Kent Brantly , Amber Brantly Berufen, den Menschen zu dienen

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Inhaltsangabe zu „Berufen, den Menschen zu dienen“ von Kent Brantly

Als Kent und Amber die Entscheidung treffen, nach Liberia zu gehen, haben sie nicht damit gerechnet, dass dieser Schritt ihr Leben so drastisch verändern würde. Denn sie werden wie viele andere von der sich ausbreitenden Ebola-Epidemie überrascht. Im täglichen Kampf zwischen Leben und Tod sieht sich Kent plötzlich selbst mit der Diagnose konfrontiert. Als erster Patient wird er in die USA ausgeflogen. Aller medialen Aufmerksamkeit zum Trotz, die dieser Schritt mit sich brachte, fanden Kent und Amber Kraft und Heilung in Gottes Nähe.

Liberia, Ebola und der Glaube an Gott: informativ, emotional und gleichzeitig sehr spannend

— orfe1975

Für Menschen, die sich über Ebola informieren möchten. Und für Menschen, die von einem wunderschönen Gotteszeugnis lesen möchten.

— TrustInTheLord

Kent und Amber erzählen ihre bewegende Geschichte und zeigen, dass Gott eingreifen kann

— Curin

Sehr spannend, aber auch bedrückend, beängstigend, nachdenklich machend

— peedee

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  • Spannender Bericht über Ebola und Gottvertrauen

    Berufen, den Menschen zu dienen

    orfe1975

    19. January 2017 um 14:31

    Cover:Das in die Kamera lächelnde Ehepaar Kent und Amber Brantly strahlt viel Glück und Zuversicht aus, was in einem starken Kontrast zum Wort "Ebola" des Titels zu stehen scheint. Man weiß sofort, dass es gut ausgeht, wird aber gleichzeitig neugierig, wie der Kampf gegen diese fast immer tödlich endende Krankheit gewonnen wurde. Ich fand das Bild sehr ansprechend und im Nachgang des Buches konnte ich diese Zuversicht noch deutlicher spüren. Gut gewählt!Inhalt:Das Ehepaar Kent und Amber Brantly, er Arzt, sie Krankenschwester, sind beide sehr gläubig und helfen anderen Menschen, wo sie können. Aus dieser Motivation heraus gehen sie nach Liberia, um dort in einem Krankenhaus den Menschen zu dienen und ihnen im Kampf gegen den Ebola-Virus zu helfen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen passiert es: Kent hat sich mit Ebola angesteckt. Doch mit dem starken Vertrauen in Gott, der Unterstützung von Familie und Freunden gelingt es ihm, die Krankheit zu besiegen. Mein Eindruck:Bevor ich dieses Buch las, war mir Ebola als Schreckensszenario aus den Nachrichten bekannt. Ich wusste nicht viel darüber, außer, dass die Ansteckung mit dieser Krankheit einem Todesurteil glich. Das war eine Motivation für mich, diese Geschichte zu lesen, die andere war, zu lesen, wie Kent es schafft, diese Krankheit zu besiegen.Für eine Biographie liest sich das Buch sehr spannend. Es beginnt gleich mit einem Cliffhanger, nämlich der Nachricht, dass Kent Ebola hat. Im Anschluss erzählen Kent und Amber abwechselnd in Rückblenden von der Vorgeschichte: ihrer Ausbildung, wie sie sich kennen lernten und welche Motivation die beiden antrieb, nach Liberia zu gehen und den Menschen dort zu helfen. Mir hat dabei der Perspektivwechsel gut gefallen. Auch wenn Kents Anteil etwas umfangreicher als Ambers ausfällt, ist es wichtig, beide Perspektiven kennenzulernen. Denn nur so versteht man, dass und wie sie diese schwierige Phase gemeinsam, als Ehepaar und Familie bewältigen konnten. Der Erzählstil beider gefällt mir gut, aber besonders in Kents Erzählungen habe ich viel gelernt. Ich mag seine Einstellung gegenüber seinen Patienten. Sie sind nicht eine Nummer oder werden auf ihre Krankheiten reduziert, sondern er behandelt sie alle mit viel Liebe und Respekt. Er möchte ihnen trotz ihrer Krankheit ihre Würde erhalten. Man merkt, dass ihm die Menschen am Herzen liegen, das ist seine persönliche Mission, die durch den seinen Glauben zusätzlich bestärkt wird. Für ihn ist Arzt sein kein Beruf, sondern eine Berufung und er setzt sich ein, wo er nur kann. Das gleiche gilt für Amber, die es trotz 2 Kindern und viel Arbeit im Haushalt schafft, ihrem Mann und neuem Personal Essen im Krankenhaus bereitzustellen, jeden Willkommen zu heißen und Mut zuzusprechen. Dieses Buch hat viele Facetten: Da ist zum einen Ebola, der Todes-Virus. Kent versteht es, in seinen Schilderungen die medizinische Hintergründe so plastisch zu schildern, dass jeder sich ein besseres Bild davon machen kann. Man sieht Ebola mit anderen Augen, als die Medien vermitteln wollen und versteht auch, warum diese Krankheit einen so großen Raum in diesem Land einnehmen konnte: "An Tagen wie diesen verließ ich das Krankenhaus niedergeschlagen, weil wir nicht nur gegen Ebola kämpften. Wir kämpften auch gegen die kulturellen Bräuche, die all unsere Bemühungen, den Ausbruch der Krankheit einzudämmen, behinderten." (S. 81) Einige dieser Bräuche werden hier geschildert und so erfährt man viel über die Kultur und die Menschen in Liberia.Als sich Kent dann leider mit Ebola infiziert, ist Amber mit den Kindern bei der Familie zu Hochzeitsvorbereitungen in den USA. Beide nehmen die Botschaft erst mal sehr unterschiedlich auf und gehen emotional verschieden damit um. Aber sie beten viel und haben viele Freunde und Familie, die mit ihnen beten und sie unterstützen, wo sie können. Obwohl Kent viel leidet, versucht er stets, stark zu sein, auch anderen Mut zu machen und vor allem sich auch seinen Humor zu erhalten. Obwohl ich wusste, dass Kent am Ende überleben wird, war das Buch spannend bis zum Schluss. Diese Stärke und das bedingungslose Vertrauen in Gott der beiden hat mich sehr beeindruckt. Aber auch, dass Kent und Amber zwar stark glauben, aber an jeder Stelle auch betonen, dass dies für sie der richtige Weg ist, sie aber niemandem ihren Glauben überstülpen wollen. Sie wollen nur den Menschen dienen und das taten und tun sie immer noch von Herzen, wie man dem Nachwort des Buches entnehmen kann. Denn: das Leben geht weiter!Fazit:Liberia, Ebola und der Glaube an Gott: informativ, emotional und gleichzeitig sehr spannend

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  • ein unglaubliches Gotteszeugnis

    Berufen, den Menschen zu dienen

    TrustInTheLord

    16. December 2016 um 09:04

    InhaltKent und Amber leben zusammen mit ihren zwei Kindern Ruby und Stephan in Liberia, denn dort arbeitet Kent als Missionsarzt. Doch dann bricht Ebola in Westafrika aus und entwickelt sich zu einer Epidemie. Kents Arbeit und auch das ganze Familienleben verändern sich von Grund auf. Es gibt zu viele Kranke, zu wenige Ärzte und Pfleger, zu wenige Medikamente und medizinische Hilfsmittel. Dazu kommen die lokalen Traditionen, die den Kampf gegen Ebola erschweren. Trotz hoher Sicherheitsmaßnahmen, infiziert sich Kent mit dieser schrecklichen Krankheit. Und erneut verändert sich das Leben der kleinen Familie von einem Moment auf den anderen.Meine MeinungAnfangs wird über Ebola allgemein und über die Arbeit vor Ort informiert. Diese Informationen waren sehr interessant und nötig, sich die Situation vorstellen zu können. Ich hatte damals die Ebola-Epidemie nicht aktiv verfolgt und daher fehlten mir einige wichtige Fakten. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass auch jemand, der die Situation intensiver verfolgt hat, beim Lesen einiges Neues erfährt. Anschließend wurde berichtet, wie Gott von Anfang an Kents und Ambers Weg bereitet und begleitet hat. Es wird erzählt, wie sie sich kennen lernten und schließlich heirateten, wie in beiden der Wunsch zu missionieren wuchs und wie Gott sie darauf vorbereitet hat. Diese Vorgeschichte erscheint einem vielleicht im ersten Moment als unwichtig. Doch sie ist es keineswegs. Man bekommt dadurch gleich zu Beginn einen Eindruck wie Gott diese beiden Menschen führt und bei ihnen ist. So kann man den folgenden Seiten viel besser folgen und die Situation verstehen. Zudem ist es einfach schön zu lesen, wie Gott auch in den alltäglichen, „kleinen“ Dingen wirkt; dass er einen Plan für uns hat und diesen gut vorbereitet hat.Danach geht es in der Geschichte in Liberia weiter. Kent und Amber berichten von den ersten Ebola-Fällen und wie sie persönlich und auch wie das Krankenhaus, an dem Kent arbeitet, darauf reagiert haben. Es folgt seine Krankheit sowie seine Evakuierung. Vor allem diese Kapitel haben mich sehr berührt. Manchmal habe ich sogar geweint. Kents und Ambers Gedanken, Gefühle und Reaktionen sind nachvollziehbar. Sie öffnen sich sehr dem Leser, wovor ich sehr großen Respekt habe. Auch dadurch, dass Amber und Kent mehr oder weniger abwechselnd aus ihrer Perspektive das Geschehene berichten, kann man sich besonders gut in die jeweilige Person hineinversetzten. Zudem bekommt man dadurch sowohl Kents Sicht als Arzt und Patient als auch Ambers Sicht als Missionarsfrau und Frau eines Ebola-Patienten mit. Der Ausgang der Krankheit und wie es danach mit der kleine Familie weiter ging, wird ausführlich erzählt, was mir gut gefallen hat. Allerdings berichtet Kent auch von ihrer Berufung, Menschen zu diene. Diese Betonung auf den Dienst an den Menschen finde ich etwas schwierig, da er auch durch den Buchtitel sehr präsent ist. Einerseits muss man als Christ offen die Wahrheit sagen können, ohne dass man dies ihm vorwirft. Andererseits wirkt es für Außenstehende – und auch teilweise auf mich – so, als seien Kent und Amber von sich überzeugt, im Sinne von „Ach sind wir nicht tolle, demütige, dienende Christen.“ Vielleicht bin ich da etwas überempfindlich, aber auf mich wirkt das ein wenig angeberisch, eingebildet und nicht demütig. Im ganzen Buch hatte ich aber nicht den Eindruck, dass die beiden damit angeben wollen. Nachdem ich eine Weile darüber nachgedacht habe, finde ich die abschließenden Worte sehr schön, denn sie regen zum Nachdenken an und finden im angemessenen Rahmen statt. Außerdem bekommt man Dank Kents Schreibweise nicht den Eindruck, dass er sich etwas darauf einbildet. Den Titel hätte man dennoch anders gestalten sollen. Denn so bekommt man gleich zu Beginn einen falschen Eindruck von Kent und Amber, fängt daraufhin überhaupt nicht an das Buch zu lesen und bleibt bei seiner falschen Meinung.FazitAbgesehen von den ganzen Informationen über Ebola ist diese Geschichte ein unglaubliches Gotteszeugnis. Nicht nur, weil Kent und Nancy wieder gesund wurden, sondern auch, weil sie zeigt, was unerschütterliches Gottvertrauen ausmacht. Amber und Kent müssen so viel durchstehen, jeder hat seine eigene Last, und doch kommen keine Zweifel an Gott und seine Herrlichkeit auf. Ich beneide sie keineswegs um diese Situation, doch ich bewundere ihre Stärke und ihr Vertrauen auf Gott. Zudem zeigt sich durch ihre Geschichte deutlich, dass und wie Gott in unserem Leben wirkt. Er hat einen Plan für uns.

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  • Berufen , den Menschen zu dienen

    Berufen, den Menschen zu dienen

    Arwen10

    14. December 2016 um 06:05

    Dieser Titel ist so passend für das Buch, dass ich keinen anderen wählen möchte. In diesem Buch geht es zwar um Kent Brantlys Erkrankung an Ebola, die er sich in Liberia zugezogen hat, aber in erster Linie steht da seine Berufung, als Missionar und Arzt zu den Menschen zu gehen. Diese Berufung bedeutet auch, dass man nicht weiß, was die Zukunft bringt. Unter Umständen verliert man sein eigenes Leben und die Familie ? Deren Zukunft ist auch ungewiß. Der Autor Kent Brantly ist berufen als Arzt in Liberia zu wirken, als die Ebola ausbricht.  Im Buch berichten Kent und seine Frau Amber aus ihrer Perspektive ihre Erlebnisse im Kampf um diese Krankheit. Amber und die zwei gemeinsamen Kinder sind zu diesem Zeitpunkt gerade ein paar Tage zuvor zu einer Familienfeier nach Hause geflogen und eigentlich sollte Kent nachkommen. Doch es kommt anders.... Als Leser bekommt man alle Einzelheiten der Erkrankung von Kent mit. Aber auch die Vorgeschichte von Amber und Kent erfährt man hier. Wer Ebola noch nicht kannte, erfährt hier, was diese Krankheit so furchtbar macht.Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Man erfährt hier nicht nur viel über Ebola, sondern auch über die Begebenheiten und die medizinische Behandlung im Land Liberia. Schon ohne Kents Erkrankung ist sein Einsatz und die Motivation dahinter bewundernswert und wer jetzt denkt, dass Kent nach der Erkrankung aufhört, irrt sich. Die Familie legt ihr Leben in Gottes Hand und folgt seinem Ruf, anderen zu helfen . Sie folgen also weiterhin ihrer Berufung, egal, was auch kommen mag. Ein sehr beeindruckendes Buch.

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  • Leserunde zu "Berufen, den Menschen zu dienen" von Kent Brantly

    Berufen, den Menschen zu dienen

    NeukirchenerVerlagsgesellschaft

    Als Kent und Amber die Entscheidung treffen, nach Liberia zu gehen, haben sie nicht damit gerechnet, dass dieser Schritt ihr Leben so drastisch verändern würde. Denn sie werden wie viele andere von der sich ausbreitenden Ebola-Epidemie überrascht. Im täglichen Kampf zwischen Leben und Tod sieht sich Kent plötzlich selbst mit der Diagnose konfrontiert. Als erster Patient wird er in die USA ausgeflogen. Aller medialen Aufmerksamkeit zum Trotz, die dieser Schritt mit sich brachte, fanden Kent und Amber Kraft und Heilung in Gottes Nähe.Wir verlosen 5 Exemplare des Buches "Berufen, den Menschen zu dienen" von Kent und Amber Brantly. Um an der Verlosung teilzunehmen, sagt uns einfach, warum Euch die Geschichte interessiert und Ihr gerne mitlesen würdet.

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  • Ebola überlebt

    Berufen, den Menschen zu dienen

    Curin

    13. November 2016 um 11:53

    Familie Brantly reist im Herbst 2013 nach Liberia aus, um dort den Menschen zu helfen. Kent ist Arzt und arbeitet in einem Krankenhaus, doch dann kommt es im Land zu ersten Ausbrüchen von Ebola. Mit seinen Kollegen versorgt Kent viele Infizierte, doch trotz aller Schutzmaßnahmen steckt er mit dem zumeist tödlich verlaufendem Virus an. Doch er ist nicht allein: Tausende Menschen erfahren von seiner Krankheit und beginnen für ihn zu beten... .In diesem Buch erzählen Kent und Amber abwechselnd ihre Geschichte. Dabei gehen sie auch weiter zurück und berichten davon, wie sie sich kennen und lieben lernten und wie die Mission für sie immer ein präsentes Thema war. Deutlich wird auf jeden Fall, dass beide Gottes Liebe ganz praktisch weitergeben wollen und dafür auch manches Risiko eingehen.Besonders interessant fand ich die Erklärungen zum Thema Ebola. Man erfährt hier sozusagen aus erster Hand, wie schwierig es ist einen Patienten zu behandeln, ohne sich selbst anzustecken und wie schlimm und entwürdigend die Krankheit verläuft. Kent berichtet erst aus der Sicht eines Arztes, wie man versucht, die Menschen trotz schlechter Prognose zu retten. Doch als er selbst erkrankt, schildert er sehr offen und anschaulich aus Patientensicht, wie man sich quält und immer mehr auf die Pflege von anderen angewiesen ist. Besonders hilflos in dieser Zeit ist seine Frau Amber, die bereits vor seinem Krankheitsausbruch mit den Kindern in die USA ausgereist ist und nun ihrem Mann nur durch indirekten Kontakt beistehen kann. Sie schildert sehr ehrlich ihre Gefühle, ihre Ängste und als Leser bangt man richtig mit ihr mit, auch wenn man schon weiß, wie es ausgeht.Ambers und Kents Geschichte hat mich bewegt, aber auch ermutigt. Man sieht, dass Gott trotz aller schlechten Prognosen eingreifen kann und Mittel und Wege hat, von denen wir nichts wissen. Für mich ist ,,Berufen, den Menschen zu dienen" ein lesenswertes Buch, dass ich gerne weiterempfehle.

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  • Ein packender Bericht

    Berufen, den Menschen zu dienen

    peedee

    09. November 2016 um 19:20

    Für Kent und Amber Brantly war früh klar, dass sie als Missionare Gott dienen wollen. Ihr Weg führt den Mediziner und die Krankenschwester nach Liberia. Schon bald nach ihrer Ankunft breitet sich Ebola aus – das Land ist auf eine solche Epidemie nicht vorbereitet. Das Team um Kent kämpft täglich gegen den tödlichen Virus und dafür, den Patienten ihre Würde zu bewahren. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen erkrankt Kent dann selbst an Ebola. Ein dramatischer Kampf um Leben und Tod beginnt…Erster Eindruck: Ein sympathisches Paar auf dem Cover, ein interessanter Buchtitel, ein etwas schwerverständlicher Untertitel. Mir gefällt, dass es im Buch ein paar Fotos hat.Der Einstieg ist intensiv, da dieser mit der Hammer-Diagnose „Du hast Ebola“ anfängt. Mir hat gut gefallen, mehr über die Geschichte Liberias zu erfahren oder auch über die Krankheit Ebola. Natürlich nimmt man aus den Medien mal die eine oder andere Information auf, aber man vergisst sie dann auch leicht wieder. Wie ansteckend die Viren sind, fand ich am bildlichen Vergleich sehr gut vorstellbar: „Die meisten Viren sind wie ein Staat mit einer schlecht ausgebildeten Armee […]. Ebola hingegen wäre wie eine Terrorzelle, die nur zwei oder drei Terroristen braucht, um einzudringen und tödlichen Schaden anzurichten.“ Mir war nicht mehr bewusst, dass Kent Brantly (zusammen mit weiteren Personen) von der TIME zur „Person of the Year 2014“ geehrt wurde, und zwar in der Rubrik „Ärzte und Pfleger im Kampf gegen Ebola“.„Wir fühlten uns von Gott nach Liberia berufen, und wir waren dort, weil wir fest entschlossen waren, Gottes Einladung zu folgen. Egal, wie hart es wurde.“Die Geschichte um Kents Evakuierung war sehr interessant, ebenso die Reaktionen in den Medien über Kents Heimkehr in die USA (er war der erste Patient, der in die USA ausgeflogen wurde). Unfassbar, dass so viele Menschen mit der Pflege von Kent und anderen Patienten ihr eigenes Leben riskieren. Meine Hochachtung!Das Buch war wirklich sehr spannend, aber auch bedrückend, beängstigend. Was mich sehr nachdenklich gemacht hat, war die Tatsache, dass die Amerikaner evakuiert werden konnten, aber die Liberianer mussten im Land bleiben. Natürlich ist das ein riesiger Kostenfaktor, den ein armes Land gar nicht stemmen könnte und es können auch nicht alle Firmen alles kostenlos anbieten, aber trotzdem macht es mich traurig. Am besten gefallen haben mir die Überzeugung von Kent und Amber, in Liberia genau an dem Platz zu sein, den Gott für sie vorgesehen hat, und ihre Dankbarkeit. Ich finde es bewundernswert, wenn Menschen sich so für andere, notleidende Menschen einsetzen. Nach diesem Buch hat meine Bewunderung noch zugenommen.

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