Kerstin Apel Der Kreuzworträtselmord

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Inhaltsangabe zu „Der Kreuzworträtselmord“ von Kerstin Apel

Die Berliner Journalistin Shiva ist alles andere als begeistert, als ihr Chef sie aus dem lang ersehnten Urlaub in Oberhof reißt, um einen uralten, längst gelösten Kriminalfall neu zu recherchieren. Und damit will der die miese Auflage steigern?
1981 hatte der Kreuzworträtselmord die ganze Republik wochenlang in Atem gehalten und eine der größten Fahndungsaktionen der DDR ausgelöst. Aber der Täter wurde gefasst und hat seine Strafe abgesessen. Lustlos beginnt Shiva, Zeugen zu befragen und die Fakten zu rekonstruieren. An eine Story glaubt sie nicht so recht.
Nur, warum gibt sich die Polizei so zugeknöpft und wer versucht, den Täter zu verstecken? Als Shiva eine Zeugin ausfindig macht, wird sie angegriffen. Was ist damals wirklich geschehen?

Kerstin Apel, Jahrgang 1963, lernte als Schülerin in Halle-Neustadt einen Jungen kennen, der zum Mörder werden sollte. 'Der Kreuzworträtselmord' ist ihre erste schriftstellerische Arbeit. Nach 30 Jahren verarbeitet sie darin literarisch ihre eigenen traumatischen Erfahrungen. Denn was trotz all der Berichterstattung über den wohl aufsehenerregendsten Kriminalfall der DDR-Zeit nie bekannt wurde: Sie musste entdecken, dass ihr damaliger Freund den siebenjährigen Lars Bense in der Wohnung ihrer Mutter ermordete.

Huch - was war das denn?

— ChattysBuecherblog

Dieses Buch ist eine Schande.

— Hallorin

Eine wahre Geschichte, die an Grausamkeit kaum zu überbieten ist...

— Traenenherz

Mir fällt es ehrlich gesagt schwer über das Buch "Der Kreuzworträtselmord" eine Rezension zu schreiben, viele haben dieses Buch madig gemacht, aber keiner weiß doch wirklich warum Kerstin Apel es geschrieben hat, es kann sein, dass sie es aus Geldgier geschrieben hat, aber vielleicht hat sie es auch deswegen geschrieben, damit sie ein wenig ihren Seelenfrieden findet, was damals 1981 mit dem kleinen Jungen passiert war, auch wenn das Opfer dadurch nicht wieder zurückkehrt....

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Krimi & Thriller

Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

sandrar44

Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

Lovely_Lila

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eleisou

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Schockierende Faszination, welche zum Nachdenken anregt

JenWi90

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Klassischer Kriminalfall vor malerischer Kulisse.

Doreen_Klaus

Die Attentäterin

Top! Wieder ein klasse Silva, sehr nah an der Ralität. Der Schreibstil faszinier, man kann das Buch nicht mehr weglegen

wildflower369

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  • Wanderbuch " Der Kreuzworträtselmord" Kerstin Apel

    Der Kreuzworträtselmord

    Leseratz_8

    Hallo Ihr Lieben, wie einige vielleicht mitbekommen haben, wurde eine geplante Leserunde zu o.g. Buch durch "Gäste" der Seite bereits in der Bewerbungsphase torpediert. Ich habe dieses Buch gekauft und möchte es für interessierte Leser wandern lassen. Da ich möchte, dass das Buch die Interessenten auch erreicht, werden nur Mitglieder zugelassen, die mindestens seit dem 15.01.13 Mitglied sind. Andere dürfen ihr Interesse gern per PN erklären. Da entscheide ich dann im Einzelfall.   ** Wie das Wanderbuch funktioniert **  Ihr sagt einfach hier bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste ein. Ich schicke es an den Ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Es gelten natürlich die üblichen Wanderbuch-Regeln: - Verlängerung der Lesezeit ist nach Meldung hier möglich. - Jeder geht mit dem Buch um als wäre das Eigene - Jeder sagt bitte Bescheid, wenn es angekommen bzw weitergeschickt wurde - Ihr kümmert euch selbst um die Anschrift des Nachfolgers! Die Anzahl der Mitleser ist erstmal auf 12 Leser begrenzt. Start: 26.02.13 1.  Queenelyza, angekommen am 28.02.13, weitergeschickt am 09.03.13 2.  Schnippsi, angekommen am 15.03.13, weitergeschickt am 19.03.13 3.  Amy-Maus87, angekommen am 25.03.13, weitergeschickt am 23.04.13 4.  SabrinaK1985, angekommen am 30.04.13, weitergeschickt am 21.05.13 5.  Nefertari 35 6.  samea, angekommen am 17.08.13 7.  janaka, angekommen 11.10.13 8.  Alchemilla, angekommen 08.11.13 9.  Marakkaram, angekommen 04.01.14 10.  flaschengeist1962, angekommen 20.01.14 11.  chatty 68, angekommen 06.02.14 12.  zurück zu mir! Warteliste:

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  • Huch, was war das denn?

    Der Kreuzworträtselmord

    ChattysBuecherblog

    26. February 2014 um 12:58

    Zum Inhalt: Shiva gännt sich nach langer Zeit mal wieder einen Ski-Urlaub. Auf der Loipe lernt sie die etwas verschlossene Susanne kennen. Wieder zurück im Berufsleben erhält sie den Auftrag, den längst aufgeklärten Kreuzworträtselmord neu aufzurollen.   Meine Meinung: Dass die Autorin ihr Trauma versucht irgendwie zu bewältigen ist verständlich. Jedoch werden die Leser, die 9,95 € bezahlt haben, bitte enttäuscht sein. Nach Beendigung dieses Buches kann ich sagen. Das spannendste war das Nachwort, in dem die ganze Geschichte in Kurzform wiedergegeben wird. So hätte man sich die vorangehenden 154 Seiten wirklich sparen können. Aber man muss wirklich sagen, dass die Autorin es geschfft hat, mit ihren bisherigen 1 Sterne Bewertungen das Buch interessant zu machen. Jedoch möchte nun wissen, ob das Buch wirklich so schlecht ist.  Und um es kurz zu machen: JA!

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  • Der Kreuzworträtselmord - Die wahre Geschichte

    Der Kreuzworträtselmord

    Alchemilla

    29. December 2013 um 19:51

    ===Die Einleitung:=== Im Rahmen einer Wanderbuchrunde habe ich das Buch „Der Kreuzworträtselmord“ von Kerstin Apel gelesen. Ich hatte mich zuvor bei einer Leserunde um das Buch beworben, welche jedoch schnell geschlossen wurde, als es böses Blut gab. Das machte mich natürlich umso neugieriger auf das Buch. Noch nie ist es mir so schwer gefallen eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, wie bei diesem hier. Ich machte mir Sorgen darüber, dass ich der Autorin oder den Verwandten des Opfers zu nahe treten würde und dachte lange über die passenden Formulierungen nach. Schließlich entschied ich mich dafür, die Rezension doch zu schreiben, weil ich finde, dass jeder sich seine eigene Meinung zu dem Buch machen kann und es jedem freigestellt ist, was er liest und was nicht. ===Die Autorin:=== Kerstin Apel, Jahrgang 1963, lernte als Schülerin in Halle-Neustadt einen Jungen kennen, der zum Mörder werden sollte. „Der Kreuzworträtselmord“ ist ihre erste schriftstellerische Arbeit. Nach 30 Jahren verarbeitet sie darin literarisch ihre eigenen traumatischen Erfahrungen. Denn was trotz all der Berichterstattung über den wohl aufsehenerregendsten Kriminalfall der DDR-Zeit nie bekannt wurde: Sie musste entdecken, dass ihr damaliger Freund den siebenjährigen Lars Bense in der Wohnung ihrer Mutter ermordete. ===Fakten zum Buch:=== Das Taschenbuch erschien im Februar 2013 beim Sutton-Verlag. Es umfasst 155 Seiten und ist im Buchhandel für 9,95 Euro erhältlich. ===Die Gestaltung des Buches:=== Das Cover des Buches ist weiß. Im Zentrum des Covers sieht man den Buchtitel, bei welchem einzelne Wörter jeweils schwarz oder rot hervorgehoben wurden. Darunter sieht man einen blutbefleckten Streifen Papier, der so aussieht, wie die Etiketten, die man selbst ausdrucken kann. Darauf steht: „Die wahre Geschichte“. Rechts unten sieht man ein Bild von einem ausgefüllten Kreuzworträtsel. Für einen richtigen Krimi hätte ich das Cover als passend empfunden. Bei einem Krimi, der auf einer realen Begebenheit beruht und in welchem die Autorin ihr Trauma verarbeiten will, empfinde ich die Gestaltung des Buches als unpassend. Hier hätte mir etwas Neutraleres besser gefallen. ===Der Verlag über das Buch:=== Die Berliner Journalistin Shiva ist alles andere als begeistert, als ihr Chef sie aus dem lang ersehnten Urlaub in Oberhof reißt, um einen uralten, längst gelösten Kriminalfall neu zu recherchieren. Und damit will der die miese Auflage steigern? 1981 hatte der Kreuzworträtselmord die ganze Republik wochenlang in Atem gehalten und eine der größten Fahndungsaktionen der DDR ausgelöst. Aber der Täter wurde gefasst und hat seine Strafe abgesessen. Lustlos beginnt Shiva, Zeugen zu befragen und die Fakten zu rekonstruieren. An eine Story glaubt sie nicht so recht. Nur, warum gibt sich die Polizei so zugeknöpft und wer versucht, den Täter zu verstecken? Als Shiva eine Zeugin ausfindig macht, wird sie angegriffen. Was ist damals wirklich geschehen? ===Die Geschichte und meine Meinung dazu:=== Die Geschichte ist in zwei Teile untergliedert. Im ersten Teil, der auf Seite 102 endet geht es um die Journalistin Shiva. Sie arbeitet als einzige Frau bei der Berliner Zeitung „Aktuelles Blatt“, die immer weniger Interessenten anspricht und macht gerade Skiurlaub in Oberhof. Ihr Chef Lutz Stein reißt sie aus dem wohlverdienten Urlaub und lädt zur Krisensitzung, was Shiva natürlich nicht gefällt. Lutz hatte die Idee, dass seine Zeitung eine Serie von historischen Kriminalfällen unter die Lupe nimmt und nach neuen, spannenden Erkenntnissen sucht, um die miese Auflage zu steigern. Jeder seiner Mitarbeiter bekommt einen alten Kriminalfall zugeteilt und Shiva soll im „Kreuzworträtselmord“ recherchieren. Der „Kreuzworträtselmord“ ereignete sich im Januar 1981 in der DDR  und versetzte damals die ganze Republik in Entsetzen. Shiva sagt der Mordfall erstmal nichts und sie macht sich zunächst einmal auch wenige Hoffnungen, zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, bis sie an ihrem Urlaubsort weiterarbeitet und es Probleme mit ihrer Zufallsbekanntschaft Susanna gibt. Susanna verhält sich seltsam zugeknöpft, manchmal schon fast panisch und nicht einmal ihre Freundin Judith, die sie begleitet weiß, was in sie gefahren ist. Shiva plappert arglos herum, woran sie gerade arbeitet und bringt sich dabei in große Gefahr. Dies ist ihr jedoch keine Lehre, sondern sie sucht munter weiter nach Antworten. Am Ende musste sie einiges durchmachen und bekommt dafür eine Art Interview mit Susanna, welches sie jedoch anschließend nicht veröffentlicht. Die Autorin nutzt Susanna als Sprachrohr um ihre eigenen Erinnerungen an den damaligen Mordfall mitzuteilen. Schonungslos und detailreich schildert sie, wie sie 1981 die Wohnung ihrer Mutter betrat und ihren damaligen Freund, im Buch Sven G. genannt vorfindet. Er gesteht ihr, sich an einem kleinen Jungen vergangen zu haben und dass dieser in der Badewanne liegt, nachdem er versucht hat ihn zu ermorden, um seine Tat zu vertuschen. Es fiel mir schwer, diese Zeilen zu lesen. Geradezu albtraumhaft genau wurde geschildert, wie Susanna mit dem Mörder stritt, anstatt zu versuchen dem Kind zu helfen und wie sie ihm dann später dabei half, die Leiche zu beseitigen. Das Buch endet mit einem Nachwort, das mich ziemlich schockiert hat, weil darin offenbar wird, dass die Autorin von der Tat ihres Freundes wusste und ihm tatsächlich geholfen hatte, den toten kleinen Jungen verschwinden zu lassen. ===Mein Fazit:=== Ich versuche zunächst einmal die fiktive Geschichte zu bewerten, was mir schwerfällt, da der zweite Teil des Buches immer noch in mir nachhallt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und flüssig. Mit der Protagonistin Shiva konnte ich nicht warm werden. Sie verhält sich naiv, wird allzu klischeehaft dargestellt und ist mir wenig sympathisch. Die Handlung ist sehr konstruiert und vorhersehbar. Ich wusste zum Bespiel schnell, wann Shiva in Gefahr war und wer sich hinter Susanna verbarg war mir auch sofort klar. Der zweite Teil des Buches hob sich auch in der Schriftart vom ersten Teil des Buches ab. In diesem Teil des Buches  schrieb sich Frau Apel von der Seele, was ihr 1981 als junges Mädchen widerfahren ist. Es war für mich schwer zu ertragen was da geschrieben gestand und vor allem wie. Zu lesen wie sehr der arme Lars Bense leiden musste und wie die Autorin statt ihm zu helfen oder zumindest die Polizei zu informieren aus Angst geschwiegen hat war furchtbar. Stattdessen machte sie sich Sorgen darum, dass die Wohnung ihrer Mutter nach dem Mord nicht mehr so sauber war wie zuvor. Ich verstehe nicht, wieso die Autorin so lange geschwiegen hat. Das Buch wirft nun ein anderes Licht auf den Mord und legt nahe, dass die Autorin Mitwisserin, ja wenn nicht sogar Mittäterin war. Ich hoffe, die Angehörigen des Mordopfers werden das Buch nie lesen. Es muss für sie ein Schlag ins Gesicht sein, im Detail zu lesen, wie der kleine Junge getötet und weggebracht wurde und wie die Autorin während und nach der Tat gehandelt hat. Ich möchte der Autorin nicht zu nahe treten, aber meiner Meinung hätte sie sich lieber der Polizei offenbaren sollen und wie es Shiva mit ihren Aufzeichnungen von Susanna gemacht hat, sie einfach nicht zu Papier bringen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Buch ihr dabei geholfen hat, die Erinnerungen an den Mordfall zu verarbeiten. Außerdem frage mich ganz ehrlich, mit welcher Motivation sie das Buch geschrieben hat und ob ihr die Konsequenzen dessen für alle anderen, besonders für die Angehörigen des Opfers, welches heute etwa 39 Jahre hätte sein können, bewusst sind. Ich kann für das Buch keine Empfehlung aussprechen. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, sich seine eigene Meinung dazu zu bilden.

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  • Gelungener Krimi nach wahrem Fall

    Der Kreuzworträtselmord

    kiki62

    28. May 2013 um 10:37

    Bibliografie: • erschienen 2013 im Sutton Verlag • umfasst 155 Seiten Inhalt: Die erfolgreiche Journalistin Shiva lernt bei ihrem lang ersehnten Urlaub in Oberhof eine etwas seltsame Frau kennen. Einige Tage später wird sie nach Berlin in die Redaktion zurückbeordert, da der Chefredakteur sie mit der Recherche zu einem 30 Jahre zurückliegenden Mord beauftragt. Die ersten Spuren führen sie zurück in die Nähe von Oberhof. So glaubt sie, dass sie Arbeit und Erholung gut miteinander verbinden kann. Die Frau, die sie kennen gelernt hat, ist kurz vor ihrer Abreise und reagiert wieder sehr seltsam, als Shiva ihr von dem neuen Auftrage erzählt. Unerklärliche Ereignisse bringen die Journalistin in Gefahr. Es scheint gerade so, als möchte jemand verhindern, dass sie den Fall neu aufrollt. Sie lässt sich von ihrer Arbeit nicht abbringen und arbeitet verbissen an diesem Fall. Die Spuren führen sie zu Susanna, der Frau, die sie in Oberhof zum ersten Mal getroffen hat. Susanna lässt sich überreden, ihr zu erzählen, welche Verbindung es zwischen ihr und dem sogenannten Kreuzworträtselmord besteht. Sprachliche Gestaltung und Umsetzung: Auch wenn es der erste Roman der Autorin ist, so gelingt es Apel doch einen spannungsgeladenen Krimi zu schreiben. Die Zusammenführung zwischen Urlaubsbekanntschaft und unmittelbar Involvierter in diesem Fall gelingt der Autorin gut. Zwar erahnt der Leser eine Verbindung, doch erst in der Erzählung von Susanna wird das ganze Ausmaß der Tragik des Falls offensichtlich. Es gelingt der Autorin, auch wenn teilweise der Leser die nächste Erkenntnis erahnt, ihn so zu fesseln, dass er einfach weiter lesen muss. Sprachlich wirkt der Krimi authentisch, weil Apel eine Umgangssprache benutzt, die dem Rezipienten geläufig ist. Sie verwendet die jugendliche Umgangssprache der damaligen Zeit. Somit wirkt das Buch nicht gestellt oder unwahr. Der Leser leidet mit der Protagonistin, die im Handlungsfortlauf wechselt. War es zuerst die Journalistin, so wird es ab der Schilderung von Susanna sie selbst, die zum Hauptakteur wird. Die Gestaltung des Covers ist sehr schlicht. Dennoch ist die bildliche Gestaltung als auch die farbliche Gestaltung der Schrift dem Inhalt des Krimis angemessen. Als lesenswert kann man den Krimi durchaus einschätzen, denn auch die Darstellung der Justizbehörden in der damaligen DDR ist realistisch und keinesfalls überzogen. Ein gelungener Krimi, der eine Aufarbeitung von Erlebten wiedergibt und ebenso einen Einblick in das Leben der DDR der 80er Jahre vermittelt. Es müssen nicht immer 200 und mehr Seiten sein. Die Autorin bezieht sich auf das Wesentliche und bringt ihrem Leser ihre Welt nahe.

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  • Rezension zu "Der Kreuzworträtselmord - Die wahre Geschichte"

    Der Kreuzworträtselmord

    LibriHolly

    Ich muss sagen, noch nie ist mir eine Rezension so schwer gefallen, wie in diesem speziellen Fall. Aber ich habe mich dazu bereiterklärt, das Buch zu kommentieren und nun werde ich dies auch tun. Ich werde dabei versuchen, so objektiv wie möglich zu bleiben, ich kann nur hoffen, dass mir dies auch gelingt. Zunächst einmal möchte ich versuchen, das Buch aus rein literarischer Sicht zu bewerten, soll heißen, die wahre Geschichte dahinter außen vor zu lassen, sie fürs erste versuchen auszublenden. Aus dieser Sicht betrachtet, handelt es sich bei dem Buch um einen nicht sonderlich gut aufgebauten Krimi, die Rahmenhandlung rund um die junge Journalistin Shiva scheint nur den einen Sinn zu verfolgen, den Leser ohne große Umwege zum eigentlichen Kern der Geschichte, dem Mord an dem kleinen Lars Bense hinzuführen. Die Rahmenhandlung selbst erscheint dabei zu konstruiert, zu viele Zufälle treffen aufeinander: Zufällig trifft Shiva im Urlaub auf eine junge Frau, die zufällig direkt an dem Fall beteiligt war, den Shiva ganz zufällig neu recherchieren soll und dann wohnt auch noch der Mörder ganz zufällig in der Nähe des Urlaubsortes von Shiva. Wem nun beim Lesen das Wort "zufällig" bereits auf die Nerven ging, der kann in etwa nachfühlen, wie es mir mit der Zeit während der Lektüre des Buches erging. Die Rahmenhandlung ist einfach an den Haaren herbeigezogen und sehr unglaubhaft. Vermutlich hätte ich dem Buch bis hierhin zwei Sterne gegeben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger, immerhin ist es gut ausformuliert. Kommen wir nun aber zum Kern der Geschichte: Zum Mord an dem siebenjährigen Lars Bense. Dem wahren Kriminalfall, der sich hinter der rein fiktiven Rahmenhandlung verbirgt. Der eigentlichen Geschichte in der Geschichte. Ich weiß nicht, ob sich Kerstin Apel mit dem Niederschreiben ihrer ganz persönlichen Leidensgeschichte einen großen Gefallen getan hat, wenn ich die Reaktionen der Öffentlichkeit nehme sicherlich nicht. Pressetermine mussten aus Sicherheitsgründen abgesagt werden, auch hier im Forum gab es Anfeindungen seitens ihrer Kritiker und die Staatsanwaltschaft hat sich bereits zu Wort gemeldet. War es Kerstin Apels eigene Idee, dieses Buch zu schreiben oder hat sie erst jemand auf die Idee gebracht? Hat ihr jemand zugeraten? Warum hat sie niemand vor sich selbst geschützt? Mit diesem Buch hat sie definitiv weder sich noch anderen einen Gefallen getan. Auch die Opferfamilie sollte dabei nicht vergessen werden, wie furchtbar muss es sein, dass der Fall in der Öffentlichkeit neu diskutiert wird, alte Wunden aufgerissen werden und längst mühsam Verdrängtes und Vergessenes wieder an die Oberfläche kommt. Ich für mich habe beschlossen, dieses Buch nicht zu bewerten, ich kann es nicht und ich will es auch nicht. (Der eine Stern oben ist nur dem Umstand geschuldet, da es anscheinend im neuen LB unmöglich ist null zu vergeben und gleichzeitig eine Rezension einzustellen.) Es sollte jedem selbst überlassen bleiben, sich seine eigene Meinung zu bilden. Und nun am Ende meines Kommentares angelangt spukt mir immer nur ein Satz durch den Kopf und dieser soll dann auch mein letzter zu diesem Buch sein: Es gibt einfach Bücher, bei denen wäre es für alle Beteiligten besser gewesen, sie wären nie geschrieben worden.

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  • “Der Kreuzworträtselmord” von Kerstin Apel

    Der Kreuzworträtselmord

    Traenenherz

    30. March 2013 um 15:29

    Klappentext: Die Berliner Journalistin Shiva ist alles andere als begeistert, als ihr Chef sie aus dem lang ersehnten Urlaub in Oberhof reißt, um einen uralten, längst gelösten Kriminalfall neu zu recherchieren. Und damit will der die miese Auflage steigern? 1981 hatte der Kreuzworträtselmord die ganze Republik wochenlang in Atem gehalten und eine der größten Fahndungsaktionen der DDR ausgelöst. Aber der Täter wurde gefasst und hat seine Strafe abgesessen. Lustlos beginnt Shiva, Zeugen zu befragen und die Fakten zu rekonstruieren. An eine Story glaubt sie nicht so recht. Nur, warum gibt sich die Polizei so zugeknöpft und wer versucht, den Täter zu verstecken? Als Shiva eine Zeugin ausfindig macht, wird sie angegriffen. Was ist damals wirklich geschehen? Leseprobe: Diese findet man auf der Seite des Sutton Verlages.   Covergestaltung: Der Hintergrund des Buches ist weiss, man sieht ein Kreuzworträtsel, welches schon auf den Titel hinweist. Die Überschrift ist schwarz rot gewählt, was sehr gut zum Thema passt. Schön finde ich auch den Blutfleck, der allerdings für den Inhalt einfach zu klein ist, ABER das heißt nicht das ich mehr sehen möchte. Das Cover gefällt mir sehr gut, nur nicht die Tatsache das dahinter eine wahre Geschichte steckt. Meine Meinung: Ich drücke mich jetzt schon seit ca. nem Monat um diese Rezension rum. Ich hatte das Buch ganz fix durchgelesen, es sind nur ca. 150 Seiten. Man konnte flüssig lesen, der Schreibstil war einfach gehalten, und die Spannung ließ zu wünschen übrig.  Wir befinden uns in Berlin, und eine unserer Hauptprotagonisten ist die Journalistin Shiva, Shiva ohne Nachnamen. Sie ist total unsymphatisch, nervig, immer schlecht gelaunt, und entspricht für mich nicht einer Person mit der ich jemals warm werden könnte. Frau Apel hat in ihrem Buch nur auf die letzten ca. 50 Seiten hingearbeitet, die das Schlimmste beinhalten, was man erwarten kann, den Todeskampf eines kleinen unschuldigen Jungen.  Trotz der negativen Presse kurz vor der Veröffentlichung vom Kreuzworträtselmord war ich eine der wenigen Menschen, die ein wenig Verständnis auch für die Lage von Frau Apel hatte. Ich habe versucht mich in sie hinein zu versetzen, und wenn man es von der Seite betrachtet ist sie ein Opfer der "Zufälle", aber auch gleichzeitig Täter. Das Schlimme an dem Buch ist, dass es Details eines echten Mordes enthält, welche der Polizei noch nicht bekannt waren, weshalb die Staatsanwaltschaft wohl recht fix Ermittlungen aufgenommen hat. Oftmals wirkt die Geschichte gestellt, und man nimmt der Autorin nicht unbedingt die Story ab. Ein emotionslos geschriebenes Buch, was selbst im Nachwort eiskalt schockiert. Kein liebes Wort, kein Bereuen, kein schlechtes Gewissen. Es wirkt, als wäre der jungen Autorin damals nur wichtig gewesen, dass ja keiner etwas mitbekommt. Ich kann wirklich verstehen, dass man vielleicht nicht gleich zur Polizei geht, aber selbst nach dem schon durch die Medien ging was passiert war, und Fandungsaufrufe gestartet wurden, weil man nichts als das Kreuzworträtsel im Koffer als Spur hatte, bzw. den Koffer selbst, ging sie nicht zur Polizei. Ich weiss sehr wohl, dass man in Extremsituation, was das eindeutig war, auch extrem reagiert, vielleicht nicht das bedenkt, was man in normalem Zustand tun würde, aber spätestens als die Öffentlichkeit von dem Fall erfuhr, spätestens da hätte doch bei ihr das Gewissen anspringen müssen? Im Anhang wird erklärt, dass die ganze Erzählung (was ein Monolog ist), die Susanne Shiva beichtet der Wahrheit entspricht, und das lässt einen erst einmal schlucken. Natürlich habe ich das schon vorher gewusst, und durch Vorwarnungen konnte ich mich schützen und Distanz bewahren, aber ich frage mich, wie wird es Menschen gehen, die noch nie was von diesem überaus brisanten Mordfall, einer der größten in der DDR-Kriminalgeschichte gehört haben? Ich möchte es mir gar nicht vorstellen. Vielleicht wollte Frau Apel wirklich ihr Gewissen erleichtern, aber ich hätte es dann nicht in eine fiktive Story gepackt, vor allem aber hätte ich versucht Gefühl zu zeigen, vor allem gegenüber den Hinterbliebenen des Lars Bense. Das gab es zu keiner Zeit, leider. Das macht mich auch unendlich traurig. Sollte die Intension allerdings Geld gewesen sein… ich möchte gar nicht darüber nachdenken. Mein Fazit: Es tut mir absolut leid, und ich möchte die Autorin auch nicht persönlich angreifen, das sage ich noch einmal in aller Deutlichkeit, aber jeder, der nicht stabil ist, sollte von diesem Buch die Finger lassen. Den Verlag möchte ich auch nicht schädigen, und es tut mir leid das ich einfach nichts anderes schreiben kann… aber ich möchte bei der Wahrheit bleiben dürfen, auch wenn ich ein Rezensionsexemplar bekommen habe. Ein Herz von mir für die Geschichte, mehr kann ich einfach nicht geben. Meine Bewertung:     Zur Autorin: Kerstin Apel, Jahrgang 1963, lernte als Schülerin in Halle-Neustadt einen Jungen kennen, der zum Mörder werden sollte. »Der Kreuzworträtselmord« ist ihre erste schriftstellerische Arbeit. Nach 30 Jahren verarbeitet sie darin literarisch ihre eigenen traumatischen Erfahrungen. Denn was trotz all der Berichterstattung über den wohl aufsehenerregendsten Kriminalfall der DDR-Zeit nie bekannt wurde: Sie musste entdecken, dass ihr damaliger Freund den siebenjährigen Lars Bense in der Wohnung ihrer Mutter ermordete. Quelle: Sutton Auf der Homepage des Suttonverlags ist noch ein Link zu einer Homepage der Autorin zu finden, allerdings funktioniert der Link nicht mehr, was wahrscheinlich schon eine Reaktion auf Presse und aktueller Situation zurück zu führen ist. Zu kaufen gibt es dieses Buch: bei Amazon.   Altersangabe: Erwachsenenliteratur!!!  Ein ganz liebes Danke für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar an denSutton Verlag, und an Katja die sich um die Verlosung gekümmert hat. 

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  • Widerwärtig!

    Der Kreuzworträtselmord

    Fannie

    29. March 2013 um 05:36

    Die junge Journalistin Shiva aus Berlin unterbricht ihren Winterurlaub in Oberhof, denn ihr Chef schlägt Alarm: Die Verkaufszahlen ihres Blattes sinken rapide! Deshalb erhalten die Redakteure die Aufgabe, sich mit lange zurückliegenden Kriminalfällen zu befassen und gleichzeitig den Auftrag, neue Informationen ans Tageslicht zu bringen. Shiva wird der sogenannte „Kreuzworträtselmord“ zugeteilt. 1981 wurde in Halle-Neustadt ein kleiner Junge umgebracht. Seine Leiche fand man in einem Koffer am Bahndamm. Auf die Spur des Täters gelangten die Ermittler nur, weil sich im Koffer ausgefüllte Kreuzworträtsel befanden. Der Täter wurde nach aufwändiger Ermittlungsarbeit gefasst, schließlich verurteilt und befindet sich inzwischen wieder in Freiheit. Wie soll Shiva in diesem abgeschlossenen Fall noch neue Fakten sammeln? Sie glaubt selbst nicht daran, doch schließlich kommt sie hinter ein ebenso gut gehütetes wie grausames Geheimnis…   Schon im Vorfeld schlugen die Wellen hoch: Nicht Wenige forderten, das Buch „Der Kreuzworträtselmord – Die wahre Geschichte“ von Kerstin Apel müsse man verbieten. Es folgten Drohungen gegen die Autorin und den Verlag, Lesungen wurden abgesagt. Das Buch befasst sich mit dem Fall des 1981 in Halle-Neustadt ermordeten Lars Bense. Das ist insofern kein Novum, denn auch der Kriminalist Hans Girod sowie Erfolgsautor Kai Meyer haben sich dem Kreuzworträtselmord bereits in Buchform gewidmet. Das Pikante an diesem neuen Werk ist, dass die Autorin gleichzeitig die Ex-Freundin des Täters ist. Nach über 30 Jahren bekennt Frau Apel, zu der abscheulichen Tat, die sich in der Wohnung ihrer Mutter ereignete, hinzugekommen zu sein und bei der Beseitigung der Leiche des kleinen Jungen - widerwillig zwar, aber immerhin - geholfen zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb gegen Kerstin Apel.   Meine Intention war es, das Buch objektiv zu bewerten und mich möglichst nicht von der aktuellen Debatte um Frau Apel beeinflussen zu lassen. Ihr Erstlingswerk ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Abschnitt macht sie uns mit ihrer Hauptfigur, der Journalistin Shiva bekannt. Seit Nina Hagens nahezu gleichnamige Tochter in der Öffentlichkeit steht, sollte den Leser dieser Name nicht mehr befremden, dennoch: Ich finde ihn reichlich aufgesetzt. Hinzu kommt, dass Shiva keinen Nachnamen hat und albernerweise stets mit „Frau Shiva“ angesprochen wird. Die Journalistin wirkt künstlich, bemüht und alles andere als sympathisch. In der Krimihandlung erkennt man ansatzweise Potential, obwohl das Geschehen eher seicht dahinplätschert. Im zweiten Teil habe ich hingegen mehrfach überlegt, das mit 155 Seiten sehr schmale Büchlein abzubrechen. Die auf den tatsächlichen Ereignissen basierenden Schilderungen der Ex-Freundin des Täters - im Buch Susanna genannt - konnte ich nur schwer ertragen. Sie beschreibt den grausamen Todeskampf des kleinen Lars, ist in erster Linie besorgt um die blutbesudelte Wohnungseinrichtung, für die die Mutter doch so schwer schuften musste und wäscht sich gebetsmühlenartig damit rein, dass sie mit all dem nichts zu tun hat. Ganz ehrlich: Selbst wenn es ein Roman ist - die Tatsache, dass die Ex-Freundin des Täters darin ihre persönlichen Erfahrungen niederschreibt, macht das Buch in gewisser Weise auch zu einem authentischen Bericht. Und zwar zu einem, den man als Leser nur schwer verarbeiten kann! Aus meiner Sicht hat das mit der Aufarbeitung von Erlebtem nichts zu tun. Der zweite Teil ist widerwärtig und muss für die Angehörigen des Opfers furchtbar sein. Es bleibt zu hoffen, dass sie dieses Buch nicht lesen!     

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  • Rezension zu "Der Kreuzworträtselmord" von Kerstin Apel

    Der Kreuzworträtselmord

    glorana

    16. March 2013 um 08:49

    Ein authentischer Roman, der einen das Blut in den Adern gefrieren lässt. In ihrem Buch beschreibt die Autorin Kerstin Apel als Roman, als Krimi, wie sie 1981 Mitwisserin am Mord eines kleines Jungen wurde. Sie schickt die fiktive Shiva auf Recherche und Shiva beginnt zuerst lustlos und dann immer akribischer Zeugen zu befragen und stösst auf Ungereimheiten und auch auf Susanna, die massgeblich daran beteiligt war, was damals geschehen ist. Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden durch eine angebotene Leserunde bei lovelybooks, aber was ich dann gelesen habe hat mich schockiert. Das erste Drittel des Romans liest sich wie ein Krimi, aber dann, immer mit dem Hintergrundwissen, dass es ein authentischer Bericht ist, kommt der Mord an einem kleinen Jungen schockierend und grausam in Worten auf einen zu. Detailliert und schonungslos erzählt die Autorin, was ihre Protagonistin erlebt hat und wie ihr Freund sie unter Druck gesetzt hat. Ich war zutiefst bedrückt, als ich gelesen habe, was passiert ist und konnte zeitweise nicht weiterlesen. Ich kann hier keine Sterne verteilen, denn hier ist ein recht emotionsloser Roman geschrieben worden in einem Schreibstil, der mich in keinster Weise angesprochen hat. Es ist auch sehr schwer zu verstehen, dass die Autorin mit diesem Roman alles verarbeiten möchte, was in damaliger Zeit geschehen ist.

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  • Rezension zu "Der Kreuzworträtselmord" von Kerstin Apel

    Der Kreuzworträtselmord

    Leselady

    13. March 2013 um 09:04

    Ich bitte um Nachsicht, dass ich mich leider außerstande sehe, eine Sterne-Bewertung für vorliegendes Buch abzugeben..!!! Nachfolgend eine kurze Wiedergabe des Inhalts und einige persönliche Eindrücke…. Inhalt: Die Berliner Journalistin Shiva kracht im Urlaub auf der Skipiste im wahrsten Sinne des Wortes mit einer recht schweigsamen jungen Frau zusammen, mit der es auch in der darauffolgenden Zeit, zu mehreren unerklärlichen Zwischenfällen kommt. Etwas ist seltsam am Verhalten ihrer neuen Urlaubsbekanntschaft, nur lässt es sich schwer erklären. Als Shiva von ihrem Chef aus dem Urlaub beordert wird, gerät die fremde Frau vorübergehend aus dem gedanklichen Focus der Journalistin. Ihr wird vom Chef angetragen, sich noch einmal in die Ereignisse rund um den sogenannten Kreuzworträstelmord, der 1981 die damalige DDR wochenlang in Atem gehalten hielt, reinzuarbeiten, um ggf. mit einer aufpolierten Story die Verkaufszahlen wieder deutlich anzukurbeln. Halbherzig beginnt sie ihre Recherche, lässt sich vom damaligen Kriminalrat Glosswig, der in die Ermittlungen involviert war, die Geschehnisse grob umreissen und begibt sich wenig begeistert auf Zeugensuche. Als versucht wird, sie dabei zu behindern und es zu einem gewalttätigen Übergriff auf sie kommt, sieht sie den Fall mit etwas anderen Augen und wird sehr unerwartet fündig. Informationen zu Buch und Verlag: • Broschiert: 155 Seiten • Verlag: Sutton Verlag; Auflage: 2 (1. Februar 2013) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 395400142X • ISBN-13: 978-3954001422 • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,4 x 1,4 cm Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/395400142X/lovebook-21 Über die Autorin Kerstin Apel weiß man..: …., dass sie Jahrgang 1963 ist und als als Schülerin in Halle-Neustadt einen Jungen kennen lernte, der zum Mörder werden sollte. »Der Kreuzworträtselmord« ist ihre erste schriftstellerische Arbeit. Nach 30 Jahren verarbeitet sie darin literarisch ihre eigenen traumatischen Erfahrungen. Denn was trotz all der Berichterstattung über den wohl aufsehenerregendsten Kriminalfall der DDR-Zeit nie bekannt wurde: Sie musste entdecken, dass ihr damaliger Freund den siebenjährigen Lars Bense in der Wohnung ihrer Mutter ermordete. Quelle: http://www.suttonverlag.de/autor/kerstin_apel.html Filmmaterial zur wahren Begebenheit: http://www.mdr.de/mediathek/video106976zc-f3a64d0ezs-17950b3d.html Optik: Optisch finde ich es sehr gelungen. Der helle Hintergrund, der rot-schwarze Farbwechsel des Titels und passend dazu ein Kreuzworträtsel, ausgefüllt mit Wörtern, die dem Fall entsprechen. Auch der Roman selbst ist in angenehmer Schriftgröße gedruckt. Schreibstil / Struktur der Geschichte: Mit dem Schreibstil konnte ich mich nur schwer anfreunden. Schreibstil und Ausdrucksweise wirkten recht hölzern und konstruiert auf mich. Wenn ich die Geschichte als Gesamtheit und handwerklich nüchtern betrachte, wirkt es auf mich, als wäre Susannas „Lebensbeichte“ im letzten Drittel des Buches zuerst niedergeschrieben worden und anschließend hat man versucht eine einigermaßen passende Geschichte drum herum ranken zu lassen. Aber diese Konzipierung ist hier wirklich nicht gut gelungen und wirkt beim Lesen unrund. Frau Apel war sicher nicht gut beraten, es in dieser Form zu belassen,aber vielleicht wollte man es auch ganz bewusst in dieser schlichten Einfachheit belassen, um dem Leser vor Augen zu führen, dass es sich hier eben nicht um einen klassischen Krimi handelt. Weitere Eindrücke / eigene Meinung: Inhaltlich hatte ich zu den ersten 100 Seiten ein eher distanziertes Verhältnis, da ich mich mit dem Schreibstil wirklich schwer tat. Was mich dann aber anschließend erwartete kann ich kaum in Worte fassen, da es mich emotional und körperlich schwer belastet hat. Es ist schwer, bzw. unmöglich das Buch zu lesen und dabei zu vergessen, dass hier auf grausamste Weise ein kleiner Junge starb, der sein ganzes Leben noch vor sich hatte. Dennoch ich habe hier ein Buch zu bewerten, von dem ich nicht glauben kann und möchte, dass Frau Apel sich damit bereichern wollte oder je wird, denn dafür ist es einfach handwerklich nicht gut genug. Die unzensierte „Schlichtheit“ ihrer Ausdrucksweise lassen mich glauben, dass hier wirklich aus ihr herausgebrochen ist, was lange im Verborgenen lag. Aber um was für einen unfassbar verheerenden, vor allem für Lars`Eltern nicht in Worte zu fassenden grenzenlos. schmerzhaften Preis..!!?? Ich hätte mir sehr gewünscht…, dass Frau Apel, auch wenn schwer traumatisiert, die Kraft dazu gefunden hätte, sich im Stillen, fähiger therapeutischer Hilfe zu öffnen, statt dies im Licht der Öffentlichkeit zu tun. Dennoch steht es mir nicht zu persönlich zu urteilen, ich hab hier lediglich ein Buch zu bewerten! Den Eltern, Verwandten und Freunden möchte ich auf diesem Wege mein tiefstes Mitgefühl aussprechen. Ich denke, das was sie durchlitten haben, können wir alle nicht mal ansatzweise erahnen. Dem Sutton Verlag möchte ich für die Bereitstellung des Lese-Exemplares danken, obwohl ich selten ein Buch in den Händen hielt, das mich schwerer belastet hat, wie dieses.

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  • Rezension zu "Der Kreuzworträtselmord" von Kerstin Apel

    Der Kreuzworträtselmord

    Linny

    12. March 2013 um 11:54

    Der Kreutzworträtsel Mord –Die wahre Geschichte Von Kerstin Apel Das Cover Der Titel des Roman macht einem neugierig und ist auffällig. Aber der Inhalt des Roman macht mich nur traurig und auch eine gewisse Wut beim lesen packt mich. So eine wahre Geschichte, so wiederzugeben. Zeigt mir leider das hier das dass wahre Opfer, das sein Leben lies, kaum das es richtig begonnen hat. Keinen Platz bekommt, den es sich meiner Meinung verdient hat. Hier wird versucht auf Teufel komm raus, Geld zu machen mit diesen Roman. Auf den Rücken des Opfers und deren Angehörigen. Ich habe es sogar zweimal gelesen, dieses Buch. Aber auch dadurch hat sich mein Eindruck nicht geändert.

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  • Rezension zu "Der Kreuzworträtselmord" von Kerstin Apel

    Der Kreuzworträtselmord

    katja78

    11. March 2013 um 21:06

    Klappentext Die Berliner Journalistin Shiva ist alles andere als begeistert, als ihr Chef sie aus dem lang ersehnten Urlaub in Oberhof reißt, um einen uralten, längst gelösten Kriminalfall neu zu recherchieren. Und damit will der die miese Auflage steigern? 1981 hatte der Kreuzworträtselmord die ganze Republik wochenlang in Atem gehalten und eine der größten Fahndungsaktionen der DDR ausgelöst. Aber der Täter wurde gefasst und hat seine Strafe abgesessen. Lustlos beginnt Shiva, Zeugen zu befragen und die Fakten zu rekonstruieren. An eine Story glaubt sie nicht so recht. Nur, warum gibt sich die Polizei so zugeknöpft und wer versucht, den Täter zu verstecken? Als Shiva eine Zeugin ausfindig macht, wird sie angegriffen. Was ist damals wirklich geschehen? Zur Autorin Kerstin Apel, Jahrgang 1963, lernte als Schülerin in Halle-Neustadt einen Jungen kennen, der zum Mörder werden sollte. »Der Kreuzworträtselmord« ist ihre erste schriftstellerische Arbeit. Nach 30 Jahren verarbeitet sie darin literarisch ihre eigenen traumatischen Erfahrungen. Denn was trotz all der Berichterstattung über den wohl aufsehenerregendsten Kriminalfall der DDR-Zeit nie bekannt wurde: Sie musste entdecken, dass ihr damaliger Freund den siebenjährigen Lars Bense in der Wohnung ihrer Mutter ermordete. Spannung, Schreibstil & Charaktere Ich finde das durch die wahren Aspekte im Hintergrund, das Buch spannend zu lesen war, allerdings waren auch viele Wiederholungen enthalten, die das Ganze ein wenig dämpften. Zu lesen war das Buch flüssig und klar. Charaktere....fand ich nun wirklich nicht speziell herausgearbeitet, die Reporterin hatte noch nicht mal einen Nachnamen. Alles in allem ein Plot aus dem man sicher noch was besseres machen könnte. Meine Meinung Also ich finde das man leider genau herauslesen kann, das die Autorin auf die eigentlich für sie wichtigen 50 Seiten hinarbeitet und es hat deshalb auch nicht wirklich gut geklappt. Ich denke das man unter den gegebenen Voraussetzungen auch nicht die Geschichte an sich bewerten sollte. Die letzten 50 Seiten waren Haarsträubend und für mich( auch wenn die Autorin damals jung war) nicht mal Ansatzweise nachvollziehbar.

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  • Rezension zu "Der Kreuzworträtselmord" von Kerstin Apel

    Der Kreuzworträtselmord

    Manja82

    11. March 2013 um 11:51

    Kurzbeschreibung: Die Berliner Journalistin Shiva ist alles andere als begeistert, als ihr Chef sie aus dem lang ersehnten Urlaub in Oberhof reißt, um einen uralten, längst gelösten Kriminalfall neu zu recherchieren. Und damit will der die miese Auflage steigern? 1981 hatte der Kreuzworträtselmord die ganze Republik wochenlang in Atem gehalten und eine der größten Fahndungsaktionen der DDR ausgelöst. Aber der Täter wurde gefasst und hat seine Strafe abgesessen. Lustlos beginnt Shiva, Zeugen zu befragen und die Fakten zu rekonstruieren. An eine Story glaubt sie nicht so recht. Nur, warum gibt sich die Polizei so zugeknöpft und wer versucht, den Täter zu verstecken? Als Shiva eine Zeugin ausfindig macht, wird sie angegriffen. Was ist damals wirklich geschehen? (Quelle: Sutton Verlag) Meine Meinung: Shiva ist Journalistin bei der Berliner Zeitung „Aktuelles Blatt“. Damit die Auflage wieder steigt braucht die Zeitung einen neuen Aufhänger. Kurzum ruft der Chefredakteur eine Serie über historische Kriminalfälle ins Leben. Shiva bekommt den „Kreuzworträtselmord“ zugeteilt, ein Mordfall, der in der DDR 1981 für riesen Wirbel und Entsetzen gesorgt hat. Shiva fragt sich was sie über diesen Fall noch herausfinden soll, ist er doch aufgeklärt und der Täter hat seine Strafe verbüßt. Doch dann beginnt sie zu recherchieren und plötzlich wird sie selber bedroht. Wo ist Shiva da reingeraten? Und was hat Susanna damit zu tun? Der Krimi „Der Kreuzworträtselmord: Die wahre Geschichte“ stammt aus der Feder von Katrin Apel und er beruht auf Tatsachen. Dieses Buch sorgt für so einigen Wirbel und ich war neugierig warum das so ist. Doch nun nach dem Lesen bin ich ganz ehrlich wirklich schockiert. Mit Hilfe einer fiktiven Geschichte um die Journalistin Shiva versucht Katrin Apel das damals erlebte zu verarbeiten. Sie baut sich selber als Susanna in die Handlung mit ein, als Freundin des Täters. Das für mich Unverständliche daran ist, wieso muss das nach nun mehr 30 Jahren passieren? Warum hat sie damals geschwiegen? Der Schreibstil der Autorin ist einfach und man hat das Buch recht schnell gelesen. Optisch gesehen ist es in zwei Teile aufgeteilt, zum einen die fiktive Geschichte um Shiva, zum anderen, dann in einer anderen Schrift dargestellt, die Tatsachen um den Mord. Diese Seiten sind wirklich nichts für zarte Nerven. Nach nur ein paar Seiten hatte ich nur noch einen Wunsch, es sollte nur ganz schnell vorbei sein! Diese Seiten sind gefühlskalt, monoton, einfach nur grausam und haben meiner Meinung nach nichts in einem Buch zu suchen. Fazit: „Der Kreuzworträtselmord: Die wahre Geschichte“ von Katrin Apel ist ein Buch das ich nicht weiterempfehlen kann. Lange habe ich überlegt wie und ob ich das Buch überhaupt bewerte und ich bin zum Entschluss gekommen 2 Sterne zu vergeben. Es ist für mich ein Schlag ins Gesicht der Angehörigen! Und mittlerweile habe ich nur noch eine Frage im Kopf: Warum Frau Apel?

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  • Rezension zu "Der Kreuzworträtselmord" von Kerstin Apel

    Der Kreuzworträtselmord

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mir fällt es ehrlich gesagt schwer über das Buch "Der Kreuzworträtselmord" eine Rezension zu schreiben. Viele haben dieses Buch "Der Kreuzworträtselmord" madig gemacht, aber keiner weiß doch wirklich warum Kerstin Apel es geschrieben hat. Es kann sein, dass sie es aus Geldgier geschrieben hat, aber vielleicht hat sie es auch deswegen geschrieben, damit sie ein wenig ihren Seelenfrieden findet, was damals 1981 mit dem kleinen Jungen passiert wa. Auch wenn das Opfer dadurch nicht wieder zurückkehrt.

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    • 3
  • Rezension zu "Der Kreuzworträtselmord" von Kerstin Apel

    Der Kreuzworträtselmord

    Sternenstaubfee

    08. March 2013 um 14:44

    Klappentext: Die Berliner Journalistin Shiva ist alles andere als begeistert, als ihr Chef sie aus dem lang ersehnten Urlaub in Oberhof reißt, um einen uralten, längst gelösten Kriminalfall neu zu recherchieren. Und damit will der die miese Auflage steigern? 1981 hatte der Kreuzworträtselmord die ganze Republik wochenlang in Atem gehalten und eine der größten Fahndungsaktionen der DDR ausgelöst. Aber der Täter wurde gefasst und hat seine Strafe abgesessen. Lustlos beginnt Shiva, Zeugen zu befragen und die Fakten zu rekonstruieren. An eine Story glaubt sie nicht so recht. Nur, warum gibt sich die Polizei so zugeknöpft und wer versucht, den Täter zu verstecken? Als Shiva eine Zeugin ausfindig macht, wird sie angegriffen. Was ist damals wirklich geschehen? * Meine Meinung * Das Buch hat nur etwa 150 Seiten und ist in einer recht einfachen Sprache geschrieben, so dass es sich recht flott und flüssig lesen lässt. Eine wirkliche Spannung ist bei mir jetzt nicht aufgekommen, aber interessant ist das Buch dennoch. Nicht zuletzt natürlich deshalb, weil es eine wahre Geschichte beinhaltet.

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  • Rezension zu "Der Kreuzworträtselmord" von Kerstin Apel

    Der Kreuzworträtselmord

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    02. March 2013 um 07:50

    Inhalt Eigentlich wollte Shiva endlich einmal Urlaub machen und sich eine Auszeit von ihrem Job als Journalistin einer Berliner Zeitung nehmen, als ihr Chef sie zurück holt und ihr einen neuen Auftrag erteilt. Nicht ganz begeistert macht sie sich auf die Recherchen um einen schon vor 30 Jahre alten Mord, den sogenannten „Kreuzworträtselmord“, 1981 die ganze Republik wochenlang in Atem gehalten hat. Damals wurde der Täter gefasst und hat seine Strafe abgesessen. Ohne jede Motivation fängt Shiva an, alte Zeugen zu befragen und die Fakten zu rekonstruieren. Dabei stößt sie auf einige ungeahnte Ereignisse..... Meinung Seit dieses Buch ja erschienen ist, hat es eine große Welle an Emotionen ausgelöst, wobei die meisten negativ waren. Da ich vom Sutton Verlag ein Rezensionsexemplar bekommen habe, machte ich mich, natürlich unvoreingenommen, daran, es zu lesen. Also meiner Meinung nach, wurde alles nur etwas hochgespielt. Die Autorin hat mit ihrem Buch regelrecht versucht, ihre damaligen Erlebnisse zu verarbeiten. Was ja eigentlich nicht schlimm ist. Außerdem wurde der „Kreuzworträtselmord“ ja auch schon im Fernsehen bei Polizeiruf 110 durch den Autor Kai Meyer aufgearbeitet. Ein weiterer Aufreger ist die Tatsache, das die Autorin damals anscheinend andere Aussagen gemacht hat, als sie jetzt in dem Buch angibt. Doch auch das finde ich nicht ganz so tragisch, um es deshalb so aufzuspielen. Denn Angst lässt einen manchmal unüberlegte Dinge tun. Der Schreibstil der Autorin ist ziemlich einfach und die 155 Seiten hatte ich schnell durch. Die Personen wurden authentisch beschrieben, vorallem der Charakter des Mörders wurde auf den letzten Seiten ziemlich heftig und ohne Gefühlsregung dargestellt. Er kommt ziemlich unsympathisch und eiskalt rüber. Seine Freundin Suzanna dagegen wirkt auf mich ziemlich naiv und einfach ängstlich. Sie weiß in dem Augenblick nicht, wie sie mit der Situation umgehen soll und vor lauter Angst geht sie einfach die falschen Wege. Shiva, die Journalistin, ist zielstrebig und ehrgeizig und für mich in diesem Buch die Lieblingsprotagonistin. Alles in allem ist „Der Kreuzworträtselmord“ sehr interessant geschrieben, auch wenn viele anderer Meinung wie ich sind. Er ist eine kleine Lektüre für zwischendurch. Cover Das Cover ist jetzt nicht so ein Eye-Catcher. Das Thema wird darauf aufgegriffen und es ist ganz ok. Fazit Der Kreuzworträtselmord war für mich eine kurzweilige Geschichte, die man gut lesen kann. Im großen und Ganzen muß jeder selber entscheiden, ob er dieses Buch lesen will oder nicht. Er erhält von mir 3 von 5 Sternen.

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