Kerry Drewery , Sabine Bhose Marthas Widerstand

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Inhaltsangabe zu „Marthas Widerstand“ von Kerry Drewery

Im Zweifel gegen die Angeklagte. Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in eine kleinere Zelle verlegt wird. Die siebte und letzte Zelle ist klaustrophobisch klein, und genauso klein sind Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will - Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert. Um dem Volk zu zeigen, dass es nicht in einer perfekten Demokratie lebt, sondern von den Machthabern perfide manipuliert wird? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem viel mehr als ein einzelnes Menschenleben auf dem Spiel steht ... Spannende Mischung aus Thriller und Dystopie rund um ein packendes Gedankenspiel: Was wäre, wenn nur noch über Fernsehvotings Recht gesprochen würde?

Unerwartetes Highlight - absolut spannend

— SillyT
SillyT

Unbedingt lesen!

— michitheblubb
michitheblubb

Spannend, spannender, Martha

— ReginaMeissner
ReginaMeissner

ein spannendes Thema gut umgesetzt...

— NinasBuecherwelt
NinasBuecherwelt

Ich liebe dieses Buch. Die Protagonisten sind toll und ich mochte auch die deutliche Gesellschaftskritik. Ich freue mich schon auf den zweit

— heartsandbooks
heartsandbooks

Spannende Dystopie, die sehr Gesellschafts- und Medienkritisch ist und sich dennoch sehr real anfühlt. Sprachlich etwas holprig...

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

Ein toller Roman über die Missstände unserer Gesellschaft.

— Wolly
Wolly

Spannend, aber mit Schwächen...

— Tynes
Tynes

Es war toll. Aber wird es einen 2. Teil geben?

— buecherhipster
buecherhipster

erschreckend realistisch, sehr spannend

— kadiya
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live_between_the_lines

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  • Marthas Widerstand

    Marthas Widerstand
    Kitsune87

    Kitsune87

    20. June 2017 um 16:34

    Rezension zu Marthas Widerstand von Kerry Drewery Durch eine bevorstehende Leserunde auf Lesejury.de wurde ich auf diesen Roman aufmerksam. Er erinnerte mich aufgrund des Titels sehr an „Die Rebellion der Maddie Freeman“, auch wenn sich die Thematik unterscheidet. Da ich jedoch nicht bis zum Beginn der Runde warten wollte, hatte ich mir abends spontan das ebook gekauft. Aufgrund einer recht unruhigen Nacht war das Buch auch bis zum nächsten Tag beendet. Dies lag allerdings leider nicht an dem Unterhaltungswert von „Marthas Widerstand“. Daten: Titel: Marthas Widerstand Autor: Kerry Drewery Übersetzer: Sabine Bhose Verlag: ONE (Bastei Lübbe) Genre: Dystopie | Jugendbuch Preis: Gebunden 16,00 € | ebook 11,99 € Erscheinungsdatum: 16.03.2017 Isbn: 978-3846600436 Marthas Widerstand ist der erste Teil einer Reihe. Band 2 wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 bei ONE erscheinen. Klappentext: Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in eine kleinere Zelle verlegt wird. Die siebte und letzte Zelle ist klaustrophobisch klein, und genauso klein sind Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will. Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert. Um dem Volk zu zeigen, dass es nicht in einer perfekten Demokratie lebt, sondern von den Machthabern perfide manipuliert wird? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem viel mehr als ein einzelnes Menschenleben auf dem Spiel steht. (ONE) Meinung: „Guten Abend, meine Damen und Herren, und willkommen bei unserer heutigen Ausgabe von Death to Justice!“  Die Idee eines gesellschaftskritischen Romans, der sich mit dem „Auge um Auge“ Prinzip befasst ist nicht neu, versprach durch den Klappentext und den kurzen Blick in die Leseprobe jedoch ein thrillerartiges Lesevergnügen. Das Buch und die Idee dahinter hatten dabei sehr viel Potenzial, das jedoch kaum genutzt wurde.  Mir fehlte es vor allem an der Strukturiertheit. Verschiedene Erzählweisen trafen aufeinander und ich wusste oft nicht so recht, was ich davon halten sollte. Aus Marthas Sicht wurde entweder in der 1. Person aus dem Präsens erzählt, wenn sie gerade in ihrer Zelle saß und der Leser Einblick in ihren Alltag in Todestrakt bekam. Dazu kamen eine Art Selbstgespräche, die jedoch an eine Person aus ihrem näheren Umfeld gerichtet waren. Dieser, in der Vergangenheitsform verfasste, innerliche Dia- bzw. Monolog diente dazu, Marthas Situation zu erklären und wie sie dorthin geraten konnte. Generell beschränkte sich ein großer Teil der Erzählung der Geschichte aus Dialogen. Durch den Einsatz von Rückblenden wäre es nicht zu den Längen gekommen, die den Lesefluss erheblich gestört haben. Zusätzlich wurden Kapitel aus Sicht der Psychologin Eve eingeführt. Durch den Einsatz dieser Figur wurde die Atmosphäre in Richtung Thriller gelenkt, was wirklich spannend gewesen wäre, hätte mich auch nicht der Schreibstil so abgeschreckt. Die dritte Erzählweise wäre vielleicht noch die interessanteste gewesen. In der TV-Sendung „Death is Justice“ der „Auge um Auge Productions“ wurden die TV-Zuschauer jeden Tag mit den neusten Informationen über die aktuellen Kriminalfälle gefüttert. Eingebaut wurde dies ähnlich eines Skripts eines Theaterstückes. An sich eine spannende Erzählweise, gäbe es nicht ebenfalls all die bereits erwähnten. Alles in allem hatte ich mehr das Gefühl, einem Schulaufsatz zu folgen, denn einem fertigen Roman. Das Gefühl, ein unfertiges Manuskript vor Augen zu halten, ließ sich leider nicht abschalten. Durch dieses Durcheinander an Erzählsträngen blieben mir die zuvor genannten Figuren auch nahezu fern. Es ergab sich einfach keine Möglichkeit, ihnen näher zu kommen und hinter den Charakter blicken zu können. Auch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Es ist so viel im Vorfeld vorgefallen, das nur am Rande Erwähnung findet und nicht ausreichend rekonstruiert wird, dass es den Anschein hatte, mitten in eine Geschichte gestolpert zu sein. In einem Roman ins kalte Wasser geworfen zu werden führt oft zu einem gewissen Spannungsaufbau, hier allerdings wirkte es doch sehr fehlplatziert. Die eingebaute Liebesgeschichte, die natürlich nicht fehlen durfte, litt ebenfalls an den fehlenden Informationen und wurde aus diesem Grund auch einfach nur noch von mir hingenommen.  Am meisten zusagen konnte mir der moralische Appell an die Leserschaft, der deutlich zu spüren war. Ein kompletter Abbau des Rechtssystems hin zu fragwürdigen Gesetzesentscheidungen, die per Fernsehabtimmung gefällt werden, sind, wenn man sich die aktuelle weltpolitische Lage ansieht, nicht unbedingt ein fernes Romankonstrukt. Leider wurde diese potenziell interessante Idee durch nicht ganz ausgedachte Thrillerelemente ausgebremst. Die vermeintlich ermittelten Person wurde von allein Seiten durch ein ständiges Wiederholen von „Das kann ich Ihnen nicht sagen“ bzw. „Das kann ich Ihnen noch nicht sagen“ Sätzen künstlich hingehalten.  Insgesamt soll die Reihe, so weit ich das in Erfahrung bringen konnte, drei Bände umfassen. Das Ende ist hierdurch offen gehalten, was mich insoweit enttäuscht zurück lässt, da ich mir Band 2 nicht kaufen werde. Auch wenn in den letzten Kapitel das Tempo deutlich angezogen wurde, hatte mich das Buch bis zu diesem Punkt leider so enttäuscht, dass sich an dieser Entscheidung nichts ändern wird.  Fazit: „Marthas Widerstand“ hätte ein spannender Auftakt zu einer neuen dystopischen Jugendbuchreihe werden können. Leider überwiegen seine Schwächen, die größtenteils der wirren Erzählweisen geschuldet sind. Leider kann ich für diesen Roman keine Leseempfehlung aussprechen, da er sich nicht von anderen Jugendbüchern dieser Art abzuheben weiß.

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  • Eine Zerreißprobe für die Nerven

    Marthas Widerstand
    michitheblubb

    michitheblubb

    20. June 2017 um 10:14

    Die Geschichte wird durch mehrere Personen, Sichtweisen und Formate erzählt. Zum einen haben wir Martha, die Hauptperson, die die Momente, die zu ihrer aktuellen Situation geführt haben, Revue passieren lässt und einem unsichtbaren Zuhörer erzählt. Dann gibt es noch Eve, Marthas psychologische Betreuerin, die Szenen außerhalb des Todestraktes erlebt und deren Teil der Geschichte aus der Sicht des dritten Erzählers geschildert wird. Zusätzlich gibt es noch ein Fernsehformat, das über den Fall berichtet. Später gibt es auch Szenen aus Sicht des unsichtbaren Zuhörers. Diese unterschiedlichen Erzählweise sorgen für viel Dynamik innerhalb der Geschichte. Durch das ganze Buch hindurch war ich quasi an den Reader gefesselt. Das Ganze gleicht einer Schnitzeljagd, die immer wieder neue Aspekte ans Licht gebracht und und einen zum Teil super überrascht haben. Hier hat sich Kerry Drewery richtige Meisterschachzüge einfallen lassen. Dadurch bleibt es bis zuletzt spannend, weil man nicht vorhersehen kann, wie es ausgeht und man sich auch nicht entscheiden kann, ob Martha besser leben oder sterben soll. Die Stimmung im Buch erinnert dabei etwas an den Film V wie Vendetta. Was mich am meisten erschrocken hat, war die Gesellschaft im Buch. Wie kann man sich nur so verhalten? Natürlich bekommt man die aktuellen Strömungen unserer Gesellschaft mit und im Buch wird diese Gesellschaftsform überspitzt dargestellt, aber trotzdem ist es einfach nur ernüchternd. Mich hat Marthas Widerstand auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt. Marthas Widerstand ist ein Buch, dass man unbedingt lesen sollte! Man findet hier sehr viele starke Charaktere, die für ihre Überzeugung eintreten und so auch den Leser zum Nachdenken anregen. Die Handlung war spannend bis zur letzten Seite und der Zwiespalt zwischen Leben und Tot hat mich fast zerissen. Einfach ein tolles Buch, dass zum Nachdenken über unsere Gesellschaft anregt. Für mich definitiv eines meiner Jahreshighlights. Das Buch gehört für mich daher in die Kategorie

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  • Mal etwas ganz anderes.

    Marthas Widerstand
    Nadinini

    Nadinini

    05. June 2017 um 11:32

    Als ich das Cover des Buches das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich das Buch lesen muss. Und spätestens nach dem Klappentext wollte ich mehr wissen. Jetzt wo ich das Buch gelesen habe weiß ich gar nicht wirklich was ich sagen soll. Martha als Protagonistin zu erleben ist definitiv besonders, weil sie sich - wie sie selbst oft betont - wie eine Märtyrerin verhält. Sie möchte etwas bewegen und die Menschen zum Nachdenken anregen und das will sie ausgerechnet durch ihren eigenen Tod schaffen. Neben ihrer aktuellen Situation in den Zellen 1 bis 7 erfährt man schrittweise Dinge aus ihrer Vergangenheit und dementsprechend auch über die wahre Geschichte. Und es bleibt bis zum Ende spannend. Ehrlich gesagt hätte ich nie mit diesem Ende gerechnet und weiß selbst nicht, was genau ich erwartet habe. Ich liebe Happy Ends und bin immer traurig, wenn es keins wird. Welches Ende hier auf euch wartet werde ich euch allerdings nicht verraten. Da müsst ihr selbst durch! Was es so spannend macht sind aber nicht nur Marthas schwankende Gedanken, die wirklich tiefgründig sind und im kompletten Widerspruch zur Gesellschaft stehen, sondern auch die Nebencharaktere! Vor allem die psychologische Betreuerin Eve habe ich lieb gewonnen, doch auch Cicero, Max und Gus mochte ich unheimlich gern! Und wen darf man nicht vergessen? - Isaac! Ich persönlich habe ihn unglaublich lieben gelernt und fand die emotionale Bindung, die man zu den Charakteren aufbaut wahnsinnig schön, aber eben auch niederschmetternd. Als Leser merkt man schnell, dass dieses Buch eine ganz wichtige Message vermitteln will, die man nicht nur wahrnimmt, sondern auch verarbeitet und an andere weitergibt. Diese Geschichte zeigt, dass die Gesellschaft sich oftmals zum Negativen entwickelt, man vielleicht sogar Menschen sterben und leiden sehen will, die zwar unschuldig sein könnten, man dafür aber immerhin einen 'Schuldigen' hätte. Man wird öfter manipuliert, als man denkt und letztendlich gibt es immer die Schere zwischen Arm und Reich oder einer Minderheit und einer Mehrheit, die alles zerstört. Die Manipulation wird hier vor allem durch die Sendung Death is Justice deutlich, die von Kristina und Joshua geleitet wird. Gerade die Moderatorin Kristina manipuliert ihre Zuschauer und vor allem Besucher in der Sendung, indem sie Zeugen unterbricht oder Antworten so verdreht, dass sie das genaue Gegenteil bedeuten. Ich fand das erschreckend und dennoch wirkt auch so etwas oft. Die Leute verschließen ihre Augen vor der Wahrheit und auch Joshua trägt keine weiße Weste, obwohl er sich gegen Ende gut verhält. Der Erzählstil ist ebenfalls nennenswert, da die Story hier vor allem über Dialoge und eben die Fernsehshow vermittelt wird. Man verweilt demnach nicht nur mit Martha in den Zellen, sondern erfährt auch etwas über die Sendung und die Zuschauer, aber auch über Eve und Isaac. Das hat mir gut gefallen und es gab dadurch einiges an Abwechslung, andererseits war es aber auch sehr gewöhnungsbedürftig. Fazit: Zu Beginn der Geschichte habe ich mich nur gefragt, warum Martha in den Zellen sitzt, wenn sie doch ziemlich offensichtlich unschuldig ist. Schnell fällt auf, dass es Gründe gibt und sie - gemeinsam mit jemandem - etwas verändern und in der Gesellschaft bewirken will. Man wird neugierig auf die Beweggründe und natürlich auf die Geschichte der einzelnen Hauptcharaktere. Gerade die Fernsehshow Death is Justice provoziert nicht nur die Charaktere, sondern auch den Leser und man wird geradezu dazu aufgefordert, weiterzulesen. Trotzdem muss ich sagen, dass ich - womöglich durch die Art des Erzählens über die Dialoge o.ä. - in meinem Lesefluss gestört wurde und nicht immer zu dem Buch greifen wollte. Einerseits war ich also unheimlich gefesselt von dem Setting, der außergewöhnlichen Message und Story und natürlich den Charakteren und konnte kaum aufhören zu lesen, wenn ich erstmal angefangen habe, andererseits musste ich mich oftmals dazu aufraffen, weiterzulesen. Letztendlich hat mir die Geschichte wahnsinnig gut gefallen, zum Nachdenken angeregt und mich vor allem gegen Ende unfassbar berührt. Die Tränen kann man da nicht zurückhalten und ich wünschte, es hätte noch ein Kapitelchen mehr gegeben. Von mir gibt es nun 4,5 Federn und ein großes Lob für diese Story und die tolle Liebesgeschichte!

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  • Realistisch

    Marthas Widerstand
    thebookpassion

    thebookpassion

    31. May 2017 um 19:12

    Martha soll mitten auf der Straße einen Mann umgebracht haben und wird deswegen angeklagt. Das Volk hat ab diesem Zeitpunkt die Möglichkeit telefonisch abzustimmen, ob sie schuldig oder unschuldig ist. Schnell zeigen die Umfragen, dass das Volk sie für schuldig hält. Bei einer Verurteilung wartet der sichere Tod auf Martha. Ist Martha wirklich schuldig oder verfolgt sie noch einen ganz anderen Plan?Die Idee, die hinter der Dystopie steckt, ist absolut kreativ und auch aktuell. In Zeiten von DSDS oder das Dschungelcamp erscheint das abstimmten via Telefon über die Schuld oder Unschuld gar nicht so abwegig, sodass der Roman auf mich schrecklich realistisch wirkt. Mittlerweile kann man in unserem Fernsehprogramm verfolgen, wie andere Menschen Heiraten, ihre Kinder bekommen oder ihre große Liebe suchen. In Marthas Welt treiben die Meiden die Unterhaltung auf die Spitzte, indem sie die Verurteilung eines Menschen und die Hinrichtung zu einem „unterhaltsamen“ Spektakel verwandeln. Dabei beeinflusst der Sender geschickt, was gezeigt wird, sodass die Zuschauer stark beeinflusst werden und ein völlig unschuldiger Mensch auf einmal absolut schuldig wirkt, sodass eine „Volksabstimmung“ keineswegs gerechter als ein Gericht ist, denn auf aussagekräftige Beweise, wie z. B. Fingerabdrücke, wird vollkommen verzichtet und nur die überzogenen Darstellungen des Senders dienen als Entscheidungshilfe und so steht eher der Spaß im Vordergrund und tatsächliche Gerechtigkeit zählt nicht. Auch wird die Schere zwischen reich und arm aufgrund dessen wesentlich größer, da die Reichen wesentlich mehr Möglichkeiten zum Abstimmen haben.Kerry Drewery hält sich nicht mit einer langen Einführung auf und so ist man schon im ersten Kapitel mittendrin. Schon auf den ersten Seiten erlebt man Marthas Verhaftung hautnah mit. Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man auch weiß, was außerhalb des Gefängnisses passiert und die Geschichte durchaus abwechslungsreich ist, da nicht nur die Gefangenschaft thematisiert wird. So wird verdeutlicht, was die Verhaftung von Martha für Auswirkungen aus verschiedenen Personen hat. Der sparsame Umgang mit Informationen bezüglich der Absichten von Martha hat mich etwas gestört. Natürlich möchte ich nicht schon nach den ersten zehn Seiten alle Pläne und Absichten kennen aber viele Informationen wurden erst zum Ende des Romans durch Rückblenden wirklich offen gelegte. Ich habe mich daher die ganze Zeit gefragt, was Martha damit wirklich bezwecken will und warum.Der Schreibstil der Autorin passt perfekt zu der düsteren und ernsten Stimmung des Romans und ist daher eher gradlinige und nicht als verschnörkelt oder blumig zu beschreiben. Die Fernsehshow wird als Drehbuch dargestellt, sodass immer schnell klar wird, wo man sich gerade befindet und es wieder Zeit für die perverse Show ist.Insgesamt konnte mich die kreative und realistische Idee des Romans absolut überzeugen. Wer also auf eine Dystopie Lust hat, die sich deutlich vom Rest des Genres abhebt wird bei „Marthas Widerstand“ definitiv fündig.(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Das Buch hat mir sehr gut gefallen!

    Marthas Widerstand
    NinasBuecherwelt

    NinasBuecherwelt

    21. May 2017 um 10:47

    Klappentext:Im Zweifel gegen die Angeklagte.Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in eine kleinere Zelle verlegt wird. Die siebte und letzte Zelle ist klaustrophobisch klein, und genauso klein sind Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will -Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert. Um dem Volk zu zeigen, dass es nicht in einer perfekten Demokratie lebt, sondern von den Machthabern perfide manipuliert wird? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem viel mehr als ein einzelnes Menschenleben auf dem Spiel steht ...Spannende Mischung aus Thriller und Dystopie rund um ein packendes Gedankenspiel: Was wäre, wenn nur noch über Fernsehvotings Recht gesprochen würde?Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt, das Thema fand ich spannend und so fand es seinen Weg zu mir. Die Charaktere sind für mich gut ausgearbeitet, ich finde Martha ist eine sehr starke Persönlichkeit die weiß was es heißt auf sich alleine gestellt zu sein und irgendwelche Jobs annehmen zu müssen, nur um nicht aus der Wohnung zu fliegen oder gar vom Amt entdeckt zu werden. Sie ist eine Kämpferin und steht für das Gute ein. Dann lernt sie Isaac kennen der ihr nicht mehr von der Pelle rückt. Als sie herausfindet wer er ist schmieden sie Pläne um das Regime zu stürzen. Das Rechssystem wurde nämlich verbessert, so meinen die Reichen und Großen, denn Auge um Auge, das ist der richtige Weg. Begeht jemand ein Verbrechen, gar einen Mord, so wird er 7 Tage lang vorgeführt, kommt jeden Tag in eine neue Zelle bis er in der Todeszelle Nr. 7 landet. Das Volk kann per Voting abstimmen ob die Person schuldig ist oder nicht, Beweise zählen nicht und es wird auch weder danach gefragt noch gesucht. Aber nicht jeder ist mit diesen neuartigen System einverstanden und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Ich finde die Geschichte spannend erzählt und sie hat mich vom ersten Moment an gefesselt, es entwickelten sich schnell Sympathien für einige Charaktere aber auch Antipathien. Der Schreibstil hat mich nicht gestört, ich konnte fließend lesen obwohl der Stil etwas eigenwillig ist. Ich freue mich auf eine Fortsetzung und werde diese bestimmt lesen.

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  • Regt zum Nachdenken an

    Marthas Widerstand
    amacky

    amacky

    15. May 2017 um 19:17

    Dieses Buch hat mich mal wieder mit seinem Cover sofort angezogen. Mich hat dieses Gesicht gleich fasziniert und auch der Titel klingt vielversprechend. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich es einfach lesen.Als erstes fiel mir der Schreibstil positiv auf. Geschrieben wird aus den Sichten der Protagonisten Martha, Isaac, Eve und noch einige andere. Das ermöglichte es mir, mich in jeden Charakter hinein zu versetzen. Seine Gedankengänge und Gefühle zu verstehen und nachzuvollziehen. Richtig genial fand ich die Kapitel der Show, die fast wie ein Drehbuch geschrieben ist. Das war mal etwas ganz anderes und hat mich echt begeistert.Das Leben, das hier beschrieben wird, ist teilweise echt schrecklich. Es gibt entweder arm oder reich. Und wenn man arm ist, dann hat man keine Möglichkeit, dem zu entkommen. Und eigentlich auch nicht die Möglichkeit bei dieser Demokratie mit abzustimmen.Ich fand die Grundidee hier einfach echt genial. Denn wer weiß, ob es so etwas nicht tatsächlich irgendwann mal gibt. Mit Big Brother & Co ist das ja ähnlich. Obwohl ich es unvorstellbar fände, per Telefon über ein Leben zu entscheiden.Die Autorin zeigt hier perfekt, wie trügerisch diese Welt ist und wie leicht Menschen zu manipulieren sind. Gerade in den "Show-Kapiteln" wird das sehr deutlich, weil hier von den Moderatoren alles so gedreht wird, wie sie es brauchen. Es wird alles so super beschrieben, dass ich teilweise das Gefühl hatte, ich schaue das ganze wirklich im Fernsehen.Im Laufe der Geschichte erfährt man dann langsam, was es mit der Tat von Martha auf sich hat. Was passiert ist und warum. Und natürlich gibt es einige Überraschungen. Zum Ende hin nimmt das ganze nochmal richtig an Fahrt auf und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.Eine wirklich spannende und erschreckende Story, die einen mitfiebern lässt und auch zum Nachdenken anregt.

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  • Rezension | "Marthas Widerstand" von Kerry Drewery

    Marthas Widerstand
    Freakajules

    Freakajules

    15. May 2017 um 12:03

    Auf "Marthas Widerstand" war ich sehr gespannt, denn die Plotidee hat mich schon beim Lesen des Klappentextes überzeugen können (dazu noch der erste Teil einer Reihe: perfekt für mich). Die Idee an sich birgt viel Potenzial, was die Autorin meiner Meinung nach sehr gut ausgeschöpft hat und was eine sehr gute Überleitung zum zweiten Band bietet. Ich habe schon im Vorhinein viel über dieses Buch gehört und gelesen, viel Kritik, einige schlechte Meinungen und enttäuschte Stimmen. Was ich letztlich nicht so ganz verstehen konnte, denn "Marthas Widerstand" hat nicht nur eine tolle Botschaft, sondern auch zwei sehr taffe Hauptprotagonistinnen, einen abwechslungsreichen Kapitelaufbau und ein wirkliches emotionales und spannendes Ende.Die Plotbotschaft an sich steht sehr dominant im Vordergrund und kann einfach nicht überlesen werden. Normalerweise bin ich ein Fan von subtileren Nachrichten und meist brauche ich auch kein leuchtendes Neonschild, das eben genau darauf hinweist, andererseits ist die Moral der Geschichte äußerst wichtig, äußerst aktuell und äußerst anregend zum Nachdenken. Über uns selbst, welchen Teil wir in der Gesellschaft einnehmen, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen, aber schließlich auch wie leicht wir uns manipulieren und beeinflussen lassen. Von den Menschen um uns herum, von den Meinungen anderer, von unseren Freunden und unserer Familie und letztlich vor allem von den Medien. Natürlich ist die Botschaft noch viel weitschweifender als das, weswegen sie mich trotz ihrer sehr starken Dominanz doch überzeugt hat. Ein großer Indikator dafür ist, dass ich weit länger darüber nachdenke, als nur während des Buch-Lesens. Auch Tage, nachdem ich die Geschichte beendet habe, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie leicht es uns doch fällt, andere zu be- und zu verurteilen, wie schnell wir unsere Meinung bilden und wie leicht wir doch glauben, was man uns erzählt. "Marthas Widerstand" weißt genau auf diesen Misstand hin und trifft damit aktuell absolut ins Schwarze.Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Die Balance zwischen arm und reich, zwischen Gerechtigkeit und Sensationsgeilheit, sowie die Suche nach der Wahrheit und das Aufdecken von Lügen haben die Figuren dem Leser mehr als nahe gebracht. Schade fand ich an dieser Stelle, dass mir Eve als die psychologische Gefangenenbetreuerin um einiges besser gefiel, als Martha selbst. Vor allem, da der Titel des Buches Martha in den Vordgerund stellt. Sie ist zwar ganz klar die Märtyrerin, die Rebellin und die Heldin, die die Zukunft verändern will, wirkt aber leider durch ihre Passivität im Plot, eher als Nebendarstellerin. Eve hat mir dagegen wahnsinnig gut gefallen: ihr Engagement, ihre Sensibilität und ihre Feinfühligkeit, dazu noch ihr Kampfgeist fand ich einfach toll und ließ mich über ihre Defizite als Mutter hinwegsehen. Aber auch andere Charaktere, die die Geschichte beeinflusst haben, wie Richter Cicero, Isaac und der Reporter Joshua sind mir sehr positiv aufgefallen (an dieser Stelle liste ich nur die Personen auf, die in der Geschichte ihren natürlichen Menschenverstand benutzen, weil ich mich mit ihnen einfach besser identifzieren konnte – auch die "bösen" Charaktere haben mir gut gefallen und haben eine perfekte Mischung und Vielfalt in die Geschichte gebracht!).Als besonders empfunden habe ich den abwechslungsreichen Kapitelaufbau, der zwischen Marthas und Eves Sicht, sowie der Fernseh- und Votingshow "Death is Justice" hin und her wechselt. Am besten gefallen hat mir die Fernsehshow (auch wenn ich die Moderatorin wirklich widerwärtig fand), denn bei diesen Kapiteln sah man deutlich die Defizite und den Mangel an Eigeninitiative/Selbstbewusstsein der Gesellschaft, die Manipulation der Zuschauer und die Darstellung einer gezielten und sehr deutlichen Beeinflussung. Damit hat mich die Autorin auf jeden Fall packen können – auch wenn ich mich an vielen Stellen gefragt habe, ob es wirklich so leicht ist, eine ganze Masse so leicht zu formen und in eine bestimmte Richtung zu lenken.Über das Ende an sich mag ich eigentlich gar nicht so viele Worte verlieren, um nicht zu spoilern oder etwas vorwegzunehmen. Besonders überraschend war es für mich persönlich nicht, aber, obwohl ich mir lange eine Fortführung der Geschichte nicht vorstellen konnte, zeigt das Ende dann doch, dass sie auf jeden Fall dringend notwendig ist. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es weitergeht, welche Botschaft im zweiten Teil thematisiert wird und ob es den Figuren noch gelingt, einen Umschwung und ein Umdenken zu erwirken.Neben den anderen überzeugenden Aspekten des Buches hat mir auch der Schreibstil gut gefallen. Er ist zwar nicht besonders oder anspruchsvoll, konnte mir aber die Geschichte und die Emotionen der verschiedenen Charaktere nahe bringen (vor allen Dingen am Ende, was mich doch sehr mitgenommen hat). Mir ist es beim Lesen immer wichtig, dass ich Mitfühlen kann, das Handeln der Figuren verstehe und auch eine gewisse Entwicklung sehe.Fazit"Marthas Widerstand" ist ein tolles und spannendes Buch und dadurch meiner Meinung nach ein gelungener Reihenauftakt. Das Werk hat aufgrund der tollen Botschaft, einnehmender Charaktere, der steigenden Spannungen und des abwechslungsreichen Aufbaus meiner Meinung nach eine 5-Sterne Bewertung und die dazu ausgesprochene Leseempfehlung mehr als verdient.

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  • Ein Lesehighlight!

    Marthas Widerstand
    dailythoughtsofbooks

    dailythoughtsofbooks

    14. May 2017 um 20:26

    Inhalt Im Zweifel gegen die Angeklagte. Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in eine kleinere Zelle verlegt wird. Die siebte und letzte Zelle ist klaustrophobisch klein, und genauso klein sind Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will – Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert. Um dem Volk zu zeigen, dass es nicht in einer perfekten Demokratie lebt, sondern von den Machthabern perfide manipuliert wird? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem viel mehr als ein einzelnes Menschenleben auf dem Spiel steht … Spannende Mischung aus Thriller und Dystopie rund um ein packendes Gedankenspiel: Was wäre, wenn nur noch über Fernsehvotings Recht gesprochen würde? (Quelle: Bastei Lübbe Verlag) Meine Meinung Eine Dystopie, die mich sehr stark fesseln und vor allem auch überzeugen konnte. „Marthas Widerstand“ zeigt mal wieder, wie gut ein Buch doch sein kann und wie wichtig es ist, dass unsere Gesellschaft sich niemals in diese Richtung entwickeln wird. Das Cover sagt vielleicht nicht viel über die Handlung aus aber gut aussehen tut es trotzdem. Manchmal kann es so richtig schief gehen, wenn ein Gesicht auf dem Cover ist aber hier ist alles wunderschön. Ich spüre auch eine große Erleichterung, dass der Bastei Lübbe Verlag nicht das englische Cover übernommen haben, sondern ein neues gemacht haben, denn das ist total öde gewesen. Danke, echt! Dystopien lese ich in letzter Zeit zwar weniger aber sonst eigentlich unheimlich gerne. So habe ich mich sehr auf „Marthas Widerstand“ gefreut, denn es klang laut Klappentext nach einer wirklich spannenden Geschichte. Direkt beim Einstieg war ich schon sehr gefesselt von der Handlung und konnte mich schnell und gut in der Geschichte zurechtfinden. Die Protagonisten waren mir auf Anhieb sympathisch und alle waren sehr, sehr gut dargestellt. Es geht nicht nur um Martha, die des Mordes angeklagt wird, sondern auch um Eve, ihre psychologische Betreuerin, die Bevölkerung, die Fernsehshow und so viele Menschen, die mehr als nur wichtig waren. Auch, wenn einiges sehr überspitzt dargestellt worden ist, war es in diesem Buch nötig. Es wurde nicht schlecht überspitzt dargestellt, sondern so, dass es gut gepasst hat. Mir haben alle Protagonisten sehr gut gefallen, vor allem Martha. Sie ist für ihr Alter wirklich reif und sehr intelligent. Sie weiß, dass sie nicht die Welt verändern kann aber sie kann zumindest etwas starten, was in die Richtung geht. Eine sehr starke Persönlichkeit, die ich von Anfang an geliebt habe. Eigentlich ist sie sehr verschlossen, zumindest denkt man das, aber in ihr drinnen ist so viel Liebe, Kraft und Mut! Ich habe sie bewundert, wie sie in so einem jungen Alter sich verhaften lässt, um ein Ziel zu erreichen, was gar nicht so leicht zu schaffen ist. Für mich war es sehr schön, Martha auf ihrem Weg zu begleiten und verschiedene Phasen ihres Verhaltens in den Zellen miterlebt zu haben. Auch die anderen Charaktere, die ich jetzt nicht alle nennen will, haben mir sehr gut gefallen. Sie hatten alle etwas so spannendes an sich und waren verschieden aber haben trotzdem für die gleiche Sache gekämpft. Natürlich außer ein Großteil der Bevölkerung. Diese Art von einem Wahlsystem war sehr interessant, auch, wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass das in unserer Welt nicht eintreten wird. Deren Demokratie läuft nämlich so ab, dass jemand, der wen getötet haben soll, des Mordes angeklagt wird und somit in Zelle 1 kommt. Die Bevölkerung darf mithilfe eines Votings und einer Fernsehshow dann abstimmen, ob die angeklagte Person freigesprochen werden soll oder in die nächste Zelle, die kleiner ist, kommen soll. Man sieht, dass es also ganz „leicht“ ist, jemanden ermorden zu lassen. Bist du reich, kannst du dauerhaft anrufen, doch bist du arm, kannst du nichts machen und dieser eine Anruf wird dir nicht viel bringen. Hier ist es vollkommen egal, ob man Beweise oder Sonstiges hat, es geht um die Stimmen und unterhaltsam soll es für die Fernsehzuschauer natürlich auch sein. Sehr spannend und interessant! Was viele kritisiert haben, war der Schreibstil der Autorin. Kann ich vollkommen verstehen aber ich hatte dieses Problem nicht. Denn der Punkt ist, dass die Perspektiven sehr oft gewechselt wurden. Manchmal war es die Erste, oft auch die Dritte und sogar die zweite Erzählperspektive wurde miteingebracht. Ich hatte glücklicherweise kein Problem damit aber es gab schon so einige Kapitel, wo ich lange überlegen musste, wer denn jetzt gemeint ist. Falls man diesen Wechsel der Erzählperspektiven nicht mag, sollte man vielleicht schauen, ob das Buch wirklich was für einen ist. Bei Dystopien kann man sich ja außerdem denken, dass da ganz viel Spannung erhalten sein müsste. Und das war hier ganz klar der Fall! Es war so interessant, die Menschen beobachten zu können und die Entscheidungen der Protagonisten mitzuverfolgen. Die Handlung war unglaublich spannend und ich wurde sehr unterhalten. Manche Kapitel fand ich so spannend, dass ich die schnell hintereinanderweg gelesen habe und ich wurde kein Stück von diesem Buch enttäuscht. Fazit Als ich das Buch beendet habe, habe ich mal nach Rezensionen von anderen gesucht und war sehr überrascht, dass es so schlecht abgeschnitten hat. Mir persönlich hat es richtig, richtig gut gefallen. Es wäre fast ein Jahreshighlight geworden aber ich fand es schade, dass es kein Einzelband war, sondern anscheinend noch 1-2 Bände folgen. Trotzdem, – ich liebe dieses Buch, die Handlung und die Protagonisten. Ich bin von „Marthas Widerstand“ sehr überzeugt und vergebe 5 von 5 Lesesterne.

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  • Ein tolles Buch über die Missstände in unserer Gesellschaft

    Marthas Widerstand
    Wolly

    Wolly

    12. May 2017 um 12:31

    Martha hat wahrscheinlich nur noch wenige Tage zu leben, denn sie sitzt im Todestrakt. Sie soll einen Mann getötet haben und wird dafür angeklagt. Doch nicht vor einem Gericht, sondern vor einem MillionenTVPublikum. Diese dürfen innerhalb von 7 Tagen darüber abstimmen ob Martha frei kommt oder auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wird. Meinung:Dieses Jugendbuch ist großartig. Warum? Nicht wegen seinem besonders aussergewöhnlichen Schreibstil, einer herzerweichenden Liebesgeschichte oder einer wunderschönen Kulisse. Nein, das alles sind keine Attribute die dieses Buch ausmachen, sonder die simple, aber wahnsinnig effektive Weise, wie eine persönliche Geschichte auf die Missstände der heutigen Welt aufmerksam macht. Denn es geht um mehr als das Leben der erst 16jährigen Martha. Es geht um die Unterschiede von Arm und Reich, Chancengleichheit, die Manipulation der Medien und vielem mehr. Mit teils deutlichen, teils aber auch gut versteckten Andeutungen (z.B. einer einfachen Telefonnummer) schafft die Autorin ein Bild des Menschen was erschreckend ist und dafür sorgen sollte, das man über das gelesene nachdenkt. Die Charaktere sind hierbei gut gewählt, auch wenn sie für mich in diesem Buch nicht wirklich wichtig waren. Denn ihre Handlungen zählen hier mehr als Sympathien. Ebenso geht es mir mit dem Schreibstil. Es liest sich gut, er drängt sich aber nicht durch blumige Beschreibungen in den Vordergrund und lenkt nicht von der wichtigen Thematik ab. Fazit:Eine Dystopie die ich auf jeden Fall lesenswert finde, da das Szenario zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich ist. Aber Egal ob Tatsache oder Fiktion, die Handlung regt zum Nachdenken an und bespricht wichtige Themen. Daher von mir eine klare Empfehlung.

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  • Spannend, aber mit Schwächen...

    Marthas Widerstand
    Tynes

    Tynes

    10. May 2017 um 11:34

    Kerry Drewery - Marthas Widerstand eBook - 449 Seiten   Hmm, ich bin irgendwie unschlüssig, was dieses Buch angeht… Einerseits wollte ich es unbedingt lesen, die Beschreibung hat mich angesprochen, ich war neugierig. Im Nachhinein musste ich allerdings feststellen, dass ich mich mit dieser Geschichte echt schwer getan habe. Ein spannendes Buch kann ich normalerweise nicht aus der Hand legen - daher habe ich für die erste Hälfte wirklich lange gebraucht. Wirklich Spannung kam erst ab ca. der 2. Hälfte auf, bis dahin dümpelte die Geschichte irgendwie belanglos vor sich hin. Dann kam aber plötzlich Bewegung in die Story, es wurde spannend, man fing an mitzufiebern, hat oft den Kopf geschüttelt… Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Mitfiebern schon viel früher angefangen hätte. So habe ich mich zwischendurch echt damit getragen, das Buch abzubrechen - zum ersten Mal überhaupt… Aber ich habe mich dann doch durchgebissen, die Neugier hat gesiegt. Die 2. Hälfte hätte von mir locker 4-5 Sterne bekommen, die 1. Hälfte vielleicht 2-3 Sterne - mit gutem Willen. So kann ich leider nur eine Gesamtnote von 3 Sternen vergeben, vielleicht mit einer Tendenz zu 3,5 …   * digitales Rezensionsexemplar von NetGalley & Bastei

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  • Willkür im Mantel der Demokratie

    Marthas Widerstand
    kadiya

    kadiya

    03. May 2017 um 05:24

    Martha ist 16, aus dem Slum-Gebiet der Stadt und sitzt in der Todeszelle- während das Fernsehpublikum täglich aufs Neue zur Kasse gebeten wird, um zu entscheiden, wie es mit Martha weitergeht(Televoting) kämpft ein kleiner Kreis um Gerechtigkeit.Alle Gerichte wurden abgeschafft, ausnahmslos jeder, der es sich finanziell leisten kann, hat die Möglichkeit "Gott" zu spielen- und die Konsequenzen seines Handelns in Big-Brother-Manier täglich vor dem Bildschirm zu verfolgen...der Countdown läuft- nach 7 Tagen drückt das Publikum den Knopf für den elektrischen Stuhl....

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  • Geniale Idee, etwas holprige Umsetzung

    Marthas Widerstand
    lauravoneden

    lauravoneden

    01. May 2017 um 20:12

    Dieses Buch habe ich schon seit Anfang des Jahres sehnsüchtig erwartet, denn der Klappentext klang einfach grandios. Wir befinden uns in einer Welt, in der das gängige Rechtssystem, das wir kennen, durch ein Fernsehvoting ersetzt wurde. Diese Welt, die dort gezeichnet wurde und die ganze Idee dahinter fand ich wirklich sehr interessant. Ich bin ein bisschen überrascht, dass die Meinungen zu dem Buch tatsächlichso weit auseinander gehen. Dem Verlauf der Geschichte können wir aus der Perspektive verschiedener Personen folgen. Mitunter sind einige Kapitel in einer Art Interviewform geschrieben, da wir der zugehörigen TV-Show beiwohnen. Ich fand alle Perspektiven sehr interessant und ich konnte wunderbar flüssig von Kapitel zu Kapitel lesen. Lediglich das Hervorheben der Sprache einer Person fand ich etwas überflüssig. Bei besagter Person wurde eine sehr informelle Schreibweise benutzt und genau so geschrieben, wie die Person eben auch sprechen sollte. Also sehr umgangssprachlich und mit einer Art Dialekt. Ich hatte dann zwar direkt eine Vorstellung im Kopf, aber andererseits stört es mich auch etwas im Lesefluss. Mit unserer Hauptfigur Martha bin ich noch nicht ganz warm geworden, ich fand aber auch generell, dass sie etwas distanziert rüberkam.Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, wenn auch der Plot durchaus schnell vorhersehbar war. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht das Geschehen zu verfolgen und am Ende wirklich Recht zu behalten, was meine Vorahnung betraf.'Marthas Widerstand' ist nur der Auftakt einer Reihe und wie zu erwarten bleibt das Ende hier beim ersten Teil sehr offen. Ich hoffe wir müssen nicht zu lange auf den zweiten Teil warten, ich habe gesehen, dass die englische Ausgabe Mitte Juni erscheinen soll. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

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  • Ein unglaublich gutes Buch, es lässt mich auch jetzt nicht los!

    Marthas Widerstand
    Line1984

    Line1984

    29. April 2017 um 15:27

    Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt!Allein schon das Cover ging mir wirklich unter die Haut, ich finde es einfach wundervoll.Und das obwohl ich Gesichter auf Büchern nicht sonderlich mag, aber dieses Cover ist einfach traumhaft!Auch der Klappentext konnte mich sofort überzeugen und ich war mehr als gespannt was mich hier wohl erwarten würde.Nun nach dem lesen kann ich sagen, dieses Buch hat mich mehr als überrascht.Meine Erwartungen wurden bei weiten übertroffen.Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, sie schreibt locker und flüssig.Die Erzählweise war etwas gewöhnungsbedürftig doch nach wenigen Seiten hatte ich mich daran gewöhnt.In Amerika wurden alle Gerichte abgeschafft, Ziel dessen ist es ein System der wahren Gerechtigkeit zu schaffen. An sich klingt das wirklich gut. Doch das ganze System hat große Lücken.Martha ist 16 als sie einen Mord gesteht, doch sie hat diesen Mord nicht begannen. Ihr Ziel ist es die Gesellschaft aufzurütteln. Doch wird ihr das auch gelingen?Die Mischung aus Thriller und Dystopie hat mich hier völlig überzeugen können.Die Grundidee konnte mich ja gleich zu beginn überzeugen doch ich war gespannt wie die Autorin das ganze umgesetzt hat.Nun nach dem lesen kann ich nur meinen Hut vor ihr ziehen, was sie mit diesen Buch geschaffen hat ist einmalig und hebt sich deutlich von der breiten Maße der Dystopien ab.Die Charaktere sind ausdrucksstark und realistisch gezeichnet.Besonders Martha ist mir schnell ans Herz gewachsen, sie ist einfach unglaublich.Die komplette Handlung konnte mich von Anfang bis Ende fesseln, sie packte mich und ließ mich nicht mehr los.Wer mich kennt weiß das ich ein absoluter Dystopie Fan bin, immer wieder bin ich auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten. Hier bei diesen Buch wurde ich fündig, eine Dystopie die begeistert.Ich für meinen Teil bin auch jetzt noch überwältigt, das hier war ganz großes Kino.Und genau deshalb kann ich euch dieses Buch nur empfehlen.Jeder Dystopie Fan sollte es gelesen haben!!!Fazit:Mit "Marthas Widerstand" ist der Autorin eine realistische und vorstellbare Dystopie gelungen die seinen Leser packt und nicht mehr los lässt.Dieses Buch ist für mich ein kleines Highlights.Natürlich bekommt es von mir die volle Punktzahl.

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  • Kerry Drewery hat ein Meisterwerk geschaffen!

    Marthas Widerstand
    buecherwurmsophia

    buecherwurmsophia

    27. April 2017 um 13:32

    Das Cover finde ich echt cool, denn es zieht die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich. Außerdem passt es sehr gut! Den Titel finde ich auch passend, obwohl es nicht nur um Marthas Wiederstand geht. Den englischen Titel „Cell 7“ finde ich auch passend. Den Schreibstil der Autorin finde ich absolut klasse! Sie schreibt aus verschiedenen Erzählperspektiven. Der Leser kennt sowohl die Gedanken von Martha, bekommt aber auch von außen noch Informationen. Es wird sowohl aus dem Fernsehstudio berichtet, als auch von Eve und Isaac. Das erleichtert dem Leser den Einstieg und man erfährt so auch immer mehr Randinformationen. Martha wird super vorgestellt und mit Gefühlen gefüllt. In Rückblicken erfährt man immer mehr über ihre Vergangenheit und bekommt ein Gefühl für ihre Situtation. In den Zellen verhält sie sich wahrscheinlich so, wie sich jeder von uns verhalten würde: Sie bekommt irgendwann Panik, fängt an mit sich selber zu reden und setzt schließlich alles in Frage. Die Autorin schafft es Martha so menschlich und normal darzustellen, dass einem Martha, nach einigen Momenten des Unverstehens, total ans Herz wächst. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und überlegt mit ihr mit, was als nächstes zu tun ist. Die anderen Charaktere wurden weniger in den Fokus genommen, was aber bei Marthas großen Rolle nicht weiter schlimm ist. Ich hoffe, dass im zweiten Band noch mehr von Isaac erzählt wird, da auch er einen sehr spannenden Charakter hat. Nun kommen wir zur eigentlichen Handlung. Ich bin total begeistert. Für mich geht dieses Thema sehr viel tiefer, als dass sie nur als Grundstein für diese Geschichte dient. Für mich scheint sie eine Kritk an unserem Rechtssystem zu sein, bietet aber durchaus eine Alternative dazu an. In unserer Gesellschaft haben wir Gerichte, die über Verbrechen verhandeln. Beweise und Zeugen sind die wichtigsten Mittel, um in solchen Prozessen entscheiden zu können, ob jemand schuldig oder unschuldig ist. Im Zweifel heißt es also für den Angeklagten, was im Klartext heißt, dass wenn es zu wenig Beweise gibt, kann der Angeklagte nicht überführt werden. Dies bringt aber auch seine Probleme mit sich: Wenn er die Tat trotzdem begangen hat, wird er dennoch freigelassen. Diesr Konflikt wird immer wieder aufgeführt. Zwischen Kristina und Mr. Cicero entbrennt immer eine Diskussion, da Mr. Cicero genau dieses System vertritt. Kristina jedoch ist eine begeisterte Anhängerin des neuen System: Die Wähler dürfen demokratisch darüber abstimmen, ob der Angeklagte für seine Tat stirbt oder ob er unschuldig ist. So scheint jeder Bürger eine Stimme zu haben. Es sind keine Beweise nötig, die Bevölkerung darf eine aus dem Gefühl heraus abstimmen. Doch in diesem Roman läuft diese sogenannte Demokratie völlig aus dem Ruder. Der Leser wird intensiv mit diesen beiden Rechtssystemen konfrontiert und fragt sich immer wieder dieselben Fragen: Was ist denn nun gerechter? Gibt es überhaupt DIE Gerechtigkeit? Obwohl eine klare Handlungsstruktur vorliegt, ist das Ende nicht so sehr vorhersebar und man wartet gespannt auf die letzten Zeilen. Die Spannung ist von Anfang an da und flaut zwischendurch auch nicht ab! Fazit: Eine absolute Leseempfehlung! Dieses Buch kratzt so sehr an unserem Rechtssystem und wie die Demokratie gehen sollte, dass der Leser vollkommen in den Konflikt hineingezogen wird und gebannt der Geschichte lauscht. Die vielen verschiedenen Einblicke in die Geschichte sorgen von Anfang an für Neugierde und Emotionen. Ganz klar, 5 von 5 Sternen. Ich verbleibe mit freudiger Erwartung auf den zweiten Teil!!!

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    • 2
  • ein absolutes lesemuss <3

    Marthas Widerstand
    JeannasBuechertraum

    JeannasBuechertraum

    25. April 2017 um 21:52

    InhaltAmerika hat die Gerichte abgeschafft, um ein System wahrer Gerechtigkeit zu erschaffen. Eine Gerechtigkeit bei der nicht einzelne sondern "alle" für selbige sorgen. Für Todesfälle, dh. Verbrechen bei denen ein Mord begangen wurde, gibt es eine TV Sendung namens "Death is Justice", in welcher die Fälle erläutert werden. Man kann dann per Telefon oder SMS abstimmen ob die Beschuldigten "Schuldig" oder "Unschuldig" sind, während diese über 7 Tage, 7 Gefängniszellen durchwandern.Unsere Protagonistin ist Martha. Sie ist 16 und wird von der Polizei über der Leiche eines sehr einflussreichen, beliebten Promi gefunden. Sie gibt es Mord zu - und beginnt damit ihre Woche durch die 7 Zellen. Doch die Frage ist die.. ist Martha wirklich so schuldig wie sie es behauptet?.."Das hier ist keine Gerechtigkeit, es ist eine Interpretation von Gerechtigkeit." MeinungThriller trifft auf Dystopie der extra Klasse. Ich bin sowas von Überzeugt und kann allen Dystopie-Fans nur sagen: lest es!Man weiß von Anfang an das Martha nicht schuldig ist, mit ihrer Tat aber etwas bewirken will, etwas beweisen und die Bevölkerung wachrütteln möchte, denn eins ist klar: das System hat klare Lücken. Es ist eine spannende Interpretation zum Thema "Gerechte Systeme" und das beste ist: es ist keine alzu entfernte Idee. Wer sagt das sich unsere Gesellschaft nicht tatsächlich in eben genau eine solche Richtung entwickeln wird??Aber abgesehen von der genialen Idee ist auch die Umsetzung der Geschichte ein wahres Juwel. Es gibt verschiedene Erzählweisen und alles ist so verdammt gut durchdacht!! Es gibt z.B. Kapitel über die Fernsehshow "Death is justice" in denen selbige von dem aufblenden des Logos bis zu den Aussagen der Moderatoren alles beschrieben wird - es wirkt so echt!Und dann gibt es die Protagonistin - Ihre Kapitel waren mir teilweise etwas zu langatmig aber das ist wirklich jammern auf hohem Niveau. Es hat schließlich auch gezeigt wie langatmig für selbige diese 7 Tage waren. Man erfährt erst nach und nach den Grund von Martha's Schuldgeständnis und das macht das super spannend! Es treten nach und nach auch weitere Nebencharaktere auf wodurch die Story mehr Input bekommt. Ich kann mich auch bei den Charakteren nicht beschweren, denn sie sind wirklich alle greifbar und super gut ausgearbeitet. Man spürt die Hoffnung, die Verzweiflung die Wut und auch die Ignoranz und pure Dummheit und Unmenschlichkeit. Man sieht, die Charaktere sind vielschichtig und unterschiedlich ausgearbeitet. Und auch das macht die Geschichte so unglaublich realistisch. FazitEs gab keinen Moment in dem ich Angst verspürt hab. Erst gegen Ende wurde es so richtig Spannend aber durchweg war ich vom Inhalt unglaublich beeindruckt! Für alle DystopieFans ist es ein wahres Lesemuss - denn es ist ein Rechtssystem, das mit Fantasy nichts zu tun hat - und gar nicht so weit hergeholt ist. 

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