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Asbeah

vor 2 Monaten

(23)


Klappentext: Die Hochzeit mit ihrer großen Jugendliebe sollte der schönste Tag in Aimees Leben werden. Aber statt mit James vor dem Altar steht sie nun allein an seinem Grab. Von einer Reise nach Mexiko ist er nicht zu ihr zurückgekehrt. Er galt nach einem Bootsunfall als verschollen, bis seine sterblichen Überreste angespült wurden. Jeder Moment ohne ihn schmerzt und die Vergangenheit gibt keine Ruhe. Eine geheimnisvolle Fremde behauptet, James würde noch leben, Aimee erhält Hinweise aus Mexiko, die das Unmögliche zu bestätigen scheinen. War es wirklich James, den sie begraben haben? Aimee muss herausfinden, was mit ihm wirklich passiert ist. Dann erst wird sie die Kraft für einen neuen Anfang aufbringen. Mit oder ohne James …

Dieser Roman ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil geht es um Aimees Verlust, man erfährt von ihrer und James’ Vergangenheit und wie sie ihre Trauer zu bewältigen versucht. Aimee muss zu sich selbst finden und einen Neustart ins Auge fassen, von dem sie noch nicht weiß in welche Richtung es gehen soll. Recht hinderlich dabei ist eine ihr unbekannte Frau, die behauptet James sei noch am Leben. Im zweiten Teil begibt sich Aimee eineinhalb Jahre nach James Tod nach Mexico auf die Suche nach ihm. Wie sie so lange damit warten konnte, ist mir schleierhaft, mir erscheint dies unglaubwürdig, denn nichts ist zermürbender  als Ungewissheit. Auch einige andere Aktionen von ihr fand ich nicht ganz nachvollziehbar, und es gab gelegentlich Längen. Doch insgesamt hat mir diese Geschichte gut gefallen, es war spannend und berührend. Ich konnte die Gefühle und den Widerstreit der Protagonisten sehr gut nachempfinden.

Mein Fazit: Flüssig zu lesender Mystery/Suspense mit Tiefgang und Gefühl. Gute 4 Sterne!

Autor: Kerry Lonsdale
Buch: Alles, was wir waren
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