Kerstin Bätz Wo du auch bist

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Inhaltsangabe zu „Wo du auch bist“ von Kerstin Bätz

Die Historikerin Sonja ist auf der Flucht. Vor ihrem alten Leben und ihrem gewalttätigen Mann Kai. Mit Hilfe eines alten Freundes reist sie in die Beelitz-Heilstätten südlich von Berlin, um dort als Archivarin ein neues Leben anzufangen. Sie schöpft neue Hoffnung, als sie den Fotografen Jan kennenlernt. Doch mit jedem Tag werden ihr die Ruinen der ehemaligen Lungenheilanstalt unheimlicher. Um sie herum werden die Schatten tiefer und die Tage dunkler. Sonja fühlt sich beobachtet. Weil sie weiß, dass jemand sie verfolgt. Jemand, der sie gut zu kennen scheint … aber kann sie ihrem Verstand noch trauen?

Nicht zu empfehlen, wenn man abends/nachts alleine zu Hause ist und Angst vor Geistern und ähnlichen hat! GRUSELIG + SPANNEND HOCH 100

— Inibini

Toller Sprachstil und eine mystische Kulisse! Doch das Grusel-Potential wurde leider nicht vollständig in die Beelitzer Heilstätten gelegt..

— Antje_Melanie_Schneider

Ein sehr spannendes und fesselndes Buch mit einem toll gewähltem Schauplatz und einer guten Grundstimmung.

— sweety90

Wenn jemand sagt, man habe schon mehr Türen geschlossen als geöffnet, verspricht das spannend zu werden.

— tigger0705

Dieses Buch ist der Wahnsinn! Wie ein Horrorfilm im Kopf!

— tamysbuecherwelt

Bin sehr begeistert . Habe mit so einem Ende nicht gerechnet.

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  • Wo du auch bist

    Wo du auch bist

    Melody80

    06. October 2016 um 18:08

    Kerstin Bätz versteht es, zügig Spannung aufzubauen. Nach einer kleinen Vorstellung der Protagonistin Sonja Talbot als Archivarin wird man an ihrer Seite in die Beelitzer Heilstätten mitgenommen. Als es abendlich zu spuken beginnt und immer mysteriöse Vorfälle eintreffen, bekommt es Sonja und auch der Leser, also ich, mit der Angst zu tun. Den Grusel und den Schrecken konnte ich manchmal fast selbst als Gänsehaut spüren, ich konnte mir sehr gut die verlassene Heilanstalt und die Schatten vorstellen, die für reichlich Angst sorgen.Trotz allem "Lost Place-Feeling" muss ich sagen, dass ich ab etwa der Hälfte immer enttäuschter beim Lesen wurde, da dem Buch streckenweise die Luft ausging. Viele Schreckmomente wiederholten sich und wurden zu Phrasen. Die Protagonistin entwickelte sich zu einer unsicheren, teils auch naiven Person, die zunehmend anstrengender wurde. Zum Ende hin entfernte sich dann das Buch vom Mystery-Genre und entwickelte sich zu einem Psychothriller, mit einer überraschenden, aber klischeehaften Wendung.Mein FazitEin Buch, welches zur einen Hälfte mit gruseligen Momenten aus der Heilanstalt Beelitz überzeugen kann, dann aber leider zunehmend langatmiger wird und eine ganz andere Genre-Richtung einschlägt.

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  • GRUSEL PUR

    Wo du auch bist

    Inibini

    08. April 2016 um 22:26

    Inhalt: Die Historikerin Sonja ist auf der Flucht. Vor ihrem alten Leben und ihrem gewalttätigen Mann Kai. Mit Hilfe eines alten Freundes reist sie in die Beelitz-Heilstätten südlich von Berlin, um dort als Archivarin ein neues Leben anzufangen. Sie schöpft neue Hoffnung, als sie den Fotografen Jan kennenlernt. Doch mit jedem Tag werden ihr die Ruinen der ehemaligen Lungenheilanstalt unheimlicher. Um sie herum werden die Schatten tiefer und die Tage dunkler. Sonja fühlt sich beobachtet. Weil sie weiß, dass jemand sie verfolgt. Jemand, der sie gut zu kennen scheint … aber kann sie ihrem Verstand noch trauen? (Quelle: LB) Meine Meinung: Ich hätte echt nieeemals gedacht, dass mich dieses Buch so gruseln kann! Sonja war mir sehr sympathisch und ich konnte ihre Gefühle und Gedanken super nachvollziehen! Ihr Charakter wurde sehr gut ausgearbeitet. Was ich von den anderen Protagonisten denken sollte, wusste ich eine lange Zeit nicht, da schon alles sehr mysteriös war. Deswegen sage ich jetzt mal wieder nichts zu den anderen Figuren ^^ Der Schreibstil ist sehr bildlich und flüssig zu lesen. Das Buch lief wie ein Film vor meinen Augen ab und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite total gefesselt :) Es war durchgehend spannend bzw. gruselig! Meistens habe ich so in dem Zeitraum von 23 Uhr bis 00:30 Uhr gelesen und jaaaaa… es haben alle geschlafen… es war Nacht… da hab ich echt auf jedes Geräusch gehört! Die Story war mega gruselig, womit ich echt nicht gerechnet hätte!!! Das Gruselfeeling war echt nicht mehr zu toppen! Ich weiß nicht, ob andere Menschen das auch so gruselig finden aber ich hab schon Angst vor gruseligen Begebenheiten… ich glaube nicht direkt an Geister aber während des Lesens hab ich mir da wirklich Gedanken drüber gemacht :D Ich konnte dann auch nicht lange am Stück lesen, weil ich einfach zu sehr Angst hatte nicht mehr gut schlafen zu können :o ^^ Meine zwei einzigen Kritikpunkte sind, dass ich teilweise das Gefühl hatte, dass sich am Anfang alles in irgendeiner Art wiederholt. Die ‚Handlungen‘ waren zwar verschieden aber trotzdem auch gleich. Ich weiß jetzt nicht, ob ihr wisst was ich meine aber ich kann da auch nicht mehr zu erklären, da ich nicht spoilern will. Auch wird noch eine zweite Geschichte aus der Vergangenheit erzählt, wo ich mir doch noch ein paar mehr Zusatzinfos gewünscht hätte. Das Ende war auch nochmal actiongeladen und für mich nicht vorhersehbar! Mein Fazit: Die Autorin überzeugte mich mit den ganzen gruseligen Sachen, ihrem (vielleicht zu ^^) bildlichen Schreibstil und den überraschenden Wendungen! Toll war, dass man nie genau wusste, was die anderen Personen jetzt genau mit der Sache zu tun haben. Sind sie gut oder böse? Aufgrund der teilweise eintönigen Handlung (ich nenn es jetzt mal so) und dass ich gerne noch etwas mehr über die ‚zweite Geschichte‘ erfahren hätte, ziehe ich 0,5 Sterne ab. Das Buch wird mir aber auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben, da es das erste Buch seit langem wieder war, was mich unglaublich gruseln konnte! :) 4,5/5 Thrillersternchen von mir

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  • Tolle Kulisse und super Sprachstil, aber das Potential ging in falsche Richtung..

    Wo du auch bist

    Antje_Melanie_Schneider

    20. March 2016 um 08:58

    Die Story: die unheimlichen Beelitzer Heilstätten und eine Protagonistin mit Verfolgungswahn Sonja Talbot heißt die vierzigjährige Protagonistin, die als Archivarin in den Beelitzer Heilstätten für Ordnung sorgen soll. Dabei flüchtet sie vor ihrer eigenen Vergangenheit in Nürnberg: vor ihrem Mann Kai, der sie geschlagen hat. Immer wieder hört Sonja Talbot Geräusche, liest eine rätselhafte Liebesgeschichte aus dem zweiten Weltkrieg und hat das Gefühl, verfolgt zu werden. Bildet sie sich das alles nur ein, oder könnte sogar Kai ihr bis nach Berlin gefolgt sein? Eine mysteriöse Kulisse, die Gänsehaut verursacht Von Anfang an hat es die Autorin Kerstin Bätz geschafft, eine Szenerie vor dem geistigen Auge zu erschaffen, die Gänsehaut verursacht. Es ist mystisch, unheimlich und man weiß nicht, ob das Buch vielleicht sogar paranormale Züge annehmen wird. Türen, die sich über Nacht wieder öffnen, Gegenstände, die sich bewegen. Gruselig! Besonders gelungen finde ich auch die Spannung, die sich gleich zu Beginn ergibt, da der Protagonistin gesagt wird, sie dürfe nicht in den Keller gehen. So etwas macht den Leser natürlich neugierig. Die anfängliche Spannung hat bei mir zwischenzeitlich ein wenig nachgelassen, da die Protagonistin Sonja immer wieder nur „fast“ in den Keller geht und immer und immer wieder das Gefühl hat verfolgt zu werden und es sich eine Weile lang ein bisschen im Kreis dreht. Zudem wusste ich manchmal nicht hin mit meinen Eindrücken, da eine alte Liebesgeschiebe aus dem zweiten Weltkrieg für eine verzauberte, romantische Nostalgie sorgte, während das Gefühl der Protagonistin verfolgt zu werden, nachdenkliches Unwohlsein verursachte. Der fabelhafte Schreibstil hat mich verzaubert Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr lebendig und faszinierend. Die Wortfindung, die Vergleiche und die Metaphern haben mich sehr beeindruckt, sodass ich das ein oder andere Mal richtig dachte: wow, was für eine geniale Wortfindung. Super! Das hat mir tatsächlich am Besten an dem Buch gefallen. Dafür also Hut ab! Die Figuren und deren Motive Obwohl die Protagonistin 40 Jahre alt ist, hatte ich damit so meine Probleme. Ich habe immer den Eindruck gehabt, sie wäre jünger. Vielleicht lag es daran, dass gleich am Anfang ihre Mutter angerufen hat und sich um ihr Mädchen Gedanken gemacht hat, oder daran, dass sowohl der Hausmeister als auch der Hauswirt »junge Frau« zu ihr sagten. Sowohl die Handlungen von Sonja Talbot, aber insbesondere auch der Nebendarsteller waren mir nicht immer ganz klar, was mich im Grunde nicht weiter gestört hat. Schließlich kann man auch im realen Leben viele Handlungen von Menschen nicht nachvollziehen, da man sie immer zu sehr mit sich selbst vergleicht. Das Einzige was ich mir gewünscht hätte, wäre noch ein Stück weit mehr Erklärungen und Ursachen für die Aktionen zu erläutern. Zudem spielt der Roman 2013 und dennoch hatte ich besonders zu Beginn lange Zeit das Gefühl, als wären es vergangene Zeiten. Vielleicht lag das an der zerbröckelten Kulisse der Beelitzer Heilstätten… Es hatte auf jeden Fall etwas nostalgisches, was sicherlich von der Autorin auch so beabsichtigt war. Fazit: Nostalgischer Liebesroman und Thriller in einem Paket Die Geschichte beinhaltet letztendlich zwei Geschichten, was nicht schlecht ist, aber mich ein bisschen gestört hat. Die Kulisse der Beelitzer Heilstätten und die Art der mystischen Wortfindung hatten für mich sehr hohes Potential. Allerdings hat die Autorin dann mehr oder minder zwei unabhängige Geschichten in eine gepackt. Mir wäre es lieber gewesen, hätte die Autorin noch mehr aus der Mystik der Heilstätten eine Gruselgeschichte geschmiedet, anstatt dann doch, mit einem meiner Meinung nach recht durchschnittlichen Ende abzuschließen. Aber das ist Geschmacksache. Das Buch hat mich trotzdem nett unterhalten und aufgrund der tollen Sprache, kann ich es dennoch weiterempfehlen.

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  • Ein toller und spannender Thriller mit düsterer Atmosphäre

    Wo du auch bist

    sweety90

    14. February 2016 um 17:24

    Inhalt Auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann nimmt die Historikerin Sonja einen Job in den Archiven der Beelitzer Heilstätten an. Doch ihr Mann hat er geschworen sie immer und überall zu finden. Schon nach ein paar Tagen hat Sonja das Gefühl beobachtet zu werden und hört leise Stimmen. Hat ihr Mann sie gefunden und versucht ihr Angst einzujagen oder geht etwas ganz anderes in den alten Mauern der Heilstätten vor sich? Eigene Meinung „Wo du auch bist“ hat mich vom ersten Moment an angesprochen, sowohl vom Cover her, als auch vom Klappentext. Schon hier war ich von den Schauplätzen rund um die Beelitzer Heilstätten begeistert, die Grundvoraussetzungen schienen also schon mal super zu sein. Gleich im Prolog wird man von der Autorin gefesselt, auch wenn es erst einmal „nur“ um einen flüchtigen Soldaten aus dem 2. Weltkrieg geht. Kurz darauf lernt man die Protagonistin Sonja kennen, die einen Job in den Archiven der Heilstätten angenommen hat und so, mit der Hilfe ihrer Freunde, vor ihrem gewalttätigen Ehemann flieht. Doch dieser hat geschworen sie zu finden. Von Anfang an war Sonja mit sympathisch, auch wenn sie immer sehr blass rüberkam. Manchmal hat sie mich mit ihrer Naivität genervt, allerdings erklärt das auch, warum sie bis zu diesem Job bbei ihrem Mann geblieben ist. Leider erfährt man nur nach und nach und sehr schleppend was wirklich vorgefallen ist. Die anderen Personen, zum Beispiel Jan, sind an sich auch sehr interessant, allerdings bleiben sie genauso blass wie die Protagonistin. Auch hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Die Handlung ist spannend und temporeich und hat mich das Buch stellenweise nicht aus der Hand legen lassen. Wie anfangs schon vermutet haben sich die Heilstätten als perfekten Schauplatz herausgestellt. Mit ihren alten Gewölbekellern, halb verfallenen und einsturzgefährdeten Gebäuden geben sie der ganzen Atmosphäre einen düsteren Touch. Im Laufe der Geschichte wird diese Atmosphäre durch diverse Geschehnisse noch verstärkt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen. Ihre Ideen sind gut umgesetzt und man hat nicht wirklich das Gefühl, dass es ihr erster Roman ist. Ein Profi hätte es kaum besser machen können. Wenn sie den Personen noch ein bisschen mehr Farbe und Tiefe verliehen hätte, dann wäre es perfekt gewesen. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und durch die verschiedenen dunklen Töne, im Zusammenspiel mit dem vergitterten Fenster und dem Titel wird die düstere Atmosphäre auf das Cover übertragen. Auch der Titel ist toll gewählt, denn wo sie auch ist, er wird sie finden. Fazit Ein sehr spannendes und fesselndes Buch mit einem toll gewähltem Schauplatz und einer guten Grundstimmung. Wären die Personen mit noch etwas mehr Tiefe versehen, dann wäre es perfekt. Definitiv wird dies nicht mein letzter Thriller von Kerstin Bätz gewesen sein, sofern noch weitere folgen (was ich doch sehr hoffe). Empfehlung Jeder Thrillerfan, der düstere Atmosphären und eine spannende Handlung mag, wird hier sein nächstes Buch finden. Traut euch, auch wenn es ein Erstling ist, es lohnt sich!

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  • Wow....Gänsehaut pur

    Wo du auch bist

    mullemaus7584

    02. February 2016 um 11:31

    Meine Meinung: Der Klappentext von "Wo du auch bist" hat mich sehr neugierig gemacht, nicht nur, weil er sich sehr spannend angehört hat, sondern auch weil ich in der Nähe der Beelitzer-Heilstätten aufgewachsen bin. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und sie hat eine ganz besondere Art und Weise, dem Leser dadurch einen Schauer nach dem anderen über dem Rücken zu jagen. Die Geschichte hat sich sehr flüssig lesen lassen und der Spannungsbogen wurde mit jedem weiteren Kapitel mehr gespannt. Etwa in der Mitte des Buches hatte ich für mich beschlossen, dieses Buch nicht mehr nachts zu lesen, sondern nur noch tagsüber, wenn ich meine Umgebung auch ja im Blick hatte. Die Story war sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. Vergeblich hatte ich beim Lesen Stellen im Buch gesucht, in der ich durchatmen konnte. Meine Fingernägel haben sehr gelitten. Gänsehaut war Dauerzustand. Beim kleinsten Geräusch fing ich an, ganz untypisch für mich, zusammen zu zucken. Die Protagonisten waren sehr authentisch. Jeder hatte seine Schwächen und Stärken. Bis zum Schluss stellte ich mir immer wieder die Fragen: Wer verdammt nochmal ist es? Hast du auch keinen Hinweis überlesen? Fazit: Für mich ist dieser Psychothriller ein wahres Highlight gewesen. Ein sehr guter Spannungsbogen, viel Gänsehaut und Fingernägel knabbern. Bis zum Ende keine Ahnung, wer dahinter steckt und ein wahrhaft bildlicher Schreibstil. Für Psychothriller-Fans ein klares Muss im Bücherregal. Folgt dem Ruf der Beelitzer-Heilstätten und lasst euch überraschen, was dort alles vor sich geht.

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  • Spannende Story

    Wo du auch bist

    abendsternchen

    28. January 2016 um 20:14

    Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, welches mir mit Widmung der Autorin geschickt wurde. Darüber habe ich mich bereits gefreut da ich somit ein weiteres signiertes Buch im Regal stehen habe. In Wo du auch bist begleiten wir Sonja die in Beelitz Heilstätten ein neues Leben beginnen möchte. Auf der Flucht vor ihrem Ehemann Kai, wird ihr durch Gero eine Unterkunft und ein neuer Job organisiert. Es sind nur 2 Personen eingeweiht, welche wirklich wissen wo Sonja sich aufhält. Selbst ihre Mutter weiß den genauen Ort nicht. Sonja geht in ihrem neuen Job im Archiv der Heilstätten auf. Doch schon bald fühlt sie sich beobachtet und hört und sieht Dinge. Die Ruinen wirken immer mysteriöser und unheimlicher. Dann kreuzt auch noch Jan auf, ein Fotograf und „Fremdenführer“ der Heilstätten. Jan kreuzt immer wieder ihren Weg und ist meist in Situationen auftaucht in denen Sonja nicht mit ihm rechnet. Wenn ihr mehr wissen möchtet, dann solltet ihr Wo du auch bist selbst lesen. Was mir an dem Buch gefallen hat, das es mal in einer Gegend spielte, die man selbst kennt. Beelitz liegt in Brandenburg und ich selbst wohne auch in Brandenburg. Selbst die Heilstätten sind mir nicht unbekannt. Auch soll man dort wirklich die Stimmen der alten Patienten dort hören. Ob es wirklich so ist, kann ich euch jedoch nicht sagen, da ich die Ruinen selbst nicht besucht habe und man dort so auch nicht mehr ran kommt. Kerstin Bätz hat im Buch jedoch alles sehr anschaulich beschrieben, dass man die Ruinen vor seinen Augen sehen konnte. Das Cover vom Buch ist auch sehr schön gestaltet, man sieht hier ein Teil einer Ruine. Durch die dunklen Töne wirkt das Ganze auch gleich noch etwas mysteriöser bzw. aufregender. Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenfalls gefallen. Man ist super schnell ins Buch gekommen. Es ließ sich locker und ohne Probleme lesen. Die Protagonistin Sonja ist in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet worden. Ihre Gefühle und Empfingen kamen authentisch rüber. Selbst die Nebenpersonen waren gut ausgearbeitet. Mit Wo du auch bist hatte ich angenehme und spannende Lesestunden. Ich kann dieses Buch an Thriller Liebhaber weiter empfehlen.

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  • Begleitet Sonja auf Ihren Weg in ein besseres Leben:

    Wo du auch bist

    Leneory

    28. January 2016 um 09:53

    +++ Buchinhalt +++ Sonja hat es endlich geschafft und den Schritt in ein neues Leben gewagt. Weit weg von ihrem Ehemann Kai, der sie jahrelang unterdrückt, erniedrigt und gepeinigt hat. Durch die Hilfe ihres alten Freundes Gero ist sie auf die Stelle der Archivarin in den Beelitz-Heilstätten aufmerksam geworden und als sie den Job bekommt, ist die Freude groß. Nur Ihre Mutter und ihre beste Freundin wissen, wo sie ab sofort leben wird, denn sie möchte auf keinen Fall von Kai gefunden werden. Sonja wohnt ab sofort in einer kleinen Pension bei einem netten Mann am Rande der Beelitz-Heilstätten. Sie fühlt sich dort wohl, doch von Anfang an wird sie das Gefühl nicht los, beobachtet zu werden. Als sie diese Angst nicht los lässt, bahnt sich das ungute Gefühl an, dass der Ex ihr auf die Schliche gekommen ist. Außerdem vertieft sie sich in eine Liebesgeschichte, auf die sie bei ihrer Arbeit als Archivarin stößt und stellt eigenständig Nachforschungen diesbezüglich an, da ihr die Story keine Ruhe lässt und doch gleichzeitig so fasziniert. Während Ihrer Zeit in den Heilstätten trifft Sie auf Jan und fühlt sich von ihm angezogen, doch sie kann sich nur sehr langsam auf ihn einlassen. Der Schmerz an Ihre Ehe mit Kai ist noch zu groß. Wird Kai sie dort finden? Kann sie Jan vertrauen? Spuckt es in den Beelitz-Heilstätten? Doch es kommt alles anders als geplant… +++ Buchfazit +++ Da der Buchrücken verlockend und spannend klang, habe ich mich für ein Rezensionsexemplar beworben und hatte Glück. Ich bekam das Taschenbuch mit Widmung und einem Lesezeichen zur Verfügung gestellt. Und darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut. Der Einstieg in die Geschichte verläuft recht flott und startet bereits mit einigen Wirrungen und dem ständigen Gefühl, beobachtet zu werden. Zwischenzeitlich fragt man sich wirklich, ob Sonja reif für die Anstalt ist oder ob ihr da jemand Streiche spielt, um sie um den Verstand zu bringen und in den Wahnsinn zu treiben. Für mich liest sich die Geschichte auf jeden Fall realistisch und ich kann mir gut vorstellen, dass es so passiert sein könnte. Durch viele Verwirrungen und Details, die sich am Ende zusammen fügen und ein klares Bild ergeben, bleibt es durchweg spannend und man fragt sich immer wieder, liegt es an Sonja oder wer steckt hinter dem ganzen Dilemma. Das Buch wird dem Genre auf jeden Fall gerecht. Es bleibt stets spannend und bei den Wendungen fängt man stets von vorn an zu grübeln, wer hier nun der Übeltäter ist oder ob es an Sonjas Psyche liegt. Das Ende war für mich doch sehr überraschend, im positiven Sinne. Das habe ich so nicht erwartet aber dadurch ergab alles am Ende einen Sinn – so sollte es in jedem guten Buch sein. Auch wenn bei mir am Ende noch ein paar Fragen offen geblieben sind. Aber es bleibt bei Büchern eben immer viel Platz für Spekulationen und die Frage, wie es denn weiter gehen könnte… Das Cover finde ich passend und sehr ansprechend – im Buchladen wäre es mir definitiv entgegen gehüpft. Der Preis ist auf jeden Fall angemessen und die Story es wert. Das einzig negative was mir hier aufgefallen ist: das Buchmaterial. Das Cover wellt sich nach dem Lesen unschön und auch an den Ecken löst sich das Cover. Im Buchregal fällt das dann jedoch nicht mehr so auf - zum Glück. Mich hat das Buch mit der Geschichte überzeugt und mir ein paar tolle Lesestunden beschert und mich bereichert. Von mir gibt es eine klare Lesempfehlung.

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  • Ein Psychothriller, der erst nachhaltig versteht zu beeindrucken

    Wo du auch bist

    aly53

    24. January 2016 um 21:03

    Sonja flieht vor ihrem Leben mit ihrem gewalttätigem Mann Kai. Sie ist tief geprägt und von Schmerz durchzogen. Bis jetzt haben Leid und Qualen ihr Leben bestimmt. Zuflucht findet sie in den Heilstätten Beelitz. Dort beginnt sie ein neues Leben als Archivarin. Doch lassen sich die Dämonen ihres Lebens vertreiben oder folgen sie ihr auf Schritt und Tritt? Als sie in den Heilstätten ihrer Arbeit nachgeht stößt sie auf die Geschichte von Alexander und Karla. Sie muss wissen wie diese ausging. Als sie Jan kennenlernt schöpft sie Hoffnung auf ein besseres Leben. Aber ist es das wirklich oder hat auch er ein Geheimnis vor ihr? Aber auch in den Heilstätten treiben sich die Dämonen der Vergangenheit herum. Denn nicht immer war es eine Lungenheilanstalt. Seltsame Dinge geschehen und Sonja muss sich irgendwann fragen ob sie verrückt ist oder ob es jemand auf sie abgesehen hat. Wem kann sie dabei überhaupt noch trauen? Wird sie dem Wahnsinn entkommen? Der Einstieg in das Buch gelang mir nur recht mühsam. Anfangs war mir alles viel zu verwirrend. Aber Sonja mochte ich sofort. Ihr Schicksal hat mich berührt, dennoch muss ich sagen, hatte auch ich meine Zweifel, was ihre Person anging. Man konnte schlecht unterscheiden wo die Realität anfängt und der Schein lauert. Sie trägt so viel Schmerz und Leid in sich, daß es mit jeder Faser des Herzens zu spüren ist. Ich  hab einfach nur gehofft, daß es wieder besser für sie wird. Ja, das sie einfach auch mal Glück erleben darf. Im Laufe des Buches erhält man viele Erinnerungen aus ihrem Leben, dadurch lernt man sie auch recht gut kennen. Auch wenn ich gern noch mehr von ihr erfahren hätte. Jan gegenüber war ich recht zwiespältig eingestellt , er erschien mir oft zu undurchsichtig. Ich wusste an keiner Stelle ob ihm zu trauen ist. Ja und Kai , ihn mochte ich überhaupt nicht. Was natürlich nachvollziehbar ist. Ein Psychopath wie er im Buche steht. Abgrundtief böse und natürlich ist er nie Schuld. Schnell hat man auch von der Geschichte von Karla und Alexander erfahren, diese fand ich überaus imteressant gestaltet. Sie hat mich tief berührt und keine Ruhe gelassen. Ich wollte ubedingt mehr darüber erfahren, allerdings hat das etwas gedauert und ich wurde ziemlich ungeduldig. Die Auflösung hat mich persönlich nicht sehr zufriedengestellt. Ich hätte mir gewünscht , daß dieser Geschichte mehr Raum geschenkt worden wäre. Die Heilstätte und ihre Geschichte wurde sehr gut dargestellt, darüber hinaus hat es die Autorin geschafft mit einer drückenden, dunklen und mysteriösen Atmosphäre aufzuwarten, die das Ganze nochmal sehr gut unterstrichen hat. Die Beschreibungen haben dazu beigetragen, daß ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Es hat mir die Kehle zugeschnürt, da auch ich Ängste und Qualen gespürt habe. Sehr beängstgend, aber auch faszinierend. Die Story an sich war sehr abwechlungsreich und komplex gestaltet. Mit der Zeit wurde es auch immer spannender und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es zog sich ein Strudel aus Angst, Ausweglosigkeit und Grauen durch das Buch. Durch einige Wendungen hat es die Autorin geschafft mich immer wieder zu überraschen. das hat dem ganzen noch mehr Auftrieb gegeben. Ich war fassungslos, geschockt und einfach sprachlos. Der Showdown war dann nochmal richtig explosiv und adrenalingeladen. Die Emotionen brachen dabei ihren Bahn und ich habe alles in mich aufgesogen. Der Abschluss hat mir gut gefallen. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Sonja, was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft. Aber auch die Nebencharaktere verstehen zu bezaubern, sie sind athentisch und geradeheraus und verstehen es für sich einzunehmen. Was mir besonders gut gefallen hat. es wurden ganz besondere Momente eingefangen und diese zum Leben erweckt. So das man dies sehr gut spüren konnte. Ihre Handlungen und Gedankengänge waren stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge., Der Schreibstil ist fließend und mitreißend, aber auch bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Was ist Schein, was ist Sein? Das muss man sich immer wieder fragen. Eine Geschichte die das pure Grauen und Ausweglosigkeit zu Tage fördert. Abgründig, komplex und ziemlich emotional. Ein Psychothriller, der erst nachhaltig versteht zu beeindrucken. Eine klare Leseempfehlung. ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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  • Wo du auch bist - sehr spannend

    Wo du auch bist

    lenar

    19. January 2016 um 19:16

    Mir hat das Cover des Buches unheimlich gut gefallen. Als ich mir den Klappentext auch noch näher angeschaut habe, stand für mich fest, dass ich es lesen möchte. Ich war sehr gespannt auf das Buch und es hat meine Erwartungen nicht enttäuscht. Der Anfang des Buches ist schon sehr rasant. Man wird in die Geschichte gezogen und lernt Sonja und ihren Mann kennen. Von Anfang erzeugt die Autorin eine düstere Stimmung. Gerade für die kalten dunklen Tage ist das Buch super. Es hat aber nicht nur eine düstere Stimmung, sondern auch einige gruselige Elemente, die ich so gar nicht erwartet hatte. Das Buch ist denke ich nichts für schwache Nerven, da einige Stellen schon sehr gruselig waren, vor allem wenn man sie abends im Bett liest. Aber ich meine, welcher Ort hat noch mehr Gruselpotential als eine Heilanstaltt? Man könnte sagen, dass mir das Buch durchweg gut gefallen hat, wenn nicht die Protagonistin Sonja gewesen wäre. Mit ihr hatte ich so ein paar Probleme. Zum einen war sie mir etwas  zu flach gestaltet, zum anderen war sie zu Paranoia. Ich kann schon verstehen hat das sie Angst hat, aber an manchen Stellen war es mir einfach zu übertrieben und zu viel. Außerdem hatte ich ein Problem mit der Liebesgeschichte. Sonja hat in meinen Augen nicht authentisch auf den neuen Mann reagiert. Ich glaube jemand, der so schlimme Dinge mit einem Mann erlebt hat, kann sich nicht so schnell auf einen neuen einlassen.   Fazit: Das Buch „Wo du auch bist“ geschrieben von Kerstin Bätz konnte mich durch die Spannung und die düstere Atmosphäre überzeugen. Außerdem findet man einige Gruselelemente, die das ganze abrunden. Lediglich mit der Protagonistin hatte ich so meine Probleme. Dennoch eine klare Leseempfehlung von mir, an alle die Lust auf einen spannenden Thriller haben.

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  • Anfang und Ende gut, Mittelteil etwas zu langatmig

    Wo du auch bist

    Natalie77

    18. December 2015 um 16:55

    Inhalt: Sonja ist Historiker und fängt, als Archivarin, neu an in den Beelitzer Heilstätten. Der Jobwechsel war nicht ganz freiwillig, denn ihr Mann Kai hat sie misshandelt und ist nun auf der Suche nach ihr. Doch in den Beelitzer Heilstätten fühlt sie sich verfolgt und kommt nur zur Ruhe wenn Jan bei ihr ist, einen Fotografen den sie dort kennengelernt hat. Ihr Verfolgungswahn wird immer schlimmer und Sonja ist sich sicher das Kai sie gefunden hat... Meine Meinung: Wo Du auch bist machte mir den Start in die Geschichte recht leicht. Die Beelitzer Heilstätten werden wirklich als etwas besonders unheimliches dargestellt und so ist die Geschichte von Beginn an auch etwas unheimlich und hat etwas düsteres. Das merkt man sowohl an der Umschreibung der Gegend wie auch an den Personen. Kerstin Bätz schafft es so, den Start in den Job sehr spannend zu gestalten und hielt die Spannung auch lange an. Doch dann hatte ich irgendwann das Gefühl in der Geschichte auf der Stelle zu treten. Dinge wiederholten sich und es gab kein Weiterkommen hin zur Auflösung und ich fing an abzuschalten und fühlte mich etwas gelangweilt. Gegen Ende hin wurde das dann wieder besser, auch wenn das Ende nur minimal überraschte. Wo Du auch bist ist kein Buch das man mal eben nebenher lesen sollte, das habe ich auch gar nicht getan und doch denke ich das ich mir nicht genug Zeit genommen habe oder die Lesepausen vielleicht etwas zu groß waren, denn bei mir verflog dann die düstere Stimmung in die man beim Lesen zwangsläufig kommt und diese kam irgendwie auch nicht wieder. Sonja ist sehr widersprüchlich beschrieben. Einerseits ängstlich vor allem in Hinblick auf ihren Mann Kai, andererseits sehr Lebensfroh und neugierig mit Lust auf den neuen Job. Es wirkt nicht so als ob es eine Qual wäre diesen Job machen zu müssen, andererseits ist immer wieder in schlechten Erinnerungen von ihrem alten Leben die Rede. Jan war mir von Beginn an sympathisch und doch konnte ich ihm, wie auch den anderen Personen bei den Beelitzer Heilstätten, nicht so recht trauen. Generell kann man die Figuren der Geschichte sehr schlecht einschätzen, weswegen sie einem auch nicht so sympathisch werden können. Es gab aber mehrere Personen die ein wenig Licht in diese Geschichte brachten und die düstere Stimmung für kurze Zeit vertrieben haben. Der Hausverwalter von Sonja, der Hausmeister von den Heilstätten oder auch die drei Berliner Effie, Michél und Lars sind Nebenfiguren, die diese Geschichte auflockern und trotz ihrer Nebenrolle auf jeden Fall wichtig sind für den Fortgang der Geschichte. Am Ende gehe ich nicht ganz unzufrieden aus der Geschichte raus. Ich denke jemand den Lesepausen nicht so sehr aus der Stimmung reißen, hat wirklich Spaß an dem Buch und auch ich hatte diesen Lesespaß, wenn auch nicht durchgängig. Also durchhalten, weiterlesen und dem Buch viel Zeit geben.

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  • ein sehr facettenreicher Thriller mit einigen Gruselelementen

    Wo du auch bist

    Kendra

    11. December 2015 um 09:39

    „Wo du auch bist“ von Kerstin Bätz ist ein Psychothriller mit einigen vorhandenen Gruseleffekten, die mir sehr gefallen haben, dennoch ist der komplette Funke nicht so ganz auf mich übergesprungen… Da der zwischenzeitlich entstehende Liebesfunke zwischen unserer Hauptperson Sonja und dem geheimnisvollen Fremdenführer Jan nicht so wirklich meine Leseleidenschaft entfachen konnte^^ Hier fehlte es mir irgendwie an der nötigen Romantik….Aber lassen wir diesen kleinen Punkt mal beiseite, denn auf der anderen Seite war es ein wirklich spannender und packender Roman, der mit einigen Überraschungen den Leser an die Seiten fesselt. Zitat Seite 80: „ Die Heilstätten halten viele Überraschungen bereit für den, der genau hinsieht!“ Wie wahr diese Aussagen ist, erkennt man als Leser schon recht schnell, denn das Buch fängt bereits ziemlich rasch damit an Spannung aufzubauen und eine leicht gruselig wirkende Atmosphäre entstehen zu lassen, die fortwährend bestehen bleibt und nicht nur New Age Anhänger begeistert^^ Denn unsere Protagonistin Sonja, die aus einem ganz bestimmten Grund versucht ihr altes Leben in Nürnberg zurückzulassen und in den Beelitzer Heilstätten als Archivarin von vorne anzufangen, merkt zugleich dass der neue Ort so einige düstere Geheimnisse verbirgt, die aus der Vergangenheit herrühren. Da das Krankenhauskomplex , dass früher Lungenkranke Menschen beherbergte , nicht nur ein unheimliches Flair hat, sondern auch bald schon ein persönliches Unbehagen von Sonja hervorruft , nachdem sich einige merkwürdige Begebenheiten zugetragen haben, die sie manchmal an sich selbst zweifeln lassen….doch dann tauchen die drei „Geisterjäger“ : Effi, Michél und Lars auf und vermitteln Sonja eine ganz andere Sicht auf die Dinge…. Und bald erkennt sie: Zitat Seite: 234: „Der hübsche Schein der Dinge kann trügerisch sein. Den oft verbirgt sich darunter etwas völlig anderes“ Bald tauchen Fragen auf wie: Ist das Haus tatsächlich verflucht? Was verbergen die alten Ruinen? Kann man Jan vertrauen? Wer ist die alte merkwürdige Frau im Wald? Hat die Vergangenheit Sonja wieder eingeholt? Während wir Sonja in dieser nervenaufreibenden Zeit zur Seite stehen, fragen wir uns selbst des öfteren wer hinter all den Vorfällen stecken könnte und verdächtigen bald schon einige Menschen in ihrem Umfeld. Doch auch in mir keimte stets der kleine Verdacht , dass womöglich übernatürliche Phänomene ihre Hände im Spiel haben könnten….doch was letztendlich nun stimmt und ob Sonja der Gefahr ,in der sie zu stecken scheint, überwinden wird….das müsst ihr wohl selbst lesen!  Ein Buch das wirklich sehr facettenreich ist und einige tollen Themen miteinander verknüpft und diese dem Leser vor Augen führt. Nicht zu vergessen , die tolle unheimliche Atmosphäre die den Leser heimsucht :-)

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  • Willkommen in den Heilstätten von Beelitz

    Wo du auch bist

    tigger0705

    07. December 2015 um 09:55

    Um ihrem gewalttätigen Ehemann zu entfliehen, nimmt die Historikerin Sonja Talbot eine Stelle als Archivarin der Heilstätten in Beelitz an. Unterstützt wird sie von ihrem Sandkasten Freund Gero, der mehr von ihr möchte und ihrer Freundin Yvonne, die in einer Apotheke arbeitet. Ihr Vertrauen in die Menschen ist sehr gestört, daher gelingt es Sonja nur schwer in der neuen Umgebung Fuß zu fassen. Hinzukommen die Alpträume und die komischen Gestalten im Wald und in den Ruinen von Beelitz. Wird sie es schaffen, ihre Vergangenheit zu bewältigen und wird sie Frieden finden können? Findet es heraus. Ich muss zugeben, ich habe mich in dem Buch ganz schön gegruselt. Irgendwie schreckte ich bei jedem Geräusch hoch und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Sogar meine geplanten Plätzchen musste ich hinten anstellen, weil ich von dem Buch nicht mehr los kam. So sehr hat mich ein Buch auch noch nie in Angst versetzt. Hinter jeder Biegung oder Baum vermutete ich Unheil. Es ging sogar so weit, dass ich irgendwann einfach nicht mehr einschlafen konnte, weil ich zu viel Angst hatte. Anderen wird es da wahrscheinlich nicht so gehen, aber mir hat das Buch gut zugesetzt, was allerdings nicht schlecht ist. Ein sehr gelungenes Buch. Auch die Charaktere waren authentisch und gut umgesetzt. An Sonjas Stelle wäre ich allerdings wohl wirklich verrückt geworden. Ich finde, sie hat das alles sehr gut gemeistert. Kai war eine Person, die ich überhaupt nicht mochte. Aber wer seine Frau schlägt und dass dann der Frau in die Schuhe schiebt, sollte wohl auch nicht sympathisch wirken. Aus Jan wird man nicht so richtig schlau, er steht aber Sonja zur Seite. Er ist einer ihrer neu gewonnen Freunde, der aber bei ihr auch hin und wieder Misstrauen hervorruft. Überhaupt sind die Personen in Beelitz schon etwas gruselig. Die verheimlichen ziemlich viel und da der Ort eh schon etwas mystisches ausstrahlt, macht es die Geschichte nicht weniger unheimlich. Einzig der Hausmeister Bacék ist ein Licht in Dunkeln und ein Fels in der Brandung. Auf ihn ist verlass und auch Sonja fasst schnell vertrauen zu ihm, was ja in ihrer Situation nicht einfach ist. Ich wünsche euch viel Spaß bei dem Psychothriller und der Geschichte um die Heilstätten in Beelitz.

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  • Psychothriller mit Gänsehautfaktor

    Wo du auch bist

    hexe2408

    07. December 2015 um 00:25

    Sonja flüchtet vor den Schatten ihres eigenen Lebens und versucht in der Nähe von Berlin ganz neu anzufangen. Als Historikerin nimmt sie sich die Ruinen der Beelitzer Heilstätten vor und lässt die alten Geschichten wieder lebendig werden. Während sie immer mehr unheimliche Details entdeckt, nimmt auch die reale Gefahr um sie herum stetig zu. Gestalten, Bewegungen, Geräusche – an jeder Ecke scheint etwas auf Sonja zu lauern. Doch was ist da wirklich in der Dunkelheit?   Der Schreibstil von Kerstin Bätz ist flüssig und mitreißend. Bereits der Einstieg in das Buch, mit der kleinen Reise in die Kriegszeit, ist sehr interessant gestaltet. Die Vergangenheit hat Spuren hinterlassen, die Sonja bei ihrer Arbeit wieder ausgräbt und neu zum Leben erweckt. Die Suche nach Zusammenhängen und Details, das Aufarbeiten von persönlichen Schicksalen und Umständen schafft, durch den direkten Bezug zur Gegenwart, eine schöne Verbindung zwischen den Zeiten. Anschauliche, detaillierte Beschreibungen lassen die Ruinen wieder lebendig werden. Man kann sich die Schauplätze in der verlassenen Waldgegend sehr gut vorstellen. Ein Wald als Handlungsort kann etwas sehr Beruhigendes, Natürliches haben, es liegt aber auch eine gewisse Unbehaglichkeit in der Luft, sobald es dunkel wird und man sich nicht mehr so recht orientieren kann. Sonja lernt sowohl die Sonnen- als auch die Schattenseiten ihrer Umgebung genauestens kennen. Immer wieder scheinen ihre Sinne Sonja Streiche zu spielen. Unheimliche Geräusche, huschende Bewegungen, schattenhafte Gestalten, die mit der Dunkelheit verschmelzen. Ist das alles echt oder bildet sie es sich nur ein? Ist sie zu müde und überarbeitet oder wird sie tatsächlich beobachtet und verfolgt? Geprägt durch ihre eigene Vergangenheit, werden, durch die aktuellen Geschehnisse, ihre tiefsten Ängste wieder hoch geholt. Sie kommt kaum zur Ruhe und weiß bald nicht mehr wem sie trauen und glauben darf.   Die Handlung nimmt im Verlauf immer mehr Fahrt auf, es wird spannend und dramatisch. Ich selbst habe mich manches Mal in die Irre führen lassen, obwohl ich immer wieder Vermutungen und Ahnungen hatte. Man weiß nie so richtig, wie nun alles zusammenhängt, was man richtig einordnet und was vielleicht einfach nur logisch scheint, es aber gar nicht ist. Der Autorin gelingt es einen komplett in die Handlung zu ziehen. Besonders durch die Ich-Perspektive ist man Sonja sehr nah. Man erlebt all ihre schaurigen Situationen hautnah mit, dringt in ihre Gedankenwelt ein und führt ihre teils wirren Gedankengänge weiter. Durch all die Einblicke, die man in ihr Leben erhält, kann man ihr Verhalten und ihre Reaktionen gut verstehen. Wer solche Dinge erlebt hat, wird der Welt nicht mit offenen Armen gegenüber treten und zu Fremden vertrauen fassen. Wäre ich in ihrer Situation, würde ich auch an allem und jedem zweifeln. Die Kombination aus persönlichen Entwicklungen und den Fortschritten im Archiv hat mir besonders gefallen. Alles ist so eng miteinander verknüpft, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben schnell verschmelzen. Für Sonja macht es das nicht unbedingt leichter sich zu orientieren und zu entscheiden, mit wem sie zusammen arbeiten will und von wem sie sich lieber fern halten sollte.   Obwohl das Buch die Nerven wie Drahtseile spannt, gibt es auch einige sehr emotionale Szenen. Und damit meine ich nicht die Momente, in denen einen selbst die Angst überkommt, obwohl man nur ein Buch in der Hand hält und nicht selbst durch den Wald läuft. Es gibt Passagen, die mich sehr berührt und bewegt haben. Kleine Weisheiten bringen einen zum Nachdenken und lenken den Fokus für kurze Augenblicke weg von den Gefahren.   Ein spannender, vielseitiger Psychothriller, der mir echt unter die Haut gegangen ist. Man sollte sich nicht wundern, wenn einem beim oder nach dem Lesen einige Dinge plötzlich komisch vorkommen. War da nicht eben ein Geräusch? Eine Bewegung in der Dunkelheit? Die Anspannung überträgt sich, da kann einem die eigene Wohnung schon mal unheimlich werden – das spricht für ein tolles, mitreißendes Buch.   .

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  • Schatten der Vergangenheit....

    Wo du auch bist

    Samy86

    30. November 2015 um 19:04

    Inhalt: <<… Manchmal ist ein Leid einfach zu groß, als dass man es jemals heilen kann. Oder gar vergessen. Es wird Teil unseres Lebens und unserer Seele. Das Leid verändert uns. Für immer. Aber es liegt in unserer Hand, dagegen anzukämpfen. Denn wir entscheiden, was wir aus schmerzhaften Erfahrungen entstehen lassen. Angst oder Liebe! …>> Zitat Seite 413 Sonja kann ihr Glück nicht beschreiben. Ein neuer Job als Historikerin in den Beelitz-Heilstätten südlich von Berlin, bietet ihr die Chance zur Flucht vor den Tyranneien ihres gewalttätigen Ehemannes und zu einem langersehnten Neustart. Doch aller Anfang ist schwer und so kristallisiert sich auch die ehemalige Lungenheilanstalt als düstere Herausforderung heraus. Ein finsterer und schreckender Schatten liegt auf dem ehemals für Hilfesuchende errichteten Heilstätten und der finstere Hauch gleitet langsam aber verehrend auf Sonja über. Die Tage beginnen allmählich dunkler zu werden und die Schatten immer tiefer und undurchsichtiger. Was ist Real und was nur Fantasie? Als dann auch noch das unangenehme Gefühl Sonja einholt beobachtet zu werden fällt es ihr immer schwerer zwischen Freund und Feind zu unterscheiden, denn tief im Inneren weiß sie, dass sie auf Schritt und Tritt verfolgt wird. Die Frage ist nur, wann die Vergangenheit zuschlägt und vor allem wie hart! Meine Meinung: Die Autorin Kerstin Bätz ist für mich als Leserin noch ein unbeschriebenes Blatt in der Autorenwelt gewesen. Umso schöner empfand ich es, dass ich die Chance bekam ihr Werk lesen und genießen zu dürfen. Sofort viel mir der schaurig flüssige und sehr angenehme Schreibstil auf, welcher mich im Nu zu einem Teil der Handlung und zu einer Art Freundin der sehr sympathischen Protagonistin Sonja werden ließ. Gewalt in der Ehe und auch die Folgen welche eine Gegenwehr oder die Abhängigkeit vom Partner auslöst, sind kein unbeschriebenes Blatt und man hört, liest oder gar sieht vieles in den Medien oder vielleicht im schlimmsten Falle in der näheren Umgebung von einem selbst. Das die Autorin gerade dieses Thema als Grundlage ihres Thrillers ausgewählt hat, lies mir zu Beginn ein flaues Gefühl im Magen entstehen. Sehr überrascht war ich dann über den Aufbau der Handlung und deren Verlauf. Zwar spielte die Vergangenheit immer ein Thema in dem Buch, jedoch wurden erst Andeutungen gemacht und man konnte so in etwa erahnen was Sonja in ihren 15 Jahren Ehe an Leid zugetragen wurde. So konnte ich es auch nachvollziehen, dass sie anderen Personen eher mit Argwohn als mit offen Armen entgegen trat. Nach und nach kommt dann auch das wahre dunkle Geheimnis ans Tageslicht und allmählich verschärft sich auch zunehmend die Lage um die Hauptprotagonistin. Erste Zweifel treten auf, ob sie das alles wirklich erlebt hat oder es nur eine Ausgeburt ihrer Fantasie darstellt. Bis zum Ende hin spielt die Autorin nicht nur mit den Ängsten ihrer Protagonistin, sondern stellt auch den Leser auf eine nervliche Probe. Immer wieder aufs Neue treten finstere Schattengestalten auf und man beginnt ziemlich zu bibbern, denn die Ängste von Sonja und die Qualen die diese ihr bereiten gehen nicht spurlos an einem vorbei. Durch unzählige Wendungen, komischen und beängstigenden Charakteren, aber auch mysteriöse Geschehnisse bringt Kerstin Bätz immer wieder einen neuen Schwung an Spannung in die Handlung und wiegt den Leser lange Zeit im Schutz des Ungewissen, welches leider auch einen gewissen Maß an Gänsehaut mit sich bringt ( natürlich im positiven Sinne ) Sehr detailliert und greifbar schildert sie den Schauort des Geschehens und man kann ihn sich so auch selbst noch feiner in den Fantasien die aufkommen ausmalen. Das Cover ist genauso düster und geheimnisvoll wie die Handlung selbst. Ein zwei Details, die einen hohen Widererkennungswert und auch Stellenwert in dem Thriller einnehmen sind auf dem Cover abgebildet und im Nachhinein muss ich gestehen, dass mir das Cover zum Abschluss der Handlung einfach total gut gefällt und passend zu Geschichte gestaltet wurde. Fazit: Ein absolut empfehlenswerter und spannender Thriller einer noch recht unbekannten Autorin an dem man nicht einfach vorbeigehen sollte ohne ihn in der Einkaufstasche gut verstaut und in Sicherheit zu wahren. 

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  • Gut gelungenes Debüt

    Wo du auch bist

    Nachtprinzessin

    28. November 2015 um 16:32

    Inhalt: Die Historikerin Sonja ist auf der Flucht. Vor ihrem alten Leben und ihrem gewalttätigen Mann Kai. Mit Hilfe eines alten Freundes reist sie in die Beelitz-Heilstätten südlich von Berlin, um dort als Archivarin ein neues Leben anzufangen. Sie schöpft neue Hoffnung, als sie den Fotografen Jan kennenlernt. Doch mit jedem Tag werden ihr die Ruinen der ehemaligen Lungenheilanstalt unheimlicher. Um sie herum werden die Schatten tiefer und die Tage dunkler. Sonja fühlt sich beobachtet. Weil sie weiß, dass jemand sie verfolgt. Jemand, der sie gut zu kennen scheint … aber kann sie ihrem Verstand noch trauen? Meine Meinung: Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch das mehr als passende Cover & dem Handlungsort: Den Beelitzer Heilstätten. Ich interessiere mich sehr für solch genannte 'Lost Places' und als ich dann auch noch den Buchtrailer gesehen habe, musste ich das Buch einfach lesen obwohl es sonst eigentlich nicht in mein Leseschema passt. Erstmal war es erfrischend für mich, mal wieder ein Buch mit richtigen Kapitelüberschriften zu lesen anstatt nur Zahlen. Das macht das ganze spannender und interessanter weiter zu lesen.  Mit Sonjas Faible für das verstaubte Archiv der Beelitzer Heilstätten kann ich mich sehr gut identifizieren, auch wenn ihr Antrieb den Job zu machen eigentlich nur eine Flucht aus ihrem alten Leben ist. Psychothriller trifft es hier genau, gleich im dritten Kapitel geht es los und man wird Stück für Stück mit einem Teil von  Sonjas Vergangenheit konfrontiert. Mysteriöse Geräusche, rätselhafte weiße Kreuze, offen stehende Türen die zuvor geschlossen waren - all das lässt den Spannungsbogen immer wieder in die Höhe schießen. Ich kann natürlich nicht nachvollziehen wie es ist in so einer Situation wie Sonja zu sein, auf der Flucht vor einen psychopathischen Ex-Freund - aber etwas störte mich: und zwar das sie so wahnsinnig oft vor irgendwas wegläuft und sich dann aber nicht in Sicherheit bringt sondern schnurstracks in den Wald oder in die Ruinen geht und sich dort verläuft und das immer. Für mich waren Hintergrundinformationen über die Heilstätte sehr interessant die immer wieder passend eingestreut wurden, ohne das es für den Leser als lästig aufgefasst wird. Eine unerwartete Wendung zum Schluß hin gibt dem Buch noch einen gewissen Kick. Ingesamt gebe ich "Wo du auch bist" 4 von 5 Herzchen.

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