Kerstin Cantz

 3.5 Sterne bei 153 Bewertungen
Autorin von Die Hebamme, Nachtschattenmädchen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kerstin Cantz

Kerstin Cantz wurde in Potsdam geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte Publizistik, Germanistik und Ethnologie. Sie arbeitete als Redakteurin fürs Fernsehen und schreibt heute erfolgreich Drehbücher und Romane.

Alle Bücher von Kerstin Cantz

Cover des Buches Die Hebamme9783453351547

Die Hebamme

 (68)
Erschienen am 05.03.2007
Cover des Buches Nachtschattenmädchen9783401509174

Nachtschattenmädchen

 (60)
Erschienen am 01.06.2016
Cover des Buches Wiegenlied9783453356672

Wiegenlied

 (13)
Erschienen am 10.09.2012
Cover des Buches Die Schmetterlingsjägerin9783453354135

Die Schmetterlingsjägerin

 (10)
Erschienen am 04.01.2010
Cover des Buches Fräulein Zeisig und der frühe Tod9783426451922

Fräulein Zeisig und der frühe Tod

 (2)
Erschienen am 01.02.2019
Cover des Buches Die Schmetterlingsjägerin9783641017675

Die Schmetterlingsjägerin

 (0)
Erschienen am 26.01.2009
Cover des Buches Die Hebamme, 1 Blu-ray4011976330783

Die Hebamme, 1 Blu-ray

 (0)
Erschienen am 27.03.2014

Neue Rezensionen zu Kerstin Cantz

Neu

Rezension zu "Fräulein Zeisig und der frühe Tod" von Kerstin Cantz

Interessante Zeit und Ermittler mit Potenzial
Rose75vor 3 Monaten

Bei diesem Buch hat mich das Cover sofort angesprochen.   Ich finde das sehr gut gelungen und aussagekräftig.     

Die Handlung spielt 1962 in München.   Es wird ein totes Mädchen gefunden und schnell kommen neue Opfer dazu.  Die Kripo steht vor einem Rätsel und kommt mit ihren Ermittlungen nur schleppend voran.   Fräulein Zeisig ist Beamtin bei der WKP ( weiblichen Kriminalpolizei). Sie unterstützt den Hauptkommissar Manschreck so geht es die Umstände zulassen. 

Neben der Krimihandlung, die stellenweise sehr in den Hintergrund tritt, geht es um die Jugendkrawalle im Juni 1962  und in einem Nebenstrang noch um eine ganz andere Geschichte. 

Obwohl das Buch gut geschrieben ist, konnte mich die Handlung nicht richtig packen.  Die Autorin hat für meinen Geschmack viel zu weit ausgeholt und die Spannung dabei vernachlässigt.

Ich finde die Grundidee und das Fräulein Zeisig aber grundsätzlich gut und würde einen Folgeband wahrscheinlich auch lesen. 

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Rezension zu "Nachtschattenmädchen" von Kerstin Cantz

Ein Thriller mit ein paar Schwächen und vielen Flamencogitarren
buchgestapelvor 3 Monaten

Worum geht's?

In Nachtschattenmädchen begegnet man der siebzehnjährigen Karla, die den Sommer eigentlich mit ihrer besten Freundin Lotte in Spanien verbringen wollte. Da diese aber zu beschäftigt mit ihrem neuen Freund ist, fährt Karla alleine nach Granada. Ihre Gastmutter Rosa schickt sie mit ihrem Neffen Naldo zu einer nächtlichen Führung durch die Alhambra, wo Karla Bruchstücke eines Streits zwischen zwei Frauen belauscht. Am nächsten Morgen wird die ausgeblutete Leiche einer Nonne gefunden, und das Phantombild der mutmaßlichen Täterin zeigt eindeutig Karla. Gemeinsam mit Naldo versucht sie herauszufinden, was tatsächlich in dieser Nacht geschah und wie es ihr Gesicht auf das Phantombild geschafft hat.


Meine Meinung

Nachtschattenmädchen ist definitiv ein Buch, das nicht ganz so verläuft, wie ich es erwartet hätte. Besonders positiv ist mir zunächst vor allem aufgefallen, dass die Geschichte nirgendwo unnötig in die Länge gezogen wird und flüssig zu lesen ist. Teilweise werden Szenen sogar relativ kurz behandelt und in einigen wenigen Nebensätzen abgehandelt. Zum Ende hin hat mich das ein wenig gestört, da einige relativ wichtige Szenen zur Auflösung der Hintergrundgeschichte für meinen Geschmack viel zu nebensächlich dargestellt wurden und den Schlussteil deshalb ein wenig hektisch erscheinen ließen.

Was ich so auch noch nicht besonders häufig in Büchern gesehen habe, waren die kleinen Erklärungen zu den spanischen Wörtern unten auf den jeweiligen Seiten. Für jemanden ohne Spanischkenntnisse war das sehr angenehm, da man nicht erst nachschlagen musste, was einem da gerade mitgeteilt werden sollte.

Etwas weniger positiv überrascht war ich dann von einigen der Figuren. Besonders Karla, aus deren Perspektive die Geschichte überwiegend erzählt wird, kam mir irgendwie nicht ganz stimmig vor. Auf der einen Seite hat sie kein Problem damit, nur mit einem Faltplan bewaffnet eine ihr unbekannte Stadt zu erkunden oder Spanisch mit Einheimischen zu sprechen. Auf der anderen Seite wird dann jedoch immer wieder betont, dass sie Angst im Dunkeln hat und sich von irgendjemandem beobachtet fühlt. Zu ihrer Mutter, die sie nur Doris nennt, hat sie kein besonders gutes Verhältnis. Aber dieser deshalb erst einen Tag vor der Abreise nach Spanien mitzuteilen, dass Karla eine Sprachreise dorthin machen wird, finde ich dann doch schon etwas extrem. Ich konnte mit Doris zwar auch nicht so richtig warm werden, dafür ging sie mir zu Anfang viel zu sehr auf die Nerven, aber als Erziehungsberechtigte einer Minderjährigen wäre es halt schon ganz nett, wenn sie wüsste, wo ihre Tochter den Sommer verbringen wird.

Auch als Karla auf Alba trifft, finde ich ihr Verhalten nicht immer ganz nachvollziehbar. Die beiden sehen aus wie Zwillinge, doch besonders Alba verhält sich zunächst fast feindselig gegenüber ihrer Doppelgängerin. Ein Zeit lang vermutet Karla, dass Alba verantwortlich für den Mord an der Ordensschwester sein könnte und sie deshalb auf dem Phantombild zu sehen ist. Aber das scheint dann auf einmal völlig egal zu sein, als Karla eine Verbindung zwischen sich und Alba erkennt, die einen nicht unbedeutenden Einfluss auf ihr Leben hat. Wer nicht völlig blind durch das Buch geblättert hat, der konnte sich auch vorher schon in etwa denken, warum sich die beiden so ähnlich sehen. Ich habe mich trotzdem gefragt, ob es wirklich normal ist, dass zumindest Karla Alba nach so kurzer Zeit nie wieder verlieren will. Mir persönlich ging diese absolute Kehrtwende der Gefühle etwas zu schnell, auch wenn ich mich natürlich gefreut habe, dass die beiden sich schlussendlich gefunden haben.

Karlas Gastmutter Rosa zählt eindeutig zu meinen Lieblingscharakteren. Sie ist eine super liebe Person, die sich gut um Karla kümmert, ohne sie dabei zu erdrücken. Ihre eigene Tochter ist elf Tage nach der Geburt verstorben, auch wenn sie nach etwas mehr als vierzig Jahren immer noch nicht so wirklich daran glaubt. Mir tat sie wirklich leid, da der Verlust eines Kindes sicherlich nicht leicht zu verkraften ist und sie trotzdem noch mit so viel Liebe für ihre Mitmenschen da ist.

Auch Rosas Neffen Naldo fand ich sehr sympathisch, er war immer da, wenn Karla ihn brauchte und hat sie ernst genommen, obwohl ein Altersunterschied von fünf Jahren zwischen den beiden besteht. Gleichzeitig habe ich mich manchmal jedoch auch gefragt, ob er nichts wichtigeres in seinem Leben zu tun hat, als immer sofort dahin zu kommen, wo Karla ihn gerade braucht.

Etwas zu kurz gekommen ist mir ehrlich gesagt der Mordfall, der überhaupt erst dafür gesorgt hat, dass sich Karla und Alba begegnet sind. Da Karla auf dem Phantombild zu sehen ist, hätte ich irgendwie erwartet, dass das mehr Auswirkungen auf sie und ihren Aufenthalt hat. Aber selbst, als man ihre DNA an der Leiche fand, wurde sie lediglich noch einmal befragt. Das kam mir irgendwie ein wenig unrealistisch vor, denn ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man die Hauptverdächtige in einem Mordfall einfach so frei herum laufen lässt.

Außerdem hatte ich bei der Gewichtung von Mordfall und Familiengeschichte eher das Gefühl, dass der bzw. die Mordfälle zweitrangig waren und der Fokus eher auf den Hintergründen der Familiengeschichte von Karla und Alba lag.


Fazit

Mit Nachtschattenmädchen hat Kerstin Cantz eine nette und kurzweilige Geschichte entworfen, die uns ins schöne Granada entführt. Ohne Frage kann man damit einen schönen Nachmittag verbringen, aber das wirkliche „Thriller – Feeling“ bleibt aus. Stattdessen wird man mit zwei berührenden Lebensgeschichten konfrontiert, deren Authentizität leider nicht immer von den Protagonisten unterstützt wird. Alles in allem hat mir Nachtschattenmädchen aber trotzdem in einigen Punkten gut gefallen und darf sich jetzt einen Platz in meinem Bücherregal suchen gehen.

Dafür vergebe ich drei kleine aber feine Bücherstapel

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Rezension zu "Die Hebamme" von Kerstin Cantz

Mein Leseeindruck
ChattysBuecherblogvor 3 Jahren

Lange Zeit hatte ich dieses Buch auf meinem Regal stehen und oftmals hatte ich es in den Hände, habe es dann doch immer wieder zurück gestellt. Lag es an dem Cover? War es der Klappentext, der mich abgehalten hatte? Ich weiß es nicht und wollte mich nun doch mal überraschen lassen.

Sehr schnell führt die Autorin in das Geschehen einer Hebammenschule sowie der Medizinischen Untersuchungen ein.

Unfassbar und auch teilweise unter menschenunwürdigem Verhalten wird die Forschung am lebenden Objekt beschrieben. Ich hoffe, dass hier manches nur der Fantasie der Autorin entsprungen ist, da ich es wirklich entsetzlich fand.

Mit der Protagonistin Gesa ist der Autorin eine sehr beispielslose Frau gelungen, die ihren Weg gehen möchte, auch wenn ihr nicht nur Steine, sondern ganz Felsblöcke in den Weg gelegt wurden. Meisterlich schafft sie aber eine Hürde nach der Anderen. Eine wirklich bittere Enttäuschung wartet dann in der Liebe auf sie. Auch wenn diese Enttäuschung irgendwie für den Leser abzusehen war.

Obwohl die Geschichte sehr interessant und auch faszinierend war, so gab es doch manchen Hänger, der den Lesespaß trüben ließ. Ganze Absätze wären zäh und/oder mit Wiederholungen gespickt.

Fazit:

Da mir die Autorin bislang unbekannt war, werde ich nun mal etwas genauer hinsehen und vielleicht noch das Eine oder andere Buch lesen.

Aufgrund der Hänger, aber durch die durchaus interessante Story, bleibt der Roman für mich leider nur Mittelmaß. 

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Die Hebamme, Sonderausgabeundefined

Hallo liebe Leser!

Ich habe ein Buch zu verschenken. Auf der ersten Seite ist ein Eintrag, der aber nutzlos ist.

Wenn ihr Interesse habt, schreibt mir einfach. Bei mehreren Anfragen lose ich einfach aus.

Viel Glück! Liebe Grüße ♥

39 BeiträgeVerlosung beendet

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