Vom Suchen und Finden

von Kenneth Oppel 
4,3 Sterne bei30 Bewertungen
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Ein wunderschönes Buch! Zwei junge Menschen, die viel unterschiedlicher nicht sein können, die aber von der Liebe zusammengeführt werden.

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Ein Rohdiamant, der erst noch von der Masse entdeckt werden muss! UNBEDINGT LESEN!

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Inhaltsangabe zu "Vom Suchen und Finden"

Wer sucht, der findet? Zwei junge Menschen im Westen Amerikas, zwei verfeindete Familien von Wissenschaftlern und eine große Liebe, die nicht sein darf. Rachel Cartland will Professorin werden, Paläontologe wie ihr berühmter Vater. Leider kommen ihr die veralteten Vorstellungen ihrer Familie dazwischen. Und dann ist da auch noch Samuel Bolt: Der hat nicht nur einen rivalisierenden Wissenschaftler als Vater, sondern auch ein unwiderstehliches Lächeln. Vielleicht sind Saurier doch nicht die faszinierendsten Wesen der Welt?
Literarisch, abenteuerlich, vielfältig, genial, zeitlos, romantisch: Autor Kenneth Oppel auf den Spuren von Romeo und Julia.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783791500409
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Dressler
Erscheinungsdatum:24.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    helenscreativeobsessions avatar
    helenscreativeobsessionvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes Buch! Zwei junge Menschen, die viel unterschiedlicher nicht sein können, die aber von der Liebe zusammengeführt werden.
    Rezension Vom Suchen und Finden

    Meine Meinung
    Cover und Titel: Das Cover sowie die Innengestaltung sind sehr aufwändig gemacht. Besonders die vielen Details, die es auf dem Cover zu entdecken sind, machen das Cover zu einem Blickfänger. Ich liebe auch die Zusammenstellung der Farben. Und nebenbei passt er übrigens auch perfekt zur Geschichte. Im Buch drinnen finden sich zwei Schrifttypen einer für Rachels Sicht und einer für die von Samuel. Auch der Titel ist sehr originell.

    Schreibstil: Der Schreibstil kommt ohne grossen Schnick-Schnack aus und ist erfrischend einfach gehalten. Die Gefühle kommen aber trotzdem sehr echt rüber.

    Inhalt: Als erstes: Die Geschichte spielt in der Vergangenheit, irgendetwas um 1912 herum (also auf jeden Fall nach dem Bürgerkrieg). Das allerdings ist mir erst nach den ersten 100 Seiten so richtig klar geworden. Ich bin zwar immer wieder über Dinge gestolpert wie Telegramme oder dass Frauen nicht zur Universität gehen können, gänzlich begriffen habe ich es allerdings erst, als sie eine Kutsche genommen haben. Ich bin schlichtweg gar nicht auf die Idee gekommen, dass die Geschichte in der Vergangenheit spielt, da das so nur am Schluss in der Danksagung erwähnt wird.

    Die Zeit, die sich der Autor ausgesucht hat, ist eine sehr ereignisreiche Zeit, wie gesagt, der Bürgerkrieg lag erst wenige Jahre zurück. Die «Weissen» drangen immer weiter in den Westen vor und versuchten den Indianer ihr Gebiet wegzunehmen und sie in immer kleinere Reservate zu treiben. Aber auch aus wissenschaftlicher Sicht war einiges los.

    Die Geschichte nimmt diesen geschichtlichen Hintergrund perfekt auf und verknüpft ihn auch mit Sams und Rachles Geschichte. Der Verlauf ist perfekt. Am aller aller besten ist es, dass es zwischen den beiden nie ein wirkliches Drama gibt. Natürlich, sie streiten und sind nicht immer gleicher Meinung, aber sie lieben sich, so einfach ist das. Erstaunlich ist, dass der Wettkampf ihrer Väter die beiden nicht auseinander treibt, sondert zusammenschweisst. Ich möchte keine einzige Seite dieser Geschichte missen müssen!

    Charaktere: Samuel Bolt, möchte um jeden Preis Paläontologe werden, wie sein Vater. Dieser hat es aber schwierig, da er keine Professur hat. Das reibt ihm vor allem Professor Cartland, Rachles Vater, gerne unter die Nase. Bolt, auch Rauf-Bolt genannt, kann aber ziemlich hitzköpfig sein, weshalb auch schonmal die Fäuste fliegen. Samuel schämt sich deswegen ein bisschen für seinen Vater und ist deshalb auch wütend auf ihn. Auch Samuel ist hitzköpfig, aber vor allem zielstrebig und impulsiv. Er will nicht etwas, er will alles.

    Rachel Cartland, Rachel ist eine sehr moderne junge Frau, die überhaupt nicht in ihre Zeit zu passen scheint. Auch sie will Wissenschaftlerin werden, weshalb sie ständig versucht ihren Vater zu überzeugen, sie zur Universität gehen zu lassen. An Rachel gefällt mir, ihre Unkompliziertheit. Sie nimmt die Dinge so wie sie sind. Das allerdings kann manchmal dazu führen, dass ihr der Mut allzu schnell schwindet. Rachel konnte mich von Anfang an auch mit ihrer Schläue und Selbstbestimmtheit beeindrucken.

    Samuel sowie Rachel machen im Verlauf der Geschichte grosse Veränderungen durch. Bevor sie sich kennenlernen hatten keiner von beiden eine Ahnung von Liebe, doch sie interpretieren diese fünf Buchstaben unter der brennenden Sonne der Badlands auf ihre ganz eigene wundervolle Weise.



    Fazit
    Ein wunderschönes Buch! Zwei junge Menschen, die viel unterschiedlicher nicht sein können, die aber von der Liebe und einem gut versteckten Dinosaurierskelett zusammengeführt werden.



    Bewertung
    ⭐⭐⭐⭐⭐

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    Benni_Cullens avatar
    Benni_Cullenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Rohdiamant, der erst noch von der Masse entdeckt werden muss! UNBEDINGT LESEN!
    Ein Rohdiamant, der erst noch von der Masse entdeckt werden muss!

    Vor einiger Zeit besuchte ich in der Thalia-Filiale in Nürnberg ein Event, auf dem die Buchhändler aus der Jugendbuch-Abteilung ihre Highlights aus den letzten Monaten präsentierten. Es war ein wirklich großartiger Abend, bei dem wir viele unterschiedliche Bücher kennenlernen konnten. Wirklich alle klangen auf ihre Weise interessant, doch besonders dieses hier hatte es mir angetan: "Vom Suchen und Finden" von Kenneth Oppel aus dem Dressler Verlag. Die Buchhändlerin hat das Buch mit so viel Liebe vorgestellt und war so voller Inbrunst dabei, dass ich nicht anders konnte, als zuzugreifen. Genau deshalb habe ich es mir im November vorgenommen und war wirklich begeistert, denn: Die Buchhändlerin hatte recht. Mit was genau, das erfahrt ihr jetzt.

    Wir begleiten Rachel und Samuel im Amerika des 19. Jahrhunderts. Ihre beiden Väter sind berühmte Archäologen mit komplett unterschiedlichem Background: Während Samuels Vater der Praktiker ist, der sich alles selbst beigebracht hat und nie auch nur irgendeinen universitären Weg eingeschlagen ist, ist Rachels Dad der Wissenschaft verschrieben und einer der bekanntesten Paläontologen des Landes. Beide stehen in großer Konkurrenz zueinander und wollen sich gegenseitig immer überbieten. Demnach wollen sie immer der Erste sein, der einen neuen Dinosaurier findet und ihn benennen darf. Dafür nehmen sie alles in Kauf, sogar Betrug und kriminelle Machenschaften. Rachel und Samuel lieben das Gebit der Paläontologie zwar auch, allerdings stellen sie schnell fest, dass sie etwas anderes noch sehr viel mehr interessiert: Die Liebe zueinander.

    Ich war am Anfang total verliebt in die Atmosphäre des ganzen: Die beiden Archäologen, die sich nicht leiden können und sich gegenseitig ständig auf die Schippe nehmen und ihre Kinder, die eigentlich wissen, dass sie sich nicht mögen dürfen, aber trotzdem auf ihr Bauchgefühl hören. Ich mochte diese einzigartige Stimmung und habe mich ab der ersten Seite sehr wohl gefühlt. Samuel und sein Vater führen ein sehr chaotisches und emotionsloses Leben und man merkt schnell, dass die beiden viele Themen haben, über die sie sprechen sollten, es aber aus Angst nicht tun. Mir gefiel, wie der Autor Themen wie Familie, gescheiterte Beziehungen und Vertrauen darstellte und sich sehr intensiv damit beschäftigte. Ganz anders dagegen Rachel und ihr Dad. Dieser ist nur auf Erfolg aus und übersieht dabei, dass auch die persönlichen Beziehungen zu anderen Menschen und Dinge wie Moral und Charakter zählen. Der Autor kritisiert somit subtil gesellschaftliche Systeme und zeigt dies anhand zweier sehr unterschiedlicher Familien. Großartig, wenn so etwas in einem Jugendbuch Platz findet.

    Dabei war mir auch die Liebesgeschichte zwischen Samuel und Rachel genau richtig dargestellt. Die wird nicht verschönert und wirkte auf mich auch nicht allzu kitschig. Diese Balance gefiel mir sehr gut und ich hatte sofort eine emotionale Bindung zu den beiden. Vielmehr noch als ihre Liebe, steht aber die Suche nach sich selbst und seinen Werten im Vordergrund. Die beiden jungen Erwachsenen erkennen, dass man für seine Träume kämpfen und für seine Werte einstehen muss, um sein Leben zu bestreiten. Und auch das Eingehen des ein oder anderen Risikos gehört dabei dazu. Dass es genau diese Themen sind, die beide vereint und die sie nur durch ihre Beziehung erreichen können, macht die Liebesgeschichte umso schöner. Gegen Ende sogar so schön, dass ich wirklich traurig war, als ich mich von den beiden trennen musste - obwohl mein Herz so mollig warm war, aufgrund dessen, was passiert ist.

    Ein großes Kompliment außerdem für die Erzählstruktur. Der Autor bindet alte indianische Legenden ein und stellt das Amerika des 19. Jahrhunderts wirklich sehr authentisch dar. Zwar war ich am Anfang etwas verwirrt, es steht nämlich wirklich nirgendwo, dass die Geschichte in diesem Jahrhundert spielt, allerdings kann man sich das nach ein wenig Recherche denken (Darwin lebte schließlich zum Großteil des 19. Jahrhunderts und wird von den Professoren als Kollege bezeichnet). Das hätte man vielleicht etwas deutlicher machen sollen, nichtsdestotrotz war ich vom Aufbau der Kulisse und der Recherche dazu begeistert. Auch die familiären Geschichten wurden sehr gut eingebaut und konnten mich emotional mitnehmen. Doch nicht nur das: Die unterschiedlichen Erzählstränge (Indianische Legenden, 19. Jahrhundert und die Vergangenheit der Väter) kommen am Ende perfekt zusammen und ergeben somit ein komplexes Bild, was aber sehr gut erzählt und erklärt wird. Ein toller Abstecher also in ein faszinierendes Jahrhundert und in eine mindestens ebenso interessante Kultur.

    Der Schreibstil war sehr flüssig, als toll empfand ich den Wechsel zwischen Samuel und Rachel. Es gibt Stellen, da erzählt Samuel aus seiner Sicht und dann gibt es stellen, da erzählt Rachel aus ihrer. Ich habe sogar das Gefühl, dass beide eine ganz eigene Art haben, ihre Gefühle zu beschreiben und die Dinge zu erzählen. Diese Unterschiede haben mich sehr fasziniert und machten die Figuren für mich lebendig. Schön auch, dass sich der Verlag dazu entschlossen hat, unterschiedliche Schriftarten für die beiden zu verwenden. Während Samuels Sichtweise mit einer relativ klassischen Schriftart versehen wurde, wirkt die von Rachel fast wie von einer Schreibmaschine getippt. Das fand ich großartig, da hier nochmal deutlich wurde, wer gerade erzählt. Einziger Kritikpunkt hier sind für mich die Stellen, in der der Autor im "Du" schreibt. An diesen Stellen beschreiben Rachel und Samuel ihre Gefühle füreinander. Der Autor wollte so wohl etwas Persönliches in den Roman bringen, allerdings war ich beim ersten Mal total verwirrt und dachte, das Lektorat hätte das übersehen. Beim zweiten Mal war es dann passender, aber immer noch irgendwie Fehl am Platz. Für mich hätten diese Stellen nicht sein müssen. Davon ausgenommen konnte ich der Schreibstil allerdings ebenso begeistern wie die Geschichte und die Figuren.

    Mein Fazit:
    Ich habe das Gefühl, die Rezension nimmt kein Ende. Aber ich bin wirklich so begeistert gewesen, dass ich einfach alles aufschreiben musste, was mir in den Sinn kam. Ich verstehe einfach nicht, wie dieses Buch so untergehen konnte, denn die Idee ist wirklich toll, die Ausführung klasse und die Geschichte mal was ganz anderes. Ja, auch ich hätte bei dem Cover nicht wirklich zugegriffen, aber es lohnt sich wirklich darüber hinweg zu sehen und der Story eine Chance zu geben. Anfangs dachte ich beim Thema Dinosaurier: "Oh, ich glaube, das ist nichts für mich", aber der Autor schafft es, dass man sich für das Thema interessiert und lässt die Figuren auch fast nur solche finden, die man als Leser, zumindest vom Hören aus der Kindheit, kennt. Die Begeisterung konnte so überschwappen und hat mich in eine Welt gerissen, von der ich niemals gedacht hätte, dass sie mich so faszinieren kann. Ja, es gibt Abzüge aufgrund dieser zwei Stellen im "Du" und auch aufgrund der fehlenden Jahreszahlen im gesamten Buch, aber das sind wirklich zwei Kleinigkeiten, die gar nicht so sehr ins Gewicht fallen. Ich finde, Jugendbuchfans sollten mal ins Buch reinschnuppern, denn es ist mal was abseits des Mainstreams - und davon gibt es ja schon genug. Deshalb vergebe ich auch 5 Sterne und hoffe, meine Begeisterung springt auf euch über (:

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    KleineLeseeckes avatar
    KleineLeseeckevor einem Jahr
    Eine schöne, unterhaltsame Liebesgeschichte mit ungewöhnlicher Grundidee, aber ich hatte mir mehr er

    Wer sucht, der findet? Zwei junge Menschen im Westen Amerikas, zwei verfeindete Familien von Wissenschaftlern und eine große Liebe, die nicht sein darf. Rachel Cartland will Professorin werden, Paläontologe wie ihr berühmter Vater. Leider kommen ihr die veralteten Vorstellungen ihrer Familie dazwischen. Und dann ist da auch noch Samuel Bolt: Der hat nicht nur einen rivalisierenden Wissenschaftler als Vater, sondern auch ein unwiderstehliches Lächeln. Vielleicht sind Saurier doch nicht die faszinierendsten Wesen der Welt? (Quelle: Verlag)

    Ich habe mir "Vom Suchen und Finden" von Kenneth Oppel gekauft, weil mich sowohl das schöne Cover als auch der interessante Klappentext angesprochen hatten. Ich finde es toll, dass der Roman endlich mal frischen Wind ins Jugendbuchgenre bringt, in dem in letzter Zeit hauptsächlich Dystopien und Romantasy veröffentlicht wurden.

    Und tatsächlich finde ich die Idee nach wie vor klasse. Zwei Teenager mit rivalisierenden (um nicht zu sagen verfeindeten) Vätern lernen sich kennen und lieben und das vor archäologischer Kulisse. Man merkt dem Roman an, dass Kenneth Oppel im Vorfeld sehr genau recherchiert hat, denn selbst die einzelnen Knochen der Skelette wurden korrekt mit lateinischem Fachvokabular bezeichnet und auch sonst fand ich die Atmosphäre und die Hintergrundinformationen sehr schlüssig und stimmig. Ich hatte mich bis dato eher weniger mit Archäologie beschäftigt, kann jetzt nach der Lektüre aber nachvollziehen, warum manche Menschen ein Faible dafür entwickeln.

    Trotz der ungewöhnlichen und tollen Idee und der schönen Liebesgeschichte hat mir dennoch etwas gefehlt. Ich kann nicht einmal genau benennen warum, aber so richtig fesseln und vom Hocker hauen konnte mich der Roman nicht, der mir stellenweise auch zu langatmig war. Da die Liebesgeschichte zwischen Samuel und Rachel ganz klar im Vordergrund stand, sind interessante Aspekte im Zusammenhang mit der Ausgrabung etwas in den Hintergrund gerückt, was ich sehr schade fand. Ich denke aus dem "Drumherum" hätte man noch mehr herausholen können und dann wäre es auch ein 4 bis 5-Sterne-Buch geworden.

    Alles in allem hat mich "Vom Suchen und Finden" gut unterhalten, aber begeistern konnte mich das Buch nicht und es wurde meiner Meinung nach (zu) viel Potential verschenkt. Ich finde es schade, weil ich mir mehr von dem Roman erhofft hatte, aber ich bereue den Kauf dennoch nicht. Es hat einfach Spaß gemacht mal wieder einen Jugendroman mit einer innovativen Grundidee zu lesen und so empfehle ich den Roman auch weiter, wenn man zur Abwechslung einen Roman fernab des Mainstreams lesen möchte.

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    buecherkompasss avatar
    buecherkompassvor einem Jahr
    VOM SUCHEN UND FINDEN. KENNETH OPPEL.

    INHALT

    Rachel und Samuel teilen eine gemeinsame Leidenschaft: die Paläontologie.

    Auf einer Veranstaltung in der Akademie für Naturwissenschaften sollen sich die beiden zum ersten Mal begegnen, doch ihr Aufeinandertreffen steht unter keinem guten Stern: Die Väter von Rachel und Samuel sind Erzfeinde und bekriegen sich bereits seit Jahren.

    Als schließlich alle vier in der selben Gegend gedenken ihre Ausgrabungen durchzuführen wird die Lage immer misslicher.

    Doch Rachel und Samuel sind nicht so schnell unterzukriegen.

    MEINUNG

    Ein Hauch von Romeo und Julia und dazu eine Geschichte über Dinosaurier? Es war vorherzusehen, dass ich meine Finger nicht von diesem Buch würde lassen können.

    Mit viel Herz führt der Autor den Leser an die Charaktere und das Setting des Buches heran. Die Hauptcharaktere Rachel und Samuel lernen sich auf einer Veranstaltung kennen und verstehen sich auf Anhieb. Blöd nur, dass ihre Väter einige Minuten später zankend auf der Bühne stehen und versuchen sich ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse streitig zu machen. Doch dabei soll es nicht bleiben.

    Ein Hinweis eines begeisterten (Hobby-)Fossiliensammlers führt die Paläontologen zur ein und derselben Ausgrabungsstätte und so geht es bei der Suche nach dem König der Dinosaurier (Rex) alles andere als gesittet zu.

    In wechselnden Perspektiven erlebt man das Geschehen dabei jeweils aus Rachels oder Samuels Sicht und erhält so zugleich Einblicke in die Gedankenwelt der Protagonisten.

    Während die Väter ein offensichtlich kindisches Verhalten an den Tag legen, indem sie ihre Kämpfe vor ihren Kindern, aber auch vor ihren Auftraggebern austragen, wirken die beiden jungen Erwachsenen (ein wenig) reifer und reflektierter. Gemeinsam hecken sie einen Plan aus und bieten ihren Vätern das nötige Kontra, um sie schließlich zur Vernunft zu bringen.

    Bei so vielen unterschiedlichen Interessen und Zielvorstellungen geht, wie nicht anders zu erwarten, natürlich einiges schief. Und das nicht zuletzt, weil die Paläontologen sich stets gegenseitig ins Verderben zu stürzen versuchen. Dass die Indianer wenig erfreut über das Eindringen der Wissenschaftler sind verkompliziert die Suche nach dem König der Dinosaurier zusätzlich.

    Zeitweise überschlagen sich die Ereignisse, sodass man dem Geschehen beinahe hinterher hechelt. Gerade noch rechtzeitig kühlt die Geschichte jedoch wieder immer wieder ab, sodass man erstmal zu Atem kommen kann.

    Vom Suchen und Finden ist eine kurzweilige Liebesgeschichte, gespickt mit Sarkasmus und Wortwitz und dürfte demnach nicht nur für jugendlichen Lesern gefallen.

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    Kanyas avatar
    Kanyavor einem Jahr
    Viel Potenzial bleibt ungenutzt, dennoch eine schöne Liebesgeschichte

    Inhalt
    Rachel und Samuel wünschen sich beide nichts mehr als Fossilien ausgraben und sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ihre Väter befassen sich ebenfalls damit, doch sie sind Rivalen und hassen sich. Rachel versucht alles um Paläontologin zu werden, doch ihr Vater wünscht sich, dass sie heiratet. Samuel dagegen möchte sich nicht mit studieren aufhalten, doch das wäre seinem Vater lieber. Durch Zufälle treffen Rachel und Samuel aufeinander und schnell fühlen sie sich trotz der Feindschaft ihrer Väter zueinander hingezogen. Als ihre Väter in den Badlands landen um Ausgrabungen zu starten, spitzt sich die Lage zu, denn beide hoffen auf den größten Dinosaurierfund, den es je gab.

    Meine Meinung

    "Vom Suchen und Finden" gehört zu den Büchern, die mir beinahe entgangen wären. Dabei finde ich die Grundidee und das Setting sehr gelungen. Der wissenschaftliche Aspekt rund um Dinosaurier und auch die Ausgrabungen fand ich spannend und auch die Konflikte der rivalisierenden Väter sind sehr gut dargestellt. Hier mochte ich besonders die hitzigen Wortgefechte der beiden, die aber nicht nur bei Wortgefechten blieben, denn schon ziemlich zu Anfang prügeln sich die beiden.

    Auch mochte ich die Konflikte, die Rachel und Samuel mit ihren Vätern auszutragen haben, auch wenn ich sagen muss, dass der Fokus der Geschichte wirklich auf der Liebesgeschichte liegt. Dadurch wird vieles andere nur angerissen und bleibt zu oberflächig dargestellt. So tauchen hier z.B. die Sioux-Indianer auf, die etwas dagegen haben, dass in ihrem Revier Ausgrabungen durchgeführt werden. Aber dieser Aspekt wird für meinen Geschmack viel zu schnell und problemlos abgehandelt. Dabei finde ich das Thema hochspannend und es hätte so viel Potenzial gehabt, das hier leider etwas ungenutzt blieb.
    Auch so lösen sich meiner Meinung nach viele Konflikte einfach zu schnell in Luft auf und alles geht irgendwie zu leicht.

    Dafür ist die Liebesgeschichte wirklich schön dargestellt und die Verbindung zu Romeo und Julie durchweg spürbar, sodass vor allem das Ende hochdramatisch und emotional ist. Ich mochte Rachel und Samuel sehr gerne und fand ihre Gefühle authentisch dargestellt, auch wenn mir vieles zu glatt lief.
    Sie haben beide nicht immer ein einfaches Leben, aber ihre Ziele vor Augen und sie waren mir beide sehr sympathisch.

    Der Schreibstil ist sehr leicht und locker geschrieben und auch die wissenschaftlichen Aspekte sind sehr gut lesbar. Zwar zieht sich der Plot immer wieder in die Länge und ist insgesamt sehr vorhersehbar, aber dennoch schaffte es der eingängige Schreibstil, dass ich das Buch in eins lesen konnte. Der Plot wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Rachel und Samuel geschildert, was mir sehr gut gefallen hat. Dazu schreibt der Autor besonders die Dialoge mit einem gewissen Biss, was für gute Unterhaltung sorgt.

    Das Ende ist wie schon erwähnt hochemotional und trotz meiner Kritik bin ich froh, dass ich das Buch gelesen habe. Aus der gelungenen Idee hätte man noch mehr herausholen können, aber dennoch konnte mich das Buch alles in allem gut unterhalten.

    Fazit
    Ich habe lange überlegt, wie ich dieses Buch bewerten soll. "Vom Suchen und Finden" hat viele positive Aspekte, aber vieles gefiel mir auch nicht so gut. Meiner Meinung nach blieb viel Potenzial ungenutzt, aber ich denke, dass besonders jüngere Leser Gefallen an der Liebesgeschichte finden dürften, denn diese mochte ich auch sehr. So vergebe ich sehr gute drei Sterne.

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    Ruffianvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende und unterhaltsame Mischung aus Indiana Jones meets Romeo und Julia im Wilden Westen.
    Indiana Jones meets Romeo und Julia im Wilden Westen

    In diesem Buch geht es um zwei Männer deren größte Leidenschaft es ist bei ihrer Suche nach Fossilien neue Dinosaurierarten zu entdecken. Zwischen den beiden herrscht ein unerbittlicher Konkurrenzkampf und es ist ihnen fast jedes Mittel Recht den anderen auszustechen. Erzählt wird die Geschichte von ihren beiden Kindern Samuel und Rachel, die sich bei einer zufälligen Begegnung sofort zueinander hingezogen fühlen und das ausgerechnet jetzt wo die Jagd nach einem Fossil von bisher noch nie dagewesener Größe beginnt – dem T-Rex. 

    Die Handlung spielt in Amerikas Wildem Westen im späten 19. Jahrhundert und wurde inspiriert von dem sogenannten „Bone War“ – dem Krieg der Knochen zwischen den amerikanischen Paläontologen  Edward Drinkwater Cope und Othniel Charles Marsh. 

    Genau wie ihre berühmten Kollegen versuchen Professor Cartland und Michael Bolt, die Väter von Samuel und Rachel, sich gegenseitig zu übertrumpfen, ihre Arbeit zu untergraben und schrecken auch nicht vor dem Versuch zurück den Ruf des anderen zu zerstören.

    Doch die eigentlichen Hauptpersonen sind Samuel und Rachel, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Beide begleiten ihre Väter auf der Suche nach dem sagenhaften Fossil. Während Samuel Bolt alleine mit seinem Vater und zwei Begleitern mit geringen finanziellen Mitteln reist, wird die Expedition von Rachels Vater in großem Stil, mit vielen Helfern und einer Eskorte ausgestattet. Es ist interessant zu lesen, wie unterschiedlich die beiden Teams ausgestattet und organisiert sind, mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben und wie sie mit den Indianern und ihren Traditionen umgehen. 

    Immer wieder lässt der Autor Informationen einfließen, die einen groben Eindruck der damaligen Zeit vermitteln. Besonders deutlich wird anhand von Rachel, wie schwer es für Frauen war ihr eigenes Leben zu leben oder gar zu studieren.  

    In gewohnt flüssigem Schreibstil erzählt Kenneth Oppel seine spannende Geschichte um diesen Wettlauf im Wilden Westen. Die Romanze zwischen den Kindern der verfeindeten Forscher erinnert ansatzweise an Romeo und Julia, hat mich aber nicht immer überzeugt. 

    Fazit: Spannende und unterhaltsame Mischung aus Indiana Jones meets Romeo und Julia im Wilden Westen.

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    Saebrina1990s avatar
    Saebrina1990vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Außergewöhnliche Liebesgeschichte mit Witz
    Romeo und Julia mal ganz anders

    zum Inhalt:
    Zwei Professoren, ein gemeinsames Forschungsgebiet: Paläontologie. Da ist es kaum überraschend, dass Professor Bolt und Professor Cartland Konkurrenten auf diesem Gebiet und erbitterte Erzfeinde sind, leidtragend für deren Kinder, Samuel Bolt und Rachel Cartland, die zu ihren Vätern stehen, jedoch auch anfangen, füreinander Gefühle zu entwickeln. Die Situation eskaliert, als beide Väter gleichzeitig einem Hinweis nachgehen, in der Hoffnung den König der Dinosaurier zu finden, und dies am Besten vor dem Erzrivalen. Beide Professoren begeben sich mit ihren Kindern auf eine Expedition in den Wilden Westen, wo sie nicht nur auf Fossilien stoßen...





    meine Meinung:
    Den Schreibstil war ich sehr außergewöhnlich. Die Geschichte war mit sehr viel Humor geschrieben und dadurch sehr schnell zu lesen. Die außergewöhnliche Wortwahl ließ einen an der ein oder anderen Stelle schmunzeln.
    Sehr außergewöhnlich fand ich das Setting der Geschichte. In den ersten Kapiteln denkt man noch, die Geschichte spielt in der heutigen Zeit, jedoch wird einem danach schnell klar, dass sie im 19. Jahrhundert spielen muss.
    Schon der Einstieg in die Geschichte hat mich sehr amüsiert. Cartland stellt Bolt bei einem Vortrag vor Publikum bloß, wobei es hierbei stark um die Rechthaberei zweier Professoren geht, die sich gegenseitig den Erfolg nicht gönnen. Daraufhin artet die Situation in eine Schlägerei aus, die Sam und Rachel nur ungläubig mitansehen müssen. Als Leser hatte man das Gefühl, direkter Zuschauer der Szene zu sein und musste einfach nur den Kopf schütteln beim Lesen.
    Die Geschichte verläuft weiter, indem die beiden Konkurrenten auf eine Expedition in den Wilden Westen gehen. Im Laufe der Geschichte werden einem die beiden Väter immer unsympathischer, da sie keine Skrupel haben und alles daran setzen, als Erster den großen Rex zu finden.
    Die Liebesgeschichte, die sich um Sam und Rachel dreht, ist sehr unkonventionell. Ich fand es toll, dass die Liebesgeschichte zwischen den beiden nicht so wirkte, als sei sie einem Märchenbuch entsprungen. Sie war gesät von Zweifeln und dominiert von der Feindschaft der Väter, was sie umso realistischer wirken ließ. Die Parallelen zu "Romeo und Julia" waren auf jeden Fall gegeben, obwohl ich es toll fand, (Achtung SPOILER!), dass das Ende doch nicht so verlaufen ist wie im Original.




    Fazit:
    Alles in Allem fand ich das Buch sehr unterhaltsam. Das Setting fand ich sehr außergewöhnlich und dadurch auch erfrischend, weil ich noch kein Buch gelesen habe, das im Wilden Westen des 19. Jahrhunderts spielt. Die Liebesgeschichte war einzigartig und das Thema Paläontologie und Fossilienjagd sehr interessant und unterhaltsam. Ich würde auf jeden Fall eine Leseempfehlung geben.

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    SunshineSaarvor einem Jahr
    Schöne Romeo und Julia-Story

    Auf das Buch „Vom Suchen und Finden“ habe ich mich sehr gefreut, denn der Klappentext hat sich schon einmal sehr gut angehört. Ich war auch sehr zufrieden mit der Story, denn eine schöne Portion Humor, Spannung und eine tolle Liebesgeschichte haben mich sehr gut unterhalten. Leider gab es aber auch ein paar Passagen, die sich gezogen haben, aber im Großen und Ganzen war ich zufrieden.

    Die Story dreht sich um Rachel, die eine Paläontologin werden will, wie auch ihr Vater ist. Ihr ganzes Leben hat sie auf diesen Traum ausgerichtet. Männer spielen da nur eine untergeordnete Rolle. Doch dann kreuzt Samuel ihren Weg, der Sohn eines rivalisierenden Wissenschaftlers ihres Vaters. Gleich sind die Beiden voneinander hingerissen – doch die Rivalität ihrer Väter steht ihnen etwas im Wege. Eine schöne Romeo und Julia-Story beginnt…

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und bildlich. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Rachel und Samuel habe ich Beide direkt in mein Herz geschlossen. Sie sind auf ihre Art und Weise total liebenswert und ich habe den Beiden gleich von Anfang an die Daumen gedrückt 😊

    Am Besten unterhalten habe ich mich gefühlt, als die Beiden ihre witzigen und teils auch neckenden Gespräche geführt haben. Da musste ich immer mal wieder schmunzeln, da man dort schon gemerkt hat, wie gut die Beiden sich ergänzen. Zudem gibt es immer wieder mal wissenschaftliche und auch interessante Infos zu den Dinosauriern und dem Bereich der Ausgrabungen.

    Diese Romeo und Julia-Story hat mich gefesselt von Anfang bis Ende. Leider gab es zur Mitte hin einige Längen, die etwas zäh waren, aber trotzdem habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt.

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    Romanticbookfanvor einem Jahr
    Äußert kreative Lovestory!

    Rachel Cartland hat die Liebe ihres Vaters zur Wissenschaft geerbt und möchte wie er am Liebsten Paläontologe werden, doch das ziemt sich nicht für eine junge Frau, doch Rachel setzt alles daran, ihren Traum trotzdem zu verwirklichen. Die Liebe für Ausgrabungen und Fossilien begleitet auch Samuel Bolt, der ebenfalls seinen Vater bei dessen Ausgrabungen begleitet. Beide Familienoberhäupter sind sich jedoch spinnefeind und können sich überhaupt nicht leiden. Als Rachel und Samuel sich das erste Mal begegnen, ahnen sie davon jedoch nichts.


    Rachel ist eine sehr moderne, junge Frau, die nicht so ganz in ihre Zeit zu passen scheint. Statt zu heiraten und den Haushalt zu führen, liebt sie es, neue Spezies zu entdecken und ihren Vater auf Ausgrabungen zu begleiten. Rachel selbst ist ein eher nüchterner Typ, d.h. sie weiß von sich, dass sie keine klassische Schönheit ist, sie findet das aber auch gar nicht besonders schlimm.
    Samuel möchte ebenfalls, wie sein Vater, Wissenschaftler werden und neue Arten erforschen. Sein Vater hatte es jedoch immer schwer, da er keine Professur hat und möchte deswegen unbedingt, dass Samuel an die Uni geht und seinen Abschluss macht. Samuels Vater selbst ist oft ziemlich aufbrausend, gerade wenn es um seine Fehde mit Rachels Vater geht, fliegen da auch schon mal die Fäuste, was ich ganz amüsant fand.

    Rachel und Samuel eint ein gemeinsames Ziel und obwohl ihre erste Begegnung unter keinem guten Stern stand, sehen sie sich doch immer mal wieder und werden so etwas wie Freunde und entwickeln vorsichtig Gefühle füreinander. Dabei eint sie ein Ziel: einen ganz besonderen Saurier zu finden, die „Dark Beauty“, von dem sie aktuell nur einen riesigen Zahn haben.

    Das Setting des Romans ist wirklich sehr ungewöhnlich. Es spielt vor rund 100 Jahren und man begibt sich mit Rachel und Samuel mitten durch Indianergebiete und den Wilden Westen, den man durch ihre Augen erlebt. Die Lebensbedingungen sind nicht einfach und Rachel hat es als Frau besonders schwer, da der Anstand immer gewahrt sein muss. Mir hat die Geschichte gut gefallen, denn sie war erfrischend anders!

    Vom Suchen und Finden ist eine sehr interessante Geschichte über die Suche nach der Dark Beauty, aber auch über die erste Liebe, die mich richtig gut unterhalten hat.

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    Lisss avatar
    Lissvor einem Jahr
    Sehr amüsant und berührend!

    Sehr amüsant und berührend!

    Dieses Buch hatte ich gar nicht auf dem Schirm und eher durch Zufall entdeckt. Vor alles die wissenschaftliche Seite hatte mich angesprochen und, dass es eine moderne Fassung der Romeo und Julia Geschichte ist, hat das ganze abgerundet.

    Was mir besonders im Kopf geblieben ist und schon zu Beginn sehr amüsiert war, waren die hitzigen, provokativen Gespräche zwischen den beiden Paläontologen, deren Kinder Sam und Rachel sich langsam aber sicher ineinander verlieben. Sie sind verfeindet und konkurrieren, wo es nur geht. Jeder möchte besser sein als der andere und die Dinosaurierknochen zuerst finden. Dieser Kampf hat sich bis zum Ende durchgezogen und war jedes Mal wieder lustig zu lesen.

    Sam und Rachel hingegen sind da ganz anders. Sie schämen sich für das Verhalten ihrer Väter und fühlen sich zum jeweils anderen irgendwie hingezogen. Das geht am Anfang ganz langsam und zum Schluss rasend schnell. Da wusste ich manchmal gar nicht mehr, was Sache ist.

    Die Orientierung an Romeo und Julia ist wirklich stark, sodass man gegen Ende wirklich nicht weiß, ob es denn ein genauso tragisches Ende geben wird. Es ist herzergreifend, leidenschaftlich und auch wissenschaftlich. Es war eine perfekte Mischung, bei der wirklich alles gestimmt hat. Tolles Buch!

    Fazit

    Der Titel "Vom Suchen und Finden" trifft den Inhalt wie die Faust auf's Auge. Es handelt vom Suchen und Finden auf wissenschaftlicher, als auch emotionaler Ebene, die beide miteinander verschmelzen und schöner nicht gezeichnet hätten werden können. Vor allem die rivalisierenden Väter und Paläontologieprofessoren haben mit ihren provokativen, aber auch sehr amüsanten Verhaltensweisen das Buch abgerundet. 5/5 Punkte.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Kenneth Oppel auf den Spuren von Romeo und Julia

    Herzlich willkommen zu einer neuen Leserunde
    Wir sind auch auf der Suche - nach Lesermeinungen!
    Das neuen Buch von Kenneth Oppel, "Vom Suchen und Finden", erscheint am 24. Juli und wir fiebern schon jetzt euren Meinungen entgegen.


    Wer sucht, der findet? Zwei junge Menschen im Westen Amerikas, zwei verfeindete Familien von Wissenschaftlern und eine große Liebe, die nicht sein darf. Rachel Cartland will Professorin werden, Paläontologe wie ihr berühmter Vater. Leider kommen ihr die veralteten Vorstellungen ihrer Familie dazwischen. Und dann ist da auch noch Samuel Bolt: Der hat nicht nur einen rivalisierenden Wissenschaftler als Vater, sondern auch ein unwiderstehliches Lächeln. Vielleicht sind Saurier doch nicht die faszinierendsten Wesen der Welt?


    Leseprobe via Blick ins Buch


    Wir suchen nun 20 Leser, die gerne in spannenden Jugendbüchern versinken und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten.

    Bewerbungsaufgabe: Schreibt uns euren Eindruck zur Leseprobe

    *** Wichtig ***

    Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplars ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches.
    Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt
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