Kerstin Arbogast Ewig und ein Sommer

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Inhaltsangabe zu „Ewig und ein Sommer“ von Kerstin Arbogast

Sophie glaubt an einen Fluch, der ihr die erste Liebe verwehrt. Obwohl sie kein Wort versteht, sieht sie sich mit ihrer Oma ständig brasilianische Telenovelas im Fernsehen an. Ihren Rauhaardackel Whiskey liebt sie über alles, hasst aber Katzen und Ponys, dennoch würde sie am liebsten mit dem Zirkus durchbrennen. Weihnachten feiert Sophie im Hochsommer, und auch noch mit achtzehn klettert sie auf Spieltürme hinauf. Sie bringt die Menschen um sich herum am liebsten auf die Palme, aber am besten: zum Lachen und aus sich heraus. Genauso wie Konrad, der sich von ihrer Verrücktheit und ihrem Nichtangepasstsein beeindrucken und anstecken lässt. Weil sie ihn aus seinem Schneckenhaus herauslockt. Weil sie ihn in ihre eigene Welt zieht. Weil er dann seine verkorkste Familie vergessen kann. Weil er sich neben Sophie so schrecklich normal fühlen kann - und gleichzeitig so herrlich verrückt. Oder ist es ihm letztendlich doch wichtiger, was die anderen von ihm denken?

Schönes Sommerbuch, das einen noch einmal einen Sommer mit 12 (oder doch etwas älter?!) durchleben lässt.

— Brauseelfe
Brauseelfe

Die erste Liebe, Angst vor Fehlern, Grenzen austesten, Erwachsen werden, sich Problemen stellen zu müssen + seinen eigenen Weg finden.

— Buffy2108
Buffy2108

Eine nicht ganz so leichte Sommerlektüre mit ernsten Themen, trotzdem zum träumen schön ♥

— MissB_
MissB_

Schöne Liebesgeschichte mir eigenwilligen Charakteren und vielen Anstößen zum Nachdenken - nicht nur für Jugendliche!

— leseratte_lovelybooks
leseratte_lovelybooks

Jugendbuch, wo ich mir etwas mehr Handlung gewünscht hätte..

— Twin_Tina
Twin_Tina

konnte mich leider nicht begeistern

— Anni59
Anni59

Eine Geschichte voller Glücksmomente, aber auch mit ernsten Themen

— Meine_Magische_Buchwelt
Meine_Magische_Buchwelt

Ist für mich ein zwiespältiges Buch, welches ich dennoch lesens- und empfehlenswert finde.

— SaSu13
SaSu13

Konrad und Sophie nehmen den Leser mit auf eine Reise in einen Sommer voller Gefühle!

— Legomerl
Legomerl

Ganz wundervolles Buch über einen Sommer der Freundschaft und darüber genau das zu tun, wo nach einem der Sinn steht.

— Kumosbuchwolke
Kumosbuchwolke

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Ein turbulenter Sommer

    Ewig und ein Sommer
    Brauseelfe

    Brauseelfe

    26. July 2017 um 21:25

    Der Klappentext: Sophie glaubt an einen Fluch, der ihr die erste Liebe verwehrt. Obwohl sie kein Wort versteht, sieht sie sich mit ihrer Oma ständig brasilianische Telenovelas im Fernsehen an. Ihren Rauhaardackel Whiskey liebt sie über alles, hasst aber Katzen und Ponys, dennoch würde sie am liebsten mit dem Zirkus durchbrennen. Weihnachten feiert Sophie im Hochsommer, und auch noch mit achtzehn klettert sie auf Spieltürme hinauf. Sie bringt die Menschen um sich herum am liebsten auf die Palme, aber am besten: zum Lachen und aus sich heraus.Genauso wie Konrad, der sich von ihrer Verrücktheit und ihrem Nichtangepasstsein beeindrucken und anstecken lässt.Weil sie ihn aus seinem Schneckenhaus herauslockt.Weil sie ihn in ihre eigene Welt zieht.Weil er dann seine verkorkste Familie vergessen kann.Weil er sich neben Sophie so schrecklich normal fühlen kann - und gleichzeitig so herrlich verrückt. Oder ist es ihm letztendlich doch wichtiger, was die anderen von ihm denken?Meine Meinung: Die Autorin verspricht ein brausepulververrücktes und konfettibuntes, bittersüßes und melancholisch-ernstes Lesevergnügen. Und genau das bekommt man auch.Sophie ist anders als normale Mädchen, etwas durchgeknallt, verschönert ihre Klamotten selbst und versucht sich immer treu zu bleiben. Sie macht verrückte Sachen und versucht Konrad aus seiner Zurückgezogenheit zu befreien. Ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen und fand sie einfach bezaubernd. Konrad ist ein normaler Durchschnittstyp von nebenan. Er ist in nichts überragend gut, außer im Zeichnen, da ist er eine Wucht. Als Scheidungskind hat er es nicht leicht und er lebt bei seiner kranken Mutter und versucht alles zusammen zu halten. Er kapselt sich gerade von allem ab und gerade deswegen ist es gut, dass er auf Sophie trifft.Der Schreibstil der Autorin war für mich flüssig und die Charaktere waren sehr gut beschrieben.Sehr gut gefallen hat mir, das die einzelnen Kapitel immer ein bestimmtes Lied als Motto hatten und dieses super auf den Inhalt abgestimmt war. Außerdem wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Konrad und Sophie erzählt. So erhält man sehr gute Einblicke in die Gefühlswelten der beiden. Es werden sehr ernste Themen behandelt und man erhält nicht einen reinen luftig leichten Sommer mit 12. Sophie wünscht sich diesen zwar aber das Erwachsenwerden damit einhergehende Probleme bzw. das Verständnis dafür holen sie irgendwann ein.Mir hat dieses Jugendbuch alles in allem sehr gut gefallen!

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  • Leserunde zu "Ewig und ein Sommer" von Kerstin Arbogast

    Ewig und ein Sommer
    KerstinArbogast

    KerstinArbogast

    Hallo, ihr Lieben!Was könnte besser zu 30 Grad im Schatten passen als ein Wassereis und ein Sommer-Sonne-gute Laune-Buch?Vielleicht ein brausepulververrücktes und konfettibuntes,  bittersüßes und melancholisch-ernstes Lesevergnügen wie "Ewig und ein Sommer"? Eine Contemporary Romance für Jugendliche und junge Erwachsene (KEIN New Adult!), die erst kürzlich im Drachenmond Verlag erschienen ist.Dann bewirb dich für die Leserunde, denn dort erwarten dich nicht nur das Gefühl von sechs Wochen Sommerferien und sechs Wochen Ausschlafen und Nichtstun und Pläne schmieden, sondern auch Brausepulverküsse und eine Runde Klingelputzen, kunterbunte Emotionen, die Achterbahn fahren und Schmetterlinge spucken, das Leid eines Katzensitters und die Freude an feuchten Hundenasen, Eis mit Chiligeschmack und Weihnachtsplätzchen mitten im Hochsommer.Darum geht es in "Ewig und ein Sommer" genau:Sophie glaubt an einen Fluch, der ihr die erste Liebe verwehrt.Obwohl sie kein Wort versteht, sieht sie sich mit ihrer Oma ständig brasilianische Telenovelas im Fernsehen an.Ihren Rauhaardackel Whiskey liebt sie über alles, hasst aber Katzen und Ponys, dennoch würde sie am liebsten mit dem Zirkus durchbrennen.Weihnachten feiert Sophie im Hochsommer, und auch noch mit achtzehn klettert sie auf Spieltürme hinauf.Sie bringt die Menschen um sich herum am liebsten auf die Palme, aber am besten: zum Lachen und aus sich heraus.Genauso wie Konrad, der sich von ihrer Verrücktheit und ihrem Nichtangepasstsein beeindrucken und anstecken lässt.Weil sie ihn aus seinem Schneckenhaus herauslockt.Weil sie ihn in ihre eigene Welt zieht.Weil er dann seine verkorkste Familie vergessen kann.Weil er sich neben Sophie so schrecklich normal fühlen kann - und gleichzeitig so herrlich verrückt.Oder ist es ihm letztendlich doch wichtiger, was die anderen von ihm denken? Bitte beachte: Ich vergebe 10 eBooks als Rezensionsexemplare. Bitte gib deshalb in deinem Bewerbungspost an, in welchem Format du das eBook gerne lesen möchtest., Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, 2. Juli 2017. Daraufhin verschicke ich die eBooks per e-Mail an die Teilnehmer und die Leserunde beginnt nach Erhalt des eBooks., Bestenfalls solltest du vor deiner Bewerbung für die Leserunde schon mindestens zwei oder drei aussagekräftige Rezensionen auf LovelyBooks veröffentlicht haben., Im Gewinnfall verpflichtest du dich zur zeitnahen und aktiven Teilnahme in allen Leseabschnitten der Leserunde nach Erhalt des Rezensionsexemplars sowie zum Schreiben und Veröffentlichen einer Rezension auf LovelyBooks, gerne auch auf amazon und anderen Portalen wie z.B deinem Bücherblog, deiner Facebook-Bücher-Seite, Bücherforen etc., Natürlich würde ich mich auch über Leser freuen, die das Buch bereits selbst gekauft haben und es gemeinsam mit Gleichgesinnten und mir lesen möchten! Was musst du tun, um mitzumachen? Beantworte einfach die folgende Frage:Was würdest du tun, wenn du noch einmal zwölf wärst und sechs Wochen Sommerferien vor dir liegen würden? Ich freue mich auf dich und deine Bewerbung!Viel Glück!

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    • 357
  • Sehr gut für Sommer

    Ewig und ein Sommer
    olga_oreschkin

    olga_oreschkin

    25. July 2017 um 14:51

    Das Buch ist als Schaukel: gefällt, nicht gefällt. Im Buch sind Sophie und Konrad 18-järige. Aber ihre Manieren und Gedanken passen mehr zu 15-järige. Das passt nicht zusammen. Und deshalb ab und zu nervten mich die Personen.Als ich das Buch gelesen habe, bin ich geweint und gelacht. Da gibt es traurige und lustige Momente. Ich habe im Buch keine langweiligen Momente gefunden.Was hat mir gefehlt: Ich habe die Oma von Sophie verstanden, aber habe fast nichts von ihrer Mutter erkannt. Die gleiche Situation mit der Familie von Konrad. Ich wollte mehr in das Problem reingehen, besser Umstand verstehen. Tammi ist beste Freundin von Sophie. Ich habe erwartet mehr Emotionen von den Beiden. Insgesamt ist das lustiges, leichtes Lesen für den Sommer.Volle Rezi mit Foto https://olgamatika.blogspot.de/2017/07/ewig-und-ein-sommer-kirstin-arbogast.html

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  • Ewig und ein Sommer

    Ewig und ein Sommer
    AnjaKoenig

    AnjaKoenig

    24. July 2017 um 10:50

    ein schönes buch, das die vorsichtige Annäherung an die liebe zwischen zwei total unterschiedlichen Persönlichkeiten sehr gut rüberbringt und erklärt. durch die jeweiligen Familienmitglieder zeigt sich auf weshalb konrad und Sophie genau so sind und sich auf diese weise verhalten. Sophie ein wenig verrückt und extrem, auf liebenswerte weise, konrad sehr scheu und zurückgezogen. es hat viel Freude bereitet in diese verschiedenen leben mit all ihren gefühlen und Unsicherheiten eintauchen zu können. nur der Briefwechsel am schluss hat sich etwas zu langatmig hingezogen, ansonsten eine leseempfehlung für dieses buch von mir.

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  • Ewig und ein Sommer

    Ewig und ein Sommer
    ScheckTina

    ScheckTina

    22. July 2017 um 15:23

    Die Geschichte oder auch Jugendroman handelt sich um ein Teeneger Pärchen des vorletzten Gymnasien-Jahres. In der letzten Juliwoche müssen Sophie und Konrad ein Feststand betreuen, denn sie per Zufall zugeordnet bekommen haben. Sophie ist eine lebenslustige, chaotische aber auch ganz liebe. Konrad dagegen ist sehr verschlossen, verschwiegen in sich hinein gekehrt. Da Sophia überhaupt nicht verstehen kann wie man so leben kann versucht Sie Ihn immer wieder aus seinem Schneckenhaus raus zu holen und die schönen Seiten des Lebens zu zeigen. Den ganzen Sommer verbringen sie zusammen und versuchen eine von ihnen erstellte To Do Liste mit verrückten Aktivitäten abzuarbeiten und der Langeweile des Sommers zu entkommen. Konrad hat eine schwerkranke Mutter die Alkoholikerin ist und dazu noch an Depressionen leidet. Was Ihn immer wieder zurück wirft. Auch Sophie ist nicht ganz glücklich. Den Sie ist mittlerweile 18 Jahre alt, weiß aber immer noch nicht wer ihr Vater ist und warum er nicht bei ihr und ihrer Mutter geblieben ist. Am Ende des Sommers werden aus besten Freunden ein Liebespaar. Wie soll es auch sein, wenn man jede Minute, jede Stunde zusammen verbringt. Sei es Lachend oder auch Weinend. Die Geschichte an sich ist sehr schön. Einer jungen Liebe beim „wachsen“ zu sehen, zu lesen und vielleicht an seine eigenen Jahre als Teenie zu denken. Nur der Schreibstil hat mir zu schaffen gemacht. Es gab so viele Ausschweifungen, dass ich selber manchmal den Faden verloren habe und noch einmal zurückblättern musste. Obwohl das Buch „Ewig und ein Sommer“ heißt finde ich, dass es eine schwierige Sommerlektüre ist.

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  • Ein ausgeflippter Sommer

    Ewig und ein Sommer
    Summersnowdrops

    Summersnowdrops

    22. July 2017 um 13:18

    Sophie und Konrad könnten unterschiedlicher nicht sein - er ein zurückgezogener Nerd, sie ein exzentrisches Mädchen mit ausgeflippten Klamotten. Trotzdem werden die zwei dazu verdonnert, zusammen den Waffelstand auf dem Schulfest zu betreuen. Nach und nach freunden sie sich an und erstelln zusammen eine Liste, was se den Sommer über erleben wollen. Doch so einfach ist es nicht mit dem Ausgelassensein, da doch beide ihre Päckchen zu tragen haben. Ich bin absolut zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Einerseits wurden wichtige und richtige Themen angesprochen und realistisch und sensibel behandelt - die Sache mit Konrads Familie z.B. -, andererseits hat das Buch im Bezug auf die Hauptfiguren einige Schwachstellen.Sophie ist ein sehr schwieriger Charakter. Ich glaube, man kann sie nur lieben oder hassen. Ich bin mit ihr nicht richtig warm geworden und fand viele ihrer Handlungen kindisch, albern, verantwortungslos und nicht nachvollziehbar. Beide Figuren agieren nicht ihrem Alter gemäß (18), und ich bin mir sicher, das liegt nicht nur daran, dass sie sich versprochen haben, einen "Sommer wie mit 12" zu verbringen, denn irgendwann war der Plan auch gestorben, aber das Verhalten dauerte an. Ein weiterer Kritikpunkt von mir ist auch, dass Sophie und Konrad einiges anstellen, was nicht unbedingt gesellschaftlich akzeptabel ist (oder auch akzeptabel in der Familie/im Freundeskreis), allerdings kommen sie stets ohne Konsequenzen davon und es wird so dargestellt, als ob ihr Verhalten keinem schadet und nur super-duper-lustig ist, was mit "Es ist nur Fiktion" entschuldigt wird. Es ist ja immerhin ein Buch, das in der realen Welt spielt, sich an reale Werte und Normen hält und reale Probleme anspricht, eine reale Beziehung beschreibt - natürlich wurde niemandem "in echt" wehgetan, das heiß aber nicht, dass das Verhalten der Protagonisten in Ordnung geht und nicht kitisiert werden darf. Insgesamt lässt sich das Buch gut lesen, es gibt allerdings einige Textstellen, die, ich sage es mal, "strotzen nur so vor Text", dass man als Leser schnell überfordert wird und nicht weiß, was momentan passiert. Leider geht das schon mit den ersten paar Seiten so los, bis man sich endich zurechtgefunden hat und versteht, was gerade passiert, wo Sophie sich befindet und worüber sie spricht. Man merkt schon, dass die Autorin sehr wortgewandt ist und auch einen gewissen Witz besitzt, aber manche Stellen sind einfach total übertrieben, dass sie schon nicht mehr clever oder witzig sind, sondern einfach nur anstrengend. Wie auch beim Verhalten der Protagonisten hätte hier der Leitsatz "weniger ist mehr" gut getan.Ich fand das Buch in Ordnung. Es hat mich nicht gefesselt, aber ich bin gut durchgekommen. Wo Sophie mich genervt hat, fand ich Konrad umso sympathischer. Es gab Stellen, die fand ich furchtbar peinlich, und dann wiederum Stellen, vor allem solche, in denen die zwei endlich mal ehrlich zueinander waren und ernst miteinander geredet haben, die ich richtig gut fand.  Das Buch ist nicht durchschnittlich, was alleine schon durch die Protagonisten nicht funktionieren würde ;), aber auch nicht überdurchschnittlich (für mich), weil es trotzdem einige Schwachstellen hat. Insgesamt würde ich sagen, wer ein locker-ernst-melancholisches Jugendbuch sucht, ist hier gut bedient. Wer ein Buch für den Strand sucht, während er sich in der Sonne grillen lässt, sollte lieber zu luftigerer Lektüre greifen. ;)PS: Eines der wenigen Bücher, deren Titel zu der Handlung passt (ihr werdet sehen...) - großes Lob für diese tolle Lösung!

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  • Ein wahres Sommerbuch

    Ewig und ein Sommer
    Buffy2108

    Buffy2108

    22. July 2017 um 08:17

    Ewig und ein Sommer erzählt die Geschichte von Konrad und Sophie. Sophie glaubt an einen Fluch, der der Liebe im Weg steht und so weigert sie sich überhaupt Gefühle für Konrad zu entwickeln. Sie ist total flippig und überdreht und lebt nach dem Motto "lass die Leute reden..." um es mit einem Lied auszudrücken. Konrad hingegen ist eher zurückhaltend, lebt von allem zurückgezogen, da ihm sein Leben und sein Umfeld unangenehm ist. Sophies Art muss man mögen, sie ist schon etwas grenzwertig mit ihren ausgefallenen Ideen. Mir hat sie allerdings gut gefallen. Konrad lebt durch Sophie regelrecht auf und entflieht so vorübergehend seinem Alltag mit seinen Problemen. Zusammen sind die beiden einfach ein tolles Team. Ihre Vereinbarung, sich mit 18 Jahren noch einmal einen Sommer lang wie mit 12 zu benehmen ist sicher ein verrücktes Unterfangen, wodurch es in dem Buch teilweise recht albern und überdreht zu geht. Aber es passt zu der Story und den beiden Charakteren. Süß finde ich auch die SMS-Nachrichten mit ihrer Freundin Tammi - sehr realistisch. Wobei ich da gerne mehr von gehabt hätte. Was mir richtig gut gefallen hat, waren die Musiktitel am Anfang eines jeden Kapitels, die jeweils perfekt passten. Dass die Autorin die Protagonisten im Wechsel zu Wort kommen lässt mag ich auch immer wieder gerne. Dieses Buch ist einfach schön geschrieben, und es macht Spaß den beiden auf ihrem Weg über die Schulter zu schauen. In dieser Geschichte ging es für mich nicht nur um die erste Liebe, sondern auch um die Angst etwas falsch zu machen und Grenzen auszutesten. Es geht um das Erwachsen werden, sich Problemen stellen zu müssen und seinen eigenen Weg zu finden.

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  • Ein einzigartiger Roman, mit genauso einzigartigen Protagonisten

    Ewig und ein Sommer
    Dijan

    Dijan

    19. July 2017 um 19:22

    Erstmal Vielen Dank, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte, in dem mir das Buch zur Verfügung gestellt wurde. Die Autorin Kerstin Arbogast ist ein sehr symphatischer Mensch. Cover: Das Cover des Buches ist einfach nur traumhaft schön. Die Farbgebung ist perfekt aufeinander abgestimmt und die Personen auf dem Cover laden durch ihre Posen zum Träumen ein. Besonders der Titel des Roman ist passend gewählt und verspricht auf mehr. Inhalt: Der Roman handelt von Konrad und Sophie, die zusammen einen Sommer wie zwölfjährige verbringen wollen. Es werden absurde Sachen gemacht, wie zum Beispiel Telenovelasynchronisationen oder sich im Dorgeriemarkt zum Affen machen. Zunächste hatte ich etwas Schwierigkeiten ins Geschehen reinzukommen, dies legte sich jedoch nach einigen Seiten recht zügig. Sophie ist für mich eine ganz besondere Person, die mit ihrer Einzigartigkeit sich selbst zum Strahlen bringt. Sie ist schlagfertig, klug, besitzt einen absoluten Sinn für Sarkasmus, welchen ich abgöttisch LIEBE xD. Jedoch sind ihr im weiteren Verlauf des Romans ihre besonderen Charakterzüge zum Verhängnis geworden. Irgendwann war die Ernsthaftigkeit in den  ernsten Situationen nicht mehr spürbar. Es war mir in einigen Momenten einfach nicht greifbar.Konrad. Konrad ist ein  sehr liebeswerter Junge, der nicht einen typischen Bad Boy verkörpert. Er könnte den netten Jungen von nebenan darstellen. Mir ist Konrad sehr schnell ans Herz gewachsen, weil er durch seinen Charakterzug liebeswert, lustig und sehr loyal seiner Mutter gegenüber ist. Gemeinsam haben Sophie und Konrad ein spitze Team abgegeben. Ich musste in den lustigen Momenten einfach mitlachen. Die ernste Thematik, die die Autorin mit in den Roman genommen hat, war zu Anfang spannend und ich wollte einfach wissen, wie es wietergeht. Wie verhält man sich, wenn man nur einen einzigen Menschen hat, bei dem man wirklich selbst sein kann?Wie kann man darauf vertrauen, dass die eigenen Probleme den anderen nicht wegstoßen? Wie kann man verhindern, dass man sich dafür nicht schämen muss?Sowohl Sopie als auch Konrad hatten ihr Päckchen zu tragen. Umso enttäuschter war ich, als die Geheinmise "gelüftet"  wurden. Fazit: Es war mal eine Abwechslung zu den gängigen Roman, die man in dem breiten Sortiment liest. Hier findet man nicht die auf-den-ersten-Blick-Liebe, was ich defintiv begrüße, da es in den meisten Fällen oft nicht glaubhaft ist. Ich habe die lustigen Momente von Sophie und Konrad gefeiert, allerdings hätte mir mehr Ernsthaftigkeit gefallen, besonders, wenn ernst Situationen zu Stande kamen. Zudem fand ich Sophies Päckchen gut ausgearbeitet, allerdings hat sich die Geheimniskrämerei der Mutter für mich einfach nicht erschlossen (Sie war eine fürchterliche Mutter). Konrads Päckchen war realistisch und man konnte seine Handlung nachvollziehen. Jedoch hat mich das Ende einfach enttäuscht. Die besondere Form des Endes ließ mich ein wirkliches Ende nicht spüren. Keine Emotionen, die auf mich übergingen. Trotz allem ist es eine Lektüre, die man sowohl im Sommer als auch im Winter lesen kann, welche ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Obwohl ich einiges kritisiert habe, ist es dennoch ein Buch gewesen, welches mich oft zum Schmunzeln gebracht hat und ich die besonderen Charaktereingenschaften beider Protagonisten bewunderswert und einzigartig finde. Besonders Sophie hat mich sehr beeindruckt. Ihre starke Persönlichkeit könnte jedem ein Anreiz dafür sein, dass man für sich selbst einsteht und sich genauso liebt, wie man ist. Somit gebe ich diesem besonderen Roman 3 1/2 Sterne. Leider ist eine solche Bewertung hier nicht möglich.

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  • Stimmige, teils skurile, teils nachdenkliche Liebesgeschichte!

    Ewig und ein Sommer
    leseratte_lovelybooks

    leseratte_lovelybooks

    18. July 2017 um 09:37

    Konrad und Sophie verbringen gemeinsam einen Sommer in dem sie sich gegenseitig kennen und lieben lernen - ihr Weg dahin ist turbulent, denn beide sind nicht gerade einfache Charaktere, jeder hat seine Probleme und dunklen Geheimnisse. Trotzdem können gerade diese beiden miteinander umgehen und sich gegenseitig helfen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, die schräge Sophie hat mich manches Mal zum Schmunzeln, Konrads Situation aber auch zum Nachdenken gebracht. Alles in allem eine stimmige Liebesgeschichte, aber nicht nur eine völlig banale Strandlektüre!

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  • Eine nicht ganz so leichte Sommerlektüre mit ernsten Themen, trotzdem zum träumen schön ♥

    Ewig und ein Sommer
    MissB_

    MissB_

    17. July 2017 um 20:48

    Das Cover finde ich wunderschön. Es verspricht eine leichte sommerliche Lektüre über die erste Liebe und einen unvergesslichen Sommer ♥ Das Buch ist abwechselnd aus Sophies und aus Konrads Sicht geschrieben. Ein kleiner Teil des Buches ist in Tagebuch-, Brief, SMS-Form geschrieben. Das gefällt mir sehr gut. Dadurch und auch durch die schöne Geschichte lässt sich das Buch sehr leicht lesen (: Besonders gut gefällt mir die Aufmachung der Kapitel. Jedes Kapitel besteht aus diesem Herz mit den kleinen Noten und einem Song + Interpret. Kumosbuchwolke hat alle diese Lieder in eine Playlist vereint und ich habe diese Playlist während des Lesens hoch und runter gehört: https://open.spotify.com/user/kumosbuchwolke/playlist/5B4dY7Iyeiz4ehknO2SyTf  Zwar war ich dann nicht immer an der passenden Stelle, aber die Songs passen sooo gut zum Buch ♥ Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Allerdings hat sich mein Eindruck von der leichten Lektüre sehr schnell gelegt. Dieses Buch behandelt sehr ernste Themen, die mich sehr traurig und nachdenklich gemacht haben In Konrad habe ich mich total verliebt ♥ Sophie war mir zwischenzeitlich etwas zu kindisch und doof.. aber grundsätzlich war sie genau die richtige Person für Konrad und für diese Geschichte.. Ich habe mich während des Lesens an meine Zeit mit 15 – 18 zurückerinnert.. das erste Mal verliebt, der erste Herzschmerz, die ersten „großen“ Sorgen und Entscheidungen ♥ Ein sehr sehr schönes Jugendbuch, dass ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann ♥

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  • Sommerliche Liebesgeschichte mit Tiefgang!

    Ewig und ein Sommer
    leseratte_lovelybooks

    leseratte_lovelybooks

    17. July 2017 um 18:02

    Konrad und Sophie verbringen gemeinsam einen Sommer, in dem sie sich gegenseitig kennen und lieben lernen - ihr Weg dahin ist aber nicht geradlinig, sondern reichlich turbulent, denn Kerstin Arbogasts Protagonisten haben beide ihre dunklen Seiten und sind etwas ungewöhnlich bis skuril. Beide wachsen dem Leser im Laufe der Geschichte aber ans Herz und man drückt beiden die Daumen, dass sie zueinanderfinden!

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  • Jugendbuch, mit ein paar Schwächen...- dennoch nicht schlecht...

    Ewig und ein Sommer
    Twin_Tina

    Twin_Tina

    17. July 2017 um 00:09

    Sehr schön finde ich das Cover, denn es passt wirklich gut zu dem Buch. Auch die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht. Hier sind Sophie und Konrad die Hauptprotagonisten und es wird auch aus deren Sichtweisen geschrieben. Beide fand ich eigentlich nicht schlecht, aber sie hatten auch so ihre Macken...Sophie wirkt für ihr Alter noch ziemlich unreif, was mich nicht so wirklich gestört hat, weils teilweise auch lustig war - ich denke aber, man muss sowas mögen, sonst könnte einen das vielleicht schon etwas auf die Nerven gehen. Konrad ist wirklich ein Typ, der sich schnell zurückzieht, was aber einen Grund hat, den ich natürlich nicht genauer nennen kann. Jedenfalls fand ich ihn nicht schlecht, obwohl ich gerade manche Handlungen nicht nachvollziehen konnte...Nebencharaktere gibt es hier einige, wovon mir die meisten gefallen haben, angefangen von Sophie´s Mutter Sanne und ihrer Oma Ursel, bis hin zu einigen tierischen Mitbewohnern. Über die Handlungen kann ich sagen, das mir diese zwar schon gefallen haben, aber es hätte noch ein bisschen mehr passieren können, was sich bis zum Schluss auch nicht geändert hat. Das Ende fand ich nicht ganz optimal, aber das ist Ansichtssache. Den Schreibstil fand ich nicht schlecht, ich denke, man muss sich erstmal dran gewöhnen, weil es Anfangs für mich etwas verwirrend war.Aus diesem Grund bekommt es von mir 3 von 5 möglichen Sternen.

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  • Der perfekte Sommer

    Ewig und ein Sommer
    Anni59

    Anni59

    16. July 2017 um 14:05

    Sophie ist anders als die anderen Mädchen in ihrem Alter. Sie ist ständig unterwegs mit Whiskey, ihrem Hund und lebt für ihre Verrücktheit. Ihr kommen ständig neue Ideen und sie macht einfach, worauf sie Lust hat. Konrad dagegen verschanzt sich oft in seiner Wohnung, kriegt tagelang niemanden zu Gesicht. Ein gemeinsames Schulprojekt verbindet die beiden und von da an versucht Sophie, Konrad aus seiner Wohnung und seinem Schneckenhaus zu holen. Sie wollen den Sommer mit tollen Dingen verbringen und eine Liste darüber führen. Angefangen mit einem ersten Kuss führt sie dieses Spiel immer weiter...Mich konnte das Buch leider überhaupt nicht begeistern. Der Schreibstil war sehr anstrengend, es folgten innerhalb weniger Zeilen Rückblicke oder es ging zwischendurch um 2,3 andere Themen und man verlor schnell den Überblick, was die Autorin damit überhaupt sagen wollte, sodass ich diese Sätze nochmals nachlesen musste um den Sinn zu verstehen. Auch die Charaktere konnten mich leider nicht in ihren Bann ziehen. Beide sind auf ihre bestimmte Art anders, aber Sophie ist in meinen Augen total kindisch, kann sich kaum auf ein normales und ernstes Gespräch einlassen und Konrad zieht sich immer zurück, sobald er einen Schritt nach vorne und in die richtige Richtung gemacht hat. Ich musste mich leider aufgrund der aufgeführten Aspekte sehr durch das Buch quälen und die knapp 400 Seiten wurden gefühlt immer mehr. Leider nicht mein Geschmack..

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  • Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte

    Ewig und ein Sommer
    Meine_Magische_Buchwelt

    Meine_Magische_Buchwelt

    13. July 2017 um 15:50

    Sophie glaubt an einen Fluch, der ihr die erste Liebe verwehrt. Obwohl sie kein Wort versteht, sieht sie sich mit ihrer Oma ständig brasilianische Telenovelas im Fernsehen an. Ihren Rauhaardackel Whiskey liebt sie über alles, hasst aber Katzen und Ponys, dennoch würde sie am liebsten mit dem Zirkus durchbrennen. Weihnachten feiert Sophie im Hochsommer, und auch noch mit achtzehn klettert sie auf Spieltürme hinauf. Sie bringt die Menschen um sich herum am liebsten auf die Palme, aber am besten: zum Lachen und aus sich heraus.Genauso wie Konrad, der sich von ihrer Verrücktheit und ihrem Nichtangepasstsein beeindrucken und anstecken lässt.Weil sie ihn aus seinem Schneckenhaus herauslockt.Weil sie ihn in ihre eigene Welt zieht.Weil er dann seine verkorkste Familie vergessen kann.Weil er sich neben Sophie so schrecklich normal fühlen kann - und gleichzeitig so herrlich verrückt. Oder ist es ihm letztendlich doch wichtiger, was die anderen von ihm denken?Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel haben einen Songtitel mit Interpret als Überschrift, die jeweils zu dem Inhalt der einzelnen Kapitel passt, was nicht nur eine tolle Idee ist, sondern auch ganz wunderbar zur Hauptprotagonistin passt.Die Charaktere wurden sehr gut herausgearbeitet und machen die Geschichte zu etwas ganz Besonderem. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Sophie und Konrad, so dass man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden bekommt. Sophie ist mal nicht das ganz normale Mädchen von nebenan. Stattdessen ist sie etwas „verrückt“, trägt außergewöhnliche Klamotten, hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und ist selbstbewusst. Sie lebt irgendwie in ihrer eigenen kleinen Welt und möchte das Leben einfach noch wie ein Teenager erleben. Mit ihr ist die Welt voller Glitter, leuchtet und ist kunterbunt. Natürlich ist ihre Art teilweise etwas anstrengend, aber dennoch mochte ich sie wirklich gerne.Konrad ist mir am Anfang sofort ans Herz gewachsen. Er hat es nicht leicht und muss in seinem Alter schon mit einigem fertig werden. Allerdings gab es Momente, in denen ich ihm gerne mal einen Schubs in die richtige Richtung gegeben hätte und auch Dinge, bei denen mich seine Handlung enttäuscht hat. Am Ende des Buches überwog leider die Enttäuschung.Das Buch beginnt als eine herrlich schöne Sommer-Sonne-gute-Laune-Geschichte, die einen zum grinsen bringt und ein fluffiges Gefühl im Bauch entstehen lässt. Doch wird es im späteren Verlauf der Handlung immer ernster und zum Ende hin hat es eher ein wehmütiges Gefühl bei mir hinterlassen. Zu Ende war der Sommer voller Blubberblasen und rosaroten Träumen und die Realität holte einen knallhart auf den harten Boden zurück. Doch genau das machte die Geschichte so authentisch. Fazit:Fühl dich nochmal wie ein 12-jähriger Teenager und erlebe einen verrückten Sommer voller Möglichkeiten – zum schmunzeln und träumen.   

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  • Eine schöne Sommerlektüre, die aber kleine Macken hat.

    Ewig und ein Sommer
    SaSu13

    SaSu13

    09. July 2017 um 14:08

    Zunächst einmal möchte ich mich für den Gewinn des Buches und die Teilnahmemöglichkeit an der Leserunde bedanken, in welcher die Autorin sehr sympathisch und offen mit uns interagierte:)Inhalt:Sophie glaubt an einen Fluch, der ihr die erste Liebe verwehrt. Obwohl sie kein Wort versteht, sieht sie sich mit ihrer Oma ständig brasilianische Telenovelas im Fernsehen an. Ihren Rauhaardackel Whiskey liebt sie über alles, hasst aber Katzen und Ponys, dennoch würde sie am liebsten mit dem Zirkus durchbrennen. Weihnachten feiert Sophie im Hochsommer, und auch noch mit achtzehn klettert sie auf Spieltürme hinauf. Sie bringt die Menschen um sich herum am liebsten auf die Palme, aber am besten: zum Lachen und aus sich heraus. Genauso wie Konrad, der sich von ihrer Verrücktheit und ihrem Nichtangepasstsein beeindrucken und anstecken lässt. Weil sie ihn aus seinem Schneckenhaus herauslockt. Weil sie ihn in ihre eigene Welt zieht. Weil er dann seine verkorkste Familie vergessen kann. Weil er sich neben Sophie so schrecklich normal fühlen kann - und gleichzeitig so herrlich verrückt. Oder ist es ihm letztendlich doch wichtiger, was die anderen von ihm denken?Meine Meinung:**Enthält Spoiler**Zu Anfang möchte ich erstmal sagen, dass dieses Buch der Inbegriff von Zwiespielt war - eigentlich alle Bereiche betreffend.Die Autorin hat versucht eine Geschichte und Charaktere zu erschaffen, die nicht 0815 sind und trotzdem völliger Durschnitt - das ist zumindest für mich passiert und meiner Meinung auch sehr gut gelungen.Konrad ist ein durch sein Elternhaus gesprägter Junge, welcher sich anderen Menschen nicht sehr öffnet und für mich trotzdem der Sympathieträger war. Er war die meiste Zeit wirklich unglaublich niedlich und hat die größte Entwicklung durchgemacht. Auch in Szenen, in welchen er unsympathisch oder konfus handelte, war es für mich immer verständlich, wieso er dies tut. Er ist kurz gesagt ein junger Erwachsener, der in seinem Alter eine viel zu große Last/Verantwortung tragen muss und sich durch eine neue Bekanntschaft endlich aufraffen kann.Sophie ist eben diese Stütze und ein etwas verrücktes, offenes Mädchen, das selbst ebenfalls (wenn auch auf andere Weise) von ihrer Familiengeschichte eingeschränkt ist. Die meiste Zeit ist sie sehr gut gelaunt und hat dennoch sehr viel Liebe übrig. Leider ist sie es aber, die mir oft auf die Nerven ging und mich zum Augenrollen brachte, da sie in völlig unangemessenen Augenblicken Witze reißen musste oder Ähnliches. Dieser "Humor", den ich aber manchmal nur als belangloses Gefasel ausmachen konnte, war wirklich anstrengend. Schade fand ich dies vor allem in der Kussszene, als sehr viel unnötig geredet wurde und man den Kuss fast überlesen hat.Die Harmonie zwischen den beiden Charakteren war meistens wirklich großartig - auf ihre eigene Art. Unbeholfen und doch realistisch, da sie nicht überstürzt war und alle Stadien der Fremd-Freunde-Liebe Entwicklung langsam und bedacht durchgegangen sind. Beide sind zwar völlig durchschnittlich und doch in ihrer eigenen Weise total besonders, so dass eine Identifikation mit ihnen schon stattfinden kann (kein muskulöser Macho und keine schüchterne, graue Maus). Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits ist das Alter der Protagonisten, denn die 18 Jahre habe ich beiden in keinem Moment abgekauft. Ein etwas jüngeres Alter wäre realistischer und verständlicher gewesen, denn selbst ich als 21 Jährige habe mich oft viel zu alt für bestimmte Szenen gefühlt. Natürlich ist nicht jeder Mensch mit 18 erwachsen oder gleich und natürlich haben die beiden nach dem "Ein Sommer wie mit 12"- Prinzip gelebt, doch bin ich der Überzeugung, dass die Beiden sich auch ohne dieses Abkommen nicht anders Verhalten hätten (Im Nachhinein war es schließlich nur ein künstlich gestelltes Hindernis für eine schnell entwickelnde Liebesbeziehung).Zu den Nebencharakteren kann ich tatsächlich nicht viel sagen. Auch wen Konrads und Sophies inbesondere von ihren Müttern ausgingen, hat man über diese nicht wirklich was erfahren. Sie waren irgendwie nur Mittel zu Zweck der Dramatisierung. Ebenfalls Sophies beste Freundin war für mich einfach ein flacher Charakter und hat mir keine wirkliche Freundschaft zwischen ihnen gezeigt. Da wurden die Oma und die Hunde wirklich viel mehr in den Fokus gerückt.Die Handlung spiegelt meine Zerissenheit über dieses Buch wider, da ich den langsamen Verlauf eigentlich gut fand. Keine Liebe auf den ersten Blick und auch die ein oder anderen Schwierigkeiten. Andererseits war die Geschichte schon vorhersehbar und an manchen Stellen unnötig lang und ausschweifend.Der Schluss wiederum hat mich etwas enttäuscht. Ich finde, dass in ihm einfach so viel ungenutztes Potential steckte (gerade weil die Liebe nicht als Allheilmittel verkörpert wurde, sondern Konrad seine Entwicklung mit sich selbst ausgemacht hat) und stattdessen zu einem Briefwechsel gegriffen wurde, der meiner Ansicht nach nicht genug Emotionen überbringen konnte. Wäre die Handlung weiterhin eine erzählte Geschichte geblieben, so hätte man die Gefühl meiner Meinung nach viel mehr transportieren können. Die Briefe wurden von mir fast nur noch quergelesen bis ein völlig abrupter Schluss kam, der mich wie gesagt etwas enttäuschend war. Statt sich hier Zeit zu nehmen, was man im bisherigen Buch ja auch zu genüge getan hat, war es einfach zuende. Dies führt mich zum nächsten Punkt: Dem Schreibstil.Die "Fehler" der Figuren und auch die Kritik an der Handlung  waren für noch völlig in Ordnung. Jedoch hat mich der Schreibstil der Autorin - dies soll kein Angriff sein -  einfach nicht angesprochen. Wie auch schon in der Leserunde erwähnt (mit lang ausgeführtem Beispiel) war er für mich oft sehr unstrukturiert und verwirrend. Die unangekündigten Rückblenden, Dialoge mit Hunden (welche ich einfach unnötig fand) und die Insider zwischen den Protagonisten, die ich oftmals einfach nicht verstanden habe, haben zu einem sehr gehemmten Lesefluss geführt. Ich musste wirklich Seiten nochmal nachlesen, weil ich das Gefühl hatte, dass ich zwischendurch etwas verpasst hatte. Es ist völlige Geschmackssache, aber mein Lieblingserzählstil war es nicht, auch weil er oft für mich gewollt lustig wirkte (Hundegespräche).Wunderbar hingegen war für mich die Auswahl der Kapitelüberschriften, welche Musiktitel waren, die sehr gut zum jeweiligen Kapitel gepasst haben. Sie gaben dem Leser die Möglichkeit, die Atmosphäre des Buches noch mehr zu verinnerlichen.Ingesamt kann ich sagen, dass dies für mich ein sehr zwiegespaltenes Buch ist, welches sehr viele gute Seiten hat, aber eben (meiner Meinung nach) auch verbesserungswürdige.Trotzdem würde ich es uneingeschränkt weiterempfehlen und empfinde es auch als lesenswert. Gerade als Sommerlektüre ist dies hier perfekt geeignet, da die warme, freudige Stimmung vollkommen transportiert wird. Die ganze Rezension verdeutlicht nur meine Meinung und meine Erfahrung und ist hoffentlich so verständlich formuliert, dass es nicht falsch verstanden wird. Auch zeichnet sie nur im Gröbsten das auf, was für Facetten dieses Buch noch zu bieten hat (Hundeliebe, Film- und Serienanspielungen usw.).Mein Lieblingszitat (für welches allein ich die Autorin am liebsten umarmen würde):"Menschen werden geboren, damit sie lernen wie man ein gutes Leben führt. Wie man andere liebt wie sich selbst. wie man anderen Glück schenkt und dabei selbst Glück empfindet. Wie man jeden Augenblick genießt und Freude daraus schöpft. Wie man vergisst und  verzeiht.Doch Hunde wissen vom ersten Atemzug an, wie man das macht, sie müssen es nicht erst lernen, folglich müssen sie nicht so lange in unserer Welt bleiben wie wir Menschen. Ihr Leben erfolgt im Galopp. Und genauso kurz und kurzweilig ist es."(Kapitel 35 "Hallelujah"- das für mich beste Kapitel des Buches.)

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