Kerstin Bund

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Kerstin Bund

Lebenslauf von Kerstin Bund

Kerstin Bund, Jahrgang 1982, hat Kommunikationswissenschaft und Wirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und Journalismus an der Axel Springer Akademie in Berlin gelernt. Zwischendurch arbeitete sie ein halbes Jahr in einem Waisenhaus in Guatemala. Anfang 2009 kam sie als Redakteurin ins Wirtschaftsressort der ZEIT. Sie schreibt Unternehmensgeschichten, porträtiert Manager und verantwortet die Finanzseite. Anfangs widmete sie sich hauptsächlich Technologiethemen, heute betreut sie für die ZEIT die Logistikbranche und schreibt vor allem über Konzerne wie die Deutsche Post und die Deutsche Bahn.

Alle Bücher von Kerstin Bund

Glück schlägt Geld

Glück schlägt Geld

 (7)
Erschienen am 02.02.2016

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Rezension zu "Glück schlägt Geld" von Kerstin Bund

Glück schlägt Geld von Kerstin Bund - ein gelungenes Plädoyer für eine neue Arbeitswelt
ClaudiaFrankvor 5 Jahren

Inhalt: 

Kerstin Bunds Buch „Glück schlägt Geld“ ist ein Plädoyer für eine neue Arbeitswelt, in der selbstbestimmtes Arbeiten möglich ist, Freiräume für individuelle Umstände, Eigenheiten und Überzeugungen bestehen. Keineswegs geht es dabei um plumpe Forderungen an die Seite der Wirtschaft, stattdessen zeigt die Autorin auf, dass die Wirtschaft bereits im Wandel inbegriffen ist, und dass eine solche Arbeitswelt zahlreiche Vorteile für Arbeitnehmer und Unternehmen mit sich bringen würde. 

Getrieben wird der Wandel laut Bund durch die Generation Y, den zwischen 1980 und 1995 Geborenen. Bund zeigt auf, wer die Generation Y ist, was sie geprägt hat, warum die Umstände ihr die Macht geben, jetzt einen Wandel herbeizuführen, was sie genau wollen und wieso das für die Wirtschaft auch gut ist.


Meinung: 

Mir als Angehöriger dieser Generation spricht das Buch aus der Seele. Wenn die Rahmenbedingungen meiner Arbeit stimmen, ich die Freiräume habe, die ich benötige, um als Mensch glücklich zu sein, und ich das Gefühl habe, dass das was ich tue, Sinn stiftet, dann bin ich bereit, dafür sehr viel zu leisten. Von der demographischen Macht, die auf unserer Seite ist, habe ich hingegen noch nicht so viel gespürt. Ich hoffe aber, dass es sie gibt, und dass dieses Buch vielleicht auch ein paar Vertretern meiner Generation den Mut gibt, sich in ihrem Umfeld für ein besseres Arbeiten einzusetzen. Gleichzeitig bin ich auch überzeugt, dass man keine übertriebene Anspruchshaltung entwickeln darf und sich auch in die Arbeitgeber hineinversetzen muss. Das bedeutet, sich auch mal durch Aufgaben, die keinen Spaß machen, durchzubeißen. Wenn das durch das Privileg entlohnt wird, dann auch an spannenden Projekten zu arbeiten, ist es fair.

Ich finde, das Buch ist ein Muss für Personaler und Unternehmer. Aber auch Angehörigen der Generation Y und älteren Generationen würde ich die Lektüre empfehlen. Denn je mehr Menschen selbstbewusst eine für uns gesunde Arbeitswelt einfordern, desto mehr haben wir eine Chance, tatsächlich etwas zu verändern.

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