Kersten Hamilton In der Wälder tiefer Nacht

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Inhaltsangabe zu „In der Wälder tiefer Nacht“ von Kersten Hamilton

Wenn Legenden Wirklichkeit werden ... wird die Welt sich für immer verändern Das Leben der 16-jährigen Teagan wird auf den Kopf gestellt, als eines Tages die Fürsorge mit dem geheimnisvollen, gut aussehenden Finn vor der Haustür steht – ihrem 17-jährigen Cousin, den sie nie zuvor gesehen hat. Auf einmal sieht Teagan unheimliche, katzenartige Wesen und all die Geschichten ihrer Mutter scheinen Wirklichkeit zu werden. Als Teagans Vater von Goblins entführt wird, muss Teagan herausfinden, was es mit Finn auf sich hat. Und so entdeckt sie nicht nur eine Welt voller bedrohlicher magischer Gestalten, sondern auch das Geheimnis ihrer wahren Herkunft. Und sie muss entscheiden, auf wessen Seite sie steht …

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  • Rezension zu "In der Wälder tiefer Nacht" von Kersten Hamilton

    In der Wälder tiefer Nacht
    TanjaLovesBooks

    TanjaLovesBooks

    17. August 2012 um 15:05

    Buchgestaltung Zauberhaft! Das sind wirklich beide Aufmachungen und beide passen auch sehr gut! Wo das Original „Tyger Tyger“ noch etwas mystischer wirkt, ist das deutsche Cover etwas märchenhafter – ich persönlich finde, das es so einen Ticken besser passt – und beide Motive zeigen DIE Schlüsselszene des Buches: die „Wanderung“ in/durch den Wald. Ich finde auch preislich liegt das TB wirklich sehr gut, für knapp 8€ bekommt man hier an die 400 Seiten geboten, egal in welcher Sprache! Meinung Der Roman war wirklich wunderbar humorvoll und erfrischend. Meiner Meinung nach sind Goblins ein Thema das zurzeit mehr und mehr Autoren aufgreifen, aber es ist dennoch eines, das noch unverbraucht daher kommt. Kersten Hamilton kombiniert diese Geschöpfe in ihrem Buch mit jeder Menge Mythen, Erzählungen und so einigen anderen Wesen, wie z.B. einer kleinen, frechen Fee und viel Übernatürlichem Zauber. Was mir wirklich besonders gut am Buch gefallen hat, war, das die Autorin einfach eine so tolle Geschichtenerzählerin ist! Klingt seltsam, oder? Immerhin ist die Gute eine AUTORIN ;P aber ich finde, das es selten Bücher gibt, die einen ordentlichen Plot mit so vielen bezaubernden, märchenhaften Geschichten IN der Geschichte beschreiben können. Ich wurde wirklich jedes Mal in den Bann des unbekannten gezogen, wenn Finn anfing etwas über die Goblins und deren Welt zu erzählen und dabei viele Wahrheiten über Teagans und Aidens Familie ans Licht kommen. Es war einfach Infodumping mit viel, viel Charme! Gefallen haben mir auch die Charaktere, da diese alle sehr abwechslunsgreich und einzigartig erschienen. Teagan selber hat ein Hobby, das ich bisher so noch nie bei jemandem gesehen habe, sie ist ziemlich mutig und verteidigt ihren Bruder wo es nur geht und Aiden selber? Dieser kleine Junge ist einfach ein klasse Kind. Mit all seinen Fragen und Dialogen hat er so viel Witz in die Geschichte gebracht, denn er ist schrecklich neugierig und wunderbar direkt – so wie es nur Kinder sein können. Finn war zwar dagegen schon etwas stereotypischer, aber auch sein Charakter konnte durch seinen Sarkasmus und seine Loyalität überzeugen. Das was sowohl die Hauptcharaktere, als auch alle Nebencharaktere gemeinsam hatten, war das sie alle irgendwie speziell erschienen, was viel an dem Schreibstil des Buches lag. Die Autorin hat so eine pfiffige Art ein Licht auf alles zu werfen, das man nur schmunzeln kann! Der Roman ist wirklich ein tolles Kinder/Jugendbuch, der viel Spannung, viele Märchen und viel Abenteuer bietet. Die Kapitel sind sehr gut durchdacht und am Ende des Buches, bleiben kaum Fragen offen, obwohl es sich hier um den ersten Band einer Reihe handelt. Was mir persönlich auch noch sehr gut gefallen hat, war der irische Charme, den das ganze Buch an sich haften hatte. Ein paar Fremdworte hier, ein paar Sätze da und schon wirkte das ganze geheimnisvoller. Die Handlung selber mag für ältere Leser vielleicht nicht immer überraschend sein, aber unterhalten wird sie sicher jung und alt. Es gibt auch viele Konflikte, der Personen untereinander und sogar ein paar todtraurige Stellen im Buch, aber ich finde, das macht die Geschichte umso authentischer. Viele Autoren scheuen sich davor, Charaktere im Verlauf eines Kampfes zischen Gut und Böse sterben zu lassen, aber das ist doch nur realistisch! Es gibt eben nicht immer ein Happy End oder alles läuft rund und das bekommen auch Teagan und Aiden zu spüren. Ich kann mir vorstellen, dass sich der zweite Band viel mit den kleinen Rätseln beschäftigt, die noch übrig geblieben sind und das die Geschichte noch weiter wachsen kann und eine Fortsetzung alles andere als unnötig ist. Auf ein Wiedersehen mit den gruseligen Cat Sidhe (Monster-Fee-Katzen) freue ich mich ganz besonders! ;) Zu bemängelt gibt es „eigentlich“ nicht wirklich etwas. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt und keine großen, Weltbewegenden Wenden erwartet, dann wird das Buch sicher gefallen und man kann oft laut mitlachen! Fazit Verrückt, spannend und abwechslungsreich bietet „In der Wälder tiefster Nacht“ ein Abenteuer das hält, was es verspricht. Mythen und Legenden erwachen zum Leben, wir tauchen ein in eine Welt voller Magie und begleiten dabei tapfere Kinder auf ihrer Suche nach Antworten. Ältere Leser sollten jedoch an manchen Stellen, die weniger überraschend daher kommen, lieber ein Auge zu drücken! ;)

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  • Rezension zu "In der Wälder tiefer Nacht" von Kersten Hamilton

    In der Wälder tiefer Nacht
    KerstinWe

    KerstinWe

    09. August 2012 um 23:03

    Teagan Wylltson ist 16 Jahre alt und arbeitet als Praktikantin in einem Zoo, weil sie später Tierärztin werden möchte. Im Zoo hat sie eine sehr ungewöhnliche Aufgabe. Mit Hilfe der Gebärdensprache soll sie sich mit Cindy – einer Schimpansin verständigen. Theas Vater ist Bibliothekar, ihre Mutter illustriert Kinderbücher und sie hat noch einen jüngeren Bruder namens Aiden, der einfach jedes Lied nachsingen kann und das auch tut – nicht immer zur Freude seiner Familie ;) Eines Tages taucht Finn auf – Teas Cousin, den sie aber noch nie gesehen hat. Finn wurde vom Jugendamt aufgegriffen, da er auf der Straße gelebt hat. Und nun soll er bei Thea und ihrer Familie leben. Doch mit Finns Auftauchen beginnt Theas Leben merkwürdig zu werden. Auf einmal sieht sie seltsame katzenartige Wesen, die ihr und ihrer Familie böses wollen. Eines Abends beobachtet Aiden ein schattenhaftes Wesen, das ihre Mutter berührt und kurze Zeit danach stirbt Theas Mutter. Und einige Zeit darauf verschwindet dann auch noch Theas Vater. Auf der Suche nach dem Vater gelangen sie in eine fantastische Welt… Können Finn, Thea und Aiden den Vater finden und retten? ************* Meine Meinung zum Buch: Dieses Buch ist ein Buch wie ich es liebe :) Man nimmt es in die Hand, liest die ersten paar Seiten und ist mitten drin im Geschehen. Man will das Buch gar nicht wieder aus der Hand legen und kann schlecht zwischendurch aufhören zu lesen. Solche Bücher bringen mich dann leider oft um meine Nächte, weil ich immer weiter lesen muß ;) Wie Ihr also schon merkt, hat mir das Buch außerordentlich gut gefallen. Die Handlung ist spannend, die Charactere sympathisch (bis auf die Bösen natürlich) und glaubwürdig. Ein bisschen Romantik ist auch dabei – aber es hält sich in Grenzen. Und ganz unerwartet wird noch ein Geheimnis um Theas Herkunft gelüftet. Die Schilderung der Welt, in der die Wesen leben, die Thea verfolgen, hat mir sehr gut gefallen. Sehr kreativ und detailreich aber natürlich auch düster und etwas unheimlich. Man hat das Gefühl, diese Welt direkt vor sich zu sehen. Ein ganz tolles Buch für Jugendliche aber auch für Erwachsene (wie ich finde). Langeweile kommt beim Lesen an keiner Stelle auf. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung :) Ein abschließendes Wort zum Cover: Es paßt sehr gut zur Handlung und gefällt mir sehr gut.

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  • Rezension zu "In der Wälder tiefer Nacht" von Kersten Hamilton

    In der Wälder tiefer Nacht
    Blackcherry

    Blackcherry

    13. July 2012 um 22:55

    Inhalt: Teagan, ein 16-jähriges Mädchen, hat genau Vorstellungen, wie ihre Zukunft aussehen soll: sie möchte Tiermedizin studieren. Deshalb macht sie in einem Zoo ein Praktikum, um sich auf das Studium vorzubereiten. Eines Tages nehmen ihre Eltern ihren Cousin Finn bei sich auf und plötzlich tauchen unheimliche katzenartige Wesen auf, die Teagans Leben total auf den Kopf stellen. Finn ist nämlich kein gewöhnlicher Junge, sondern der Nachfahre einer irischen Sage, welcher die Goblins besiegen muss. Nachdem ihre Mutter plötzlich stirbt, wird auch noch ihr Vater entführt. Nun muss Teagan, Aiden, Teagans kleiner Bruder, und Finn ihn zurückholen. Dies gestaltet sich gar nicht so einfach für Teagan, denn sie müssen in eine unbekannte Welt reisen, in der unbekannte magische Wesen vorkommen und dann erfährt sie auch noch ihre wahre Herkunft, die sie schockiert. Meinung: "In der Wälder tiefer Nacht" ist eine schöne Fantasy-Geschichte, die sich in der realen und einer Fabelwelt abspielt. Die Autorin erzählt von faszinierenden Wesen wie Goblins, Feen und anderen Geschöpfen. Sie beschreibt die beiden Welten so, dass der Leser selbst das Gefühl hat, an der Handlung teilzunehmen und so das Geschehen mitbestimmen zu können. Es war wirklich angenehm, die märchenhafte Fabelwelt zu erforschen. Die ersten Seiten des Buches finde ich allerdings langweilig, wodurch sich das Lesen sehr zieht. Diese konnten mich deshalb nicht wirklich überzeugen, wobei ich es mir gewünscht hätte. Dann jedoch wird die Geschichte sehr interessant und spannend, als diese Goblins auftauchen und hinter Teagan und ihrer Familie her sind. Die irische Geschichte ist allerdings sehr komplex und nicht einfach zu verstehen. Es kommen zu viele Namen von Wesen und Vorfahren vor, welche einen sehr verwirren können. Man muss sich als Leser sehr konzentrieren, um der Handlung folgen zu können, denn die Sage ist sehr verschachtelt. Aufgrund dessen ist es keine einfache Lektüre. Während ich das Buch las, herrschte bei mir eine bedrückte Stimmung vor, da einige Stellen ein bisschen gruselig und grausam sind. Deshalb ist es etwas für die Leser, die eher dunklere Geschichten mögen. Es ist zwar nicht übermäßig grauenhaft, aber einige Szenen sind durchaus blutig. Ein Er-Erzähler erzählt aus der Sicht von Teagan, welche eine der Hauptpersonen des Buches ist. Sie ist ein sehr liebenswertes Mädchen, welches zu ihrer Familie hält und sie sogar zu retten versucht. Sie fühlt sich seit der Begegnung mit Finn, zu ihm sehr hingezogen und er auch zu ihr. Dennoch wollen sie ihren Gefühlen nicht nachgeben und so bleibt ihre Liebesgeschichte ohne Tiefgang. Es gibt zwar kleine Annäherungen, aber auch keine wirkliche existente Romanze. Finn ist ein wilder 18-jähriger Junge, dessen Wortwahl mich manchmal zum schmunzeln gebracht hat, da seine Sprache ist sehr jugendlich ist und er desöfteren ein paar Kraftausdrücken benutzt. Trotzdem verlieh ihm das Sympathie und machte seinen Charakter glaubhafter. Der dritte, wirklich süße Hauptcharakter, ist der kleine 5-jährige Bruder von Teagan, namens Aiden. Ohne ihn wäre das Buch halb so lustig, er hatte etwas sehr erfrischendes. Der Schreibstil der Autorin ist allgemein sehr humorvoll und unterhaltend. Sie schafft es trotz der Unterschiede der Charaktere, dass der Leser zu jedem eine Bindung aufbauen kann. Leider ist die Geschichte nicht ganz abgeschlossen, aber gibt jedoch einen weiteren Band, der bereits auf Englisch erschienen ist. Fazit: Es ist wirklich sehr schade, dass der Anfang des Buches etwas langweilig wirkt und sich das Lesen über Seiten sehr zieht, bei denen der ein oder andere Leser, das Buch zur Seite legen könnte, ohne an der später spannender werdenden Geschichte, teilhaben zu können. Dennoch verlor ich des öfteren den Überblick, über die komplexen Handlungen in der Geschichte. Manche Szenen waren etwas langweilig, deshalb bekommt das Buch drei Sternchen.

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  • Rezension zu "In der Wälder tiefer Nacht" von Kersten Hamilton

    In der Wälder tiefer Nacht
    Lydia255

    Lydia255

    Cover und Buchtitel: Das Cover ist sehr dunkel und durch diese vielen aber zusammen passenden Lilatöne bekommt es etwas Magisches und Mystisches. Der Hintergrund ist in der Mitte fast schwarz und wird nur mit einem fast durchsichtigem rundem Zeichen unterbrochen, während es zu den Rändern des Covers hin zu einem unregelmäßigem Dunkellila überlauft. Und jetzt kommt das, was einfach sofort ins Auge fällt: die weißen, sich schlängelnden Aste und die vielen einzelnen Details, die sich unter diesen Ästen verstecken, wie z.B. Katzen, Schmetterlinge, ein Schlüssel und oft das runde Zeichen, was auch in der Mitte blass zu erkennen ist. Unter dem Titel befindet sich ein Mädchen, das lächelt und den rechten Arm ausstreckt. Nur das Kleid ist lilafarben, die Haut und die Haare sind komplett weiß, sodass sie wie ein Geist wirkt. Ich finde das Cover absolut gelungen! Mir ist es sofort aufgefallen und auch der Titel "In der Wälder tiefer Nacht" hört sich interessant und poetisch an. Ich hätte es noch gut gefunden, wenn man sich auf einen Obertitel geeinigt hätte, wie "The Goblin Wars" oder auf Deutsch "Die Gobblin Kriege" oder so was. Super! Schreibstil und Charaktere: Am Anfang wird der Leser sofort in eine direkte Handlung geschleudert und die "Einleitung" erfolgt praktisch im Hintergrund oder versteckt. Die erste Handlung ist auch sofort eine ziemlich amüsante Begebenheit (Ich sage nur "Affenkacke".) und ich war von der ersten Seite an begeistert. Kersten Hamilton schreibt wunderschön locker, witzig, bildhaft, mitreißend und ich weiß nicht genau, wie ich dieses besondere Etwas beschreiben soll, aber der Schreibstil hat auch etwas Warmes und Fröhliches, was alles irgendwie golden erscheinen lässt. Das hört sich seltsam an, aber es ist wirklich so! Sie schreibt lebendig, aufregend und der Funke ist einfach übergesprungen. Alles ist irgendwie so kindlich, sogar die gefährlichen Szenen erinnern mich seltsamerweise an meine Kindheit, was ein richtig schönes Gefühl ist. Wahrscheinlich liegt das an dem kleinen Aiden, der in diesem Buch überraschenderweise auch eine große Rolle übernimmt. Die ganze Geschichte ist aus Teagan Sicht in Sie-/Er-Form und in Vergangenheit erzählt, wobei aber die tiefgehenden Gefühle nie verloren gehen. Teagan Wylltson ist ein junges, intelligentes und realistisches Mädchen. Kein Wunder also, dass sich diese ganzen merkwürdigen Dinge, die sich nach Finns Ankunft ereignen, sie sehr aus der Bahn werfen. Plötzlich hört sie von Cat Sidhes, Goblins und Mag Mell und will sich nicht eingestehen, dass alles, was Finn erzählt, wahr ist. Apropro Finn: Warum beherrscht Teagan so ein unglaubliches Kribbeln auf der Haut, wenn sie beide in einem Raum sind? Doch Teagan hat auf keine Fall geplant, sich zu verlieben und deshalb würde sie dies auch nicht tun... glaubt sie. Teagan ist sehr pflichtbewusst, hat eine italienische beste Freundin Abby und einen kleinen, nervigen Bruder Aiden, der ein wandelndes Navi und ein menschlicher MP3-Player ist. Sie arbeitet teilzeit in einem Zoo, denn sie liebt Tiere und forscht mit dem Zoowärter, wie man mit den Tieren noch besser kommunizieren kann. Finn Mac Cumhail ist ein irischer "Traveller". Das sind die, die obdachlos sind und aus Mülleimern leben. Trotzdem hält er sich relativ sauber und auch sein gutes Aussehen schreckt vor allem die Mädchen nicht ab. Er ist wild, sehr entschlossen und ist ebenfalls sehr freundlich, zuverlässig und mutig. Aber auch er bemerkt die funkende Chemie zwischen ihm und Teagan, kann sich dies jedoch ebenfalls nicht erklären. Als Waise wird er vom Jugendamt endlich wieder "eingefangen" als er sich den Arm bricht und verarztet werden muss. Danach wird er zu den Wylltsons gebracht, wo er von nun an leben soll, da sie seine engsten Verwandten sind. Finn bringt jedoch mit sich auch die Anwesenheit der Cat Sidhes mit sich, die sich gerne an Traveller heften und sie ärgern. Und somit bringt er auch viel Ärger mit, mit dem sich für die Familie Wylltson so einiges verändern wird. Es gibt eine Liebesgeschichte, bei der bei mir absolut der Funke über gesprungen ist. Der Grund: sie ist nicht der Hauptpunkt der eigentlichen Geschichte und fällt sogar in den Hintergrund. Außerdem ist sie nicht zu überstürzt und ich habe dieses ganz bestimmte Kribbeln im Bauch ist endlich mal wieder gespürt. Die Charaktere waren alle sehr gut ausgearbeitet und greifbar, besonders Teagan, ihr kleiner Bruder und Singvogel Aiden und Finn werden eine längere Zeit zusammen bleiben müssen. Die Familie Wylltson und deren Freunde sind mir schnell ans Herz gewachsen und mir haben alle ausnahmslos gefallen. Meine Meinung: Ich bin hin- und hergerissen, diesem Buch die volle Punktzahl zu geben. Praktisch gesehen, würde ich das auch sofort tun, doch ist diese Geschichte nicht ganz "makellos". Für meinen Geschmack wird der Tod einer bestimmten Person zu sehr überspielt, dann macht die Geschichte an einem Punkt einen großen Sprung und das, was mir am meisten Sorgen bereitet ist, dass diese gewagte Mischung der irischen Sagen und Märchen nicht doch etwas zu kompliziert ist. Als die Verhältnisse der magischen Welt erklärt werden, musste ich die Sätze so einige Male lesen, bevor ich sie verstanden habe. Und auch dann, habe ich nicht ganz alles verstehen können, da mir diese Märchen und Namen komplett fremd waren (außer Goblins und Cat Sidhe, sind Katzenfeen). Das Komische an dieser Sache ist einfach, dass mich diese Verständnislücke überhaupt nicht aufregt, denn mir hat einfach die generelle Handlung sehr gut gefallen. Ich bin trotzdem in diese neue Welt eingetaucht und war wirklich begeistert. Ich weiß nicht, ob es vielleicht an dem besonderem Schreibstil liegt, aber diese obengenannten negativen Punkte will ich, aus welchem Grund auch immer, einfach ignorieren und diesem Buch einfach die volle Punktzahl geben, was ich jetzt auch tun werde. Also: Dieses Buch hat mich überzeugt und ich werde defintiv, die Fortsetzung lesen! Fazit: 5 von 5 Punkten! :)) Für jedes Alter geeignet, unterhaltsam, nicht zu tiefgründig und perfekt abgerundet! :)

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  • Rezension zu "In der Wälder tiefer Nacht" von Kersten Hamilton

    In der Wälder tiefer Nacht
    Damaris

    Damaris

    31. May 2012 um 14:58

    Der erste Satz: Bitte. * Teagan hat für ihr Leben einen Plan. Sie möchte ein Stipendium an einer der besten tierärztlichen Fakultäten. Darum jobbt sie in ihrer Freizeit auch im Zoo um sich bestmöglich auf ihr Studium vorzubereiten. Sie hat eine tolle, etwas sonderbare Familie und eine sehr verrückte, aber liebenswerte beste Freundin. Als Teagans Eltern den entfernten Cousin Finn bei sich aufnehmen, ändert sich ihr Leben Komplett. Finn ist der Nachfahre einer irischen Sage. Böse Goblins existieren wirklich, und als Teagans Vater von eben diesen entführt wird, setzten Teagan und Finn alles daran, ihn wieder zurückzuholen. * _"Ich bitte nicht um einen Weg ohne Mühsal und Leid. [...] Ich bitte vielmehr um einen Freund, der jeden Weg mit mir geht. Ich bitte nicht um ein Leben ohne Schmerz. Ich bitte vielmehr um Tapferkeit, selbst wenn die Hoffnung nichts ist als ein schwacher Schein. [...]" S. 44_ * "In der Wälder tiefer Nacht" ist ein Buch, das einen gleichermaßen verwirrt und sofort in seinen Bann zieht. Die Geschichte spielt zwar im heutigen Chicago, teilweise fällt es jedoch tatsächlich schwer, dem Geschehen die aktuelle Zeit zuzuordnen. Das Lesegefühl könnte man nach den ersten Kapiteln schon als märchenhaft beschreiben. Teagan hat irische Wurzeln. Erklärt wird das dem Leser aber nicht. Erst im Lauf der Geschichte werden Verwandschaftsverhältnisse und Abstammung aufgeklärt, bzw. fließen beiläufig in die Handlung mit ein. Stattdessen wird man schon von Anfang an mit Begriffen wie irische "Traveller"-Familie oder "Wurzler" konfrontiert und muss diese ohne direkte Erklärung hinnehmen. Man kann sich zwar eigene Schlussfolgerungen ableiten (Traveller = Umherreisende, Wurzler = Sesshafte), was auch in etwa stimmt. Die genauere Bedeutung erfährt man aber erst im Handlungsverlauf. * Ein personaler Erzähler schildert die Geschichte komplett aus Teagans Sicht. Die Kommunikation im Buch ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Sie unterstreicht aber den besonderen Charakter der Geschichte. Die im Klappentext angedeutete Liebesgeschichte zwischen Finn und Teagan ist so gut wie nicht existent. Es gibt eine Annäherung, aber nur mit Worten und Taten aus ehrlicher Liebe, keine kitschige Lovestory mit schwülstigen Liebesbeteuerungen. Romantik ist nur unterbewusst enthalten. Das ist hier sehr positiv! Den Leser erwartet vielmehr eine spannende und intelligente Abenteuergeschichte, die auf mehreren irischen Sagen aufgebaut ist. Teagan hält bedingungslos zu ihrer Familie und setzt sich für sie ein. Sie ist ein Mädchen, das sich ihren zukünftigen Weg schon geebnet hat, durch die neue, sagenhafte Welt, mit der sie nun konfrontiert ist, aber auch an ihre Grenzen stößt. Dadurch ist sie sehr glaubhaft. Finn kann man zu keiner Zeit richtig gut einschätzen. Er ist wild und distanziert, hat aber das Herz am richtigen Fleck. Er verfehlt seine Wirkung beim Leser nicht. Und dass, obwohl er wenig Worte macht. Finn lässt eher Taten sprechen. Die dritte Hauptperson ist Teagans 5-jähriger Bruder Aiden. Er ist kindlich selbstlos und dabei ein so starker Knips, dass ohne seinen Charakter dem Buch etwas fehlen würde. * Erzählungen, die auf Märchen oder Sagen aufgebaut sind, liest man immer häufiger. Oft sind sie sogar recht einfach, da die grundlegende Handlung mehr oder weniger gut bekannt ist. Auch hier unterscheidet sich "In der Wälder tiefer Nacht". Die irische Sage, die in die Geschichte mit einfließt ist sehr komplex und gar nicht einfach zu verstehen. Man sollte schon einiges an Konzentration aufbieten um am Ball zu bleiben. Es gibt zwar einen Oberbösewicht und auch bekannte Personen, wie Königin Mab aus dem Feenreich, die Sage selbst ist aber sehr verschachtelt und wird ständig erweitert. Dafür ist die Handlung im Buch nicht schwer, teils sogar fast kindlich. Die Kombination aus beidem ergibt eine ganz zauberhafte Geschichte. * "In der Wälder tiefer Nacht" ist nicht oberflächlich, sondern sehr spannend und aufregend. Einige Szenen sind schaurig oder blutig und es gibt Leid im Buch, dass sehr zu Herzen geht. Ein ganz andersartiges und besonderes Buch. Das Abenteuer dieser Geschichte ist abgeschlossen. Der Leser erwartet aber nach dem Ende sofort einen zweiten Band. Auf Englisch ist dieser bereits erschienen ("In the Forests of the Night" ist tatsächlich der zweite englische Teil, der gleich übersetzte deutsche Titel von "Tyger Tyger" ist hier Band 1). Wann und ob die Geschichte auf Deutsch fortgesetzt wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. * Persönliches Fazit "In der Wälder tiefer Nacht" ist so besonders wie sein Titel. Ich war anfangs leicht verwirrt und fühlte mich tatsächlich, als würde ich im dunklen Wald stehen. Gleichzeitig war ich aber sofort fasziniert. Das passiert mir bei Büchern selten. Da die recht einfache Handlung sehr gut mit der komplexen irischen Sagenwelt harmoniert, ist die Geschichte gut nachzuvollziehen. Es wird spannend, tragisch und liebevoll - ohne den Fokus auf eine Teenielovestory zu richten. Das hat mir besonders gut gefallen. Ich war mal wieder überrascht, was in einem einfachen, kleinen Taschenbuch stecken kann. 4 Sterne!

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  • Rezension zu "In der Wälder tiefer Nacht" von Kersten Hamilton

    In der Wälder tiefer Nacht
    lostpage

    lostpage

    17. May 2012 um 13:24

    Inhalt: Teagan Wylltson ist sechzehn, klug und will es noch weit bringen in ihrem Leben. Möglichen "Ablenkungen" geht sie daher aus dem Weg- Jungs! Doch eines Tages steht eine Sozialarbeiterin mit einem Kerl vor der Tür und macht der Familie klar, dass Finn von nun an bei ihnen leben wird. Angeblich ist es der Sohn, von Mrs Wylltsons (die als Kind adoptiert wurde) Bruder, der bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Ab da an wird Teagans Welt wirklich kompliziert. Zu allem Überfluss sieht Finn auch noch echt gut aus und Teagan spürt in seiner Gegenwart dieses besondere Kribbeln. Aber nicht nur das Kribbeln taucht nach Finns Ankunft auf. Teagan sieht auf einmal Dinge, die es eigentlich gar nicht geben darf. Gruselige katzenartige Kreaturen- Goblins. Als siese ihren Vater entführen, macht sich Teagan, zusammen mit Finn und ihrem kleinen Bruder Aiden sofort auf den Weg ihn zu finden, doch Teagan war nicht bewusst, in welche neue Welt sie eintauchen wird. Eine Welt voller Magie und Schönheit, aber auch Gefahr, Angst und Hass. Eigene Meinung: Kersten Hamilton, ist es gelungen, mit "In der Wälder tiefer Nacht", ein tolles Buch zu schreiben, das mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Der Schreibstil der Autorin ist gut und leicht zu lesen. Sie beschreibt sehr schön, ohne groß abzuschweifen. Dadurch bleibt der Erzählstrang klar und gut strukturiert. Es ist leicht, der Geschichte zu folgen. Die Hauptperson ist Teagan Wylltson. Sie ist sechzehn und eigentlich gar nicht so, wie andere Teenager in ihrem Alter. Sie ist sehr verantwortungsbewusst und nimmt die Schule und ihre Zukunft sehr ernst. Neben der Schule arbeitet sie noch als Praktikantin in einer Tierklinik. Obwohl sie vielleicht auf den ersten Blick, wie eine Streberin wirkt, ist sie dennoch ganz anders. Sie kommt sehr locker rüber, so als würde ihr das alles gar nichts ausmachen und sie alles mit Leichtigkeit schafft. Sie war mir sehr sympathisch. Teagans beste Freundin ist Abby. Wer Teagan mag, der wird Abby lieben. Sie ist total super. Witzig, vorlaut und sehr charmant. Mag vielleicht an ihrem italienischen Temperament liegen. Finn mochte ich auch gut leiden. Ich dachte im ersten Moment, er wäre wieder eine von den typischen Jungs, die gerne auf Macho mache. Hat sich Gott sei Dank als Gegenteil erwiesen. Es wird ja leider immer seltener, dass ein Kerl von Anfang an mal einfach nur gescheit und nett ist. Finn macht zwar auch hier und da mal seine Witze, aber die passen in den Rahmen. Einer meiner Lieblinge in dem Buch ist auf jeden Fall Aiden, der kleine Bruder von Teagan. Am Anfang habe ich noch gedacht, er wäre ein komischer Kauz. Das hat sich bald aber in Sympathie entwickelt. Dieser kleine Kerl hat ein Ego, das mindestens so groß wie seine Klappe ist. Ich musste so oft über ihn lachen, weil er mal wieder einen von seinen tollen Bemerkungen losgelassen hat. Er hat die Geschichte aufgelockert und die richtige Prise Humor mit hineingebracht. Die Geschichte ist sehr gut. Es gibt Passage, die waren super Spannend und man konnte sich nicht mehr losreißen. Die magische Welt in die Teagan da hineintaucht, ist toll wiedergegeben und beschrieben. Es gibt gut ausgedachte Kreaturen, die mal mehr, oder weniger freundlich sind, meistens eher weniger. Schön fand ich auch die Idee, die magische Welt, mit alten Mythen aus Irland zu verweben. An manchen Stellen, war es zwar ein bisschen zu viel und man ist nicht ganz so mitgekommen, aber im "Großen" fand ich die Idee ziemlich gut. Fear Doirich als Bösewicht, der Teagans Vater entführt hat, war als böser Endgegner ein bisschen enttäuschen. Das mag vielleicht daran liegen, dass das Ende einfach zu schnell vorbei war. Den Abschlusskampf hätte ich mir ein bisschen länger gewünscht. Das was schon da war, war wirklich gut, aber halt zu kurz. Das Ende ist außerdem richtig gemein. Es gibt Bücher, die einen mit einem Cliffhanger bestrafen. Die das warten, auf den nächsten Teil, einfach unerträglich machen. Eigentlich hab ich persönlich nichts gegen solche Enden, weil man dann einfach weiß, dass der nächste Teil aufregend weitergeht. "In der Wälder tiefer Nacht", hat aber ein so blödes Ende, als hätte man das Gefühl, mitten im Satz wäre unterbrochen worden. Wirklich Gemein. Aber dadurch kann man natürlich ausgehen, dass die Geschichte weitergeht. Ich würde mich auf jeden Fall drauf freuen und mit Sicherheit auch den nächsten Teil mit Genuss lesen. Fazit: 4/5 möglichen Punkten. Eine gute und spannende Geschichte, mit tollen Personen, die zum abtauchen in ein tolles Buch einladen.

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  • Rezension zu "In der Wälder tiefer Nacht" von Kersten Hamilton

    In der Wälder tiefer Nacht
    Luminchen

    Luminchen

    15. May 2012 um 10:44

    Kurzbeschreibung Wenn Legenden Wirklichkeit werden ... wird die Welt sich für immer verändern Das Leben der 16-jährigen Teagan wird auf den Kopf gestellt, als eines Tages die Fürsorge mit dem geheimnisvollen, gut aussehenden Finn vor der Haustür steht – ihrem 17-jährigen Cousin, den sie nie zuvor gesehen hat. Auf einmal sieht Teagan unheimliche, katzenartige Wesen und all die Geschichten ihrer Mutter scheinen Wirklichkeit zu werden. Als Teagans Vater von Goblins entführt wird, muss Teagan herausfinden, was es mit Finn auf sich hat. Und so entdeckt sie nicht nur eine Welt voller bedrohlicher magischer Gestalten, sondern auch das Geheimnis ihrer wahren Herkunft. Und sie muss entscheiden, auf wessen Seite sie steht … Meine Inhaltsangabe(Achtung Spoilergefahr) Die 16-jährige Teagen lebt mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder ein unspektakuläres Leben. In ihrer Familie werden irische Traditionen gepflegt, da ihre Mutter als Adoptivtochter in einer irischen Traveler Familie aufgewachsen ist. Sie verdient ihr Geld mit dem Malen von Bilderbüchern…hier nimmt sie auch ins besondere auf die irische Sagenwelt Bezug und malt Goblins etc. Alles scheint seinen normalen Gang zu gehen bis eines Tages die Jugendfürsorge vor der Tür steht. Im Schlepptau haben sie ihren 17-jährigen Cousin Finn der von nun an in Teas Familie leben soll. Doch mit Finn finden auch andere, dunklere Kreaturen ihren Weg zu Tea und ihrer Familie. Plötzlich sieht Tea Wesen die es gar nicht geben kann und als ihr kleiner Bruder eines Abends beobachtet wie ein „Schatten“ ihre Mutter berührt ist für Finn klar dass er sofort wieder aus Teas Leben verschwinden muss wenn er die Familie nicht ins Unglück stürzen möchte….noch in der selben Nacht verschwindet er spurlos. Am nächsten Tag stirbt die Mutter von Tea unter mysteriösen Umständen nach einem Zusammenbruch und das Leben von Tea wird von ein auf den anderen Tag furchtbar durcheinander gewirbelt…und schließlich verschwindet ihr Vater auch noch spurlos. Schließlich taucht Finn wieder auf und will Tea warnen, denn furchtbare Kreaturen haben es auf sie und die Nachkommen ihrer Mutter abgesehen. Gemeinsam sind sie fortan auf der Flucht vor den Goblins und anderen schrecklichen Kreaturen und suchen einen Weg um Teas Vater aus dessen Händen befreien zu können…. Cover Das Cover wirkt auf den ersten Blick durchaus etwas unheimlich und trifft optisch absolut die Grundstimmung des Buches. Die dunklen Farben im Hintergrund kombiniert mit den weißen Bäumen etc. unterstreicht absolut das mystische und unheimliche der Geschichte. Ich finde das Cover sehr gut gewählt. Charaktere Teagen ist eine sehr sympathische, junge Protagonistin die für sich ganz klare Zukunftsvorstellungen hat. Sie möchte studieren und etwas aus ihrem Leben machen…für einen Freund ist das ganz klar im Moment keine Zeit. Diese Einstellung gerät aber zunehmend ins Wanken als sie Finn begegnet und schließlich näher kennenlernt. Sehr schnell muss Teagen in der Geschichte die Rolle einer Erwachsenen einnehmen. Als ihre Mutter stirbt und ihr Vater verschwindet übernimmt sie die Verantwortung für ihren kleinen Bruder und würde alles tun um ihn zu beschützen. Dennoch kann sie die Hilfe von Finn dankbar annehmen und gemeinsam suchen sie nach einem Ausweg aus einer schier ausweglosen Situation. Auch in gefährlichen Situationen versucht Teagen stets die Ruhe zu bewahren und richtig zu handeln. Schließlich erfährt Teagen ein „Geheimnis“ das sie in ihren Grundfesten erschüttern und mit dem sie kaum umzugehen weiß… Finn ist ein rebellischer Protagonist der sich bisher weitgehend allein durchs Leben geschlagen hat. Nur zu Mamieo, der Ziehmutter von Teas Mum hat er eine engere Beziehung aufgebaut. Bei dieser erhofft er sich auch Hilfe um den Vater von Tea retten zu können. Sein Ziel ist es Tea und ihren kleinen Bruder dorthin zu begleiten und sie dabei von den unheimlichen Kreaturen zu beschützen die sie auf dem weiten Weg dorthin verfolgen. Seit er Tea zum ersten Mal gesehen hat geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf und er fühlt sich sehr zu ihr hingezogen…bis er erfährt „was“ Teagen in Wahrheit ist… Die Beziehung der Beiden entspricht nicht der anfänglich erwarteten Teenie-Romanze. Die „Liebesgeschichte“ steht auch nie im Vordergrund der Geschichte sondern ist nur ein kleiner Teil der Handlung. Beide empfinden etwas füreinander … geben aber aus den verschiedensten Gründen ihren Gefühlen nicht nach. Meine Meinung Die Geschichte ist Eine ganz andere als ich es ursprünglich erwartet habe. Ich dachte eher es handelt sich dabei um eine Teenager-Romanze mit Fantasyeinschlag…doch weit gefehlt. Es handelt sich bei der Geschichte um eine Fantasy Geschichte für eingefleischte Fans dieses Genres. Die Handlung spielt sowohl in dieser als auch in einer „parallelen“ Welt in der es von irischen Fabelwesen wie Goblins, Feen etc. nur so wimmelt. Die romantische Note hält sich weit hinterm Berg und nimmt nur einen kleinen Teil der Handlung für sich ein. Die Grundstimmung des Buches ist eher bedrückend, dunkel und stellenweise auch richtig gehend gruselig und nicht immer eine „leichte Kost“. Immer wieder nimmt die Schriftstellerin Bezug auf die irischen Lebensweisen der Traveler, deren Sagen, Geschichten und Mythologien. Das hat mich auf der einen Seite sehr fasziniert…mich aber auch manchmal verwirrt da es von Namen und Vorfahren etc. nur so gewimmelt hat. Wer sich für irische Mythologie begeistern kann kommt hier gut auf seine Kosten. Fazit Eine spannende und fesselnde Fantasygeschichte die eng mit der irischen Mythologie verwoben wurde. Mir war das phasenweise etwas zu viel des Guten da ich darüber immer mal wieder den Überblick verloren habe… Die Handlung wird durch eine drückende Grundstimmung begleitet und ist nicht immer „Friede-Freude-Eierkuchen“ sondern teilweise auch etwas „schwerere Kost“, dennoch aber gut zu lesen. Stellenweise hat das Buch aber auch "Längen" die sich etwas dahinziehen und mich nicht so packen konnten wie ich es mir gewünscht hätte. Für meinen Geschmack kommt die romantische Note in dieser Geschichte etwas arg kurz…hier hätte ich mir stellenweise etwas mehr Gefühl und Tiefgang gewünscht....ich bin einfach eine hoffnungslose Romantikerin ;-) Alles in allem ein Buch das mir durchaus gefallen hat…hier und da hätte noch etwas „gefeilt“ werden können, aber das Leseerlebnis im Ganzen war in Ordnung...für mich ein gutes Buch "für zwischendurch" Auf meinen Blog vergebe ich für das Buch 3,5 Herzen...hier runde ich auf 4 Sterne auf!

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  • Rezension zu "In der Wälder tiefer Nacht" von Kersten Hamilton

    In der Wälder tiefer Nacht
    Marie1990

    Marie1990

    12. May 2012 um 09:26

    Das Leben der 16-jährigen Teagan wird auf den Kopf gestellt, als eines Tages die Fürsorge mit dem geheimnisvollen, gut aussehenden Finn vor der Haustür steht – ihrem 17-jährigen Cousin, den sie nie zuvor gesehen hat. Auf einmal sieht Teagan unheimliche, katzenartige Wesen und all die Geschichten ihrer Mutter scheinen Wirklichkeit zu werden. Als Teagans Vater von Goblins entführt wird, muss Teagan herausfinden, was es mit Finn auf sich hat. Und so entdeckt sie nicht nur eine Welt voller bedrohlicher magischer Gestalten, sondern auch das Geheimnis ihrer wahren Herkunft. Und sie muss entscheiden, auf wessen Seite sie steht … "In der Wälder tiefer Nacht" ist der Auftakt der Jugendbuchreihe "The Goblin Wars". Sie beschäftigt sich mit dem Thema der irischen Mythologie und verknüpft sie mit einer spannenden und eigenständigen Geschichte. Die Autorin hat eine wunderschön detaillierte neue Welt erschaffen, ohne dabei die unsrige außen vor zu lassen. Beide Welten werden perfekt miteinander kombiniert und bieten ein atmosphärisches Ganzes, das sich von der breiten Menge abhebt. Die Atmosphäre in dieser Geschichte ist stets etwas düster und mystisch, aber auch magisch und besitzt daher ihren ganz eigenen Charme, der sowohl Jung, als auch Alt zu überzeugen weiß. Natürlich ist auch in "In der Wälder tiefer Nacht" eine kleine Liebesgeschichte zu finden; diese läuft aber nebenher, da das Hauptaugenmerk dieses Buches auf der irischen Mythen,- und Sagenwelt liegt. Die Charaktere, sowohl Haupt,- als auch Nebencharaktere, besitzen alle ihre eigene Geschichte, die innerhalb "In der Wälder tiefer Nacht" erzählt wird. Jeder einzelne von ihnen besitzt Tiefenwirkung und ist mit viel Liebe skizziert worden. Da viele verschiedene Charakterfacetten vorhanden sind, wird die Geschichte sehr gut abgerundet und bietet von allem etwas. Die Sprache der Autorin ist sehr bildhaft; man kann sich alle Schilderungen sehr gut vorstellen und bekommt allerfeinstes Kopfkino geboten. Des Weiteren kann man den Sprachstil als sehr kreativ und zauberhaft beschreiben, denn die Autorin schafft es, in ihre Worte viel Magie zu legen, die das Lesen sehr angenehm werden lässt. Mit viel Witz innerhalb der Dialoge entsteht eine ungezwungene Atmosphäre, die stets aufrechterhalten wird. Das Cover ist zauberhaft gestaltet; lässt aber den düsteren Part der Geschichte durchsickern und kann somit als stimmiges und passendes Cover bezeichnet werden.

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