Kerstin Cantz

 3,6 Sterne bei 172 Bewertungen
Autorin von Die Hebamme, Sonderausgabe, Nachtschattenmädchen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kerstin Cantz

Kerstin Cantz wurde in Potsdam geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte Publizistik, Germanistik und Ethnologie. Sie arbeitete als Redakteurin fürs Fernsehen und schreibt heute erfolgreich Drehbücher und Romane.

Alle Bücher von Kerstin Cantz

Cover des Buches Die Hebamme, Sonderausgabe (ISBN: 9783453352971)

Die Hebamme, Sonderausgabe

 (70)
Erschienen am 01.09.2008
Cover des Buches Nachtschattenmädchen (ISBN: 9783401509174)

Nachtschattenmädchen

 (66)
Erschienen am 01.06.2016
Cover des Buches Wiegenlied (ISBN: 9783453356672)

Wiegenlied

 (13)
Erschienen am 10.09.2012
Cover des Buches Die Schmetterlingsjägerin (ISBN: 9783453354135)

Die Schmetterlingsjägerin

 (9)
Erschienen am 04.01.2010
Cover des Buches Fräulein Zeisig und der frühe Tod (ISBN: 9783426522615)

Fräulein Zeisig und der frühe Tod

 (5)
Erschienen am 01.03.2019
Cover des Buches Schöne Männer sterben schneller (ISBN: 9783453212008)

Schöne Männer sterben schneller

 (3)
Erschienen am 01.06.2002
Cover des Buches Muss denn Liebe tödlich sein (ISBN: 9783453870185)

Muss denn Liebe tödlich sein

 (1)
Erschienen am 01.08.2003

Neue Rezensionen zu Kerstin Cantz

Cover des Buches Die Hebamme (ISBN: 9783453351547)
Maria_Winterfelds avatar

Rezension zu "Die Hebamme" von Kerstin Cantz

Großartig
Maria_Winterfeldvor einem Jahr

Ich hab das Buch nicht aus der Hand bekommen. Es ist spannend und man leidet mit. Ich bin froh, dass ich nicht in dieser Zeit leben muss. Die Protagonist ist ein starker Charakter. Es passiert viel in dem Buch und handelt von unzähligen Einzelschicksälen. 

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Cover des Buches Fräulein Zeisig und der amerikanische Freund (ISBN: 9783426526187)
annlus avatar

Rezension zu "Fräulein Zeisig und der amerikanische Freund" von Kerstin Cantz

Ermittlungen in der amerikanischen Siedlung
annluvor 2 Jahren

*Sie wartete mit einer Sehnsucht, derer sie sich schämte, denn damit Hauptkommissar Manschreck sie anforderte, musste ein Mensch sterben.*


Ende 1963: Elke Zeisig gehört der Weiblichen Kriminalpolizei München an. Als sie in die amerikanische Siedlung gerufen wird, um den Verdacht auf Vernachlässigung eines deutschen Pflegekindes zu untersuchen, ahnt sie noch nicht, welche Kreise der Fall ziehen würde. Die Ermordung Kennedys scheint sich auch auf die amerikanischen Soldaten in Deutschland auszuwirken – schwarze GI´s werden angegriffen und Zeisig erhält wieder einmal die Möglichkeit mit ihren männlichen Kollegen der Mordkommission zu arbeiten. 



Die Geschichte entführt in eine Zeit, in der Gleichheit noch ein Fremdwort ist. Nicht nur die Schwarzen unter den Amerikanern (aus authentischen Gründen wird mitunter auch das N-Wort genutzt) werden als Menschen zweiter Klasse gesehen. Deutlich zeichnet sich auch die Einstellung der Besatzungsmacht ab. Ein großes Thema ist die Rolle der Frau. Zum einen sind da die Soldatenfrauen, die „gute“ Hausfrauen sein sollen und als solche den Status ihres Mannes repräsentieren müssen. Zum anderen kommen deutsche Mädchen zur Sprache, die als leichtsinnig gelten und ihre ungewollten Babys an intakte Familien abgeben. Und dann ist da noch die WKP – den Frauen bei der Kriminalpolizei wird nur das zugetraut, was als „frauentauglich“ gilt: die Befragung von Frauen, die Auseinandersetzung mit Mädchen, die von zu Hause weglaufen oder eben auch all das, was mit Kindern zu tun hat. Obwohl die Frauen gute Arbeit leisten, geht das Gerücht um, dass die Abteilung geschlossen werden soll. Die Aufnahme der Frauen in andere, von Männern dominierte Abteilungen, scheint schlicht undenkbar. 


Die Geschichte wird von mehreren Protagonisten erzählt: Elke Zeisig und ihre Mitbewohnerin, die Barfrau Theres, Hauptkommissar Manschreck, der Elke unter seine Fittiche nimmt und der Kriminalreporter Ludwig-Maria sind es, die die Hauptrollen einnehmen. Auch die Ermittlungen drehen sich um mehrere Fälle. Elke beschäftigt sich besonders mit dem vernachlässigten Säugling (hier eine Triggerwarnung: für das Baby geht es nicht gut aus). Manschreck ist zwar auch in diesen Fall verstrickt, muss sich zusätzlich aber auch noch um eine Messerstecherei und einen Mord kümmern. Ludwig-Maria wird vom Auftauchen eines alten Freundes abgelenkt, der in kriminelle Machenschaften verwickelt zu sein scheint. So spinnen sich die Handlungsfäden rund um mehrere Fälle und Personen, die immer wieder aufeinandertreffen und am Ende ein großes Ganzes ergeben. 


Fazit: Der Krimi ist nicht immer leicht zu lesen. Besonders das Schicksal des Säuglings hat mich berührt. Die Fälle wurden nicht hochspannend aber solide erzählt. Der Ausflug in eine Zeit, in der ganz andere Wertvorstellungen herrschen als heute – in der sich aber bereits eine Auflehnung dagegen abzeichnet – hat mir sehr gut gefallen. 

Kommentare: 7
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Cover des Buches Fräulein Zeisig und der amerikanische Freund (ISBN: 9783426526187)
SanneLs avatar

Rezension zu "Fräulein Zeisig und der amerikanische Freund" von Kerstin Cantz

Jazz, Liebe und Drogen in den 60-ern
SanneLvor 2 Jahren

Eine Welt in Sepia-Farben: 60-er Jahre in Deutschland, München. Amerikanische Truppen sind hier stationiert, Rassismus ist ein Problem, die Gleichberechtigung der Frauen ist im Entstehen. Langsam. Sehr langsam. 

Kommissarin Elke Zeisig wird in die Siedlung der amerikanischen Soldaten gerufen, ein Baby soll unablässig weinen. Frau Zeisig ist bei der WKP, der weiblichen Kriminalpolizei. Sie ermittelt, wenn  Jugendliche, Frauen und Kinder verhört werden und ihr Geschick in Befragungen erforderlich ist. 

Kennedy wird erschossen. Im Schock darüber wird die Untersuchung des Babys vertagt. Ein schwerer Fehler.

Interessant ist auch Reporter Ludwig Maria. Sein plötzlich wieder aufgetauchter Freund hat Geheimnisse. Dann wird ein Toter gefunden. 

Kerstin Cantz hat ein vielfältiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Politisches und Persönliches ist anschaulich und vorstellbar beschrieben, der Zeitgeist  ist gut eingefangen. Ihre Hauptfigur, die erste Münchener Mordermittlerin,  ist nahbar und sympathisch. 

Gut zu lesender Krimi mit Lokalkolorit von Droemer-Knaur.

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Gespräche aus der Community

Hallo liebe Leser!

Ich habe ein Buch zu verschenken. Auf der ersten Seite ist ein Eintrag, der aber nutzlos ist.

Wenn ihr Interesse habt, schreibt mir einfach. Bei mehreren Anfragen lose ich einfach aus.

Viel Glück! Liebe Grüße ♥

39 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
DANKE! Ich freue mich riesig.... Anschrift ist raus! Das wird auch eine Überraschung für meine Nichte (selbst als Hebamme tätig), an die ich es nach dem Lesen weitergebe.

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von 58 Leser*innen aktuell gelesen

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