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DaniW

vor 3 Jahren

The Wander Society's Tactical Guide
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If anyone wonders what's behind the phone number from page 75 - I called it.
You'll get an answering machine with a recorded message from a woman with a slight British accent telling you that you have reached the Wander Society. Then you have three options:
1. Get a secret assignment
2. Get a membership card
3. Suggest assignments or other things
Moreover, she tells you that for more information you should visit their website at wandersociety.com.

DaniW

vor 3 Jahren

The Wander Society's Tactical Guide
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I am little bit confused after reading this passage.
So far I thought, we are talking about aimless wandering for let's say an hour to free the mind. And suddendly the author talks about a skill-building component which isn't mandatory, but useful nonetheless. And then she gives examples like woodworking, sewing, weaving, etc. Why would I need one of those skills when I am taking a stroll in our woods on a sunny afternoon?
Or do I might need one of those skills to express my feelings/ experiences about this trip afterwards? To produce something creative afterwards?

And the recommended book list that she gives - to be fair, I have only read three of the titles (Emerson, Muir and Thoreau during my studies in Environmental Sciences) plus some poems of Dickinson and Whitman, but the rest also seems to be either poetry or philosophical works on nature. So how can these (or any other works of fiction that she suggests) help build a skill set like she mentions on page 76?
Therefore, she informs us, we have to get other books or even use Google. Which - again - kind of contradicts the idea of using less technologies.

Schlehenfee

vor 3 Jahren

The Wander Society's Tactical Guide
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Ich frage mich immer noch etwas, wie ich diesen Abschnitt einordnen soll. Beim Lesen klingt alles plausibel aber ein paar Seiten weiter frage ich mich dann, ob ich das nicht schon einmal in der Einleitung gelesen habe und alles verschwimmt zu einem "Brei".
Vielleicht sollte ich auch dieses Buch bewusster lesen, d.h. nicht so viele Kapitel auf einmal, was mir aber schwer fällt, denn diese Wander Society ist schon "mein Ding". In den letzten Jahren ist mir bewusst geworden, dass ich alleine in der Natur beim Wandern am besten entspannen kann, auch Aussteiger-Träume bzw. der Traum, einen Langstreckenwanderweg in den USA zu gehen, gehört dazu. Momentan ist es noch schwierig, den Traum umzusetzen wg. Familie, aber ich versuche momentan, mir diese Auszeiten im Kleinen zu nehmen. Aber zurück zum Buch...

Hier scheint es um die Art und Weise zu gehen, wie man diesen Lifestyle des "Wandering" in die Praxis umsetzen soll. Lifestyle deshalb, weil die Autorin ja auch diese Selbstversorgungs-Skills erwähnt, die man sich aneignen kann, um eben nicht dem Konsumwahn zu verfallen und ein bewussteres Leben zu führen (nach Thoreau: "live more deliberately"). Ich würde noch Kochen und Versorgen eines eigenen Gartens dazunehmen.
Interessanterweise hatte ich das Buch "The Walker's Guide to Outdoor Signs and Clues", das im Kapitel "Observation" erwähnt wird, vor Wochen schon mal in meiner Bookdepository-Wunschliste gespeichert, als es als Empfehlung auftauchte, während ich nach Wanderführern zum Cotswold Way suchte. Das ist ein Zeichen... ;)
Dem Abschnitt zur "Technology Trap" kann ich nur zustimmen, auch wenn ich das meiste unheimlich praktisch finde. Man darf sich aber nicht abhängig bzw. zum Sklaven der Technik machen. Dazu der 20-Jahre-alte Spruch: "Mit dem Computer schafft man sich Probleme, die man ohne nicht hätte."
Dass man das Handy beim Umherstreifen dabei hat, ist ja normal und wenn die Autorin meint, dass man damit etwas dokumentieren sollte, finde ich das auch okay. Ich mache beim Wandern ja auch Fotos von interessanten Dingen.
Auf das Posten bei Instagram kann ich aber verzichten und da sehe ich wie ihr einen Widerspruch zu den "Prinzipien" der Wander Society.
Die Literaturliste finde ich sehr interessant, freue mich immer über Anregungen. Die Gedichte von Emily Dickinson habe ich sogar irgendwo. Es scheinen vordergründig viele philosophische Abhandlungen zur Beziehung des Menschen zur Natur zu sein. Bisher erinnert die Wander Society sehr an die Epoche der Romantik.

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Martinchen

vor 3 Jahren

The Wander Society's Tactical Guide
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@Gelis

Ja, das ist richtig, ein wenig Erfahrung braucht frau schon. Aber irgendwann wirst du bei relativ einfachen Mustern, z.B. glatt rechts stricken, möglichst in Runden, merken, dass du nicht mehr so viel Konzentration benötigst und deine Gedanken auf Wanderschaft gehen. Da ich immer mehrere Projekte auf den Nadeln habe, bleibt das eine oder andere auch mal etwas länger liegen. Sehr interessant finde ich, dass mir dann wieder Dinge einfallen, die ich beim Stricken dieses Projektes getan habe, z.B. Bilder aus einer Fernsehsendung.

Martinchen

vor 3 Jahren

The Wander Society's Tactical Guide
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Ich habe das Kapitel nun auch endlich geschafft.
Es gibt einiges dazu zu sagen, was ja teilweise auch schon erfolgt ist.
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit etwas mehr mit meinem Leben, was gut ist, was ich möchte, wie und wohin ich mich entwickeln kann, wo ich mich wie einspannen lasse usw. Deshalb ist dieses Buch für mich ein Gewinn, auch oder vielleicht gerade, weil mir einiges bereits klar geworden ist. Z.B, dass Fortschritt auf lange Sicht nicht immer nur gut sein muss, was Keri Smith ja auch schreibt.
Unverplante Zeit ist wichtig, auch wenn das nicht immer einfach zu bewerkstelligen ist. Ich schaffe es hin und wieder, alles liegen zu lassen und etwas zu tun, was mir ganz viel Spaß macht und bei dem ich Zeit und Raum vergessen kann. Und ich stelle fest, dass ich meine Pflichten dann zügig erledigen kann, wil ich neue Energie dafür bekommen habe.
Was gut machbar ist, ist, die Umgebung wahrzunehmen. Dazu reichen ein paar Minuten, z. B. nach dem Aufwachen die Geräusche aufzunehmen. Da habe ich es sehr gut, denn ich höre Vogelgezwitscher, nicht nur, aber für mich ein wunderbarer Gesang.
Die Literaturliste gefällt mir persönlich sehr, damit werde ich mich noch beschäftigen.
Ich schliesse mich gern @Eva-Maria_Obermann an, die das Buch als Philosophie und nicht als Anleitung sieht. Und dann fühle ich mich sehr privilegiert, wofür ich dankbar bin.

polina_79

vor 3 Jahren

The Wander Society's Tactical Guide

Okay, also ich bin leicht verwirrt. Ich habe das Gefühl, dass in dem Kapitel sich die Sätze öfters wiederholen, nur anders formuliert und auch die Auflistung der vielen Wanderer fand ich eher unnötig, ein Paar hätten gereicht. Es gibt viele, gute Ansätze über die man philosophieren kann.

Klene123

vor 3 Jahren

The Wander Society's Tactical Guide
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@DaniW

I don´t really get it either.
I think woodworking etc. is supposed to help us get back to the roots just like the wandering would.
But yes things contradict themselves if you use Google :D

Somehow I got the feeling we´re girlscouts now...

Klene123

vor 3 Jahren

The Wander Society's Tactical Guide
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Ich kann hier nur zustimmen, da wiederholen sich so einige Formulierungen und mit den ganzen Aufzählungen konnt ich auch eher weniger anfangen. Die Bücher interessieren mich, aber ich müsste ja jetzt in jedes Reinlesen oder mal checken um was es wirklich geht, nur weil anscheinend darin jemand läuft oder auch einfach der Autor ein Wanderer war, finde ich irgendwie ein unzureichendes Kriterium.

Von der Technologie abzukommen finde ich eigentlich eine gute Überlegung und ich ab mir in den letzten Jahren auch wieder Übung im Nähen geholt, aber dadurch bin ich immer noch verfestigt in der Konsumgesellschaft, weil Stoff kann ich nicht selbst herstellen...

FabAusten

vor 3 Jahren

The Wander Society's Tactical Guide
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Ich komme nur langsam mit dem Buch voran. Einerseits lässt es sich gut lesen und andererseits muss man das Gesagte sacken lassen, die philosophischen Gedankengänge Revue passieren lassen und so eignet es sich eher, in kurzen Abschnitten gelesen zu werden. Geht mir zumindest so. Es gibt einige Aspekte, die ich schon lange ähnlich sehe (z.B. das Geld nicht hilft, die Seele zu fördern) und in denen ich mich bestätigt sehe. Vieles handhabe ich schon (sich an kleinen Dingen z.B. in der Natur zu erfreuen, sich Zeit für die eigenen Bedürfnisse zu nehmen), kann aber verstehen, dass es vielen Menschen schwerfällt. Daher hat dieses Besuch absolut eine Berechtigung.
Die Lesetipps anderer , "klassischer", Autoren finde ich sehr gut. Allerdings bräuchte man wohl Jahrzehnte, um alle zu beherzigen. Ist aber sicher gar nicht beabsichtigt :) .
Den Ratschlag "Consider yourself a scholar in the University of Everyday Life" ist genial und diesen Gedanken kann man bei allen Tätigkeiten und Erlebnissen im Hinterkopf behalten.

wolkenbruch

vor 3 Jahren

The Wander Society's Tactical Guide
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Dieser Abschnitt gefällt mir doch immerhin schon besser als der vorherige. Ich verstehe all die Ideen, vom Umherstreifen, über mit weniger Dingen und weniger Technik auskommen, und grundlegende Fähigkeiten wie Stricken erlernen einfach als eine Aufforderung, bewusster zu leben. Schon wenn man ein wenig auf der Ökoschiene unterwegs ist (erwischt!), setzt man sich mit all diesen Gedanken doch auseinander: auf die Umwelt achten, sich oder sein Fahrrad bewegen statt Autos, keine unnötigen Dinge kaufen, Materialien wiederverwenden, Sachen selbermachen usw.
Insofern treffen die Konzepte im Buch zwar definitiv meinen Nerv, aber leider ist eben auch nicht viel Neues dabei. Good news is: highly subjective topic. Wer es gewohnt ist dass alles schnell schnell gehen muss, man nur Auto fährt und nicht auf seine Umwelt achtet, dem mag dieses Buch als Anleitung dienen. Aber greift so jemand freiwillig zu diesem Buch?

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