder den ersten Monaten mit dem Säugling ähnliche Alpträume über sich ergehen lassen müssen? Nicht alles in "Das Nest" ist real oder mit gesundem Menschenverstand zu erklären, aber auch nicht alles ist Traum. Die Traumwespen aus Steves Schlaf greifen in Steves reales Leben ein, zudem wissen sie Dinge über ihn, die keiner wissen kann. Neben den Wespen gibt es noch einen Herr Niemand, ebenfalls ein Grenzgänger zwischen realen und geträumten Welten. Diese Zwischenwelten verbreiten Angst, ganz besonders, da der Verlag eine Ausstattung gefunden hat, die dieses bedrohliche Gefühl noch anschürt. Immer eine Wespe mehr zählen die Kapitel durch. Die Bilder von Jon Klassen wirken melancholisch, düster und traurig, manche verbreiten sogar leichte Angst beim längeren Betrachten. Ich konnte der Geschichte die Lehre mitnehmen, dass man sich bis zuletzt an die Hoffnung klammern muss und das nichts auf die äußeren Werte gegeben werden sollte. Schöne Gesichter, schöne Kinder, schöne Haustiere... das sind Statussymbole, aber sicher nicht die Familien, in denen die größte Liebe gelebt wird. Liebe sollte nicht an Vergänglichkeiten geknüpft werden. Das Ende des Buches ist sanft, familiär, ehrlich - der Weg dorthin beängstigend, erschreckend und albtraumhaft. Auch wenn am Ende des Tunnels das Licht wartet, sollten Eltern das Buch vorab lesen, wenn sie es tatsächlich jüngeren Lesern ab 10 (ich fühle mich sicherer mit 12) Jahren geben möchten, denn neben surrealen Komponenten behandelt die Geschichte auch reale Kinderängste. Bereits in der Fledermaus-Trilogie und der Wolkenreiter-Trilogie von Oppel gab es immer wieder harte und brutale Szenen, "Das Nest" berührt in dieser Hinsicht weit mehr, weil diese Art der Geschichte realer ist als eine Tierfantasy- oder eine Steampunktrilogie. Zudem sollte man eine Vorliebe für Surrealität mitbringen, um "Das Nest" vollends genießen zu können, denn diese Geschichte kann und will nicht Stein um Stein oder Wabe um Wabe logisch erklärt werden. Und nun hoffe ich, mich noch von ganz vielen weiteren Werken Kenneth Oppels überraschen lassen zu dürfen, denn keiner schreibt so vielfältig, genreübergreifend und dabei noch so genial gut wie er!

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