Kerstin Cantz Die Hebamme

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Inhaltsangabe zu „Die Hebamme“ von Kerstin Cantz

Die Macht der Medizin gegen das geheime Wissen der Hebamme Marburg, 1799: Seit Ärzte die Geburtshilfe zum akademischen Fach erheben, finden Entbindungen im Gebärhaus statt – unter menschenunwürdigen Bedingungen, wie die Hebammenschülerin Gesa bald herausfindet. Deshalb vertrauen sich die Marburgerinnen lieber der geheimnisvollen Elgin an, auch wenn die Obrigkeiten das Wirken der erfahrenen Hebamme als Pfuscherei abtun. Als die selbstbewusste Elgin sich weigert, mit dem Gebärhaus zusammenzuarbeiten, kommt es zu einem folgenschweren Machtkampf … Ein spannungsgeladener historischer Roman mit kriminalistischen Elementen.

Interessante Geschichte, mit einigen Hängern. Gutes Mittelmaß für einen historischen Roman.

— ChattysBuecherblog

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    Die Hebamme

    ChattysBuecherblog

    01. September 2017 um 07:50

    Lange Zeit hatte ich dieses Buch auf meinem Regal stehen und oftmals hatte ich es in den Hände, habe es dann doch immer wieder zurück gestellt. Lag es an dem Cover? War es der Klappentext, der mich abgehalten hatte? Ich weiß es nicht und wollte mich nun doch mal überraschen lassen. Sehr schnell führt die Autorin in das Geschehen einer Hebammenschule sowie der Medizinischen Untersuchungen ein. Unfassbar und auch teilweise unter menschenunwürdigem Verhalten wird die Forschung am lebenden Objekt beschrieben. Ich hoffe, dass hier manches nur der Fantasie der Autorin entsprungen ist, da ich es wirklich entsetzlich fand. Mit der Protagonistin Gesa ist der Autorin eine sehr beispielslose Frau gelungen, die ihren Weg gehen möchte, auch wenn ihr nicht nur Steine, sondern ganz Felsblöcke in den Weg gelegt wurden. Meisterlich schafft sie aber eine Hürde nach der Anderen. Eine wirklich bittere Enttäuschung wartet dann in der Liebe auf sie. Auch wenn diese Enttäuschung irgendwie für den Leser abzusehen war. Obwohl die Geschichte sehr interessant und auch faszinierend war, so gab es doch manchen Hänger, der den Lesespaß trüben ließ. Ganze Absätze wären zäh und/oder mit Wiederholungen gespickt. Fazit: Da mir die Autorin bislang unbekannt war, werde ich nun mal etwas genauer hinsehen und vielleicht noch das Eine oder andere Buch lesen. Aufgrund der Hänger, aber durch die durchaus interessante Story, bleibt der Roman für mich leider nur Mittelmaß. 

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  • Die Hebame

    Die Hebamme

    Wihteblack

    11. May 2016 um 17:16

    Es gutes Buch gut geschrieben und fühlt sich in diese Zeit zurückversetzt

  • Buchverlosung zu "Die Hebamme, Sonderausgabe" von Kerstin Cantz

    Die Hebamme

    WriteReadPassion

    Hallo liebe Leser!

    Ich habe ein Buch zu verschenken. Auf der ersten Seite ist ein Eintrag, der aber nutzlos ist.

    Wenn ihr Interesse habt, schreibt mir einfach. Bei mehreren Anfragen lose ich einfach aus.

    Viel Glück! Liebe Grüße ♥

    • 40
  • Kerstin Cantz - Die Hebamme

    Die Hebamme

    Perle

    22. May 2015 um 23:27

    Klappenbtext: Die Macht der Medizin gegen das Wissen der Hebamme Marburg 1799: Die kundige Hebamme Elgin genießt das Vertrauen aller Marburger Bürgerinnen, die sie zu sich rufen. Das neue Gebärhaus dagegen gilt als Ort der Schande: Unverheiratete Schwangere müssen den Gelehrten während der Niederkunft im Hörsaal für Lehre und Forschung dienen. Als eine von ihnen auis Angst fliegt und kurz darauf ihr heimlich geborenes Kind spurlos verschwindet, wird sie des Kindsmordes angeklagt. Und

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  • [ Rezension ] Die Hebamme

    Die Hebamme

    Nelly87

    01. January 2015 um 19:20

    Inhalt Gesa Langwasser hat bei ihrer Tante das Handwerk der Hebamme erlernt. Nach deren Tod soll sie die neue Dorfhebamme werden, die Frauen haben sie gewählt. Doch aufgrund neuer Verordnungen muss nun jede Hebamme eine Prüfung ablegen. Hierfür muss Gesa nach Marburg ins Gebärhaus, um dort noch weiterzulernen, um anschließend ihre Prüfung abzulegen. Doch das Gebärhaus hat einen schlechten Ruf. Nur Frauen, die ihre Kinder unehelich empfangen haben, begeben sich dort hin. Die Bedingungen für eine Geburt dort sind menschenunwürdig. Sämtliche Medizinstudenten sind dabei anwesend und dürfen zu Lehrzwecken auch die Schwangere betasten. Alle anderen Marburger Frauen schicken in den Wehen nach Elgin Gottschalk, einer Hebamme mit hervorragendem Ruf. Doch das Leben in Marburg hält so einige Geheimnisse bereit. So darf niemand wissen, dass die Hausmagd des Töpferers ein uneheliches Kind zur Welt gebracht hat. Und dann verschwindet ebenfieses Kind plötzlich spurlos. Auch die Affäre, die Elgin mit dem Apothekersohn Lambert unterhält, muss geheim bleiben. Immerhin ist dieser ja bereits einer andere Frau versprochen. Inhalt Das Cover ist recht dunkel gehalten und zeigt oben ein paar gefaltete (Frauen-) Hände. Unter dem Titel sieht man eine Schale mit rotem Wasser, wobei ich direkt daran denken musste, dass bei jeder Geburt nach heißem Wasser und sauberen Handtüchern geschrien wurde. Mir gefällt das Cover gut, da es zwar nich auf den ersten Blick sofort erkennen lässt, warum es im Buch gehen wird, aber unter Zuhilfenahme des Titels und des Klappentextes trotzdem gut zur Geschichte passt. Das hat mir gefallen Gleich zu Anfang ist mir sehr positiv der Schreibstil von Kerstin Cantz aufgefallen. "Die Hebamme" ist mein erstes Buch von ihr gewesen, daher musste ich mich in ihre Art zu schreiben erst einmal reinfinden. Sie hat wirklich versucht, ebendiese Art auch der Zeit der Handlung anzupassen. Und ich finde, dass ihr das wirklich gut gelungen ist. Zwar lässt sich dadurch das Buch nicht mal so eben nebenbei lesen, sondern mal muss sich stellenweise schon auf die Sätze konzentrieren. Die anspruchsvollen Sätze machen aber auch den Charme des Buches aus. Allerdings muss das Buch doch mit einem gewissen Maß an Aufmerksamkeit gelesen werden. Auch das Thema mit dem sich dieser Roman befasst, konnte mich gleich von Anfang an fesseln. Cantz schafft es, dass vor allem der weibliche Leser absolut dankbar ist, in der heutigen Zeit zu leben. Die Autorin scheint sich wirklich mit diesem Thema auseinander gesetzt zu haben und stellt die Schrecken, welche damals eine Geburt mit sich bringen konnte, bildlich dar. Die Geschichte wird in mehrere Handlungsstränge unterteilt, die sich immer wieder kreuzen. Dadurch wurde es eigentlich nie langweilig. Mehrere Elemente wurden eingebracht, so zum Beispiel eine kleine Liebesgeschichte, ein Krimi, viel Historisches... Dabei hat Cantz genau das richtige Gewicht zwischen diesen Elementen gefunden. Keines wurde überwiegend dargestellt oder ging unter. Das hat mir nicht gefallen Wie bereits oben gesagt, wurde das Buch in mehrere Handlungsstränge unterteilt, wobei jeder Handlungsstrang seinen eigenen Protagonisten hat. Ein Strang dreht sich um Gesas Erfahrung im Marbuger Gebärhaus, ein andere beschäftigt sich mit dem Leben und Walten der Stadthebamme Elgin, wieder ein anderer greift die Leidenschaft des Apothekers Lambert auf. Obwohl mir diese Idee eigentlich gut gefallen hat und das Buch damit recht kurzweilig blieb, haben mich manche Sprünge in der Handlung doch etwas verwirrt. Manchmal wusste ich erst nach einigen Seiten, um welchen Charakter sich die Geschichte gerade dreht. Auch die Geschichte um das Hausmädchen, welches unehelich gleich zu Anfang der Story einen Jungen auf dem Dachboden ihres Brotherrn zur Welt bringt, nachdem sie aus dem Gebärhaus geflohen ist, fand ich etwas unvollendet. Da diese Geschichte gleich zu Anfang angerissen wurde und auch der Klappentext dahingehend einen kleinen Krimi verspricht, hätte ich mir da mehr erhofft. Nachdem ihr Kind plötzlich verschwunden ist und sie hat die Flucht aus dem Gebärhaus auf sich genommen hat, dachte ich, dass eventuell irgendwelche Intrigen oder dergleichen noch aufkommen. Aber gerade diese Geschichte verliert sich irgendwann. Auch der Verbleib des Kinders... entweder ich habs überlesen oder vergessen. Auf jeden Fall meine ich zu glauben, dass da überhaupt keine Aufklärung mehr kam. Schade, da wäre wirklich Potenzial gewesen. Fazit "Die Hebamme" war der erste historische Roman, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Und er hat es geschafft und mir wieder Lust auf mehr solcher Bücher gemacht. Zwar weist die Geschichte die ein oder andere Schwäche auf, aber das hab ich schon viel schlimmer gelesen. Auch Kerstin Cantz Bemühungen um Authenzität muss man anerkennen. Dort ihre ganz eigene Art, die Geschichte zu erzählen, schafft sie es, den Leser mit ins Jahr 1799 zu nehmen. Wer Bücher dieser Art mag, wird mit diesem Buch seine Freude haben.

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  • Medizingeschichte mit unnahbaren Protagonisten

    Die Hebamme

    Keksisbaby

    13. November 2014 um 08:13

    Über Jahrhunderte lag die Betreuung von werdenden Müttern und Gebärenden in den Händen der Frauen. Bis Männer der Medizin sich dem Thema widmeten und das Wissen der Geburtskunde für sich beanspruchten. Und dami das Leid und das Sterben begann. Die Hebamme Gesa Langwasser hat ihr Dorf verlassen, um einer neuen Verordnung zur Folge eine Prüfung abzulegen. Ins Gebärhaus zu Marburg kommen nur Frauen, die keinen anderen Ausweg mehr sehen. Ledige Mütter werden da unter menschenunwürdigen Umständen, Medizinstudenten als Forschungs- und Lehrobjekt vorgeführt. Auch Gesa Langwasser hat so ihre Probleme mit dem Treiben des Professors vor Ort, viel eher würde sie sich gern an, die in hohen Kreisen angesehene, Hebamme Elgin wenden, deren Vater sie wie einen Jungen in die Kunst der Medizin eingewiesen hat. Doch deren gesellschaftlicher Fall steht kurz bevor, durch die Affäre mit dem jungen Apothekerssohn, welche nicht ohne Folgen bleibt. In den Augen der Bürger hat sie sich schon viel zu lange über ihr Geschlecht erhoben und maßt sich Wissen an, das nur einem Mann zu Gesicht steht.   Ein Buch über das Geburtswesen Ende des 18. Jahrhunderts. Die Männer schwingen sich auf die letzte Bastion der Heilkunde zu übernehmen, die noch in Frauenhand ist, die Geburt und trampeln dabei einfach über bestehendes Wissen hinweg um das Rad neu zu erfinden. Spannend an dem Buch war für mich der Einblick in die Medizingeschichte. Mich fasziniert dieses Thema. Mit der Hebamme Elgin hat die Autorin auch eine sehr emanzipierte Figur erschaffen, die den obersten Herren und Professoren der Stadt trotzt. Aber auch Gesa ist vorbildlich ungehorsam, wenn es um werdende Mütter geht. Einzig blieben mir die Charaktere des Buches fremd, denn der Schreibstil ist sehr nüchtern und distanziert. Zudem plätschert das Erzählen so daher und strebt nicht merklich einem Höhepunkt entgegen, von daher weist sie ein paar Längen auf. Die Geschichte ist aber sehr gut recherchiert und gewann für mich daher an Authentizität.   Alles in allem war es interessant Einblicke in diesen Teil der Medizin zu bekommen, aber vom Hocker gerissen hat es mich nicht. Ich habe es nur gelesen, weil ich die Geschichte der Medizin spannend finde.  

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  • So vielseitig kann eine schwere Geburt sein

    Die Hebamme

    sparks88

    12. August 2014 um 21:55

    Marburg, 1799: Seit Ärzte die Geburtshilfe zum akademischen Fach erheben, finden Entbindungen im Gebärhaus statt – unter menschenunwürdigen Bedingungen, wie die Hebammenschülerin Gesa bald herausfindet. Deshalb vertrauen sich die Marburgerinnen lieber der geheimnisvollen Elgin an, auch wenn die Obrigkeiten das Wirken der erfahrenen Hebamme als Pfuscherei abtun. Als die selbstbewusste Elgin sich weigert, mit dem Gebärhaus zusammenzuarbeiten, kommt es zu einem folgenschweren Machtkampf. Von Anfang an geht man mit Gesa Langwasser den schweren Weg der Hebammenschülerin. Cantz schafft es allerdings noch weitere Schicksale auf ihrem Weg miteinzuflechten. Man kann sich mit den Protagonisten identifizieren. Auch mit den Schwangeren, die die Torturen der Mediziner dieser Zeit erleiden müssen. Das Buch ist ebenso dunkel wie herzergreifend. Cantz schafft es einen gut recherchierten historischen Roman in ein Licht zu setzen, das man gelegentlich gerne ausschalten möchte und doch den Blick nicht abwenden kann. Das Buch gibt einen interessanten Blick auf die Zeit, in der die Medizin beinahe kindlicher, aber auch beängstigender, Naivität folgte. Absolut lesenswert!

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  • Rezension zu "Die Hebamme" von Kerstin Cantz

    Die Hebamme

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. October 2010 um 08:55

    Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Es ist nicht ganz einfach zu lesen, aber ich konnte es dann doch nicht mehr aus der Hand legen. Sehr gut recherchiert und sehr spannend. Das einzige, was mit etwas gestört hat, die teilweise doch großen Handlungssprünge, manche Personen tauchten leider nur ganz kurz auf, da hätte ich doch gern viel mehr mitbekommen. Aber im Großen und ganzen ein echt gutes Buch.

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  • Rezension zu "Die Hebamme" von Kerstin Cantz

    Die Hebamme

    verena83

    25. July 2008 um 18:12

    interessant über die situation lediger schwangerer bzw. die arbeit der hebammen ende des 18. jh. mehr zu erfahren. teilweise nicht ganz einfach zu lesen, da die ausdrucksweise und sprache zu jener zeit oft nicht der heutigen zeit entspricht

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