Kentaro Sato Magical Girl Site 01

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Inhaltsangabe zu „Magical Girl Site 01“ von Kentaro Sato

Wenn es eine Hölle auf Erden gibt, dann steckt Aya Asagiri mittendrin. Tagtäglich wird sie in der Schule gemobbt und zu Hause von ihrem Bruder misshandelt. Ohne sich zu wehren, lässt sie all das Leid über sich ergehen, bis eines Tages auf ihrem Bildschirm eine mysteriöse Website auftaucht. Die sogenannte Magical Girl Site verkündet ihr, dass ihre Qualen ein Ende haben. Am nächsten Tag findet Aya einen Zauberstab in Form einer Pistole in ihrem Spind. Als sie gezwungen ist, diesen zu benutzen, wird sie zum Magical Girl …

Manga zum Thema Mobbing. Fantasyelemente inbegriffen. Nichts für zartbesaitete Leser/innen

— Esme--
Esme--

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    Magical Girl Site 01
    Esme--

    Esme--

    09. July 2016 um 15:29

    Inhalt:Aya wird in der Schule gemobbt, zu Hause erwartet sie der brutale Bruder, der seinen Frust an dem Mädchen auslässt, indem er sie misshandelt. Einzig die streunende Katze auf ihrem Nachhauseweg spendet Aya Trost. Als das Tier jedoch eines Tages tot auf den Bahnschienen aufgefunden wird, bricht für Aya eine Welt zusammen.Auf dem Computer öffnet sich eine Website und verspricht Aya eine Lösung. Ein magischer Zauberstab soll ihr helfen, sich zur Wehr zu setzen.Am nächsten Tag findet Aya eine Pistole in ihrem Spint. Als die Schülerinnen Aya ihren neuesten Streich präsentieren wollen, setzt sie sich zur Wehr. Die Auswirkungen sind fatal und plötzlich werden auch andere Nutzer der Website auf Aya aufmerksam.Wichtigste Charaktere:Aya Asagirl ist ein schüchternes und zurückhaltenes Mädchen mit einem guten Herz. Schnell bricht sie in Tränen aus. Ihre Verletzlichkeit ist ein gefundenes Fressen für die garstigen Mitschülerinnen und den frustrierten Bruder.Yatsumura ist ein Magical Girl. Mit ihrem „Zauberstab“ - einem Handy – kann sie die Personen in ihrer Umgebung einfrieren. Yatsumura ist das genaue Gegenteil von Aya. Sie ist selbstbewusst und zögert nicht, sich zur Wehr zu setzen.Zeichenstil und Aussage:Anmerkung vorweg: Es handelt sich bei Magical Girl Site um meinen ersten Manga.Kentaro Satos Zeichnungen haben mir sehr zugesagt. Einige wenige Bilder musste ich jedoch genauer betrachten, um sie deuten zu können. Ebenfalls mühsam gestaltete sich in einigen Sprechblasen die dünne und kleine Schrift, mit der vermutlich zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie eingeschüchtert bzw. ängstlich sich die Protagonistin gerade fühlt. Auch die Rückblicke wurden in sehr kleinen Kästchen mit entsprechend kleinen Sprechblasen dargestellt.Sehr erfrischend fand ich die Verniedlichungen in den jeweiligen Szenen. So wurde zum Beispiel Ayas „Zauberstab“ - eine Pistole – mit einem herzchenförmigen Lauf und einem Herzmotiv am Handstück gezeichnet. Auch die Katze, die Aya jeden Tag aufsucht, war sehr niedlich gezeichnet und erwärmt das Herz eines jeden Lesers wohl ebenso wie das der Protagonistin.Eine Antagonistin in diesem Roman hat ein „Massakerheftchen“ geführt, was der ganzen Tragik auch wieder eine humorvolle Note mitgab.Magical Girl Site ist ein Manga ab 18. Das wohl zu Recht. Brutale Szenen werden hier explizit dargestellt. Auch die Thematik weiß zu erschüttern. Das Leben der Magical Girls wird von sehr düsternen Geschehnissen bestimmt. Die Botschaft ist uneindeutig und bedeutungsoffen. Während Aya über dem Leid, mit dem sie täglich konfrontiert wird, die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht verliert, denkt Yatsumura im alttestamentarischem Stil: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Das steht anfangs im diametralen Gegensatz zu Ayas Einstellung.Spannung erhält die Geschichte durch Schicksalsschläge, die Aya erleiden muss und die damit verbundene Frage, ob sie den Weg aus der Dunkelheit zurück ins Licht findet. Aber auch Yatsumura macht neugierig. Kann man ihr vertrauen? Welche Geschichte verbirgt sich hinter ihrem Charakter?Genug Potential für einige spannende Lesestunden ist also gegeben.Fazit:Mit meinem ersten Manga „Magical Girl Site“ hatte ich ein paar sehr spannende Lesestunden. Die Zeichnungen konnten mich trotz kleiner Kritikpunkte von sich überzeugen. Erfrischend wirkte auf mich die verlockende Mischung aus süßen und brutalen Impressionen, die kleinen Verniedlichungen, die der Zeichner in die sehr düstere Geschichte eingewoben hat. Ob der Manga etwas für zartbesaitete oder jüngere Leser ist, scheint fraglich.Von mir gibt es eine Leseempfehlung an Mangafreunde, die das Thema Mobbing interessiert und die auch brutale Szenen nicht scheuen.

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