Nacht aus Schatten und Saphiren: Einhorn-Geschichten

von Kerstin Arbogast 
4,0 Sterne bei23 Bewertungen
Nacht aus Schatten und Saphiren: Einhorn-Geschichten
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ForumDerMusens avatar

Berührende und fantastische Geschichten, die durch Bildgewalt und Schicksale überzeugen. Selten wurde ich so mitgenommen!

C

Abwechslungsreiche Geschichten mit Einhörnern - schön geschrieben und geheimnisvoll mit verschiedenen Stilrichtungen

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Inhaltsangabe zu "Nacht aus Schatten und Saphiren: Einhorn-Geschichten"

Manche Einhörner sind treu wie Hunde, andere wiederum haben für die Menschen nichts als Spott und Häme übrig. Manche Einhörner stellen dich auf die Probe, andere aber stärken dir den Rücken. Manche Einhörner spenden dir Licht, damit du auch in der Dunkelheit noch lesen kannst, andere erstrahlen nur so hell, damit du ihre Schönheit nicht übersiehst. Manche Einhörner retten dich vor gierigen Geistern, andere sind Leben und Tod selbst. Manche Einhörner folgen deinem guten Herzen, andere weisen dir den richtigen Weg. Manche Einhörner lassen bunte Farbtupfer in düsteren Gassen zurück. Doch alle Einhörner hinterlassen Spuren in deinem Herzen. Folge in drei Kurzgeschichten ihrem Hufgetrappel und lausche ihrem hellen Wiehern. Tauche ein in ihre fantastische, schaurige oder märchenhafte Welt!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B0713TND28
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:128 Seiten
Verlag:Independently Published
Erscheinungsdatum:27.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Claire20vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Abwechslungsreiche Geschichten mit Einhörnern - schön geschrieben und geheimnisvoll mit verschiedenen Stilrichtungen
    geheimnisvolle Kurzgeschichten

    Das Cover finde ich von der Farb- und Schriftgestaltung sehr schön. Ein Einhorn vorne drauf hätte aber vielleicht etwas besser gepasst.

    Die drei Kurzgeschichten sind unterschiedlich, aber alle geheminisvoll.
    Ich finde es schön mal wieder etwas mit Einhörnern zu lesen. Sie sind doch seltener in der Fantasy-Literatur.

    Zur ersten Kurzgeschichte "Nacht aus Schatten und Saphiren":
    Von dieser Kurzgeschichte hat dieser Band seinen Namen erhalten.
    Der Anfang der Geschichte konnte mich nicht recht packen und es ist auch die Erzählung von den Dreien, die mir am Wenigsten gefallen hat. Vor allem die Handlung steht zu Beginn im Vordergrund und ich erfahre fast kaum etwas über die Protagonistin. Dies ändert sich noch etwas im Verlauf. Die Pointe am Ende hat mir sehr gefallen.

    Zur zweiten Kurzgeschichte "Das kalte Herz der Sterne":
    Sie ist spannend und schön geschrieben. Etwas Probleme hatte ich mit den verschiedenen Zeitebenen. Das Ende hat mir auf seine Art gefallen und war schön. Diese Geschichte hat einen moralischen Kern.

    Zur dritten Kurzgeschichte "Jagdherz":
    Diese Kurzgeschichte hat mir von allen am Besten gefallen. Hier Ende ist zwar offen, aber dies stört nicht. Ich hätte zu gerne diese Erzählung weiter aus der Feder dieser Autorin gelesen. Ich finde es klasse, wie sie den Übergang zu dem offenen Ende geschaffen hat.

    Ich vergebe für diese Sammlung 4,5 von 5 Sternen.

    Kommentare: 1
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    Evanescas avatar
    Evanescavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wundervoll, tiefgründig und vielfältig. Einhörner mal abseits von niedlich und pummelig.
    Drei unterschiedliche Einhorngeschichten - drei Mal Lesegenuss

    Bisweilen ecke ich damit an, dass ich bei Kurzgeschichten die bevorzuge, die mich mit einer gewissen Wehmut, einem gewissen Schmerz und einem Gefühl der Unvollständigkeit zurücklassen. Das sind für mich die besten Geschichten.
    Die Geschichten von Kerstin Arbogast haben ziemlich fiese Stacheln und wenn ich eine ausgelesen hatte, musste ich erstmal eine mehrtägige Pause machen, um mich von den Geschichtenstacheln im Kopf wieder zu befreien und für die nächste Geschichte aufnahmefähig zu sein. Pausen, die sich gelohnt haben, denn so konnte ich mich auf jede der drei sehr unterschiedlichen Kurzgeschichten voll einlassen. Und das muss man – diese Geschichten sind nicht für ein flüchtiges, unaufmerksames Vorbeilesen gedacht, sie wollen, dass man hineintaucht und verweilt. Sonst entgehen einem wichtige Details, die für Verständnis und Atmosphäre essentiell sind.

    Die Anthologie enthält insgesamt drei längere Kurzgeschichten:

    1. Nacht aus Schatten und Saphiren
    2. Das kalte Herz der Sterne
    3. Jagdherz

    In „Nacht aus Schatten und Saphiren“ folgen wir der Protagonistin durch das viktorianische London. Die Beschreibungen der Kinder erinnern sofort an „Oliver Twist“, doch etwas ist anders – ein Virus, eine Art Geisterapokalypse hat sich ausgebreitet und das Leben in London nahezu zum Verlöschen gebracht. Doch da gibt es dieses Einhorn in der Geschichte, das ist… besonders.
    Ich liebe die Atmosphäre dieser Geschichte – eine Mischung aus Charles Dickens, Lockwood und Co. und eine Prise Harry Potter (weil mich einige Details an das Zusammenspiel von Dementor und Patronus erinnert haben). Eine Atmosphäre der Hoffnung. Und das, was sich hier dem Bösen entgegenstellt, ist einfach nur wunderschön.
    Hier wird eine wunderschöne Story mit Tiefgang erzählt, aber die Metaphorik ist recht klar und eindeutig. Man weiß, was passiert ist und in Ansätzen auch, wieso.

    In „Das kalte Herz der Sterne“ hat Kerstin Arbogast etwas getan, das ich persönlich ziemlich genial finde. Die Geschichte ist anfangs nämlich noch etwas kalt und sperrig, aber… das soll so und wieso das so soll, entfaltet sich im Laufe der Geschichte. Genauso, wie das Wieso, Weshalb und Warum.
    Hier findet sich neben einer magisch-mystischen Story und einem – trotz Fantasy – in einigen Dingen schmerzhaft realistischem Plot auch ein ungewöhnliches Einhorn. Es hat mir sehr gut gefallen, dass es sich dieses Mal NICHT um ein Pferd handelt, was genau es ist, lasse ich aber offen und als Überraschung 🙂 . Die Geschichte ist schön frostig-winterlich und bot mir zumindest eine geistige Abkühlung angesichts einer Sommerhitze, die das Hirn zum Schmelzen brachte.
    Trotz meiner Anfangsschwierigkeiten mit dieser Story lässt sie mich mit genau der Wehmut und Leere zurück, die bei mir am Nachhaltigsten nachwirkt und die ich an Kurzgeschichten sehr liebe.

    Wo die vorige Geschichte eine sehr gute Synthese von Form und Inhalt eingeht, ist „Jagdherz“ deutlich fragmentarischer und metaphorischer gestaltet. Wie in der ersten Geschichte ist auch hier das Setting historisch, wir sind allerdings in einem barocken Frankreich und begleiten einen Adeligen auf der Jagd, der eine Menge unbewältigte Vergangenheit im Gepäck hat. Mutet die Handlung anfangs noch linear an, ändert sich das spätestens, als der Protagonist eine geheimnisvolle Lichtung findet. Von da an zersplittert die Handlung, wird zu einem bunten Webteppich aus klar erzählten Episoden, Rückblenden und Metaphern, aus Klarheit und Schatten.
    Ich bin mir sicher, dass ich nicht alles verstanden habe, was dort passiert und warum, aber das tat – jedenfalls für mich – dem Genuss keinen Abbruch. Auch hier: ICH stehe darauf, wenn ich in einer Kurzgeschichte verwirrt werde und erstmal mit ein paar Fragezeichen und viel Wehmut zurückgelassen werde. Wem es genauso geht, wird „Jagdherz“ lieben. Aber das Ganze ist sehr individuell.
    Auch hier spielt ein Einhorn eine zentrale Rolle, aber ich kann nichts davon erzählen, ohne zu spoilern. Auch nicht zum Ende oder zu dem, was ich besonders daran mochte, weil es sonst die Spannung raubt. Die Geschichte ist aber glaube ich mein persönlicher Favorit.

    Jede der drei Geschichten ist in sich geschossen, auch wenn ich zu 1 und 3 – wie oben schon erwähnt – zu gerne noch Fortsetzungen lesen würde. Sie teilen sich kein gemeinsames Universum und gehen jeweils von einem anderen Einhorn aus. Dabei ist keine von ihnen kitschig, auch wenn Nummer 2 eine Liebesgeschichte erzählt (und Nummer 3 die Geschichte – unter anderem – von Verlangen).
    Die Metapherndichte steigert sich von der ersten zur letzten Geschichte durchgehend und sie unterscheiden sich so deutlich von einander, dass eine Verwechslung ausgeschlossen werden muss.
    Mir hat jede einzelne von ihnen sehr gut gefallen und ich habe jetzt den eindrücklichen Wunsch, tiefer in die Fantasywelten von Kerstin Arbogast einzutauchen. Hoffentlich gibt es welche. Mit Einhörnern, die kann sie definitiv.

    Sprachlich gab es winzige Kritikpünktchen: Gerade bei der zweiten Geschichte, die sehr auf die Einheit von Form und Inhalt ausgelegt war, war der Bogen zu „überkandidelt“ oft hart an der Grenze dazu, überspannt zu werden. Klar, es passt perfekt zur Geschichte, aber manchmal war es mir trotz meiner Liebe zur Geschichte und zur Hochsprache fast etwas zu viel. Oder ein Wort ist dann doch ins falsche Register gehopst und hat nicht zu 100% zum Rest gepasst.
    Bei der dritten schien mir manchmal eine Formulierung zu modern für die doch eindeutig historische Verortung der Geschichte.
    Wer an dieser Stelle allerdings sich davon abschrecken lässt: Hier schreibt eine Lektorin, die damit Geld verdient, selbst kleinste Formulierungsfehlerchen zu finden und vermutlich über Sachen stolpert, die die meisten Leser*innen gar nicht bemerken. Gerade was die historische Sache angeht, bin ich manchmal geradezu lächerlich penibel und weiß selbst, dass mein Maßstab bisweilen völlig überhöht ist.
    Und abgesehen von den kleinen Stolperchen war die Sprache sehr passend – der jeweiligen Geschichte und Erzählstimme gemäß in jeder Geschichte anders und zu 98% auch immer angemessen.
    Außerdem flüssig und fehlerfrei. Wem der Inhalt zusagt: Bitte nicht von meinem Gemecker auf hohem Niveau abschrecken lassen.

    Fazit:

    Kurzgeschichten, die direkt für mich geschrieben wurden. Sie erwecken genau das Gefühl, mit dem ich sehr gerne aus Kurzgeschichten rausgehe. Das einer gewissen Wehmut und Unvollständigkeit. Und mit dem Wunsch, die Fäden der Geschichte im Kopf weiterzuspinnen und ordentlich zu verbinden.
    Kerstin Arbogast kann definitiv schreiben und sie kann es ziemlich gut. Ich werde auf alle Fälle ihre Veröffentlichungen mitverfolgen und schauen, ob etwas Ähnliches wie diese wundervollen Einhorngeschichten in Romanform aus ihrer Feder erscheinen werden.
    Man muss sich auf die Geschichten aber auch einlassen. Sie sind nicht dafür geeignet, einfach „mal eben“ weggelesen zu werden – es handelt sich um intelligente Literatur, die auch zwischen den Zeilen und nach dem Lesen noch verstanden werden will. Wer aber bereit ist, genau das zu tun, erhält drei wundervolle Kurzgeschichten, die noch lange nach dem Lesen im Kopf nachhallen werden.

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    WeltbuntmalendeBuechers avatar
    WeltbuntmalendeBuechervor einem Jahr
    Weltbuntmalende Bücher

    Einhorn-Geschichten von Kerstin Arbogast

    Klappentext: "Manche Einhörner sind treu wie Hunde, andere wiederum haben für die Menschen nichts als Spott und Häme übrig.
    Manche Einhörner stellen dich auf die Probe, andere aber stärken dir den Rücken.
    Manche Einhörner spenden dir Licht, damit du auch in der Dunkelheit noch lesen kannst, andere erstrahlen nur so hell, damit du ihre Schönheit nicht übersiehst.
    Manche Einhörner retten dich vor gierigen Geistern, andere sind Leben und Tod selbst.
    Manche Einhörner folgen deinem guten Herzen, andere weisen dir den richtigen Weg.
    Manche Einhörner lassen bunte Farbtupfer in düsteren Gassen zurück.
    Doch alle Einhörner hinterlassen Spuren in deinem Herzen."



    Dieses Buch ist in drei Kurzgeschichten eingeteilt, welche alle von der Autorin geschrieben worden sind und sich um Einhörner drehen.

    Kurz die drei Geschichten:
    1: Nacht aus Schatten und Saphiren
    Erster Satz: Lauf Lizzy, lauf!, höre ich Gale, den Anführer, rufen.
    - In einer Welt, die nach einer grossen Seuche übriggelblieben ist, braucht es manchmal ein Einhorn, das durch Magie erwacht und einen das Leben rettet.
    2: Das kalte Herz der Sterne
    Erster Satz: Obwohl jede Faser meines Herzens aus zerbrechlichem Glas ist, spüre ich sein heftiges Pochen, als ein Reiter auf mich zu galoppiert.
    Auf mich wirkt es wie eine Adaption von Schneewittchen - aber eher erst nach dem bekannten Ablauf des Märchens.
    3: Jagdherz
    Erster Satz: Der Pfeil zischtig durch die Luft.
    Eine Frau im Wald und ein Versprechen, das Jagen ruhen zu lassen bringen das Schicksal näher, als gedacht.

    Anfangen muss ich hier beim Cover. Der Grund, weshalb ich dieses EBook unbedingt haben wollte. Es ist wunderschön, sagenhaft wie es die Märchenwelt in einem Bild darstellt. Damit hat es sich aber auch. Ich fand leider die Einhorngeschichten nicht wahnsinnig faszinierend. Es ging für mich zu wenig um die Einhörner an und für sich, als um das ganze Rundum. Die Geschichten allgemein haben mich leider auch nicht in ihren Bann gezogen.
    Es waren tolle Ansätze, jedoch hätte ich zumindest bei den ersten beiden lieber ein ganzes Buch gehabt als nur so ein kleiner Fetzen, die letzte Geschichte hat mich dann garnicht mehr erreicht.
    Aber nun zu den Charakteren - alles sehr liebevoll gestaltete Personen mit wenig Tiefgang, was bei der Kürze der Geschichten aber auch klar war. Am Meisten hat mich die Gläserne Dame in dem zweiten Teil geflashed. Sie hatte irgendwie am meisten Charakter, wie ich fand. Davon hätte ich sehr gerne mehr!
    Der Schreibstil ist gut, der Spannungsbogen innerhalb der einzelnen Geschichten konnte aufgebaut werden, trotzdem hat es bei mir wenig 'Feeling' ausgelöst.
    Daher alles in allem für mich zu wenig Einhorn als Hauptthema, dennoch interessante Ansätze der Geschichten. Ich gebe den drei Kurzgeschichten in einem 3,5 Sterne.

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    klengts avatar
    klengtvor einem Jahr
    Kurzmeinung: nicht ganz überzeugend
    Konnte mich nicht ganz überzeugen...

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen und deswegen war ich mehr als neugierig. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht. Mir hat es nicht so gut gefallen. Es gibt drei unterschiedliche Geschichten, was jetzt nicht das Problem war.

    Für mich standen die Einhörner nicht genug im Vordergrund, was ich schade finde. Hätte es mir gerne anders erhofft.

    Trotzdem lässt es sich zwischendurch locker lesen.

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    SonjaMauss avatar
    SonjaMausvor einem Jahr
    Einhorn Geschichten

    Auf diese Kurzgeschichten bin ich durch eine liebe Freundin gestoßen, sie hat mich auf die Leserunde bei Lovelybooks aufmerksam gemacht. Angemeldet, gewonnen und sehr gefreut.

    Das Cover fand ich aufgrund meiner Lieblingsfarbe blau sehr schön und der Klappentext machte mich neugierig.

    Jeder der mich bereits etwas kennt, weiß, dass ich kein Freund von Kurzgeschichten bin. Kaum hat man sich an die Charaktere gewöhnt und ist etwas warm mit der Geschichte geworden, ist es auch schon wieder vorbei.

    Bei diesen drei Geschichten hatte ich große Probleme damit. Die Autorin gestattet uns enorm viele verschiedene Eindrücke und bei der zweiten Geschichte wechselt sie immer wieder zwischen den Zeiten. Hier hatte ich mich schwer beim Lesen getan, hervorheben z.b. mit kursiver Schriftart, würde den Unterschied, ob man gerade in der Vergangenheit oder Zukunft ist, das Lesen erleichtern.

    Die Ideen zu den Geschichten fand ich gut, wobei noch viele Fragen offen bleiben.

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    Engi-Elis avatar
    Engi-Elivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lass dich verzaubern wo Märchen und Realität zusammengefügt werden
    Märchenhaft

    Lass dich verzaubern wo Märchen und Realität zusammengefügt werden Du wirs geführt in die Welt wo Einhörner existieren doch sei gewährt es ist nicht für junge leaser . Mann kann mit den Figuren mit fühlen . Schöne Ideen und der Leser kann das Ende selbst auch erschaffen .

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor einem Jahr
    Die drei Geschichten konnten mich nur teilweise überzeugen

    Kerstin Arbogast erzählt in drei Geschichten von Menschen, die mehr oder weniger zufällig Einhörnern begegnen. Letztere sind ganz unterschiedlich gestaltet, so ist das Einhorn der Titelgeschichte von ganz besonderer Art, während die beiden anderen eher dem entsprechen, was man aus anderen Geschichten über Einhörner weiß.

    Trotz des Titels „Einhorngeschichten“, stehen Menschen im Vordergrund, was ich doch etwas schade finde. Alle drei Geschichten werden aus Sicht eines menschlichen Protagonisten, zwei weiblich, einer männlich, in Ich-Form und im Präsens erzählt, ich hätte mir zumindest eine aus der Perspektive eines Einhorns gewünscht.

    Die erste Geschichte, die Titelgeschichte, spielt im viktorianischen London, jedoch nicht in dem historischen, sondern in einem apokalyptisch veränderten. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man aus ihr einen Roman entwickeln könnte, es gibt einige Anspielungen, z. B. auf eine Organisation, die man ausbauen könnte. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht packen, ich bekam keinen Zugang zur Protagonistin und den weiteren Charakteren.

    Die interessanteste Geschichte ist die mittlere, „Das kalte Herz der Steine“ ist märchenhaft erzählt und deckt dem Leser erst nach und nach auf, in welcher Situation sich die Protagonistin befindet.

    Die dritte Geschichte „Jagdherz“ lehnt sich an ein altes, bekanntes Märchen an, was man allerdings erst im Laufe der Geschichte erkennt. Auch hier fand ich keinen rechten Zugang zum Protagonisten und seinen Gedanken und Emotionen.

    Woran es in meinen Augen bei allen drei Geschichten hapert, ist der Erzählstil. Er ist mir viel zu ausschweifend, es wird viel erzählt und beschrieben, Vergleiche gezogen, Gedanken offengelegt, das treibt die Geschichte aber nicht voran, langweilt mich eher. Ich hätte mir jede der drei Geschichten kürzer und prägnanter gewünscht, immerhin sind es Kurzgeschichten.

    Leider konnte mich keine der Geschichten vollends überzeugen. Die Grundideen finde ich gut, die Ausarbeitung sagt mir nicht recht zu. So vergebe ich knappe 3 Sterne und empfehle sich zunächst eine Leseprobe zu suchen und in zumindest eine der Geschichten hineinzulesen.

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    Jashrins avatar
    Jashrinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Drei Einhorngeschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch alle spannend erzählt werden.
    Geschichten so unterschiedlich wie Tag und Nacht

    In diesem Buch versammeln sich drei Einhorn-Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von dystopisch über phantastisch bis märchenhaft ist alles dabei.

    Los geht es mit „Nacht aus Schatten und Saphiren“. Eine Geschichte in der die Spannung und Bedrohung jederzeit greifbar ist, wenn Lizzy im viktorianischen Londonvor den Skinnern flüchtet und in der ein magisches Einhorn zu einem Hoffnungsschimmer wird. Eine Geschichte, die für mich durchaus das Potential hätte zu einem eigenständigen Roman ausgebaut zu werden.

    Die zweite Geschichte ist tragisch, düster und voller Emotionen. Ein beinahe schon ewig währender Fluch wird in „Das kalte Herz der Sterne“ gebrochen, doch gibt es überhaupt noch eine Chance auf Erlösung und Versöhnung?

    „Jagdherz“ schließlich wird ungemein bildgewaltig und mitreißend erzählt. Ein junger Adliger trifft in einem verschneiten Wald auf ein Einhorn und verliert im Laufe der Geschichte nicht nur sein Herz.
    Zum Ende hin lehnt sich die Geschichte etwas an "Die Schöne und das Biest" an, was mir gut gefallen, zumal ich durch eine überraschende Wende zwischenzeitlich nicht mehr so ganz wusste, was ich von der Geschichte halten soll. Aber das Ende hat alles wieder wettgemacht.

    Mein Fazit: Mit ein paar kleineren Abstrichen haben mir alle drei Geschichten gut gefallen. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich Geschichten mit dem Thema „Einhorn“ doch sein können. Gerne werde ich wieder etwas aus der Feder der Autorin lesen.

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    Tigerbaers avatar
    Tigerbaervor einem Jahr
    Nacht aus Schatten und Saphiren

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Nacht aus Schatten und Saphiren“ von Kerstin Arbogast lesen.
    Die Autorin versammelt unter dem klangvollen Buchtitel drei fantasievolle Kurzgeschichten, in denen überall ein Einhorn eine Rolle spielt.

    In der ersten Geschichte „Nacht aus Schatten und Saphiren“ ist Lizzy in einem von einer Seuche verwüsteten London auf der Flucht und nichts Geringeres als ihr Seelenheil steht auf dem Spiel. Sie erlebt, dass Farben Leben und Hoffnung schenken können.

    „Das kalte Herz der Sterne“ erzählt von zwei Schwestern, einer großen Liebe, einem Fluch und einer Rettung nach unendlicher langer Zeit, die aber doch zu spät kommt.

    Und in der 3. Geschichte „Jagdherz“ verliert ein junger Adliger sein Herz und es scheint fraglich, ob er es je wiederfinden wird. Aber wie wir wissen: Märchen schreibt die Zeit und vielleicht irgendwann, geschieht ein Wunder.

    Mich haben die drei fantasievollen Kurzgeschichten mit ihrer Sprachgewalt, den großen Gefühlen und ihrer Spannung an die Buchseiten gefesselt und mich aus meinem Alltag entführt.

    Wunderbares Kopfkino, dass 5 Bewertungssterne absolut verdient hat!

    Kommentare: 3
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    SteffiFees avatar
    SteffiFeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: ein kurzweiliges und fantastisches Lesevergnügen
    Unterhaltsame Einhorngeschichten

    Diese Buch, geschrieben von Kerstin Arbogast, beinhaltet drei märchenhafte Kurzgeschichten, in denen Einhörner eine wichtige Rolle spielen.

    In „Nacht aus Schatten und Saphiren“ kämpfen zwei Waisenkinder im viktorianischen London ums Überleben und bekommen von einem fantastischen Einhorn Unterstützung.

    In „Das kalte Herz der Sterne“ geht es um eine tragische Liebesgeschichte, bei der ein Einhorn zugegen ist, welches stark an einen Hirschen erinnert.

    In „Jagdherz“ hat ein französischer Adliger eine wundersame Begegnung im Wald, die für immer sein Leben verändert.

    Jede dieser Geschichten hat eine spannende und außergewöhnliche Handlung. Mir gefiel, wie die Einhörner in Szene gesetzt worden sind und in unterschiedlichen Rollen gewirkt haben. Die Ideen der Autorin haben mir sehr gut gefallen und vor allem der anschauliche Schreibstil. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und habe zum Teil mit den Figuren mitgefiebert. Hier und da gab es auch mal Stellen, die ich ein wenig langatmig fand und nicht immer gefiel mir das Ende, aber größtenteils war das Buch für mich zufriedenstellend.

    Fazit: Wer gerne fantasievolle und märchenhafte Geschichten liest, wird an dem Buch Freude haben. Ein kurzweiliges Vergnügen, nicht nur für Einhornfans.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    KerstinArbogasts avatar

    Hast du Lust auf All Age Fantasy und Fairytale Fantasy?

    Auf eine Galopprunde mit fliegenden Haaren auf einem ungestümen Einhorn?
    Auf geisterhafte Begegnungen in einem viktorianischen London und Waisenkinder, die der Gefahr trotzen?
    Auf eine unerwartete Bekanntschaft, die das Biest in einem französischen Adligen weckt und sein Leben dadurch eine märchenhafte Verwandlung erfährt?
    Auf eine Prinzessin nicht mit einem Herz aus Gold,  sondern mit einem Herz aus Glas?

    Dann bewirb dich für die Leserunde zu meiner kürzlich erschienenen Kurzgeschichtensammlung "Nacht aus Schatten und Saphiren - Einhorn-Geschichten" rund um die gehörnten, aber ganz und gar nicht rosaroten Fabelwesen !


    Darum geht es genau:

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    Manche Einhörner spenden dir Licht, damit du auch in der Dunkelheit noch lesen kannst, andere erstrahlen nur so hell, damit du ihre Schönheit nicht übersiehst.
    Manche Einhörner retten dich vor gierigen Geistern, andere sind Leben und Tod selbst.
    Manche Einhörner folgen deinem guten Herzen, andere weisen dir den richtigen Weg.
    Manche Einhörner lassen bunte Farbtupfer in düsteren Gassen zurück.
    Doch alle Einhörner hinterlassen Spuren in deinem Herzen.

    Folge in drei Kurzgeschichten ihrem Hufgetrappel und lausche ihrem hellen Wiehern. Tauche ein in ihre fantastische, schaurige oder märchenhafte Welt!


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