Kenneth Oppel Starclimber

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Inhaltsangabe zu „Starclimber“ von Kenneth Oppel

Matt Cruse is back for his most dangerous expedition yet - into outer space! Boy-pilot Matt Cruse is looking forward to spending a peaceful summer with Kate de Vries. Until they are offered the chance of a lifetime to join the first expedition into space aboard the incredible ship Starclimber. But many challenges stand in the way. (Quelle:'Flexibler Einband/07.05.2009')
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  • Rezension zu "Starclimber" von Kenneth Oppel

    Starclimber
    anette1809

    anette1809

    11. February 2010 um 18:10

    Inhalt: "Sternenjäger" ist das das dritte Abenteuer um Matt Cruse und Kate de Vries nach "Wolkenpanther" und "Wolkenpiraten". Nachdem sie in ihren ersten beiden Abenteuern am Himmel unterwegs waren, führt es sie in "Sternenjäger" nun geradewegs ins All. Kate wird für diese Mission als Spezialistin für Flora und Fauna eingeladen, Matt dagegen muss sich zuerst in einem Trainingslager behaupten, bevor es auch für ihn heißt: Sternenschiffer auf der ersten Mission ins All! Die Starclimber hebt ab und im All macht die Crew eine unglaubliche Entdeckung: auch hier - ohne Sauerstoff und im totalen Vakuum - gibt es Leben! Doch nicht alles läuft reibungslos auf dieser Sternenmission. Matts Nerven liegen blank, denn seine große Liebe Kate trägt den Verlobungsring eines anderen am Finger, und bizzare Wesen aus dem All drohen die Rückkehr zur Erde scheitern zu lassen. Eigene Meinung: Kenneth Oppels Bücher sind wie ein großes Überraschungsei in Buchform. Eigentlich ist für Leser fast jeden Genres etwas dabei: Fantasy, Science Fiction, historische Elemente und eine Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten Matt und Kate. Es ist ein Buch für jung und alt, und mit einer männlichen sowie auch weiblichen Hauptperson sicherlich interessant für lesebegeisterte Jungs UND Mädchen. Wenn es eine Schublade für Oppels Bücher geben sollte, dann kann sie nur Oppel heißen, denn seine Bücher sind mit keinen anderen mir bekannten Autoren vergleichbar und lassen sich auch nicht nur einem Genre zuordnen. Seine Welten sind eine Mischung aus erfundenen und tatsächlich existierenden Orten. So spielt ein Teil der Handlung im erfundenen Löwentorstadt, während sich der Beginn der Geschichte in Paris abspielt. Neben vielen fantastischen Elementen, wie den noch nie dagewesenen Bewusstseinsformen im All, knüpft Oppel auch gerne historische Elemente in seine Geschichten ein, so spielen z.B. in "Sternenjäger" die Sufragetten eine Rolle, eine Frauenbewegung, die am Anfang des 20. Jahrhunderts für das Wahlrecht der Frauen gekämpft hat. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Matt, eine Erzählform, die ich persönlich favorisiere, da ich dadurch noch tiefer in das Geschehen eintauchen kann. Besonders beeindruckend finde ich es immer wieder, dass Kenneth Oppel es schafft, auch seine Nebenfiguren mit viel Leben zu füllen und keine der agierenden Personen blass wirken zu lassen. Meine Favoriten auf dem Weg ins All waren neben Matt und Kate - deren reger verbaler Schlagabtausch ein wichtiges Element in dieser Abenteuerreihe ist - Sir Hugh Snuffler, ein Zoologe, der alle Neuentdeckungen im Tierreich erstmal als Teufelei und Lüge abstempelt, und Miss Evelyn Karr mit ihrem Affen Haiku, der Sir Hugh das Leben auf dem Sternenschiff schwer macht ;o) Was sicherlich viele Leser freuen wird, die kein Freund von Cliffhangern bei Buchreihen sind oder vielleicht gar keine Buchreihen mögen: Kenneth Oppel hat zwar mit seiner Fledermaussaga und den Abenteuern von Matt und Kate zwei Reihen geschrieben, aber die einzelnen Bände sind weitestgehend in sich abgeschlossen und verweisen höchstens kurz auf die vergangenen Abenteuer. Man braucht aber keine Vorkenntnisse aus "Wolkenpanther" und "Wolkenpiraten", um an "Sternenjäger" Spaß zu haben. Wer jetzt immer noch nicht davon überzeugt ist, dass man Kenneth Oppel lesen MUSS: wer schon immer wissen wollte, wie die Sphinx wirklich ihre Nase verloren hat, erfährt das in diesem Buch. Wie, das werde ich nicht verraten, dass muss schon jeder selbst herausfinden ;o) Aufmachung des Buches: "Wolkenpanther", "Wolkenpiraten" und "Sternenjäger" geben von der Covergestaltung überhaupt kein zusammengehöriges Bild ab. Eigentlich eine Sünde für Bibliophile wie mich, die ihre gesammelten Reihen mit einem homogenen Erscheinungsbild im Regal stehen haben wollen. Aber wisst ihr was: Kenneth Oppel würde ich mir sogar als Loseblattsammlung ins Regal legen ;o) Fazit: Kenneth Oppel ist für mich ein Ausnahmeschriftsteller. Bisher haben mich alle seine Bücher dermaßen gefesselt, dass ich sie eigenlich nur am Stück lesen konnte, weil ich keine Ruhe hatte, bis die letzte Seite erreicht war und der Buchdeckel darüber zuklappte. Deshalb: falls mich einer beim Lesen eines Kenneth Oppels Buch sehen sollte - pssst, bitte nicht stören! Und wer Oppel noch nicht kennt: Kaufen kaufen kaufen!!!

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